Ausgabe 
11.8.1900 Zweites Blatt
 
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unb ArbeitSverhältniffe in den verschiedenen Branchen. Bei Gelegenheit deS VerbandstageS findet eine Fach-AuS- stellung statt.

Die Preiseverteiluug in der Pariser Weltausstellung. Wie der Pariser Korrespondent desö. T." erfährt, wird bei der aus Anlaß der Weltausstellung vorzunehmenden Preisverteilung Deutschland so glänzend auS- gehen, wie kein anderes Land. Auf die 3000 deut­schen Aussteller entfallen 250 Grand prix und 500 goldene Medaillen. Hach Deutschland kommt Rußland, das aber schon 50 Grand prix weniger erhält. Frankreich hat 2000 Grand prix bei 36 000 Ausstellern. Die stärkste Ziffer hat Deutschland im Kunstgewerbe erlangt, nämlich 20 Grand prix und 100 goldene Medaillen. Oesterreich, dessen Kunst­gewerbe in der Weltausstellung reich vertreten ist, erhält merkwürdiger Weise vier Grand prix.

** Geburtshaus Liebknechts. Wie man unS schreibt, ist Liebknecht nicht im Hause Kirchenplatz 15, sondern tn dem zur Hofraite Burggraben 12 gehörigen, gegenüber der südlichen Seite deS Stadtkirchturmes gelegenen ehe­maligen Bücking'schen Hause geboren.

Darmstadt, 9. August. Die jüngst erschienene Nummer derQuartalblätter deS Historischen Vereins für das Groß­herzogtum Hessen" widmet dem Prinzen Wilhelm folgenden warmen Nachruf:Am Nachmittag des Himmel- fahrtStageS verschied nach kurzem Krankenlager Se. Großh. Hoheit Prinz Wilhelm im 55. Lebensjahre. Von früher Jugend an hohes Interesse an geschichtswissenschastlichen Studien bethätigend, hat der Prinz die Ehrenmitgliedschast unseres Vereins bereits 1862 anzunehmen geruht, seitdem mehrere Jahrzehnte hindurch die Fortschritte unseres Vereins stets mit gnädigem Wohlwollen begleitet und fich jederzeit als eifriger Förderer der heimischen Geschichts- und Altertums­wissenschaft und huldreicher Gönner des Historischen Vereins erwiesen. Im Gebiet der Genealogie und Heraldik war der Prinz außerordentlich bewandert; mit lebhafter Teil­nahme an den Verhandlungen wohnte er schon seit Jahren vielen BereinSversammlungen an, und die Mitglieder waren beglückt, ihn fast regelmäßig an ihrer Spitze zu erblicken. Nirgends im ganzen Hessenlande kann deßhalb aufrichtigere Trauer über den allzusrühen Heimgang des im rüstigsten Mannesalter abgerufenen Fürsten herrschen, als in unserem Vereiu, und mit tiefstem Leid gedenken die Mitglieder der zu Beginn der diesjährigen Hauptversammlung zum be­sonderen Ausdruck gebrachten Wünsche und Hoffnungen, die nicht in Erfüllung gehen sollten." Weiter mögen noch die warmempfundenen Worte Frhrn. v. WolzogenS an das Andenken des srühverblichenen Prinzen aus dem neuesten Heft derBayreuther Blätter" hier ihre Stelle finden: Zu den in diesem Jahre von unS bereits beklagten Ver­lusten hat der Tod jetzt noch einen ergreifenden Fall gefügt, wodurch in die Reihen unserer besonders getreuen, geistig mit Bayreuth lebenden, und in das vertraute Bild unserer Festspielgemeinde eine von allen uns näher Zugehörigen schmerzlich empfundene Lücke gerissen wird. Ein wahrhaft edler, fürstlicher Mann, für unsere Kunst und Sache durch­weg mit tiefem, stillem Ernst rein begeistert, ein Vorbild echter Vornehmheit der Gesinnung, des Denkens und des Fühlens, ein ungemein gütiger und feinsinniger hoher Freund und Gönner, wert all der innigen Verehrung und Liebe, wie wir sie ihm zollten, und die seinem Andenken erhalten bleibt, ist in unseremPrinzen Wilhelm" uns jäh hinweg­genommen worden! Wir werden nicht leicht seinesgleichen finden! D. Z.

Mainz, 9. August. Da der Kaiser und der Groß­herzog am SamStagmittag unserer Stadt einen Besuch abstatten, hat die Bürgermeisterei für Schmückung der Straßen, die die Monarchen passieren, Sorge getragen. Die Dekoration wird nicht eine so großartige wie früher werden, sondern an die Bewohner wird die Bitte gerichtet, ihre Häuser zu beflaggen und eventuell mit frischem Grün zu schmücken. Aus städtische Kosten soll an der Binger Brücke und am Deutschhausplatz ein bescheidener Straßen­schmuck angebracht werden. Gestern nachmittag fand eine Versammlung der Hausbesitzer des AliceplatzeS und der Bingerstraße statt, in der beschlossen wurde, die Häuser wieder in derselben wundervollen Weise zu schmücken, wie dies beim letzten Kaiserbesuch der Fall war.

Vermischtes.

. * Ein neuer Trick. In Mainzer Kaffeehäusern, Wirtschaften und in Ladengeschäften erschien in den letzten

Tagen, wie daS ,.M. I.- schreibt, ein sauber gekleideter Herr, und verlangte eine Stärkung oder Warengegenstand. Beim Bezahlen legte er stets einen Thaler aus den Tisch. In den meisten Fällen wurden dem Fremden ein oder zwei einzelne Markstücke und der Rest in Kleingeld herauSgegeben. Der Mann ließ das Geld so lange liegen, bis der Kellner oder der Wirt sich entfernen wollte, dann zählte der Gast daS Geld anscheinend nach, und rief dann dem Davon­gehenden zu, er möge noch einmal nachzählen, man habe ihm ein Zwanzigpsennigstück anstelle eines Markstücks heraus­gegeben. Da bei der Größenähnlichkeit dieser Münzsorten eine Verwechselung möglich ist, so fand er meist Glauben. In einem Cafs haben sich nun drei Tage hintereinander solcheVerwechselungen" wiederholt und der Besitzer schöpfte Verdacht. Er hörte von Kollegen, daß auch bei diesen der­artige Fälle in den letzten Tagen mehrfach vorgekommen seien. Es gelang, den Fremden, als er den Trick wieder versuchte, zu verhaften. Der Schwindler ist ein Kellner, der das unsaubere Geschäft schon in anderen Städten mit Erfolg betrieben hat.

* Gönczis Gnadengesuch. Der Raubmörder Gönczi geht jetzt seiner letzten Lebensstunde entgegen. Nachdem alle ihm zu Gebote gestandenen Rechtsmittel erschöpft sind, ist er nunmehr lediglich auf das Gnadengesuch an den Kaiser angewiesen. Durch seinen Verteidiger, Rechtsanwalt Fränkel, ist dasselbe bereits an das Kabinett des Kaisers abgesandt worden, sodaß die Entschließung jeden Tag ein­treffen kann. Da es wenig wahrscheinlich ist, daß der Kaiser Gönczi begnadigen wird, so sind bereits im Plötzen- seer Zellengefängnis die Vorbereitungen für die Hinrichtung getroffen. Von der Ablehnung des Gnadengesuches würde Gönczi erst am Tage vor der Hinrichtung Kenntnis er­halten und zwar bei seinem Transport vom Untersuchungs­gefängnis nach Plötzensee.

Was kommt dort von dem Ho? Ein gereimtes Fuchslied" hat der Chefredakteur des Graudenzer Geselligen", Paul Fischer, unseren Chinatruppen mit aus den Weg gegeben. ES lautet:

1) Was kommt dort von dem Ho? WaS kommt dort von dem Ho? Was kommt dort von dem Pet-ho-ho, $8 Pei-Ho-Ho, was kommt vom Flusse Pkt? 2) ES ist ein Chtnamann, eS ist ein Chinamann, eS ist ein gelber Chtnamann. 3) Was will der China- manu, was will der schlaue Chtnamann? 4) Er bringt unS einen Bries, er bringt unS einen seidenen Brief. 5) WaS steht denn in dem Brief, waS steht denn in dem schlauen Brief? 6) Von Kwang- besten Gruh, von Kwang- warmen Grus. 7) WaS macht der Htmmeltzsohn, waS macht der junge Himmrlssohn? 8) Er sitzt in Wan-Tschu-wtM, er sitzt im festen Sommerschloß. 9) Was macht die Tante Tsu? Was macht die alte Tante Tsu? 10) Hst (hier­bei kann geniest werden) herrscht in Peking noch, hsi herrscht im großen Peking noch. 11) So grüß Er sie recht schön, so grüß Er ft; recht wunderschön. 12) Und trag den Brief zurück, und trug den falschen Brief zurück, u. s. w.

Gerichtssaal.

Marburg, 9. August. Wegen Störung des Gottesdienstes hatte sich vor der Ferienstrafkammer der Handelsmann Emanuel Rosen­baum III. aus Rodheim zu verantworten. Im Dezember v. I. soll der Angeklagte während des Gottesdienstes in der Synagoge seinen Bruder durch hier nicht wiederzugebende Aeußerungen beleidigt und dadurch Störung verursacht haben. Aus der Zeugenvernehmung war, wie dieOberh. Ztg." schreibt, zu ersehen, daß in Rodherm bezüglich des israelitischen Goitesoienstes absonderliche Zustände bestehen. Es fragte sich deshalb hauptsächlich, ob man die Borlesung, die dort in einer primitiven Halle gewesen, überhaupt als Gottesdienst betrachten könne. Neben den ver­schiedenen Zeugen vernahm man als Sachverständigen Herrn Dr. Munk von hier. Das Gericht erkannte schließlich auf Freisprechung.

Humoristisches.

* Auf der Studienreise. Hotelier:Wann wünschet: Sie morgen früh geweckt zu werden?" Student:Sobald, wie's erste Faß angefieckt wirdl"

* AuS deut Leven. Hat irgend jemand, gedankenlos, was fürchterlich Dummes gemacht, - beginnt er seine Entschuldigung gewiß mit:Ich habe gedachtI"

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Sonntag den 12. August. 9. nach Trinitatis.

Gottesdienst.

In der Stadtkirche.

Vormittags 8 Uhr: Siehe JohanneSkirche.

Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Schlosser.

Beichte und heil. Abendmahl für die Matthäus- und Markus- gemeinde. Anmeldungen zuvor bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

In der JohanneSkirche

Vormittags 8 ubr: Pfarrer Euler.

Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten auS der LukaS- gemeinde.

Vormittags 9Vt Uhr: Pfarrer Abramowski auS Berlin, Prediger an der Berliner Stadtmission.

Kollekte für die Berliner Stadtmisfion.

Nächsten Sonntag, den 19. August, findet Beichte und teil. Abendmahl für die LukaS- und die JohanneSgemeinde im Haurl- gotteSdienst statt. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Ge­meinde erbeten.

ES wird wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß der kirch­lichen Trauung auch ein kirchliches Aufgebot vorherzugehen hat, und wird dringend gebeten, eS rechtzeitig spätestens erne Woche tht der Trauung bei dem zuständigen Pfarrer zu bestellen.

Kathslifche Gemeinde.

SamStag den 11. August.

Nachmittags um 4V, Uhr und abend? um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.

Sonntag den 12. August. 10. Sonntag nach Pfingsten.

Vormittags von 61/« Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.

, um 7 Uhr: Die erste heil. Messe;

vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion.

um 8 Uhr: Die zweite heil. Mesie.

um 9Va Uhr: Hochamt mit Predigt.

Nachmittags um 2>/, Uhr: Andacht.

Dienstag den 14. August.

Nachmittags um 41/« Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.

Mittwoch den 15. August.

Mariae Himmelfahrt.

Vormittags von 6'/r Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte.

um 7 Uhr: Die erste heil. Mesie; vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion.

um 8 Uhr: Die zweite heil. Mesie. Militärgottesdienst mit Predigt.

um 9Va Uhr: Hochamt mit Predigt.

Nachmittags um 2'/, Uhr: Fest-Andacht.

Gottesdienst in der Synagoge.

SamStag den 11. August 1900.

Vorabend 7« Uhr, morgens 8« Uhr Predigt, nachmittags 4 Uhr, SabbathauSgang 8« Uhr.

Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft.

Sabbathfeier am 11. August 1900.

Freitag abend 7« Uhr, Samstag vormittag 8 Uhr, nach­mittags 4 Uhr «chrifterklärung, SabbathauSgang 8" Uhr.

WochengotteSdienst morgens 6»» Uhr, abends 7" Uhr.

Berlin, 10. August. In der Begleitung des Generel- feldmarschalls Grafen Waldersee befinden sich Major Frhr. v. Marschall sowie der Adjutant Hauptmann Wil­berg. Graf Waldersee hat sich gleich nach seiner Ankunst nach dem Offiziers-Verein und von dort nach dem Kriegs­ministerium begeben. Nach einer Meldung aus Hannover sind dem Generalstabsches Grafen Waldersee die Obcrv leutnants Frhr. v. Knigge als Adjutant und Graf Königs­mark als Ordonnanz-Osfizier zugeteilt. Auch Leutnant Graf Karl zu Stolberg-Wernigerode vom Garde Jäger-Bataillon, der Sohn des Oberpräsidenten von Hannover, ist zum Stab Waldersees kommandiert.

Loudon, 10. August. Lord Salisbury wohnte dem Gottesdienst, welcher gestern anläßlich der Trauerfeier für. König Humbert statlsand, bei.

Paris, 10. August. In der Notredame-Kirche sand gestern morgen ein Gottesdienst für die in China er» mordeten und gefallenen Franzosen statt. Präsident Lonbet und die Minister wohnten demselben bei.

Brüsiel, 10. August. Die Ernennung des Grasen Waldersee zum Oberbefehlshaber der verbün­deten Truppen wird von der hiesigenPreffe als erfreu­liches Zeichen für die Aufrechterhaltung des Friedens aus lange Zeit angesehen. DerSoir" glaubt, daß das Hand in Hand gehen der französischen und deutschen Truppen vielleicht mehr für den Weltfrieden be­deutet als die Friedens-Konferenz.

Rom, 10. August. Prinz Heinrich von Preußen ist gestern abend 10 Uhr abgereist. Auf dem Bahnhofe hatten sich zum Abschied u. a. auch der Minister des Aus­wärtigen Visconti Veno st a eingefunden.

Belgrad, 10. August. Nach Meldungen auS Biarritz ist die Königin Natalie über die Heirat ihres Sohnes des Königs Alexander derartig entrüstet, daß sie jeden Verkehr mit ihm abgebrochen hat. Der Minister deS Innern Po- povice ist schwer erkrankt.

IklhmntmaitjtiimeH

Arbeitsvergebung.

Die Herstellung der äußeren Ver­putz arbeiten an der Kirche zu Wieseck soll im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden.

Reflektanten wollen ihre Offerten bis zum 15. d. Mts., 10 Uhr vormittags, an Herrn Architekten L. Seuliug in Gießen gelangen loffcn, bei welchem auch die Ver» dingungsunterlagen während der G?- schäftsstunden von 8 bis 12 und 2 bis 6 Uhr zur Einsicht der Inter- eftenten offen liegen. 5421

Wieseck, den 9. August 1900.

Der Kircheuvorstand.

Bieberthalbahn.

Aus Anlaß des am Sonntag -em W. August er. in Heuchelheim statt­findenden Ktrchweihfestes werden Sonder-

zöge gefahren. Die bezüql. Fahrpläne sind auf den Stationen zum AuShang gebracht. &415

Frankfurt a. M., den 8. Aug.1900.

Allgemeine Deulsche Kleinbahn-Gesellschaft Abteilung für West- und Süddeulschland.

Die BetriebSinspektion.

Umwandlung deS Haltepunktes Langsdorf zu einer Haltestelle und Erweiterung der Abfertigung-' defugniffe desselben.

Am 1. September 1900 wird der an der Linie GießenGelnhausen gelegene Haltepunkt Langsdorf, welcher bisher nur dem Personen, und befchrLnkten Eil­gut- und Stückgutverkehr diente, zu einer Haltestelle erweitert und die Abfertigungs- befugnisie dieser neuen Haltestelle auch auf den WagenladungS-, Güter- und Biehverkehr, sowie auf den unbeschränkten Eil- und Stückgutverkehr ausgedehnt. Außerdem kommt der bisher bestandene Frankaturzwang in Wegfall. Die An­nahme und Auslieferung von Spreng­stoffen bleibt ausgeschlosien.

Nähere Auskunft erteilt das diesseitige Verkehrsbureau. 5407

Frankfurt a. M., den 31. Juli 1900. Königliche Eisenbahndirektion.

Mit dem 1. September d. Js. tritt ein neuer Eisenbahn-. Personen- und Gepäck­tarif, Teil II, enthaltend: Besondere Bestimmungen für den Personen- und Gepäckverkehr zwischen Stationen unseres Bezirks, sowie für den Verkehr von den­selben nach den Stationen der übrigen Königl. Preußischen und Großherzoglich Hessischen Staatseisenbahnen, in Kraft. Das Nähere ist jetzt schon in unserem Verkehrs-Bureau Sachsenhausen, Hed- dexichstraße 69 zu erfahren. 5424

Frankfurt a. M., den 2. Aug. 1900. Königliche Eisenbahndirektion. Hohversteigerung.

Die Gemeinde Wißmar hat 93 Fichtenstämme 3. und 4. Kl. = 36,61 Fstm., 10 Stangen 1. und 4 Stangen 3. Kl. zu verkaufen. Dar Ho'.z, welches vom Fichtenborken­käfer befallen war und deshalb ge- fällt werden mußte, liegt im Distrikt Affelbach, Gemeindewald Wißmar, an guter Abfahrt. Angebote sind bis zum 18. d. Mts., nach­

mittags 6 Uhr, an mich einzu­reichen.

Krofdorf, den 9. August 1900.

Der Bürgermeister. 6425 Lichtenthaeler.

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