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Für alles dies sind die Mittel des Vereins, selbst mit «näL^bndungen, dre er im letzten Jahre erhalten, nicht ausrerchend. In das neue Jahr treten wir mit einem Desiztt von etwa 400 Mark ein. Dringend ergeht darum ®” sQ te ^"chohner Gießens die Mahnung, durch Beitritt zu dem Verein und Erhöhung der Beiträge oder durch Zuwendung vom Büchern und Zeitschriften, es der Lesehalle U .k^ogllchen, ihre.Aufgabe in immer vollkommnerer Weise zu losen. Wünschenswert wäre es auch, daß es ge- lunge fur .den Vorstand, der das Recht der Kooptation hat einige Manner zu gewinnen, die der Anstalt etwas mehr Zeit widmen konnten, als es bei dessen Mtgliedern allgemein der Fall ist. Die litterarische Kommission brauchte dringend ein ober zwei Mitglieder, die die technische und L* und diesen Teil
der Bibliothek auf bid Höhe brmaen könnten, auf ber er stehen sollte. Ebenso thäte bem Lesesaal jemanb not, ber dessen wettere Ausgestaltung leitete unb überwachte. Sehr erleichtert würbe überhaupt bem Vorstanb seine Aufgabe, £p?fpXUVe£ r^ltte bec Benutzer Anregungen über zu treffenbe Verbesserungen, über bie passenbsten Tage unb Stunbeii für Ausleihe u. s. w. erfolgten.
man biesen Warnungen nicht beimessen. Denn es giebt heute nur wenig Berufe, von benen sich sagen ließe, baß sie noch viel Raum für Neueintretende böten; mehr ober toenfger sinb alle überfüllt. Wollte ber ins Leben tretenbe cl° 4?u' • Je bt£le Warnungen hören, so würde er schließ- lich von redem Berufe ausgeschlossen sein. Aber ein gutes mog^i diese Aufrufe haben. Viele Eltern nämlich wählen den Beruf für ihre Kinder nach dem Maßstab der Chancen ^-^.lche t>er betreffende Beruf nach seiner geschäftlichen Lage bietet. Das ist aber grundfalsch; denn der Berus setver bietet niemandem die genügende Gewähr für die Zukunft, wenn er selbst nichts leistet. Die Eltern sollten daher vor allen Dingen bei der Wahl des Berufes die Knaben auf tljre Fähigkeiten und Neigungen prüfen. Wer uebe und Begabung für einen Beruf hat, der wird in ihm auch fortkommen; die Eltern aber, bie nach eigenen Neigungen, aus Eitelkeit ober sonst welchen Grünben, bie Zum"st ihrer Klnber bestimmen, hanbeln nicht nur pflichtwidrig, sondern sie legen auch unter Umständen den Grund
zum Ruin ihres Sprößlings, auf den sie so große Hoffnungen gesetzt! J p J " 1
? Vom Lande, 18. März. Bekanntlich herrschte in bl§fcr Industrie, und mit Recht klagten die ärmeren Bewohner auf dem Lande über Mangel an Gelegenheit zu Verdienst. In dieser Hinsicht ist in hpm9 s r oä1 b"! bedeutender Umschwung eingetreten, in- b^ Eisenrndustrle gegenwärtig in hoher Blüte steht.
r ®lfe,nftein9ruben, die in den 70er Jahren reiche Ausbeute lieferten, auf denen aber vor etwa 12 bis 15 Jahren bie Arbeit eingestellt wurde, sind nun wieder in Betrieb genommen worden. Jetzt fehlt es sogar vielfach an den notigen Arbeitskräften. Die Gewerkschaft „Hessen" welche m den Kreisen Gießen und Alsfeld zahlreiche Erz- grübe^nCrI?or^en bezw. erschließen läßt, beabsichtigt, noch 200 Bergleute mehr einzustellen. Ebenso werden von der Verwaltung der Gruben des Ohm- und Jlsthales fast standrg. Arbeiter gesucht. - Auch die /,Oberhessische Holzindustrie benötigt zur Erweiterung und Ausdehnung des Betriebes noch mehr Leute. — So erfreulich es einerseits ch wenn durch Hebung der Industrie den Bewohnern Gelegenheit zu lohnendem Verdienst gegeben ist, so ist doch berfennen, daß dadurch der Landwirtschaft manche Arbeitskraft entzogen wird, und im kommenden Sommer tn unserer Gegend ber Mangel an lanbwirt- schaftlichen Hilfskräften noch fühlbarer machen, als dies seither schon ber Fall war.
0 Nibda, 16. März. Am 14. b. M. fanb im Saale der Brauerei Gambrinus dahier bie Prüfung ber ge
werblichen Abenbschule und der erweiterten Handwerker- schule statt. Großh. Kreisamt Büdingen hatte Herrn Kreis- amtmann Sandmann gesandt, außerdem hatte sich eine zahlreiche Versammlung der Eltern und Freunde der Schule 3SE!5?bei5 Es wurde geprüft in Deutsch, Flächen- und Geometrie, darstellende Geometrie, ' Baukonstruktion und Baumaterialienlehre. Die prüfenden waren: Herr Hauptlehrer Höhn, Gewerbelehrer
Verleihung. Seine Königl. Hoheit der Gro ß- y55öog haben Allergnädigst geruht, am 25. Februar d. I. dem Hessischen Mitglied der Königlich Preußischen und Grogherzoglich Hessischen EisenHahnbirektion Mainz, Re- gierungs- und Baurat Ferdinand Winckler, den Cha- rakter als Geheimer Baurat, ferner am 3. März dem Turn- 'denl Realaymnasium unb der Realschule zu Mainz hipnffnrh»?? mlRitterkreuz zweiter Klasse des Ver- bien£*Lgren5= Philipps des Großmütigen zu verleihen.
■ U e ft 15. Durch Entschließung Großh.
m a ^ten.um* ber BUftiz wurde der Gerichtsassessor Erck- mann in Alzey mit Wahrnehmung der Dienstverricht- h?9^ M Amtsrichters bei dem ^Amtsgericht Mamz, n^^^^^sassessor K u ch l e r in Darmstadt mit Wahr- AlM b 9auftra^/^ ^^^ch^ugen eine§ Amtsanwalts in am Pserdemarkt. Bekanntlich findet
am 10. April b. I. der erste Gießener Pferbemarkt auf unferern Viehmarktplatz statt, ber mit einer Verlosung und Prämiierung verbunden ist. Der General-Vertrieb der Lose ^$a^b Buchacker, Reuenbäue, übertragen Sffnpflhi- P^^se für bie Prämiierung sind wie fo%t InWÄ Wagenpferde: 1. Preis 70 Mk., 2. Preis 2°I^Iia35n^§ ?? dNk. Reitpferbe: 1. Preis 7O Mk., aÄ bOMk Schwerer A r b e i t s s ch l a g: 1. Preis 60 Mk., zwei 2. Preise je 40 Mk., zwei 3. Preise je 20 Mk. ?b7ch.t er Ar b e i ts sch la g : 1. Preis 60 Mk vmei 2. Preise je 40 Mk., zwei 3. Preise je 30 Mk. St u t'e m i t .Mk- 2. Preis 20 Mk., 3. Preis io JJci. Fohlen 1—2 jährig: 1. Preis 25 Mk 9 sUrpia 15 Mk 3. Preis 10 V» I) t e n2-3 jä™ig: 1. K z 15 Mk., 3. Preis 10 Mk. Sämtliche unh^ho"?,'16 “r. fl"? ä“m, Besuch des Marktes eingeladen
Su»."'“. -'S"' l,n
Hi!h^Cr ^eut5' bie bas 17. Lebensjahr vollendet haben einer Reifezeugnis für die Untersekunda
SaHp "^"sEufiaen ober bas Reifezeugnis für bie erste
Sen aS Rnü ^9h"^^utlichen höheren Lehranstalt besttzen, als Post - unb T e le g r a p h e n g e h i l f e n an- to-x hören, sinb bie Aussichten für bie ihrptfn 9r„eU M ^te w bcn Ersten Jahren allerbings von S. AMchöngen unterhalten werben müssen, recht äahf^p9'eAto^9e Beüterber bemerken wir noch, baß ube5 ble Verhältnisse von ben Poft- unb Telegraphenamtern bereitwilligst erteilt wirb.
Zur Erleichterung bes biesiäüriaen Oster Verkehrs wirb auf den Preußischen Staats" bahnen, den Strecken ber Direktion zu Mainz unb auf ben bie gtodje Bestimmung annehmenben fremden Bahnen bie Ä^bauer ber gewöhnlichen Rückfahrkarten von 3 9rhrifrUi?»hes ^/^a^auer, welche am Dienstag ben M\r?crUl^b ^olgenben Tagen gelöst werben, bis ein- schlreßlich Freitag ben 27. April verlängert. Die Rückfahrt nack Abla! s"hPä?i^^bw Tage angetreten sein unb darf änfpr^6 a-UL halben nicht mehr unterbrochen werben Hf f^H?pULbentÄa^rf^ten ^ne Geltungsbauer angegeben ist,^welche vom Losungstage ah gerechnet über den 27. April h^^l9raU^§^t' behalten die Karten für die ausgedruckte Anzahl von Tagen Geltung. 19
sugung stellen. Leiber sinb bie finanziellen Schwierigkeiten bes Vereins so groß gewesen, baß er bie seither gehaltenen Zeitschriften großenteils eingehen lassen mußte.
Das mühevolle Amt ber Rechnungsführung hatte Herr Kommerzien-Rat Heichelheim in bekannter musterhafter Weise verwaltet, wie er auch in einem sehr kritischen Zeitpunkt seine schützenbe Hand über ben Verein hielt. Hierfür gebührt ihm bvstpelter Tank.
Was seither geleistet würbe ist nicht wenig, sehr viel ist jeboch noch zu thun. Zunächst fehlt es ber Heranwachsenden männlichen unb weiblichen Jugend im Alter von 14 bis 18 Jahren noch zu sehr an passendem Lesestoff. Es ist besonders erfreulich, mit welchem Eifer alle Bücher gelesen werden, die die Großthaten unserer vaterländischen Geschichte und das Wirken unserer großen Männer, seien es Staatsmänner, Feldherren, Entdeckungsreisende, Erfinder oder Gelehrte, barstellen. Das Vierfache der vor- handenen Bucher über solche Gegenstände würde dem Bedürfnis' kaum genügen. Nicht Minder nötig wäre es, den Forderungen des praktischen Lebens mehr Rechnung zu tragen, und allen die sich auf eigene Faust unterrichten ober sortbilben wollen, bie nötigen Hilfsmittel barzubieten. Wir benken hier vor allem an jene strebsamen Leute, bie M über manches, was sie praktisch treiben, theoretisch belehren wollen, und Bücher über Elektrizität, Über Maschinenbau, Verarbeitung von Metallen, über Boden- dungung, über Gartenbau verlangen, und auch an jene zahlreichen Naturfreunde, die ihre Kenntnisse von Pflanzen unb Fl^en zu vertiefen und zu berichtigen suchen. '
^fullt a<^ der Lesesaal in seiner gegenwärtigen Form seinen Zweck nur zum kleinsten Teil. ^Es liegen fast nur politische Zeitungen aus, die, wie man sehr bald merkt, bie Hälfte der Besucher, namentlich die jüngeren, nicht interessieren. Diese lesen im Feuilleton, blättern im Konversationslexikon ober betrachten bie Bilder Eustnerter Zeitschriften. Vielleicht würbe eine große Hanbbibliochek sich hier sehr gut bewähren, wie man sie in den englischen Public Libraries überall sieht. Nachschlage- bucher aller Art, aus denen jeder sich über alles, was ihn Eressrert sofort unterrichten kann, besonders technische und wirtschaftliche nicht zu vergessen, unb schließlich ein paar Dutzend Bände Unterhaltungslitteratu^ zuerst bTe flauer, bie jeder einmal in der Hand gehabt haben soll dann emige Bande illustrierter Zeitschriften ber letzten Zah^'eme Geschichte bes Krieges 1870 u. s. w.
ffnfnrnAPa die Herstellung eines gedruckten
Katalvges sehr wünschenswert, aus dem jedermann ersehen
wir wirklich besitzen. Manches wertvolle und fchvne Werk ruht beinahe unbenutzt, dessen Vorhanden- fände' Ob beEannt ö" fern brauchte, damit es eifrige Leser
kTpk»M"rb ur g, 17. März. Sämtliche hiesigen äUi e,?ieder Kommissar Köbrich, werden Oom 2' ?^rrl ab nach Kassel versetzt.
9UArsaJ'e1, ^Lrz. Am vorigen Montag wurde bei Waldau in einem Strohhaufen die schrecklich zuqerichtete den^ Auf"ersAsA?p 9? bi§ 35 $a^re “[ten Mannes aufgefun frfinff hnLhp s9t a^ei§e an .bte Königliche Staatsanwalt hipQ ^lche des näheren untersucht, unb burci)
neffpHt h5^a-ät9? die Sektion vornahmen, fest- rVerbrechen vorlag. An der Leiche be- fanden sich erhebliche Verletzungen. Die Schäbeldecke war sps^A^^b^-' Durch die Unterfuchungsbehörbe wurde dann festgestellt, daß der Erschlagene der Glasschreiber ober Arbeiter Emil Eichhorn auä Stützerbach gebürtig ist, bortfelbst itrn6'AKoPft°cbe:a 11865 Seboren ist und sich in letzter Zeit retw? ^geholten hat. Es war anzunehmen, baß ber hp/^a?E"b-des Abenbs auf bem Heimwege noch Kassel in der Nahe des Fundortes der Leiche überfallen ober in (streit geraten unb dabei getötet worden ift. Entweder hat nun ber toblich Verletzte sich noch selbst bis zu bem er- mahnten Strohhaufen hinfchleppen können, ober, was wahrscheinlicher ist, bie Thäter haben nach bem Uebersall bie "eiche in den Strohhaufen versteckt, um die Spuren 3U verwischen und die Entdeckung des Verbrechens zu erschweren ober zu beseitigen. Infolge ber von der (Staate anwaltschaft erlassenen öffentlichen Aufforderung um Mitteilungen, die zur Aufklärung des geheimnisvollen Falles dienen können, konnten als des Verbrechens dringend verdächtig vier Männer in dem Dorfe Bergshausen ermittelt werden und sind diese durch den Gendarmen bereits heute in ba§ Untersuchungs-Gefängnis abgeführt worden. Am gestrigen Tage war eine Untersuchungs-Kommission des Königlichen Amtsgerichts unter Führung des Herrn Amts- abrlchtsrats Kremer und Herrn Gerichtsschreibers, Kanzlci- rat Ruck, sowohl am Fundorte der Leiche thätiq, um den gräßlichen Augenschein protokollarisch auhunebmen, wie auch in den Orten Waldau und Bergshausen anwesend, um mit Hilft der Gendarmerie und Ortspolizeibehörde bte Endungen auf Antrag der Königlichen Staatsanwaltschaft festzustellen und verschiedene Personen ins Verhör zu nehmen. Ob noch weitere Personen, als die vier ins Untersuchungsgefängnis abgeführten Einwohner aus Bergshausen in die Sache verwickelt sind, muß erst noch durch bie eingeleitete umfangreiche Untersuchung klar gestellt werden. — Heute weht zum erstenmale die schwarz- weiß-rote Flagge auf den Zinnen des neuerrichteten c 5.® $ 5 u ' das mit dem heutigen Tage in
festlicher Werse seiner Bestimmung übergeben wird. Wie verlautet,, veranstaltet der Kaufmännische Verein zur Einweihung der Vereinsräume im Kaufmannshause, Samstag den 24. er., abends adjteinfyrtb Uhr ein Festesse n.
Kassel, 15. März. Heute nachmittag gegen einhalb- brei Uhr ereignete sich in einem Hause der Friedrichstraße em Unglücks fall. Der Gehilfe eines in dem Hause wohnenden Weißbindermeisters war am Küchenherde, an welchem auch ein Mädchen thätig war, mit einer Arbeit beschäftigt, bei welcher er auch Terpentin zu verwenden hatte. Unvorsichtigerweise hatte er die Flasche mit dem Terpentin auf bie Herdplatte gestellt. Plötzlich schlug bie uus her Herbfeuerung heraus unb entzündete bie Muffigkeit, sodaß die Flasche explodierte und das brennende Terpentin dem Mädchen sich über Gesicht unb Brust ergoß. Furchtbar verbrannt, sogar bis in die Mundhöhle hinein, wußte die Unglückliche nach dem Roten Kreuz geschasst werben. Auch der Gehilfe, sowie der zur Hilfe heröei- geeilte Meister trugen schwere Brandwunden an den Hän- ben davon. Die alsbald zur Stelle befindliche Feuerwehr brauchte indessen, da der Brand bereits erstickt war, nicht mehr in Aktion zu treten.
Endres, bie Volkslehrer Motz, Gatzert unb Bopp unb techniker Kraft. Die Oberklasse zählte 7, bie erfte Äla^ , f äwette Klasse 16 Schüler. Herr Dekan Hofmeyer cu
Vertreter bes Aufsichtsrates sprach sich nach ber anerfennenb über bie Leistungen aus unb bankte Kö rem Herr Hauptlehrer Hohn wandte sich mit eine? gr?‘ spache an die Schüler, in der er diese ermahnte £ gelernte auch treu tm praktischen Leben zu verwerten uS
3Ukun zu mehren. Auch Herr Kreisamtmaim ^uhwann gab ferner Freude über bas Ergeblns der Pr» ÄsA^^b^^.rUu5 wünschte ber Schule freudiges Gedeihs mrnAPH sAknch uud schon gearbeitet sind die Zeicb- bP^?»hp/ u"ch mehrere Tage ausgestellt bleiben tz- für w?hhA$ larUnf55 ein Entwurf eines neuen Rathauses öj“ unb em (Sntimirf eines Ausfichtsturmes auf Vt ÄnX ^dda — Ein neulich bahier veranstaltetes ^rh Vp^?m^dkertskonzert hat ber Kleinkinderschwr unb bem Verein Krankenpflege je 26 Mark zugewendet. v. 7". 5 u t er b ach, 17. März. Der hiesige Bauverein
b^ser Tage endgiltig konstituiert; es wurde be= vier Doppelhäuser, sowie ein einfache tm Saufe des Sommers zu errichten. Der Verein zahlt gegenwärtig etwa 100 Mitglieder; es steht ihm ein Ve mebskapital von 40000 Mark, von den Verein^mÜ- a^kbern gezeichnet, zur Verfügung.
Neustudt, 17. März. Vor längerer Zeit ließ sieb t Bölker von hier, ein schon sehr bejahrter
ln be5 Vacherachschen Wirtschaft hierfelbst rohe Äußerungen über ^e)u§ und bie Jungfrau Maria zu schul- nnd fßr^^tpn" vniXeFuwesende nahmen Aergernis daran uud brachten die Sache zur Anzeige. Volker? der angab
Lichts zu wlffen und sinnlos betrunken gewesen zu sem, wurde von dem Marburger Landgericht zu zwei Mo- Paten Gefängnis verurteilt. Das Reichsgericht wie- nnbp!f Xna.elc9ell6eit zur nochmaligen^ Verhandlung an das Landgericht zuruck. Ta mehrere Termine notwendig SVnb aU$ "Etliche Atteste über den Geisteszustand bwaezugen wurden, dauerte es lange, bis man in einem Abschlüsse kam. Heute wurde in Marburg auf Erund emes vom Medizinal-Kollegium in Kassel eingeforderten Gutachtens der Angeklagte kostenlos frei- gesprochen. 1
Vermischtes.
Hamburg, 17. März. Ein Radfahrer, welcher heute Mittag bie elektrische Straßenbahn auf bem Alten Steinweg überboten wollte, fiel, ausglettend, zwischen ben Niotoiwageil nno einen Anhängewogen, würbe von bem tetzteien überfahren, unb blieb sofort tot.
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erfahrungsgemäß beim Quar- lwechfel eintretende Störungen im Bezug zu vermeiden, ersuchen wir unsere verehrt. Abonnenten, schon jetzt die Erneuerung ihres Abonnements bei den betreffenden Postanstalten, Zweigstellen und Zeitungsträgern bewirken zu wollen. Neuhinzuttetende hiesige Abonnenten erhalten vom Tage der Bestellung bis 30. März den Anzeiger kostenfrei zugestellt.
Drrlag -es Kießktikr Allffigers, Lokales und Ursvinjirües.
rrtcht ausgenommen.)
.. ®ie6en, 19. März 1900.
Friedrich Höld-rün gebortn Dichter
einigte er reinen Wohllaut der Sprache uud^^antik-^p^bung ver- Aus seinen Gedichien klingt unS der Sctzmerz und bi/ hoffirungslos Suchenden entgegen. Zu seinen^Herr «ngm gehören u. a.: ^Griechenland", „Das Schicksal" Tiibwgm lahrel.ngcr Grtstrsumnachiung «m 1. g®nt
, ** Berufswahl! Warnungen zur Berufswahl tauchen jetzt wieder, wie in jedem Jahre vor Ostern ln .b«n Bettungen auf. Sie haben den Zweck, die Eltern der Knaben, bie zu Ostern bie Schule verlassen, vor Er- greifung gerabe jenes Berufes zu warnen, aus metoem eben jene Warnungen kommen. Einen großen Wert kann


