Ausgabe 
14.11.1900 Erstes Blatt
 
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Nach Meldungen Eingeborener aus Hankau, wurden fttoei Telegraphenbeamte in Singanfu auf Befehl oer Kaiserin-Regentin geköpft, weil sie ein geheimes Telegramm des Kaisers Kwangsü an den Grafen Waldersee zur Beförderung annahmen, worin der chinesische Kaiser dem Ober-Komman­dierenden mitteilt, er werde gefangen gehalten und sei daher außer stände, nach Peking zu kommen, obwohl er es gern thun würde. Im Zusammenhänge mit dieser Angelegenheit fanden noch weitere Hinrichtungen statt.

Aus Shanghai wird gemeldet: Eingeborene Beamte erhielten Depeschen mit der Meldung, daß die verbün­deten Streitkräfte auf Honau zu marschieren, um dem ch i n e s i s ch e n H o f e d i e L e b e n s m i t t e l z u f u h r a b z u s ch n e i d e n. Verschiedene Provinzialstreitkräfte er- bietten den Befehl, nach Honau abzugehen, um die Pro­vinz zu schützen Nach einer Depesche aus Tschengtu hat die Kaiserin-Witwe 15 Eunuchen köpfen lassen, die dem Kaiser z-ur Flucht nach Peking verhelfen wollten.

Telegramme deS Siebener Anzeigers.

Loudon, 13. November.Morning Post" meldet die Friedensverhandlungen in Peking seien soweit be. endet. Deutschland habe seine Forderung durchgesttzt wonach eine chinesische Gesandtschaft nach Berlin geschickt wird, um Kaiser Wilhelm daS Bedauern der

Der deutsche Flottenverein verbreitet folgende Nach­richten: Tientsin, 10. November. Die Russen haben das .Arsenal nordöstlich von Yangtsin mit Beschlag belegt; nach kurzem Kampfe, in dem auch die Chinesen nur geringe Verluste erlitten, wurden große Bestände an Waffen, Geschützen und auch an barem Geld er- b e u t e t. Die Bahn nach Peking wird in kürzester Zeit dem Betrieb wieder übergeben werden. Morgen findet die Uebergabe der neuen Fahnen an die deutschen Trup- Pen-Kontingente statt.

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Graf Walder see meldet vom 8. November: Major Graham ist mit zwei Kompagnien des 1. Oftas. Jnf.- Reg., zwei Eskadrons und zwei Batterien von T i e n t s i n über T s ch u n g s i e n und Hsianghohsien, 55 bezw. 70 Kilometer nördlich von Tientsin auf dem linken Peiho- ufer, wo ein leichter Zusammen st mit berittenen Boxern stattfand, in Tungpa, 12 Kilometer östlich von Peking und Sunto, 14 Kilometer nordöstlich von Peking eingetroffen. Die russischen Truppen hatten nördlich vvn Schanhaikivan ein glückliches Gefecht gegen 6000 Boxer unter einem Verlust von 11 Toten und 61 Verwundeten. Graf Waldersee meldet weiter unter dem 9. November: Die englische Kolonne von Paotingfu unter General Richardson ist über Jungtsching, Jungtsing und Langfang nach Peking, die unter General Campbell über Jounkin und Woenngan nach Tientsin zurückgekehrt. General Campbell zerstörte mehrere Boxerlager.

Ueber Unternehmungen, die deutschen und italienischen Truppen zugewiesen waren, wird ge­meldet, daß am 12. November eine Expedition, bestehend aus 6 0 0 D e u t s ch e n, 600 Italienern, sowie italienischen Marinesoldaten und Artillerie, unter dem Befehl des Oberstleutnant Salsa nach Kalaan, 190 Kilometer nord­westlich von Peking an der äußern großen Mauer auf- breche. Der Zweck des Zuges ist, den militärischen Ein­fluß der Verbündeten in jenem Bezirk zu sichern. Die Kalte macht sich bereits stark fühlbar. (Kalgan oder Tschangkiakou ist ein bedeutender Stapelplatz für den Handel über Kiachta. .Es hat ein Mongolen- und ein Chinesenviertel, beide sind befestigt. Die Stärke der Ab­teilung scheint für eine so weit ausholende Bewegung ettvas gering bemessen zu sein, falls nicht noch andere Kolonnen auf anderen Wegen auf dasselbe Ziel in Marsch gesetzt worden sind.) - Admiral Candiani verläßt Peking und kehrt nach Taku zurück.

Einige französische Blätter erheben im Anschluß an das ^kürzlich'veröffentlichte f r a n z ö s i s ch e G e l b b u ch den Vorwurf gegen die d eu tsche Dip lo m ati e, daß vlese sich gegenüber den von französischer Seite zu Beginn des Frühlings angeregten Vorsichtsmaßnahmen anläßlich der Gahrung in China ablehnend verhalten und beson­ders den Vorschlag betreffs einer Kollektiv-Flottendemon­stration vor Taku ignoriert habe. Wie diePost" hierzu bemerkt, ist dieser Vorwurf durchaus unbegründet; denn ^^nsuchen des damaligen Leiters des Auswärtigen Amt;-' i|t bereits am 9. April deutscherseits der Befehl ergangen, das KanonenbootIltis" nach dem Golfe von Petichlli zu enisenden, um dort an einer Kollektiv-Flotten- demonstration teilzunehmen. Wenn ferner darauf hin- gewlesen wird, daß.Graf Bülow anfangs April dem fran­zösischen Botschafter erklärt habe, die Unruhen in Schan- lung seien ohne Bedeutung und wären bereits unterdrückt, so hat sich, wie diePost" weiter ausführt, in der Folge­zeit ergeben, daß.Graf v. Bülow vollkommen Recht hatte; denn bis heute ist es in der Provinz Schantung nur zu ganz belanglosen Ruhestörungen gekommen, die nirgends einen ernsteren Charakter annahmen.

Vikar in Peking, Bischof Favier, Tn ?om wartet. Zum Bericht über die NnÄI-Ä Wirren hat ihn der Vatiean berufen. Nach ^wrs mit dem Kardinal-Staatssekretär ÄJf Vatican die von China zu verlanaen- Reaierun^P^.k?^'^b n feststellen und die französische beauftragen, ine Forderungen zu unterbreiten I

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chinesischen Regierung und des Hofes über die Ermordung des deutschen Gesandten auszudrücken. Außerdem habe die chinesische Regierung ein Monument zum Andenken an den Ermordeten an der Stelle, wo der Mord ge­schah, zu errichten.

London, 13. November.Dailh Mail" meldet auS Tientsin: Die russischen Offiziere in Tientsin weigern sich, den Befehlen des Grafen Waldersee nach­zukommen.

London, 13. November.Morning Leader" meldet auS New-Jork, die amerikanische Regierung widersetze sich gewissen von den Mächten beschlossenen Maßregeln gegen­über China. Der amerikanische Gesandte, Conger, teilte mit, daß die Hinrichtung von chinesischen Prinzen nicht ver­langt werden könne. In hiesigen politischen Kreisen herrscht die Ansicht vor, daß die Lage für die Vereinigten Staaten sehr heikel geworden ist. Staatssekretär Hay habe mehrere Berichte über die Meinungsverschiedenheiten, die zwischen Conger und den Vertretern der anderen Großmächte auS- gebrochen sind, erhalten.

Brüffel, 13. November. Von der Thatsache einer B e- schagnahme eines Gebiets streifens amPeiho in Tientsin durch den belgischen Konsul daselbst wegen Er­richtung eines belgischen Viertels in Tientsin ist der hiesigen Regierung nicht das geringste bekannt. Dieselbe erfuhr erst durch deutsche Blätter von der Sache, und auf eine Anfrage erklärte das Auswärtige Amt, daß der Konsul nicht nur nichts über eine solche Beschlagnahme berichtet habe, wozu er doch unverzüglich verpflichtet gewesen wäre, sondern daß auch zu einem solchen Schritt jenem die Er­laubnis und Machtvollkommenheit fehle.

Brüffel, 13. November. Trotzdem im Auswärtigen Amt von einer englischen Gebiets-Annexion in Tientsin durch den belgischen Konsul nichts be­kannt ist, zweifelt man nicht daran, daß die Meldung sich bestätigen wird, und daß König Leopold die Trie.b- feder in dieser Angelegenheit ist. Daß das Auswärtige Amt nichts von der Sache weiß, ist nicht besonders auf­fällig, da der König bei ähnlichen Angelegenheiten den Minister des Aeußern erst nach geschehener That benach­richtigte.

Berlin, 13. November. Ein Telegramm des Deutschen Flotten-Vereins aus Shanghai vom 12. meldet: Die poli­tischen Verhältnisse im Aangtsethale liegen zurzeit sehr wenig günstig. Die Vizekönige beraten, welche Maß­nahmen zu treffen sind, wenn Singanfu in Gefahr kommt, abgeschnitten zu werden. Ernstlicher Widerstand dürste zu erwarten sein, wenn der Vormarsch gut von Statten geht. Jedoch will man die günstigere Jahreszeit des Winters abwarten. Besonders in Nanking ist die Lage äußerst kritisch. Die bisher hier ankernden fran­zösischen Kriegsschiffe sind bereits am Sonntag abgegangen.

Deutsches Reich.

B e r l i n, 12. November. Der Kaiser empfing heute im Neuen Palais den Ches des Zivilkabinetts v. Lucanus und um 11 Uhr den Staatssekretär des Reichsmarineamts v. Tirpitz zum Vortrag.

Der Kaiser wird sicherem Vernehmen nach am 20. November abermals nach H o m b u r g v. d. H. kommen und bis zum 22. dort verweilen.

Das Befinden der Kaiserin Friedrich ist andauernd gut. Am Samstag mittag trafen Prinz und Prinzessin Friedrich Karl von Hessen nebst Kindern zum Besuch auf Schloß Friedrichshof ein und fuhren gestern abend wieder nach Frankfurt zu­rück. Zum Geburtstag der Kaiserin Friedrich am 21. No­vember wird wieder größerer Familienbesuch auf Schloß Friedrichshof erwartet.

Fürst zu Hohenlohe- Schillingsfürst hat heute auf längere Zeit Berlin verlassen. Zur Verabschiedung hatten sich auf dem Anhalter Bahnhof der Reichskanzler Graf Bülow, Staatssekretär Frhr. v. R i ch t h o f e ii und andere eingefunden. Fürst Hohenlohe begiebt sich nach Schloß Schillingsfürst in Mittelfranken.

Polizeidirektor v. M e er sch ei d t-Hüllessem ist infolge der durch den St e r n b e r g-P r o z e ß gehabten Aufregung erkrankt und muß das Bett hüten. Die behandelnden Aerzte 'haben einen schweren Nervenchoe fest- gestellt.

Der Prozeß Sternberg und die Enthüllungen über die Berliner Kriminalpolizei veranlassen den kon- ervativenReichsboten" zu folgender Bemerkung:

Vor allem.sollte aufs strengste auf die sittliche Integrität und Festigkeit der Beamten gehalten und in der Aufsicht die größte Sorgfalt gehandhabt wer­den. Deshalb haben wir die vielen Begnadigungen von Polizeibeamten, die sich Ungehörigkeiten dem Publikum gegenüber hatten zu schulden kommen lassen, bedauert; denn wenn der Beamte erst die Ueberzeugung gewinnt, daß ihm nichts geschieht, dann ist er in Gefahr, sich gehen zu lassen, und die Selbst­zucht beiseite zu setzen".

Der Staatssekretär des Innern Graf Posa- dowsky hat bereits im Reichstag auf das Erscheinen einer Novelle gegen das Ausverkaufs-Un­wesen hingewiesen. Neuerdings wird nun offiziös er­klärt, daß Die Vorarbeiten zu dieser Novelle als abge- chlossen gelten können und daß eine Reihe von Han­delskammern und Detaillistenvereinigungen sich für ener­gische Maßnahmen gegen jenes Unwesen ausgesprochen habe.

Der Kultusminister Dr. ©tu b t hatte bei der An­wesenheit des Kardinals Kopp am Samstag abend ein größeres Diner veranstaltet, zu dem u. a. die Minister des Innern und der Finanzen erschienen waren. Vor dem Diner hatte Dr. Kopp eine längere Besprechung mit dem Grafen Bülow, der gestern den Besuch des Kardinals erwiderte.

Der.Krenzztg." zufolge ist dem Bundesrat letzt auch der Etat für das AuswärtigeAmt auf oas Rechnungsjahr 1901 zugegangen. Ferner soll dem

Bundesrat jetzt auch der Etat für das Br eufiif At Militärkontingent vorliegen.

Aus Anlaß des gestrigen Geburtstages des Königs von Italien stattete der Reichskanzler Gral Bülow dem italienischen Botschafter Grafen Lanza der auch verschiedene Diplomaten empfing, einen Besuch ad'

Wie aus Rom gemeldet wird, hat der Papst dem Abg. Dr. Lieber den Piusorden mit dem Stern verliehen. Dr. Lieber ist bereits nach der Heimat ab- gereist.

Ueber die erweiterte Kanalvorlage haben nach Meldungen verschiedener Blätter in der letzten Zeit Beratungen im Ministerium der Öffentlichen Arbeiten unter Beteiligung von Kommissaren des Handels-, Finanz- und Landwirtschafts-Ministeriums, stattgefunden. Da die Beratungen vor einigen Tagen zum Abschluß gelangt seien, solle die Vorlage demnächst an das Staatsministerium gehen.

Der Zentralvorstand der nationallibe­ralen Partei nahm zwei Resolutionen an. Düe erste billigt die Chinapolitik und mißbilligt den Verstoß gegen die konstitutionellen Rück­sichten, der in der Nichtberufung des Reichs­tag s liege. Die zweite tritt für die Integrität des Be­amtentums ein und verurteilt in der 12 000 Mark-An­gelegenheit die Jnanipruche eines Jnteressenverbandes durch das Reichsamt des Innern. Am Abend waren die Parteigenossen zu einem Festmahl versammelt. An Ben­nigsen wurde ein Telegramm gesandt.

Der erste deutsche Handwerks- und Ge­werbekammertag findet vom 15. bis 17. November zu Berlin statt. Die Tagesordnung umfaßt folgende Punkte: 1. Die Aufgaben der Handwerkskammern auf dem Gebiete des Lehrlingswesens, Gesellenprüfungsord­nung, bezüglich der Meisterprüfung und bezüglich der Bestellung von Beauftragten; 2. Aufbringung der Kosten der Handwerkskammern; 3. Organisation der Handwerks- und Gewerbekammern sowie Regelung des gegenseitigen Verkehrs zwischen den einzelnen Kammern; 4. das Fort- bildungs- und Fachschulwesen; 5. Genossen- nossenschaftswesen im Handwerk; 6. Submissionswesen; 7. die Bedeutung der Handelsverträge für das deutsch Handwerk; 8. der Befähigungsnachweis; 9. Wahlbeteiligung von Nichthandwerkern in den Gewerbevereinen; 10. Zu­gehörigkeit der Großbetriebe zu den Zwangsinnungen; 11. die Eintragung von Handwerkern in das Handels­register; 12. Abänderung des § 100 t der Reichsgewerbe­ordnung; 13. die kgl. preußische Ministerialverfügung betr. den Ausschluß von Handwerkskammermitgliedern, deren Innung aufgelöst ist, oder die aus ihrer Innung aus­getreten sind; 14. Wahl des Vorortes und Bestimmung des nächsten Versammlungsortes.

Die Klagen .über Mangel an Volks schul - lehrern in Preußen mehren sich in bedenklicher Weise. So wird aus Lauban geschrieben: In Ober-Geibs- dorf haben die Schulkinder seit Ende September noch Ferien. Die H a l b t a g s s ch u l e ist einfach geschlossen, weil kein Lehrer vorhanden ist. Der Patron der Schule, der Magistrat von Lauban, hat in diesen Tagen die freie Stelle zum zweiten Male öffentlich ausgeschrieben. Voraussichtlich werden sich auch jetzt noch keine Bewerber finden, denn wie soll ein Lehrer mit 800 Mk. Jahresgehalt, das er bis zu seinem 25. Lebensjahre bezieht, in unserer teuren Jndustriegegend auch nur einigermaßen ans- kommen?

Hamburg, 12. November. Der aus dem Prozeß Tausch bekannte Journalist S e cf er t wurde hier ver­haftet.

Leipzig, 12. November. Der Rechtsanwalt Dr. Car t Liebknecht aus Berlin gab in einer am Sonntag veranstalteten sozialdemokratischen Volksver- sa^imlung sein Debüt als Nachkomme seines Vaters. Das Thema, über das er sprach, lautete: Die Weltmacht- und die Sozialpolitik von oben".

Ausland.

Paris, 12. November. Die Gebäude der Weltaus­stellung wurden heute nachmittag endgiltig ge­schlossen. Abends wohnte noch eine zahlreiche Menschen- menge im Ausstellungsgebäude der letztmaligen Beleuchtung >es Wasserschlosses bei.

In der heutigen Kammersitzung wurde ein Antrag angenommen, in dem allen Personen, die an dem Zustandekommen der Ausstellung teilgenommen haben, für ihre Mitwirkung gedankt wird. Der Bericht deS Bericht­erstatters für daS Marinebudget für 1901 Fleury sieht eine Ausgabe von 327 600 000 FrkS. vor; das sind gegen das Vorjahr 15 Millionen mehr. Deputierter Berton brachte einen Gesetzentwurf ein, der die Eisen­lahn-Gesellschaften verpflichten soll, für jeden Todesfall »urch Eisenbahnunfälle ohne Unterschied Franks 200,000 Schadenersatz zu leisten.

Die Regierung verfügte die strengste Ueber- wachung aller auS Spanien kommenden politischen Flüchtlinge und wieS die Grenzbehörden an, keine kar- istischen Versammlungen auf französischem Gebiet zu dulden.

Prag, 12. November. Gegen den Herausgeber des antisemitischenCeSpe Ajzajune", Josef Huschec, der n einem Prozeß wiederholt Konflikte mit dem die Ber- andlung führenden Präsidenten hatte, wurde das subjektive Strafverfahren eingeleitet. Sein Blatt wurde gestern onf iSziert und Haussuchungen in seiner Wohnung und Redaktion vorgenommen.

DerNarodni-Listy" zufolge teilte der Präsident deS Civil-LandgerichtS sämtlichen Vorsitzenden des Senates mit, daß nunmehr bei allen weiteren Amtshandlungen einzig unt) allein die deutscheSprachealS interne Amtssprache angewendet werden müffe. Kein SenatS- vorsitzender soll Protest erhoben haben.

Belgrad, 12. November. Aus UeSküb wird telegra­phiert: Ein angesehener Bulgare verübte in dem hiesige» Hotel Turati ein Attentat auf den Rektor deS SeminarS in Prizren, Stefan Dimitrievitfch. Der an­wesende Dragoman des russischen Konsulats Timur Bey veranlaßte die sofortige Verhaftung des Attentäters.

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