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, Köln, 6. Mai. Den Höhepunkt der zu Ehren der I vom Kaiser hierhergesandten Torpedoboots-Division veranstalteten Festlichkeiten bildete der gestern abend im Gürzenich veranstaltete Festkommers. Beigeordneter, Piecq eröffnete den Kommers mit einer Ansprache, worin' er auf die Worte des Kaisers bei seiner Anwesenheit 1897 Bezug nahm: navigare neeesse est. Der Redner forderte die Anwesenden auf, dem Kaiser durch Dick und Dünn zu folgen, der nur die Wohlfahrt seines Volkes im Auge habe. Die Versammlung sandte ein Huldigungstelegramm an den Kaiser rund den Kronprinzen.
' Stuttgart, (>. Mai. Bei der Eröffnung der Marine-Ausstellung, der der König anwohnte, hielt der Fürst Urach eine Ansprache an den König, worin er diesem den Dank für die vom Flottenverein gewidmete Unterstützung ausdrückte und die Hoffnung aussprach, daß die Ausstellung in den breitesten Schichten des schwäbischen Volkes Interesse erwecken und die Zwecke des Flottenvereins fördern werde. In seiner Erwiderung dankte der König den Herrn des Landesausschusses für ihre Mühewaltung, sprach die Hoffnung aus, daß die Ausstellung die Leistungen und Bedürfnisse der deutschen Flotte zeigen werde, und schloß-mit einem Hoch auf den mächtigen Schirmherrn der Flotte, Kaiser Wilhelm. Hierauf ersuchte der König den Fürsten Urach, die Ausstellung zu eröffnen. Der Fürst eröffnete die Ausstellung mit einem Hoch auf den König.
München, 6. Mai. Bulletin über das Besin d e n d e s Königs Otto. Seine Majestät der König klagen nicht mehr über Schmerzen und geben auch auf Druck keine Schmerzensempfindung zu erkennen; indessen ist das Allgemein befinden durch die vorausgegangene Storung sichtlich beeinträchtigt und der Kräfte- zustand weniger befriedigend. Schloß Fürstenried. Dr. v. Ziemssen, Dr. I. Bauer, Dr. v. Angerer, Dr. v. Grachey.
— Die „Münchener Post" schreibt: Es ist aufgefallen, daß in letzter Zeit die Forderung der Erhöhung der Civil- liste anscheinend in die Versenkung verschwunden ist. Der Grund hierfür ist, wie w.ir bestimmt erfahren, darin zu suchen, daß man in maßgebenden .Kreisen das Hin- scheiden des Königs Otto in Bälde erwartet, wodurch dann natürlich die Sache sich von selbst regeln würde. .
versetzte, so würde dies in vielen Fällen und ganz besonders in den jetzt vorliegenden Fällen, wo es sich um Anstellungen unmittelbar nach Beginn eines neuen Schuljahres handelt, zu unerträglichen Störungen des geordneten Unterrichtsbetriebs au allen davon berührten Schulen führen. Ap,ch würden dadurch die Lehrerstellen an den höheren Bürgerschulen zu bloßen Anfängerstellen herabgedrückt, und bei dem unablässigen Wechsel in den Personen
wendet wird, hängt nichit von ihm selbst ab, sondern von den jeweiligen Bedürfnissen des Dienstes und den Entschließungen der obersten Schulbehörde. Es giebt wohl kaum einen Assessor, der, wenn man ihm freie Wahl ließe, nicht lieber qji einem Gymnasium oder einer Realanstalt als an einer höheren Bürgerschule thätig Wäre. Um so härter und unbilliger müßte es erscheinen, wenn man die Inhaber dieser minder begehrten Stellen nun auch noch dadurch schädigen wollte, daß man sie später zu Oberlehrern beförderte, als ihre gleichalterigen Amtsgenoffen an den staatlichen Schulen, es muß vielmehr als unabweisbar anerkannt werden, die Anstellung beider Kategorien von Lehramtsafsessoren gleichzeitig oder doch mit Wirkung vom gleichen Zeitpunkte an erfolgen zu lassen. Wollte man dies Ziel nun etwa auf dem Wege erreichen, daß man die an den
«abend stattfand, nahm einen glänzenden Verlaus. — Der „Montagzeitung" zufolge überreichte der Kaiser vor dep Gala-Oper am Samstag dem Fürsten von Fürstende r g das Großkreuz des Roten Adlerordens.
Berlin, 7. Mai. Kaiser Fra nz Josef empfing, gestern nachmittag die Vertreter der hiesigen österreichisch- ungarischen Kolonie in Audienz. Sämtliche Angehörige österreichisch-rmgarisck)er Vereine waren durch Abgeordnete vertreten.
Barcelona, 6. Mai. Anläßlich einer Schülervorstellung im Lyceum wurde der Minister des Innern von über den Steuerdruck aufgebrachten Kaufleuten thätlich insultiert. Die Gendarmerie mußte einschreiten und mehrere Verhaftungen vornehmen. In Jatiga demolierten Offiziere, durch einen Zeitungsartikel beleidigt, . „ . -
die Druckerei des Blattes „Progreno". Der Kriegs- stellung in Betracht kommen, an staatliche Lehranstalten Minister ordnete ein- Untersuchung an. 1
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der Leiter und Lehrer müßte den höheren Bürgerschulen die zur gedeihlichen Entwickelung unentbehrliche Stetigkeit notwendig verloren gehen. Im gegenwärtigen Zeitpunkt verbietet sich dies Verfahren übrigens auch besonders noch um deswillen, weil für die Assessoren an den staatlichen Lehranstalten Erhöhung der Remunerationen bewilligt ist, für diejenigen an den höheren Bürgerschulen aber eine bezügliche landständische Bewilligung bis jetzt noch nicht erfolgt ist. Wollte man daher die 5 in Betracht kommenden Assessoren gerade jetzt von den höheren Bürgerschulen abberufen und sie durch 5 Assessoren ersetzen, die seither an staatlichen Lehranstalten gewirkt haben, so würden diese letzteren durch solchen Wechsel auch pekuniär, wenn nicht geschädigt, so doch in unbequeme Lage versetzt. Alle diese Erwägungen lassen demnach den oben bezeichneten Weg als ungangbar erscheinen, und als das allein Richtige ergiebt sich, die dem Dienstalter nad) zur Anstellung berechtigten, zur Zeit an höheren Bürgerschulen verwendeten Assessoren an eben diesen höheren Bürgerschulen auch in das Oberlehreramt einrücken zu lassen. Dies entspricht übrigens auch ebensowohl dem seither (zum letztenmale im Herbst 1899) geübten Brauch, wie den Absichten der Ständekammern, die jetzt ihre Zustimmung dazu erteilen sollen, daß die Mittel, welche zur Abstellung der in Frage stehenden 5 Lehrer mit Wirkung vom 20. April l. I. an erforderlich sind, unb ebenso die Mittel, Welche in dem Falle erforderlich werden, daß im Laufe des Rechnungsjahres 1900/1901 etwa ein oder der andere Weitere Oberlehrer unter gleichen Voraussetzungen an einer höheren Bürgerschule ernannt werden müßte, zu Lasten des Fonds unter Kap. 48, Titel 2, Pos. a des Hauptvoranschlags für 1900/1901 über die bewilligte Etatssumnie hinaus aufgewendet werden können.
" Zur Deukmalsweihe. Die vereinigten Militär vereine Gießens beabsichtigen aus Anlaß der Enthüllung des Kriegerdenkmals am 9. Mai abends 7J/4 Uhr auf
höheren Bürgerschulen verwendeten Assessoren, sobald sie nach der Reihenfolge des Dienstalters für definitive Au-
Wien, 6. Mai. In dem gestern abgehaltenen Kabinettsrat wurde das bereits am Dienstag dem Reichsrat zugehende Sprachengesetz endgiltig festgeftellt. Dasselbe enthält ein Sprachengesetz für Böhmen, ein solches für Mähren, sowie ein Gesetz über die Einteilung Böhmens in zehn Kreise. In dem Sprachengesetz für Böhmen wird den Czechen die innere czcchische Amtssprache in den rein czechischen Bezirken zugestanden; außerdem wird Böhmen in ein rein deutsches, ein rein czechisches unb ein gemischtes Sprachengebiet eingeteilt.
— Wie über Brünn bekannt wird, hat der reichsrät- liche Czechenklub befinden Beschluß gefaßt, im Reichsrate entschiedene Obstruktion durchzuführen. Die Regierung werde den Kampf gegen die czechische Obstruktion nicht aufnehmen, sondern bereits am Donnerstag in den Versammlungen des Abgeordnetenhauses eine Pause wegen der Delegationen eintreten lassen. In der Pause werde das Ministerium Körber zurücktreten.
— Der niederösterreichische Landtag nahm nochmals das bereits im Vorjahre beschlossene, von der Regierung nicht sanktionierte Gesetz, wonach die deutsche Sprache als alleinige Unterrichtssprache in den Volks- und Bürgerschulen Niederösterreichs bestimmt wird, an.
Konstantinopel, 6. Mai. Der Sohn des Polizeiministers Mustafa, sowie ein Artilleriehauptmann flüchteten wegen der ihnen drohenden Verhaftung ins Ausland.
। amtsrichter bei dem Amtsgericht Lauterbach Geheime Jusw rat Moritz Hempel ist auf sein Nachsuchen in den Ruh, stand versetzt, der Amtsrichter bei dem Amtsgericht Daw stabt II Dr. Otto Schwarz zum Lanbrichter bei der Lanbgericht ber Provinz Starkenburg ernannt worben; bei Obereinnehmerei-Assistent Regierungsasfesior Philipp Kuh! zu Mainz würbe aus bem Staatsbienst entlassen. Dir Lehramts-Assessoren unb provisorischen Lehrer zu Ober-
| leerem an den bezeichneten Anstalten ernannt: AlvyZ Matthes aus Reinheim am Gymnasium zu Mainz!
I Dr. Ernst Kornemann aus Rosenthal am Gymnasi-ur zu Gießen; Wilhelm Liebrich aus Gießen an btt Realschule zu Michelstadt; Dr. Karl Noll aus Gießen an ber Realschule zu Wimpfen; Dr. Heinrich Willen bücher aus Worms am Realgymnasium unb ber Real schule zu Mainz; Dr. Abolf Krämer aus Darmstabt am Gymnasium zu Bübingen; Dr. Jakob Mayer aus Albig am Gymnasium zu Bensheim; Dr. Karl Zulauf aus Bingen am Realgymnasium unb ber Realschule zu Mainz; Karl Rouge aus Darmstabt am Gymnasium zu Mainz; August Gebharbt aus Ober-Ingelheim an ber Augustinerschule (Gymnasium unb Realschule) zu Friebberg); Wil Helm Peters aus Nieder-Erlenbach am Neuen Gymnasium zu Darmstabt; Karl Hoffmann aus Altenburg an br Realschule zu Alsselb; Dr. Reinharb Dipel aus Grün berg am Gymnasium zu Mainz; Dr. Karl Schmibt am Friebberg am Gymnasium Fribericianum zu Laubach; Kail Bernbeck aus Lehrbach am Gymnasium zu Gießen; Karl LampaS aus Nidda an ber Augustinerschule (Gyin nasium unb Realschule zu Friebberg; Karl Roller ans Darmstabt an der Oberrealschule zu Darmstadt; der Ober lehrer an der Real- und Landwirtschaftsschule zu Gros' Umstadt August Todt zum Oberlehrer an der Oberreal schule zu Darmstadt. Der Oberförster der Oberförsterei Hoch-Weisel, Forstmeister Karl Weigand zu Butzbach wurde in die Oberförsterei Wieseck, mit dem Wohnsitz zu Gießen, versetzt; der Regierungsassessor Wilhelm Krug aus Crumstadt zum Steuerkommissariats-Assistenten bei bttn Steuerkommissanat Gießen ernannt.
** Das Ministerium des Innern hat an die Zweite Kammer der Land stände folgende Vorlage gelangen lassen. Seine Königliche Hoheit der Groß- Herzogs haben durch Allerhöchste Entschließung vom heutigen Tage auf Grund d'er landstündischen Bewilligungen 17 seither provisorische Lehrer an Gymnasien und Reot- anstalten mit Wirkung vom 20. April L I. zu Oberlehrern zu ernennen geruht. Nun wirken zur Zeit 5 Lehramtsassessoren von gleichem Tienstalter wie diese neuernannteu Oberlehrer in provisorischer Verwendung an höheren Bürgerschulen, nämlich je 1 an den höheren Bürgerschulen zu Vilbel, Lauterbach, Pfungstadt, Dieburg und Neu-Isenburg. Ob ein Lehramtsassessor an einer höheren Bürgerschule oder an einer staatlichen Lehranstalt ver-
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Ausland.
Brüssel, 6. Mai. Die Schenkung des Königs kommt nicht mehr zur Verabschiedung, da in der betreffenden Sektion zu^schwere Bedenken obwalteten. Bereits früher sollen liberale und klerikale Minister sich geweigert haben, dieses Gesetz einzubringen, da es gegen den Code civile verstoße, unb eine Schädigung ber Ansprüche der Tochter des Königs unb derer eventuellen Gläubiger bedeutet.
Paris, 5. Mai. Das deutsche Haus in der Weltausstellung wird am 12. Mai eröffnet werden. Abends findet großer Empfang statt.
Madrid, 6. Mai. Der Außenhandel Spaniens ist in steter Besserung begriffen. Im letzten März brachten Tabak und Stempel zirka 7 Millionen mehr als im Vorjahre ein. Der Staat verfügt gegenwärtig über ein Saldo von 50 Millionen auf der Bank von Spanien, was be zeichnend ist für die gute Lage des Schatzes. Die Madrider Stadtverwaltung kündigt die Verpachtung der Konsumsteuer an den Meistbietenden an. Der Ansatzpreis beträgt 23,750,000.
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Aus Stadt und Sand.
*• Se. König!. Hoheit der Großherzog von Hessen nebst Gefolge und Dienerschaft passierten heute früh 7,57 mit dem v-Zuge von Berlin kommend die hiesige Station und nahmen im Salonwagen das vorher bestellte Frühstück ein.
•* Ernennungen rc. Der Museumsinspektor Professor Dr. Back ist zum Direktor der Kunst- und historischen Sammlungen des Museums zu Darmstadt ernannt worden. Dem Generalreceptor des Mainzer UniversitätS- und Ätrpenbienfonds Regierungsassessor Adam Hofmann ist der Amtstitel „Fianzamimann" erteilt worden. Der Ober
Der Krieg m Südafrika.
London, 6. Mai. Nach einem Telegramm aus Brandfort l;at der große Vormarsch von Lord Roberts! nuf Pretoria auf der ganzen Linie energisch begonnen. Auf dem rechten Flügel ist der General Brabant, der einen Punkt ca. 20 Meilen von Wepener auf der Straße nach Ladybrand erreicht hat. Im Zentrum ist Lord Roberts, dessen Infanterie in Brandfort steht und dessen berittene Infanterie an dem Vetflusse angelaugt ist. Lord Ki t ch e n e r ist mittags in Brandfort eingezogen, Lord Roberts am Abend. General Freu ch durchstreift das Land nördlich von Brandfort mit seiner Kavallerie. Man glaubt, daß auch Lord Methuen in Boshop und die Natalarmee mit Lord Roberts zugleich avanzieren werden. General Jan Hamilton rückte am 6. d. M. bis Neal Welkot vor. Unterwegs war er beständig mit dem Feinde in Berührung. Vorläufig ist es unmöglich, alle Einzelheiten des britischen Vorstoßes anzugeben. Die von Lord Roberts getroffenen Bestimmungen find, wie es die Brandforter Nachrichten besagen, vortrefflich. Es ist zweifellos, daß die Buren hier kräftigen Widerstand leisten wollten; sie beabsichtigten, eiligst Truppen gegen die Engländer herbeizuschaffen, die Geheimhaltung und Schnelligkeit der britischen Bewegungen brachten sie aber außer Fassung; sie wurden vom Schrecken ergriffen und flohen. Unter der Burenmacht, die sich am 3 d. M. zurückzog, war ein fremdes Regiment, vermutlich ein französisches, dessen Leute sämtlich Khakiuniform trugen.
- Beim Jahresbankett in der Londoner Kunstakademie sprach Salisbury die Hoffnung aus, daß, nachdem nunmehr Lord Roberts den großen Vormarsch begonnen, der ! südafrikanische Krieg sein baldiges Ende erreicht haben werde.
Deutsches Reich.
Berlin, 6. Mai. Wie aus Wien gemeldet wird, t0Iü.n!re^ Kaiser Wilhelm und der Zar bestimmt nicht nach Wien, da^K a i s e r F r a n z I o s e f seinen 70. Geburts- lag in aller Stille in Ischl oder Wallsee verbringen wird.
— Nach einem Telegramm des „Berl. Tgbl." aus Kiel ordnete das Kieler Konsistorium die Amtsentlassung des in Disziplinaruntersuchung befindlichen hochorthodoxen P a st o r s Petersen in Oxenwatt in Nordschleswig an.
— Auf den gemeinsamen Antrag des Vereins deutscher Ä"6enieu-re, des allgemeinen deutschen Realschulmänner- Vereins zur Förderung des latein-- l?lbn höheren Schulwesens und des Ver-
, fur , ^djul Reform nahm eine von 300 lorw?/0.besuchte Versammlung entsprechend einer von 12 000 Perionen unterzeichneten Petition einstimmig die beiden Forderungen an, daß alle neunklafsigen höheren Schulen, also Gymnasien, Realgymnasien und O b e r r e a l f dj u l e n t«ie gleiche Berechtigung zu den wissenschaftlichen Studien unb höheren Laufbahnen haben müssen, während die Weitere Gestaltung aller höheren Schulen in der Richtung zu bewirken ist/daß sie einen gemeinsamen, die drei untere u blasse n umfassenden la kein losen Unterbau erhalten. Die Forderungen sollen mit der Petition dem Kultusminister übermittelt werden.
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Herzog * hebenden di- deö Mßplo zwWN in * Halali
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Telegramme des Gieheuer Anzeigers.
London, 7. Mai. Lord Roberts telegraphiert vom 5. Mai, abends 7 Uhr vom Wetflusse: Ich bin heute mit Pole Carews Division hierher marschiert. Das Haupt- Quartier und die Brigade von Wawell liegen zwei Meilen zurück. Die Brigade vor Maxwell steht noch etwas östlich von uns. Der Feind steht in beträchtlicher Stärke auf dem gegenüberliegenden Flußufer. Unsere Artillerie beschoß ihn drei Stunden lang, ohne den Uebergang erzwingen zu können. Kurz vor Sonnen-Untergang jedoch umging die berittene Infanterie unter General Hunton die rechte feindliche Stellung und ging sehr schneidig über den Fluß unter heftigem Granat- und Gewehrfener. Wir bivouakieren jetzt drei Meilen diesseits des Wetflusses. Ich hoffe (!), unsere Verluste werden nicht erheblick; fein. General Jan Hamilton war gestern ebenfalls in Aktion und verhinderte die Vereinigung von zwei Buren-Kolonnen durch ein gelungenes Manöver der 12. Ulanen und Kit- cheners Kavallerie. Wir brachten dem Feinde ernstliche Verluste bei. Die Buren flohen und ließen ihre Toten und Verwundeten zurück, die von unseren Aerzten verpflegt Werden. Macdonalds Hochland-Brigade vertrieb den Feind auf der rechten Flanke unter dem Schutz unserer Marine- Artillerie. Die Farbigen zeichneten sich dabei besonders aus. Hamilton ging heute morgen an einer schwierigen Drift über den großen Wetfluß vor. General Hunton berichtet, daß die Brigade Barton heute früh ebenfalls zwei Meilen nördlich von Ruidan Ihätig war. Die feindlichen Positionen sind vier Meilen lang und werden energisch gehalten. Unsere Leute nahmen jedoch eine Anhöhe nach der andern.
London, 7. Mai. Aus Bloemfontein wirb gestern Abend 7 Uhr gemeldet, daß eine Kolonne unter dem Be- j fehl des Generals Hamilton Wynburg besetzt hat. — i Aus Thabanchu wird gemeldet, General Rundle hat die Buren aus ihren Stellungen vertrieben.
Loudon, 7. Mai. Aus Warrenton wird gemeldet: Die Brigade Barton hat zuerst Vaalfluß bei Windsorion überschritten unter dem Befehl des Generals Hunter. Die Buren, welche Windsorton verließen, entflohen nach dem Norden. Es fanden fortwährend Scharmützel mit dem Feinde statt. Die Brigade Barton beschoß den Feind auf das heftigste. Man sieht an den dichten Staubwolken, die durch den Marsch der Buren hervorgerufen werden, daß die Zahl der Buren sehr bedeutend sein muß.


