Ausgabe 
12.7.1900 Erstes Blatt
 
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Nr. 160 Erstes Blatt. Donnerstag den 12. Juli

1900

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Gießener Anzeiger

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Amts- und Auzeigeblatt für denKreis (Sieben.

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Fernsprecher Nr. 5L

Amtlicher Teil.

Gießen, den 10. Juli 1900.

Betr.: Den Termin zur Einsendung der Gemeinde­rechnungen.

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen <m die Großh. Bürgermeistereien und Gemar- kuugsvorsteher des Kreises.

Nach den Ihnen durch unser Amtsblatt Nr. 7 vom 26. April 1881 bekannt gegebenen Bestimmungen des Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz ist der späteste Termin zur Uebergabe der Gemeinderechnungen für das abgelaufene EtatSjahr seitens der Gemeinde-Einnehmer an Sie der 30. September jeden Jahres. Wir schärfen Ihnen dies wiederholt mit der ausdrücklichen Weisung ein, etwaige noch rückständige Belege aus 1899/1900 sofort dem Gemeinde-Einnehmer zu überweisen und diesen wegen der Rechnungsablieserung entsprechend zu bedeuten. Uns haben Sie bis zum 1. Oktober d. I zu berichten, daß die Rechnung an Sie abgegeben wurde, bezw. aus welchen Gründen dies nicht geschehen ist.

Nur in ganz besonderen AuSnahmesällen werden wir den erwähnten Termin verlängern.

Die Einsendung der Rechnungen an Großh. Ober- Rechnungskammer, Justifikatur II. Abteilung hat im Lause des MonatS Oktober durch Sie zu geschehen, und es ist unzulässig, diesen Termin namentlich deshalb hinauSzu- schieben, um die Rechnungsabhörung durch den Gemeinderat zugleich mit der Beratung des Voranschlags vorzunehmen.

Sie wollen sich hiernach bemessen, v. Bechtold.

Gießen, den 10. Juli 1900.

Betr.: Den Termin für die Einsendung der Kirchen­rechnungen pro 1899/1900.

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen

an die evangel. Kirchenvorstände des Kreises.

Der späteste Termin für die Ablieferung der Kirchen­rechnung an Sie ist auf Ende Angnst festgesetzt.

Da dieser Termin vielfach seitens der Rechner nicht eingehalten worden ist, beauftragen wir Sie, dieselben ent­sprechend zu bedeuten und uns die erfolgte Abgabe bis zvm 1. September l. I. anzuzeigen, event. zu berichten, daß der Ablieferungstermln vom Kirchenrechner nicht eingehalten wurde. Die Rechnungen müssen Ihrerseits bis spätestens Ende September an Großh. Oberrechnungskammer, Justifikatur II. Abteilung, eingereicht werden.

Mit der Anzeige an uns ist gleichzeitig der Nachweis über den an den evangel. Zentralkirchensonds abzuliesernden Ueberschuß des Einkommens der Psarrstelle einzusenden.

Der aufzustellende Nachweis des Ueberschusses muß genau der Vorschrift des Amtsblattes Großh. Ober-Konsistoriums Nr. 14 vom 17. Juni 1884 entsprechen.

Wir machen endlich noch besonders daraus aufmerksam, daß die Filialgemeinden, welche ihre Gehaltsteile an den Kirchensonds der Pfarrgemeinde abzuliesern haben, von Ausstellung und Vorlage deS obenerwähnten Nachweises ent­bunden sind.

__________v. Bechtold.____________________

Bekanntmachung.

Betreffend: Die Abgabe der Vermögenssteuer-Erklärungen zum Zwecke der Veranlagung für das Steuerjahr 1901/02.

Nach Artikel 19 des Gesetzes die Vermögenssteuer betr., vom 12. August 1899 haben die von der Kommission für die Einkommensteuer erster Abteilung zu veranlagenden, ein jährliches Einkommen von 2600 Mark und mehr be­sitzenden Betriebsunternehmer (Personen, die Land- und Forstwirtschaft oder ein Gewerbe betreiben), die zum ersten Male mit Anlage- und Betriebskapital zur Ver­mögenssteuer veranlagt werden, eine schriftliche Erklärung über das im land- und forstwirtschaftlichen oder gewerb­lichen Unternehmen verwendete Anlage- und Betriebs­kapital und die es belastenden Schulden abzugeben.

Ferner sind nach Art. 25 desselben Gesetzes diejenigen, deren sonstiges Vermögen (Kapitalvermögen usw.) natty Abzug der darauf lastenden Schulden einen Wert von 3000 Mark und mehr hat, zur Abgabe einer schriftlichen Er­klärung über dieses Vermögen verpflichtet.

Zu diesen Erklärungen sind die vom Gr. Ministerium der Finanzen festgesetztenFormularien zu verwenden; die­selben sind je nach der Wahl der Steuerpflichtigen offen oder verschlossen

spätestens bis znm 31. Jnli d. I., ohne daß der Pflichtige deshalb eine besondere Aufforder­ung abzuwarten hat, bei der Bürgermeisterei des Wohn­orts oder auch unmittelbar bei dem betreffenden Steuer­kommissariat abzuliefern.

Den außerhalb des Großherzogtums wohnenden Steuerpflichtigen werden die Formularien zu den Steuer­erklärungen durch die betreffenden Steuerkommissariate zu­gesendet, an welche die abzugebenden Erklärungen inner­halb vier Wochen unmittelbar einzusenden sind.

Nach Art. 32 des Gesetzes sind die Vermögenssteuer­erklärungen abzugeben: r , r m

1. für Minderjährige, für Abwesende, sowie für Per­sonen, die aus anderen Gründen unter Vormundschaft oder Pflegschaft gestellt sind, von deren gesetzlichen Vertretern;

2. für Nachilaßmassen, die der Steuerpflicht unterliegen, von deren Verwaltern; .

3, in allen anderen Fällen- von dem Steuerpflichtigen selbst und zwar hinsichtlich; seines eigenen Vermögens sowohl, als auch); des Vermögens, das ihm nady Art. 10 des Gesetzes bei der Besteuerung zuzurechnen ist.

Bei Abgabe dieser Erklärungen ist beson­ders zu beachten, daß Schulden und Lasten nur dann an dem rauhen Vermögen ab ge­zogen werden könn.en, wenn das Bestehen und dieHohe dieserSchulden undLasten nach - gewiesen wird.

Zwecks Herbeiführung einer zutreffenden Veranlagung des Grundvermögens, bezüglich dessen eine gesetzliche Ver- pflichtung zur Abgabe von Erklärungen Nicht besteht, ist die Einreichung freiwilliger Erklärungen über die Höhe, den Wert desselben und aie :'s belastenden schulden in eigenem Interesse des Steuerpflichtigen sehr wünschens­wert,' da hierdurch unter Umständen einer irrtümlichen Veranlagung und den hieraus erwachsenden Weiterungen vorgebeugt wird.

Anknüpfend an diese Mitteilungen ruhten wir an die hiernach zur Abgabe von Vermögenssteuererklärungen Ver­pflichteten unserer Bezirke hiermit die Aufsorderimg, ihre Erklärungen unfehlbar bis zu dem angegebenen Termm an die betr. Bürgermeistereien oder direkt an uns gelangen zu lassen. Die bei den Bürgermeistereien einlaufenden Steuererklärungen werden, und zwar insoweit verschlossen, uneröffnet, an die Vorsitzenden der betr. Veranlagungs­kommissionen abgegeben werden.

Die Formularien zu den Steuererklärungen, welcl)en ein Auszug aus dem Gesetz und der hierzu erlassenen Anweisung beigefügt ist, hat der Steuerpflichtige von der Bürgermeisterei des Wohnorts zu beziehen.

Gießen, Grünberg, Hungen und Nidda, 29. Juni 1900.

Die Großherzoglichen Steuerkommifsariate

I. C. I. E.

Krug. Ulrich. Frenz. Schmitt.______________

Au die Herren Vertrauensmänner deS Hilfs­vereins für die Geisteskranken in Hessen.

Für die Stellen der Küchen- und Waschmädchen in hiesiger Anstalt ist bei freier Station ein jährlich um 50 Mk. von 200 Mk. an bis zu 350 Mk. und bei Be­förderung bis 450, 500 und 600 Ml. steigender barer Lohn vorgesehen.

Wir ersuchen um vorerst briefliche Zuweisung geeig­neter gesunder und intelligenter Bewerberinnen, die wenn kräftig, vom 16. Lebensjahr ab angenommen werden. Die Bewerberinnen selbst wollen sich an die aus den Jahres­berichten des Hilssvereins bekannten Herren Vertrauens­männer oder und zwar zuerst brieflich hierher wenden.

Heppenheim, den 24. Juni 1900.

Großh. Direktion der Landes-Irrenanstalt.

Dr. Bieberbach, Medizinalrat.

Seymours Rückzug.

Ein fesselnder und stimmungsvoller Bericht über den gefahrvollen Rückzug der Entsatztruppe Seymours geht der Tägl. Rundschau aus London zu:

Unser Bormarsch von Tientsin zum Entsätze der in Peking in Ge­fahr befindlichen Gesandten und übrigen Ausländer war bis zum 14. Juni glücklich von statten gegangen, und unsere Vorhut, 160 Mann Marinetruppen mit zwei Maximgeschützen, waren bis 30 Kilometer vor Peking angekommen, als sie auf größere Massen Rebellen streßen und sich nach Einbruch der Dunkelheit gezwungen sahen, auf Lang-fang zurück­zugehen, da die stetig wachsende Zahl der Boxer sie von ihrer Rückzugs­linie abzuschneiden drohte. Fast gleichzeitig erhielt der Oberbefehlshaber, Admiral Seymour, die Meldung, die Eisenbahnlinie nach Trentsrn ser wenige Kilometer vor der Stadt abgeschnitten. Thatsächlich waren wir bereits seit drei Tagen ohne jede Nachricht von der Operationsbasis. Am Morgen des 16. Juni signalisierten unsere Vorposten starke Truppen Aufständischer in unserem Rücken, die sicb des Bahnkörpers zwischen Lang-fang und Yang-tsun bemächtigt und die mit der Ausbesserung der Linie beschäftigten Arbeiter und Genietruppen vertrieben hatten. Der Admiral sandte sofort zwei Kompagnieen aus, um den bedrohten Punkt,

einige 24 Kilometer rückwärts, wieder zu besetzen und zu halten, waS auch geschah, aber unser Vormarsch war endgiltig aufgehalten, denn jetzt wurden auch kaiserliche Bannertruppen vor uns und in unserem Rücken ignalisiert, und am 16. Juni sahen wir uns deshalb gezwungen, Lang- ang zu räumen und uns auf Dang-tsun, 90 Kilometer von Peking und 30 Kilometer von Tientsin zurückzuziehen. Hier fanden wir die Bahn­linie zerstört und jede Verbindung mit Tientsin durch große Massen Boxer abgeschnitten. Während unsere Truppen eben den Weitermarsch antraten, wurden sie bereits angegriffen: Die Boxer hatten die um­liegenden Hügel besetzt und beschossen von dort aus die Militärzüge.

Am Nachmittage des 18. griffen uns plötzlich etwa 5000 Mann kaiserlicher Bannertruppen an. Unsere Schnellfeuergeschütze arbeiteten indes vortrefflich, und die Chinesen mußten sich, einige 400 Tote und Verwundete zurücklassend, zurückziehen. Wir brachten schnell den letzten Eisenbahnzug rückwärts in Sicherheit und setzten unseren Rückmarsch fort, unsere Verwundeten so gut es ging, mit uns führend. Leider hin­derten uns letztere noch mehr an jeder schnellen, energischen Bewegung, und so beschloß ein abends zusammenberufener Kriegsrat, auch die Eisen­bahnzüge zu opfern, und uns auf Dschunken den Peiho hinab auf Tientsin zurückzuziehen, da die Bahnlinie hinter uns von überlegenen MandschU'Truppen besetzt gehalten, und der Transport unserer Verwun­deten zu Lande unmöglich gewesen wäre. Alle unsere Versuche, am 19. Juni uns wenigstens etwas Lebensmittel zu beschaffen, waren um­sonst, die Angriffe der Boxer aber dauerten fort, und unser Munitions­vorrat verminderte sich in einer Weise, welche die ernstesten Besorgnisse hervorrief. ....

Auch die Beschaffung der nötigen Boote stieß auf Schwrengketten, die niemand vorausgesehen: Die Anwohner hatten alle Dschunken ent­fernt, und überdies durch Versenkung mehrerer Boote den Fluß zu sperren gesucht. Endlich konnten wir wenigstens unsere Verwundeten einschiffen, während die Kolonne selbst den Rückmarsch am Ufer deS Flusses entlang gegen Abend antrat. Wir marschierten die ganze Nacht hindurch unter fortwährendem Geplänkel des Feindes, der uns auf den Fersen folgte, und gleichzeitig unausgesetzt unsere Flanken bedrohte. Schon vor Tagesanbruch stießen wir auf ein starkes Bannerkorps, das sich bei Lao-mau-tien, einem größeren Flecken auf dem rechten Peiho« Ufer, verschanzt hatte, und erst nach heftigem Kampfe gelang es uns, den Weg freizumachen. Aber jetzt schien sich jeder Hügel und jeder Busch zu beleben, und von nun an mußten wir Schritt für Schritt uns den Weg vor uns in unausgesetztem Feuer freimachen. So verging der 20. und 21 , als wir uns plötzlich, zwischen Peitsang und Tingtsekou, bei einem Stapelplatze namens Ma-tschung von allen Setten gleichzeitig angegriffen und eingeschlossen sahen. Einige 10 000 Bannertruppen der Provinz Tschili hatten, durch mindestens ebenso viele Aufständische ver­stärkt, uns unter dem Schutze der Nacht umzingelt, und überschütteten uns nun bei Tagesanbruch von beiden Seiten des Flusses aus mit schwerem Geschütz- und überwältigendem Gewehrfeuer. Gleichzeitig ver­suchte ein starkes Korps feindlicher Kavallerie unsere in vollem Marsch befindliche Kolonne in deren Zentrum zu durchbrechen, und zu zerschneiden. Wir suchten, so schnell es ging, Deckung, welche die Uferböschung des Flusses uns glücklicherweise lieferte, und der Admiral ließ das vor uns liegende Dorf besetzen, einen Teil der Marinetruppen eine Flanken­bewegung ausführen und so die feindliche Batterie unter Flankenfeuer nehmen, das sie zu raschem Rückzug zwang. Sobald das geschehen, griff unser Zentrum die feindliche Hauptstellung mit verzweifelter Energie an und nahm dieselbe im Sturm. Die deutschen Blaujacken sich lug en sich wie Löwen. Sie warfen sich unter einem vernichtenden Kugelregen in den hier stark strömenden Peiho, nahmen mit Hurra das jenseitige Ufer, stürmten, ohne auch nur einen Augenblick anzuhalten, die jenseitigen von einer feindlichen Batterie besetzten Höhen hinauf und hatten die jene Geschütze bedienenden Chinesen und deren Bedeckungs­mannschaften vertrieben, ehe diese überhaupt wußten, woher dieser un­widerstehliche Feind gekommen. Dann richteten sie, die deutsche Fahne über der Batterie aufpfianzend, die sechs Geschütze auf den fliehenden Feind, der sich in kopfloser Eile in das große Arsenal zurückzog, das er dort angelegt hatte. Jetzt richteten die deutschen Marinesoldaten ihr Feuer auf das Arsenal, und Kapitän Buchholtz von derKaiserin Augusta" führte selbst seine Leute zum Sturm auf dasselbe. Rach kurzem aber blutigem Kampf floh der Feind auch aus dem Arsenal, in dem wir zwölf Maximgeschütze, zahlreiche Krupp-Kanonen, über 10 000 Gewehre neuesten Modells und riesige Munitionsvorräte fanden. Damtt war unsere Lage fürs erste gesichert, zumal das Arsenal sich nur 8 Kilom. südlich von Tientsin befand. Aber der Feind hielt sich offenbar nicht für endglltig geschlagen und kehrte nach wenigen Stunden in immer größeren Massen zum Angriff zurück. Als der nächste Morgen anbrach, zeigte es sich, daß unsere Lage fast verzweifelt war. Unsere Zahl war zu gering, alle die weitausgedehnten Baulichkeiten des Arsenals und der daranstoßenden Baracken besetzt zu halten, und unsere Lebensmittel waren fast zu Ende. Glücklicherweise sah man in Tientsin unsere Notsignale und wenige Stunden später waren wir befreit."

Politische Tagesschau-

Gestern haben zwei fürstliche Heiraten statt­gefunden. Den Ehebund des Prinzen Rupprecht von Bayern, des voraussichtlichen Erben der wittelsbachi- schen Krone, mit der Herzogin Marie Gabriele in Bayern, begrüßen dieMünch. N. Nachr." mit fol­genden warmen Worten:

Die Bayern haben stets an den Geschicken ihres Fürstenhauses regen Anteil genommen. Liebe erzeugt Liebe. Die unermüdliche landesväterliche Fürsorge der Wittelsbacher für die Wohlfahrt des Landes und ins­besondere der enge Konnex, in dem ünser Königshaus immer zu dem Volk gestanden hat, schufen eine feste Freundschaft zwischen Fürsten und Volk, die sich m guten und bösen Tagen bewährt hat. Daher mußten die Bayerns tdne Verlobung des Prinzen Rupprecht freudrg begrüßen. Der hohen Braut bleibt eine schwierige Aus­gabe erspart, an deren Erfüllung oft auch der beste Wille einer Fürstentochter scheitert, die, eine Fremde, in ein fremdes Land einzieht, das ihr eine Heimat wer-