Politische Tagesschau.
sind. Welchen Erfolg ihre Missionsthätigkeit hat, entzieht sich unserer Beurteilung. In sehr vielen Fällen begnügen
lieber die Amerikaner in Siam wird der „Welt Korr." aus Bangkok geschrieben: Wenn Deutschland jetzt auch hier in Siam den ihm gebührenden Platz in der ersten Reihe der Völker einnimmt, so verdankt es diesen Erfolg stiller ehrlicher Kulturarbeit; die deutsche Politik konnte bisher nur relativ wenig dazu thun, da sie infolge ihrer strengen Grundsätze in ihrer Bewegungsfreiheit etwas eingeengt ist. Es ist nun für uns besonders interessant, das Verhalten und Die Politik der Amerikaner in Siam
Abg. Hilbck (nl.) spricht sich für den Antrag Stumm aus. , a
Abg. Hitze: Der verletzte Arbeiter weiß unter den heutigen Verhältnissen nicht, welcher Beurteilung sein Unfall unterliegen wird; er bekommt schließlich nichts als em Stück Papier in die Hand. Dem Arbeiter fehlt die persönliche Fühlung mit den Berufsgenossenschaften; es geht heute alles bureaukratisch zu, es fehlt das Zwischenglied zwischen den Berufsgenossenschaften und den Arbeitern. Die einzig richtige Hilfe würde die Festsetzung der Renten durch das Schiedsgericht sein.
Die sozialdemokratischen Anträge werden abgelehnt, die Anträge Stumm angenommen, womit die Kommissionsvorschläge erledigt sind.
Nasch! 7 Uhr wird die weitere Beratung auf Mittwoch 1 Uhr vertagt. (Vorher dritte Beratung der Post- dam p f e r v o r l a g e.)
letzten Absatzes des § 57 durch die Kommission M die °llA icbeitffafilte Aenderung des ganzen Gesetzes überhaupt. Außer für den Berussgenossenschaftsvorstand enthalte der Kommynonsbeschlutz auch ein Mißtrauensvotum gegen den Vertrauensarzt der Berufsgcnosscnschaster. Wenn diese Kommrsstonsbeschlüsse angenommen werden und auch ein Eventualantrag abgelehnt wird, den er zur Anbahnung einer Vermittelung zu stellen beabsichtige, so würde er nicht bI? ,.9J-9en das Gesetz stimmen, sondern auch seinen vier- zehniahrrgen Vorsitz tu der Kmappschafts-Berufsgenosset^ 'chatt mederlegen müssen. (Heiterkeit bei den Sozialdemokraten.)
Aus Stadt und Kund.
(Anonyme Einsendungen, gleichviel welche« Inhalte-, werden grundsätzlich nicht ausgenommen.)
Gießen, 9. Mai 1900.
W. Ein hoher Festtag steht uns für morgen bevor, die Weihe unseres Krieger-Denkmals in Anwesenheit Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs und Sr. Großh. Hoheit des Prinzen Wilhelm. Unsere Stadt steht im Begriff sich zu schmücken. Am Bahnhof erhebt sich eine Ehrenpforte, und die Anwohner des Marktes treffen umfassende Zurüstungen. Bei den Vorständen des Festzuges herrscht regste Thätigkeit, in den Ausschüssen der städtischen Verwaltung und des großen Festkomitees verhandelte man lange hin und her um eine Reihe von Konzessionen, die man machen sollte rc., in den städtischen Baubureaus studierte man wochenlang allerhand Pläne und Zeichnungen. Andere siadierten die Zeremonien, die für die Feierlichkeiten zu be- obachten sind, und wieder andere addierten und kalkulierten effng bie Namen und Zahlen der offiziell zu ladenden Per- fonen. — Unb Geld kommt unter die Leute. Abgesehen davon, daß dieStadt, das Festkomitee, der Veteranenausschuß rc.
Abg. v. Rt chth o fen-Damsdorf (kons.): Wir erkennen zwar die Existenz gewisser Uebelstände an, aber das von der Kommtitton vorgeschlagene Rcmedium halten tuir für durchaus ungeeignet.
^..^-.Rösicke Dessau (wild): Die Kommissions-Vorschlage sind ein Kompromiß, an dem festgehalten werden muß. Die Arbeiter haben das lebhafteste Interesse daran endlich einmal selbst über die Festsetzung ihrer Rente gehört zu werden.
Staatssekretär Graf Posadowskh glaubt, auch die verbündeten Regierungen haben gegen die sachlichen Bestimmungen dieses Paragraphen kein Bedenken. Die Bedenken liegen lediglich auf geschäftstechnischem Wege. Ich kann Ihnen nur empfehlen, den Antrag v. Stumm anzu- mehmen, der dem behandelnden Arzt Gelegenheit giebt, gehört zu werden.
-Staatssekretär Graf Posadowskh: Die Berufs-- Genossenschaften sollten sich davor hüten, sich mechanisch an ärztliche Gutachten zu halten, sondern sie sollten an der des ärztlichen Ältestes beurteilen, welche Arbeiten der Mann noch verrichten kann, entweder im eigenen Be- rufe oder in einem anderen. Geschähe dies, dann würden viele schiedsgerichtliche Beschwerden vermieden werden. Wir müssen uns hüten, auch nur den Argwohn zu erwecken, n>ir^bcn Arbiter nicht unparteiisch behandeln. Des- halb muß der Arzt gehört werden, der der nächste Zeuge des Dhatbestandes ist. Und täuscht sich auch dieser Arzt in seinem Urteil — Aerzte täuschen sich auch manchmal — so bietet es doch dem Verletzten ein gewisses Gefühl der Berechtigung und Befriedigung, wenn er weiß, daß der Arzt, der ihn behandelt hat, auch gehört wird.
Der von dem Abg. v. Stumm angekündigte Vermittelungsantrag lautet: „Vor der Feststellung der Entschädi- A,uvg ist IN jedem Falle der behandelnde Arzt zu hören. Steht der behandelnde Arzt in einem Vertragsverhältnis zu der Berufsgenossenschaft, so ist auf Antrag ein anderer Arzt zu Horen". Daneben soll der Antrag auf Wieder- herstellung des Absatz 3 des § 57 der Vorlage aufrecht erhalten bleiben. '
I anstellen müssen, um alleBorbc
I M tU@t9-n- Tnkmnen erbauen zu können rc., hat auch
fnrn^n^HUfttke V°«°ile. Fahnenbänder,
« ?tlon8ftoffc' H°lMassen gelangen zur Berwenduna Ansichtspostkarten und andere kleine GeleqenbeitSartike! werden aus den Markt geworfen, Kränze werän gewunden sovrel, daß man mit Kalchas rufen könnte: Blumen ni»«S als Blumen! Unb dann unsere bildhauerisches Italien die Figuri-Männer aus den Dachstuben und Kellern v°n oben und unten! Sie werden gewiß auch mit allem ihrem Elstr arbeiten, unsere großherzogliche Familie, unsere drei Kaiser und die andern Monarchen des Dreibundes allenthalben feilbieten, und auch Bismarck und Moltke nicht fehlen I lassen, die sozusagen den Dreibund gemacht haben. Sü treiben überhaupt gar eifrig Politik, die Figuri-Männer, ch I dem Büstensormen, und lenken ihre Aufmerksamkeit auch auf I Ole sophokleische Behäbigkeit der Königin von England unb
den prächtigen Zylinderhut Ohm Krügers. Ebenso unsere I Buchhändler, die das patriotische und praktische Interesse I des Tages werden verbinden können, und die gegenwärtige I politische Lage in ihren Schaufenstern dekorativ darzustellen I vermögen. Und die Veteranen gilt's zu begrüßen aus 1 den benachbarten Städten und Dörfern. Diese werten Gäste der Stadt heißen auch wir herzlich willkommen. Möge das bedeutsame Fest einen so glänzenden Verlauf nehmen, I wie ihn die Vorbereitungen verheißen.
I <- /*• Zweiten Kammer der Landstände I ^egt em Antrag des Abg. Korell zur Regierungs-Vor- | “?9e, betreffend: den Gesetzentwurf, die Abänderung des Gesetzes vom 7. Juli 1896, die Entschädigung für an I llzbrand und Rauschbrand gefallene Tiere vor.
Ernennungen. Der landständische Archivar Georg Betz wurde auf sein Nachsuchen in den Ruhestand versetzt, und ihm das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. Der Regierungsassessor Ernst I Schenck aus Nidda zum Kanzlei-Direktor der Zweiten Kammer der Stände, der Vizefeldwebel Georg Wagner I w Darmstadt zum Kanzlisten bei der Zweiten Kammer der I Ittinde ernannt. Der Finanzaspirant Karl Lotz aus Unter- Schmitten wurde zum Vorsteher des Bureaus des Feld- bereinigungskommiffärs zu Friedberg ernannt. Der Re- gierungsaffeffor Schön in Heppenheim mit Aushilfeleistung bei dem Kreisamte Bensheim beauftragt.
*’ P. Der heftige Wolkenbruch, der gestern nachmittag unweit Kassel niedergegangen ist (siehe den ausführlichen Bericht aus Kassel), hatte zur Folge, daß die Züge von Kassel mit 30 bis 50 Minuten Verspätung hier ankamen.
** Oeffentliche Lesehalle. Im April wurden 1617 Bände ausgeliehen: Illustrierte Zeitschriften 469, Erzählende Litte- ratur 717, Versdichtungen 14, Jugendschriften, Märchen, Sagen 221, Litteraturgeschichte 5, Geschichte und Bio- graphieen 64, Länder- und Völkerkunde 45, Naturwissenschaft, Technologie 64, Land« und Hauswirtschaft 5, Medizin 3, Staatswissenschaft 4, fremdsprachliche Litte- ratur 6 Bände. An Männer: Handwerksmeister 197, akademisch Gebildete 48, Kaufleute 176, Beamte 17, Unterbeamte 106, Techniker, Schriftsetzer 115, Arbeiter, Tagelöhner 76, Diener, Burschen, Kellner 52, Lehrlinge, Gehilfen 239, Schüler 13, Studenten 21, Soldaten 2, zusammen 1062 Bände; an Frauen: Ehefrauen, Witwen, ältere Unverheiratete 190, Gewerbetreibende 98, Dienstmädchen, Aufwärterinnen 36, Arbeiterinnen, Ladenmädchen 48, Beamtinnen 25, Pflegerinnen 13, junge Mädchen, Lehrmädchen 145, zusammen 555 Bände. Nach auswärts kamen 26 Bände.
•* Verein für Hausbeamtinuen, Zweigverein Frankfurt a. M. Junge Damen, die entsprechende Ausbildung als Kindergärtnerin, Kinderfräulein, Erzieherin, Stützen, Haushälterin besitzen und Stellung suchen, werden auf obigen Verein aufmerksam gemacht. Derselbe hat stets eine Anzahl von Stellen in guten Familien zu besetzen und sucht Bewerberinnen mit guten Zeugnissen resp. Referenzen. Jahresbeitrag 1 Mk. Die Gebühr für erfolgte Vermittlung beträgt nur 2 Mk. Während des Winterhalbjahres finden gesellige Zusammenkünfte der Hausbeamtinnen statt. Abendkurse für den Unterricht in französischer Sprache und im Schneidern das ganze Jahr hindurch. Persönliche Fürsorge, Rat und Hilfe wird gerne erteilt. Damen des Vorstandes sind in den Sprechstunden anwesend und beteiligen sich neben der Leiterin der Stellenvermittlung an der gemeinnützigen Thätigkeit. — Geschäftsstelle Kaiserhofstraße 14 Part. Sprechstunden: Wochentags von 3 bis 5 Uhr.
F. Friedberg, 8. Mai. Unsere Augustinerschule, Gymnasium und Realschule, hat 105 neue Schüler ausgenommen, eine Zahl, wie sie noch nicht da war. — In Weckesheim siegte der seitherige Bürgermeister H. mit 61 Stimmen über seinen Gegner, der 30 Stimmen erhielt.
bm. Mainz, 8. Mai. Die Torpedoflottille, die am Montagvormittag hier eiutreffcu soll, wird nach gestern festgestelltem Programm in folgender Weise empfangen werden: Ein Dampfer wird der Flottille bis> Rüdesheim entgegenfahren und sie bis an das hiesige Ufer geleiten, wo die offizielle Begrüßung durch die Behörden stattfindet. Am Abend wird den Offizieren im Mi- litärkasino durch das Offizierkorps der Garnison ein Festessen gegeben werden, während welcher Zeit die Mannschaften durch die Krieger- und Marinevereine Bewirtung finden. Am folgenden Vormittag folgen die Offiziere einer Einladung der Stadt zu einem Frühstück im „Guten- bergkasino" und die Mannschaften zu einem solchen in die Stadthalle. Ein Nachtfest in der „Neuen Anlage" bildet eint Abend den Abschluß der Festtick; ketteln!. — In einer gestern hier stattgehabten A u s s ch u ß s i tz u n g des Landwirtschaftlichen Vereins der Provinz Rheinhessen gaben die Vorstalndswahlcn Anlaß zu sehr erregten Auseinandersetzungen. Während der seitherige erste Präsident durch Akklamation wiedergewählt wurde, rief ein Vorschlag, den Oekcknomierat Werüher von Nier-
Iahrtgen Arbeiter gewählt sind, welche im Unfallversicherungspflichtigenbetriebe beschäftigt sind.
Abg. Hitze (Ztr.): Auch wir halten die Vertretung der Arbeiter innerhalb des Rahmens dieses Gesetzes nicht für genügend und sind im Prinzip für eine Erweiterung. Angesichts des Widerstandes der BerufsgeUossenschaftew und der praktischen Schwierigkeiten ist man indes zum Verzicht auf diese Erweiterung gezwungen.
Abg. Fischbeck (fr). Vp.) hält insbesondere die Schwierigkeiten der Durchführung einer derartigen Arbeitervertretung gegen den Antrag für durchschlagens: auch dürfe nicht übersehen werden, daß die Unternehmer allein die Kosten der Versicherung tragen.
Nach einer kurzen Erwiderung des Abg. Molken- b n h r wird der Antrag der Sozialdemokraten abgelehnt und § 16 unverändert angenommen, desgleichen ohne Debatte der Rest des zweiten Abschnitts und der Abschnitt 3 (Mitgliedschaft des einzelnen Betriebs, Betriebsveräitder- ungen). Abschnitt 4 regelt die Feststellung und Auszahlung der Entschädigungen. §§ 51 bis 56 a behandeln die Anzeige und Untersuchung der Unfälle. § 51 schreibt schriftlich Anzeige des Unfalls durch den Betriebsiunternehmer bet der Ortspolizei und dem durch Statut zu bestimmendeyt Genos)enschaftsorgan vor. — Ein Antrag M o l k e n b u h r, obligatorische Anzeige auch bei der zuständigen Krankenkasse vorzuschreiben, wird vom Abg. Hitze bekämpft und gegen die Stimmen der Sozialdemokraten abgelehnt: §51 totrb_ unverändert angenommen, ebenso §§ 52 bis 56 a. — D.o7 ff. regeln die Feststellung der Entschädigungen. Nach 8 57 hat für gewisse Entschädigungsfeststelluitgen der Sek- L , ........ _____________________
ttonsvorstand der Genossenschaft, in allen übrigen Fällen zu beobachten, weil man ihr Verfahren im ganzen etwa Tp^tpn f, entscheiden. Nach dem als das Gegenbild des deutschen Vorgehens bezeichnen kann.
?Äpspu §57 der Vorlage, der dem bestehende I Amerikaner ist hier gleichbedeutend mit Missionar- denn
E-Ä-SLWBLK LL-LWÄL Gelegenheit gegeben werden, sich binnen einer Frist von I ihre Mlssionsthätrgkert hat, entzieht
einer Woche zu äußern. Diesen Absatz hat die Kommission g? u*Mcrc.r. "bUAuung. sehr vielen Fällen begnügen durch eine Reihe neuer Bestimmungen ersetzt. Danach I ober Die Missionare nicht mit der Seelenrettung, son- sollen die erwähnten Unterlagen dem Entschädignngs-Be- bcrn ste vermitteln auch wohl einmal ein kleines HandelS- rechttgten durch die untere Verwaltungsbehörde vorgelegt geschäft; ja, bei einigen ist das zur Hauptsache iücröen. Diese tjat den Entschädigungsberechtigten zu Pro- worden, wie auch thatsächlich verschiedene 0^1^61^ 2 tSÄ.!111 ^lten der Bernfsgenossenschaft die schäften und Geschäftsunternehmungen von offensichtlich be- weiteren Ermittelungen vorzunehmen I deuten-em Umfange von solchen frommen Herren üis Leben hör-n be ^X SMnbCn Sausen worben sind und b°tri-b°n werden. D° sie nun
tragsverhältnis, so ist auf Antrag ein anderer" Arzt zu allem aus Kosten ihrer Missionen hierher kommen, Horen. Dem Entschädigungsberechtigten kann gestatte/wer! I ^ben und ihre häufigen Urlaubsreffen machen, son- den, einen Beistand zuzuziehen und sich durch einen Bevoll- be5n aut$ Waren auf einzelnen Linien als MissionS- mächtigten vertreten zu lassen, die entstandenen Berhand- I 9,itcr ermäßigten Frachten befördern können, so liegt lungen sind der Berufsgenossenschaft zu übersenden. Giebt ! auf der Hand, daß sie mit der übrigen und der Entichadigungsberechtigte keine Erklärung ab, so ist der eigentlichen Geschäftswelt hier nicht aus besonders Berufsgenossenschast alsbald 'Jiadjridjt hiervon zu geben, I «utem Fuß- stehen. Das ist etwa die Art der ameri- 8 57 der den letzten Absatz des kanischen Arbeit hier zu Lande; man wird sie nicht be
fllrwor t^rni % SefifonberS fair nennen können. Die am = rifani^c
Abg hoch lSorl tritt de^eknn^7^ « a Regierung aber steht mit großer Energie hinter seinen
missionsbeschliisse ein, die nach estwm^ÄrUraa seiner^ Partei Blirg-rn und Unterstützt sie auch dann ausdrücklich, wenn noch dahin erweitert werden sollen, daß Beschlüsse de^s Ge 'm” keineswegs ganz zweifelfrei sind,
nosfenschafts- bezw. Sektionsvorstandes im Verein mit den I fcy,c flc c8 ,Bot ewigen Jahren unter Aufgebot Arbeitervertretern, die in gleicher Zahl und mit denselben ctne8 Kanonenbootes durch, daß die siamesische Re^ Rechten wie die Vorstandsmitglieder bei den Beschlüssen I geling an die Familie eines inzwischen verstorbenen rmtznwirken haben, zn fassen sind: daß ferner der Ent- I Missionärs noch über eine Million Mark anszahlen mußte, schadigungsberechtigte nicht verpflichtet sein soll, einer Vor- I nachdem sie demselben früher schon einen ungefähr gleichen I öre mitere Verwaltungsbehörde Folge zn leisten, I Betrag geliehen hatte. Der Herr hatte seine Thätigkeit I unoeii so",, seine Anträge und Erklär- als Missionsarzt begonnen und so viel Einfluß gewonnen,
9 Oq ? ©lumm (ÄÄ «fr k daß er die Regierung veranlassen konnte, ihm zur Au§:
3 b-ukung von T-akholzwalduug-n mehrere Hunderttausend
Dollars Vorschuß zu geben. Als er dann nach einigen Jahren die vereinbarten Zinsen nicht bezahlte, machte die I siamesische Regierung den Fehler, anstatt sich an den amerikanischen Konsul zu wenden, eigenmächtig Beschlag auf Eigentum ihres Schuldners zu legen, und das genügte, I im Verlauf von langen, umständlichen und künstlichen Ver- I Handlungen, nicht nur, um alle Ansprüche von Seiten der I Siamesen als verfallen, sondern auch sie als schuldig zu I erklären, den verursachten Schaden wieder gut zu machen. I Den letzteren auf beliebig viele Hunderttausende zu be- I rechnen war ja dann eine Kleinigkeit. Es kann nicht, I wie gesagt, wunder nehmen, daß unter diesen Umständen I die Amerikaner hier bei den Siamesen wie auch bei I den Europäern nicht gerade beliebt sind. Dazu kommt, daß Grund zu der Annahme vorliegt, daß von amerika- I nifcher Seite gelegentlich Sensationsnachrichten über Siam I in die Presse Europas und Amerika lanciert werden, die I geeignet scheinen, das Vertrauen in unsere Verhältnisse zu I erschüttern. Hierhin gehört die unglaubliche Nachricht von I einem Ue6 er falle, der hier auf den Prinzen Heinrich I gemacht worden sein soll, sowie auch die Lügenmeldung I über den Ausbruch der Pest in Bangkok, die der jetzt hier I so erfreulich entwickelten deutschen Schiffahrt leicht I schweren Schaden hätte zufügen können. I
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