Ausgabe 
11.8.1900 Zweites Blatt
 
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des Militärkabinetts v. Hahnke, des Chefs des General­stabes der Armee Grafen von Schlieffen und des Kriegs­ministers von Goßler.

Der Kaiser kommt, wie gemeldet am Samstag nach Mainz und reitet nach der Truppenschau mit dem Großherzog von Hessen an der Spitze der Fahnen­kompagnie durch die Stadt in den Palast, wo militärisches Frühstück stattfindet. Nachher reist der Kaiser mit der Kaiserin nach Homburg v. d. H. und übernachtet tm dortigen Schlosse. Für Sonntag 12. d. Mts., ist eine fichtigung der Saalburg durch das Kaiserpaar und em Besuch bei der Kaiserin Friedrich im Schloß Friedrichshos in Aus­sicht genommen. Von Friedrichshos wird dann das Karser- paar am 12. nachmittags die Rückreise nach Wilhelmshöhe antreten. t

Der Aufenthalt des Kaisers in der Stadt Er­furt aus Anlaß der am 25. d. Mts. stattfindenden Ent­hüllung des Denkmals für Kaiser Wilhelm I. wird nur etwa zwei Stunden währen. Nach der Denkmalsweihe ist Seitens des Kaisers eine kurze Fahrt durch die Stadt in Aussicht genommen, die nach dem Rathause geht, wo dem Monarchen ein Ehrentrunk gereicht werden wird.

Generalfeldmarschall Gras Waldersee tras mit Gemahlin gestern nachmittag 4 Uhr 14 Min. mit dem fahrplanmäßigen Schnellzuge aus Hannover in Cassel ein. Infolge der rasch bekannt gewordenen Nachricht von der Ernennung und bevorstehenden Ankunft des Grafen hatte sich schon nachmittags aus dem Bahnsteig ein zahl­reiches Publikum aus allen Schichten der Gesellschaft ein­gesunden, das den populär gewordenen Strategen und Heer­führer mit lebhaften Hochrusen begrüßte. Der Feldmar­schall bestieg mit Gemahlin die am äußeren Bahnsteig be­reitstehende kaiserliche Equipage und fuhr um 5.30 Uhr aus Wilhelmshöhe direkt ins Schloß zur Audienz bei dem Kaiser. Die Audienz dauerte etwa eine Stunde, woraus der Kaiser mit dem Feldmarschall aus dem Schlosse ins Freie trat, und nach Begrüßung der Kaiserin und der kaiserl. Kinder die im Schloßparke mit Lawn-tennis-Spiel sich vergnügten, einen Spaziergang im Schloßpark unternahm, der über eine Stunde dauerte, bis gegen V48 Uhr, und wobei der Kaiser eine sehr lebhafte Unterhaltung führte. Die Gräfin Waldersee, die den Kaiserlichen Wagen vor dem Grand Hotel Schombardt verlassen und daselbst Wohnung ge­nommen hatte, war inzwischen ins Schloß geholt worden, wurde von der Kaiserin empfangen und durch eine längere Unterhaltung ausgezeichnet.

Abends 10 Uhr 52 Min. sind Graf Waldersee und Gemahlin nach Berlin abgereist. Der Kaiser brachte den Feldmarschall in offenem Zweispänner von Wilhelmshöhe nach dem Bahnhofe. Aus dem Bahnsterge hatte das gesamte Osfizierkorps Aufstellung genommen. Der Kaiser wie Graf Waldersee trugen die Uniform der Königs-Ulanen. Gras Waldersee sah ungemein rüstig, stattlich und ftisch aus. Der Kaiser, der Feldmarschall und der Korps-Kommandat v. Wittich schritten die Front des Osfizierkorps ab. Beim Abschied brachte der Kaiser aus-denOberfeldherrn für China" ein dreifaches Hurra aus, das brausenden Widerhall sand. Ueber die Reiseroute des Grasen Waldersee wird aus Schwerin gemeldet: General-Feldmarschall Gras Waldersee hegt die Absicht, sich über San Francisco nach China zu begeben, sodaß er dort noch früher als die zuletzt abgereisten deutschen Truppen eintrefsen würde, , . r,

Aus Berlin wird dagegen gemeldet: Gras Walder­see und Gemahlin trafen heute nachmittag hier ein Und gedenken bis morgen abend hier zu verweilen. Sie kehren alsdann nach Hannover zurück. Die Reise des Grafen Waldersee nach China erfolgt dem Bernehmen nach am 21. oder 22. August via Genua oder Neapel.

Der Minister des Innern Frhr. v. Rheinbaben ist nach mehrwöchentlichem Aufenthalt in England nunmehr nach Deutschland zurückgekehrt und gedenkt gegen Ende des Monats nach Beendigung seines Urlaubs in Berlin wieder einzutreffen. , c

Morgen nachmittag 3 Uhr findet eine Sitzung des Staatsministeriums statt, an der der Justiz­minister Schönstedt, Kriegsminister Goßler, Kultusminister Dr. Studt und Staatssekretär Tirpitz teilnehmen werden. Den Vorsitz sührt Justizminister Schönstedt. Die abwesenden Minister werden durch ihre Unterstaatssekretäre vertreten sein.

Laut Bekanntmachung des Kieler Bezirks-Kommandos vom 9. Armee-Korps ist die Annahme von Meldungen Angehöriger des Beurlaubtenstandes für den Ersatz des ostasiatischen Expeditions-Korps heute abge­schlossen worden. Die aus dem KreuzerBussard" ver­letzten beiden Heizer Müller und Fischer sind in Aden gestorben.

dort Truppen zum Schutz der Fremden gelandet haben. Die Kaufleute befürchten davon Aergernis. Das Kabinett in Washington wird dagegen nicht protestieren.

Rußland und die Mandschurei.

General Grodekow berichtet nach Petersburg an den Kriegs minist er aus Chabarowsk vom 6. August: Die Abteilung des Generals Rennenkamps, die abgeordnet war, die geschlagenen Chinesen zu verfolgen, kehrte gestern nach Aigun zurück mit zwei den Chinesen abgenommenen Mitrailleusen und neun Fahnen. Die Chinesen flohen. Um den Erfolg des Generals Rennenkamps weiter auszunützen, wurde eine neue Verfolgungskolonne von vier Schwadronen Kosaken und zwei Geschützen nachgeschickt. Nach Meldungen, die dem Generalstab in Petersburg zugegangen sind, nahmen die Kosaken, welche zur Säuber­ung des rechten Ufers des Argun kommandiert waren, 1 chinesischen General, 5 Offiziere und 58 chine­sische Soldaten gefangen.

Telegramme des Gießener Anzeigers.

London, 10. August.Daily Expreß" berichtet: Die Konsuln in Shantung melden, Lihung Tschang habe nach Peking telegraphiert, die chinesischen Truppen sollten sich dem Vordringen der verbündeten Truppen nicht widersetzen, da jeder Widerstand als eine Kriegserklärung seitens der Verbündeten aufgesaßt werden würde.

London, 10. August. Daily Telegraph meldet aus Washington, daß nach der dortigen allgemeinen Ansicht eine Zerstörung Pekings wahrscheinlich sei. Die ameri­kanische Regierung habe den Großmächten den Vorschlag gemacht, die Stadt zu schonen, aber Rußland habe sich ge­weigert, auf ein diesbezügliches Versprechen einzugehen. Man glaubt, daß Rußland die Zerstörung Pekings gern sehen würde in der Hoffnung, daß dann die Hauptstadt mehr nach Süden verlegt werden würde und Rußland im Norden freier schallen und walten könne.

London, 10. August. Nach einer Meldung aus Tientsin vom 6. August machten die Japaner morgens in der Gegend von Chiku eine Rekognoszierung, auf der sie den Feind stark befestigt fanden. Die Japaner eröffneten das Feuer, welches sofort von den Chinesen mit 7 Geschützen erwidert wurde. Da die Chinesen über eine zehnfache Uebermacht verfügten, zogen sich die Japaner nach Chiku zurück, nach­dem sie 3 Tote und Verwundete hatten. Während ihres Rückzuges bemächtigten sich die Japaner 200 chinesischer Pferde.

London, 10. August.Daily Expreß" meldet aus Tschisu: Die internationalen Truppen setzten sich nach Dangtsun in Bewegung. Sie brachen bei Tagesanbruch aus. Die Chinesen, 15000 Mann stark, sind gut verschanzt und befanden sich östlich vom Flusse. Nach einem h es- tigen Kampfe mußten sich die Chinesen zurückziehen. Die verbündeten Truppen hatten 200 Tote und Verwundete.

Deutsches Reich.

Berlin, 9. »uguft. Der Kaiser Hörle h-ut- Vor­mittag im Schlosse Wilhelmshöhe die Vorträge des Chess

Der Krieg in Südafrika.

Der Berichterstatter derDaily Chronicle" in Pre­toria meldet, es feien energische Maßregeln zur Ver­proviantierung der Stadt notwendig, da alle Züge veständig angegriffen werden. Die Blätter berichten aus Pretoria vom 8. ds.: 500 Buren mit zwei Geschützen feien acht englische Meilen nördlich von Pretoria aufgetaucht und mit den englischen Vorposten in Berührung gekommen. Man befürchtet, daß die Buren in Pretoria das Anrücken der Burenkommandos unterstützen.

Reuter meldet aus AmerSsoort vom 8. August: Buller ist gestern nacht mit seinen Truppen hier einge­troffen. Er vertrieb die von Christian Botha geführten Buren, die vier Kommandos stark waren, von ihrer festen Stellung auf einem Hügel, Kopje Kraal genannt. Die Times" meldet aus AmerSsoort vom 8. August: Die Buren flohen aus dem Gefecht in nördlicher Richtung, die Verluste der Engländer betragen etwa 25 Mann.

Lord Roberts meldet aus Pretoria vom 7. August: Ich fürchte, die Garnison von ElandSriver unter Oberstleutnant Hoare wurde nach lOtägigem Widerstande gefangen genommen. Als Delarey erfuhr, General Hamilton rücke auf Rustenburg vor und er, Delarey, habe keine Aussicht, Baden-Powell gefangen zu nehmen, wandte er sich in aller Eile nach ElandSriver. Hamilton meldet, das Feuer in der Richtung aus ElandSriver ließ gestern nach. Hoare ist offenbar gefangen genommen. Hamilton verließ früh Rustenburg, die Truppen Baden- Powells mit sich führend. De Wet begann gestern, den Vaal zu überschreiten. Kitchener befindet sich aus dem Marsche, um Methuen aus zu such en, welcher am rechten User des Vaalflusses offenbar mit De Weis Vorhut zusammenstieß, da Kitchener heute ftüh MethuenS Geschütze gehört hat.

Ferner telegraphiert Lord Roberts aus Pretoria vom 8. ds.: In den Distrikten Bethlehem und Harrismith wurden 4140 (?) Buren gefangen. Die meisten werden nach Ceylon geschafft. Ferner wurden über 4000 Pferde und Ponies weggenommen und große Mengen Munition vernichtet. Die Garnison von ElandSriver bestand aus 300 Australiern und Rhodesiern. General Carrington tras zu spät ein. General Methuen, der mit Kitchener gegen Dewet operiert, hatte gestern früh ein Gefecht mit einem Teil von Dewet's Mannschaften in der Nähe von Venter- stroom. Der Feind wurde von einer Reihe Kopjes, welche er mit großer Zähigkeit gehalten hatte, vertrieben. Unsere Verluste betragen 7 Mann tot, 4 Offiziere verwundet.

Ausland.

Stockholm, 9. August.Svenska Dagbladet" mel­det: Der amerikanische .Generalkonsul erhielt eine Mrt- teiluna von einem in Cleveland wohnenden Ameri­kaner, nach welcher derselbe am 13. Suni unter bem

Grad 35 Min. Breite und 43. Grad 27 Am. Lange em in deutscher Sprache abgefaßtes Schriftstück vom 2. Juni 1900, unterzeichnet Andree, gesunden have. Schriftstück besagt, daß Andree lebe, aber wegen seiner mißlichen Lage schnellster Hilfe bedürfe.

Brüssel, 9. Juli. König Leopold unternahm neuerdings eine Seefahrt an der französischen ^u)te. Der Schah von Persien wird in Ostende zunächst incognito verweilen.

Paris, 9. August. Der St u b en t e n k ong reß> hatte nachmittags eine sehr lärmende Atzung. Bei der Jraae der Nationalitäten-Bertretung entstand ein Tumult zwischen Ungarn und transsylvanischen Rumänen. Auf der anderen Seite traten die Rumänen gegen die jüdische

Gruppe der rümänischen Studenten auf. Die Sitzung mußte suspendiert werden.

Rom, 9. August. Der Papst empfing heute nach­mittag um halb 5 Uhr den Prinzen Heinrich von Preußen, der vom preußischen Gesandten Frhr. v. Roten- han begleitet war. Später besuchte der Prinz den Kar­dinalstaatssekretär R a m p o l l a.

Aus Rom wird demPester Lloyd" unterm 7. ds. gemeldet: Da ein Testament König Humberts! nicht vorgefunden wurde, erbt Viktor Emanuel daÄ ganze Privatvermögen seines Vaters. Ein Blatt meldet, daß König Humbert ein mobiles Vermögen! von 22 Millionen hinterlassen habe, das in ita­lienischer Rente, sowie in Eisenbahn- und Industrie-Aktien! angelegt sei. Außerdem sind zahlreiche Schlösser und Liegenschaften vorhanden, die jedoch zumeist nur hohe Ver­waltungskosten erfordern, aber keinen Ertrag bringen. Die Einkünfte der Krongüter im Neapolitanischen werden sämt­lich für gemeinnützige Zwecke in Süditalien ausgegeben. Der Ertrag der beiden großen Landgüter in Piemont fließt dagegen in die Privatkasse des Königs. Diese Summen sind um so bedeutender, als König Humbert einer der Ersten war, der die Zukunft der Rübenzucker-Industrie für Italien erkannte und danach handelte.

Konstantinopel, 9. August. Nach dem vom Ma­rine-Minister und der Firma Krupp unterzeichneten Kon­trakt hat letztere für die in Genua umzubauenden acht türkischen Kriegsschiffe 208 Schnellfeuer-, g e s ch ü tz e sowie 2 Torpedozerstörer zu liefern. Die Kosten betragen denTemps" zufolge 17 Millionen Francs. DaH Angebot Armstrongs war um 90 000 L. St. geringer, afceic der Sultan war für Krupp.

Aus Stadt und Land.

Gießen, 10. August 1900.

* Ordensverleihungen. Dem Oberstleutnant v. Dewall» L la suite des Großherzogl. Train-BataillonS Nr. 25 und Direktor der 1. Train-Depot-Direktion, wurde das Ehren­kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen, dem Regimentssattler Kroll im 1. Großh. Dragoner-Regiment (Garde-Dragoner-Regiment) Nr. 23, die Krone zum Sil­bernen Kreuz des Verdienstordens Philipps des Groß­mütigen, dem Oberstleutnant Petze! beim Stabe des 3. Ostasiatifchen Infanterie-Regiments, seither im In­fanterie-Regiment Kaiser Wilhelm Nr. 116, das Ehren­kreuz, dem Oberleutnant Koch im 4. Ostasiatifchen In­fanterie-Regiment, seither im Infanterie-Regiment (Leib- Regiment) Nr. 117, das Ritterkreuz 2. Klaffe und dem Kanzlisten Henßner, seither Bezirksfeldwebel beim Land- Wehrbezirk II Darmstadt, das Silberne Kreuz des Verdienst­ordens Philipps des Großmütigen verliehen.

* Laudeslotterie. Bei der heute fortgesetzten Haupt­ziehung fiel 1 Gewinn ä 40 000 Mk. auf Nr. 638. 1 ä 20 000 auf Nr. 18202. 1 ä 15 000 auf Nr. 18998. - 1 L 12 000 auf Nr. 23 142. - 1 L 5000 auf Nr. 14087. 1 ä 4000 auf Nr. 19825. - 9 ä 3000 auf Nr. 6296 7000 12122 16352 18336 23200 30942 97 32868. 16 ä 2000 auf Nr. 24 1022 1538 300L 6645 6684 8405 9066 19043 19836 20800 22252 25295 28626 29067 31008. 26 L 100Q ««f «7. 107 £!£!? 4808 4858 6097 7605 9937 10596 12518 15562 16213 20232 20333 21982 22802 22952 25387 26442 28462 29481 29597 30142 30299 30317 30861 31800 32145

32468. 38 Gewinne L 500 Mk. aus Nr. 54 154 1413 1658 2023 2119 3002 3112 3412 3592 4762 6726 7565

8054 8552 9828 11865 12902 14508 14970 15166 16247 17156 17540 18457 19627 19918 20229 21049 21265 21468 22546 22750 24670 25804 30674 31386 32612. (Ohne Gewähr.)

* Erledigte Stellen im Bezirk des 18. Armeekorps. Enis',. Magistrat, Kanzlist, 1200 Mk. Anfangsgehalt. König!. Eisenbahndirektion Frankfurt a. M., 15 Anwärter für den Zugbegleitungsdienst, zunächst je 900 Mk. diätarische Jahres­besoldung und der tarifmäßige Wohnungsgeldzuschuß, ferner die bestimmungsmäßigen Fahr-, Stunden- und Nachtgelder. Im Kaiserl. Ober-Postdirektionsbezirk Dortmund, Brief­träger, 900 Mk. Anfangsgehalt und der gesetzliche Wohnungs- aeldzuschuß. Westerburg, Regierungs-Präsidium Wiesbaden» Gemeindeförster, 1000 bis 1500 Mk. Gehalt, 200 Mk. Nebeneinnahmen für Jagdschutz und 60 Mk. Wohnungs­geldzuschuß. Im Bezirk der Großh. £>cff- <25'2 Division. König!. Eisenbahndirektion in Frankfurt a. M., 5 Anwärter für den ZugbeglettungSdienst (hessische Staatsangehörige genießen den Vorzug), 900 Mk. AnfangSgehalt und der tarifmäßige Wohnungsgeldzuschuß, ferner die bestimmungs- mäsiiaen Fahr-, Stunden- und Nachtgelder. Lampertheim, Bürgermeisterei, Polizeidiener, 800 Mk. und freie Dienst­kleidung, außerdem die gesetzlichen Gebühren.

» Die Ludwig-Alicestistuug des Großherzogtums Heften (Verein zur Unterstützung von Witwen und Waisen von Volksschullehrern) beabsichtigt, bei ihrer nächsten General­versammlung im September die Gründung einer Privat- WitwenpensionSkasse für VolkSschullehrer in Beratung zu stellen. Durch Wegfall der staatlichen Witwen­kaffenbeiträge ist den Lehrern Gelegenheit geboten, die Pensionen der Hinterbliebenen in Form von freiwilligen Beitragsleistungen zu genannter Kasse beliebig zu erhöhen. Die Kasse soll nur im Rahmen der Ludwig-Alicestlftung

gebildet werden. m . ...

* Der 11. V-rbandSt-g d-S Bundes deutscher Sattlet. (Sattler- und Tapez.-rer°) Rtemer- und Täschner-Innungen w-rd vom 18. bis 20^ August in Hannover stattfinden. Bon der Tagesordnung sind so - qende Punkte besonders hervorzuh-b-n: Bericht über de beiiebendcn Fachschulen der VerbandS-Jnnungen und Bc- ratung über neu zu gründende Fachschulen Besprechung über die Verwertung der Orgamsation nach dem Gesetz vom 26 ^uli 1897, Vortrag über die heutige materielle Laae im'Sattlergewerbe, Besprechung über die unberechtigte Konkurrenz im Sattlcrgewerbe, hervorgerusen durch die großen Warenhäuser und durch die ZuchthauSarbett, Lohn-