LukaSgemrinde.
Den 1. Jali. Dem Kaufmann Wilhelm Clement ein Sohn, Älbert, geboren den 3. Juni.
JohanneSgemeiode.
Den 1. Juli. Dem Schneider Johannes Bravdau eine Tochter, Juliane Margarethe, geboren den 29. Mai.
Beerdigte.
MatthLuSgemelnde.
Den 1. Juli. Elisabeth Dorothea WUHelm, geborene Seibert, Witwe deS Leinwebers Eberhardt Wilhelm, 81 Jahre alt, starb den 29. Juni.
LukaSgemeivde.
Dm 1. Juli. Reinhard Kling, Schaffner, 49 Jahre alt, starb den 29. Juni.
Den 5. Juli. Heinrich Volk, Wagenwärter, ein Witwer, 35 Jahre alt, starb dm 3. Juli.
JohavneSgemetnde.
Dm 6. Juli. Elisabeth Mosbach, geb. EnderS, Witwe des TaglöhnerS Johanne« MoSbach, 74 Jahre alt, starb den 5. Juli.
Universität und Hochschule.
— Man schreibt aus Marburg: Im hiesigen Ferienkursus werden zwei hervorragende ausländische Kräfte, die ProfefforenDr. Bornecque und vr. Charlety aus Lyon Mitwirken. — Aus Brüssel wird berichtet: Der in seiner Mehrheit liberale Provinzialrat der Provinz Brabant verweigerte nach langer Diskussion mit 44 gegen 38 Stimmen den für die katholische Universität in Löwen verlangten Zuschuß von Fr. 15 000 und erhöhte dafür den Zuschuß für die UnivereitS libre in Brüssel von Fr. 15 000 auf Fr 25 000 und den für das Institut des Hautes Etudes von Fr. 5000 auf Fr. 10 000. — Prof. Bieder«
mann in Jena erhielt einen Ruf nach Heidelberg als Rachfolger des verstorbenen Physiologen Kühne.
Km-wirtschaft.
— Vom 1. Juli 1900 ab veröffentlicht der Hessische Landwirtschaftsrat -u Offenbach a. M. allwöchentlich montags auf den von demselben herauszugebenden Preisnotierungsmitteilungen die von der Zentralstelle für Obstverwertung-Franksurt a. M. mitgeteiltm Obstpreise. Der Abonnementspreis für die Gesamtpreisnotizen beträgt pro Jahr 3 Mk, für telegraphische Mitteilungen monatlich 3 Mk.
Einmal gegeßen — Zweimal gekauft. —
Das versteht sofort Jeder, der Brown und Polsons Mondamin versucht. Es gefällt dann so gut daß Mondamin nicht nur ein- oder zweimal, .sondern ständig gekauft wird. Mit Hilfe des Mondamin bereitet man mühelos schmackhafte Puddings, Flammris, Milch- und Eierspeisen, wie es kaum anders möglich ist. Eine Auslese erprobter Rezepte auch mit warwen Mondamingerichten bieten Brown u. Polson, Berlin C. 2. kostenlos jedem an, der unter deutlicher Adresse es verlangt. Mondamin ist überall käuflich.
— Die Aermfien aller «rmerr find die Blutarme«, denn chnen fehlt es am besten Stoffe unseres Körpers, von dessen normaler Beschaffenheit jedoch unsere ganze Lebensfunktion abhängt. Bleichsucht und Blutarmut verraten sich durch eine blaffe, durchscheinende Haut, durch Schwäche und Schlaffheit aller Funktionen des Organismus, häufiges Frösteln und allgemeine, andauernde Abmagerung. Die Entstehung beider Krankheiten ist zum größten Teil mit auf Störung der Ernährung sowie eine ungenügende Zufuhr solcher Nahrungsmittel zurückzu- führen, welche die zur Blutbildung erforderlichen Stoffe (Eisen) enthalten. Zur Bekämpfung der Bleichsucht und Blutarmut ist es nötig,
den Körper zunächst zu kräftige» und durch Zufuhr von Eisen die Blut bildung zu fördern. Beides wird erreicht beim Gebrauche von Eise» somatose, welche von den sonst üblichen Eisenpräparaten insofern a wercht, daß sie durch ihre Trägerin die Somatose einen hohen Nährwer. besitzt, und das Eisen in der gleichen, leicht verdaulichen Form enthalt wre es m den natürlichen Nahrungsmitteln, speziell Gemüsen (Spina' enthalten ist. Schwäche und Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Verdau. ungSstörungen, die steten Begleiterscheinungen der Bleichsucht und Blutarmut, schwinden schon nach kurzem Gebrauche der Eisensomatose; es macht sich wieder Appetit bemerkbar, Kräfte und Körperfülle treten wreder auf, und an Stelle der bleichen, wachsartigen Hautfarbe tritt wieder fnsche, natürliche Gesichtsfarbe.
Ein Schatzkäfilein im Haushalte. Wer kennt nicht den Namen Maggi? Die Erzeugnisse der Firma Maggi haben sich überall durch ihre Vorzüglichkert und durch ihre billigen Preise rasch Eingang verschafft und erwerben sich täglich neue Anhänger. Die Maggiwürze — in Fläschchen von 25 Pfg. an — ermöglicht es der Hausfrau, schwache Suppen, Saucen, Gemüse u. s. w. mit nur wenigen Tropfen augenblicklich wohlschmeckend zu machen. Maggi's Bouillon-Kapseln dagegen, deren jede zwei getrennte Portionen eingedickten Auszuges von bestem, mit Gemüse abgekochtem Fleisch enthält, geben ohne jeden weiteren Zusatz, nur mit siedendem Wasser, für 12 Pfg. zwei Tassen vorzüglicher Fleischbrühe (fett) und für 16 Pfg zwei Tassen feinster Kraftbrühe (entfettet). In gleich einfacher Weise kann sich jedermann aus einem 5 Pfg.-Würfel Maggi's Gluten-Kakao ein wegen des GlutengehalteL besonders nahrhaftes Kakao-Getränk Herstellen. Vollste Beachtung verdienen schließlich die in mehr als 30 Sorten vorhandenen Maggi's Gemüse- und Kraftsuppen in Würfeln ä 10 Pfg: Aus einem solchen Würfel lassen sich in wenigen Minuten, lediglich durch Kochen mit Wasser, zwei Teller nahrhafter, wohlschmeckender Suppe bereiten. Jedem Haushalte können daher die Maggi-Erzeugnisse aufs wärmste empfohlen werden.
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männliche Personen über 16 Jahren 2,20 Mk.
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Bezüglich der Durchschnittswerte der Naturalbezüge ist eine Aenderung
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A. Grünebaum,
d. Js. find die ortsüblichen Tagelöhne gewöhnlicher Tagearbeiter Stadt Gießen wie folgt neu festgesetzt worden:
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Gießen, den 3. Juli 1900.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
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Damen- und Herren-
Glac6-Handschuhe
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Sofern im Voraus für Wochen, Monate, Vierteljahre oder Jahre eine feste bare Vergütung vereinbart und diese höher ist, als der für den Versicherten maßgebende Durchschnittsbetrag, so ist diese Vergütung zu Grunde zu legen.
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Damen- u. Kinder-Unter zeuge.
♦0* Sommer-Strümpfe« w*
Der Brodverkärtfer.
®rt hiesigen Brodverkäufern bestehm dieselben Preis« wie bei den hiesigen Bäckern.
Gießen, den 7. Juli 1900.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
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1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod .
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Bekanntmachung,
betr. Festsetzung der ortsüblichen Tagelöhne gewöhnlicher Tagearbeiter, sowie der Durchschnittswerte der Naturalbezüge.
Laut Bekanntmachung Großh. Kreisamts Gießen vom 24. März
Gießen, den 14. Juni 1900.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Wolff.
Brodpreise wm 8. Juli bi» 22. Juli 1900. Der hiesigen Bäder.
Heizung, jährlich . . . . .15
Beleuchtung, jährlich.....5
Wir bringen dies mit dem Anfügen zur öffenttichen Kenntnis, daß die Neufestsetzung der ortsüblichen Tagelöhne für die Stadt Gießen mit dem 8. Oktober d. I. in Kraft tritt und daß hiernach von diesem Tage ab die Beiträge zu der Invalidenversicherung für Personen, welche einer eingeschriebenen Hilsskaffe angehören, oder für solche, welche der Krankenversicherung nicht unterworfen sind (z. B. Kaufleute, Dienstboten für häusliche Arbeiten, Lanfmädchen und Lanffraueu, sowie die sog. unständigen Arbeiter, Taglöhner, Büglerinnen, Schneiderinnen, Näherinnen und Kochfrauen rc.) betrogen:
a. für männliche Personen 24 Pfg. pro Woche, b. für weibliche Personen 20 Pfg. pro Woche.
Für die in der Land- und Forstwirtschaft beschäfttgten Personen betragen die wöchentlichen Beiträge wie seither:
für männliche 24 Pfg. und für weibliche 20 Pfg.
Lehrer und Erzieher gehören, soweit nicht ein Jahresarbeitsverdienst von mehr als 1150 Mk. nachgewiesen wird, zur IV. Klaffe mit einem Bettrag von 30 Pfg. pro Woche.
Bekanntmachung,
betr.: Die Beaufsichtigung der Hunde in der Provinzialhauptstadt Gießen.
Um eine bessere Kontrolle über die gesetzlich vorgeschriebene Anmeldung der Hunde ausüben zu können, haben wir mit Jnkrafttretm des abgeänderten Gesetze», betr.: die Hundesteuer, an Stelle der seither verausgabten (runden) Hundemarken solche in neuer (viereckiger) Form eingeführt, welche während der Büreaustunden nn Bürgermeistereigeöäude, Zimmer Nr. 14/verabfolgt werden. Die Verabfolgung der neuen Marken geschieht bis rum 16« In« er. «ueutgeltlich; nach diesem Zeitpunkte ist für jede Marke eine Gebühr vou IO Pfg. zu entrichten.
Im Uebrigen verweisen wir auf die Bestimmungm der 4 und 7 des LokalreglementS vom 20. Januar 1882, nach denen die Besitzer von Hunden bei Meldung von Geldstrafe bis zu 30 Mark dafür zu sorgen haben, daß die Hunde auf der Straße die Marke stets am Halsbande ober am Maulkorb tragen. Hunde, welche auf der Straße nicht die vor- geschriebene Marke tragen, werden eingefangen und dem Wasenmeister überliefert.
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