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Meistbegünstigungsklausel, die nach dem Referat des Herrn Kalwer in Mainz zu schließen, selbst den Sozialdemokraten nicht genehm ist. Der Angelpunkt ist die Behandlung der Landwirtschaft. Zwar werden unerfüllbare Forderungen laut, und über einen Zoll von 10 Mk. läßt sich überhaupt nicht reden. Dagegen sind wir für eine mäßige Erhöhung der jetzigen Zollsätze zu haben, wie das ja auch die Regierung und die Mehrheit des Reichstags wolle. Auch gegen einen Zoll auf Holz und Gärtnereiprodukte ist nichts einzuwenden. Wir müssen der Landwirtschaft erträgliche Zustände herbeisühren, wir müssen vor allem auch der Leute not steuern Helsen. Dazu muß auch die Industrie das ihrige thun. Den Ausgleich herbeizusühren wird Aufgabe der Regierung sein.
Kolon Hufendick aus Tötheide in Westfalen beleuchtete dann die Frage der Handelsverträge vom Standpunkt des Kleinbauern im westlichen Deutschland. Für diesen habe der Getreidezoll weniger zu bedeuten, dagegen müßten sie wirksame Zölle auf Vieh, Geflügel und Eier haben. Das Fleischbeschaugesetz bringe manchen Vorteil. In der Hauptsache wünscht Redner ein gutes Einvernehmen mit der Industrie.
Dr. Burckhardt-Godesberg tritt für einen Kompromiß ein, ohne den die Handelsverträge nicht zu haben seien. — Pfarrer Bern deck-Staden spricht in warmen Worten über die bedrängte Lage des Kleinbauernstandes, -ein durch Erhöhung des Zolles geholfen werden müsse mnd könne. Mit den sog. kleinen Mitteln sei nicht viel anzusangen.
BehrenS-Berlin verlangt bessere Organisierung des Arbeitsnachweises und einen Zoll auf Obst und Gärtnereiprodukte. — Fritsch-Ruppertsburg weist auf die Vorteile der Selbstversicherung hin. — von Oertzen - Berlin erzählt als charakteristisches Beispiel, daß eine sozialdemokratische Bäckerei in Leipzig 20 pCt. Dividende gezahlt und die hohe Summe mit den niedrigen Getreidepreisen begründet habe. — Nach weiterer Aussprache wurde folgende Resolution einstimmig angenommen:
„Zur Hebung und Besserung der vielfach ungünstigen Lage der deutschen Landwirte fordert der Parteitag außer den Programmforderungen:
1. Durch Staatshilfe, a) neue Handelsverträge, welche gleichermaßen Landwirtschaft und Industrie berücksichtigen und nicht dem Auslande mehr Vorteil bieten, als dem eigenen Lande, b) geeignete Maßregeln gegen Einschleppung von Viehseuchen, c) bessere Regelung
deS Wildschadenersatzes, d) in Zeiten der Arbeitslosigkeit Urbarmachung der Oedländereten, wie es seitens der Aebeiterkolonien mit Erfolg begonnen ist, sodaß wir mehr Land zur Bebauung bekommen und immer weniger vom Ausland abhängig werden, e) Kleinbahnen aufs Land, Vereinfachung und Verbilligung der Gütertarife, f; weitere Förderung der inneren Kolonisation, g) soziale Fürsorge für die ärmeren Gemeinden durch die größeren Verbände, h) Förderung durch landwirtschaftliche Winterschulen und Wandervorträge über Ergebnisse der Wissenschaft und Praxis. Landwirtschaftliche Versuchsstationen, i) Maßregeln zur Beseitigung der Leutenot. Zentralisierter Arbeitsnachweis auch fürs Land. Feste Regelung der Bedingungen, unter denen die Einwanderung ausländischer Landarbeiter sich vollziehen darf.
2. Durch Selsthilfe. a) durch genossenschaftliche Fürsorge. Einkaufsgenossenschaften zum Bezug von Dungmitteln. Verkaufs-, Molkerei-Kreditgenosienschaften. Reiffeisens Darlehnskaffen. b) durch größere Teilnahme an Versicherungen, Hagel-, Schlachtviehversicherung rc. c) Einführung rationeller Betriebsweise und neuer Betriebszweige in der Nähe von Industriezentren und -Städten, da, wo die natürlichen Vorbedingungen vorhanden sind, wie Gemüse- und Obstbau, Bienen- und Geflügelzucht, d) Ausdehnung der Vieh-, besonders Schweinezucht. Verkauf direkt an Proviantämter und Schlachthäuser, e) stärkere Benutzung der Selbstversicherung für Kleinbauern."
Außerdem beschloß man auf Antrag von Fabrikant Klein-Freudenthal eine Erklärung zu Gunsten eines neuen Quebrachozolles.
Gegen 7 Uhr schloß dann Stöcker den Parteitag mit einem Hoch auf die christlich-soziale Partei.
Aus Wadi und Aand.
Gießen, 11. Oktober 1900.
Auszeichnung. Dem seitherigen Wachtmeister im Großherzoglichen Gendarmerie-Korps Justus Hechler wurde die Krone zum Silbernen Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.
Butzbach, 10. Oktober. In der „Butzb. Ztg." lesen wir folgende ergötzliche, aber mit wenig glaubhaft klingendem Schluß endende Manöverepisode: In einem Dorfe bei Usingen trat eine Kompagnie des Gießener Regiments zum Abmarsch an. Der Hauptmann erschien, und nach Abstattung des Rapports kommandierte derselbe: „Das Gewehr- — Aber das „über" blieb etwas zu lange aus. Ein dabei stehender Bauernjunge kommandierte statt seiner das „über" und siehe da, die ganze Kompagnie nahm auf einen Schlag das Gewehr über. Erzürnt über diesen Eingriff in seine Rechte ritt der Hauptmann auf den Bauernjungen zu und versetzte ihm ein Paar schallende Ohrseigen.
r- Melbach, 9. Oktober. Heute wurde hier unter allgemeiner Beteiligung der Gemeinde der 28jährige Schutzmann Becker zur letzten Ruhe gebettet. B. ist von hier gebürtig, war in Bornheim-Frankfurt stationiert und hatte sich Sonntagnachmittag in Frankfurt erschossen. Der Grund zu dem Selbstmord soll angeblich ein Konflikt mit einem Vorgesetzten sein. Auf seinen Wunsch wurde der Verstorbene hierher gebracht, um hier bestattet zu werden. Leider wurde den ohnedies schwer genug heimgesuchten Angehörigen noch eine große Betrübnis bereitet: der Ortsgeistliche weigerte sich nämlich, trotz der inständigen Bitte der Eltern, den Selbstmörder christlich zu beerdigen, was in der ganzen Gemeinde großes Aufsehen erregte. Die Angehörigen wandten sich deshalb an den Geistlichen zu Wölfersheim, der bereitwilligst erklärte, dem Toten das letzte Geleit geben zu wollen. In der trostreichen Grabrede predigte der Pfarrer über die Worte: „Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet!" So wurde den alten Eltern der bittere Schmerz erspart, ihren Sohn ohne christliche Beerdigung bestattet zu sehen.
Frankfurt a. M., 10. Oktober. Am Freitag dem 12. Oktober, vormittags 11 Uhr, findet in Gegenwart der Protektorin, der Prinzessin Friedrich Karl von Hessen, Prinzessin von Preußen, die feierliche Eröffnung der Internationalen Kochkunst-Ausstellung statt. An der Eröffnung nehmen die Spitzen der hiesigen Behörden und Bürgerschaft teil. Um 2 Uhr mittags wird alsdann die Ausstellung für das Publikum geöffnet. Der Eintrittspreis brträgt am ersten Tage 2 Mk., vom zweiten Tage ab 1 Mk. Das aufgestellte Küchenprogramm bestimmt für den ersten Tag internationale Gerichte und zwar ist sowohl in der großen Kollektiv-Weinkosthalle, als auch in sämtlichen Einzelkosthallen die Speisenkarte die gleiche, da sämtliche Speisen in der großen Musterküche zubereitet werden.
Markus Bauer
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Gießen, Airchenplatz p. bl88
Bekanntmachung.
Der die Stadtarmen behandelnde Arzt, Herr Dr. Heichelheim, wohnt Alieestratze 19.
Bestellungen für Stadtbesuche Armer werden von 9 Uhr vormittags bis 1 Uhr mittags in der medizinischen Klinik und außerhalb dieser Zeit in der Wohnung der Herrn Dr. Heichelheim entgegen genommen.
Gießen, den 9. Oktober 1900. 6694
Die Armen-Deputation der Stadt Gießen.
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Acker auf dem Aulweg, hinter dem Weiher — 3994 qm soll Montag den 15. d. Mts. an Ort und Stelle anderweit verpachtet werden. ♦
Die Zusammenkunft ist vormittags 9 Uhr an der Gabelung der Grünberger- und Licherstraße, mit Fortsetzung nachmittags 3 Uhr.
Gießen, den 8. Oktober 1900. 6681
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
I. V.: Wolff.
Bekanntmachung.
In das Ver^insregifter unterfertigten Gerichts wmde eingetragen der Gießener Konzertverein zu Gießen. Die Satzung ist am 16. August 1900 errichtet. Mitglieder des Vorstandes find: 1. Dr. Wilhelm Oncken, Univ.-Professor, 2, Dr. Adolf Strack, Realgymnastallehrer, 3. Dr. Hermann Siebeck, Univ.-Professor, 4. Dr. Gustav Krüger, Univ.- Professor , 5. Heinrich Gebhardt, Amtsgerichtsrat, 6. Ernst Challier, Müsikalienhändler, sämtlich zu Gießen.
Gießen, den 26. September 1900. 6696
Grobherzogliches Amtsgericht.
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