Genugtuung Ausdruck über die konstatierten Fortschritte in der Erkenntnis der Bedeutung des Obstbaues und der regen Thätigkeit auf diesem Gebiete. Ferner äußerte er seine Freude darüber, daß die heutige Obstausstellung in Alsfeld quantitativ, besonders aber qualitativ über ihrer Vorgängerin stehe. Ter Vorsitzende des Lokalkomitees, Kreisrat Dr. M e l i o r, lud sodann die Anwesenden zu einem Rundgange durch die AusstellunA sowie zur Besichtigung des hiesigen pomologischen Versuchsgartens ein, einer Aufforderung, der unter Aeußerung vollster Befriedigung über das Gesehene entsprochen wurde. Seitens des Landwirtschaftsrates war der zweite Sekretär Tr. Pfreimtner erschienen. Der landwirtschaftliche Provinzialverein war durch Oekonomierat Leithiger vertreten. Tie Ausstellung präsentiert sich im gärt* nerischen Schmucke vorzüglich.____________________________
Zpichlm der omiWten frankfurter StMhkatkr.
Opernhaus.
Dienstag, 9. Oktober: „Lucrecia Borgia"; hierauf „Cavalleria rastieana“. Mittwoch, 10. Oktober: 1. Abonnements- Konzert. Donnerstag, 11. Oktober: „Der Freischütz". Freitag, 12. Oktober: „Die Puppe". Samstag, 13. Oktober: „Don Juan". Sonntag, 14. Oktober, 3% Uhr: „Geisha"; abends: „Prophet". Montag, 15. Oktober: „Barbier von Sevilla", hierauf „Bajazzo". Dienstag, 16. Oktober: „Der Freischütz".
Schauspielhaus.
Dienstag, 9. Oktober: „Heimath". Mittwoch, 10. Oktober: „Weber". Donnerstag, 11. Oktober: „Rora". Freitag, 12. Oktober: nZaza". Samstag, 13. Oktober: „Die Neuvermählten", hierauf „Gläubiger". Sonntag, 14. Oktober, 3«/- Uhr: „Im weißen Rößl"; abends: „Der Probekandidat". Montag, 15. Oktober: „Die Neuvermählten", hierauf „Gläubiger". Dienstag, 16. Oktober: „Ueber unsere Kraft".
*) Wenn nicht anders bemerkt, Anfang 7 Uhr.
Handel und Uerkehr. Volkswirtschaft,
franktcner Börse vem 6. Oktober.
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Meilen auf Kredit per ult. Okt 1.90%, do. per ult. u xt‘ 3'10 %» Diskonto-Kommandit per ult. Okt. 1.850/y, do. per alt. Novbr. 3.00%, Lombarden per ult Okt. 0.75%, do. per ult Novbr. 1.00%. Deutsche Bank 0.00%,
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LV« Uhr: Kreditaktien 202.80-203.30-00 bz., Die-
konto-Kommai.^c 171.80-60-172.50 bz. G., Staatsbahn 140.20 bz. Iwmbarden 00.00 00.00 b., Laura 000-00, Berliner Handelsgesell- J)Z‘’ 3proz' Mexikaner 00.00 bz , Sproz. Portugiesen uu.uo-00 bz., Ottomanbank 000.00 bz , Bochumer 000.60 bz, Deutsche Bank 182.70-3.50 bz., Harpener 181 50 bz.
Märkte.
Grünberg, 6. Oktober. Fruchtmarkt. Weizen 16,00—17,00 Mark, Korn 16,00—17,00 Mark, Gerste 13,00—13,75 Mark, Hafer 12,74—13,00 Mark, Erbsen 00,00—00,00 Mark, Linsen 00,00—00,00 Mark, Samen 15,50—00 Mark, Kartoffeln 0,00-0,00 Mark.
Getreide.
Infolge etwas niedrigerer amerikanischer Forderungen bewegte fich das Getreidegeschäft in der abgelaufenen Woche in ruhigen Bahnen. Auch die russischen und rumänischen Offerten sind co. Mk. 2. — per Tonne billiger geworden, die Grundtendenz bleibt jedoch fest. Roggen ist ebenfalls etwas billiger; Hafer unverändert; Futtergerste ca 2.— Mk. per Tonne billiger erhältlich. Braugerste bleibt ruhig. Mais in gleicher Weise etwas billiger angeboten. Die heutigen Notierungen sind: Kansas 2, Mk. 139—140- Redwinter 2, 138,50; Südruss. Weizen 134—151; Rumän.' Weizen 137—150; russ. Roggen 106—113; russ. Futtergerste 103; weißer amerikan. Hafer 102; russ. Hafer 100 bis 118; Mixed Mais 97; per Tonne cif Rotterdam.
Tabak.
Bezugnehmend auf unseren letzten Bericht ist die darinnen ausgesprochene Ansicht, daß bis Ende dieser Woche der Einkauf der neuen Ernte beendigt sei, nicht einae- trofsen, doch sind hieran die Händler unschuldig. Ta bis jetzt die Oberländer, Neckarthäler, Brüheimer und der größte Teil der Rheinpfälzer Tabake verkauft, so sind nur noch die badischen Grundirte zu verkaufen und sind die von den Produzenten geforderten Preise für die Qualität der Tabake so exorbitante, daß selbst bei der noch nicht nachgelassenen unverantwortlichen Einkaufsweise doch die Händler ruhiger geworden sind. Einige Orte hatten ein besseres Einsehen, haben die Hitze der Händler benützt und gut abgeschnitten. Nachdem man jetzt nach und nach in die Lage wmmt, die Qua-- lität unterscheiden zu können, so findet man doch, daß viele schlecht brennende-und auch kräftigere Tabake darunter vorkommen, als man vermutete. Tie Witterung der letzten Woche war den Tabaken am Tach nicht günstig und ist viel angefault, nur die zwei letzten Tage haben durch «Abkühlung der Witterung und durch die eingetretenen stärkeren Winde den Tabaken gut gethan und wäre es zu wünschen, daß es so bliebe, sonst giebt es, bis der Tabak dachreif, noch viel faulen. Es wurden verkauft die Orte Leutershausen zu Mk. 23—26, Oftersheim zu Mk. 30, und Sandhofen angefangen Mk. 28—30. In alten Tabaken wurden ca. 100 Zentner 1898 er Neckarthäler Einlage mit Umblatttabake zu Mitte der Mk. 30 verkauft. Ferner ein kleiner Posten 1899 er Walldörfer zu Mk. 30 transit. In losen Pfälzer Rippen geschäftslos; lose feine M. 9, gebündelte M. 10—11.
Hopfen.
Am Markte in Nürnberg konnte sich auch während der Berichtswoche das Geschäft nicht beleben, da einesteils die Käufer sich sehr zurückhaltend zeigten, anderseits auch die Eigner etwas hartnäckig sind, sodaß Abschlüsse sehr schwer zu stände kamen. Obwohl an auswärtigen Sorten sehr schöne Auswahl vorhanden ist, kann sich das Geschäft hierin nicht beleben und werden vorherrschend nur fränkisch^ Landhopfen dem Markte entnommen. Der Export greift nicht genügend ein, sodaß auch die Marktware sehr vernachlässigt ist, für letztere wurden M. 55—70 bezahlt, Württemberger kostet M. 80—110, Badischer M. 80—115, Elsässer M. 80—100. In Baden ist die ganze Ernte aufgekauft, Württemberg wird rasch geräumt, im Elsaß entwickelt sich das Geschäft nur schleppend.
ViehmLrkte.
Hauptsächlich in Großvieh entwickelte sich während der Berichtswoche an allen Märkten ein sehr lebhaftes Geschäft und wurden prima Tiere dem Markte mit Vorliebe entnommen. Kühe und Jungtiere waren weniger beachtet, es blieb hierin auch ziemlich Ueberstand. Kälber waren sehr begehrt und wurden flott gehandelt. Schweine, sowohl fette Ware als auch Läufer und Milchschweine sehr lebhaft gehandelt. In Schafen und Lämmern fand nur geringer Umsatz statt, das Geschäft entwickelte sich sehr schleppend.
Kohlen.
ES notieren: Ruhr Fettnuß Körnung I und II Mk. 270 blS Mk. 280, Nußschmtedekohlen Mk. 250 bis Mk. 260, Deutsche Anthrscit-Nußkohlen Mk. 360 btv 370, englisch; Anthraett-Nußkohlen Mk. 430 btS Mk 440, Ruhr-Flemmnuß Körnung I und II Mk. 260 btS Mk. 270, Ruhr - Flammnußkohün III Mk. 250 bi« Mk. 260, Fettschrot Mk. 225 bis Mk. 235, Ruhr-BruchcokS Mk. 360 bi- Mk. 380, AuSfiebgries Mk. 170 bi« Mk. 180. Alle« per 10 To. ab Mannheim. Die Lage ist unverändert. Das D-cknngsbedürfniS im Hausbrandgeschäft ist nach wie vor groß, währenddem im Jn- dustrtekohlengeschäft sich eine vernünftigere Auff-ssung drLage duich- zurina-m beginnt.
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