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Markt 21.
Telephon 46.
Der Bürgermeister.
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Eintritt frei.
Eintritt frei.
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Konkursverfahren.
In dcm Konkursverfahren über das Vermögen der Fräulein Henriette SLfcher in Gießen habe ich das Ver- Mnis der bei der Schlußverteilung m berücksichtigenden Forderungen auf der Gerichtsschreiberei Großh. Amts- qerichts Gießen zur Einsicht der Beteiligten nirdergelegt. Die Summe der nicht bevorrechteten Forderungen beträgt hiernach 4714 Mk. ^2 Pfg^, »ährend die verfügbare Masse sich atf 1390 Mk. 61 Pfg. berechnet, sonach 29 V2 Prozent zur Auszahlung iotnmew.
Gießen, den 19. Mai 1900.
Emil Fischbach,
geführt wird, erweist sich der Taglöhner Sg. Werner von ALdgen. Xw 1 14 Dezember hatte er eine Frau aus Rödgen durch Schimpfworte be- | le.digt und sie mit einem ErdNumpen geworfen. Dafür erhielt er vom Schöffengericht zu Bad-Rauheim eine Geldstrafe von 6 Ml. Gegen dieses Urteil hatte W. Berufung eingelegt und suchte heute die gegnerische Zeugin als falsche Denunziantin zu überführen und als meineidig hinzustellen, indessen ohne Erfolg. Vielmehr erhöhte das Gericht, dem Antrag des Staatsanwalts entsprechend, die in Nauheim festgesetzte Strafe auf das doppelte und legte dem Angeklagten sämtliche Kosten auf.
Wetzlar, 18. Mai. Die Strafkammer verhandelte eine Beleidigungsklage des Sanitätsraths Kreisphysikus Dr. P in Dillenburg gegen den dortigen praktischen Arzt Dr. F. Im März v. I. wurde Dr. F. zu einer Wöchnerin gerufen, zu der er einen Kollegen mitnahm. Die Wöchnerin ist nach Aussage des Dr. F. am Nachmittag von Ohnmächten und Schwächezuständen befallen worden und am andern Tage gestorben. Der Kreisphysikus zeigte den Fall dem Landratsamt an, von wo aus die Staatsanwaltschaft zu Limburg benachrichtigt wurde, die den Kreisphysikus mit der Sektion der Leiche beauftragte. Sanitätsrat Dr. P. zog dabei einen zweiten Arzt und einen Heilgehilfen zu. Dr. F. hat sich dadurch, daß er als vorher behandelnder Arzt von dem Kreisphysikus zur Obduktion nicht zugezogen worden war, beleidigt gefühlt und verschiedenen Herren gegenüber von Konkurrenzneid gesprochen. Der Kreisphysikus hat dies als Beleidigung aufgefaßt, Klage eingereicht und auch die von dem Vorsitzenden vorgeschlagene Einigung abgelehnt, während Dr. F. unter gewissen Umständen zu einer solchen bereit war. Der Staatsanwalt fand in dem Worte Konkurrenzneid eine schwere Beleidigung des Kreisphysikus und beantragte gegen Dr. F. 800 M. Geldstrafe. Das Gericht nahm an, daß Dr. F in Wahrung berechtigter Interessen gehandelt habe und erkannte auf 100 Mk. Geldstrafe.
Kekanntmachung.
Die Dampfstraßenwalze arbeitet in der nächsten Woche wie folgt: Am 21. und 22. ds. Mts. am Wege Launsbach • Gießrn (Feldweg), Gemarkung Launsbach; am 23. d. Ms. Transport und Walzen am Wege Wißmar-Gießen, Gemarkung Wißmar, am 24. und 25. d. Ms. Transport und Walzen am Wege Wißmar- Krofdorf, Gemarkung Wißmar, am 26. d. Ms. Transport und Walzen am Wege Krofdorf-Wißmar, Gemarkung Krofdorf.
Krofdorf, den 18. Mai 1900.
Heute Samstag
Mufyalbckt Abend-Unterhaltung auszesührt von Mi ungarischen MnMnnstlm Gasthaus zum weissen Ross.
Sillige tausend Fegmter Tannen- n. Fichteo-Kundhotr für Bahn- und Wafferverftachtung günstig gelagert, pmswnrdig absugcben. ®tfl. Anfragen unter Nr. 3637 an dis Expedition d. Bl. erbeten.
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Matjes-Heringe, MaltaKartosseln frisch eingetroffen bet A. & G. Wallenfels
Stadt. Schlachthaus.
Freibask. 3538
Heute und Montag.
Lchweinegeisch 40 Vfz.
der modernen ■
Ofen-Politur. •
Neueste Meldungen.
Berlin, 19. Mai. Der Goethebund beabsichtigt, dem Ernst der Situation Rechnung tragend, an einem der ersten Abende der nächsten Woche eine große öffentliche Versammlung abzuhalten, in der hervorragende Mitglieder derjenigen parlamentarischen Parteien, die im Reichstage der Kunst- und Litteratur feindlichen Lex Heinze kraftvollen Widerstand geleistet haben, sprechen werden, nämlich: Heine (Soz.), Dr. Müller-Meiningen (freis. VolkSP.) und Schrader (freif. Vereinigung). Die Entscheidung de« nationalliberalen Vertreters steht noch aus. Ernst von Wolzogen wird für Litteratur und Kunst das Wort ergreifen, die juristische Seite der Sache wird durch Geheimrat Prof. Franz von LiSzt Beleuchtung finden.
Loudon, 19. Mai. Der Tod des Gouverneurs von Marokko wird amtlich bestätigt.
Brüssel, 19. Mai. Einem hiesigen Blatte zusolge soll der Schwiegervater des Exkapitäns Dreyfus in der Avenue de Longchamp eine Wohnung gemietet haben, in der sich Dreyfus mit seiner Familie niederlassen wird.
Paris, 19. Mai. Infolge einer Preßfehde fand gestern ein Duell zwischen dem Redakteur Lackroy, Mitarbeiter des Blattes „La Presse", und einem Herrn Bernstein statt. Ersterer erhielt eine leichte Verletzung am Arm.
Paris, 19. Mai. Der „Temps" berichtet aus Konstantinopel, Dr. Nicolle habe den Pest BazillnS entdeckt.
Wien, 19. Mai. Wie von informierter Seite versichert wird, soll in der gestrigen Konferenz der parlamentarischen Rechten ein Kompromiß gegen die tschechische Obstruktion zu stände gekommen fein, sodaß Aussicht vorhanden ist, daß das Parlament bereits heute arbeitsfähig sein wird.
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Jagd und Spott.
— Mainzer Sportplatz. Ein glänzend besetztes Feld wird kommenden Sonntag das Internationale Radrennen, welches anläßlich der Kaisersportwoche veranstaltet wird, auf dem Mainzer Sportplatz be. streiten. So starten u. a. der Weltmeister Willy Arend, ferner der alte Europameister Berheyen-Frankfurt, der holländische Meister Schilling- Amsterdam, der elsässische Meister Dirheimer-Strahburg rc. Die Herrn« fahrer-Konkurrenzen weisen ebenfalls die besten Amateure auf, wie Gottron, Fries, Simon, Hatzmann-Mainz, Duill, Görz-Gießen, Bettinger, Heflinger-Ludwigshafen, Mdder-Frankfurt rc. Der gebotene Sport wird sich würdig den übrigen Veranstaltungen der Kaisersportwoche anschließen. Die Rennen beginnen nachmittags 4 Uhr.
Arbeiterbewegung.
Berlin, 18. Mai. Die Verhandlungen der großen Berliner Strißenbahn-Gesellschaft mit der Lohnkommisston, die heute vormittag stattgefunden haben, berechtigen. nach Angabe der Direktion zur Aussicht auf Beilegung des drohenden Streiks. Von anderer Seite wird dagegen erklärt, daß die Hoffnung auf eine schlanke Beilegung der schwebenden Differenzen sehr optimistisch erscheine. Die Entscheidung soll bei der heutigen Nachtversammlung der Beamten liegen. In Sachen der Gehaltsfrage will die Direktion entgegenkommen, dagegen lehnt sie ab, die bei den Angestellten mißliebig gewordenen Oberbeamten aus dem Betriebe zu entfernen oder zu versetzen, well dies die notwendige Disziplin schädigen würde. * *
Telegramme des Siebener Anzeigers.
Berlin, 19. Mai. In der Rachtversammlung der Angestellten der großen Berliner Straßenbahn wurden die Vorschläge der Direktion einstimmig abgelehnt und beschlossen, den Streik mit dem folgenden Morgen beginnen zu lassen. Bisher ist indessen die Arbeitseinstellung nicht allgemein. Allerdings stockte in den ersten Morgenstunden der Straßenbahnverkehr ganz bedeutend. Nur in großen Zwischenräumen konnte man elektrische und Pferdebahnwagcu, teilweise mit neuem Personal erblicken. Da es an Wagenführern fehlt, sind die Kontrolleure als solche eingestellt. Auf Strecken, wo sonst nur Motorwagen verkehren, werden aus Mangel an Führern Anhängewagen
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<^ie Maul- und Klauenseuche in Kinzenbach ist erloschen. Die Sperrmaßregeln find aufgehoben.
Krofdorf, den 18. Mai 1900.
Der Bürgermeister. 3657 Lichteuthaeler.
iine 18jährige Tochter veranlaßt, sich mittelst des Rafir- | nejferS die Kehle durchzuschneiden. Mu»er und I loitJter liegen im Krankenhause in den letzten Zügen. I ' * AuS de« Geständnis des Massenmörders Nordlund, pr, wie wir berichteten, auf dem schwedischen Dampfer I .Prinz Carl" eine große Anzahl Passagiere tötete unb ver I rundete, geht weiter hervor, daß er völlig mit Ueberlegung I 'khandelt hat. Ec hatte in Oerebro einen Revolver gelaust und wollte zuerst dort einen Dampfer plündern und die an Bord befindlichen Leute töten. Auf einem Dampfer in Oerebro stahl er 24 Kronen aus der Kajüte des Steuermanns. Nachdem er in Arboga die Dampfer untersucht hatte, ging er an Bord des „Prinz Carl". Nach seiner e genen^Aussage tötete er zuerst den Kapitän des Schiffes durch einen Dolchstich, dann schloß er den Rauchsalon und Hinterdecksalon ab. Als er einen Dampfer herannahen sah, -rschrack er, ging zu dem Maschinisten und verlangte, daß | rr mit Volldampf fahre. Er bedauert, daß er sich von den Polizisten habe überraschen lassen und diese nicht nüber« geschossen, ebenso baß er nicht alle an Bord des „Prmz Sari" befindlichen Leute getötet habe. Er sei durchaus nicht wahnsinnig und habe die That begangen, um sich an den Menschen zu rächen. Der Mörder N. ist em durch romantische Räuberideen verwirrter Anarchist, der aus Haß gegen hie Menschheit die Unthat begangen hat. Er wollte sein Verbrechen noch anderswo fortsetzen. Von den zwölf Opfern sind fast alle tätlich verwundet, soweit sie nicht bereits gestorben sind. Unter der Bevölkerung herrscht ungeheure Aufregung.
- London, 18. Mai. Der Spezialkorrespondent des „Manchester Guardian" telegraphiert auS Harda in Indien: Die CH olera breitet sich in den von der Hungersnot ergriffenen Bezirken auS. Sie greift die Hungersnot-Lager, Städte und Dörfer an. In einem Bezirke sind nicht weniger als 45 Hungersnot-Lager von her Cholera ergriffen. Die Cholera ist bösartigeren TharakterS in Gujerat, wo viele tausend Menschen zestorben sind. Im Lager von Godhra allem raffte sie lausend Opfer hin. .
• Paris, 18. Mai. In der Vorstadt Samt Deins explodierte heute nachmittag ein Bassin zur Herstellung een Schwefelsäure. 12 Arbeiter wurden schwer ver- letzt, von denen bereits 3 gestorben sind.
Gerichtssaal.
1 «testen, 18. Mai. Als einen gefährlichen Menschen mit sehr verderblicher Willensbildung, wie in der Begründung des Urteils aus-
Universität und Hochschule.
Marburg, 18. Mai. An der Universität erreichte die Zahl der neu Immatrikulierten mit 565 eine bisher noch nicht dagewesene Höhe. So stellt sich heraus, daß die Differenz zwischen der Studentenzahl dieses und des »origen Sommersemesters doch nicht so erheblich ist, rote ursprünglich angenommen wurde. Von amtlicher Seite erfahren wir folgende Ziffern über den Besuch unserer Universität: Im Sommer 1899 waren immatrikuliert 1209 Studenten, im Sommer 1900 sind H heute immatrikuliert 115 Theologen, 365 Juristen, 234 Mediziner und 452 der philosophischen Fakultät Angehörige, insgesamt also 1166; mithin für das laufende Semester 43 Studenten weniger. Die end- Mige Feststellung der Studentenzahl kann erst später erfolgen. Die Differenz erklärt sich durch den etwas größeren Abgang «m^de des Winter-Semesters. Der Zugang nn laufenden Semester Übersteigt um em kleines den deS letzten Sommer-Semesters. - Profeffor Heß ist jum ordentlichen Profeffor der Augenheilkunde und zum Vorstande der .phthalmologijch-n Klinik an der UnimfUät; SB ü 18 6 n r 6ernannt wotben. — Profeffor Dr. Brinkmann rn Königsberg wird aller Wahrscheinlichkeit nach einem an ihn ergangenen Rufe hierher ent» sprechen^ «^-^deneSr Auch in diesem Jahre sollen in Jena Ferienkurse abgehalten werden, um zwar vom 6. August °b. Tue Rurfe zerfallen in verschiedene Abteilungen, sowohl bem Inhalt, rote der Dauer nach. De» Inhalt nach unterschewen wir ^' ^ememe Kurse füt fietrpn und Damen. Dazu gehören: Botantk, Geologte, Physiologie, ^tuk7esckichte Reliaionsgeschichte, Litteraturgeschichte, Diakome. ^^Pädagogische Kurse ^Allgemeine Didaktik, Spez. Didaktik, Psychologe es Kind?s, Päd. Pathologie, Fröbelsche Pädagogik Schulzucht. , SprachÄ und Litteraturkurse für Ausländer. 4. Besondere Fortbildungskurse für Lehrer der Naturwissenschaften an höheren Schulen unb Lehrerbildungsanstalten: Astronomie, Botanik, Geologie, Minera ogte b. TH-°'°SiIch- Kurs- fto G-istlich-: R-Iigwnsg-sch.cht-
Srntonu, Geschichte und Theorie des Protest. Kirchenbaues. Em Teil liefet Kurse mnfaßt je 6 Vorlesungen, ein anderer je 12, wieder ein Ler je 24 Die Eröffnung der Kurse findet °m 5. August, abends i‘n Uhr im Burgkeller statt. Programme, die alles nähere enthalten, werden durch das Sekretariat, Frau Dr. Schnetger, Gartenstraße 2^ lena versendet. - R»ch den ,Berl. Reuest. Nachr.^ bewahrheitet sich bie Nachricht, der Oberpräsident a. D. R. v. Bennigsen gehe mtt der Absicht um sich dauernd in Göttingen mederzulaffen, nicht. Herr von Senniafett wird nur einige Zeit in Güttmgen Aufenthalt nehmen, um 6ti bec9 Universität einige ihn besonders interessierende Vorträge über neuere Skaatswiffenschaft zu hören.
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o.09—0.00, Ochsensseisch per Pfd. 68—74 Kuh« und Mndffeisih
per Pfd. 62—64 A, Schweinefleisch per Pfd. 50—70 4, Schweine-
arfdiin per Psd. 74 S,. ßalbfletfd) per Pst. 64-6« * SarnmeMsch per Pfd. 50—66 J,, Kartoffeln per 10u «tln 4.001 btl MO 00-00, Lwiebeln per 4tr. X 8.06-9.00,
der^M^ktieit von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Während der ersten drei Stunden der Marktjeu darf int Umherriehen nicht seilgeboteu werden.
Biehmärkte.
Kirchhain, 18 Mai. Der letzten Dienstag hier abgo- baltene Rindviehmarkt war infolge der rauhen Witterung mitt^ mäßig befahren. Im ganzen waren, das Kleinvieh nicht mit emgere^ ca. 450 Stück angegeben. Im Vorgeschäft war der Handel flott. Da sich eine sehr starke Nachfrage nach gutem Milchvieh zeigte^ so routle* im Vorverkauf recht gute Preise 350 bis 450 Mk. pro Stück erzielt. Sehr viel Jungvieh und Zugochsen wurden aus der Umgegend zug trieben. Auch frischmilchende Kühe und Mastvieh waren sehr gesuchte Ware. Der Markt wurde nach einigen Stunden geräumt. Ein-Uleyzug brachte das angekaufte Vieh meistens in die Gegend von Frankfurt un> Wiesbaden. Der Schw einemarkt war nicht so stark befahren, all Der letzte. Auch hier mag die kalte Witterung der Abhaltungsgrund ge-
I wesen sein. Obwohl die Nachfrage stark war, so verlief der Handel, da die Preise, namentlich für Ferkel, sich etwas hoch hielten, mA s°.flott- wie bei früheren Märkten. Für das Paar Ferkel wurden 25 bis 36 Alk., für Läuferschwetne 2 bis 4 Monate alt, 40 bis 75 Mk. gezahlt.
I Entgegen der Vorwoche entwickelte sich das Geschäft in Groß- und I Nutzvieh in der Berichtswoche b. deutend lebhafter und blieb hierin safl I allenthalben nur geringer Ueberstand. Schwein» und Kälber wäre» I weniger gefragt und erstreckten sich die Käufe nur auf den Bedarf deS I Konsums. Wohl die anhaltend kalte Witterung der letzten Wochen I mag den Abstoß des Großviehes bewirkt haben, da das Wachstum I des Futters hierunter sehr beeinträchtigt wurde.
Kohle«.
ES notieren: Ruhr Fettrmß Körnung! und « Mk. 230 bi» I Mk. 240, Nutzschmtedekobien Mk. 215 bi« Mk. 225 »Deutsche I Anthracit-Nußkohlen Mk. 310 bis 320, englische Anthractt-Nutzkohlen I Mk. 350 biS Mk. 360, Ruhr-Flammnuß Körnung 1 und "Ml. 2dO I biS Mk. 240, Ruhr - Flammnutz Körnung III 2ÜH. 220 bis I Mk 230, Fettschrot Mk. 200 bis Mk 210, Ruht-Bruchcoks Mk. 330 I bis Mk. 340, Autzsiebgries Mk. 155 biS Mk. 165. Alles per 10 To. I ab Mannheim. Die Lage ist unverändert, eher dürfte sie durch bas I Streben, für euglifche Erzeugnisse wettere Preiserhöhungen durch- I zudrücken, noch fester geworden sein.
SU» h1HjVl™e^^ne.hda”ne”’ VeberaU kauflleh. dßher Dilig Im U6bTMcn»
Vor Nachahmnng wird gewarnt
nur mit
ENAMELINE
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verwendet.
Wien, 19. Mai. Der Central-Verein der Bergwerksbefitzer beschloß, bei der Regierung und dem Parlament energischen Protest gegen das Gesetz betreffend die Einführung derNeunstunden- Schicht im Bergbau zu erheben
Brüssel, 19. Mai. Aus La Louviöre wird gemeldet: 150 Eisenarbeiter sind in den Ausstand eingetreten. Sie fordern 10 Prozent Lohnerhöhung. _____________________________
Handel und Verkehr. UalkswirMKfl.
Frankfurter Börse 18. Mai.
Wechsel auf New-York zu 4.21-22.
PrÄmien auf Kredit per ult Mai 0.95 o/o, do. per ult Juni 1.900/0, Diskonto-Kommandit per ult. Mai 0.80%, do. per ult. Juni 1.80 %, Lombarden per ult Mai 0.50 •/(, do. per ult. Juni 0.00%, Berliner Handelsges. per ult. Juni —.
Kotierungen: Kreditaktien 225.60-00.000, Diskonto Kommandit 185.90-186.00, Staatsbahn 187.20-00-00, Gotthard 142.00, Lombarden 26.00-00.00, Ungar. Goldrente 96 90, Italiener 95 00, Sproz. Mexikaner 25.30, Oestorr. Coupons 84, Amerik. Coupons 4.18e/<. Privat-Diskont 4V3e/o bez.
lV<-28/4 Uhr: Kreditaktien 225.60-00-000, Diskonto-Kommandit 186.00, Staatabahn 137.00, Lombarden 25.90, Bochum 252.40 bis 253.50.
Gieße«, 19. Mai. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochemnarkt kosteten: Butter per Pfd. X 1.10—1.25, Hühnereier per St. 5—6 4, 2 St. 10—11 Enteneier 2 St. 12—14 4, Gänse«
ein pn St. 10—11 4, Käse 1 St. 5—7 «äsematte 2 St. 5—6 Erbsen pn LUn 19 4, Linsen pn Liter 30 Tauben pn Paar
X €.88—1.20, Hühnn pn St. 1.20—1.80, Hahnen pn Stück
v* 1.80—1.80, Enten per St. 2.00—2.50, Gänse pn Pfund


