"Truppen in Wusing zurückgezogen werde«, besteht große Gefahr für Shanghais Sicherheit. Diese Truppen sollten aus Grund einer internationalen Verständigung gelandet werden. Zum ausreichenden Schatz Shanghais sollten sofort mxfy mehr Truppen von den Verbündeten geschickt werden."
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Die Agenzia Stefani meldet aus Taku über Tschifu vom 13.: Admiral Candiani ist hier eingetroffen. Eine Abteilung italienischer Truppen unter Befehl des Leutnants Sivianni ist in Aangtsun angelangt. Die verbündeten Truppen sind in der Nähe von Peking, nachdem sie am 9. ein chinesisches Korps, das Tungfuhsiang befehligte, zurückgeworfen haben.
Aus Washington wird vom 16. gemeldet: Präsident Mac Kinley ist hierher zurückgekehrt. Das Staatsdepartement empfing ein Telegramm von Li-Hung- Tschang, in dem dieser bittet, zu veranlaffen, daß die verbündeten Truppen in Tungtschou ihren Vormarsch einstellten. An diesem Orte würden hohe Beamten mit ihnen Zusammentreffen, um mit ihnen einen Waffenstillstand zu vereinbaren.
Rüstungen.
Die Wiener Polit. Corr, meldet, daß die Zustimmung Oesterreichs zur Betrauung des Grafen Wal- dersee mit dem Oberkommando in China in direktem telegraphischem Verkehr zwischen den beiden Souveränen erfolgt ist.
Cornely erklärt im „Figaro" die Zustimmung Frank- reichs zur Uebertragung des Oberbefehls an den Grafen Walderfee sei ein Gebot des Patriotismus und der gesunden Vernunft.
Der „Russische Invalide" meldet, der Kommandeur der 20. Infanterie - Division General Mylow sei zum kommandierenden General des 3. sibirischen Armeekorps, und der Kommandeur des 11. Armeekorps General Filippow zum Kommandierenden des Landungstruppen-Armeekorps ernannt worden.
In dem Abkommen zwischen der Regierung und dem Nordd. Lloyd betreffend die Stellung eines zweiten Lazarettschiffs in Ostasien ist insofern eine Aenderung eingetreten, als an Stelle des Dampfers „H. H. Meyer" der Dampfer „Wittekind" als Lazarettschiff treten wird. Die Wahl des letzteren Dampfers dürste wohl daraus zurückzusühren sein, daß er sich bereits vor Taku befindet, also schneller eingerichtet werden kann als der erst in drei Wochen zu erwartende „H. H. Meyer".
Zu den vier Bataillonen Jnsanterie, die Ansang September nach China gehen, kommen noch drei Er- satzkompagnieen, je eine sür jede Jnsanteriebrigade, die voraussichtlich in einem Hasenort stationiert werden sollen. Für die anderen Truppenteile werden ebenfalls Ersatzdepots gebildet. Wie man ferner hört, wird auch eine Eisenbahnbau-Kompagnie hinausgesandt werden. Es scheint überhaupt daß man auf deutscher Seite dem Feldeisenbahnbau ganz besondere Berücksichtigung zuwendet, denn nicht nur ist bereits Anfang dieses Monats ganz bedeutendes Material für Bahnbauten hinausgesandt worden, sondern es wird jetzt wieder das Oberbaumaterial für eine 60 Kilometer lange Feldbahn auf den für Mitte September gecharterten Frachtdampfern verladen werden. Auch eine große Anzahl Wellblechbaracken, an denen zurzeit in Berliner Fabriken eifrig gearbeitet wird, werden mit diesen Dampfern verfrachtet werden.
Außer den Großmächten hat auch die b e l g i s ch! e R e - gierung ihre Absicht zu erkennen gegeben, sich an dem Werke der Wiederherstellung der Ordnung in China durch Entsendung eines Truppenkommandos izU beteiligen.' Dieser Vorschlag scheint auf den ersten Blick nur dankenswert und findet auch eine gewisse Berechtigung in der Thatsache, daß bedeutende belgische Interessen in China vorhanden sind. Es entsteht hier aber die heikle Frage, wie weit dieses militärische Eingreifen Belgiens in die chinesischen Wirren verträglich ist mit der Belgien gewährleisteten Neutralität. Nach allen vorliegenden Kundgebungen sind die Mächte darüber einig, daß eine Austeilung Chinas nicht stattsinden soll. Wenn die Belgier also hoffen sollten, auf Grund ihrer militärischen Mitwirkung irgendwelche Gebietsteile oder Schutzrechte in China erlangen zu können, so würde das schonchus diesem Grunde unerreichbar sein, ganz abgesehen davon, daß die Geschichte und die Entwicklung des Kongostaates nicht dazu ermutigen, Belgien abermals mit einem ähnlichen europäischen Mandate auszustatten.
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Telegramme des Gießener Anzeigers.
London, 17. August. Nach Mitteilungen des hiesigen chinesischen Gesandten begab sich Li-Hung-Tschang nach Tientsin, um mit den dort aus Peking eintreffenden Gesandten der Mächte Friedensverhandlungen einzuleiten.
London, 17. August. Nach einer Hongkonger Meldung ist die Mission Li-Hung-Tfchang in der Nähe von Nan-Hung von chinesischem Mob zerstört worden. Die Meuterer verbrannten sämtliche Häuser der chinesischen Christen. Die Behörden beteiligten sich dabei.
London, 17. August. Aus Shangai wird gemeldet: Ein aus Peking zurückgekehrter chinesischer Flüchtling berichtet, daß daselbst keine Verwaltung mehr bestehe. Alles sei von den Aufständischen aufgelöst worden, Die revolutionäre Partei begnüge sich damit, ihre blutgierigen Gelüste zu beftiedigen und alle Personen, die Sympathieen für die Fremden zeigen, hinzumorden. — Li-Hung-Tschang, der die Schwierigkeit seiner Aufgabe eingesehen hat, sandte ein Memorandum an die Kaiserin, in der er die Ernennung eines hervorragenden chinesischen Staatsmannes verlangt, der ihn bei seinen Arbeiten unterstützt.
Loudon, 17. August. Dem hiesigen Auswärtigen Amte ist bisher weder eine Meldung von der angeblichen Besetzung Pekings noch von Waffenstillstand.Verhandlungen zugegangen.
Loudon, 17. August. Aus Hongkong wird berichtet, daß die Einnahme Pekings am vergangenen
Montag durch die Truppen der Verbündeten stattgefunden habe. Einzelheiten hierüber fehlen noch. Meldungen aus chinesischer Quelle besagen, daß am Sonntag die Gesandtschaften noch Stand hielten. Die verbündeten Truppen sollen dem Feinde eine schwere Niederlage bei Tungaschao beigebracht haben, woraus sie ihren Weg nach Peking sortsetzten.
New-dork, 17. August. Das „Evening Journal" veröffentlicht ein Telegramm aus Kobe, demzufolge Japan einen Waffenstillstand zwischen den Mächten und China vorgeschlagen habe. Letzteres habe den Waffenstillstand angenommen. Die Bedingungen der Mächte gingen dahin, entweder die Gesandten den Truppen der Mächte an den Thoren Pekings auszuliefern, oder den Truppen zu gestatten, die Stadt zu betreten, um die Gesandten zu holen. Japan habe die Verhandlungen eingeleitet.
Der Krieg in Südafrika.
Ein Berichterstatter des „Daily Telegraph" meldet aus Middelburg: Vom 2. Januar bis zum 20. Juni sollen die Buren 7000 Mann verloren haben, darunter 1000 tobt. Krüger soll sich seinen Bart haben abschneiden lassen und jetzt einen Schnurrbart, sowie einen langen Zickelbart tragen.
Aus Krügersdorp meldet Reuter vom 15. August: „De Wet befindet sich jetzt, wie berichtet wird, jenseits Ventersdorp und marschiert gegen Norden, um Delarey die Hand zu reichen. Delarey steht in Rustenburg, Kitchener und die übrigen Generäle folgen De Wet auf dem Fuße." Die Meldung enthält über De Wet nichts neues; denn daß er Ventersdorp schon am 13. passiert hatte, ging aus der Depesche KitchenerS von diesem Tage klar hervor. Neu ist dagegen, daß Delarey nach Abzug der englischen Garnison und Jan Hamiltons das lange umstrittene Rustenburg nun doch besetzt hat. Damit ist eine Bereinigung De WetS mit Delarey in unmittelbare Nähe gerückt, denn die Entfernung RustenburgS von Ventersdorp, in Luftlinie rund 80 Km., vermag eine Burentruppe in zwei Tagen zu durchmeffen, wird aber dadurch noch verkürzt, daß Delarey De Wet entgegenziehen wird.
Aus Twyfelaar wird vom 15. ds. gemeldet: Die Truppen des Generals Buller find hier eingetroffen (30 Km. südlich von der Station Wonderfontein), sie stießen auf keinen wirklichen Widerstand. 800 Buren mit sechs Geschützen befinden sich in der Nähe. (Twyselaar liegt 15 Km. westlich von Carolina. Buller marschiert also nicht nach Baberton, um die Buren in der'Flanke zu fassen, sondern direkt nach Norden, um sich mit French zu vereinigen.)
Wie „Daily Mail" aus Lorenzo Marquez vom 15. August meldet, kam dort am 14. ds. eine russische Ambulanz an, welche aus 35 Personen, meist Mauen, besteht. Sie wurde jedoch zurückgerusen und wird unverzüglich nach China abgehen.
Deutsches Keich.
Berlin, 16. August. Aus Wilhelmshöhe wird gemeldet: Der Kaiser ist gestern abend 9 einviertel Uhr mittels Sonderzuges von dem Truppenübungsplätze Munster wieder hier eingetroffen. Die Fahrt zum Schlosse erfolgte in offenem Wagen. Das zahlreich herbeigeströmte Publikum empfing den Kaiser mit Hurrahrufen und Tücher- schwenken. Die Kaiserin erwartete den Gemahl im Schlosse. Heute vormittag hörte der Kaiser den Vortrag des Chefs des Generalstabes der Armee, Grafen von Schliessen. Die Kaiserin unternahm gestern nachf- mittag auf Wilhelmshöhe einen Spazierritt nach der Rasenallee mit dem Prinzen Joachim und der Prinzessin Viktoria, die auf Ponnies ritten, in Begleitung des Frl. v. Wittich, Tochter des kommandierenden Generals, und des Kchm-merherrn von Mülinen. Die Rückkehr erfolgte zu Wagen. Sowohl beim Ausreiten, als bei der Rückkehr wurden Ihrer Majestät von dem zahlreichen Publikum das lebhafte Ovationen dargebracht.
— Auf Befehl des Kaisers findet am Samstag von 1 Uhr ab ein Festmahl (Frühstückstafel) zn Ehren des Geburtstages des Kaisers von Oe st erreich (f. Feuilleton) im Residenzscküoß am Friedrichsplatz in Cassel statt, an dem der von Berlin dort eintreffende österreichisch-ungarische Botschafter Graf v. Szögyenyi- Marich mit den Mitgliedern der Botschaft teilnimmt, ferner die ebenfalls von Berlin dort eintrefsenden sämtlichen Offiziere des gesamten Armee-Oberkommandos für Ostaften mit General-Feldmarschall Graf Waldersee an der Spitze, dem, wie verlautet, noch eine besondere Ehrung zugedacht sein soll. Ob die letztere, wie vermutet wird, vor versammelter Garnison mit anschließender Parade auf dem Friedrichsplatz stattfindet, oder bei dem Empfang im Residenzpalais, ist noch nicht bestimwt. Graf Waldersee, der von seiner Gemahlin begleitet sein wird, und die Offiziere des Oberkommandos für Ostasien reisen bereits an demselben Nachmittag mit dem Schnellzuge 3 Uhr 25 Min. wieder nach Berlin zurück, um von dort am folgenden Tage nach München zu fahren. Am 20. August, morgens 7 Uhr 20 Min., verläßt das Oberkommando München mittels Sonderzugs, um über Verona nach Genua zu fahren. Von Verona aus begiebt sich der General-Feldmarschall mrt einem Teil seines Stabes nach Rom'tzurn König von Stahen. Am 22. d. M. erfolgt dann in Neapel die Abreise nach Ostasien mit dem Reichspostdampfer „Sachsen".
— Prinz Albrecht, Regent von Braunschweig, wird am Sonntag, 19. d. M., abends hier eintreffen, um sich am 20. früh nach Königsberg zu begeben, wo er im königl. Schlosse Wohnung nehmen wird. In seiner Ergen- schaf't als Generalinspekteur der 1. Armeeinspektwn, zu der das 1. Armeekorps gehört, wird der Prinz tn Königsberg nud in der Provinz Besichtigungen abhalten, die mit einer Parade über die in Königsberg garnisonierenden Truppen am 21. d. M. ihren Anfang nehmen.
— Wie aus Münster im Elsaß gemeldet wird, ist Lord Salisbury gestern nachmittag dort eingetroffen und hat im Hotel Altenberg in der Schlucht Wohnung genommen.
— Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die Verordnung betreffend die Einfuhrbeschränkungen wegen der Gefahr der Einschlepp ungderSanJose-Schild- laus. Die Verordnung tritt mit dem Tage der Verkündigung in Kraft. Das Blatt veröffentlicht ferner die Bekanntmachung betreffend die frachtfreie Beförderung der fürdas ostasiatischeExpeditionskorps bestimmten freiwilligen Gaben.
Auslimd.
Kopenhagen, 16. August. Der frühere Justizminister Rump ist heute gestorben.
Sofia, 16. August. Der Konflikt zwischen Bulgarien und Rumänien, welch letzteres entschiedene Anstalten trifft, allen Bulgaren das Gastrecht zu verweigern^ solange die bulgarische Regierung den mazedonischen Terrorismus dulde, scheint dadurch ernster werden zu wollen, daß auch andere Mächte sich anschicken, die bulgarische Regierung zum Einschreiten gegen die mazedonischen Verschwörer zu veranlassen. All dem zum Trotz ist inzwischen der mazedonische Kongreß in Sofia zusammengetreten. So viel in diplomatischen Kreisen verlautet, ist ein Eingreifen in freundschaftlich beratender Form ins Auge gefaßt, wobei sl> viel als möglich, der schwierigen Lage der bulgarischen Regierung gegen die in den breiten Mafien der Nation so volkstümliche Institution des mazedonischen Komitees Rechnung getragen werden soll. Wenn auch an einem augenblicklichen Erfolge zu zweifeln ist, muß man doch nicht vergessen, daß die Mazedonier in Bulgarien die Rolle der Geister, die man nicht mehr los wird, spielen und daß vernünftige Bulgaren, ohne Verzicht auf nationale Zukunftsideale, dies voll erkennen. Es herrscht eine begreifliche Spannung darüber vor, was die bulgarische Regierung thun wird. Man sollte meinen, daß sie, wie jede anständige Regierung die Verpflichtung empfinden müßte, Mordthaten wie der jüngsten aufs schärfste entgegenzutreten und den Beschwerden der rumänischen Regierung das größte und aufrichtigste Entgegenkommen zu beweisen. Bisher hat sie das noch nicht in genügender Weise gethan, sondern sie zieht die Sache in die Länge, indem sie behauptet, ohne Beweise über die Beteiligung von Mitgliedern des macedonisch- bulgarischen Komitees gegen dieses nicht vorgehen zu können. Hoffentlich wird der Druck der auswärtigen Vertreter dazw beitragen, daß sie ein etwas rascheres Tempo anschlägt.
Konstantinopel, 16. August. Die deutsche Regierung hat beschlossen, aus Anlaß des Regierungsjubiläums des Sultans eine Sondermission nach Konstantinopel zu entsenden. — Infolge der Vorstellung des englischen Botschafters wies die Pforte die Behörden in Van an, die Kurden, welche den englischen Vizekonsul in Van angriffen, energisch zu verfolgen.
D» Polheibericht Ster die ßrinoriung fi ihrig kMderls.
Der etwas verspätet erschienene Bericht des Polizei-Inspektors Cavaliere Galeazzi, der seit dem Attentat von Passanante den König Humbert stets begleitete, über den Vorgang bei der Ermordung des> Königs Humbert lautet:
„Niedergebeugt von dem Schmerze über das gräßliche Ereignis, welches sich hier am Abend des 29. Juli abwickelte und nach 24stündigen langwierigen und mühsamen! Pflichterfüllungen finde ich erst Zeit und Ruhe, um Sie, über die genauen Umstände der That zu informieren. Der Unterpräsekt von Monza hatte mit dem Ordnungsdienst! (während des Turnfestes) den Leutnant der Karabinieri Borsarelli beauftragt, welcher sich alle Mühe gab, dem Auftrage gut nachzukommen, trotzdem sich ergab, daß die hierfür aufgebotene Mannschaft wegen des großen Zudranges des Publikums nicht ausreichte, was man wegen der nächtlichen Stunden, auf welche das Fest angesagt war, und wegen des beschränkten, vom Publikum nicht abgeschlossenen Raumes, der für die Passage der königlichen Wagen! im Innern des Festplatzes bestimmt war, hätte vorausseheN können. Nach meiner Ansicht war es auch ein Fehler, daß die lokalen und höfischen Autoritäten eine nächtlich? Stunde bewilligt hatten, um den König an einem populären Feste mit so viel fremden (!) Gesellschaften teilnehmen zu lassen, zumal vorauszusehen war, daß der Menschenandrang sehr groß sein werde. Es war sogar schon' zwischen dem Leutnant Borsarelli und dem Stallmeister Bussa für die Passage der königlichen Wagen eine, sehr lange Route und durch bevölkerte Gaffen vereinbart unb, eine viel bequemere, ljalb so lange verworfen worden; aber in diesem Punkte hielt ich es für angezeigt, so lange zu/ drängen, bis die letztere angenommen wurde. Von! den mir zur Verfügung stehenden Polizeiagenten wurden sechs auf dieser Strecke postiert und vier unter dem Bri- gabierc Casalegno im Innern des Festplatzes. Vom ersten Flügeladjutant General Avogadro hatte ich bloß den Auftrag, Nachricht zu geben, wenn auf dem Festplatz alles! bereit sei, damit Seine Majestät zu rechter Zeit eintreffen! könne, und ferner mitzuteilen, welche Autoritäten zugegen sein würden. Ilm Halo 10 Uhr konnte ich diesem Auftrage Nachkommen, und der König fuhr sofort ab und kam ohne Zwischenfall in die Einfriedigung bis zur königlichen büne, unter lautem Beifall begrüßt dnnch den Königsmarsch Man kann sagen, daß alles sehr gut verlief bis zum Schluffe des Festes, abgesehen von einigen irreden- tistischen Anwandlungen anläßlich der Zuteilung des! Preises an die tftientinische Gruppe. Inzwischen wurde der bloß neun Meter breite Raum vor der königlichen und den beiden seitlichen Tribünen, welcher nur zur Hälfte vom Publikum besetzt werden sollte, nach und nach von diesem vollständig besetzt, und als am Schlüsse des Festes die Wagen in den Festplatz sich begaben (um die königlichen Herrschaften abzuholen), konnte nur mit großer Mühe ein Durchgang durch die Menge bis zur königlichen Tribüne geöffnet werden.
In diesem Augenblick, während der König sich von dem Behörden verabschiedete, drängte die Menge vom Festplatzl her in den Raum vor der königlichen und vor der rechts derselben liegenden Tribüne, welcher von den Wagen auf der Rückfahrt durchfahren werden mußte. So drängte sicht hier die Menge sehr schnell zusammen, und es war un-


