Ausgabe 
16.6.1900 Erstes Blatt
 
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rates ausgegebene Papiergeld ist auf den dritten Teil des Nennwertes gesunken. Die britischen Kriegs­gefangenen waren schließlich so schlecht verpflegt wor- den, 'daß sie ausbrachen, weidende Ochsen einfingen unb vor den Augen der Wachtmannschaften schlachteten. Darauf »vurden kriegsgefangene Offiziere auf Ehrenwort ihnen beigegeben, um Ordnung zu halten. Die aus 500 Mann bestellende Wache desertierte größtenteils. Ein Rest von etwa 90 Mann blieb zurück, um sich gutwillig zu ergeben. Nach Depeschen aus Loureneo Marquez gestattet Krüger nicht, daß von seinem Zuge bei Machadadorp die Lokomo- ttve losgekoppelt wird.

In Kapstadt hat sich die M i n i st e r k r i s i s thatsäch- lich vollzogen. Der Premierminister Schreiner, der den Versuch machte, diejenigen Kabiuettsmitqlieder, die unter Führung Te Waters auf die vollständige Amnestie für die aufständischen Buren der Kapkolonie drangen, zu besei­tigen n>nd ein Kabinett zu bilden, das die Errichtung eines besonderen Gerichtshofes und die Entziehung des Wahl­rechts auf einen Zeittaum von fünf Jahren verfolgt, hat diese Aufgabe nicht vollführen können und ist daher selbst z u r ü ck g e t r e t e n. Es ist nun wohl auch der freiwillige oder unfreiwillige Rücktritt der übrigen Minister zu Er­warten. Der Gouverneur Sir Alfred Milner hat den früheren Premier, Sir Gordor S p r i g g , mit der Kabi­nettsbildung beauftragt.

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Telegramme des Gietzencr Anzeigers.

London, 15. Juni.Daily Mail" meldet aus Lorenzo Marquez, daß zirka 100 Freiwillige verschiedener Nationalitäten an Bord eines deutschen Dampfers hier eingetroffen find, um fich zu den Buren zu be­geben.'

Deutsches Keich.

Berlin, 14. Juni. Das Kaiserpaar unternahm gestern nachmittag, wie man uns aus Homburg v. d. Höhe meldet, einen Ausflug in den Taunus mit einem Picknick im Freien. Heute ritten der Kaiser und die Kaiserin nach der S a a l b u r g, wo die Kaiserin den Grundstein für ein Reichs-Limes-Museum legte. Die Kaiserin fuhr in einer Equipage zurück. Heute mittag begab sich das Kaiserpaar nach Schloß Friedrichshof, wo eine Fa-, milrentafel anläßlich des 30. Geburtstags der grieck>ischen Kronprinzessin Sophie stattfand, an der die Kaiserin Fried­rich, das Kaiserpaar mit dem Prinzen Joachim und der Prinzessin Luise, die griechischen Herrschaften, Prinzessin Adolf von Schaumburg-Lippe und Prinzessin Friedrich Karl von Hessen teilnahmen. Vom Garde-Grenadier-Regiment Königin Elisabeth, dessen Chef die Kronprinzessin ist, traf heute früh ein Offizier ein, der im Namen des Regiments der Kronprinzessin ein prachtvolles Blumenbouquet über­reichte.

Der Kaiser wird auf seiner Reise von Homburg zu den Einweihungsfeierlichkeiten nach Lübeck kurzen Auf­enthalt in Hannover nehmen und dort dem Könias- Ulanen-Regiment einen Besuch abstatten.

Die Kaiserin hat gestern aus Anlaß der Ein- Weihung der Pauluskirche in Groß-Lichter- felde bezw. zur Erinnerung in ihren jüngsten Besuch dieses Villenortes ihr Bildnis in kostbarem Rahmen und mit eigenhändiger Unterschrift dem Amts- und Gemeinde-Vor­steher Schulz, Oberkonsistorialrat Möller-Groß-Lichterfelde, Ministerialdirektor Grafen Unruh zustellen lassen. Ferner wurde Bureauvorsteher Niemeyer mit einer Adlernadel be­dacht, die einen in Brillanten gefaßten Almandinstein auf­weist.

Eine neue Pensionierungsvorschrift für das preußische Heer hat der Kaiser erlassen. Nach kaiserlicher Bestimmung sind die für Mobilmachungs­formationen vorhandenen Fahnen und Standarten mit den Waffen dieser Formationen zusammen aufzubewahren. Eine besondere Bewachung durch Posten hat nicht statt- zusinden.

Auf der Tages-Ordnung der Staats-Mi- Nisterial-Sitzung am Mittwoch haben mehrere Ge­genstände gestanden. Dieselbe hat vwi 3 Uhr nachmittags 7 Uhr.abends gewährt. An dieser Sitzung haben außer den preußischen Ressortministern u. a. teilgenommen: die Staatssekretäre Graf Bülow, Frhr. v. Thielmann und Graf Pomdpwsky.

. Zur preußischen Warenhaussteuer wird ge- meldet, daß in der konservativen Fraktion und im Zenttum die Meinungen geteilt sind. Bei diesen beiden Fraktionen^, die für die Umsatzsteuer mit der Untergrenze von 300 000 Aark beim Jahresumsatz den Ausschlag gegeben haben, könnte vielleicht die Mehrheit sich entschließen, den 400 000 Wf jujuftimnicii, aber für die Befreiung der Offizier- und Beamten-Warenhäuser wird nur ein Teil der Kon- stimmen, Has Zenttum aber dagegen sein. Wird diese Befreiung aber aufgegeben, dann fällt die Vorlage rm yerrenhau,e sicherlich. a

Der ,,Reichsunzeiger" veröffentlicht eine Bekannt­machung des Reichskanzlers, betr. die am 1. Oktober d I «tretende Äu ß e r ku r s se tz u n g der Reichsgold- munzen zu fünf Mark. ö

der für die nächste Reichslagssession geplanten öum K r a n k e n v e r s i ch e r u n g sg e s e tz wird es ter ^une um die Verlängerung der gesetz- Lilf 9/-^mUCr^ber Unterstützung seitens der Krankenkassen

U1 26 Wochen handeln.

iekentvm^?^ Abgeordnetenhause noch zugegangene Ge- o !Ur ? derungderLandesgrenze!

Groben ? rzogtum Oldenburg am

alte < seme Veranlassung darin, daß die

nje in folge einer in den Jahren 1881-82 zu Lan- ^'sMEsU^atumszwecken ausgeführten Senkung des Wasser- d'b"-r S/s imzwe-Big

ut- heiiidelt sich um den Landanwachs an der olden- ^urMschen Insel Bischofswerder, um eine kleine n^t- staiidene ^nsel und um unbedeutende Landflächen die am oldenburgischen Ufer trocken gelaufen sind. Der Flächen­inhalt dieser Grundstücke beträgt etwa 6 Hektar. Auch die zwischen diesen Landflächen liegenden Wasserflächen sollen, um eine zweckmäßige Grenzführung zu ermöglichen, an das Großherzogtum Oldenburg fallen. Die gesamte zwischen der alten und neuen Grenze liegende Fläche, die nach dem

abgeschlossenen Staatsvertrage aus der preußischen in die oldenburgische Staatshoheit übergeht, umfaßt 22.8320 Hekt.

ArrÄanS.

London, 14. Juni. Frau Gladstone ist heute abend gestorben.

Brussel, 14. Juni. Laut derJndependance Belge" bedroht ein neues französisches Kanal-Projekt, das die obere Schelde und Sambre bei Ors verbindet, die belgischen südwestlichen Kohlenwerke im französischen Absatzgebiet, während die Hüttenwerke des Sambre- und Scheldegebiets hierdurch die Rohmaterialien billiger beziehen würden. Das Blatt empfiehlt dagegen ein K a n a l p r o j e k t, das Antwerpen mit dem Rhein verbindet.

Paris, 14. Juni. DaS deutsche ReichshauS in der Weltausstellung wurde heute vom Präsidenten Loubet unter Führung des deutschen Botschafters in Paris, Fürsten Münster, und der Geheimräte Dr. Richter und Lewald in seinen sämtlichen Räumen eingehend be- fichtigt. Loubet sagte, durch die Ausstellung dieser fran­zösischen Meisterwerke habe der Kaiser denDank aller Ausstellungsbesucher erworben. Wiederholt lobte Loubet die ausgezeichneten architektonischen Anordnungen des Reichshauses sowie die malerische Ausschmückung deS Treppenhauses und widmete der Buchhandels-Ausstellung eingehendes Jntereffe. Der Besuch währte eine halbe Stunde.

Die Kammer nimmt die Beratung des Gesetz­entwurfs betr. die Verteidigung der Kolonien wieder auf. Chautemps beäntragt den Bau von großen Panzern. Hierauf wird der Gesetzentwurf, wonach ein Kredit von 60 Millionen eröffnet wird, ohne Abstimmung angenommen.

Im Senat wurde mit 233 gegen 22 Stimmen der von der Deputiertenkammer genehmigte Gesetzentwurf betr. die Schaffung einer Kolonialarmee mit einigen unbedeutenden Abänderungen angenommen.

DerGaulois" behauptet, das ursprüngliche Ent­lassungsgesuch Galliffets habe folgendermaßen ge­lautet:Da ich die ungeheuren Nattern und Kröten, die Sie mir im Augenblick zu schlucken geben, nicht verdauen kann, reiche ich hiermit meine Ent- laffung ein."

Bern, 14. Juni. In unterrichteten Kreisen wird be­tont, da Preußen fich in der bekannten Angelegenheit nicht an den deutsch-schweizerischen Niederlassungs­vertrag (Nr. 5) halte, wäre die Schweiz vollauf berech­tigt, den Vertrag zu kündigen. Offenbar sei von schweizerischer Seite dieser Schritt bis jetzt aus dem Grunde nicht gethan worden, weil die Erneuerung derartiger Staatsverträge immer eine mühsame, langwierige Auf­gabe bilde.

Konstantinopel, 14. Juni. Der deutsche und der eng­lische Militärattache find von einer Reise durch Albanien wohlbehalten zurückgekehrt. Die von der Pforte bei den Mächten nachgesuchte Erhöhung des Eingangszolles von 8 auf 11 Prozent kann als definitiv abgethan be­trachtet werden.

Accra, 14. Juni. Nach einer Depesche aus Kumafsi vom 4. d. M. hatten die im Fort Kumasfi eingeschloffenen Engländer einen Offizier tot und sieben Ver­wundete, darunter einen Offizier. Die übrigen befanden sich wohl. Man erwartet indessen Vorräte mit ängstlicher Sorge.

Rew'dvrk, 14. Juni. BryauS Nomination zum Präsidenten der Vereinigten Staaten ist nun- mehr absolut sicher, da mehr als 620 Delegaten für ihn instruiert find. Er legte heute sein Programm dar, wobei er besonders der Währung, des Imperialismus und der Trusts gedachte._____________________________________________

Aus Stadt und Land.

-o Erstes Abonuemeutskouzert der RegimentSkapelle.Für das Konzert bin ich in eurer Schuld" dürste angesichts des gestrigen Abends inSteins Garten" der Wettermacher mit Faust sich zu äußern verpflichtet fühlen und uns für das nächste Konzert eine angenehmere Temperatur bescheren. Nicht viel mehr als ein Dutzend Wärmegrade wirkten nach der tropischen Hitze der letzten Tage und Abende nicht sonderlich mollig. Dafür aber ergötzte man sich an der Kunst des Piftonvirtuosen Herrn Kümmel, Mitgliedes der Hoskapelle in Darmstadt. Mit Vergnügen hörte man gleich das Berior'sche Solo, ein Tonstück von barockem Bau mit allerlei lyrischen Ornamenten. Die schwärmerische Romanze aus der OperMignon" gab Herrn Kümmel nicht weniger Gelegenheit, seine Meisterschaft auf dem cornet a piston zu beweisen. Außerordentlich leicht und graziös find bei ihm Tonsatz und Tonbildung, aber daS Wesentliche scheint uns seine klangadelige Ruhe, stets ver­bunden mit charaktervoller Färbung. DaS Publikum, unter dem sich auch zahlreiche Wiesecker befanden, die herbeigeeilt waren, um den Künstler, der bekanntlich aus Wieseck stammt, wiederzusehen und vornehmlich wiederzuhören, spendete Herrn Kümmel lauten, stürmischen Beifall. Das Orchester zeigte sich unter der umsichtigen Führerschaft deS Herrn Musikdirektors Krauße namentlich in der Ouvertüre zu SchubertsRosamunde" überraschend gut.

Darmstadt, 15. Juni. (TelephowMeldung des Gieß. Anzeigers.) Der Großherzog hat vom 1. Juli ab den Kreisassistenzarzt bei dem Großh. Kreis-Gesundheitsamt Heppenheim Dr. Karl König er zum Kreisassistenzarzt beim Großh. Kreisgesundheilsamt Gießen mit dem Amts­sitz Gießen und den Kreisassistenzarzt bei dem Großh. Kreisgesundheitsamt Schotten Dr. Otto Heinrici zum Kreisassistenzarzt bei dem Großh. Kreisgesundheitsamt Heppenheim mit dem Amtssitze zu Hirschhorn ernannt. Dem Oberlehrer an dem Schullehrer-Seminar Friedberg Dr. Karl Frenzel und dem Oberlehrer an der Augustiner­

schule (Gymnasium und Realschule) zu Friedberg Dr. Jo­hanne« Seifenberger wurde der CharakterProfessor" verliehen. Der Finanzausschuß der zweiten Stände- Kammer ist gestern zu einer Beratung zusammengetreten um einige wichtige Vorlagen zu erledigen.

8. Darmstadt, 14. Juni. Nachdem schon vor einiger Zeit vom Stadtverordneten-Kollegium 1000 Mk. zur Her. stellung von Sachverständigen-Gutachten über das vielbe­strittene Bahnbau-Projekt Darmstadt-Oppenheim bewilligt worden waren, hat in der gestrigen geheimen Sitz­ung die Versammlung beschlossen, an den Präsidenten der Direktion der Pfälzischen Bahnen, Herrn von Lavall zu Ludwigshafen und den Rektor der Technischen Hochschule, Geh. Baurat Prof. Koch, das Ersuchen zu richten, die ent­sprechenden Gutachten anzufertigen.

** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Der Arbeiter Pfläging, der Thäter des Mädchenmordes bei Harleshausen, wurde vom Schwurgericht in Cassel zum Tode verurteilt.

Kermrsthtes.

* Der Brandstiftung verdächtig wurde in Berlin die Gräfin von Schlieben verhaftet. Sie wird der vor­sätzlichen Inbrandsetzung ihrer zu Steglitz gelegenen Billa beschuldigt, und wurde in das Moabiter Untersuchungs. gefängnis abgeführt. Es wurden bisher so zahlreiche und die Dame so schwer belastende Verdachtsmomente zu Tage gebracht, daß an ihre Haftentlassung nicht zu denken ist. Die von ärztlicher sachverständiger Seite abgegebenen Gut­achten zerstörten vollständig die anfänglich gehegte Meinung, die Gräfin hätte die That in einem Anfall von Geistes, gestörtheit verübt. Die Untersuchungsbehörde glaubt viel­mehr bereits jetzt vollgiltige Beweise dafür erlangt zu haben, daß die Dame die genannte Villa zweimal in Brand ge­steckt habe, um sich aus der Vernichtung ihrer Einrichtungen und Ausstattung einen bedeutenden Vermögensvorteil zu ver. schaffen. Es ist festgestellt worden, daß Graf von Schlieben, der bis vor kurzem auch eine Wohnung in der Potsdamer Straße inne hatte, und als Schriftsteller thätig ist, seit Ende März 1900 die Wohnungseinrichtung seiner Steglitzer Villa nach und nach bis zur Höhe von 200,000 Mk. gegen Feuerschaden versichert hat, eine Summe, die nach den letzthin vorgenommenen Abschätzungen den wirklichen Wert der versicherten Gegenstände ganz bedeutend übertrifft. Graf von Schlieben hat in den letzten Monaten teils allein, teils mit seiner Gattin, die, von bürgerlicher Herkunft, ehedem ein Blumengeschäft betrieben hatte, mehrfach größere Reisen nach Süddeutschland und der Schweiz unternommen. Nun ist von der Umgebung der Steglitzer Billa beobachtet worden, daß sie bei der jedesmaligen Abreise der Gräfin mit Go.« angefüllt war. Die Untersuchungsbehörde nimmt au, daß dies nicht einem Zufall zuzuschreiben ist, sondern daß die Gräfin die GaShähne in der Abficht geöffnet hätte, daß die Gase später zur Entzündung gebracht würden. Diese ist zum Glück durch die Vorsicht des Hauspersonals verhütet worden. Die Ursache der beiden Brände, die in den letzten vierzehn Tagen in der Villa zum Ausbruch gekommen, jedoch noch erstickt wurden, führt man, wie schon erwähnt, auf die in der fraglichen Zeit dort anwesend gewesenen Frau Gräfin von Schlieben zurück.

* Zum Kouitzer Mord. Von unterrichteter Seite er­halten dieBerl. Reuest. Nachr." über die Untersuchung eine Reihe von Mitteilungen, durch die mehrfache irrtüm­liche Preßnachrichten richtig gestellt werden. In denselben wird es als unrichtig bezeichnet, daß ein bei einer Unter­suchung des Synagogengrundstückes beschlagnahmter Be­hälter mit Blut nach Berlin zur chemischen Untersuchung, ob es sich um Menschenblut handle, gesandt worden sei. Der Kreisphysikus habe vielmehr aus der offenen Geflügel- schächtstelle neben der Synagoge eine Probe Blut ent­nommen, und sestgestellt, daß es Geflügelblut fei. Die Ermittelungen hätten ferner ergeben, daß am Tage des Mordes sich in Könitz nicht auffällig viele auswärtige Juden befunden haben; nur die Anwesenheit eines frem­den Schächters aus einem Nachbarort sei festgestellt worden; dieser habe sich aber über den Grund seines Auf- enthaltes in Könitz und über seinen Verbleib daselbst in glaubhafter Weise ausweisen können. Viele der in der Preffe erörterten Verdachtsmomente gegen mehrere in Könitz ansässigen Juden hätten sich als belanglos oder unrichtig herausgesteüt. Nicht minder haltlos seien die Berichte einiger Zeitungen, wonach ein Dienstmädchen im Hause eines Juden den Kopf und andere Teile einer menschlichen Leiche gesehen haben sollte. Auch die Nachricht, daß bei dem wegen Verdachtes der Teilnahme am Morde verhafteten Jsraelski im Untersuchungsgefängnis ein Kassiber mit einer hebräischen Inschrift gefunden worden sei, den Juden dem Jsraelski in einer Kartoffel zugesandt hätten, sei völlig erfunden. Wie dieStaatsbürgerztg." meldet, ist die Fronleichnamsprozession bei mäßiger Beteiligung von außer­halb ohne die geringste Ruhestörung verlausen. Die Wachen waren verstärkt. Die Truppen hatten Befehl, sich möglichst wenig m den Straßen zu zeigen. In der MaSkow'schen Meineidssache fanden mehrere Zeugenvernehmungen statt. Bei der Mutter des ehedem bei dem Fleischermeister Hoss- mann beschäftigt gewesenen Gesellen Wölke in Tuchel ließ der Staatsanwalt eine Haussuchung abhalten und vornehm­lich nach Briefschaften des Sohnes forschen. Das Resultat war negativ. Um nochmaligen Ruhestörungen und Aus­schreitungen in T u ch e l vorzubeugen, sind dort gegenwärtig zehn Gendarmen stationiert worden. Die militärische Be­satzung geht zum größten Teile dem gewöhnlichen Garnison­dienst nach; Felddienstübung wechselt mit Exerzieren ab; da­bei wird aber hauptsächlich Instruktion über etwaige Zwischen­fälle erteilt; Polizei- und UntersuchungSbehörde hüllen sich iR Stillschweigen ein.

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