weißen englischen Schlages (Yorkshire usw.) 132 Stück aus- I gestellt. Von oberhessischen Ausstellern hatten diese Gruppe I beschickt: Oberamtmann Hoffmann-Hof Güll bei Lich, Guts- I Pächter F. Koch-Hof Hasselheck bei Bad Nauheim, Gemeinde I Ockstadt bei Friedberg; Kreuzungen von Landschweinen mit I englischen Schweinen (Westfalen, Meißener usw.) waren I 52 Stück vorhanden, zu der aus Oberhessen nur die Ge- I meinde Griedel bei Friedberg einen Beitrag gesandt hatte; I deutsche Landschweine waren nur in 2 Exemplaren I vertreten, ausgestellt von Hans Burger-Hofgut Konrads- I dorf bei Büdingen.
Die Gruppe Schafe wies nur 15 Stück auf, von I denen die Hälfte von Oberhessischen Landwirten ausge- I stellt war, nämlich von: Wilh. Duchardt-Grünberg und Oberamtmann Hoffmann-Hofgüll bei Lich.
In der Gruppe Ziegen zählten wir 168 Stück. Oberhessen hatte diese Gruppe nicht beschickt.
An der Gruppe Geflügel hatten sich mehr Aussteller beteiligt. 423 H ü h n e r (Cochinchina, Brahmaputra, 1 Langshan, Dorking, Houdans, Spanier, Plymouth-Rocks, I Vyandottes, Andalusier, Minorka, Italiener, Hamburger, Ramelsloher, Bergische Kräher, Lackenfelder, Thüringer Bausbäckchen, ostfriesische Möven, Nackthälse, gelbe Orping- I tons, graue Schotten und verschiedene Kreuzungen, wie I Italiener-Vogelsberger Landhuhn, Andalusier-Italiener- I Andalusier, Spanier-Langshan-Spanier), Truthühner I (weiße und bronzefarbig), Enten (Peking, Rouen, Ayles- I bürg, indische Laufenten, blaue Schweden, Eajuga, Land- I enten, Holl. Kreuzschnabelente und Kreuzungen), Gänse I (Emdener, Toulouser, Italiener, japanische Gänse, Höcker- I gänse). Aus Oberhessen hatten in dieser Gruppe aus- I gestellt: Eonr. Rübsamen-Gießen, I. Bill IV.- I Nieder-Weisel, O. Heck-Dudenrod b. B., Bürgermeister I Krausgrill-Nieder-Weisel; Eier von Minorka hatte A. I Waniier-Butzbach und von Landhühnern A.Schäg-Ober- I Moos ausgestellt, in der Litteratur dieser Gruppe fanden I wir aus Oberhessen den Verlag von H. May Nächst- I Lauterbach mit einer Anleitung zur Buchführung für land- I wirtschaftliche Geflügelzucht vertreten.
In der Gruppe Bienen hatten aus Oberhessen aus- I gestellt: Lehrer Heck-Dudenrod, Ww. Keck-Nidda, K. Franz- I Nidda, Schpeiner Hch^ Schmidt IX.-Großen-Bnseck.
In Abteilung II, Erzeugnisse des Pflanzenbaues, hatten in der Gruppe Ackerbau aus Ober- I Hessen ausgestellt: Freiherrlich Riedesel'sches Gut, H., Back- I haus, Gutspächter - Rudlos, Karl Bopp-Reichelsheim in der Wetterau, Johannes Kircher, Bürgermeister, Angersbach, I Heinrich Alles, Gutsbesitzer, Ober-Florstadt, landwirtsch. Kränzchen Alsfeld, Milch! Keller-Melbach, Karl May-Staden, M. Meuser - Ockstadt, K. Hartmann III-Rödgen, Peter I Häuser IX - Niederweisel, I. Heilmann-Kl. Karben, M. Hessenberger-Staden, M. Jehner-Rödgen, I. Schuld-Sta- I den, Frhr. Riedesel'sche- Gutsverwaltung Oberverwalter H. I Erb-Stockhausen, S. Hirsch-Osthofen, I. Rothermel-Groß- | Breitenbach G. Blum-Melbach, Karl Diel-Ober-Wöllstadt, I E. Eichelmann-Wohn'bäch, F. Fenchel-Griedel, I. Fenchel- I Griedel, R. Geck-Melbach F. Gelb-M. Karben, G. Gröninger VIII-Ockstadt, M. Hessenberger-Stgden, W. Klein-Burg- gräfenrode, K. Lung-Wohnbach I- Michel VIII-Brüchen- I brücken, I. Mörler III-Ockstadt, I. Philippi-Wohnbuch I. Rothermel - Groß-Breitenbach, L. Schickert-Schniften- I bergerhos, G. PH. Schuch-Kl. Karben, Karl Schumann-Sta- I den, I. Tröster-Griedel, I. Georg II-Ockstadt, W. Hensel- 1 Södel, M. Johner-Rödgen, Karl Schäg-Obermoos, G. Reß^ Nieder-Wöllstadt, K. Schumann-Staden, I. H. Straßheim- Griedel, K. I. Wetz-Griedel; in Gruppe Obstbiau das Frhrl. Riedesel'sche Gut Rndlos (Pächter H. Backhaus), ferner die Ortsgruppen des oberhessischen Obstbauvereins Ober-Eschbach, Rodheim v. d. H., Petterweil, Dortelweil, Ockstadt, Oberrosbach, Grüningen, Alsfeld, Kreisverband Büdingen, Obstbauverein Schotten, sowie Baumwärter «Doch und Marburger-Vilbel, Schmidt und Lorenz-Holzhausen v. d. H., Billasch^-Friedberg, A. Feuerbach-Ober Wöllstadt, H. Lindt-Weckesheim, W. Lind-Wölfersheim, F. W. Richter- Reichelsheim, Jak. Huber-Niederweisel, H. Görtler III-Sta- den, G. L. Ludwig-Lang-Göns, F. E. Bender-Grüningen, I. .Krämer-Steinbach, W. Jung-Holzheim, M. Emmel-Bel- lersheim, W. SchMeel und K. Müller-Bettenhausen, F. Kammer-Obbornhofen, I. Kreiling VI - Heuchelheim, W. Lamp sen.-Vilbel Ernst Klinker-Schloß Naumburg, Graf | Solms-Rodelheim-Assenheim, ferner die Ortsgruppen bezw. ; Gemeinden Klein-Karben, Rödgen, Wölfersheim, Melbach, Niedermörlen, Geiß^-Nidda, Wenings, Fauerbach- Frischborn, Straßenbau verwaltungGießen, Bleichenbach, Michelnau, Rodenbach, Rudingshain, Wetterseld, Homberg a. d. O., Einartshausen, sowie H. Forbach-Butz- bach, C. Götz-Frischborn, G. Hill-Storndorf, K. Hofmann I Rabertshausen, K. Veick-Rainrod, O. Meiski-Ulrichstein, F. Schuchardt-Lauterbach, F. Kammer-Obbornhofen,Ph. Wehrheim IX-Rodheim v. d. H., O. Fink-Vilbel, Ortsgruppe Bad Nauheim, Ortsgruppe Bellersheim, Ortsgruppe Bettenhausen, Ortsgruppe Himbach, K. Fleischhauer II-Schwal- heim, G. Bingel II - Schwalheim, Gebr. Hiesmayer-Vilbel, Gust. Göbel und A. Müller-Bellersheim, Pfarrer Dockendor f - G i e ß e n, C. F. Ulrich-Wölfersheim, F. W. Richter- Reichelsheim, G. Ph. Herbert-Ober Erlenbach, Reg.-Ass. Knab-Klein-Karben, K. Michel - Budenheim, Ortsgruppe Butzbach, G. Betz-Melbach, Ortsgruppe Friedberg, Mengel-Nidda, W. Schuck Ww.-Klein Karben,- Landw- .Haus- saltungsschnle-Linpheim, F. Köhler-Zell, K. L. Lmd IV Geiß-Nidda, H. Rullmnan-Nidda, P. I. Eh. Schafer--vao Nauheim, W. G. Schmid-Reichelsheim, Ph.. Stemhauser-
I Friedberg, I. Weil-Salzhausen, PH. Karl Hensel-^.ortei- weil, G. Hahn-Bellersheim. . A aS
In der Abteilung Forstwirtschaft und vZagd I hatten die oberhessischen Oberförstereien Feldkrucken, Ore- I beitem, Eichelsdorf und Nidda ausgestellt.
Die Abteilung Landwirts ch a f t l t ch e H i l f s - I stoffe hatte aus Oberhessen nur Firma Friedrich I Schmoll, Düngerfabrik, Friedberg, aestbickt.
Eine größere Beteiligung von ^.berhesseu aus war in der Abteilung M o l k e r e i w e s e n, in der vertreten I waren: K. Schäg-Obermoos und die Molkereigeiiosten- I schäften Altenstadt, Büdingen, Echzells Grebenau, Groß- I Felda, Hungen, Niedergemünden, Osthetm-dlieoerweisel, I Storndorf-Vadenrod, Ulfa und Zell, ferner E. Stöpler- I Lauterbach.
In der Abteilung Landwirtschaftliche Ma- I fchinen und Geräte sehen wir die oberhessischen
Firmen A. I. Tröster-Butzbach, Ehr. Langbein-Butzbach, und A. Mengel-Nidda vertreten.
Zu der wissenschaftlichen 2lbteilung hatten aus Ober- Hessen die Verlagsbuchhandlung von Emil Roth- Gießen,. Oberlehrer A. Wawser-Butzbach, die landwirtschaftliche Winterschule Büdingen, Heinr. Bopp-Reichels- Heim, Dr. A. Fülberth-Utphe, F. Hauser III.-Niederweiset, Karl Serth-Badenrod, Kulturinspektionen Friedberg und Gießen und Kreiskulturtechniker Kunz-Lauterbach Beiträge geleistet. J
Vom sozialdemokratische« Parteitag.
(Von unferm K. S.-Mitarbeiter.) Nachdruck verboten.
Mainz, 17. September.
I.
Die rote Woche in Mainz. — Em gewissenhaft beobachtetes Zeremoniell. — Revolutionäre Embleme. — Liebknechts Bildnis. — Auer au Bebels Stelle. — Die Erkrankung des Herrn Bebel. — Der fehlende Liebknecht. — Ein kolossaler Festbesuch. — Abermalige Ehrung Liebknechts. — Eine spontane Huldigung. — Die Wahl des Bureaus. — Herr Peruerstorsfer aus
Wien. — Eine Bitte um Unterstützung.
Für die alte Bischossfladt Mainz ist jetzt die rote Woche angebrochen. Eingeleitet wurde sie durch die bereits erwähnte Frauenkonferenz, die außer der Feststellung der Thatsache, daß trotz jahrzehntelanger Bemühungen die sozialistische Frauenbewegung nicht vom Flecke kommen will, ein anderes Ergebnis nicht gehabt hat und dadurch zum wenig stimmungsvollen Vorspiel ward für den Parteitag selbst, der nun die ganze Woche hindurch daS öffentliche Interesse in Anspruch nehmen wird.
Die gestern Abend stattgehabte Eröffnungsfeier vollzog sich unter gewissenhaftester Beobachtung des bei solchen Anlässen üblichen Zeremoniells. In der festlich geschmückten Stadthalle fehlte eS nicht an proletarischen Emblemen, und vom Hintergrund der Tribüne herab blickte daS etwas zu mild und weich ausgefallene, kaum von Meisterhand gemalte Greisenantlitz des alten Liebknecht aus die Anwesenden herab. An Gesangsvorträgen fehlte es natürlich auch nicht, und sogar für ein lebendes Bild, in dem allegorisch die Befreiung der Arbeiterklasfe dargeste^t wurde, war Sorge getragen worden. Urheber der diesem Bilde zu Grunde liegenden Idee soll Liebknecht selbst gewesen sein.
Die große Festrede des Abends hielt Ignaz Auer, nachdem Dr. David, der lokale Führer, vorher einige einleitende Worte markigen Stils gesprochen hatte. Auf den Plakaten war allerdings August Bebel als Redner aufgeführt worden, am Samstag raunte man sich aber in den Kreisen der Eingeweihten bereits zu, daß er einer Erkrankung wegen nicht kommen könne und daß Auer an seiner Stelle reden werde. Doch sollte dies geheim gehalten werden, damit dem Besuch der Begrüßungsfeierlichkeit kein Abbruch geschähe.
Auer ist zwar kein feuriger Redner tote Bebel, der durch den lyrischen Schwung seiner Worte sein Auditorium oft mit sich fortreißt, aber er besitzt doch eine ganze Menge höchst persönlicher Eigenart, die eS mit sich bringt, daß ihm jeder gern zuhört und durch seine Ausführungen niemals sich gelangweilt fühlt.
Die Beteiligung der Mainzer Arbeiter-Bevölkerung an dieser Vorfeier war kolossal. Auf Grund der bekannten Raumverhältnisse deS Saales ließ sich unschwer feststellen, daß mindestens achttausend Personen in dem Saal und den Galerien sich aufhielten. Das Gedränge war an einzelnen Stellen so groß, daß mehrere Personen in Ohnmacht fielen.
Heute früh nahm der Parteitag feine eigentlichen Geschäfte in Angriff. Die Sitzung wurde durch den Abg. Singer eröffnet. Singer redete wortreicher, als Auer es gestern gethan, erzielte aber keineswegs einen gletdjen @tn< druck. Als Liebknechts Name genannt wurde, da erhoben sich aber spontan alle von ihren Sitzen. Die wetteren Ausführungen des Redners waren eigentlich überflüssig, und es klang banal, als er den Vorschlag machte, der Kongreß [ möge der Familie Liebknecht durch em Telegramm offiziell sein Beileid auSdrllcken. Natürlich hatte gegen diesen Vor- schlag niemand etwas einzuwenden. ®tn0e* ^^ß ferne Rede mit einem Hinweis auf d,- Zukunstshoffnungen seiner Partei, von der er behauptet-, daß sie nicht ruhen und nicht rasten werde, bis der letzte ihrer Widersacher nieder ge^NAJ ^'folgte die 'Konstituierung des Bureaus, Da dieser Teil des Arbeitsprogramms offenbar gut vorbereitet roar klappte die Ausführung: die Wahl des Bureaus vollzog sich fast mit Einstimmigkeit nach den gemachten Vorschlägen.
Nunmehr erhielt Engelbrecht Pernerstorsfer aus Wien, der vor etwa Jahresfrist noch bürgerlicher Demokrat war, das Wort zu einer Ansprache, die er namens der österreichischen Sozialdemokratie an den Parteitag rteptete. Pernerstorsfer ist ein jovialer Herr in den 50er Jahren, oeffen behäbige Gestalt sofort erkennen läßt, daß er kein Freund von Traurigkeit ist. In humorvolle und breiter Ausmalung entwarf er ein anschauliches Bild der politischen Zerfahrenheit Oesterreichs, wo man mrgends mehr festen Boden unter den Füßen habe, und wo nach seiner Meinung im Kampfe des jmhhf^n Leben- d,e Sozialdemokratie den -inz.g-n trockenen Boden darstell. «ll-rdings seien di- Verhältnisse der österreichischen Sozial- demokratie nicht glänzend. Von dem allgemeinen Jammer werde sie mitbetroffen; m-besonde« fehle -- ihr I-tzt, danach der Auflösung des Parlaments zum Januar N u- wablen bevorständen, gar sehr an den erforderlichen Mitteln »nr »aitatiom Die deutsche Sozialdemokratie bilde für die österreichische einen »Trost und ein Stärkungsmittel". B-, bim Worte »Stärkungsmittel" bemächtigte sich eine Der- anüate Stimmung bet Versammlung, die jedoch wieder einet ernsten Haltung Platz machte, als Pernetstorffer eine
"dunstes: a) für seine Teilung unter Gerichte Staatsanwaltschaft, Rechtsanwaltschaft und Behörden der mnern I Verwaltung, b) für seine Tauer und c) für das Map ver i Anforderungen an die zweite juristische Prüfung. Es tft zu fordern, daß jedenfalls IjiufidjtM) de- UinverMis- I ftubiums und des gerichtlichen Vorbereitungsdienst^, der I Bildungsgang für Justiz und Verwaltung der chl-iche fei I und daß die Gerichtsreferendare wahrend eines ^cils des I Vorbereitungsdienstes bei -iner^Behorde der innern Verwaltung beschäftigt werden. II. ^er landesrechtlichen Regelung sind vorzubehalten: 1. der gesamte ^Dterrrchtsbetricb I auf den Uniäwsitaten, 2. die theoretische Fortbildung der im Vorbereitikngsdienst stehenden Referendare 3. die Organisation und Form beider juristischen Prüfungen. Tie gebotene einheitliche Ordnung des sutistischen Bildungs- I ganges ist zunächst zweckmäßigetweise unter kommt,sart- scher Zuziehung von Vertretern der Wissenschaft und I Praxis auf dein Wege freier Vereinbarung unter den Re- I gierungen der deutschen Einzelstaaten anzustreben. Der I Juristentag hat gegen die Einrichtung von sogenannten I Zwischenprüfungen schwere Bedenken, beschließt indessen, I den Gegenstand nochmals auf die Tagesordnung des I nächsten Juristentags zu setzen und durch eingehende Gut- I achten vorzubereiten. Als unerläßlich bezeichnet er es aber I schon heute, daß, soweit in deutschen Staaten Zwischen- | Prüfungen bereits eingeführt sind oder noch eingeführt I werden sollten, im Interesse der Freizügigkeit unter den I deutschen Universitäten Vereinbarungen der Regierungen I über die gegenseitige Anerkennung dieser Prüfungen ge- I troffen werden . Damit ist die Tagesordnung erschöpft. I Die nächste Tagung foll in Berlin stattfinden. __________ I
Landwirtschaftliche Landesausstellung.
ff. Darmstadt, 17. September.
Heute abend hat die landwirtschaftliche Landes-Aus- I stellung ihr Ende erreicht. Wenn die Landwirte sonst auch I mit Recht klagen mögen, niemand meine es gut mit ihnen I und habe etwas übrig für sie, über das prachtvolle Fest- I wetter werden sie sich mal recht gefreut haben. Ter un- I getrübte Sonnenschein der vier Ausstellungstage hat auch I wohl nicht zum wenigsten dazu beigetragen, die Besucher- I zahl zu ungeahnter Höhe anwachsen zu lassen. Heber die I Gediegenheit und Reichhaltigkeit der Ausstellung herrschte nur ein Ton der Befriedigung; über das in ihr Gebotene I haben wir unfern Lesern bereits in Nr. 213, 3. Blatt eine I genaue Ueberficht gegeben. Auf Einzelheiten der ver- I schiedenen Gruppen einzugehen, müssen wir den ausge- I sprachen landwirtschaftlichen Fach - Zeitungen und -Zeit- I schriften überlassen. Uns erübrigt somit nur noch, unfern I Lesern die rege Beteiligung an fast allen Gruppen Ms I unserer Provinz Ob er Hess en und die ihr zugefallenen Preise I bekannt zu geben.
Die Ausstellung war ein Unternehmen des hessischen I Landwirtschgftsrats und wurde von ihm durch folgende I Organe geleitet: 1. Ausstellungsleitun g: Geh. Re- I gierungs - Rat Haas-Offenbach, Oekonomierat Dett-I Weiler-Darmstadt, Oekonomierat Schlenke -Hardthof, I Oekonomierat Dr. Müller-Offenbach; 2. Haupt-Aus- I schuß, 3. Bau- und Platzausschuß, 4. Wirtschafts-, Wohn- ungs- und Vergnügungsausschutz, 5. Verlösungs- und Ver- I sicherungsausschuß, 6. Ausschuß für das landwirtschaftliche I Rennen. Die Ausstellung gliederte sich in folgende Ab- I teilungen und Gruppen: Abt. I: Tiere (Pferde, Rinder, I Schweine, Schafe, Ziegen, Geflügel, Bienen); Abt. II: I Erzeugnis sedesPflanzenbaues (Ackerbau, Obst- I bau, Weinbau, Gemüsebau, Gartenbau); Abt. III: Forst - I wirtschaft und Jagd; Abt. IV: Landwirtschaft - I I icf) e Hilfsstoffe; Abt. V: Landwirtschaftliche Neben - Gewerbe einschl. Molkereiwesen;! Abt. VI: Landwirtschaftliche Maschinen und ! Geräte; Abt. VII: Wissenschaftliche Abteilung.
Die Abteilung Tiere war so reich und mit gutem I Material beschickt, daß ein Herausfinden des Besten unter I dem Guten den Preisrichtern viel Kopfzerbrechen machte I und so die Arbeit des Richtens sehr verzögerte.
In der Gruppe Pferde waren 59 Pferde des Wagen- I schlags uüd 45 des Arbeitsschlags vertreten; darunter I hatten von oberhessischen Landwirten ausgestellt: Konrad I Volp-Niederweisel, Georg Dietz-Niederweisel, Heinr. Scheu- I ermann-Echzell, Hossmann-Hosgüll bei Lich, Jakob Reuter V I Niederweisel, Brauereibes. Georg Bichler-Gießen,! Karl Stühler-Hainbach.
In der Gruppe Rinder waren 347 reine Simin e n t h a l e r ausgestellt, und aus Oberhessen beschickt von den Landwirten bezw. Gemeinden und Bezirksvereinen: Bezirkszuchtverein Alsfeld, Bezirkszuchtverein Büdingen, Bezirkszuchtverein Lauterbach, Gemeinde Angersbach, Zuchtverein Friedberg, Gemeinde Burggräfenrode, Gemeinde Reichelsheim, C. Pfannstiel-Angenrod, Ernst Hagel- Bindsachsen, I. Schuch-Hos Schleifeld, Wilh. Becker-Echzell, Phil. Stoll II - Echzell, H. Feuerbach-Okarben, W. F. Michel- Buchenbrücken, W. Keil-Melbach, I. W. Moscherosch - Burggräfenrode, H. Backhaus-Rudlos, Gräfl. v. Görtz'fche Burg- güterverwaltung-Schlitz, H. F. Rodemer-Angersbach, H. K. Schmidt-Angersbach, Ph. Ch. Heller II-Lieh, A. Schmidt- | Strebendorf, P. Häuser IX - Niederweisel, Heinr. Jakob I Straßheim, W. Jakobi V-Rodheim v. d. H., Ernst Klee- berger-Melbach, H. Backhaus-Rudlos, Konr. Döll-Eichen- rod, Wilh. Euler-Maar; ferner Simmerithaler Kreuzungen 21 Stück. Vogelsberger standen 82 zur Schau; darunter hatten aus Oberhessen ausgestellt: die Zuchtvereine Grünberg - Umgegend, Lauter und Weickartshain, Gemeinde Beltershain, I. Zimmer-Bingmühle, Gemeinde Herchenhain, Karl Fischer-Hof Zwiefalten, Ortszuchtverein Heuchelheim, Steinbach und Allendorf, Gemeinde Heuchelheim, Bezirkszuchtverein Schotten, Gemeinde Eschenrod, W. Kunkel-Efchenrod, Theod. Stein-Grünberg, L. Jöckel III Grünberg, Karl Keil-Grünberg, Gg. Fuldat-Grüuberg, H. Pilz-Lauter b. Grünberg, Ww. Ehr. Winter-Herchenhain, Konr. Adolph II-Herchenhain, H. Appel III -Herchenhain, Ph. L. Volzmann-Heuchelheim, PH. Gorr IV - Heuchelheim', H. Haas XIII - Steinbach, Ludw. Krämer II-Steinbach, Geißler II-Steinbach, Casp. Großhans-Grünberg, Joh' Stein II-Weickartshain, F. Roth II-Steinbach, Ehr. Haas- Grünberg, I. Rinn XX - Heuchelheim, L. Wagner-Allen- dorf, Bürgern:. Krämer-Steinbach Karl Winter II-Her- chenhain, Heinr. Alt - Herchenhain; dieGlaudonners- Perger Rasse war mit 122 Exemplaren vertreten.
In der Gruppe Schweine waren reinrassige des


