Ausgabe 
18.9.1900 Zweites Blatt
 
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Es sind mir wie der Kaiserin und Königin meiner Gemahlin während unseres Aufenthalts in der Pro­vinz Pommern so zahlreiche Kundgebungen freudiger Teilnahme und treuer Ergebenheit entgegepgebracht worden, _ daß ich es nicht unterlassen kann, hierfür er­neut unsere warme, dankende Anerkennung zum Aus­druck zu bringen. Die glänzenden Veranstaltungen der Stadt Stettin und die sympathischen, jubelnden Be­grüßungen der ländlichen Bevölkerung haben uns über­aus freudig und wohlthuend berührt. Im besonderen erwähne ich noch, mit welcher hohen Genugthuung ich bei dem festlichen Empfange in Stettin die Reihen der alten Krieger erblickte, die aus allen Teilen der Pro- vinz^zu unserer Begrüßung herbeigeeilt waren. Indem rch Sie beauftrage, dies zur öffentlichen Kenntnis zu bringen, füge ich gern hinzu, wie ich auch die vortreff- lrck)e Aufnahme, die den Truppen trotz der gesteigerten Einquartierungslast überall zu teil geworden ist, auf das dankbarste anerkenne.

konnten keine Verwendung finden, da die Buren die Ab­zweigung von Barberton und auch die Hauptliuie zum^Teil

Der Leitung der neuenDeutsch-sozialen' Partei", die sich, um Liebermann v. Sonnenberg kon­stituiert hat, gehören an: Abg. Liebermann v. Sonnenberg

Dem Bundesrat ist ein Entwurf von Vor­schriften, betr. den Kleinhandel mit Garni zuae- gangen.

Weltanschauung sehe man in der deutschen Landwirtschaft verkörpert, die an ihrer Scholle hängt. Sie sei der Jung­brunnen aller Städte und vor allem der Wehrkraft. Unter dem Banner müsse man kämpfen und dem müßten sich auch die Gegner beugen. Der Handel aber sei da zu Hause, wo er was verdiene; er sei international. Geldsack aller Länder, vereinige dich! ist seine Devise. Einige führten nun gegen die neuen Handelsverträge die Arbeiterbeschäftigung ins Feld; wie hinfällig das sei, daß mau unzählige Russen, Galizier und Italiener in Deutschland beschäftigen müsse; andere kämen mit politischen Gründen. Ein Appell an die Faust dürfe aber niemals Widerklang in deutschen Herzen finden. Irre machen ließe man sich jetzt nicht mehr, wenn von Jnteressenharmonie gesprochen werde; diese gäbe es nicht. Vielmehr verlange jetzt endlich die deutsche Land­wirtschaft, die noch immer 35% der Gesamtbevölkeruug ausmacht, berücksichtigt zu werden und von vornherein Klarheit zu haben. Sie müffe verlangen, daß das System der Meistbegünstigungsverträge zu Falle komme, das da zerstöre, was überhaupt für Handelsverträge von Wert sei. Am Getreidezoll hätten selbst die Arbeiter Jntereffe, was sogar der Sozialdemokrat Schippel zugegeben habe. Daß ferner niedrige Getreide- Preise niedrige Viehpreise im Gefolge hätten, sei eine nicht weg zu leugnende Thatsache. In letzter Zeit hätten nun wieder amtliche Erhebungen über die Rentabilität der Land­wirtschaft stattgefunden, die ergeben hätten, daß größten­teils gar keine Verzinsung herauskomme. Die Reichs- und Staatsregierungen könnten sich dieser Thatsache nicht ver­schließen, wenn sie sich nicht ihrer festesten Stütze berauben wollten. Sie würden sich also nicht über die Forderungen der Landwirtschaft Hinwegsetzen, wenn diese einig und nach­drücklich darauf bestehe. Mit dem Appell an Einigkeit und Mut möchte er schließen. Würde seine Mahnung beherzigt, so würden auch die neuen Handelsverträge zu gunsten der Landwirtschaft entschieden.

Als der Beifallssturm sich gelegt hat, erklärt Präsident Haas, daß er solchen ausgezeichneten Ausführungen nichts

Ein neues Programm hat die Deutsch-soziale Partei nicht angenommen, vielmehr hat sie an dem alten festzuhalten beschlossen. Das achte Mitglied der Deutsch-sozialen Re­formpartei im Reichstag, Abg. Gaebel, der dem Partei­tag in Magdeburg nicht beiwohnte, hat sich nach derTtsch. Tagesztg." der Deutsch-sozialen Partei angeschlossen. Hienach sind bei der Spaltung in Magdeburg von den acht Mitgliedern der Deutsch-sozialen Reformpartei im Reichstag jeder der beiden neuen antisemitischen Parteien vier Reichstagsabgeordnete zugefallen: Bindewald, Graefe, Lotze, Werner her alten Deutsch-sozialen Reformpartei unter Ziminermann, der selbst dem Reichstage nicht an­gehört, Gaebel, Raab und Müller-Waldeck mit Liebermann v. Sonnenberg der neuen Deutsche-sozialen Partei.

DerStaatsanzeiger" veröffentlicht eine Verfügung des Kriegsministeriums, besagend: Da die Beförderung von F e l d p o ß p a ck e t e n noch nicht angängig ist, be­absichtigt die Heeresverwaltung den Angehörigen von Mitgliedern des ostasiatischen Expeditionskorps und den Armee-Oberkommandos Gelegenheit zu geben, aus einem Ende September von Hamburg abgehenden Material­transportschiffe Packete zu entsenden. Die Packete müssen bis spätestens den 22. September seetüchtig verpackt und bis Hamburg frankiert, bei der Bahnhofskommandantur

tershausen und Me mm in g er-Würzburg begrüßt hatte, Herrn Memminger das Wort erteilt.

Der Redner führt kurz und sachlich aus, daß die Bauern und die befreundeten Gleichinteressenten Zusammen­gehen mußten, bte deutsche Wirtschaftspolitik eine Aenderung erfahre und der Bauernstand zu seinem Rechte komme und J.C.S Arbeit erhalte. Er legt dann die

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Telegramme M Gießener Anzeigers.

London, 17. September. Aus Laurenzo Marquez wird gemeldet, Frau Krüger ist Freitag Abend hier einge­troffen. Der Tag der Abfahrt des Präsidenten Krüger ist noch nicht bestimmt. Ein mit Burghern besetzter Eisen­bahnzug traf Freitag Abend hier aus Transvaal kommend ein. Die Burenregierung veröffentlicht eine Proklamation als Antwort auf die Roberts. Es wird darin erklärt, daß die Großmächte die Unabhängigkeit der beiden Republiken anerkannt hätten.

London, 17. ^September.Daily Mail" meldet aus Wien: Ein dortiger Impresario habe Krüger 2000 Gulden pro Abend zur Abhaltung von Vorträgen Über den Krieg angeboten.

London, 17. September. Der frühere Kolonialminister Hatkins erklärte in einer öffentlichen Rede, man hätte den südafrikanischen Krieg wohl vermeiden können, aber von dem Augenblicke an, wo man ent­schlossen war, ihn zu führen, hätte man die notwendigen Vorbereitungen treffen müssen. Die Haltung der Regierung charakterisiere sich in den Worten: Kriegerische Diplomatie, friedliche Vorbereitungen.

London, 17. September.Daily Expreß" hat ein Telegramm an den Präsidenten Krüger gesandt mit der Anfrage, ob er eine politische Erklärung abgeben möchte. Die Antwort, die vom transvaalschen Konsul in Lourenzo Marquez verfaßt war, lautete: Krüger ist nicht gesonnen, Ihren Vorschlag zu beantworten. Er befindet sich hier aus Urlaub und wird aus Gesundheitsrücksichten nach Europa reisen. Der Vizepräsident Burger wird ihn im Amte ver­treten.

Loudon, 17. September. Daily Mail meldet aus Lorenzo Marquez, Präsident Stejin sei nach dem Frei­st a at e zurückgekehrt. Dasselbe Blatt berichtet aus Pretoria, daß eine große Not unter den Buren-Familien bestehe, deren Männer den Krieg fortsetzeu.

Lissabon, 17. September. Die Absendung des Regie­rungs-Telegramms an den Gouverneur von Mozambique, das die Aufforderung enthielt, den Präsidenten Krüger ohne Weiteres abreisen zu lassen, erfolgte, wie verlautet, erst infolge Intervention mehrerer Vertreter von Großmächten. Die portugiesische Regierung soll thatsächlich anfangs gewillt gewesen sein, auf Grund des bestehenden Geheimvertrages mit England, Krüger auszuliefern.

Johannesburg, 17. September. Nach einer Meldung, welche von Koffern stammt, soll der Buren General De Wet am 7. September durch einen Schuß in die Lunge tötlich verletzt und einige Stunden später gestorben sein.

Johannesburg, 17. September. Die 240 Lokomotiven, deren sich der General French in Barberton bemächtigt hatte.

Deutsches Reich.

Berlin, 16. September. Der Kaiser nahm während der Fahrt von Stettin nach Swinemünde den Vortrag des ., . - ------ ityt vuuu uic

keS Auswärtigen Amtes Gesandten Grafen I Wunsche der bayerischen Bauern dar. Diese wollten nichts Wolff-Metternich entgegen. 1 x .. ----

Der Kaiser hat an den Oberpräsidenten der Pro­vinz Pommern, Frhrn. v. Maltzahn, nachsteheirden Erlaß gerichtet: < ,

Vaalflusse eine Streitmacht von 700800 Buren mit 3 -Kanonen ab. Er erbeutete 33 Wagen, 270 Zug- _____y ....

ochftn und 65000 Patronen, sowie eine große Menge von I besetzt halten.

Vorräten. Die Buren steckten 3 andere Wagen in Brand, um deren Wegnahme zu verhindern.

Nach Meldungen aus Lorenzo-Marquez erklärte Schalk Burgher, den Krieg trotz der Abreise des Präsidenten Krüger energisch fortsetzen zu wollen. Krüger wird nach Paris und Petersburg reisen, da, wie es heißt, Anzeichen vorhanden sind, daß Rußland, wenn sich die Buren noch einige Zeit halten, intervenieren wird. DemDaily Telegraph" wird aus Lorenzo-Marquez gemeldet: Präsident Krüger w'trde vom portugiesischen Lokal-Gouverneur nach dessen Wohnhaus bei Seuden-Point eingeladen und wird dort jetzt unter Bewachung durch portugiesisches Militär gefangen gehalten. Der Sekretär des Gouverneurs ist für seine Detention verantwortlich gemacht und hat In­struktion, daß Krüger da« Haus nicht verlassen darf. Die Gefangennahme geschah auf die energische Vorstellung des britischen Generalkonsuls, der dagegen protestierte, daß portu­giesisches Gebiet zur Basis für die Direktion der Exekutive von Transvaal oder auch nur zu Verbindungen mit der­selben gemacht werden. Der französische Konsul und der französische Attachee wollten Krüger ihre Aufwartung machen. Doch ließ man sie nicht zu ihm. Ebenso werden auch Krügers Beamte nicht zu ihm gelassen. Vizepräsident Schalk Burger traf in Lorenzo-Marquez ein, um mit Krüger zu konferieren, doch erlaubte man ihm nicht, Krüger zu sehen. Er reifte i darauf sofort wieder nach Transvaal zurück. Der nieder­ländische Konsul Pott erhielt eine Notifikation vom General- gouverneur, er sei von Lissabon instruiert, daß Pott nicht länger als Vertreter der südafrikauischen Republik und des Oranje Freistaates anerkannt werde, da beide jetzt britisches Gebiet seien. Die meisten Transvaalbeamten sind nach I f w

Präsident Krüger solle der britischen Regierung ausgeliefert werden. Er wird Tag und Nacht von 25 Polizisten zu Fuß und zu Pferde bewacht. Der greife Präsident leidet schwer an seinem Augenübel.

Ferner meldet man aus London: Der Distrikts­gouverneur von Lourenzo-Marquez erhielt eine telegraphische Anweisung von der portugiesischen Regierung, Krüger keine Hindernisse zu bereiten, falls er nächste Woche nach Europa abreisen wolle. Die Regierung befahl aber, Krüger nicht zu erlauben, mit irgendwelchen zivilen und militärischen Transvaalbeamten Verkehr zu pflegen, solange er als Flüchtling auf portugiesischem Gebiet sei. Der Gouverneur ist angewiesen, Krüger mitzuteilen, das sei not­wendig, um jede Komplikation mit England zu vermeiden.

Aus dem die Route Triest-Madagaskar befahrenden DampferStyria", der in den nächsten Tagen in Lorenzo- Marquez eintrifft, wurden, wie anderwärts verlautet, für den Präsidenten Krüger und fein Gefolge Plätze reserviert.

I ""ssen von der Handelspolitik wie sie seit 1890 qe- I tr!.c5cn wird, weil sie dabei zu Grunde gehen. Dagegen muffe man kämpfen bis zum äußersten. Angesichts der neuen Handelsverträge wollten nun die bayerischen Bauern Fühlung suchen mit Gleichmeinenden ohne Unterschied der Politik. Sie wollten ferner nichts wissen von der jetzigen Sozialpolitik, ferner nichts von Minister- und Fürsten- polttik. Bayern sei % Agrarstaat; mit dem Wohlstand der Landwirtschaft falle also gleichzeitig der Staat. Weiter wollten sie nichts wissen von der Weltpolitik, die jetzt in Deut chland getrieben wird, da sie Land und Leute und die Landleute vergißt. Er erwarte von den Hessen, daß sie ^?^ wit ihnen für die Handelsverträge im Sinne der Land­wirtschaft eintreten und ihre Schuldigkeit thun.

Lebhaft begrüßt, ergreift dann Dr. Böckel das Wort und betont von vornherein, daß er von jeder Partei heute ! absehen und lediglich der deutschen Landwirtschaft das Wort reden wolle. Diese müsse vor allem einig sein, wenn sie etwas erreichen wolle, und besonders das Großkapital be­kämpfen. Den Kleinkram der Parteien müsse man beiseite lassen. Des Vaterlandes Wohlfahrt fei im Auge zu be­halten. Die aber könne nur beruhen auf dem altbewährten Fundament, auf der deutschen Landwirtschaft, dem sich Handwerker- und Mittelstand anschließen. Gerade jetzt bei Abschließung der neuen Handelsverträge müsse man die Gesamtinteressen der gesamten deutschen Landwirtschaft in's Auge fassen. Alles früher Geschehene solle man fortan der Geschichte überlassen. Jetzt sei eine Stille in der Land­wirtschaft, wie sie großen Gewittern voranzugehen pflege. Die deutsche Landwirtschaft fühle aber, was für sie der Abschluß der neuen Handelsverträge bedeute. ES würden Würfel fallen, von denen mehr oder weniger ihre Existenz abhänge, zumal sie seit mehr als 10 Jahren schwer unter der Caprivi'schen Wirtschaftspolitik gelitten habe. Nament­lich müßten vor Abschluß der neuen Handelsverträge die Unterhändler mit Rußland die Interessen des Getreide­baues und der Viehzucht wahren. Früh müsse man an­fangen, sich zu rühren, um zur Stunde der Entscheidung geeint bereit zu sein. Bei den Debatten am 18. Dezember 1891 habe er im Reichstag auf die abschüssige Bahn hin- gewiesen, die man in der Wirtschaftspolitik betreten habe. Damals fei unser Bundesgenosse wirtschaftlich gestärkt worden, zwei Jahre darauf der Feind. Jene Tage seien unvergeßlich und eine stete Warnung, wo man sogar das Kriegsgespenst in's Treffen geführt habe, um die Handels­verträge zum Schaden der Landwirtschaft herabzusetzen. Und zu unferm jetzigen Reichskanzler, der ja erklärt habe, Deutschland müsse ein Industriestaat werden, könne man nicht mehr Vertrauen haben als damals. Die Land­wirtschaft müsse heute ihr eigener Bismarck sein, der von selbst die Landwirtschaft vertrat, weil er sie kannte. Ebenso wie die Handelskammern die Interessen des Handels wahren, so müsse man geschlossen die Interessen der Landwirtschaft wahren. Vor offenen Freunden brauche man sich dabei nicht zu fürchten, vielmehr vor den Leisetretern, die es mit niemand verderben wollen. Was man aber wolle, müsse man ganz wollen. Mit Lauheit imponiere man niemand, am allerwenigsten einer Regierung. Etwas Ganzes müsse man verlangen und sich nicht mit Kompromißanträgen be­gnügen. Durch die Zollerhöhung wolle man einen Schutz der Landwirtschaft und der Weltanschauung; deren gäbe zwei: die nationale und die internationale. Die nationale

eingetroffen sein. Auf den Adressen ist der Name, Dienst­grad und Truppenteil des Empfängers genau zu bezeich­nen. Die Beförderung ab Hamburg erfolgt kostenlos. An Offiziere dürfen Packete im Gesamtgewicht von je bis' 50 Ko., an Unteroffiziere und Gemeine je bis 30 Ko. ge­sandt werden. Dem Verderb ausgesetzte Gegenstände, wie Lebensmittel werden nicht befördert, sondern den Ab­sendern zurückgesandt.

Ausland.

Madrid, 16. September. Hochstehende Damen ver­suchen die Verbindung zwischen der Prinzessin von Asturien und dem Herzog der Abruzzen zu be­günstigen; doch bezweifelt man den Erfolg dieser Bemühungen, da Karl von Bourbon von den Klerikalen unterstützt wird, und auch französische Einflüsse gegen die Kandidatur des italienischen in Madrid sehr populären Fürstensohnes wirken.

Turin, 16. September. Der Herzog der Abruzzen ist hier eingetroffen. Er beabsichtigt, demnächst seine zweite Nordpolreise zu unternehmen.

Wien, 16. September. Das Verordnungsblatt für Eisenbahnen enthält eine Kundmachung, wonach die Kohlen- und Kokes-Tarife von den böhmischen Kohlenstationen der österr. Staatsbahnen nach Elbequai-Rosawitz um vier Kronen per Wagen ab 1. November erhöht werden. Fernerwirdderböhmisch-bayerische Kohlentarif mit 31. Oktober ohne Ersatz aufgehoben. Offenbar will man das Resultat der mit Bayern schwebenden Verhand­lungen abwarten. Die gleichfalls in Aussicht gestellten Tarif-Erhöhungen nach den sächsischen Bahnstationen für böhmische Kohle sind vorläufig nicht kundgegeben worden.

Graz, 16. September. Der ungarische Minister­präsident Szell wurde vom hiesigen Civilgericht zur Zahlung von 481 Kronen für gelieferte landwirtschaftliche Maschinen verurteilt.

Generalversammlung des hessischen Bauernbundes.

-ff- Darmstadt, 16. September.

Die hessische Landwirtschaft hat alle Partei­interessen beiseite gelegt, um ihre gemeinsamen Interessen geschlossen zu vertreten: sie ist einig! Das ist das Re­sultat der gestrigen und der heutigen Versammlung, die heute vormittag 10 Uhr vom Land« und ReichstagSabg. Köhler-Langsdorf eröffnet wurde, der, nachdem er die Versammlung und speziell den Präsidenten des hessischen Landwirtschaftsrats, Geh. RegierungSrat Haas-Offenbach und die ReichstagSabgeordn-.ten Dr. Böckel, Lucke-Pat-