vorher. — Der Besuch
im
von 25 000 Dollars.
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pie auch getränkt und gefüttert sein wollen,
293 im Monat sich verteilt, wie Schwimmbad
Wannenbäder
586
77
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Butzbach, 10. Januar. Die „Butzb. Ztg." schreibt: Ein wohl noch nicht gehabter Besuch wurde dem hiesigen Amtsgericht Ende voriger Woche zu teil, indem die — Kuh eines in der Nähe wohnenden Oekonomen die Räume der
zwei Paar Stiefel gestohlen. Alles Nachsuchen war umsonst. Vor einigen Tagen bekam nun der Betreffende von Sachsenhausen ein Packet, in dem sich die beiden Paar Stiefel zerrissen befanden. In dem beiliegenden Brief stand, der Eigentümer möge die Stiefel wieder sohlen lassen und auch vorschuhen, da sie etwas eng gewesen wären. Im Monat Februar wolle der Dieb die Stiefel wieder holen, um auf den Maskenball zu gehen! Als Stunde der „Abholung" gab er die Zeit von 12 bis 2 Uhr nachts an.
Dampf, und Heißluftbäder, sowie Massage zusammen 97 Männer, 4 Frauen,
Brausebäder zusammen 986.
Die Personenwage wurde von 60 Personen benützt, das
Bad von 12 Personen besichtigt.
•• Die akad. evang. Vereinigung (Ortsgruppe des evan- gelischeu Bundes) hält am Freitag, dem 12. d. MtS., abends 8'/, Uhr in der Bavaria ihre dritte Versammlung im laufenden Semester ab. In der Dezemberversammlung referierte Herr etnd. theol. Keller über den „heiligen Herrn von Offenbach", dessen mysteriöse Geschichte am Anfang des 19. Jahrhunderts in Offenbach und darüber hinaus großes Aufsehen erregte, und die erst in unserer Zeit als das
folgt:
3137 Männer, darunter
401 Frauen, „
1. Klaffe 200 Männer,
2. i, 573 i,
„Heute kostet daS schon 50 000 Dollars." Der Agent zog »jeder ab, und Daly stampfte und schimpfte das Blaue vom Himmel herunter. Nach ein Paar Tagen hatte er sich soweit von seiner Wut erholt, daß er seinen Mann Wieder zu Clark schickte, um die 50 000 Dollars zu erlegen. Clark empsing den Agenten vergnügt lächelnd, zwinkerte mit den Augen und bemerkte lakonisch: „Kostet jetzt 100 000 Dollars." Daly bezahlte schließlich 125 000 Dollar«. Seit der Zeit herrschte eine wilde Fehde zwischen den beiden, die fich am liebsten aufgefressen hätten, wenn sie sich nicht gegenseitig für unverdaulich halten würden. Bei dem Kampf um einen Sitz in dem Bundessenat standen sie sich als erbitterte Gegner gegenüber und sagten einander so viel Schlechtigkeiten nach, wie man sie nicht einmal einem amerikanischen Milliardär zutraut, geschweige denn einem „lumpigen" Millionär. Daly verlor in dem Kampfe, weil er zu knickerig war, und jetzt läßt erS sich hinterher Hunderttausende kosten, Clark wieder zu entthronen. Dalys angebliche BestechungS- beweise wurden für unzureichend erklärt, aber der grimmige Millionär gibt nicht nach und häuft Banknoten auf Bank- noten, um seinen intimsten Feind als Schurken zu brandmarken.
* tzjn Dieb mit Humor. Aus Oberursel wird folgendes DiebSstücklein gemeldet: Ende Oktober wurden in einem Zeitraum von ungefähr vierzehn Tagen einem Oberurseler
Schon Karl der Große nannte ihn in richtiger Erkenntms dieser Thatsache den Wintarmanoth, und unser Kalender bezeichnet ihn heute noch in Wort und Bild als Wmter- «onat. Schnee und Kälte, Schittenfahren und SchlMichuy- laufen sind seine äußeren Kennzeichen. In dieser Smfon find uns dieselben keine Neulinge mehr; denn König Ets- bart hat schon vor Beginn des Januar sew Szepter g - schwung-n und uns seine Macht bezeugt. Schon IN der zweiten Hälfte de« Dezembers beschäftigte der Eislaufi die Jugend, und die Schlittenfahrt war auf den Land^raßen ebenfalls eine lebhafte. Freilich hat sich 'n. ?enn
letzten Tagen nicht kernfest und auf die Dauer erwiesen. Die Härte des Winters empfindet immer die Armut am meisten. Di- knappen B°rrä,e an Wiuters-uerung find infolge der früh eingetretenen Kälte schon längst verbrauch, dazu sind die Preise gestiegen, sodaß ein solcher Haushalt sich weiseste Beschränkung auserlegen muß, um die Mchr- ausaaben für Feuerung decken zu können. Freude bereitete dagegen die früh eingetretene Kälte den Bierbrauern. Die seit Jahren leeren Eiskeller und Eismieten sind wiederum mit den erwünschten Vorräten angefüllt worden, sodaß in diesem Winter mit erheblich weniger Kostenaufwand der Bedarf an Roheis gedeckt werden konnte. Jeden Einzelnen mahnt die Winterzeit, recht auf seine Gesundheit bedacht zu sein, da der Uebergang von der erwärmten Stuvenlust in die kalte Außenluft leicht Erkältungen und Erkrankungen mit sich bringt. Wer sich eine anschauliche Vorstellung von der um diese Jahreszeit herrschenden Katarrh- und Husten- epidemie machen will, der gehe nur in das Theater oder in ein Konzert. Mit Beginn des Januar sind bereits die kürzesten Tage des Jahres überwunden. Die Zett, in der unsere Sonne am meisten mit ihrem Lichte, ihrer Warme kargte, liegt wieder hinter uns, und von Tag zu Tag steigt unser Zentralgestirn höher am Himmel empor und verweilt immer länger über uns.
Vermißt wird seit dem 1. Januar der 50 jährige Bahnarbeiter Heinrich Becker von Heuchelheim. Derselbe verließ morgens früh, wie jeden Tag, seine Wohnung, um sich zur Arbeit zu begeben, wozu er den für ihn kürzeren Weg über die Heuchelheimer Lahnbrücke und den Heßler «ahm. Becker, ein nüchterner, braver Arbeiter, ist fragt. Vormittag an der Arbeitsstätte nicht angelangt und auch nicht hierher zurückgekehrt, sodaß angenommen werden muß, daß er in der Dunkelheit verunglückt, und so den Tod in
willigen-Schühenkorps Herzog von Edinburg vor und stellte fest, day aus meinem Abschnitt der Bahnlinie, etwa 140 Kilometer, nod) zwei weitere Kompagnieen von jedem der beiden Truppen- wrper stehen. Zu bewachen ist eine bedeutende Zahl wichtiger Brucken und ein gewaltiges Wasserbecken nebst Damm. Fast sämtliche Zuge, die durchfahren, halten hier eine Stunde für eine 1 l'oäÄ61 Mahlzeiten, und die Einrichtungen zum Tränken mid Futtern der Pferde waren nur die allernotdurftigstcn. Allein es befindet sich hier eine Eisenbahn-Reparaturwerkstätte mit einem ^-tabe von Zugenieuren und Handwerkern, und mit ihrer Hilfe mir bald, vorläufige Einrichtungen zu treffen, mit deren allmählicher Vervollkommnung wir beschäftigt find. Die Eisen- oahnteute sind prächtig, und wenn sie nicht gearbeitet hätten ivie ?le Helden, hatte ich nicht die Hälfte dessen leisten können, was ,l^l^her zustande gebracht habe. Gegenwärtig habe ich Dampf- ressel un Betrieb, die das nötige heiße Wasser für den Thee bei Jnfunft der Mannschaften liefern, sowie für eine Anzahl Tröge zum Braschen, das erste, wonach der Soldat verlangt, wenn er Eisenbahnzuge entsteigt. Auch habe ich für Trmkwasser und zahlreiche gute Latrinen ge- lorgt Zch batte Weisung, zu ermitteln, was der Ort an Lebens- Mitteln beschaffen könne, Anerbietungen zu veranlafscn und dahin uwtrken daß womöglich die örtlichen Bedürfnisse am Orte selbst k morden konnten. Ich finde, daß wir uns im besten Wcide- unVr■ il01!iCn • ?otonic befinden, daß die Fleischzufuhr als bezeichnet werden kann, und daß auch Kartoffeln ."J/J01 reichlich und gut find. So habe ich denn zu Liefernngs- angeboten aufgefordert, nach Kapstadt berichtet, und von dort emen Ossizier vom Intendantur- und Trainkorps herangezogen,, der hier große Vorräte aller Art anhäufen soll.
^beiten gegenwärtig mit Hochdruck, heißt es im Tagebuch hrr spater. Ich war bis drei Uhr heute Morgen bei
mh-h pa6i ! k ? flim Ns schon wieder in Thätigkeit, und heute ^elm Wi ^T bC!! $Lei,C wettergehen denn es gehen heute fiinf- ’S durch, von denen acht eine Stunde verweilen, um zu essen. Dazu kommen dann noch fünf 3üae mit Vierden, bte auch getränkt und gefüttert sein wollen Ze? alttdem mußte der^Raauwvonr?p^(Äp^pn^ Besatzung ausgesandt werden, da in hrn^ 9-b' etwa achtzig Kilometer von hier, ein -vurenaufstcmd droht, tso hatte ich nicht nur die Mühe, die
der Lahn gefunden hat.
*• Gießener VolkSbad. Der Besuch des Bades im abgelaufenen Monat Dezember weist gegenüber dem Vormonat einen erheblichen Rückgang auf, veranlaßt in erster Linie durch die strengere Kälte, des weiteren dadurch, daß — abgesehen von den Feiertagen — das Schwimmbad wegen vorzunehmender Bauarbeiten während mehrerer Tage geschlossen bleiben mutzte. Insgesamt wurden abgegeben 5765 Bäder gegen 8193 im Monat November, oder im Durchschnitt auf den ganzen Badelag 222 Bäder gegen — • ~~ ' ~ r ' einzelnen hat
An der Verbindungslinie.
London, 5. Januar.
„Notizen aus einem Offizierstagebuch" betitelt die „Daily News" einige interessante Aufzeichnungen, die ihr von den Verwandten des Schreibers zur Verfügung gestellt wurden. Der Versasser ist, nach unserm Sprachgebrauch Etappenkommandant an einem Eisenbahnpunkte im Norden der Kapkolonie und erzählt die Abenteuer des Dienstbetriebes. 1
Ich kam mit einem Militärzüge an — schreibt er am 19 Nnn - uub Mte a“f b« Rm- öekgenbeit. mir manches Wer b - Inwendigen Einrichtungen in meinem Wirkunaskreife au merf™
und Stelle machte ich bald die Entdeckung 'daß L vri stark holländisch und voll von au ässigen Leuten ift kta Vorsteher ist ein verschlagener alter Fuchs, ein wütender Auk,^ des Afrikanderbundes, der sorgfältig bewacht kin will ^Indessen anderseits ist das meiste Geschäft hier in ben J
Hollandern, und die Leute finden, daß wir große Bestell an Lebensmitteln machen und sofort dafür uiMen&unh fn ii„h9r den» bereit, den Stolz in die Toiche zu stecken u-ib an m s G ib zu verdienen. Eine ganze Anzahl von Personen ist verdälbti? mit dem Oranie-Freistaat Verbindung zu unterhalten nnb^ müssen uns sehr zusammennehmen, nichts über Truvv nZ! wegungen bekannt werden zu lassen. B i meiner Ank!nftE- sand ich zwei Kompagnieen des Regiments tzocklänNp. ^^? Infanterie und zwe, Kompagnieen des südasrikonischen F?ci-
schmähliche Ende der Sabbatianerbewegung aufgeklärt wurde Am nächsten Freitag wird Herr Repetent Herrmann einen $ortrag4über katholisch- und protestantisch-W-ltanschanung halten. Wie immer, so sinl> auch zu diesem Abend Ga,te herzlich willkommen. , 0Tnh nebört
*• (Eingesandt.) Auf einen groben Klotz gehor_r ein grober Keil. Zur Herstellung Bieres der Eulenwirt in X. ist nämlich Brauer h „ ', alle Bierbrauer, viel Wasser nötig. Da ihm die Entnat mc desselben aus der Gemeinde-Wasserleitung zu teuer schien, so tz er sich einen Brunnen bohren. Wochenlang wurde ebohrt, aber das ersehnte Wasser blieb aus; darob groß Aeraer beim Brauer, mancher Witz bet den Gasten. Fr 6 da eüter d7r letzteren eines Abends, ob noch kemer auf der anderen Seite der Erdkugel angebohrt worden sei, denn der Bohrer müsse doch bald ..durch" sem. .,O, ! g b der liebe Gasthalter sofort zur Antwct, -heute morgen bat einer Schafskopf aus dem Loch gerufen . —»ue ^asl waren über diese Antwort einen Moment verblüfft, nur der Fragesteller nicht. Ohne sich zu besinnen, und ohne die geringste ^Erregung spricht er: „Donnerwetter, muß der Kerl da unten ein gutes Auge haben, da er Sie auf solche ffntfpmurQ sieben sah". — Allgemeines, langanhaltendes Gelächter zeigte Freund Grobian, daß man ihm die derbe Abfertigung Mljiiirdien.stfrage der Volks-
schullehrer. Diejenigen Schulamtskandidaten, die zu Ostern dieses Jahres ihre Entlassungsprüfung bestehen, und sich bisher noch nicht gestellt haben, müssen bis spätestens 1. Februar ihr Gesuch um Ausstellung des Berechtigungsscheines an die Prüfungs Kommission für Einjährig-Freiwillige ihres Aushebungsbezirkes einreichen. Diejenigen, die schon im zweiten Militärpflichtjahre stehen, aber erst diese Ostern das Seminar verlassen, haben sofort bei der Ersatzbehörde 3. Instanz (z. H. des Herrn Zivilvorsitzenden der Ersatz-Kommission des betreffenden Aushebungsbezirkes) um Erlaubnis zu bitten, nachträglich um Ausstellung des Berechtigungsscheines einkommen zu dürfen. Diejenigen, die schon im Amte sind, und sich zum zweiten, resp. dritten Male stellen, haben ebenfalls sofort ein Gesuch an die Ersatzbehörde 3. Instanz zu richten, und um Erlaubnis zu bitten, nachträglich um Ausstellung des Berechtigungsscheines einkommen zu dürfen.
** Von hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Schirmmacher Franz Joseph Esch weil er aus Köln wegen Betrugs vom Großh. Amtsanwalt zu Gießen; Russensteinmacher Heinrich Füge aus Eiterfeld wegen Notzucht und Schuhmacher Heinrich Stock aus Freiensteinau wegen Strafvollstreckung, beide von Großh. Stantsanwaltschaft Gießen; Scherenschleifer Konrad Heil aus Ottertrap wegen Strafvollstreckung vom Großh. Amtsgericht Wimpfen; Schlosser Wilhelm Ernst Franz Herzig aus Aachen wegen Diebstahls von Großh. Staatsanwaltschaft Mainz; Maschinenschlosser Anton Karl Koch aus Höchst a. M. wegen Betrugs, Dreher Oskar Neumann aus Elbing wegen Betrugs, Bäckergeselle Lorenz Oftermeier aus Ingolstadt wegen Unterschlagung und Dienstknecht Jakob Trump tz- hell er aus Mörlenbach wegen Betrugs, sämtlich vom Großh. Amtsanwalt zu Worms; Simplieius Leist Ehefrau Marg. geb. Gutberlet aus Wehrda wegen Strafvollstreckung vom Großh. Amtsgericht Offenbach; Dienstmagd Elisabetha Marx aus Kaiserslautern wegen Diebstahls vom Großh. Amtsanwalt zu Friedberg; Taglöhner Jakob Sa- toni aus Laubach, Kreis Usingen, wegen Strafvollstreckung vom Großh. Amtsgericht Vilbel; Backsteinmacher Bernhard Wißner aus Breslau wegen Strafvollstreckung vom Großh. Amtsgericht Lorsch; Taglöhner Friedrich Zybach aus Mey- ringen in der Schweiz wegen Betrugs vom Großh. Amtsanwalt zu Bingen.
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^rchhoin, 9, j 1lflt abermals seine Lnb Konditor Herdt
in aller Stille daran, das letzte Achtel anzukaufen, ohne | welches Dalys 7/e nichts wert waren. Daly erfuhr es, schickte einen seiner Agenten zu Clark, um mit ihm ein Abkommen zu treffen, weigerte sich aber, den geforderten Preis von 25 000 Dollars zu zahlen. Am nächsten Tage besann er sich und sandte Agenten wieder zu Clark mit einem Chck Clark aber erklärte ganz gemütlich:
betrat und den langen Korridor hindurch bis an da ftirnrner b-S G-richtsbi-n-rS Borbrang. Mit Mühe tonnte b°"fiH°ng-w°rb-n- Tier wieder <nS Frete gebracht werd«.
Siliit 10. Januar. Wi- mitgeteilt wird, haben sich di- Schmi-derneist-r von Schlitz und Umgegend g-° einiat die althergebrachten, mit ihren Kunden vereinbarte» ->ahre'sattorde auszuheben, da infolge der theueren Material- Preise die Leistung g-g-nllb-r der bisherigen Bezahlung nicht im richtigen Verhstltnis steht. Nach Sage der Sache steht zu erwarten, daß diese Maßnahme der erwähnten Gewerbetreibenden in den in Betracht kommenden Kreisen als gerechtfertigt anerkannt wird.
Darmstadt, 10. Januar. Gestern abend fand im Alten Palais der zweite Hofball statt, woran teilnahmen Ihre Königlichen Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin, Seine Großherzogliche Hoheit Prinz Wilhelm, Seine Hoheit der Prinz und Ihre Königliche Hoheit die Prinzessin Friedrich Karl von Hessen, Seine Durchlaucht der Prinz und Ihre Hoheit die Prinzessin Franz Joseph von Battenberg, Se. Erl. der Graf und I. D. die Gräfin Georg Albrecht zu Erbach-Erbach, Se. Erl. der Graf und I. D. die Gräfin Arthur zu Erbach Erbach, Se. Erl. Graf Adalbert zu Erbach-Fürstenau, der Königlich Preußische Gesandte Se. Durch!. Prinz zu Hohenlohe-Oehringen, der Königlich Bayerische Gesandte Freiherr von der Pfordten, der König- sich Großbritannische Geschäftsträger Mr. Buchanan und Lady Georgina Buchanan, der Legationssekretär bei der Kaiserlich Russischen Gesandtschaft Kammerherr von Dou- bensky. Im ganzen waren etwa 280 Personen erschienen. Die Tanzmusik wurde durch die Kapelle des Großh. Feld- Art. Regts. Nr. 25 ausgeführt. DaS glanzvolle Fest hatte den animiertesten Verlauf.
Birstem, 10. Januar. Prinzessin Elisabeth von Isenburg und Büdingen-Birstein trat in Trier in die Kongregation der Schwestern vom hl. Joseph ein. Geboren zu Schloß Birstem 1877 als vorjüngste Tochter des Fürsten Karl (f zu Schlackenwerlh in Böhmen am 4. April 1899) und der Fürstin Luise geb. Erzherzogin von Oesterreich findet die Prinzessin in der vom Herrn Bischoff Korum zum Wohle der Fabrikarbeiterinnen gegründeten Kongregation ihre älteste Schwester wieder, die bereits vor fünf Jahren ihre Familie verließ, um sich als Schwester Michaela im Ordensstande der Fürsorge für die arbeitende Klasse zu widmen.
Daisbach bei Michelbach, 9. Januar. In Hennethal ist auf das Weihnachtsfest in einer Familie große Freude eingekehrt. Ein Verwandter dieser Familie war seiner Zeit nach Amerika ausgewandert. Es war ihm geglückt, 80 000 Mk. Vermögen zusammen zu bringen, das er seinen hiesigen Erben hinterlassen hat.
□ Mainz, 10. Januar. Die gestrige ordentliche Generalversammlung der Äktienbierbrauerei Schöfferhof-Dreikönigshof beschloß, aus dem vorig- jährigen Reingewinn eine Dividende von 14 Prozent zur Auszahlung zu bringen. Ferner beschloß man eine Firm» änderung vorzunehmen, und lautet die Firma jetzt: „Hof- bierbrauerei Schöfferhof Aktiengesellschaft."
ß Mainz, 10. Januar. Seitens der hessischen Staatsregierung ift an die Stadt Mainz das Ansinnen gestellt worden, zu den Baukosten für die projektierte Kleinbahn Gustavsburg—Griesheim—Kornfanb —Darmstadt einen Beitrag zu leisten. Der städtische Finanzausschuß ist geneigt, diesem Ansinnen der Negierung nachzukammen, jedoch unter der Bedingung, daß die Bahnlinie in Kastel beginnt, und über Kostheim nach der Gustavs- burg weilergeführt wird, sodaß sie durch die Straßenbahn Mainz—Kastel einen direkten Anschluß an Mainz gewährt. — Aus dem KonsularbezirkMainz wurden im verflossenen Jahr nach den Vereinigten Staaten von Amerika für 658 514 Dollars Wein auSgesührt, für 65 891 Dollars mehr als im Jahre 1898. — Zu dem Gerüchte über den Verkauf der Mainzer Lederwerke an die Firma Cornelius Heyl in WormS, das jetzt in aller Form demen-
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