Ausgabe 
19.12.1900 Zweites Blatt
 
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rumpelt. Legges reitende Infanterie Yeomanry griffen jebod) rechtzeitig ein, unterstützt durch ein Positwns- geschütz, trieben die 400 Khakiburen zurück und verfolgten sie. Mittlerweile hatte die Hauptabteilung des Feindes unter Telarey, dessen 1000 Mann von Warmbath her zu diesem Zwecke 3000 Mann Verstärkung unter dem Kom­mandanten Beyers erhalten hatten, den Kranz der obern Plateau-Einsenkung besetzt und ein heftiges Feuer aus die Northumberland-Füsiliere eröffnet. General Ele­ments, der zur Deckung seiner Artillerie und seines Trains über wenig mehr als 700 Mann verfügte, war s e l b st i n sch w i e r i g e r L a g e. Er verteilte den kleinen Rest seiner Infanterie auf die Flanken und den Rucken und sandte reitende Infanterie den Abhang hinauf, doch ohne nennenswerten Erfolg. Tas Northumberland- Bataillon, das, ohne Geschütz und Munitionsersatz, völlig isoliert war, erwehrte sich des Feindes bis halb 7 Uhr morgens, wo es sich verschossen hatte und dre Waffen streckte. Unter dem heftigsten Feuer der Buren gelang es dann Clements um 4 Uhr nachmittags, den Rückzug unzutreten und unter Rückendeckung durch die Yeomanry in einem scharfen Nachtmarsche sämtliche Geschütze und den größten Teil des Trosses zu retten und um 4 Uhr morgens in Rietfontein einzudringen.

Der Erfolg der Buren ist wesentlich von mo­ralischer Bedeutung, denn er wird zweifellos bei den Buren aufs neue die Hoffnung erwecken und stärken, daß ihre Sache nicht verloren sei und neue Scharen solcher Leute, die schon verzagten, zu den Waffen zurückführen. Der materielle Vorteil ist nicht so groß. Die Engländer sind durch Verluste an Toten nur rocirig geschwächt, und die Gefangenen werden sic bald wieder in ihren Reihen haben, da den Buren die Möglichkeit fehlt, Gefangene ,zu halten und zu ernähren. So werden sie diesen ihre Waffen und sonstige Kriegsausrüstung abnehmen und, wie bisher immer, laufen lassen, vielleicht unter Zurückhaltung der Offiziere. 315 Mann, darunter fünf Offiziere, sind bereits wieder in Freiheit und in Rustenburg eingetroffen. Doch der kühne Zug De Wets hat, ohne das eigentliche Ziel, den Einfasl in die Kapkolonie, erreicht zu haben, eine Stärkung der Burensache bewirkt, wie ja auch aus der Thatsache hervorgeht, daß De Wets Abteilung, statt sich zu verringern, trotz der erheblichen Anforderungen an den einzelnen, bei Thabanchu nach Knox' Schätzung auf 3000 Mann angewachsen ist.

Ein Telegramm Lord Kitcheners meldet: Bei dem Angriff auf V r y h e i d am 10. ds. hatten die Buren 100 Tote und Verwundete, die Engländer 6 Tote und 19 Schwerverletzte; 30 Mann, darunter ein Offizier, werden vermißt. Am 13. ds. schlugen die Engländer bei Schee - persnek 600 Buren zurück und erbeuteten Waffen. Die Buren erlitten empfindliche Verluste. In einem Engpaß im L a st r o n - Distrikt nahmen die Buren kürzlich 120 Mann Kavallerie gefangen.

Eine Depesche Lord Methuens bestätigt den Tod des B u r e n g e n e r a l s Hemmer. In der Depesche heißt es weiter, Methuen griff am 14. ds. eine Stellung der Buren an und erbeutete das Lager mit einer Menge Mu­nition und Vieh. Ein Engländer wurde verwundet, zwei Buren wurden getötet, fünf verwundet.

Die österreichische Gesellschaft der Frie­densfreunde veröffentlicht folgende Mitteilung: Bezug nehmend auf die im deutschen Reichstage vom Grafen Bülow abgegebene Erklärung, Krüger habe eine schiedsgerichtliche Vermittelung zurückge­wiesen, sind wir in der Lage, nachstehende authentische Korrespondenz in Erinnerung zu bringen. Am 23. Sep­tember 1899, also 14 Tage vor Ausbruch des Krieges, hat das internationale Friedens-Bureau in Bern sowohl an Krüger als auch an die britische Regierung eine Depesche geschickt, worin die südafrikanischen Republiken und Eng­land beschworen wurden, die Feindseligkeiten zu ver- nreiden und sich gemäß den Beschlüssen der Haager. Kon­ferenz einem Schiedsgericht zu unterwerfen. Während die britische Regierung sich»auf die einfache Empfangsbestätig­ung beschränkte, ontroortete Krüger durch folgen­des Telegramm: Pretoria, 25. 9. 1899.Ich danke für Ihre Depesche. Wir haben immer auf das SchiedsgerichtderNeutralengedrungenund wünschen nichts anderes als ein solches Schiedsgericht, gez. Krüger." Das Berner Burkau hat damals diese Depesche umgehend zur Kenntnis der britischen Regierung gebracht.

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Telegramme des Wietzener Anzeigers.

Brüssel, 18. Dezember. Das hiesige Burenkomitee beschloß in einer Sitzung, an der Delegierte von 600 Ge­sellschaften teilnahmen, eine Petition an das Parlament zu richten wegen Einleitung des Schiedsgerichts­verfahrens zur Beendigung des Transvaalkrieges. Tie Petition ersucht die Regierung, sofort die Nation, welche die Mediation zur Beendigung des Krieges an­bieten soll, anzugeben. Der Wortlaut dieser Petition wurde durch Akklamation angenommen. Eine Delegation soll nach dem Haag abgehen, um dem Präsidenten Krüger eine Huldigung zu überreichen, welche die Unterschrift sämtlicher Mitglieder der 600 Gesellschaften enthält.

London, 18. Dezember. Aus St. Helena wird ge­meldet: Ter Dampfer Canada hat mit Lord Roberts an Bord St. Helena gestern morgen verlassen.

Der Krieg in Chiua.

Nach einer Kabelmeldung derPariS-Nvuvekles" aus Peking war das kaiserliche Siegel einer Haremsdame anvertraut worden und mehrere Beamte des kaiserl. Hofes haben sich des Siegels bedient, um gewissen Akten den Charakter der Echtheit zu verleihen.Daily News" meldet aus Shanghai vom 16. ds.: Der Kaiser ordnete die Ausfertigung neuer Vollmachten für Lihungtschang und Tsching an als Kommissare Chinas, sodaß sie mit den Ver­bündeten verhandeln können mit der Berechtigung, sein Siegel zu verwenden, das er in Peking zurückgelassen habe.

Vom amerkanischen General Chaffee ist eine Nachricht eingegangen, nach der die Chinesen darüber Beschwerde führen, daß ganze Banden von eingeborenen Christen in der Gegend von Ho-Hsj-Wei das Land unsicher machen.

AuS Peking wird vom 16. Dezember gemeldet: Li- Hung-Tschang ist an Influenza erkrankt und be­findet fich in der Behandlung des deutschen Gesandtschafts­arztes Dr. Velde. DieTimes" meldet vom 16. ds.: Li Hung-Tschang richtete auf Drängen des Fürsten Uch- tomsky ein Telegramm an den Kaiser von Rußland, worin er der Dankbarkeit Chinas Ausdruck gibt, für die von Ruß­land erteilte Erlaubnis, daß China unter russischem Protektorat die Civilverwaltung in der Mandschurei wieder übernehme.

In der Abfassung und Zusammenstellung der Kollek­tivnote find neue Verzögerungen eingetreten, in­folge des von England geäußerten Wunsches, gewisse Punkte der Note abzuändern. Die [übrigen Gesandten sind gegen diese Abänderung, weil sie befürchten, daß da­durch die ganze Frage wieder aufs Tapet gebracht werden könnte.

Amtlich wird aus Tientsin gemeldet: Gefreiter Römer, die Seesoldaten Lischka und Schüler vom 1. Seebataillon und der Sergeant Marschner von der Pionierabteilung sind gestorben. Wie aus Lausigk depeschiert wird, fand nach einer Nachricht des Infanterie-Regiments Nr. 107 der Unteroffizier Otto Türpe als Chinakämpfer den Tod. Ob er einer feindlichen Kugel oder einer ansteckenden Krank- -eit erlegen, ist nicht bekannt.

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Telegramm des Gietzener Anzeiger-.

Washington, 18. Dezember. In offiziellen Kreisen wird versichert, daß die amerikanische Regierung keine Einwendungen gegen die von der englischen Re­gierung verlangten Abänderungen des Vertrages mit China erheben wird.

Deutsches Reich.

Berlin, 17. Dezember. Der Kaiser hörte heute auf )er Fahrt nach der Wildparkstation den Vortrag des Chefs >es Civil-KabinetS von Lucanus und später im Neuen Palais die Vorträge des Staatssekretärs des Reichsmarine­amts und des Chefs des Marine-KabinetS. Um 12 Uhr meldete sich Prinz Joachim, der jüngste Sohn des Kaisers, dessen 10. Geburtstag heute ist, als Leutnant des 1. Garde-Regiments zu Fuß beim Kaiser.

DemReichs-Anzeiger" zufolge wurde dem Prinzen Joachim von Preußen, der Schwarze Adlerorden verliehen.

Der Kaiser hat gestern anläßlich des Einzuges der China-Krieger an die verwitwete Frau Korvetten- Kapitän Buchholz ein Telegramm gerichtet. Von den Matrosen- und Marinesoldaten, die gestern in Berlin ein­zogen, erhielten 7 Mann des Marineinfanteriedetachements, die unter dem Grafen Soden die Gesandtschaft in Peking verteidigt haben, das Militärehrenzeichen 1. Klasse, 40 Mann desIltis" erhielten das Militärehrenzeichen 2. Klasse.

Dem Bundesrat ging der Entwurf einer Be- anntmachung betr. die Approbation als Arzt zu, deren § 2 lautet:

Die Approbation wird demjenigen erteilt, welcher die ärztliche Prüfung vollständig bestanden und den Bestimmungen über das praktische Jahr entsprochen hat. Der ärztlichen Prüfung hat die Ablegung der Vorprüfung vorherzugehen. Die Zulassung zu den Prüfungen und dem praktischen Jahre sowie die Erteilung der Approbation sind zu versagen, wenn schwere strafrechtliche oder sitt­liche Verfehlungen vorliegeu.

Die Begründung hebt als Aenderung gegenüber dem geltenden Rechtszustande Verlängerung der Studienzeit auf fünf Jahre hervor infolge Zunahme des Lehrstoffs der sämtlichen Disziplinen, die Notwendigkeit, Spezialfächer, die in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen haben, dem Lehrplane einzufügen und andere Lehrzweige, vor allem die Jrrenheilkunde in erweitertem Maße zu berücksichtigen. Bezüglich der Einführung des praktischen Jahres sagt die Begründung: Nach Ablegung der ärztlichen Prüfung sollen die Kandidaten unter den Augen erfahrener und bewährter Aerzte noch einen praktischen Vorbereitungsdienst durch­machen, von dessen ordnungsmäßiger Zurücklegung die Er­teilung der Approbation abhängig ist. Die Begründung spricht ausdrücklich die Zulassung von Abiturienten der Realgymnasien und Oberrealschulen zu medizinischenPrüsungen unter bestimmten Voraussetzungen aus.

Wiesbaden, 17. Dezember. DerRh. Courier" be­richtet von einem vertraulichen Rundschreiben, das der badisch^ Minister des Innern, Dr. Schenkel an sämtliche großherzoglichen Amtsvorstände gerichtet hat. In diesem Schreiben wird kategorisch erklärt, daß die be­amteten Stellen im Volke keinerlei Zweifel darüber auf­kommen laffen sollten, daß die badische Regierung auf das indirekte Wahlrecht nur dann verzichte, wenn zu den vorhandenen Abgeordneten ein großer Bruchteil solcher Abgeordneten hinzukommt, die von den wirtschaftlichen Jntereffen-Verbänden gewählt werden.

München, 17. Dezember. Graf Bülow wurde heute Vormittag vom Prinz-Regenten in besonderer Audienz empfangen. Bülow wurde der St. Hubertus-Orden ver­liehen, deffen Insignien ihm der Prinz-Regent persönlich überreichte. Demnächst hatte der Reichskanzler eine Audienz bei dem Prinzen Ludwig. Bülow stattete dem Minister v. Crailsheim einen längeren Besuch ab. Der Prinzregent er­widerte im Laufe des Vormittags den Besuch des Reichs­kanzlers in deffen Hotel. Zu Ehren des Reichskanzlers fand heute Nachmittag um 4 Uhr bei dem Prinzregenten eine größere Tafel statt, woran die Erzherzogin Adelgunde von Modena, die Prinzessin Therese von Bayern und sämt­liche Minister teilnahmen. Nach der Tafel besuchte der Reichskanzler das Rathaus und besichtigte mit Profeffor Lenbach das Künstlerhaus. Am Abend gab Minister v. Crails­heim zu Ehren des Reichskanzlers eine größere Soiree.

Aus Stadt Md Land.

Gießen, 18. Dezember.

* Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordueteu. Versammlung am 20. Dezember, nachmittags 4Uhr- 1. Baugesuch des Georg Schubecker für den Erdkautertvea- fier: Dispens. 2. Baugesuch des W. Weigel für die Land! grafenstraße; hier: DiSpenS. 3. DeSgl. des H. SchafiM für die Schanzenstraße; hier: Dispens von Anbringung eines Hydranten. 4. Desgl. des Georg Becker hier für btt Goethestraße; hier: Gesuch um Belassung von Dachgauben. 5. Gesuch der Gebr. Bär um Herstellung eines erhöhtet! Trottoirs vor ihrem Hause an der Rittergaffe. 6. richtung eines Erweiterungsbaues für das städtische und Wasserwerk. 7. Die Zufahrtstraße zwischen den neun medizinischen Kliniken und der psychiatrischen Klinik. 8. Dei Steinbruch im Distrikt Hochwarte; hier: Pachtung von @e, ände seitens des Steinbruchpächters Johannes Nickel. 9. Unterhaltung der Stadtknabenschule; hier: Verbesserung f )er Heizanlage. 10. Schaffung von Lagerräumen. 11. An­kauf der Margarethenhütte; hier: Verpachtung des Ge- ländes als Lagerplätze. 12. Gesuch des Karl Steinberger um pachtweise Ueberlaffung eines Holzlagerplatzes. 13. H-, richtung eines Kriegerdenkmals; hier: Unterhaltung des. selben. 14. Die v. Krug'schen Stiftungen; hier: Nu- Haltung der Gräber der Stifter. 15. Die Vergebung btt Lohnes für das Entrinden des Kiefernfiangenholzes. 16. tiity zählung am 1. Dezember; hier: Vergütung für die Zähler. 17. Abänderung des Statuts der Gemeindekrankenverficht. rung. 18. Einführung von Lagerbüchern im Gas. und Wasserwerk; hier: Annahme eines Gehilfen. 19 Gesuch des Joh. Georg Pfaff um Fortsetzung der Gas- und Wasser leitung am Schiffenbergerweg. 20. Die Beleuchtung bet Marktplatzes; hier: Aufstellung eines neuen Kandelaber«. 21. Gesuch des Kaspar Fehl um Erlaubnis zum Wirtschaft betrieb im Hause Wolfstraße 21. 22. Gesuch des Georg Stiehl um Erlaubnis zum Ausschank von Branntwein im Hause Krofdorferstraße 13. 23. Desgl. des Karl Petri zum Branntweinausschank über die Straße im Hause Markt­platz 18.

** Hessische Handelsrichter. Der Großherzog halben Kommerzrenrat Ferdinand Jakobi, den Kaufmann Ludwig Fröhlich, den Kaufmann Konrad Egeuolf und den Geh. Kommerzienrat Dr. Louis Merk, sämtlich in Darm­stadt, zu Handelsrichtern in Darmstadt, den Kommerzienrat Louis Röder und den Fabrikanten Albrecht Buschbaum in Darmstadt zu Ergänzungsrichtern an dieser Kammer, ben Kommerzienrat Friedrich Stroh, den Fabrikanten Eduard Sievers, den Fabrikanten Adolf Krafft und den Fad- rikanten Otto Mohr in Offenbach zu HandelSrichttrn w Offenbach, den Kommerzienrat Hermann Wecker und ben Fabrikanten Ferdinand Böhm in Offenbach zu Ergänzungs­richtern an dieser Kammer, den Kommerzienrat Sigmuno Heichelheim, den Fabrikanten Gustav Mueller, Den Fabrikanten Heinrich Schirmer und den Fabnkanten Karl Klingspor in Gießen zu Handelsrichtern in Gießen, den Fabrikanten Heinrich Emmelins und den Kaufmann Rudolf No w ack in Gießen zu Ergänzungsrichtern an dieser Kammer, die Kommerzienräte Georg Hirsch, Paul Melchers, Wilhelm PreetoriuS jun., Karl Andrea- Probst und Karl WeiSmann in Mainz zu Handels, richtern, den Fabrikanten Karl Georg Michel, den Fabri­kanten Hermann Heß, den Geh. Kommerzienrat Dr. Lud­wig Strecker, den Fabrikanten Eugen Röder unb ben Kaufmann Jakob Kölsch in Mainz zu Ergänzungsrich/ern an dieser Kammer, den Geh. Kommerzienrat Wilhelm Ms Valckenberg, den Fabrikanten Wilhelm Kölsch, den Fabrikanten Clemens Trumpler und den 0atitbvteuot August Schöneck in Worms zu Handelsrichtern in Worms, den Kommerzienrat Moritz Baruch und den Fabrikanten Fritz Dörr in Worms zu Ergänzungsrichtern an bitter Kammer, sämtlich mit Wirkung vom 1. Januar 1901 bi» 31. Dezember 1903 ernannt.

o Befitzwechsel. Das HauS, Franksurterstraße 8d, der Frau Witwe Dern gehörig, wurde an den Lokomoti^ sichrer Noll für 33000 Mk. verkauft. DaS HauS det Bauunternehmers Keßler von Annerod wurde für 37uw Mark an den Kaufmann Ernst Balser verkauft.

** Herr Oberst a. D. Spohr schreibt unS: In Ihn« heutigen 3. Blatt (vom 18. d. M.) bin ich nach s» Frkf. Zeitg." als eingrimmer Feind jeder Medizin" bezeichnet. Ich gestatte mir, hiergegen euM^ zu protestieren mit der Erklärung, daß ich ledignto abgesagter Feind jedes auf dem Heilgebiete gettWW HumbagS bin, gleichviel ob derselbe innerhalb oder wv halb der Schulmedizin seinen Platz findet.

sr. Rödgen, 17. Dezember. Gestern kam unser IW und mühsam vorbereitetes Weihnachtsspiel zurj maligen Aufführung. Wir dürfen sagen, daß der in » alle Mühe reichlich belohnte, daß die Erwartungender i 9 reichen Zuschauer weit übertroffen wurden. Schon Aeußere, die sehr geschmackvoll eingerichtete Bühne w erhebend, und das Spiel der 22 Kinder, die in ihren zückenden Kostümen frisch und sicher auftraten, Ersetzte in die rechte, erbauliche Stimmung, die in mächtig den durchbrausenden Chorälen zum Ausdruck kam. ES fri m aufmerksam gemacht, daß das Spiel kommenden Dte unb Freitag abends 6i/4, und Mittwoch unb Sonntag am 7 bezüglich 6i/2 Uhr zur weiteren Aufführung gelang -

-t- Beuern, 17. Dezember. Am ersten Wechnach feiertage, abends 7 Uhr foeginnenb, soll in bas Weihnachtsoratorium von H- Barty (j b mischten Chor, Soli, Harmonium unb Streichquartett) Leitung bes Lehrer« Musch hier aufgeführt werden, wirkenbe ftnb neben bem Kirchengesaagvereme und sämtlich aus diesem genommenen Solisten em zu Zwecke besonders gebildetes Streichquartett und d d i - Posaunenchor, zu denen die Lehrer Bürstlem (R

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Webberg, 16. Dezei chhigeS, unb wir wollen tistide srenbiges Ereignis tu ;in geheimer Sitzung, n iixrhenbe Vorberatungen 10 höheren technisch llabemie) beschlossen, w I \ux dar Ban-

.'iBne die chemische In i| l-b)mebebingnng wird bi yiilätbieni ober eine i hsprcchenbe Praktische S eilen nur zwei Anstalten !Äye Ziele verschen, näi nrbeschule >u tyemty ^»erbe-Wemie- genanv -chnische Mnl» in W die setzt bereits in vlrdbeutschlanb vvrhande^ imfchschule nicht Verbund mit ben zahlreichen I

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