mit dem Generalstabschef, Oberstleutnant Scholz und Major
abgestiegen. Dort hat auch Generalmajor v. Ploetz mit
200 Mk. bewilligt.
Gardinen
2629
L heutigen Ministerrat herrschte Einstimmigkeit I mit, daß die Frau eines dortigen Bürgers, sowie Präsident
darüber, daß eine Verkürzung der militärischen' - - --------" 1 Stimme
Dienstzeit nur bei gleichzeitiger Vermehrung der Armee zulässig sei, sowie daß die Frage zu wichtig sei, um noch kurzweg von dieser Kammer erledigt zu werden.
Parts, 5. April. Die Blätter melden, daß der Kaiser von Rußland Paris eine prachtvolle Karte von Frankreich in Relief geschenkt habe, die von m Rußland gesammelten Steinen und kostbaren Metallen Her-
Paul Krüger von der Transvaal-Republik mit je 1 Stimme bedacht worden sind. — Die Errichtung einer Reichsbanknebenstelle für Marburg ist definitiv genehmigt worden. Wann sie eröffnet wird, ist noch nicht bekannt, sicher ist, daß sie nach Kaffel angegliedert wird.
Port Arthur ihres Mannes herrührend an. — Voraussichtlich erfolgt »er Schluß der Verhandlung am Samstag.
Gießen zu Lasten des Stadterweiterungsfonds die Margarethenhütte für 120 000 Mk. angekauft, mit Ausschluß der maschinellen Einrichtungen. Das etwa 40 000 Quadratmeter umfassende Gelände soll zum Teil zur Erweiterung der Bahnhofsanlagen verwendet werden. — Ferner wurde die Löwenfteinsche Hofraite in der Schloßgasse, deren unbebauter Teil in die künftige Markthallenanlage einbezogen wird, für 45 000 Mk. angekaust.
*» Militärischer Besuch. Se. Exzellenz der kommandierende General des 18. Armeekorps v. Lindequist ist
•* Kleine Mitteilungen auß Hessen nud den Nachbar- staaten. — Ein in der Geiger'schen vorm. Siepermann'schen Zündholzfabrik in Pfungstadt ausgebrochenes Feuer zerstörte den großen sogen. Abfüllbau. — Bei Gronau wurde die Leiche einer männlichen Person aus der Nidder geländet. — Bei der Bürgermeisterwahl in Vacha erhielt im ersten Wahlgang Herr Wilhelm Schimmelpfeng 295 von 530 Stimmen. Als Kuriosum teilt die „Rhonztg."
steife und Spachtel-Rouleaux
Viele Neuheiten in Tischdecken
Sich, 5. April. Der hiesige Stadtvorstand hat dem Kurverein zur Errichtung neuer Bänke und Schutzhütten
Lokales und Vrovinstettrr.
♦* Befitzwechsel. Wie wir erfahren, hat die Stadt
aus Gobelin, Tuch und Plüsch.
Spezial-Geschäft für Betten und Schlafzimmer-Einrichtungen Seltersweg» neben Restaurant Royal.
in Englisch Tüll, Spachtel und Point-Cacet in unübertroffener Auswahl
Farbige Stores, Kongressstoffe, Vitragen, Rouleaux-
Lamilien Nachrichten.
Gestorben. Herr Konrad Maul in Ossenheim. — Frau Margarethe Vogt, geb. Neuling, in Reichelsheim. — Frau Lina Hofmann, geb. Rühl, in Schotten. - Frl. Antonie Kaltenhäuser m Schoten. — Hen Otto Kühlwein, staä. electr., in Darmstadt — Frau Generoll Mathilde von Winterfeld, geb. von Below, m Darmstadt. — Herr, Friedrich Erbelding in Bretzenheim. — Herr Philipp Bastian, Steuermann, m
'* c,rica bta#
h fatA
. mache» die größte Anstrengung
, ffletreibc iU Men. Sie kaufen e« sogar zu Krieg-, imvortieren Weizen au- Nord China. Japan Ä D°se"
Wd°°n° Auftreten Japan» h°- Ruß'-nd- Forderungen in „rea vorldustg Einhalt g-th-n. ba8 Dekret.
Srafid, 5. «P«l. erfter Ärebit »on I00.0M)FrankS
Zwecke, die Goldminen in Katanga auf- l'ffi 7, d-r-n «u-b-u.ung zu beginnen.
z-fachen . der 9ongo zurückgekehrter Beamter des teilt bezüglich des Bundjaaufstandes dem
DttÜ^Bl!»" mit, es sei bekannt, daß ein untergeordneter rnter der Plantagengesellschaft Grausamkeiten gegen
did Schwarzen begangen habe, die ihm 10Jahre Zucht- --------,---------,------ , v
einbrinqen müßten. Nachdem Lothaire angeordnet I Hildebrand hier eingetroffen und im „Hotel Großherzog" kitte daß die Kautschuksteuer nach Mongalla anstatt wie I abgestiegen. Dort hat auch Generalmajor v. Ploetz mi früher nach Moravia abzuliefern sei, gingen die Bundsas I ^inem Adjudant Graf v. Schulenburg Wohnung genommen, oeaen den Posten des Kongostaates vor, um sich dem^Frohn- > c
’ S xu entziehen. Hier zurückgeworfen, setzten sich die Bindia- in B-rbindu?g mit den Nb-le- und Ndekenegern. vm dem Zustand ein Ende zu machen, ließ Lotha.re d>e Aufständischen durch eine aus Soldaten der Kompagnie stehende Truppe zurückwerfen, wobei viele Akte von Grausamkeit begangen wurden. Ä , . , .
_ <vn Antwerpen traf bei der dortigen Kolomalgesell- schast ein Brief des Majors Lothaire ein, wonach die Bundjas beim Eintreffen der schleunigst gesandten Truppen unter Leutnant Gilson die Waffen niederlegten. Der
Ärmste Meldnuge».
Depesche» deS Bureau .Herold".
Paris, 6. April. Der Korrespondent des „New-York Herald" in Washington meldet, der portugiesische Gesandte habe dem Staatssekretär Hay mitgeterlt, daß seine Regierung die von dem Schiedsgericht in Bernals Entschädigung für die Vereinigten Staaten festgestellte Sumine zu deren Verfügung halte
Jnsbruck, 6. April. Der Redakteur des wieder erscheinenden deutsch-klerikalen Blattes, Habermann, wurde wegen der in voriger Woche erfolgten Verbrennung eines Hirtenbriefes zu einer Woche Arrest verurteilt.
San Remo, 6. April. Der hier eingetroffei^ Fürst von Bulgarien wird sich ungefähr 10 Tage hier aushalten, um dann allen auswärtigen Höfen seinen Besuch abzustatten. .
Brüssel, 6. April. Der Attentäter Sipido wurde gestern abend mit seinen Eltern und seinen Brüdern konfrontiert. Er hat infolge der Einwirkung seiner Eltern sein System gewechselt. Aus seinen letzten Erklärungen geht hervor, daß er, wie man vermutete, mit mehreren Kameraden ein Komplott eingegangen ist. Bis jetzt hat er indessen seine Mitschuldigen noch Nicht namhaft
Brüssel, 6. April. Angesichts der Vorwürfe die wegen der ungenügenden Vorsichtsmaßregeln zur Verhütung des Attentats auf den Prinzen von Wales erhöben worden sind, erklärt das Polizeiamt, daß eine genügende Anzahl Gendarmen in Civilun Ort und I Stelle vorhanden war, um etwaige England feinuche Kundgebungen zu verhüten, daß man jedoch ent Attentat auf. das Leben des Prinzen nicht vorgesehen hatte.
Brüssel, 6. April. Der Prinz von Wales sandte ein Telegramm an den englischen Gesandten in Brüssel, worin er diesem für sein Telegramm und für die zahlreichen Beileidsbeweise von feiten der Brüsseler Bevölkerung dankt. Der Prinz wird Ende dieses Monats noch, einmal durch Brüssel auf seiner Rückreise nach England kommen. — Der belgische Gesandte in London stattete I Salisbury einen Besuch ab und sprach ihm das Bedauern I seiner Regierung über das Attentat aus.
I Wien, 6. April. Der in Gmunden stattfindenden Ver- I mählung des Prinzen Max von Baden mit der I Prinzessinvon Cumberland werden die Kaiser I Wilhelm und Franz Josef beiwohnen.
London, 6. April. Die Londoner Anarchisten I mißbilligen das Attentat auf den Prinzen I von Wales, weil sie eine Schmälerung der Freiheiten I befürchten, die ihnen von der englischen Regierung hin- I sichtlich des Asylrechtes gemacht worden sind.
Vormittag- UV. Uhr: Kmd.-k.r^ü^di^Martusg-m.md-, Abend« 6 Uhr: Liturgische Andacht Pfarrer Schlosser.
Am 2. Osterseiertag findet im Vorrntttagsgottesdienft die
OnHflrmrtfioa her Kinder aus der URdttuÖ*
fowie IveieV M he'l. Abendmahls statt. Die Deichte
“fi - Uh-, w-rd-n.
In -er Johanneektrche.
Vormittags 9*/, Uhr: Plärrer Euler , , b bie »e.
Beichte und heil. Abendmahl tut die Luka«, und btt 3» Anmeldungen vorher her dem Pfarrer i-°°r
@tme&S 2 Uhr: »lnd-rgatt-svi.nst für di-
-""A"n"d..Z°^e^rd"nach allen «'M
für Jerusalem erhoben zur Forderung der evangelische
im ^Am^Ofterfeiertag findet *
der LukaSgemeinde statt. Die Beichte wird am Samstag z
nachmittags 2 Uhr, gehalten. .. mTüfunfl
Am 2. Osterseiertag, nachmittags 2 Uhr findet
und Vorstellung der Konfirmanden aus der Johanncögemeind- stau.
Am 1. Osterseiertag Kollekte für
Am 2. Osterseiertag besondere Kollekte für die Armen«
Katholische Gemeinde.
NachnütMgs um 4^, Uhr^und abends um 8 Uhr: Gelegenheit lut heil. Beichte.
Sonntag den 8. April. Palmsonntag.
I Vormittags von 6Va Uhr an: (Gelegenheitjur hl. «eicht.
| um 68/4 Uhr: Die erste Herl. Messe; — .
vor und in derselben Austeilung der hell. Eommunion.
, um 8 Uhr : Die zweite heil. Messe.
um 9Vi Uhr: Hochamt. Vor dem Hochamt findet die I Nackmittaasdm^bb'uhr^" Predigt; daraus Passionsandacht.
NachnMags g nQd)mitt9Qfl8 2 blö 7 Uhr werden fremde Priester
1 Beicht hören.
Pottttdirvst in der
I Vorabend^ W? morgens 9 Uhr nachmittags 8 Uhr, I Schrifterkliiruus» Sabbathausgang 7“ Uhr.
I Gyttrrdisup der israelMsche« ItligimnyWt*
Sabbathfeier am 7. April 1900. „ .
Freüag abend 6-° Uhr, ^nnstag vormltttw P-edigt. Nachmittags 3<* Uhr, SabbathauLgang 7« Uhr
WochengotteSdienst morgens 7 Uhr, abends 6 uyr.
Billigste Preise.
Fritz IVowack
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
Gottesdienst.
In der Stadttirche.
Sonntag den 8. April. Palmarum. Buß- und Bettag.
Vormittags 9Vi Uhr: Pfarrer Schlosser. .
Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst, sowie Beichte und heil. Abendmahl für die Militärgemeinde. Pfarrer Dr. ©rein.
Nachmittags 2Va Uhr: Kinderkircke für die Matthausgemeinde.
Pfarrer Schlosser.
Abends 6 Uhr: Pfarrer Dr. Grein.
I« der JohanneSttrche.
Vormittags 9l/, Ubr: Pfarrer Dr. Naumann. !
Vormittags 11 Uhr: KindergotteSdienst für die Johannes- gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann.
Abends 6 Uhr: Pfarrer Euler. .
An diesem Tage wird nach allen Gottesdiensten eine Kollekte für bedürftige hessische evangelische Gemeinden unter vorwiegend katholischer Bevölkerung erhoben.
Gründonnerstag den 12-April.
Stadtkirche.
Vormittags 9*/, Uhr: Vorstellung und Prüfung der Konfir- manben au8 bet Mackus, unb bet Mtlitos^nbe.
Abends 6 Uhr: Pfarrer Schlaffer. v . e
Beichte und heil. Abendmahl für die Matthaus- und MarkuS- gemeinde. Anmeldungen zuvor bei dem Pfarrer icder Gemeinde erbeten. der Johanneskirche.
Vormittags 9*/, Uhr: Pfarrer Euler.
Borstellur^ und Prüfung der Konfirmanden auS der Lnkas- 6€WtSberü>§ 8 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Beichte und heil. Abendmahl für die fcutafc« und die Jo« hanneSgemeinde. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jebet Gemeinde erbeten.
Karfreitag den 13. April.
Ja der StadMrche.
Vormittags 9«/t Uhr: Pfarrer Dr. Grein.
Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus- und Markus- gemeinde. Anmeldungen zuvor bei dem Pfarrer feder Gemeinde erbeten.
Rom, 5. April. Die angeblichen Mitschuldigen deS I Attentäters auf König Humbert, Acciarito, die I schon einmal in Rom prozessiert waren, wu^en heute in einem zweiten Prozeß in Teramo von den Geschworenen I s r eigesprochen. __I
DasEhePaarGönezi vor den Geschworenen. I
(Fortsetzung auS dem zweiten Blatt.)
Heute vormittag erlitt die Zeugin Frau Bautenmeister I Kcach beim Zeugenaufruf einen Ohnmachtsanfall; sie mußte I au8 dem Saale geschafft werden. Selbst diesen an sich geringfügigen Umstand benutzte der Angeklagte, um Zeichen I seiner ungeheuren Selbstbeherrschung zu geben. Es wurden I -vnächst einige Zeugen vernommen, bei denen es sich darum I bandelte, einen bestimmten Zeitpunkt zu fixieren. .Bei der Aussage eines Dienstmädchens, das sich bei Gonczi Schuhe I inmeffen ließ, wobei er zärtlich geworden war, behauptete dieser, daß er das Mädchen gar nicht kenne, was die Zeugin zu dem Rufe: „Na, das ist aber toll " veranlaßte. - Die Zeugin Witwe Lebuda will am 14. August an der Backe GöncziS eine frische Kratzwunde bemerkt haben. Gönczi behauptet, daß er ftüher die oberen Backenteile ohne Bart getragen habe, was den Rechtsanwalt Fränkel zu dem Anttage veranlaßte, dem Angeklagten aufzugeben, sich den Backenbart abnehmen zu lassen. Der Präsident erwidert, es ginge doch nicht an, zu beschließen, daß dem Angeklagten zwangsweise der Bart abgenommen werde. (Heiterkeit.) Zeuge Schlossermeister Pflugmacher hat »on Gönczi s. Zt. den Auftrag erhalten, den Keller, m welchem die Leichen gefunden wurden, zu offnen. Er bekundet, daß er nach geschehener Oeffnung in der Mitte des Kellers zwei Kisten habe stehen sehen, die zum teil mit Treppenläufern bedeckt gewesen seien. Zeuge behauptet ganz bestimmt, trotz GöncziS lebhafter Proteste, daß schon an diesem Sonntag Gönczi ihm davon gesprochen habe, daß er in den Keller Erde zum Lagern von Ungarweinen fahren laffen wolle. Er habe gefragt, wo man wohl billige Erde bekomme. Als er, Zeuge, das von ihm neu ^gefertigte Kellerschloß gebracht habe, sei bereits Erde m den Keller geschaufelt worden. Der Angeklagte sucht ine Aussagen des Zeugen zu entkräften. Nach ewigen b^ langlosen Zeugenvernehmungen tritt die Pause ein. Nach derselben folgt die Vernehmung des Gastwirtes Hmz aus dem Mordhause Königgrätzerstraße Nr. 35. Gönczi schuldigt denselben der Thäterschaft. Dieser Koup aber ist als durchaus gescheitert anzusehen; alle Behauptungen GöncziS stellen sich als Lügen heraus. Alsdann werden die mehrfach erwähnten Depeschen vorgelegt; die Unterschrift :iner derselben erkennt Frau Gönczi als von der Hand
!fo°tbtnp O-'
'N, ^.Nur., ■tioi» d°-L^
, e ne
Ndsüd-^. gierte
Ä wurden . Geh. r ’
"der-Besteue^ 'ne WbiZ ?d!?rschie^
n bie Bertis.
m der fitt N b« 4g
MSes.
!'• Januar öas Lehix.
ytannt tpeibt; ''Isenschaft,^ lmerhalbjahr ift werden in Br AtionalökonW lfwesen, und üit; werden. Das y Meldung zu r Universitälkru wrlesungen nologie, in f/, -
in 8egfeb-. gestern abenh; ,Germania" ete ‘i!t, baß [ein Wn!
in (einet heutige, ben Entwurf eine ider die Pvsi- ur . den Enttvurs t. ^ciminMüW | Marine zu.
e Bornahme et 1900 sind nunn ortsanwesender rsonen, die sich eschissen in frer. M Die AusM Kaiserliche W aM der SBünben: ag vereiniat weck sl sämtlicher beuh: cankenkassenv Heilanstalt oder r n dritter Baz! s befördert. Arbeitervett! teten. Der W
in den Borsck ■
at dei^ Stobt Gemeinde B tz nlieft in \ n ägliederM^"
Ss
Nackenheim.
— Wetterbericht. Bon Nordwestrn her breitet fich immer noch niederer Druck füd- und südostwärts über den Erdtell auS, und über dem Mtttelmeerbecken hat fich ein staches, sekundäres Minimum gebildet. Der hohe Druck behauptet sich im äußersten Nordosten. ^DaS Wetter ist in unferm nördlichen Gebietsteilen meist trüb, während im Süden bet leichter Föhnlage im allgemewen wechselnde Bewölkung herrscht. Die Temperaturen find um einige ®rab$ orauSttch tlicheWitterung:Jm allgemeinen bet wechselnder Bewölkung unter TagS mlldeS Wetter.


