Ausgabe 
9.10.1900 Erstes Blatt
 
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-s- Krofdorf, 8. Oktober. Mit dem heutigen Tage nimmt der Schulunterricht nach den dreiwöchentlichen Ferien wieder seinen Ansaug. Für unsere Schuljugend brachte der erste Tag insofern eine Neuerung, als zum ersten Male sämtliche Schüler Zeugnishefte erhielten, welche sie ihren Eltern vorzulegen hatten. Es sind dies eigens für den Regierungsbezirk Koblenz eingeführte Oktavheftchen. Durch die Eintragungen können sich die Eltern überzeugen, wie es mit ihren Kindern in der Schule steht.

»i Rodheim, 7. Oktober. Das am gestrigen Abend gefeierte Stiftungsfest des älteren Turnvereins, der gegenwärtig 74 Mitglieder zählt, nahm einen groß­artigen Verlauf. Trotzdem unsere Landleute sehr mit Herbst- arbeiten überhäuft sind, hatten sich fast alle Mitglieder mit Angehörigen eingefunden. Die dargebotenen theatra- lischen Stücke:Der schönste Mann vom Regiment", sowie Soldatenulk" fesselten alle Zuhörer, zumal bei sämtlichen Rollen viel gesungen wurde. Die überfüllten Räumlichkeiten gestalteten erst spät nach Mitternacht, daß man ein Tänzchen abhalten konnte.

sich der Deutsche Flottenverein angelegen sein lassen, Unterhaltungslektüre für die in China Verwundeten zu sammeln, und wird diese den einzelnen Kriegsschiffen, sowie den Feldlazaretten in Äautschou, Tientsin und Jokohama durch Vermittelung des Reichs-Marine-Amtes direkt zugestellt.

ürOn Holland mit großem Gefolge zum Besuch des Erbgrafen und der Erbgräfin von Erbach Schönberg hier ein. Der Aufenthalt ist. auf zehn Tage vorgesehen.

Frankfurt a. M., 6. Oktober. Die Stadtverordneten- rverfammlung wird in ihrer nächsten Sitzung den Bericht des Finanzausschusses entgegennehmen, der den Ankauf der Eschershelmer Lokalbahn und des Bockenheimer, n - 'lrlzttätSwerks befürwortet. Auf Wunsch der Lokalbahngesellschaft ist noch eine Bestimmung in den Ver­trag aufgenommen worden, wonach die Stadt anerkennt daß eine Verpflichtung zum Erwerb eines zweigeleisiqen Planums auf der Strecke HeddernheimRiederursel nur in dem Fall erntreten soll, wenn dafür Enteignungsrecht ver- I "Ehen oder das zum zweigeleisigen Ausbau erforderliche

* Metz, 5. Oktober. Hier werden augenblicklich mi Einem neuen Schnellfeuer-G.eschütz Versuche gemacht- I And zwölf Stück tragbare Maschinengewehre, die I nn die einzelnen Regimenter überwiesen worden find: aus Kolmar und Schlettftadt sind einige Jägerosfiziere und I Mannschaften hier eingetroffen, um die BedienungSmann- I »Haften im kriegsmäßigen Gebrauche der neuen Waffe zu unterwerfen. DaS Geschütz ist eine Art Kugelspritze mit Magazinladung und kann in der Minute 350 Schuß ab- geben. Durch eine eigene Vorrichtung wird eine pendel- artige Horizontalbewegung des Rohres hervorgerufen, sodaß die Kugeln eine große Breitenstreuung erhalten.

* Vom Telephon.Das Telephon macht in Rußland nur sehr langsame Fortschritte, und kein Wunder dies k I ^?elle Dir vor, ein Mann geht zum Telephon und schreit: i "Hallo! Sind Sie dort, Dvisastkivchsmartvoiczkic?"Nein! Ich bin ZollemschouskaffirnocknstiffSgrowoff!" Wer spricht?" Sechimockockiertrujaksmxkischokesmoff! Ich möchte gerne wissen ob LliferomanSkeffiSkillmajuvchwastowSkweibierskiez und Dvisosktifchsmartovoiczki noch immer bei Ihnen be­dienstet sind?"

* In dem altenburgischen Städtchen Schmölln ist am 30. September ein Krankenhaus eingeweiht worden. Zu dieser feierlichen Begebenheit hatte man den regierenden Herzog Ernst von Sachsen-Altenburg eiugeladen. Der Herzog leistete dieser Einladung Folge; er traf in Schmölln vormittags nach «/all Uhr ein und fuhr fünfzig Minuten später wieder fort. Diesen Aufenthalt feiert nun ein Herr Edwin Müller mit einem schwungvollen Gedicht,, dessen erste Strophe lautet:

's ist nicht ein Traum? So dürfen wir ihn schauen, Ihn, unser'n heißgeliebten, teuren Herrn?

Ihn, der seit zwei Jahrzehnten unfern Gauen Und uns'rer Vaterstadt so fern, so fern? So hat ein Ende unser schmerzlich Trauern, So ist erfüllt, was wir so heiß ersehnt?

Heil unS! Heil unS, daß wir in unserer Mauern Sein Antlitz schauen dürfen, liebgekrönt!

Donnert, Kanonen! Erklinget, ihr Glocken!

Fallt in den festlichen Jubel mit ein!

Laßt uns im jauchzenden, hellen Frohlocken

Treu unf're liebenden Herzm ihm weih'n.

Hell unfreß Heimatlandes herrlichster Zier!

Heil, Herzog, Dir!

Zur Erläuterung der vierten Zeile mag bemerkt werden, daß Schmölln von der Residenz P/a Wegstunden entfernt ist, darum:so fern, so fern!" Freuen wir uns mit den guten Schmöllnern, daß ihr zwei Jahrzehnte langes Trauern nunmehr beendigt ist.

Vermischtes.

* Berlin, 3. Oktober. Die Wohnungsnot hat dem städtischen Familien-Obdach in ver Fröbel- straße gestern so viel neue Gäste zugesührt, daß die h öch st e Belegungsziffer seit Bestehen des Obdachs erreicht worden ist. Es wurde von 113 Familien mit 434 Köpfen aufgesucht, so daß im ganzen 327 Familien mit 1366 Köpfen, darunter 421 Kinder und 42 Säuglinge unter­gebracht waren. Unter den Obdachlosen befanden sich ver­hältnismäßig wenige Familien, die schon längere Zeit in Berlin wohnen. Die mit den hiesigen Verhältnissen vertrauten finden leichter ein passendes Unterkommen als hier noch fremde; die Berliner benutzen auch nur int höchsten Notfall das Obdach. Diese Beobachtung hat man auch^im Asyl für Obdachlose in der Wiesenstraße gemacht. Das städtische Obdach war für einen solchen Massenzuzug von Familien, die fast sämtlich erst in den Abendstunden um Aufnahme baten, vollkommen vorbereitet. Die Obdach­losen erhalten, wie schon gemeldet, nicht nur Unterkunft, sondern auch Nahrung. Heute hat der Andrang nachgelassen und man hofft mit der Unterstützung der Bürgerschaft einen großen Teil der obdachlosen Fa­milien, von denen 173 Möbel (Wirtschaften für 1 bis 2 Stuben) mitgebracht haben, bald unterbringen zu können. Die Aufgenommenen benehmen sich recht gesittet und sind in der Mehrzahl nur durch die Wohnungsnot und Miets­steigerungen genötigt gewesen, das städtische Obdach aufzu­suchen. In fast allen "Fällen haben diese Aermsten in den Straßen Berlins vergebens nach Wohnungen gesucht und sind dann erst, nachdem alles Suchen umsonst gewesen, mit Hilfe der Polizei nach dem Obdach gekommen. In den Vororten Berlins, außer in Charlottenburg auch in Frie­denau, Weißensee, Rixdorf, Reinickendorf, Tegel, Fried- richsberg - Lichtenberg herrscht ebenfalls große Not um kleine Wohnungen, so daß überall Obdachlose verhanden sind. Der Amtsvorsteher von Friedenau hat eine Bekannt- machung erlassen, worin zur Unterbringung armer, obdach­loser Familien schleunigst kleine Wohnungen oder sonst

Kan-wirtschaftliches.

H. L. Darmstadt, 7. Oktober. Wie der Hessische Landwirt- schaftsratSrat unS mitteilt, wird das finanzielle Ergebnis der Landwirtschaftlichen Landesausstellung trotz deS starken Besuches nicht derart fein, daß der durch Nichtbewilligung deS StaatS- zuschusseS entstandene große Ausfall gedeckt werden kann. ES wird fich vielmehr infolgedessen ein recht erheblicher Fehlbetrag eraeben.

Darmstadt, 6. Oktober. DaS Ministerium beabsichtigt, auf Antrag des Landwirtschaftsrates zur Bekämpfung der Rinder- tuberkulöse den Viehzüchtern und Züchter-Vereinigungen, welche die Impfung ihres Zuchtoiehbestandes mit Tuberkulin beantragen, kostenfreie Impfung zu gewähren.

-v- A l s f e l d, 6. Oktober. In Verhinderung des Prä­sidenten des Oberhessischen Obstbauvereins, Geh. Regier­ungsrats Dr. Braden, eröffnete der Direktor der Ge­schäftsstelle des Vereins und Direktor der Obstbauschule in Friedberg Dr. von Peter die gut und mit vorzüglichem Obst beschickte O b st a u s st e l l u n g der Vereinsbezirke Alv- feld und Lauterbach imDeutschen Hause" Zu cklsseld. Er beleuchtete in seiner Begrüßungsansprache die Bestrebungen und die Organisation des Oberhessischen Obstbauveretns, sowie die Bedeutung der Arbeit einer besonderen Fach- swule gerade für die in Bezug auf den Obstbau schembar weniger günstigen Lagen. Hier heiße es durch jahrelanges Studium die Grundbedingungen fcstzustellen, die Erfahr­ungen an einer Stelle zu sammeln und die Ergebnisse der Untersuchungen in anderen ähnlichen Lagen auf vorliegende Verhältnisse anziiwenden. Nur so konnten Mißerfolge ver­mieden uud Erfolge auch unter schwierigen Umstanden er­zielt iind dem in'landwirtschaftlicher und volkswirtschaft­licher Beziehung so wichtigen Obstbau eine gute Heimstätte bereitet werden" Diese Aufgabe könne nur1 eine Schule nut tüchtigen Fachleuten in einem weiteren Bezirke durchführen. Er dankte dem Vereinsbezirk für die thatkräftige Unter­stützung der Schule in ihrer Arbeit. Der Vorsitzende des Vereinsbezirks, Mrei§ainhnann Hamann entwarf ein Bild des Obstbaues des Vereinsbezirks und gab seiner

Darmstadt, 6. Oktober. Unter den vielen Gra- tulanten, die zum kürzlichen Ehrentage Marie von ? rV l? k n ' ^er Reichgeehrten, erschienen, 6e=i Jatü) sich nuch der Da r m st ädte Journalisten - und ^^^?^"br-Veretn. Die Gefeierte ließ ihm fo^ siende Antw o rt zu teil werden:Ihr schöner und herz­licher Glückwunsch, hochverehrte Herren, ist von beschämen­der Liebenswürdigkeit für mich, und die Anerkennung die Sie mir spenden, übergroß. Ich weiß und fühle e§\mb muß es Ihnen .trotzdem eingestehen: die Freude über Ihre Gunst überwiegt noch die Beschämung. Es ist ein­mal beschlossen worden, das siebzigjährige Geburtstags­kind zu verwöhnen, was würde alles Ablehnen und Äp- winken nützen? So sage ich denn nur: Dank, tief beglückt gefühlten Dank. In größter Wertschätzung . . . Ihre er­gebenste Marie Ebner-Eschenbach'.

König, 7. Oktober. Morgen treffen, wie bereits ge­meldet, mit Sonderzug die Königin und die König in -

I gesucht werden. In Lauben Ställen

lätSSSSl ÄÄWZSÄSB An einem befand sich ein Plakat mit der werden Wohnungen vermietet!" Alle Wagen waten'beFetrt sogar unter den Fuhrwerken kampierten Personen W Ursachen der Wohnungsnot liegen zum Teil hmhi btele Häuser wider Erwarten zum L Ottob« uich 'reckk «obnungn^on 1 Tt fM M H^ser mi?kleiuen

9 k 2 Ammern nur noch wenig gebaut Ker Zu^g nach Berlin im letzten Viertel- fmnmf^U^nbK9rö^er gewesen ist, als der Wegzug. Hinzu Eommt noch, daß zwei Drittel aller Bewohner Berlins berboiUa1btaUntofnr^^Htrftsn frÜC?ie Kirchengemeinden

f0 w au§ Safir

61 Oktober. Der Schlächteraeselle wurde wegen Verdacht des wissentlichen -tw «r! M .uuf Antrag des Staatsanwalts verhaftet- Der Verhaftete hatte bestritten, mit dem ermordeten Winter bekannt gewesen zu sein. Die Verhaftung ist im Verlauf des Meineidsprozesses gegen den Präparanden Speisiger vC | uly I.

Io. Oktober an in den Ruhestand versetzt; der Kreisrat des Kreises Alzey, Fritz von Hornbergk zu Bach, wurde -um Kreisrat des Kreises Offenbach mit Wirkung vom 15. Oktober an ernannt. Der Landgerichtsrat bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg, Dr. Karl Meisel, wurde zum Landgerichtsdirektor bei diesem Gericht ernannt. Der Architekt Paul Eber le in zu Worms wurde zum technischen Assistenten bei dem bautechnischen Bureau des Ministeriums der Finanzen, Abteilung für Bauwesen, unter Verleihung des AmtstitelsBauasfistent" mit Wirkung vom 1. Oktober, der Rechner der Zivildiener-Witwenkasse, Rechnungsrat Karl Krebs in Darmstadt, zum Kontroll­beamten der Lokalkaffestellen für den Bezirk Darmstadt II., »'SÄ,«?!« BeSS

stssfe" ä st ans ääää1® Stroh, wurde auf fein Nachsuch--, in d-n Ruhestand ver. 1899 15700 Mk. aba-sckri-b-n wurdenÄ« 2. Klasse des $Rerhipnftnrh«»MS orfteUHviÄ s..« ra c .'I.' $ I ^^lngen hat sichge 1899 ^17286^ Mk. ^Reinertrag oerS b Verdienstordens Philipps des Großmütigen 5 Prozent des Aktienkapitals oder 4-/, Prozent des Buch-

" Kaufmännischer Ber.iu. Der Kaufmännische Verein Vorjahr'f-trug 7?' ®ie@SZff«n "läuft

L-'mgt° am Samstagabend seine zahlreich erschienenen bis 1914. Die Gesellschaft bat hie ES M-gU-d-r und Gäste zur Feier seines 27. Stistungs. Linie Franksurt-Obttursel-Sombura einaer^ckt' be en festes inSteins Saalbau". Das reichhaltige Programm I Genehmigung sicher auzuuehmeu ist Es wird^ibr wurde zu allgemeiner Zufriedenheit durchgeführt. Ein von fallen, sich diese KomeMon auf 50 4

2 *" des Vereins flott zur Darstellung gebrachter lassen. Möglicherweis kannte der Geftll^schaft der Betrieb Ein°kt-r, sowie em prachftig ausgestattetes lebendes Bild bis ins Inner? der Stadt, vielleichl bis kum Börsenvlük wechselte» in angenehmer Weise mit den Vorträgen unserer I von RegierungSwegcn gestattet werden Eine derartige sr/ RegimentSkapelle ab. Den Glanzpunkt des Abends bildeten n u.ung unserer X§en unb ®^

die von Frau H. W,ganb meisterhaft zu GHör gebrachten I Uuzuträglichkeft führen Der Kaufpreis von 500000

^ bTrÄ K d« Kl°vi«s°li- des Herrn J.ftius ist nach alledem m^ zu S abt ift? k e

^^n. aeibe Vortragende ernteten rau chenden Beifall Verfügung über dft Eschersheimer Landstraüe den ,inl n,n

undtnußt-n sich ,u einigen Zugaben verstehen. Ein solenner Zugang nach Nord^,n. 1® i®' «taX

Zoll beschloß d,e würdig verlaufene Feier und hielt di- schuß hat man allseitig den kür

Anwesenden bis zum Tagesgrauen beisammen. Am Sonntag I Elektrizitätswerk geforderten Preis iu dock befunden Wfumdta M d,e Mitglieder mit ihren Damen nochmals Man hätte gern auf den Ankauf des Werkes Benkbtet' iU eimflCn S'Unben ^Etlichen was aber ni%t möglich war w-ll ikÄfafti

♦♦ k k m £ . . I ^Erträge anetnandergekettet hatten. Doch gab es auch Ge-

Deutschen F^ottenverei?« für die den Ankauf des Werkes durch die Stadt

r^ottenverems für dte in China Ver- I und daher weitere Verhandlungen rechtsertiaten Nackd m mundeten bezw. die Angehörigen der Gefallenen bisher I sich die Gesellschaft bereit erklärt bat die^in hablnivi m beim Kanzleramt bezw. bei dem Hauptschatzmeister in Berlin I gebenden 3>/?prozentigen Frankfurter Obligationen^ ru emgegangenen Spenden hatten am 12. September 1900 94y4 Prozent zu übernehmen Ernt ber -in

b.e @=famtfumme von 74584 Mk. 66 Mk. erreicht; soweit stimmig diesem Vertrage zu ' L dritte V-tträa °! sich aber nach A^stlichen Anmeldungen noch nicht in Berlin I trifft die Erbauung von Vorortbahnen^ Der I eingegangener Gelder Überblicken läßt, dürfte die Gesamt- I Ausschuß erörterte zunächst die Frage ob die Stadt üb-r- I Memmmü elTh^a16 Da vielfach Haupt solche Bahnen bauen solle Hier ste en n" cht weit

k. öer Organisation des Flottenverems auf- I in die Ferne schweifende Bahnen in Frage sondern solcbe I Frachten Chma-Spenden unmittelbar an das Hilfskomitee I die den Landkreis Frankfurt umfassen, ein Gebiet, das nach I «^amnrhPneShant beSfelb"b= unb nach durch Vermehrung der Bevölkerung unserer Stadt

geführt worden sind, so hat die Gesamtbeifteuer, die der I zuwachsen muß. Alles, was darüber hinaus liegt bleibt I iAnn u l blef? leistet jedenfalls der Gesellschaft überlassen. Die städtischerseits geplanten

schon jetzt das doppelte der vorhin angegebenen Summe er- I Vorortbahnen sind weiter nichts, als eine Fortsetzung I "Kl- Die dem Deutschen Flottenverein unmittelbar zu- unserer Straßenbahnen,- eine Ueberlassung an Andere geführten Spenden sollen tn Verbindung mit dem Reichs- I wäre ein gleicher Fehler, wie er früher gemacht wurde I Marme-Amt derart verwendet werden, daß aus ihnen I der der Stadt viel Geld kostete. Mit der Wohnungs- I Renten für solche Angehörige der Kaiserlichen Marine ge- I frage steht die Frage der Vorortbahnen in engem Zu- I bildet werden, die in den Kämpfen in China dauernd dienst- I sammenhang. Aus all den angegebenen Gründen hat Der I pocr erwerbsunfähig geworden find. In ähnlicher Weise I Ausschuß die prinzipielle Frage einstimmig bejaht. Der I ift vorgesehen, den Hinterbliebenen der in China gefallenen I vorliegende Vertrag legt der Stadt lediglich die Verbind- I Angehörigen der Kaiserlichen Marine im Bedarfsfälle eine I lichkeit auf, die Strecke von Eschersheim bis Heddern- I Rentenunterstützung zuteil werden zu lassen. Abgesehen von I heim zu bauen; die Kosten stellen sich auf 100 000 Mk. I toll auf Grund des Aufrufs eingegangenen Geldspenden hat I Ebenso hoch dürfte die Reststrecke kommen. Vorteilhaft für I *..... - * * 1 die Stadt ist, daß durch die Fortführung bis nach Hom- I

bürg die Frequenz eine größere werden wird; es steht I daher mäßige Verzinsung unserer Strecke in sicherer Aus- I sicht. Die Bahn wird in die Stadt geleitet werden; man I kann dann vielleicht vorn Börsenplatz aus in di- I rektem Wagen nach Hornburg fahren. I