Ausgabe 
16.10.1900 Zweites Blatt
 
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Suren machten verschiedene mehr oder weniger erfolgreiche Versuche, die Eisenbahn- und Telegraphen-Ver- bindungen zu zerstören. Die Hartnäckigkeit der Buren ist um so bemerkenswerter, als der Schaden, den sie an- gerichtet haben, bald wieder hergestellt wurde und ihm stets die Strafe auf dem Fuße folgte. De Wets keute be­finden sich, in kleine Trupps aufgelöst, m der Nahe des Vaal. Viele desertierten.

Nach einer Depesche aus Kronstadt vom 13. Oktober erließ De Wet eine Proklamation, worin er erklärt, daß alle Burghers, die sich weigern, die Waffen zu tragen, zu Kriegsgefangenen gemacht werden.

Aus Lindley wird vom 13. gemeldet: Bei einem Zusammenstoß mit einer Patrouille des unter Hasebrouck stehenden Kommandos wurden zwei Offiziere getötet und ein Soldat gefangen. Es heißt, die Buren sollen in der Richtung aus Winburg vorrücken.

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Daily Delegraph" meldet ausLourenzo Marques vom 12. Oktober: Nach einer Mitteilung Eloffs', des Enkels Krügers, fährt letzterer am Montag oder DienS- tag ab.

Reuter" meldet aus Lourenzo Marques vom 13. Oktober: Die Offiziere des holländischen Kreuzers Gelderland" statteten Krüger im Gouvernementsgebäude einen Besuch ab.

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Telegramme des Gietzeuer Anzeigers.

Berlin, 15. Oktober. Eine große Ehrung für den Präsidente n der Transvaal-Republik, Paul Krüger, wird in B e r l i n vorbereitet. Nach den neuesten Nachrichten soll Krüger beabsichtigen, nach seinem Aufent­halt in Holland auch Hamburg und Berlin zu besuchen. Auf diese Nachricht hin sollen in allernächster Zeit Besprech­ungen von Vertretern verschiedener Vereine stattsinden, die ein Komitee mit der Aufgabe betrauen wollen, die Vor­arbeiten für eine g/roße Ehrung in die Hand zu nehmen. Es ist bereits mit Geldsammlungen begonnen worden. Man glaubt, daß die Regierung einer privaten Huldigung Krü­gers nichts in den Weg legen werde.

London, 15. Oktober. Lord Roberts meldet aus Pretoria, daß seine Truppen ein Burenlager zweimal nacheinander überraschten und hierbei 7 Buren töteten, 3 verwundeten und 18 gefangen nahmen. Eine englische Abteilung, welche einen Convoi begleitete, wurde zwischen Bethulie und Springfontein von den Buren überrascht, welche sich nach kurzem Kampfe sämtlicher Waffen und Maulesel bemächtigten. Die den Zug begleitenden eng­lischen Truppen wurden jedoch in Freiheit belassen.

London, 15. Oktober. Aus Johannesburg wird gemeldet, eine AnMhl Buren, die am Samstag zum Markte hierher gekommen waren, wurden angehalten, um ihre Pässe zu zeigen. Ungefähr 50 Personen, die ihre Identität nicht nachweisen konnten, wurden unter dem Verdacht der Spionage verhaftet. De Wet hat die Eisenbahn bei Kronstadt überschritten und begab jich nach Norden.

London, 15. Oktober. Ein Teil der nach St. Helena verbannten Truppen wurde von den Engländern in Freiheit gestzt. Sie erklären, von den Engländern gut behandelt worden zu sein. Kommandant Cronje Darf nur Sonntags in Gemeinschaft mit den anderen Buren dem Gottesdienst beiwohnen.

London, 15. Oktober.Daily Mail" berichtet aus Pretoria, daß die englischen Behörden am 23. September gehört haben, daß General De Wet sich mit einem anderen Buren-General bei Heilbronn treffen wollte. Es wurde sofort ein englischer Militär-Kordon ge­bildet, der 60 Meilen im Umfange hatte. Die englischen Truppen wurden sodann zusammengezogen, sodaß sie nun einen Ring von 20 Meilen Umfang bildeten. Es fanden mehrere Gefechte zwischen Engländern und Buren statt, doch gelang es den Buren, die 2000 Mann stark waren, aus dem Kordon zu entschlüpfen.

Kapstadt, 15. Oktober. Lord Roberts hat eine Bekanntmachung erlassen, daß die Kolonial-Frei­willigen vom 15. Oktober ab nach Hause zurückkehren konnten. Er drückt indessen die Hoffnung aus, daß viele derselben bis zum Ende des Krieges bei ihren Truppen­teilen verbleiben werden, da ihre Heimkehr sehr mißliche Folgen haben könnte.

Deutsches Reich.

Berlin, 14. Oktober. Aus Homburg v. d. H. wird gemeldet: Heute vormittag fuhren der Kaiser und Prin z Heinrich nach Friedrichshof und kehrten hierher zur Frühstückstafel zurück. Das Kaiserpaar verblieo nach­mittags im Schloß. Das Prinzenpaar Heinrich fuhr nach­mittags nach Friedrichshof. Der Kaiser hörte gestern noch den Vortrag des Chefs des Zivilkabinetts v. Lueanus. Das Kaiserpaar wohnte dem Gottesdienst in der Schloß- nrche bei.

. ~ Wie aus B a r men verlautet, ist der infolge der Erkrankung der Kaiserin Friedrich verschobene Besuch des Kaiserpaares nunmehr für die letzte Oktober- woche in Aussicht genommen.

5 r b£e r 9roirb gemeldet: Dem Vernehmen nach ist in dem. Befinden der Kaiserin Friedrich erste leichte Besserung eingetreten, so daß zu un­mittelbaren Befürchtungen kein Anlaß mehr vorliegen soll

_ Wie aus Te gerns ee telegraphiert wird, ist das Prinz en paar Rupprecht heute vormittag hier ein- getrosfen, um, den deutschen Kronprinzen in Bad Kreuth zu besuchen, Die Abreise des Kronprinzen ist auf heute nachmittag festgesetzt.

Nach einer Meldung aus Potsdamist der K r o n - Prinz heute vormittag dort wieder eingetroffen.

Wie dieHamb. Börsenhalle" erfährt, ist der Ge­sandte Dr. Leyds gestern nachmittag in Hamburg ein­getroffen.

In der gestrigen Sitzung des Bundesrats wurde die Vorlage betreffend Festsetzung der Gebühren für die Beförderung der Nebenblätter und außergewöhn­lichen Beilagen von Zeitungen den zuständigen Aus- schüssen überwiesen. Wie verlautet, hat die dem' Bundes­rate. zugegangene Vorlage betr. die Festsetzung der Ge­

bühren für die Beförderung von Nebenblättern undZeitungs beilagen nur, formale Bedeutung. Der Reichskanzler soll ermächtigt werden, die Bestimmungen bezüglich Der Tarifierung in die Postordnung einzufügen. Dem Ausschußantrag betr. Feststellung des Ge samt- ko ntingentsan Zucker für das Betriebsjahr 1901/02, ferner .der Vorlage vom 7. v. Mts. betr. Ergänzung des Schiffsbauregulativs, der Vorlage betr. Invaliden- und Unfallrentenbezug in ausländischen Grenzgebieten, schließ­lich dem Gesetzentwurf betr. Ausübung der freiwilligen Gerichtsbarkeit und Leistung von Rechtshilfe im Heere wurde die Zustimmung erteilt.

DerStaatsanz." veröffentlicht die Ernennung des Geh. Oberfinanzrates Wallach in Berlin zum Wirkt. Geh. Oberfinanzrat und Generaldirektor der direkten Steuern.

DerReichsanz." veröffentlicht eine Bekannt­machung betr. Bestimmungen zur Ausführung des Gesetzes über die Bekämpfung gemeingefähr­licher Krankheiten.

DieBerl. Pol. Nachr." melden: Die Vorbereit­ungen für die Hasser wirtschaftliche gesamte Vorlage sind soweit gediehen, daß in der nächsten Zeit kommissarische Beratungen unter den beteiligten Ministe­rien darüber stattfinden können.

Die Kommission für A r b e i t e r st a t i st i k wird in nächster Zeit wieder zusammentreten und sich mit den Arbeiterverhältnissen in der Schiffahrt, im Transport- und Fleischergewerbe beschäftigen.

Stuttgart, 14. Oktober. Angesichts des herrschen­den Kohlenmangels hat die württembergisch e Regierung im Interesse der ärmeren Bevölkerung durch einen Erlaß die Forst- und Revierämter ange­wiesen, minderwertiges Brennholz, soweit Bedürfnis vorliegt, in größerer Menge zum Verkauf zu bringen. Die Durchforstungen sollen erforderlichen Falles ausge­dehnt werden, wobei die Rücksicht auf die Forstkasse sowie auf eine etwaige Überschreitung der gewöhnlichen Durch­forstungsfläche kein Hindernis bilden soll.

München, 13. Oktober, lieber die neue medi­zinische Promotionsordnung ist eine Einig­ung mit sämtlichen Bundesstaaten erzielt worden. Reichsangehörige werden in der Regel erst nach dem Bestehen der ärztlichen Approbation zur Promotion zugelassen. Bedingung ist die Einlieferung einer druck­würdigen Dissertation und die Abhaltung eines wissen­schaftlichen Kolloquiums vor drei Examinatoren. Reichs­angehörige ohne medizinische Approbation benötigen einer speziellen Genehmigung des Landesministeriums. Aus­länder müssen eine entsprechende Vorbildung nachweisen, eine Dissertation vorlegen und ein Examen bestehen, das eine Prüfung in praktisch-klinischen Fächern in sich schließt.

Ausland.

Loudon, 14. Oktober. Der Herzog und die H e r z o g i n von Connaught sind gestern nach Deutschland ab­gereist.

Bis gestern abend wären gewählt: 398 Ministerielle und 258 Oppositionelle. Die Ministeriellen gewannen bisher 35, die Oppositionellen 35 Sitze.

Brüssel, 14. Oktober. Der Minister verbot den Brief­trägern die Teilnahme an der für morgen einberufenen Versammlung, wo über die Mittel zur Verbesserung ihrer Lage beratschlagt werden sollte. Dennoch wird die Versammlung abgehalten werden. Wie verlautet, werden die Frauen und Freunde der Briefträger als Redner aus­treten. Eine spätere Meldung lautet: Die heute im Jn- tereffe der Briesträger einberufene Versammlung verlies sehr lebhaft. Paul Janson protestierte gegen die Unter­drückung der Versammlungsfreiheit durch den Minister. Die Briefträger selbst hatten zumeist nicht zu erscheinen gewagt, dagegen waren zahlreiche Frauen anwesend.

Gestern besichtigte das Mitglied der Burendelegation Fischer das von Herrn d'Aumerie für den Präsidenten Krüger zur Verfügung gestellte Schloß Anderlecht. Wahr­scheinlich wird Krüger dort während seines Aufenthalts in Europa Wohnung nehmen.

Paris, 14. Oktober. Botschafter Fürst Münster ist infolge einer Lungenkongestion bettlägerig.

Der König von Griechenland ist heute früh 10 Uhr hier eingetroffen.

Mehrere nationalistische Blätter melden, der Kom­mandeur der Artillerteschule in Fontainebleau, General Deroi, habe seine Demission gegeben, weil der Kriegs­minister einen jüdischen Offizier zum Instrukteur an der Kriegsschule ernannt habe.

Madrid, 14. Oktober. Wie die offiziöseCorrespon- denzia" schreibt, ist die Ernennung des Generals Daban zum Kriegsminister gesichert.

Budapest, 14. Oktober. Die ungarischen Leder- und Schuhwarenhändler beschlossen gestern, die österreichi­schen Gummizugfabrikanten, die ein Kartell schloffen und eine Preiserhöhung von 20 Prozent fixierten, zu boy­kottieren und ihren Bedarf aus Deutschland zu decken. Die Versammlung beschloß die Gründung einer Gummizugfabrik mit Kr. 500 000. Die Rentabilität ist ge­sichert, da der Import von Gummiwaren ans Oesterreich 3 bis 4 Millionen Gulden beträgt.

Budapest, 14. Oktober. Die Kammer genehmigt mit 98 gegen 5 Stimmen den Gesetzentwurf betr. die Cession der Einnahmen aus dem Cigarettenpapier­monopol an die Diskontogesellschaft gegen ein Vorschuß von FrS. 15 Millionen. Der Minister des Aenßern Marghiloman ist wieder eingetroffen.

Belgrad, 14. Oktober. Der frühere serbische Gesandte in Petersburg General Sava Gruitsch wurde zum Ge sandten in Konstantinopel ernannt.

Konstantinopel, 14. Oktober. Der Besuch des Fürsten von Bulgarien beim ©ultan unterbleibt, da der Sultan es jetzt, schon im Interesse der anatolischen Landwirtschaft auf das Entschiedenste abgelehnt, Bulgarien die von diesem geforderten weitgehenden Zugeständniffe in

der Jmport-Zollftage zu machen. Andrerseits verlautet, Fürst Ferdinand wünsche den Za re« in Livadia zu besuchen.

Angesichts der fortdauernden Verhaftungen und Ausweisungen von Armeniern aus Konstanti­nopel erhob der Patriarch Ormanian neuerdings und zwar diesmal im Jildiz-Palaste energische Vorstellungen gegen das Vorgehen der Polizei und teilte mit, daß er bei der Fortdauer dieser Verhältnisse gezwungen wäre, sich auch ohne Annahme des etwaigen Entlassungsgesuches vom Patriarchate zurückzuziehen.

Jalta, 14. Oktober. Die Königin Olga von Griechenland ist mit dem Prinzen Christoph gestern hier eingetroffen und hat sich nach Livadia begeben.

Livadia, 14. Oktober. Der chinesische Gesandte am Hose von Petersburg ist mit 3 Sekretären hier ein- getroffen.

Petersburg, 14. Oktober. Wie man in hiesigen Hof­kreisen zu wissen glaubt, wird das Kaiserpaar noch etwa fünf Wochen in Livadia bleiben und voraussichtlich am 15. November in Zarskoje Sselo eintreffen. Die per­fische Regierung erwirbt durch Vermittelung der hiesigen Gesandtschaft von einem russischen finländischen Schiffseigen- tümcr zehn Dampfer von geringem Tiefgang, die für den Waren- und Personenverkehr auf dem Kaspisee bestimmt sind. Jeder dieser Dampfer muß 50 000 Pud Frachten laben können. Nach der Rückkehr des Schahs nach Teheran wird ein Befehl veröffentlicht, wonach alle in Persien geprägten Kupfermünzen aus dem Verkehr ge­zogen werden. An ihrer Stelle wird Nickelgeld als Scheidemünze eingeführt. Die persische Staatsbank hat bereits vor Monaten einen großen Vorrat angeblich in Belgien geprägten Nickelgeldes erhalten.

New York, 14. Oktober. Mac Kinleys Wahl wird allgemein für sicher gehalten, namentlich da in den letzten Tagen bei der Einschreibung der Wähler in die Wahllisten in den republikanischen Distrikten eine gewaltige Zunahme der Stimmgeber verzeichnet wird.

Washington, 13. Oktober. Der bisherige erste Sekre­tär der deutschen Botschaft, Freiherr Speck zu Sternburg, welcher am 16. Oktober nach Deutschland abreift, stellte heute dem Staatssekretär Hay den neu­ernannten 1. Sekretär vor. Hierbei bedauerte Hay auf­richtig den Weggang Sternburgs, der in einer Zeit voll bewegtester diplomatischer Verhandlungen amtierte und dessen Haltung warmen Beifall bei den maßgebenden Kreisen Amerikas fand. Man sah sein Verhalten stets als solches an, welches die Aufrechterhaltung einer zufriedenstellenden Lage in den Beziehungen zwischen Deutschland und Amerika im Auge hatte. ___

Aus Stadt und Land.

Gießen, 15. Oktober.

** Ladenschluß. Arn Samstagabend gegen 1/410 Uhr boten unsere Schutzleute den Ladeninhabern, die mit dem Zumachen ihrer Läden säumig geblieben waren und bereit waren es eine Anzahl Feierabend. Die Käufer müssen sich eben daran gewöhnen, vor 9 Uhr in den Ge­schäften einzukaufen.

**M. Stadttheater. Am Sonntagabend ging vor gut besuchtem Parterre und dichtgefüllten Gallerten die Poffe Papageno" von Rudolf Kneisel in Szene. Der Name des Stückes ist rein zufällig, hat mit feiner Fabel gar nichts zu schaffen; er rührt daher, daß der biedere Rentier tmb angehende Stadtverordnete, der in dem Stück inBehand­lung" genommen wird, eines luftigen Abends als Papageno auf den Maskenball gehen will, wozu er aber gar nicht kommt, da er schon vorher weidlich demaskiert wird. Da- Rezept, nach dem die Posse gebraut ist, ift daS altbewährte vom äußerlich von Moral triefenden Ehemann, der aber nächtlicherweile unter erborgtem Namen ein Junggesellen­leben comme il faut führt, und dem fein entlassene- Dienst­mädchen aus dieser Passion eine Reihe ergötzlicher Schlinge« dreht, die bk komischsten Szenen im Gefolge haben. Die Art und Weise, wie der Verfasser seine Szenen zusammen­bringt ist oft zu fadenscheinig und unbeholfen; hat er aber eine Szene glücklich zustande, dann weiß er sie recht hübsch auszubeuten und manchmal eine zwergsellerschütternde Wirkung hervorzurufen. Gelacht wurde denn auch den Abend über genug, und das Publikum, namentlich die Gallerien, rasten öfters in Beifallswut. Herr Helm als Rentier Bollwitz hatte den Löwenanteil an dem Lacherfolg des Abends. Das fesche, resolute Dienstmädchen Bertha wurde von Frl. Eichenwald in Ton und Haltung ganz brillant verkörpert. Herr Lach mann war als Friseur Tinecke, Herr Reinhardt als Soldat Wurzel an seinem Platze- Gut waren die Damen Ernst als Frau Bollwitz und v. Lindenau und Wohlbrück als deren Töchter.

♦♦ Stadttheater. Die gestrige Nachmittagsvorstellung hatte sich eines regen Zuspruchs unserer Klemen zu er­freuen, die der Aufführung des von Sophie Heunig für die Bühne umgearbeiteten MärchensRumpelstilzchen" mit größtem Interesse folgten, zumal sie die Titelrolle von ihrem Altersgenossen, dem kleinen Reinhard Helm mit großer Sicherheit gegeben sahen. ba« Käthchen von der Steinmühle (Frl. Korn) und da« fesche Liesl (Frl. Kugler) wußten sich durch die Natürlichkeit, mit der sie sich ihrer Rollen entledigten, die Herzen der Kleinen ganz zu gewinnen, denen freilich der Müllerbursche Peter (Herr Schenk) und der Kater Miau (Frl. de la Chapelle) mit ihren der kindlichen Phantasie am meisten zu­sagenden Rollen, die sie recht drollig zu gestalten ver­standen, am meisten gefielen. - Morgen abend findet die zweite Volks Vorstellung der Saison statt. Gegeben wird die hübsche GesangsposseAuf eigenen Füßen". Der hohen Kosten wegen sind die Eintrittspreise um eine Kleinigkeit erhöht (Lage 1.20 Mk., Saal 50 Pfg., Gallerte