Ausgabe 
11.3.1900 Viertes Blatt
 
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MW

Markus Bauer Kirchenplatz II.

Herrenkonfektion. _

Anfertigung n. Mass In eigener Workstätte.

@in Heer, und mag es so stark und todesmutig sein, wie es will, ohne Disziplin, ohne unbedingten Gehorsam, ist ein Unding. So lange alles gut geht, wird es Wunder verrichten können, dveht sich der Wind aber, so ist seine Kraft nur gar zu oft erschüttert. An den Buren ist es jetzt, zu beweisen, daß Wankelmut und Verzagen ihnen un­bekannte Worte sind. Und sie werden es beweisen, der ganzen britischen Nation zum Trotz! Majuba liefert den Beweis. Was nach obigen Ausführungen bei jedem fest­stehen muß: Wo dem persönlichen Ermessen des einzelnen ein derartig weites Feld gelassen war, müssen der wahr- haft klassische Heldenmut und die todverachtende Ausdauer und Unverzagtheit, womit Cronje und die Seinen ihren Höllenschlund acht Tage lang verteidigten, uns zur höchsten Bewunderung fortreißen. Ehre diesen Helden! Das deutsche Volk drückt ihnen im Geiste die Hand.

Frankeuberg (Hessen), 9. März. Die im Laufe dieses Frühjahres zu eröffnende neue Bahnstrecke Cor- bachFrankenberg hat folgende Zwischenstationen: Itter, Herzhausen, Schmidtlotheim, Ederbringhausen, Vier­münden und Schreufa. Es werden in jeder Richtung vier Züge verkehren, die die Strecke in etwa einer Stunde zu­rücklegen. Dieselben fahren in Corbach (im Anschluß an die von WarburgArolsen kommenden Züge) ab 62o, 935 30°, 648, in Frankenberg (im Anschluß an die von Mar­burgSarnau kommenden Züge) ab 748, 1(M, 505, §25. Die Strecke WarburgMarburg wird durch die Vollendung der neuen Teilstrecke dieser Linie gegen die bisherige Ver- biudung über Kassel um ca. 60 Kilometer abgekürzt.

I ~ Die Zregenzüchter in der Provinz, deren Vorsitzende I m c iln versammelt waren, haben sich zu einem I Verband zusammengethan, und beantragen beim Pro- I vmzialverein, Anerkennung dieses Verbandes als Organ I oes Provinzialvereins und Aufnahme des Vorsitzenden dieses I Verbundes in den Ausschuß des Provinzialvereins als I ^bferent für Ziegenzucht. Diesem Ersuchen wird entsprochen I damit Herr Bürgermeister Wörner zu Bad-Nauheim in I den Ausschuß kooptiert.

I L ** Schon im vorigen Jahre sowie vor einiger Zeit hatten wir Gelegenheit, bei H. Hochstätter, Schloßgaffe, ver­schiedene Serien von Tapetenmuftern zu besichtigen, welche nach Entwürfen von Prof. Eckmann ange-

I fertigt sind. Wir machen an dieser Stelle gerne darauf I aufmerksam, daß sich jetzt auch deutsche Tapetenfabriken I m,t tüchtigen Künstlern in Verbindung setzen, um Tapeten- I Muster von schönen Formen und Farbenzusammenstellungen

I ltciern M können, wie es ja in England seit Jahrzehnten I geschieht.

I k Aus dem Hortzfsthale, 9. März. Zwar ist schon von I I anderer Seite d. h. aus anderen Gegenden berichtet worden, I tn welch unangenehmer Weise die heimtückische Influenza sich geltend machte; doch so, wie sie seit Anfang März bei uns auftritt, das erinnert an die übelsten Zeiten der Epidemie vom Winter 1889/90. In manchen Dörfern geht der Arzt I von Haus zu Haus, die meisten Familienmitglieder liegen I

' darnieder, ja in manchen Häusern ist die ganze Familie krank, so daß die Nachbarn hilfreicher Weise das Vieh füttern, melken und auch sonst zum Rechten sehen. Als neue Er- I kAbmung zeigt sich Nasenbluten bei den Patienten oder I E. oAeA Symptom auch schon anderwärts beobachtet worden? I *?,lc Influenza soll mit Mangel an Sonnenschein zusammen- I l)dttgen. Nach den Erfahrungen in dem zu Ende gehenden trüben, nebeligen, sonnenlosen Winter erscheint die Sache ganz wahrscheinlich. Die Kibitze, welche in den drei I sruhlingsartigen letzten Februartagen scharenweise bei uns I erschienen waren, sind fast alle wieder verschwunden. __ I

Der Kohlenstreik macht sich auch jetzt bei uns dadurch fühl­bar, daß man keme Braunkohlen und keine Briketts mehr erhalten kann, indem die ganze Produktion der großen Fabrik in Trais-Horloff von einer Frankfurter Gesellschaft erworben worden ist. ' ' |

Lokales und Provinzielles.

(Anonyme Einsendungen, gleichviel welchen Inhalte-, werden grundsätzlich nicht ausgenommen.)

Gießen, 10. März 1900.

11* (Nachdruck verboten.) Vor 356 Jahren,

wurde ,u Sorrent der italienische Dichter ii^r^ Eo.Tasso geboren, der alle anderen Lyriker seiner Zitt fir.rfiT,"tuen Aufschwung in die bukolische Dichtung h»t ein unglückseliges Leben geführt und ein tragisches «öfter® Ukrarm und lebensmüde tmHteronymiten-

kloster San Onofrio bei Florenz am 15. April 1595.

~ Vor 293 Jahren, am 12. MSr, 1607, wurde zu GrSfen- «ebmTinm ®$ler1 P°ul Gerhardt geboLn.

? "^.G/auben und einem unerschütterlichen Gott- g® durch seine Lieder eine hohe Freudigkeit. Dabei » den rechten oolkStüml'chm Ton. Eines der schönsten

5LJ b?ne Wege". Der Dichter starb am 7. Juni 1676 als ArchtdiakonuS zu Lübben a. d. Spree.

Eingesandt.

I (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion keinerlei Verantwortung.)

Gießen, 10. März 1900.

Wieder einmal der Gießener Bahnhof.

I w , ef m diesen Tagen von Gießen nach Rödgen fährt, wird 6e. I merken, daß m unmittelbarer Nähe der dortigen Haltestelle die Bahn I ES beschäftigt ist, daS Terrain einer neuen Bahnlinie Rödgen- I w den Gedanke, den oberhessischen Bahnhos

I den Norden der Stadt zu verlegen, um so den Uebergang über die

I Frankfurterfkaße zu meiden, scheint also endlich greifbare Gestalt »u gewinnen. Be. dieser Gelegenheit möchte Einsender dieses auf dm I k DOr* IanSer -8"^ gemachten Vorschlag Hinweisen. Wäre es nicht I Är' oon Station Großen: Buseck aus das neue Geleise nach I Wxeseck legen? Das Gelände würde nicht mehr Schwierigkeiten als

I ouf der Strecke RödgenWieseck bieten. Auch das dann in Wegfall kommende Stationsgebäude in Rödgen ließe sich als unmittelbar bei /bgend, sicherlich leicht ohne Verlust als Wohnhaus verkaufen. Welche Vorteile aber wurde diese vorgeschlagene Strecke bieten? Nun wrTlsl?.!!? ?llem würde der neue Bahnhof oberhalb Trohe nach N! »Ä 3 ^rgen, und so em gemeinsamer Bahnhof für Alten- Buseck, Rödgen und Trohe geschaffen werden, der etwa in der Mitte zwischen den beiden erstgenannten Dörfern zu liegen käme. Eine Station an solcher Stelle würde naturgemäß bei weitem einen größeren Personen- o/rkehr als die setzige Haltestelle Rödgen aufzuweisen haben; auch würde sicherlich be, Errichtung einer Güterabfertigungsstelle sich ein reger Güter- mC,a ^"rzeit benutzt nur etwa die Hälfte aller Arbeiter

auä Alten-Buseck, welche m Gießen beschäftigt sind, die Streck- RodgenGießen.

Das wird anders werden, wenn der Bahnhof nicht mehr eine halb- Stunde, sondern nur etwa 15 Minuten von dem Dorfe entfernt ist. Wohl werden die Bewohner von Rödgen die Station nicht mehr b bequem haben, wie jetzt, doch möchten wir bemerken, daß es zurzeit bei nur einigermaßen schlechtem Wetter fast unmöglich ist, von Trohe und Alten-Buseck aus ohne zeitraubende Umwege an die Haltestelle »u ae- langen. Bel Anlegung des neuen Bahnhofs würde dieser Uebelstand fast ganz beseitigt werden. Alle Gründe sprechen für diesen Plan, kein uns bewußter dagegen wohl auch der nicht, daß die Ausführung des selben zu erhebliche Kosten verursachen werde. So bedeutend kann das ? tb U bas bald durch sicher zu erwartende Mehr emnahmen ausglerchen. Die Vorteile der neuen Strecke für Wieseck hier ÄS 3»/^^"EN,/st^NNötig, zumal ja die Bahnverwaltung allem Ä.0eSat ^.Wieseck mit einer Station zu beglücken, ^b-r liegen die Dmge mit Alten-Buseck. Dieses, bei weitem das größte der Dörfer, für welche die vorgeschlagene neue Haltestelle von zweimal bei Festlegung von Bahnstrecken bex der Strecke Gießen-Fulda, dann erst vor kurzem der Strecke Grünberg-Londorf-Lollar. Soll das jetzt noch einmal geschehen? Mögen diese Zeilen bewirken, daß die verehrliche Bahw tn9k-Dr°rf9enren ^an reiflich erwägt, ehe sie definitive Ent. dieser Angelegenheit faßt. Vielleicht wird uns von orientierter Seite über den Stand derselben Aufklärung in diesem Blatte zu teiL

Z.

. o ^tlershaus-Konzert. Der von uns angekündigte Opern- und Lleder-Abend des berühmten Tenoristen Kgl. Hofopern- sangers Alfred Rittershaus aus Berlin (Gast der Berliner Zl- OPcr, des D r e s d e n e r Hoftheaters, des H a m b u r g e r Stadttheatersder Kgl. Oper in Budapest, des Kgl. i-tcttv-8 in ?1Ua b 0 n 2C) ßudet statt am Samstag, dem 17. Marz abends 8 Uhr im Klub-Saale. Das Pro- ?,CS ÄLn^Crld ^nbcH unsere Leser im Inseratenteile des Blattes. Aus dem Leben des Künstlers dürfte folgende Episode von Interesse sein: In Nizza wäre Alfred Ritters- haus fast das Opfer eines chauvinistischen Komplotts qe- Em dortiges BlattLEclaireur de Nico zeigte das Gastspiel des Herrn Rittershaus mit folgenden Worten Än-b fin0t bw Preußischer Offizier an der Oper . Etwa dreißig mit Trillerpfeifen versehenePatrioten" waren im Hause verteilt. Die Polizei hatte von diesen Veranstaltungen erfahren und dem Künstler den Rat gegeben, nicht aufzutreten. Aber Rittershaus, der wie Jung-Sieg- fried dasFürchten nicht gelernt hat", bestand nun erst r<o ..auf, dem Gastspiel. Es wurden Leoncavallos ,,EaZchaooi" unter Leitung des Komponisten gegeben. Ritters- hcmö erschien in der Partie des Canio auf der Szene und wurde mit minutenlangem Zischen und Pfeifen empfangen. Endlich legte sich der Lärm. Manchmal unterbrach ein I gellender Pfiff oder ein höhnischer Zuruf den Künstler, er konnte aber doch seine Partie zu Ende führen. Nun kam das große Finale des ersten Aktes mit dem berühmten AriosoLache Bajazzo, mit dem Tode im Herzen" und nach dieser glänzend gesungenen und erschütternd gespielten Szene brach das Publikum in nicht endenwollenden Jubel aus und selbst die bezahlten Pfeifer klatschten mit. Zweimal mußte der Künstler die ganze Szene wiederholen, I und als sich im Parquet ein Redakteur desEclaireur und mit lauter StimmeNieder mit dem Preußen" I schrie, rief man von allen Seitenä la porte (Hinaus!) I und der Störenfried wurde unsanft an die Luft befördert. I Ein neuer Beweis von derMacht des Gesanges"! « n* Landwirtschaftlicher Verein für die Provinz Oberheffen. Am 3 d. Mts. tagte im Hotelzum Prinzen Carl" dahier unter dem Vorsitz des Vizepräsidenten des Vereins Herrn I Oekononnerat Schlenke zu Hardthof, der Ausschuß des landwirtschaftlichen Vereins für die Provinz Oberhessen und stellte den Vereinsvoranschlag für 1900/1901 fest. I 5or Eintritt in die Tagesordnung nahmen eine Anzahl I Herren das Wort, um gegen die unqualifizierten An- I grisse zweier oberhessischen Abgeordneten in I der zweiten Kammer, der Herren Weidner und Bähr, | auf das entschiedenste zu protestieren. Es wurde festgestellt, I daß die Angriffe der betreffenden Herren nach jeder Rich- I tung hin unbegründet sind, und wird in Kürze ein Artikel tu der Zeitschrift erscheinen, welcher die Grundlosigkeit der

1 Angriffe nachweist. Der Ausschuß faßte den Beschluß, daß den angegriffenen Herren vor wie nach das Vertrauen des Vereins erhalten bleibe, und daß das Vor- gehen der fraglichen Abgeordneten auf das entschiedenste zuruckzuweisen sei. Ebenfalls vor Eintritt in die Tages­ordnung wird auf Antrag des Herrn 5kreisrat Jrle die Genehmigung erteilt, daß die Provinzial-Haushal- toerben e^ln £inb\eim "ach Büdingen verlegt werden soll. Der Gemeinderat von Büdingen will dem 5^"' b"rch Errichtung eines eigenen Heims für VqoÄ6ienL9T,02mciL - Voranschlag für «9xr?-11 totcb .na(^ ^nem vorliegenden Entwurf des Präsidiums genehmigt, und balanciert derselbe in seinen beiden Teilen mit einem Betrage von 98 290 Mk. Von diesem Betrag wurden unter andern verwilligt für die Hebung der Viehzucht (Herdbuchführung, Tier chauen, Bullenstationen, Zuchtviehhöfe, Vieheinfuhr, Hutweiden Jungviehwelden und Futterbau) 58160 Mk. Für Schweine' Zucht gegen 1600 Mk., für Ziegenzucht 500 Mk., für Geflügel­zucht 1000 Mk., für Obst und Gemüsebau 4250 Mk., für die Unterhaltung der Lauterbacher Molkereischule 6000 Mk. Die landwirtschaftlichen Bezirksvereine erhalten 2000 Mk. direkt überwiesen. Für Vorträge rc. sind 2200 Mk. vorgesehen.

Kunst und Wissenschaft.

Nansen über seine Zukunftspläne und =rLeo^r große Polarforscher hat einem Mit­arbeiter de->B. L.-A." eine Unterredung gewährt, und sich darin in bemerkenswerter Weise über seine nächsten P l ä n e

m Grebenhain, 7. März. Heute fand im Saale des Gastwirts Pfannstiel im Bermuthshain die erste diesjährige I brsteigerung statt. Die Preise waren verhältnis- hoch. Es kostete der Festmeter Eichenholz 45 bis % FZtenftammholz 25 bis 28 Mk., Buchen 30 bis I 40 Mk., Eschenholz 80 bis 90 Mk.

I O Ortenberg, März. Heute wurde eine zweitägige Verhandlung am Amtsgericht dahier zu Ende geführt, in welcher mehr als 15 Zeugen wegen einer Beleidigunqssache verhört wurden Bevor sich der Gerichtshof zur Beratung »rrU^5O8' ^urbe blner der Zeugen, Julius Räe von I Bielchenbach, wegen dringenden Verdachts, einen Meineid I geschworen zu haben, ins Gefängnis abgeführt.

m. Gudensberg, 9. März. Vor dem hiesigen Schöffen- I gericht wurde gestern ein allgemein interessierender Fall ver- handelt, der verdient, der Oeffentlichkeit übergeben zu werden. Der Vorsitzende des Vereins,Frohe Zukunft" zu Besse war gegen den Bürgermeister klagbar geworden, weil dieser in einem Gespräch mit einem Wirt B. ihren Verein als einen sozialdemokratischen bezeichnet habe, was dieser , auch zugestand mit dem Hinzufügen, daß Mitglieder des be- trefftnden Vereins Hochs auf die Sozialdemokratie ausge- bracht hätten. Das Gericht nahm an, daß Sozialdemokrat keine Beleidigung sei, und erkannte auf Freisprechung und Tragung der Kosten durch den Privatkläger.

Mainz, 8. März. Anläßlich des vor wenigen Tagen I erfolgten Absturzes des Türmers von St. Stephan hier werden vielfach Vergleiche über die Höhenverhältnisse verschiedener Kirchtürme angestellt, wobei von manchem unser hoch über Mainz hervorragender Stephansturm als I "ut von den höchsten Türmen gezählt wird. Dem ist aber durchaus nicht so und werde den Stephansturm mit seinen I 78 Metern noch der eine Höhe von 101,29 Meter aufweisende Turm des Mainzer Domes rangieren, der überhaupt zu den eigentlich hohen Kirchtürmen gehört, wie aus nachstehenden An- I gaben ersichtlich: In erster Linie von den hohen Türmen kommt I das Münster in Ulm (161 Meter), dann folgen der Kölner Dom (156 Meter), die Kathedrale in Rom (149 Meter) I <St. Nikolai in Hamburg (144 Meter), baS Münster in I Straßburg (143 Meter), St. Peter in Rom (138 Meter) der Stephansdom in Wien (137 Meter), der Dom in Frei­burg (125 Meter), die Kathedrale in Antwerpen (123 Meter) I St. Gisaldi in Sevilla (115,5 Meter) und St. Paul in London (111,3 Meter-. Unser Dom kommt bezüglich seiner I Höhe also erst in zwölfter Linie.

| ""d über das Schicksal Andrees ausgesprochen. Mi meinen Unternehmungen wollen Sie hören? Sie'rster vielleicht schon vernommen haben, daß die norweqjs^ I ^^Alerung eine wissenschaftliche Expedition ausrüstet, derer

^ung mir anvertraut ist. Es handelt sich um hydr» @t£lcn- Diese werden mich zwar auch in bit ^eer Wen boä) nicht weit hinauf. Jslaal wird etwa die geographischen Breiten bezeichnen, in denen nur unsere Forschungen anstellen wollen, und diese wer I w vornehmlich darauf gerichtet sein, die Verhältnisse bei | Meeresströmungen zu untersuchen. Es wird für diese Reisei I em besonderes Schiff gebaut, wie derFram", ebenfalls I "chH meinen Angaben, aber kleiner. Etwa 300350 Ton« I ^0 es haben. Dagegen wird das Schiff viel stärke! I "bsetzt sein, als das Schiff meiner Nordpolexpedition. Ta- ^^,-^aren wir nur unserer dreizehn, jetzt werden wir hnßH?" ew: ,,x5?,Vo^ T.ßrer alten Mannschaft jemand

--Niemand! Es ist sa auch keine Rordpolfahn, K l wissenschaftliche Exkursion in d°-

I nördliche Meer.Und wann, Herr Professor, beginnt diese neue Fahrt?"O halb, sehr bald! In etwa zwei Monaten. Uni 15. Mai hoffe ich von Christiania auszu- ^^n. Das Schiff, das den Namen eines norwegischen Gelehrten erhalten wird, ist so gut wie fertig, und allex andere steht bereit. Nur wenige Monate werde ich fort sein,' I und im Herbst bin ich zurück/'Und dann, Herr Professor^ fo^,nV@le wie<.bcr äum Wn Norden aus

<Vorläufig wohl nicht! Ich habe Pläne Welcher Art fie sind, und wann ich an ihre Durchführunq ^<^Ebten werde, darüber möchte ich in diesem Augen blick der Oeffentlichkeit noch nichts verraten".Aber eine j sichrer, Herr Professor, gestatten Sie mir j Ä ?s a-eber Gesicht, dessen energische, kraft-

atmende Zuge ein freundlich verbindliches Lächeln erhellte, glitt es wie em dunkler Schatten.Ach! Der arme rt t." ®ie ""ssen, daß ich am längsten auf seine Wiederkehr vertraute und von Anfang an mit späten Ter mmen regnete, bis zu denen auch nur die erste Nachricht uns hatte erreichen können. Aber jetzt hoffe ich nicht mehr. Ich halte es nunmehr für ausgeschlossen, vaß v u n d seine Gefährten noch am Leben > fmo. Ware dies der Fall, so hätte unbedingt eine Nach I rid)t von ihm uns erreichen müssen. Wenn überhaupt, fu firb man nur ihre Leichen auffinden".Halten Sie den von Andree gewiesenen Weg überhaupt für gangbar?" Gangbar durchaus, aber nicht lohnend genug. Die Auch b^te eines derartigen Unternehmeiis kann doch immer geringe fein Nach dem Nordpol zu fliegen, st doch etwas wesentlich anderes, als zum Pol sich durch-

nrr ^enx unserer Erfahrungen hat auf allen sJtmrfr ber gezeitigt, und auf dem Gebiete ^^??^vforschung ist es ganz gewiß der Kampf gewesen" Scheint es aber nicht ein Widerspruch, wenn Sie überzeugt 1 tnb, daß Andree von einer Katastrophe ereilt wurde, und Jemen Plan dennoch für durchführbar erachten?"Aber durchaus nicht. Sein Projekt war gut, doch er muß bei ^^.i^urchs-ührung einen Fehler gemacht haben. Welchen Fehler ia wer vermag das zu sagen? Das ist das Ge­heimnis des Mannes geblieben, der daran zu Grunde ge­gangen ist". 0 b

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