Ausgabe 
7.4.1900 Erstes Blatt
 
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foH zwischen Buren und Eingeborenen südlich von Mafe- king stattgefunden haben. Nach einem Telegramm aus Gaberones vom 28. März machte Oberst Plumer einen Eilmarsch nach Transvaal hinein, um die Ver­bindungen der Buren mit Mafeking zu bedrohen, und erreichte einen Ort 12 englische Meilen von Zeerust. Auf der Rückkehr überschritt Plumer die Eisenbahnlinie südlich von Lobatsie; dieselbe war wenig beschädigt; Buren hat Plumer nicht angetroffen.

Zu dem Neutralitätsbruch Portugals, das England den Truppendurchzug nach Rhodesia erlaubt hat zu dem Zweck, von Norden her in Transvaal einzufallen, schreibt dieFranks. Ztg.":

Der Vertrag stammt aus dem Jahre 1891; er regelt die Besitzverhältnisse Englands und Portugals in Ostafrika und enthält, angeblich in einer geheimen Zusatzabmachung, auch eine Bestimmung, wonach England nach seinen Be­sitzungen im Lande der Matabele und Maschona, das keinen Zugang zum Meere hat, ams der Eisenbahn, von Beira aus, Truppen und Kriegsmaterial versenden dürfe. Schon einmal, im Jahre 1896, hat England von seinem Rechte Gebrauch gemacht, als es sich darum handelte, einen Auf­stand der Eingeborenen in Maschonaland zu unterdrücken. Wenn es sich jetzt um einen gleichen Fall handeln würde, hätte wohl niemand etwas dagegen einzuwenden. Es han­delt sich a!ber nicht um einen Aufstand in unstreitig eng­lischem Gebiet, sondern um den Krieg Englands gegen den selbständigen Staat Transvaal, und der Vertrag vom Jahre 1891 bezieht sich offenbar nur auf den ersteren, nicht auf den letzteren Fall. Der Wortlaut mag es gestatten, daß, England auch jetzt Truppen transportieren darf, aber der Sinn des Vertrages und vor allem die Pflichten der Neu­tralität lassen eine solche Auslegung nicht zu. Der portu­giesische Minister detz Aeußern mag noch so ernsthaft ver­sichern, daß Portugal die Pflichten der Neutralitätvoll­kommen korrekt erfülle; die Thatsachen stimmen mit diesen Worten nicht, und darum wird auch das Verfahren Por­tugals wohl nirgends, England ausgenommen, Billigung und Zustimmung finden; man wird vielmehr in der. Er­laubnis Portugals nur ein neues Zeichen seiner Abhängig­keit von England erblicken.

Fraglich ist, wie sich die Mächte zu der Sache stellen und ob sich nicht für England höchst unbequeme diploma­tische Verwickelungen entspinnen werden. DerMagdeb. Ztg." wird, was die Haltung Deutschlands anlangt, folgen­des aus Berlin telegraphiert:

Die von Portugal der englischen Regierung zugestan­dene Vergünstigung, für den Transport von Truppen und Kriegsmaterial nach Rhodesia die durch portugiesisches Gebiet führende Bahn von Beira bis Umtali zu benutzen, wird hier mit großer Zurückhaltung beurteilt. Ob dieser neue Zwischenfcul zu weiteren Verwickelungen führt, wird lediglich von der Haltung der Buren abhängen. Angeblich sind die Truppen nur für Rhodesia bestimmt, wo die Lage sich in der That bedrohlich gestaltet haben soll, und die portugiesische Regierung beruft sich auf in älteren Ver­trägen übernommene Verpflichtungen, die durch den Krieg nicht aufgehoben worden seien. Allem Anschein nach sähe man es in England nicht ungern, wenn Transvaal das Zugeständnis Portugals für einen Neutralitätsbruch hielte und demgemäß handelte. Rhodesia selbst wird in mili­tärischen Kreisen als eine nur wenig günstige Basis für einen Angriff auf Transvaal angesehen.

Aus Frankreich wird berichtet, daß mehrere Blätter gegen die den Engländern von Portugal erteilte Ermäch­tigung protestieren, Truppen in Beira auszuschiffen. Die­selbe Maßregel könne die Buren veranlassen, sich als im Kriegszustand mit Portugal befindlich zu betrachten und alle Repressalien anzuwenden, die sie für nötig erachten können.

Die Delagoabahn wird nach einer am Mittwoch in der portugiesischen PairSkammer abgegebenen Erklärung des portugiesischen Ministers des Auswärtigen StaatS- eisenbahn bleiben.

In Pretoria erfolgte am Montag, wie ein Tele­gramm von dort meldet, eine Bekanntmachung der Re­gierung, daß alle britischen Einwohner von Johannes­burg, Boksburg und KrugerSdorp binnen 48 Stunden und alle übrigen mit ihren Familien vor dem 5. d. MtS. das Land zu verlaffen haben. Die Anordnung bezieht sich nicht auf die in den staatlichen Bergwerken beschäftigten britischen Unterthanen.

Dr. Leyds erklärte einem Redakteur des Pariser Matin" gegenüber, die Buren seien entschlossen, bis zum äußersten zu kämpfen. Auf die Frage, ob die Buren diesen Kamps bis zur Zerstörung der Gold­minen treiben würden, erklärte Dr. Leyds, die Buren seien keine Zerstörer. Niemand besitze ein größeres Maß von Achtung vor dem Eigentum als sie. Sie seien Hirten und Landwirte, welche den Vorschriften der Bibel gehorchten; sie würden keine unnötigen Verwüstungen begehen. Ein Beweis dafür sei, daß sie sich bisher als ausgezeichnete Verwalter der verlaffenen Bergwerke bewährt hätten. Die Buren würden niemals aus bloßer Lust am Zerstören Eigentum vernichten; diese Bedeutung habe auch die neu­liche Erklärung des Präsidenten Krüger. Aber wer ver­möge zu sagen, wie weit die Notwendigkeit der Verteidig­ung führen werde! Die Buren hätten, als sie das Gebiet von Natal verließen, die Kohlengruben von Dundee zer­stören müssen, die den Engländern nützen konnten. Eng­land selbst habe Kohlen und Gold für Kriegsmaterial erklärt.

Eine wüste Demonstration fand am DienStag in Kapstadt statt, wo, ebenso wie gleichzeitig in anderen größeren Städten der Kapkolonie und Natals, eine Massen­versammlung arrangiert war, auf der die Einverleibung der Burenrepubliken gefordert wurde. Als die Teilnehmer der Versammlung, bei der der Bürgermeister den Vorsitz führte, im Zuge von dort znrückkehrten, begegneten sie dem Ministerpräsidenten Schreiner und empfingen ihn mit Heulen und Pfeifen. Schreiner flüchtete in ein Kaffeehaus und gelangte schließlich ins Parlaments­gebäude; hier hörte er mit entblößtem Haupte das Absingen der englischen Nationalhymne an, worauf die Menge sich beruhigte.

Wie denBerl. Neuesten Nachr." aus Kapstadt mitgeteilt wird, wird in den Kreisen der dort lebenden Reichsdeutschen die mangelhafte finanzielle Aus­stattung des deutschen Generalkonsulats peinlich empfunden. Der Konsul könne bei den sehr kostspieligen Lebensbedingungen mit seinem Gehalt keinen gesellschaft­lichen Aufwand machen. Auch sei das Gebäude des General­konsuls der Würde desselben in keiner Weise entsprechend. Eine Abhilfe sei dringend zu wünschen.

DieSchles. Ztg." veröffentlicht einige ihr zur Verfügung gestellte Privatbriefe aus East London, dem be­kannten Hafenplatze an der Südostküste der Kapkolonie, in denen über Beleidigungen des deutschen Konsuls Hermann Maleomeß berichtet wird. Darnach ver­sammelte sich, als die Nachricht von der Entsetzung Kimber­leys eingetroffen war, am 17. Februar eine Menschenmenge vor dem Geschäfte des Herrn Malcomeß derselbe ist Kaufmann und verlangte, daß er flaggen solle, und zwei Engländer schlichen in das Haus und zogen den Union Jack auf, der aber bald wieder von Angestellten des Herrn Malcomeß entfernt wurde. Am 24. Februar zog eine betrunkene Menge unter Geschrei und Pfeifen um das Haus und versuchte dasselbe mit Steinen zu bombadieren. Am 3. März wurde zur Feier der Entsetzung von Lady­smith ein Fackelzug veranstaltet, wobei auf dem Markte auf einem Scheiterhaufen eine Strohpuppe verbrannt wurde, die Herrn Malcomeß vorstellen sollte. Dabei stand ein großes Plakat mit der englischen Inschrift:Der deutsche Konsul zum Tode verurteilt wegen Un­anständigkeit gegen unsere Flagge."

DaS Auswärtige Amt hat erst aus den Zeitungen von diesen haarsträubenden Vorgängen Kenntnis erhalten und wird nun natürlich Bericht einfordern. Auffällig ist, daß weder Konsul Malcomeß selbst, noch das deutsche General­konsulat in Kapstadt eine Meldung über die angeblichen Vorgänge nach Berlin gelangen ließen. Man kann daher einstweilen nicht annehmen, daß die Vorgänge doch nicht so kraß gewesen sein könnten, wie es die Privatbriefe ver­muten laffen. Konsul Malcomeß ist übrigens trotz seines schottisch klingenden Namens Reichsdeutscher.

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Telegramme deS Gießener Anzeigers.

Berlin, 6. April. Nach einer Meldung aus London wird dem Bureau Laffan aus Bloemfontein telegraphiert: Es herrscht kein Zweifel, daß die Freistaat le r in w eit em Umfange neu bewaffnet wurden. Ueber20,000Buren befinden sich im Umkreise von 20 Meilen um Bloemfontein, und die Kommandanten Lemmor und Dewet, welche die Buren am SamStag anführten, erhalten noch immer Ver­stärkungen. Nach einer Meldung aus Bloemfontein wurden die Buren bei East Bloemfontein an der Eisenbahn stehen gefunden. Wahrscheinlich wird binnen kurzem ein Kampf mit den Truppen Gatacres stattfinden. Nach einem Telegramm aus Kapstadt liegt Jameson schwer krank darnieder.

London, 6. April. Der Kolonialminister veröffentlicht ein Telegramm deS Gouverneurs der Natal-Kolonie, in dem er erklärt, daß die Minister dieser Kolonie die Annexion S- pläne der Regierung betreffend die beiden Buren- Republiken vollständig billigen. Chamberlain sandte sofort an den Gouverneur ein Antwort-Telegramm, worin er der Befriedigung der englischen Regierung über diese Erklärung Ausdruck verlecht.

Berlin, 6. April. Nach einer Meldung aus London ist dort ein Telegramm vom 1. April aus dem Masopoo- Lager der Buren-Armee eingetroffen, das besagt: Gestern fand ein heftiger Kampf statt. Die Eng­länder machten einen Ausfall aus Mafeking und zugleich machte die Kavallerie des Obersten Plumer einen Angriff auf die Burenstadt Roma the Labana, beide Angriffe wurden zurückgeschlagen. Sie fanden 20 Tote von Plumers Korps auf dem Kampfplatze und machten 6 Gefangene. Unsere Verluste waren gering. Mafeking wird weiterhin belagert.

AMschrs Keich.

Berlin, 5. April. Der Geheime Baurat Dr. A. Meydenbauer, der Vorsteher der Königlichen Meß- bildanstalt in Berlin, hat, wie wir bereits gestern meldeten, dem Kaiser die Photographien der Aufnahmen der Saal­burg bei Homburg vorgelegt. Diese Aufnahmen sind im August und September 1899 durch den Photographen der Meßbildanstalt Paul Meyer gemacht worden, um dadurch die über der Erde stehenden Baureste des alten Römer- kastells des deutschen Limes für ewige Zeiten bildlich festzulegen. Es sind bisher 87 Aufnahmen gemacht worden, von denen 30 ausgewählte Bilder nebst dem Plan der Ssal- burg im Maßstabe 1:100 dem Kaiser vorgelegt wurden. Einer der für die Meßbildaufnahmen besonders konstruier­ten photographischen Apparate wurde aufgebaut und vom Kaiser besichtigt. Besonderes Interesse erregten die in der Anstalt hergestellten Vergrößerungen von Meßbildauf­nahmen, von denen gleichfalls 30 aus allen möglichen deutschen Orten: Marburg, Trier, Freiburg i. B., Straß­burg i. E., Worms, Limburg a. L. u. s. w. vorgelegt werden.

Der künftige bayerische Thronfolger, Prinz Rupprecht, hat sich, einem hiesigen Lokalblatt zufolge, mit der Herzogin, Marie Gabriele, Tochter des Herzogs Karl Theodor, des bekannten Augenarztes, verlobt. Die Verlobung wird erst nach der am 1. Mai stattfindenden Vermählung der Prinzessin Mathilde, der Schwester des Prinzen, offiziell publiziert werden.

Bei der heutigen Wahl eines zweiten Bürger- meisters für Berlin durch die Stadtverordneten-Ver- sammlung wurde der zweite Bürgermeister von Königs­berg, Brinkmann, (früher Rechtsanwalt in Tilsits mit 69 Stimmen gewählt. Der Berliner Stadt-Syndikus Meu- brink erhielt 66 Stimmen.

DieBerliner Neuesten Nachrichten" schreiben aus Petersburg: Die dem deutschen Boffchafter Fürsten Ra-

Ausland.

Kopenhagen, 4. April. In Frederica beabsichtig das dänische Marineministerium einen Hafen für Torpedo« anzulegen.

gintat, 4. April. Das Unterhaus beriet gestev den Antrag Hedderwick, der eine direkte Vertretung de Kolonien im Reichsparlament als wünschenswert bezeichnete. Der Staatssekretär für die Kolonien Chamber' lain entgegnete, ein solcher Wunsch müsse von den Kolonie selbst ausgehen. Die Kolonien würden nie damit ctnötr standen sein, daß sie im Austausch für die ParlamentSver^ tretung ihre Unabhängigkeit aufgebcn, sich zum Kriegsdienst für England verpflichten und sich der britischen Besteuerung unterziehen sollten. Der Redner schloß mit der Schilderung finanzieller Bedenken. Darauf wurde der Antrag zurück 9 8 Das Bureau Dalziel meldet aus Shanghai vot heute: Die russische und japanische Militärver waltuug treffen ominöse Vorbereitungen. Dir

dolrn von fernem Souveram zuteil gewordene hohe Ai>- zerchnung hat in hiesigen Hof- und amtlichen Greifen X, sehr lympathijches Echo erweckt. Graf Murawiew q"ad lierte dem Botschafter persönlich in sehr warmen Än nicht nur für sich, sondern auch namens des laren Tie- freudige Anteilnahme ist ein weiterer Beweis der rwiscl,,- beiden Ländern bestehenden fteundschaftlick)en Beriebunm-

Wie dieElbinger Ztg." mitteilt, verlautet V der kommandierende General v. L e u tz e demnächst i»-, Inspekteur der ersten Armee-Inspektion ernannt werd.^ soll, an Stelle des Prinzen Albrecht, der zurücktreten wr Der Kaiser will, sobald ein Nachfolger gefunden ist bei Ruhebedürfnis Lentzes entsprechen, seine ausgezeichnete Fähigkeiten aber der Armee erhalten. '

Die vom rheinisch-westfälischen und süd-westdeutsche. Detaillistenverband nach Berlin delegierten . Wahl-Barmen und Schmidt-Darmstadt wurden vom M, nister v. Miquel und vom Steuerdirektor Geh. Ober-R^ Rat Burghart empfangen. Der von ihnen vertretene Stand­punkt wegen der Abwehr der Sonder-Besteuerung dc- Spezialgeschäfte fand die vollkommene Würdigung bieitr beiden Herren. Die Delegierten besuchten verschiedene noc, anwesende Kommissions-Mitglieder des Abgeordneter Hauses und es wurde auch von diesen die Berücksichtig^ ihrer Vorstellungen zugesagt.

Die Vereinigung von Handelskammern bet niederrheinisch^westfälischen Jndustriebezirks hat an bw Abgeordnetenhaus eine Eingabe gerichtet, in der sie bitte: dem Gesetzentwurf über die Besteuerung der Warenhaus seine Zustimmung versagen zu wollen.

Der preußische Kultusminister bringt zur Kenntni- daß die von der wissenschaftlichen Prüfungskommission in Jena auf Grund der Ordnung vom 17. Januar 1900 au- gestellten Prüfungszeugnisse für das Lehramt er höheren Schulen in Preußen anerkannt werden.

Die eisenbahnfachwissenschaftliche: Vorlesungen finden im Sommerhalbjahr 1900 in folgender Weise statt: In Berlin werden in Räumen bei Universität Vorlesungen, über die Nationalökonomie b< Eisenbahnen, insbesondere das Tarifwesen, und über der Betrieb der Eisenbahnen gehalten werden. Das näherc namentlich auch bezüglich der Anmeldung zu den Bor Lesungen, ist aus dem Anschlag in der Universität ersichtlich In Breslau erstrecken sich die Vorlesungen auf Eisen bahnrecht und auf geologische Technologie, in Köln ans Eisenbahnbetriebslehre.

Der Abg. Dr. Lieber ist in Begleitung seiner Gattin und einer Krankenschwester gestern abend in seim Heimat Camberg abgereist. DieGermania" erhielt ein Telegramm, worin Dr. Lieber mitteilt, daß sein Befinden unverhofft gut ist.

Der Bundesrat stimmte in seiner heutigen Sitzung den Ausschußberichten betr. den Entwurf eine- Gesetzes zur Ergänzung der Gesetze über die Post- und Dampferverbindungen mit Afrika, betr. den Entwurf von Bestimmungen zur Herstellung einer Kriminalstatistik sm das deutsche Heer und die kaiserliche Marine zu.

Die Bestimmungen über die Vornahme einer Volkszählung am 1. Dezember 1900 sind nunmehr vom Bundesrat getroffen. Außer der ortsanwesenden völkerung werden diesmal auch Personen, die sich am 1. Dezember 1900 auf deutschen Seeschiffen in fremden Häfen oder in Fahrt befinden, gezählt. Die Ausführung dieser Zählung erfolgt durch das Kaiserliche Statistische Amt. Ferner wird diesmal eine Statistik der Blinden und Taubstummen mit der Volkszählung vereinigt werden.

Gemäß einer Uebereinfunft sämtlicher deutscher Eisenbahnverwaltungen werden Krankenkassenmit­glieder, die von Kassen in eine Heilanstalt oder einen Erholungskurort geschickt werden, in dritter Wagen klasse für Militärfahrpreis befördert.

Sämtliche evangelische Arbeitervereine sind dem Flotten verein beigetreten. Der Vorsitzende. Pfarrer Weber (M.^Gladbach), ist in den Vorstand des Flottenvereins eingetreten.

Chemnitz, 5. April. Der Rat dest Stadt Chemn^ verbot der deutsch-katholischen Gemeinde jede fernere Abhaltung von Gottesdiensten in den bisher diesen Zwecken dienenden städtischen Schulgebäuden, weil der Verdacht vorliege, daß die Mitglieder sozialdemokrc- tischen Tendenzen huldigten.

München, 4. April. Während die Frühlingstage za; Anfang und Mitte des vorigen Monats es dem kranke, Könige Otto ermöglichten, täglich mehrere Stundei int Freien zuzubringen, mußten die Spaziergange infolge der neuerlichen Winterstürme wieder unterbleiben. Jrgen> welche Wendung zum Bessern oder Schlimmem ist m den Befinden des Königs nicht eingetreten. Vorausftchtuo noch in dieser Session soll eine Regierungsvorlage üoc: Teuerungs- und Wohnungszulagen für du nichtpragmatischen Beamten und Bediensteten des Staate an den Landtag gebracht werden. Es war beabsichtigt Hand in Hand bamit die Civilliste zu erhöhen, da durch die Gehaltserhöhungen der Hofbeamten, Ho!- angestellten und Hofbediensteten vom Jahre 1892 und 189' sowie durch die vorerwähnten Ausgleiche die Civilliste zieir lich stark belastet sei.

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