Besitz Amerikas über letzteres wird nur über den Hafen und das Landgebiet Pago Pago Souveränität ausüben, des- alerchen das Protektorat über einen Teil der Insel. Hierdurch erspart Amerika die Verwaltungspflicht außerhalb des Hafengebiets.
I sang biß zum Ende beseelte, in erfreulichster Weise erkennen Die Gemeinde weiß allen, die zum Gelingen dieser hier noch neuen Veranstaltung beitrugen, aufrichtigen Dank besonders dem genannten Gesangverein und seinem Dirigenten
I Herrn Lehrer Keil. Wir wünschen, daß sich solche ©/. 1 meindeabende wiederholen, und selbige auch in anderen Ge« meindeu Eingang finden. Ihr Segen wird gewiß überall da zu Tage treten, wo gute christliche Gesinnung zu I finden ift.
+ Grünberg, 17. Februar. In einer gestern abend I Gasthaus „Zum Rappen" hier stattgehabten Versamm- I lung des Kriegervereins, zu welcher auch Nichtmitglieder I Zutritt hatten, hielt Herr Medizinalrat Dr. Vogt aus Butzbach einen Vortrag über „Deutsche ostasiatische Kolonien I und die Flotte. In dem ersten Teile gab Redner einen I Ueberblick über die Geschichte der Erwerbung von Kiautschou I und schilderte in sehr anziehender Weise das Land selbst I sowie seine Bewohner. Wegen des Kohlenreichtums des I Hinterlandes von Kiautschou sei die Erwerbung dieser Kolonie I von Außerordentlicher Wichtigkeit, und im Jntereffe der I Schissuhrt sei es für Deutschland eine Notwendigkeit ge- I wesen, an der ostasiatischen Küste einen eigenen Hafen mit Reparaturwerkstätten (Docks) u. s. w. zu besitzen. — Der I zweite Teil des Vortrags handelte von der deutschen Flotte In eingehender Weise verbreitete sich Redner über Bau und Elnrrchtung der Kreuzer, Linienschiffe, Hochseepanzer, | ichksse, Torpedos und deren Ausrüstung, dabei hinweisend auf die Fortschritte, welche in den letzten Jahren auf dem I Gebiete der Schiffbaukunst gemacht wurden. Ein unab- I weisbares Erfordernis für das deutsche Reich sei es, auch seine Seemacht durch eine entsprechende Flottenvermehrung zu verstärken. Mit einer ernsten Mahnung an die an- I wesenden Kriegervereinsmitglieder, in dieser Hinsicht nach I Kräften aufklärend zu wirken, schloß Redner seine trefflichen I Ausführungen, welche mit großem Beifall ausgenommen I wurden und für welche ihm durch den Vorsitzenden des I wesigen Kriegervereins, Herrn Zigarrenfabrikant Ranft, der I Dank der Versammlung ausgesprochen wurde.
A Grünberg, 18. Februar. In der letzten Versamvd- lung des Gewerbevereins Grünberg wurde der Vorsitzende desselben, Herr Spenglermeister Heinrich Kaiser, zum Vertreter des Vereins in der Handwerkerkammer ge, wählt. — Gemäß dem Beschlüsse der letzten Generalversammlung des Spar- und Leihkassevereins Grünberg wurden auch diesmal wieder an 27 Dienstboten des Sparkassebezirks, ! welche fünf Jahre ununterbrochen bei einer und derselben Herrschaft treu gedient haben, Prämien von je 10 Mark ausgezahlt. — In der Nacht vom Freitag zum SamStag brannte ein in den „Baumgärten" sitzender Strohhaufen vollständig nieder. Da das Stroh versichert war, dürfte der Schaden des Besitzers nicht sehr beträchtlich sein.
** Klein - Krotzenburg, 18. Febr. Aus verschiedener! Gegenden brachten die Tagesblätter in letzterer Zeit Korrespondenzen über enorme Holzpreise. Die dort angeführten Preise wurden aber bei den jüngst in den diesseitigen Gebietenabgehaltenen Holzversteigerungen noch bedeutend übertroffen. Bei Seligenstadt kamen Puchen-Scheiteu auf durchschnittlich zehn Mark und bei Groß-Steinheim sogar auf 12 Mk. pro Raummeter zu stehen. Tannen-Prügel kosteten durchweg 7—8 Mark. Auch das Wellenholz erreicht erstaunliche Preise. Der Grund dieser auffallenden Erscheninung liegt vorzugsweise in der Thatsache, daß enorme Mengen Grubenholz verarbeitet und von auswärtigen Firmen erstanden wird und andernteils bedeutende Quantitäten Brennholz von fremden und einheimischen Händlern aufgekauft werden. Raschen Absatz fanb deshalb ein Händler aus Dorfprozelten, der dieser Tage mit einer großen Schiffsladung vorjährigen Buchenholzes aus dem Spessart auf dem Main zU Thal fuhr und in Seligenstadt und hier das Holz zu 8 Mark per Raummeter verkauft.
Berlin, 17. Februar. Der Kaiser nahm heute vormittag im Jagdschloß Hubertusstock den Vortrag des Chefs des Militärkabinetts v. Hahnke und hierauf die Meldung des Obersten und Flügeladjutanten Grafen v. Moltke entgegen.
— Die „Berl. Reuest. Nachr." schreiben: „Durch verschiedene Blätter ging dieser Tage eine dem verstorbenen Reichskanzler Fürsten Bismarck zugeschriebene Aeußerung, in welcher derselbe „Südafrika als das Grab Englands" bezeichnet haben sollte. Für einen jeden, der den Fürsten kannte, ist es völlig ausgeschlossen, daß diese Aeußerung sowohl nach ihrem gänzlich unzutreffenden Inhalt, als nach ihrer phrasierenden Form von ihm herrühren kann.
— Die Abgeordneten Baensch-Schmidtlein, Dr. Friedberg, Reinecke und Seydel (Hirschberg) haben folgende Interpellation eingebracht: „Welche Maßregeln gedenkt die Königliche Staatsregierung zur Beseitigung der immer schwerer empfundenen Mißstände und Ungerechtigkeiten in Bezug auf die Unterhaltung der Volksschulen zu ergreifen?
— Nach dem „Lok.-Anz." ist im Befinden des Dr. Lieber gestern abend eine Veränderung weder nach der einen noch nach der anderen Seite eingetreten. Der Zustand bleibt nach wie vor kritisch.
— Am 24. d. M. findet beim Reichskanzler Fürsten Hohenlohe ein parlamentarisches Diner statt, zu welchem der Vorstand des Abgeordnetenhauses und Mitglieder desselben Einladungen erhalten haben.
— Wie das „Berl. Tgbl." erfährt, ist dem Land rat Osterroth-Grimmen durch sein Korps Guest- phalia in Jena das Baud entzogen worden.
— Nach der „Germania" hat sich das Befinden des Abg. Dr. Lieber während der letzten Nacht wieder verschlechtert. Es traten wieder Fieber und Schüttelfröste ein, sodaß der Zustand auch heute vormittag ein sehr ungünstiger war.
A Mainz, 16. Februar. Der deutsche Verein für Armenpflege und Wohlthätigkeit tagt, wie jüngst schon mitgeteilt, dieses Jahr hier in Mainz. Als Verhandlungsgegenstände stehen auf der Tagesordnung: 1. Haushaltung-- plan der Armenverwaltungen, Berichterstatter Dr. Brühl- Hamburg. 2. Fürsorge für Genesende, Berichterstatter Direktor Gebhard-Lübeck und Dr. Wecker-Geisbersdorf. 3. Stellung der ehrenamtlichen Organe der Armenpflege, Berichterstatter Beigeordneter Dr. Kaiser-WormS und Senator Dr. Hildebrand-Bremen. 4. Die Organisation der Gemeindewaisenpflege, Berichterstatter Bürgermeister Zimmermann-Köln. 5. Die armenärztliche Thätigkeit, Berichterstatter Stadtrat Dr. Münsterberg und SanitätSrat Dr. Stern-Berlin.
? Mainz,17. Februar. Neuestes zur Lösung der Weinfrage. Unter vorstehender Aufschrift bringt die hier erscheinende „Deutsche Weinzeitung" in ihrer letzten Nummer zur Lösung der Weinfrage eine Mitteilung, die offenbar eingeweihter Quelle entstammt. Das Blatt schreibt: In Reichstags- und Regierungskreisen wird eben die Frage erwogen, ob nicht doch auf irgend einem Wege in dieser Session noch bie Abänderung des Weingesetzes zu stände gebracht werden kann. Allgemeine Einigkeit herrscht in der Branche darüber, daß die gewerbmäßige Herstellung der sogenannten Halbweine den meisten Anstoß bei Weinbau und Weinhandel erregt. Man beabsichtigt deshalb, in Form einer Ergänzung des Weingesetzes von 1893 die gewerbsmäßige Bereitung der Trester- Hefen- und Rosinenweine sowie die Verwendung von Säuren, säurehaltigen Stoffen, Boukettstoffen, Essenzen u. dergl. bei der Weinherstellung bei verschärften Strafen zu verbieten", damit, meint die „Deutsche Weinzeitung", würde die Hauptforderung der Interessenten erfüllt, und glaubt inan, daß dann vorerst mit weitgehenden, für die jetzige Session ohnehin nicht mehr erreichbaren Aenderungen des Gesetzes gewartet werden kann.
§§ K i r ch h a i n , 18. Februar. Im Bahnhofshotel fand gestern vormittag 11 Uhr der Unterverbandstag der Raiffeisengenossenschaften für den Krei$ Kirchhain statt. Der Unterverbandsdirektor, Herr Amtsgerichtsrat Klingenbiel-Neustadt, begrüßte die etwa 200 erschienenen Mitglieder und brachte ein Hoch auf den Kaiser
— Die gestrige Sitzung des StaatSmini ste- rrums dauerte bis 6*/, Uhr abends. An der Beratung haben teilgenommen: Ministerpräsident Fürst Hohenlohe und die Minister v. Rheinbaben, Brefeld, v. Thielen, Schön- stedt, Studt und Frhr. v. Hammerstein.
Entsprechend der Ankündigung in der Thronrede ist dem Abgeordnetenhause ein Gesetzentwurf zugegangen, welcher bestimmt ist, diejenigen Verschiebungen auszugleichen, die in der Zusammensetzung der Wählerabteilungen bei den Gemeindewahlen im Verfolg der Steuerreform hervorgetreten sind. Der „Berl. Corr." zufolge läßt sich der Gedanke, welcher dem neuen Entwurf zugrunde liegt, dahin zusammenfassen, daß zunächst die Reform nicht werter ausgedehnt werden soll, als das notwendigste Bedürfnis reicht, und daß dieselbe vom Standpunkt einer Ausgleichung der durch die Steuerreform herbeigeführten Verschiebungen nicht in schablonenhafter Weise durchgeführt, sondern jeder von ihr betroffenen Gemeinde in thunlichst individualisierender Weise angepaßt werden soll.
— Regierungspräsident v. Moltke in Oppeln teilt der „Schles. Ztg." mit, daß die Nachricht über seine ander- weite dienstliche Verwendung jedes thatsächlichen Anhalts entbehre. Wie erinnerlich hieß es vor einiger Zeit, Herr v. Moltke sei als Nachfolger des Grafen Hue de GraiS zum Regierungspräsidenten in Potsdam bestimmt.
— Gleichwie in Berlin, wurde auch gestern in Washington die Ratifikation des Samoavertrages zwischen dem Staatssekretär Hag und den Botschaftern v. Holleben und Panncefote ausgetauscht.
Danzig, 17. Februar. Wie in hiefigen militärischen Kreisen verlautet, soll zum Nachfolger des kommandierenden Generals des 17. Armeekorps v. Lentze, welcher seinen Abschied eingereicht hat, der Prinz Leopold von Preußen ernannt werden.
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r. Der Gabelsberger Stenographen Verein beging am Samstagabend in „Steins Saalbau" in sehr ansprechender Weise die Feier des Geburtstages Altmeister Gabelsbergers. Dieselbe wurde durch Prolog eingeleitet, woran sich die einzelnen Nummern des reichhaltigen Programmes reihten. Aus dem Programm sind besonders hervorzuheben: Das Trio „Die 3 fidelen Schusterjungen, sowie mehrerer Tenor-Soli, welche wohlverdienten Beifall fanden. Das darauf folgende Theaterstück „Auch ein Fest" wurde von Bereinsmitgliedern recht flott gespielt, und der sich hieran anschließende Ball hielt die Festteilnehmer bis zum frühen Morgen beisammen. Der Verein hat wiederum bewiesen, daß er nach ernster Arbeit, neben der Verbreitung und Förderung der Gabelsbergerschen Stenographie auch seinen Mitgliedern recht fröhliche Stunden bereiten kann.
** (Ein fataler Irrtum.) Daß die Faschingszeit mit ihren vielen Freuden auch großes Unheil anzurichten im stände ist, dürfte nachstehender Fall zur Genüge beweisen: „Vor einigen Tagen machte ein hiesiger Studierender die Bekanntschaft einer Dame auf dem Maskenball, ohne jedoch über deren genauen Namen und Wohnung genügend orientiert zu sein, und so kam es denn; daß die Briefe an die falsche Adresse gelangten und in einer achtbaren hiesigen Familie großes Erstaunen und Bestürzung hervorriefen: Nachdem der dritte Brief an die Adresse der vermeintlichen Bekanntschaft vom Maskenball zum Stelldichein angelangt war, suchte der Ehemann der gekränkten und erkrankten Ehefrau Hilfe bei der Polizei und fand sie auch, indem die letztere in Gemeinschaft mit ersterem den Betreffenden an dem angegebenen Rendevouzplatz an- traf und über seinen Irrtum aufklärte". Ein gerichtliches Nachspiel dürfte ixte Folge sein.
-n. Annerod, 19. Februar. (Verspätet.) Am 14. d. M. wurde hier unter sehr zahlreicher Beteiligung der Gemeinde in der Gastwirtschaft „zur Krone" ein Gemeindeabend abgehalten. Alle Darbietungen des Abends sollten das Thema „Vaterland und Vaterhaus" beleuchten, und war der Vortrag, welchen Herr Pfarrer Schwabe aus Rödgen ■ hielt, in vier sinngemäße Abschnitte geteilt, welche jedeSmal durch prächtige Chöre des hiesigen Kirchengesang- । Vereins, auch Quartett- und Duettvorträge, sowie durch! ansprechende Deklamationen und Gesänge der Schulkinder, | und schließlich durch allgemeine Gesänge ergänzt wurden, i Daß der Zweck deS Abends erreicht worden, konnte man i an der Stimmung, welche die ganze Zuhörerschaft von An- <
I ** Von der Universität. Heute vormittag wurde die Einweihung des phy- | srkalischen und chemischen Instituts dahier I xn Anwesenheit des Herrn Staatsministers Rothe I und anderer jüngst bereits genannter hoher Gäste voll-- I äpgeu. Nachdem der derzeitige Rektor, Professor Dr. Netto I bie Herren begrüßt und nach einem kurzen geschichtlichen I Rückblick die Institute den Direktoren übergeben hatte, I ergriff der Herr Staatsminister Rothe das Wort und führte I ungefähr folgendes auö: Es sei bedeutsam, daß das erste I Weihefest der Universität im neuen Jahrhundert einem den I exakten Wissenschaften errichteten Institut gelte. Es I Zeige, daß sd ie Staatsregierung sich der hohen Bedeutung I bewußt sei, welche den realen Disziplinen heutzutage auf I unseren Hochschulen zukomme. In der That sei das gegen- I wärtige Institut nur das erste einer Reihe weiterer in I Lmie klinischer Institute, für deren Erbauung er I die Bewilligung der Mittel seitens der Kammern mit Zu- I Erficht erhoffe. Zum Schluß sprach der Redner den aller- I ^ochsten Dank seiner königlichen .Hoheit des Großherzogs I uni> Augnifizentissimus der Universität, für die Einladung I Zum ilveihefest fius, her die feste Absicht habe, die Universität I Ü auf ber Höhe zu halten, die sie gegenwärtig dank den hervorragenden Leistungen ihrer Lehrer in der Welt der Wissenschaft einnehme. Die beiden folgenden Redner, Elbs und Wien sprachen über einzelne Neuerungen an der inneren Einrichtung ihrer Institute. Dem schloß sich eine Besichtigung der Räume unter Führung der Jnstituts- leiter an.
dt. Evangelischer Kirchengesangverein Gießen. Die unter Musikdirektor Trautmanns bewährter Leitung am | Sonntagabend in der Stadtkirche veranstaltete Geistliche Musikaufführung genannten Vereins darf als in allen I Teilen wohlgelungen bezeichnet werden. Orgel, Chöre und Solisten leisteten das Ihre, sodaß auch eine strenge Kritik in allen Punkten sich zufrieden geben durfte. Wir wollen für heute nur hervorheben, daß die Solistinnen des Vereins neben der glockenreinen sympathischen, weichen Stimme des Fräulein Hedwig Paasche ays Frankfurt a. M. mit Ehren bestanden, und daß Herr Gör lach als kunstverständiger, feinsinniger Organist wie als Leiter seines Knabenchores volle Anerkennung fand. Einzelheiten hervorzuheben, über- I laffcn wir eingehender Kritik. Daß die Vorträge mit innigem I Verständnis seelenvoll vorgetragen wurden, bewies, daß I alle Mitwirkenden von dem Gedanken geleitet wurden
Gott allein die Ehre!
Hoffentlich haben die weihevollen Klänge nicht nur die I Herzen sondern auch die Hände der Hörer, deren Menge I die Kirche kaum zu fassen vermochte, bewegt.
Kaufmännischer Verein. Die für den 24. Februar I vorgesehene Kappen sitzung im Vereinshause findet erst I am Sonntag dem 25. Februar statt.
** (StabitfyeateTc. Wir wollen es nicht unterlassen, I heute nochmals auf baß Benefiz des Herrn Karl Walter: I „Der G'wissenswur m", Bauernkomödie mit Gesang I in drei Akten (fünf Bildern) von L. Anzengruber, aufmerk- I sam zu machen. Die Hauptrollen liegen in den Händen der I Damen Kruse und Eichenwald, der Herren Walter, Rolan, Henry, Paren, Wilhelmi, Kirchhoff, das gesamte Personal wirkt mit.
AarlanS.
Wien, 18. Februar. Nachdem die bisherigen Verhandlungen der Verständigungskonserenz infolge der ablehnenden Haltung der Czechen zu einem defini- Nven Resultat nicht geführt haben, wird in politischen Kreisen die innerpolitische Situation ungünstig beurteilt, und man bezweifelt, daß die Arbeit des Reichsrates Erfolg haben wird.
Brüssel, 17. Februar. Das sozialistische Organ „Peuple" veröffentlicht eine Erklärung, betitelt „An ehrliche Leute", unterzeichnet von der Gruppe der sozialistischen Abgeordneten, worin die Namen aller früheren Verteidiger der Privilegien der Nationalbank angegeben sind. Es sind 46 Unterschriften früherer Minister, Senatoren und Abgeordnete, die inzwischen direkt oder indirekt Stellung bei der Nationalbank erhielten, die ihnen ein Jahresgehalt von 70—80 000 Franks einbringt.
L o ndo n, 18. Februar. Die Postverwaltung dementiert die Nachricht von der Eröffnung des telegraphischen Verkehrs mit Kimberley. .. o ndo ri, 18. Februar. In diplomatischen Kreisen wird versichert, der englische Botschafter habe dem Prä- sidenten Mc Kinley erwidert, daß ein Vermittln n g s- ver such irgend einer Macht zur Beilegung des Krieges ^Ä^ian^t,aa a $ ein unfreundlicher Akt angesehen worden
L o n b o n, 18. Februar. Die Regierung verfügte den $$ V- n -c e a p h e n l i n i e durch Afghanistan,
welche die indische Station Schamane mit Kuschk verbindet , ® 0 h 0/ 17. Februar. Infolge des kategorischen Ver
langens des Kriegsministers wurde der Kreispräfekt von Burgas abgesetzt. Derselbe weigerte sich, den verhafteten aktiven Oberleutnant, welcher einen russischen Schiffsagenten auf offener Straße erschossen hatte, der Militärbehörde auszuliefern.
Washington, 17. Februar. Laut dem Samoavertrag geht die Insel Tutuila nicht vollständig in den
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