in Shanghai als den ersten Schritt, um Tuugfuhsiang nach dem Friedensschluß mit den schwersten Strafen zu belegen.
Aus Peking wird vom 5. Dezember gemeldet: Die Expedition nach Kalgan ist zurückgekehrt, ohne .ernstlichen Widerstand gefunden zu haben. Den Dörfern und Städten, die passiert wurden, wurden Kontributionen auferlegt.
* * *
Telegramme des Gießener Anzeigers.
London, 6. Dezember. Aus Washington wird depeschiert: Zwischen dem Kabinet und den Vertretern der Mächte schwebt ein Meinungsaustausch hinsichtlich, der Zweckmäßigkeit, demnächst in Washington eine internationale Konferenz über die chinesischen Wirren abzuhülten. I
Petersburg, 6. Dezember. Nach hier eingetroffeneu Nachrichten aus Peking läßt Graf Waldesee an der Stelle, wo Freiherr v. Kettel er ermordet wurde, eine Kirche errichten.
Washin g t-o n, 6. Dezember. Das Staatsdepartement berichtet aus Peking, daß die Vertreter der Mächte sich über das Programm der Note an CH in a verständigt haben. Der Wortlaut dieser Note ist sofort an die verschiedenen Regierungen zur Gutheißung telegraphiert worden. Der Staatssekretär ermächtigte sofort den amerikanischen Vertreter Conger, die Note im Auftrage der Vereinigten Staaten zu unterzeichnen. Diese Verständigung bedeutet die Billigung der amerikanischen Vorschläge "über die Bestrafung der Schuldigen und die Entschädigungsfrage. Bezüglich der ersten Frage muß die chinesische Regierung die strengsten Strafen verhängen, bezüglich der Entschädigungsfrage erklärt China seine Verantwortlichkeit. Die Vertreter der Mächte werden in einer späteren Konferenz diesen Punkt genauer regeln.
Deutsches Reich.
Berlin, 5. Dezember. Der Kaiser empfing heute im Neuen Palais den Professor Döpler den Jüngeren und börte darauf den Vortrag des Chefs des Civilkabinetts Lucanus.
— Dem Reichstage sind die vom Bundesrat angenommenen Ausführungsbestimmungen, betr. den Neun- Uhr-Ladenschluß, zugegangen.
— Als Folge der Weiterentwickel un gdes Militärsanitätswesens und besonders der Kaiser-Wilhelms- Akademie, der Vereinigung des medizinischen Friedrich- Wilhelm Instituts und der militärärztlichen Bildungsanstalt für Chirurgie, soll ein wissenschaftlicher Senat bei dieser Akademie geschaffen werden. Dieser Senat soll aus 1 Vorsitzenden, dem Generalstabsarzt der Armee, 1 stellvertretenden Vorsitzenden und 15 Mitgliedern bestehen und in medizin-wissenschaftlichen Fragen als begutachtende Behörde dem Generalstabsarzt der Armee zur Seite stehen. Die Aufgaben des Senats sind: Mitwirkung bei Aufstellung des Studienplanes für die Studierenden der Kaiser-Wilhelms-Akademie, Unterstützung bei der Fortführung der Sammlungen der Akademie, wissenschaftliche Ausgestaltung der militärärztlichen Fortbildungskurse, Abgabe von Gutachten in schwierigen JnvaliditätS- und militärgerichtlichen Fragen, sowie über Fragen der Militär Ge- sundheitspflrge zum Besten des Heeres Sanitätsdienstes, Mitwirkung bei Erforschung und Bekämpfung der Militärkrankheiten.
— Zur Schulreform auf Grund des Kaiserlichen Erlasses schreibt die „Tg. Rundschau": Was die Berechtigung zum Universitäts-Studium anbelangt, so glaubt man, daß die philosophische Fakultät keine besonderen Vorbildungskurse verlangen wird. Die theo- logische Fakultät will nur die Gymnasialbildung als berechtigt anerkennen. Bezüglich der Mediziner sind Verhandlungen beim Bundesrat im Gang. Bezüglich der Juristen wird beraten, ob die Reifeprüfung eines Realgymnasiums und einer Oberrealschule besser durch eine Umgestaltung der bisherigen Ergänzungsprüfung oder durch Einrichtung akademischer Vorkurse zulassungsfähig gemacht werden könnte.
— Aus Maratetsch wird unterm 28. November gemeldet, daß es dem am Hofe des Sultans von Marokko eingetroffenen deutschen Gesandten Frhr. Mentz- 9ern gelungen ist, die drei hauptsächlichsten deutschen Reklamationen in befriedigender Weise zu erledigen. Es handelt sich dabei um die Bestrafung der Mörder des deutschen SemsarS (Handelsagenten) El Mekki, um Genug- thuung wegen Beraubung und Gefangenhaltung eines Schutzgenossen des Kaufmanns Dannenberg und um Sühne und Schadenersatz für die Gewaltthaten des Kaid und Nlad Haris gegen einen Semsar des Kaufmanns H. Ficke.
Paderborn, 5. Dezember. Bei der heutigen Reichs- "^de v- Savigny (Centrum) gewählt.
^ublbeteiltgung war gering. Ein Gegenkandidat war nicht aufgestellt.
Eisenach, 5. Dezember. Die Fabriken des Geh. Bau- rar Ehrhardt in Eisenach und Düsseldorf (Gießereien) lreferu gegenwärtig 18 Batterien der neuen Schnell- feuergeschütze, System Ehrhardt, nach England für ^dortige Kriegsverwaltung ab. Ferner werden geliefert 900 Mumtionswagen und 54 000 Schuß. Der Kontrakt wurde nicht direkt von der englischen Kriegsverwaltuna, sondern durch Vermittelung der Chartered Company (Cecil Rhodes und Genossen) im April abgeschlossen.
Stuttgart, 6. Dezember. Soweit sich bis jetzt ein Landtagswahlbild ergibt, zeigt sich, daß die von allen Seiten angegriffene Deutsche Volkspartei trotz einiger Verluste in stattlicher Anzahl im nächsten Landtag einziehen wird. Charakteristisch ist das riesige Anwachsen der Stimmenzahl der Sozialisten, das auf Kosten aller Parteien erfolgt sein dürfte. Das Zentrum scheint durchweg seinen Besitz gewahrt zu haben.
München, 5. Dezember. DaS Kultusministerium beabsichtigt, an einer zentral gelegenen Anstalt in München für Gymnasialschüler Unterricht in der russischen Sprache erteilen zu lassen. Bei dieser Neuerung kommt namentlich in Betracht, daß in Rußland eine sehr starke Nachfrage nach deutschen Technikern besteht.
Ausland.
Paris, 5. Dezember. Vor dem Appellgericht leistete heute auf Grund des Gesetzes über die Zulaffung von Frauen zur Advokatur die erste Dame den Eid als Advokat. Es ist eine Frau Petit, die Gattin eines hiesigen Advokaten.
Budapest, 5. Dezember. Wie offiziös gemeldet wird, wird die Geschützfrage der österreichisch-ungar. Armee erst nach den nächstjährigen Manövern entschieden. Die Versuche mit Schmiedbronce-Kanonen haben einen ausgezeichneten Erfolg ergeben. Die Versuche mit Nickel stahl werden derzeit fortgesetzt. Die erste Rate für die neuen Kanonen ist bereits in das nächste Budget eingestellt.
Sofia, 5. Dezember. Das Kabinet Jwantschoff hat seine Entlassung eingereicht. Radoslawo oder Jwantschoff werden beauftragt werden, aus der Mitte der Mehrheit der Sobranje ein neues Kabinet zu bilden.
Petersburg, 5. Dezember. Die Nachrichten über das Befinden des Zaren sind fortdauernd sehr günstig; die Aerzte hoffen, daß der Zar in zirka 14 Tagen die erste Ausfahrt unternehmen kann.
Washington, 5. Dezember. Das Kriegsministerium hat ein Telegramm des Generals Mac Arthur erhalten, der sich zur Zeit in Manila befindet, in dem er meldet, daß nach dem Bekanntwerden der Wiederwahl Mac Kinleys 3180 Mitglieder derEingeborenen-GesellschaftvonCatapuman sich den amerikanischen Behörden in Vigan unterworfen haben. Die Eidesablegung erfolgte unter großen Zeremonien. Die Eingeborenen, die sich unterworfen haben, wurden als unversöhnlich angesehen, und man betrachtet diese Unterwerfung als ein Zeichen, daß in der Gesinnung der Philippinos eine Aenderung eingetreten sei. (?)
New-York, 5. Dezember. Das für Admiral Dewey, den Sieger von Cavite, errichtete Denkmal in der Form eines Triumphbogens am Madison Square wird niedergelegt, da das für den Bau und den Unterhalt desselben gegründete Komitee durch seine Geldsammlungen nicht genügende Mittel zu dem Zweck auftreiben konnte.
— Georg v. Leiningen-Meyer, ein Großkaufmann aus Boston, wurde zum Gesandten in Italien ernannt.
Prozeß Sternberg.
Berlin, 5. Dezember.
Das wichtigste Ergebnis der Verhandlung war am Mitt- woch die Bekundung des Staatsanwalts, daß der verhaftete Kriminalkommifiar Thiel ein volles Geständnis abgelegt und sämtliche Angaben des Schutzmanns Stier- städter als wahr bezeichnet hat. Kriminalkommifiar Thiel iat darüber hinaus gestanden, bestochen worden zu sein und Abschriften von amtlichen Berichten au Luppa geliefert zu haben.
(Wir haben hiervon bereits gestern abend der Einwohnerschaft Gießens Kenntnis gegeben.)
Es wird die Vernehmung der Zeugin P l a t h o fortgesetzt. Sie bekundet bezüglich der Frau v. Gräfe, daß ie nicht wisse, wie Arndt, den sie im Gegensatz zu einigen Berufsgenossen Arndts, bis dahin für einen anständigen und zuverlässigen Mann gehalten habe, zu her Behauptung gekommen sei, daß Frau v. Gräfe ihr eine empfehlende Visitenkarte für Dr. Romen gegeben habe. Sie wisse absolut nichts von einer solchen Karte.
Landgerichtsdirektor Müller fragt die Zeugin, pb ihr Erinnerungsvermögen etwa durch häufigen Morphiumgenuß gelitten habe.
Zeugin P lat ho entgegnet, sie nehme allerdings wegen Nervenschmerzen hin und wieder eine kleine Dosis Morphium, ihr Erinnerungsvermögen sei aber nicht geschwächt.
Rechtsanwalt Fuchs I sucht auf Befragen der Zeugin festzustellen, daß Arndt keinen Pfennig Vermögen, wohl aber Schulden besitze.
Bezüglich des in der „Staatsb. Ztg." abgedruckten Briefes erklärt auch heute die Zeugin, daß, soweit sie sich erinnere, der Brief von Arndt diktiert gewesen sei und den Zweck gehabt habe, Behrens vorgelegt zu werden. Die Namen der Reichsgerichtsräte habe ihr Luppa gegeben, sie habe sie auf einem besonderen Zettel gehabt und in den Brief hineingefetzt.
Arndt wird hierauf vom Vorsitzenden nochmals nach der Visitenkarte der Frau v. Gräfe für den Staatsanwalt Dr. Romen befragt. Er bleibt dabei, daß er eine solche Visitenkarte gesehen habe, Frl. Platho bestreitet dies. Zeuge Arndt erläutert diesen Punkt in längerer Ausführung, bei deren Schluffe die Zeugin Platho in die Worte: „Das ist doch Blödsinn!" ausbricht. Die Zeugin zieht sich wegen dieser Bemerkung eine Zurechtweisung seitens des Vorsitzenden zu. Zeuge Arndt wird vom Vorsitzenden befragt, ob er unter seinem Eide bei seiner Aussage bezüglich der Visitenkarte bleibe. Der Zeuge antwortet: Das ist durchaus richtig!
Gerichtsarzt Dr. Puppe äußert sich bezüglich, des Morphiumgenusses der Platho dahin, daß allerdings bei habituellem Morphiumgenuß eine Gedächtnisschwäche die Folge sein könne und daß die Zeugin auf ihn einen etwas sonderbaren schläfrigen Eindruck gemacht habe.
Arndt läßt sich alsdann über die Entstehung des Briefes aus und behauptet weiter, daß auch Behrens gleich bei der ersten Unterredung dem Frl. Platho gesagt habe, deutsche Richter zu bestechen, sei ganz unmöglich und Wahnsinn. Frl. Platho habe aber gesagt, als Sternberg vor 20 Jahren einmal angeklagt gewesen sei, habe es nur eines Winkes des Justizministers v. Friedberg bedurft, um die Sache in Leipzig für Sternberg günstig
zu gestalten. Frl. Platho habe dann auch aesaat i habe sich doch überzeugt, daß Frau v. Gräfe beim rr.? staatsanwalt Dr. Jsenbiel etwas.würde ausrichten föhn?
Die Zeugin Platho bestreitet auch diese besttmm^ Behauptungen des Zeugen.
Zeuge Arndt erzählt weiter, Frl. Platho habe erzählt, daß sie mit Dr. Jsenbiel und Dr. Romen Hotel Bristol diniert habe. n l*
Auf die Frage des V o r s i tz e n d e n, ob die Z eua > > renommiert habe, antwortet dieselbe, sie wisse nickt ft etwas gesagt zu haben. Herr Arndt erzähle vielleicht etw,! unter dem Einflüsse seiner Phantasie. Sie sei nicht frnJ Arndt aber sei krank.
Arndt erklärt, daß er nur Blutspeien gehabt habr Geisteskrank sei er nie gewesen.
Nach einer kurzen Pause fragt Staatsanwalt Brau' den Angeklagten Sternberg, ob er den Rechtsanwalt Tr Werthauer von der Pflicht der Amtsverschwiegenheit ent binde.
Sternberg entgegnet, daß er nicht wisse, ivelcke Konsequenzen dies haben könne. Er entbinde den Werthauer nicht von der Amtsverschwiegenheit.
Staatsanwalt Braut fragt den Rechtsanwalts Werthauer, ob in seinen Akten etwa Abschriften ber richte seien, die Kriminalkommissar Thiel rüge standen hat, als bestochener Beamter Luppa ermattet zu haben. Thiel habe ein boll ständiges Geständnis abgelegt, daß er voi. Luppa durch Summen, deren Höhe noch nicht festsleh. bestochen sei. Er habe zu g e st a n d e n, d a ß al les, Ma > Stierstädter von ihm behauptet, die Geschich-- von der Villa am Genfer See u. dgl., wahr sei, und, habe die Ansicht ausgesprochen, daß eine Abschri' der Berichte, die er an Luppa erstattet habe, auch in bit Akten des Dr. Werthauer gekommen sei.
Rechtsanwalt Dr. Werthauer entgegnet, das sä ganz ausgeschlossen. Er habe Thiel nicht gesprochen, wedcr direkt noch indirekt mit ihm zu thun gehabt und ihn nicht gekannt. Er stelle seine Akten gern zur $erfügum]. Ueber alles, was mit der Sache in Verbindung stch wolle er sofort Auskunft geben, und er bitte, ihn in die Lage zu versetzen.
Der Gerichtshof beschließt, eine Durchsuchung bei' Werthauerschen Akten nicht vorzunehmen, da sie gefetM nicht zulässig sei.
Hierauf wird die Zeugin Ehlert vorgerufen. Sie stellt entschieden in Abrede, daß am Sonntag in dee Anstalt zu Plötzensee ihr Bruder auf sie eürgennrft fyabt Ihr Bruder habe ihr nur geraten, Stier st-röt er tvegei seiner Frechheit und seiner Lügen anzuzeihen. Ans die Bemerkung des Vorsitzenden, daß sie eben beleidigt habe, bemerkt die Zeugin, daß sie die Belci digung aufrecht erhalte.
Zeuge Gemeindediener Nisser aus Plotzensee, der die Ehlert am Montag nach Moabit transportiert Hai, bestreitet, die Zeugin irgendwie beeinflußt zu haben.
Zeuge Transporteur Strebel, der Begleiter der Ehlert am Samstag, räumt ein, daß er erlaubt habe, daß die Mutter der Ehlert kurze Zeit auf dem Korridor des Gerichtsgebäudes mit ihrer Tochter sprechen konnte. Die Mutter habe gesagt: „Entlaste Dein Gewissen und sage die Wahrheit!"
Die Zeugin Ehlert wird nunmehr borgerufen. Staatsanwalt Braut fordert sie auf, ihm in die Augen zu sehen und ihm ins Gesicht zu sagen, daß sie ilm unter Thränen belogen habe, als sie erklärt habe: „Ja, er ist es." Die Zeugin sagt mit leiser Stimme: „Ja, ich habe Sie belogen."
Es folgt die Vernehmung des Zeugen Niebieck, Büreauvorsteher des Rechtsanwalts Dr. Werthauer irr erklärt, daß er niemals an Hofmeier Gelder bezahlt N,H"- Des weiteren bestreitet er die Behauptung eines am.'iNMn Briefes, wonach er fast täglich etwa 200 Marl M Sternbergsche Sache ausgebe. Er habe vor einiger Jcit einmal 200 Mark aus der Sternbergschen Kasse holen lassen, die für Ueberstunden und dergleichen aufgebrauckit worden seien. Zeuge erklärt unter seinem Eide, daß er Berichte, die die Unterschrift des Thiel getragen oder aus Verwendung amtlichen Materials hingedeutet hätten, niemals gesehen habe, dagegen wohl Berichte des Direktorc- Schulze und des Wolf. Das Gnadengesuch habe er nicht angefertigt; den Entwurf zu einem solchen habe'er eines Tages in dem Decernat vorgefunden, es abschreiben und dem Frl. Platho zustellen lassen. Was Arndt und die Pfeffer von Dr. Werthauer wollten, wisse et nicht, letztere habe er nur einmal im Büreau gesehen. Zeuge bemerkt nochmals, daß es ganz ausgeschlossen sei, daß er dem Zeugen Wohl die von diesem behaupteten zweimaligen Zahlungen geleistet habe.
Zeuge Wohl erklärt, er wisse nicht, wer ihm 1V? Geld für Hofmeier gegeben habe, woher dasselbe ge nommen worden sei und wie es überhaupt im Weckhauet- schen Büreau aussehe. M I
Staatsanwalt Braut beantragt, das Kassabuch | Dr. Werthauer einzusehen. . , I
Rechtsanwalt Heinemann schließt sich diesem M trage an. <. fl
Rechtsanwalt Dr. Mendel giebt anheim, bic zinischen Sachverständigen über den Geisteszustand p" Zeugen Wohl zu befragen. Der Gerichtshof hält eine »o_ legung des Kassabuches nicht für notwendig und mmi dem Zeugen Wohl den Eid ab. Tr
Zeuge Niebick bekundet noch, daß Rechtsanwalt r Werthauer keine Kenntnis davon gehabt habe, daß rupp- in seinem Bureau eigene geschäftliche Angelegenheit^ erledigt habe; so habe Luppa im Bureau Werthauerv ix dem Detektiv Schulz und dem Agenten Wolf ausgeM
Auf eine Anfrage des Vorsitzenden, ob und we / neue Beweisanträge die Verteidigung etwa noch 3^1“ gedenke, trägt Rechtsanwalt Fuchs I. uwfangreiche Mw - anträge vor: 1. Gegenüberstellung der Zeugin W' mit dem Zeugen Arndt; 2. Vernehmung mehrerer: + sonen darüber, daß Frau Blümcke eine durchaus zrw lässige und anständige Person ist; 3. Vernehmung Klara Fischer über die Modellannoncen; 4. Vernehm» von Zeugen darüber, daß die Woyda schon seit $ jungen Leuten nachgelaufen sei; 5. Ermittelung Briefschreibers, der noch am 26. November eine Pressungsversuch gegen Sternberg unternommen )
Oberjtaaüsanmlt' Daß biet im Gerichtssac i .einem Toten ÄleWs i dings kläglich mUuck - Verstorbenen die Leiche ■ tMndete, seimußlgev- ans Msachen, es vert liefen Liebe, daß der C in biefer Saft als M um einen bestimmt geget ... es ganz gleMch sei, ■ . bänbelln/tig gerne, en fei i ber .^geklagte die Balg : Mensch ums Leben gel sei. es zu teiltet Rauser t lidi bemerkt, daß eine : ■gegeben sei. • Von NoÜ . OejdMorenen könnten : . ützung mittelst eines 5 i sahen. Es sei in letzte: . gekommen, daß aus Ai ' Mgesunden, bei denen M beklagen seien. Es1 die die Llaatsanwaltsä mau dies in der Prc von ihm, dies dem A: siche aber nicht an, zu schuldig sei, aber mild
Ter Verteidiger Ri c- ihm fern liege■ ben habe es aber für feine M hier in ber Verhüt Urteilsfindung das gesa teriat vvrzusühren. Ti itt der glücklichen Lam der Vnhandlung die habe hin in der Pi wenn er versucht habe Aufklärung zu schaffen Harrer üoh Wirbera . inurbe, zurück/
' Ke- bje beffen Äech r le'^er. W bie einzeln " «Mtwnw „or i ™ Mefc «et S-iÄ‘Ä IST“ M t Y'v .... ".ach dem Sn d« ci"£ ..“Ilsen ben Ät., 'bt\T5"’"n 9£ test
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