Ausgabe 
6.11.1900
 
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Aufruf des Feldmarschalls Roberts an das eng­lische Volk, in dem er anrät, den vom Kriegsschauplätze zurückkehrenden Soldaten keine geistigen Getränke anzu­bieten. Roberts bezeichnet weiter die Soldaten als seine tapferen Kameraden, die sich nicht nur wie Helden, sondern wie Gentlemen benommen hätten. Während des ganzen Feldzuges sei nicht ein einziges ernstes Verbrechen begangen worden, die friedlichen Einwohner des Landes seien zuerst durch böswillige Erfindungen der Buren-Behörden einge­schüchtert worden, doch hätten sie bald eingesehen, daß sie von den Leuten in Khaki nichts zu fürchten hätten. (Mancher wird doch der Meinung sein, daß Lord Roberts seine Kame­raden etwas zu kräftig herausstreicht. Das war um so weniger nötig, als man von Leuten, deren Handwerk der Krieg ist, kaum erwarten kann, daß sie fromm und brav sind wie junge Lämmer.)

Die in Mailand eingetroffenen Freiwilligen aus Transvaal wurden, trotzdem ihre Papiere in Ordnung waren und sie reichlich Geld hatten, verhaftet.

Deutsches Mich.

Berlin, 4. November. Der Kaiser hörte die Vor­träge des Chefs des Generalstabes der Armee Grafen Schlieffen und des Chefs des Militär-Kabinetts v. Hahnke. Später wohnte der Kaiser der Hubertus - Jagd bei Döberitz bei.

Der Hauptverband der deutschen Flottenvereine im Auslande teilt mit: Der Kaiser hat aus dem seiner Bestimmung unterliegenden Vermögen des Hauptverbandes der deutschen Flottenvereine im Auslande die Summe von 15000 Mark der GesellschaftSeemannshaus" zur Ver fügung gestellt. Die von dem Hauptverbande gesammelten Gelder belaufen sich zurzeit auf mehr als eine Viertelmillion Mark.

Das Befinden der Kaiserin Friedrich ist an­dauernd günstig.

Die Berliner Stadtverordneten-Versamm- lung hat in ihrer letzten geheimen Sitzung beschlossen, der Kaiserin Friedrich zu ihrem Geburtstage eine GlückwunschAdressezu überreichen. (Und der Kaiserin Augusta Viktoria nicht! D. Red.)

Das preußische Staatsmini st erium trat gestern unter Vorsitz des Grafen Bülow zu einer Sitzung zusammen.

Dem Bundesrat sind wieder mehrere Spezial­etats zugegangen. Der Etat für den Reichskanzler und die Reichskanzlei schließt wie im vorigen Jahre mit 233000 Mk. ab. Der Etat für das Reichsmilitärgericht erfordert an fortdauernden Ausgaben 467 584 Mk., an ein­maligen 18000 Mk. zur Beschaffung der für die Bibliothek erforderlichen Werke. Bei dem Marineetat betragen die fortdauernden Ausgaben 79831422 Mk., die einmaligen 120986150 Mk. Im Extraordinarium werden u. a. ge­fordert: Zur Erweiterung der Werft zu Wilhelmshaven durch Herstellung eines neuen Ausrüstungsbassins und einer dritten Hafeneinfahrt eine erste Rate von 1 Million. Die Kosten sind auf 30 Mill. Mark veranschlagt, für die Bau­ausführung sind etwa zehn Jahre in Aussicht genommen; zur Erweiterung der Werft zu Kiel durch den Bau eines neuen Ausrüstungsbassins eine erste Rate von 3 Mill, (im ganzen 10 Mill. Mark); zur Verlegung der Hafenanlagen für die Torpedoabteilungen von Kiel nach der Wieker Bucht bei Kiel: erste Rate 400000 Mk. (im ganzen 2600000 Mk.). Zur Einrichtung eines Torpedoschießplatzes an der Flens­burger Föhrde: erste Rate 600000 Mk. (im ganzen 1000000 Mk.). Zum Ersatz einer Küstenbatterie in Wilhelmshaven 1300000 Mk.

DieKreuzztg." schreibt: Der Generalfeldmarschall Graf Blumenthal, dessen Ankunft gestern erwartet wurde, hat die Reise hierher abermals vertagt. Wie wir hören, läßt die Gesundheit des ehrwürdigen Neunzigers einiges zu wünschen übrig.

Der Generalmajor z, D. Frht. von Senden- Bibran, zuletzt Kommandeur der 18. Kavalleriebrigade, ein Bruder des Chefs des Marinekabinetts, ist gestern nachmittag hier infolge eines Blutsturzes Plötzlich gestorben.

Eine Petition an den Reichstag, die auf nichts geringeres zielt als auf die Gründung eines deutschen Nationaltheaters, hat die Schriftstellerin L. Gutbier (Jean Christ) abgesandt. (Die Absicht ist unzweifelhaft gut aber wir fürchten, der Reichstag wird der Sache wenig Interesse entgegenbringen. D. Red.)

Der Ausschuß der Deutschen Kolonialgesell- schaft hat in seiner letzten Sitzung beschlossen: bei der Reichsregierung dahin zu wirken, daß in die neuen Handels­verträge eine Bestimmung ausgenommen wird, wonach die mrt Ursprungszeugnissen versehenen, aus deutschen Schutz- und Pachtgebieten stammenden tropischen Plantagenprodukte, Kaffee, Kakao, Thee, Mais, Tabak und Gewürze, zoll- frei, bezw. mit besonderen Zollvergünstigungen in das deutsche Zollgebiet eingeführt werden können. Die Winter-Tagung des Vorstandes der Deutschen Kolonial­gesellschaft findet in Berlin statt. Als Termin ist der 1. Dezember in Aussicht genommen.

Als lästige Ausländer sind nach der dies­wöchigen Liste des Polizeipräsidums zu Berlin vier öster­reichische, zwei russische und je ein italienischer und ein TUtmä^sHer'Htaatsangehöriger aus Preußen ausgewiesen worden.

Nach Wer Mitteilung desSchuhmarkt" sind die von den SachvivKändigen aus der Schuhbranche im Wirtschaftlichen Ausschuß zum Zolltarif gestellten An­träge sämtlich unberücksichtigt geblieben. Das Schema des Tarifs wurde belassen, und als besondere Position wurden noch SchuhnLaren mit Holzsohlen ausgenommen. Es werden danach zntzei Zollsätze für Schuhfabrikate bei­behalten, einer für sogtzn.grobe" Schuhwareu und einer |

für sogen,feine" Schuhwaren. Somit falle die gewünschte besondere Zollerhöhung für Ballschuhe weg. Zur Unter­scheidung dergroben" von denfeinen" Schuhwaren ist eine Gewichtsgrenze aufzustellen. Und diese Gewichtsgrenze ist mit 800 Gr. angenommen worden. Demnach wird ein Paar Schuhe oder Sliefel, das mehr als 800 Gr. wiegt, unter diegroben" Schuhwaren rangieren, während anderer­seits alle Schuhe und Stiefel, die pro Paar 800 Gr. Ge­wicht nicht überschreiten, alsfeine" Schuhwaren gelten. Herren-Schuhwaren würden also in der Hauptsache unter die erstere Kategorie fallen.

Stuttgart, 4. November. In gemeinsamer Sitzung beider Kammern verlas Ministerpräsident Frhr. v. Mitt­nacht ein königliches Dekret, wodurch die Auflösung des Landtags verfügt und die demnächfiige Ausschreibung von Neuwahlen in Aussicht gestellt wird.

Ausland.

Kopenhagen, 4. November. Die Kaiserin- Witwe von Rußland ist hier erkrankt. Sie leidet heftige Rückenschmerzen und kann das Zimmer nicht verlassen.

Haag, 4. November. Wie amtlich gemeldet wird, soll die Vermählung der Königin Ende Januar oder Anfang Februar stattfinden.

B r ü s s e l, 4. November. S i p i d o hat seinen kranken Vater besucht.

DerSoir" meldet, daß das Ministerium be­schlossen habe, eine Kommission zum Studium der Armeereform einzusetzen; dieselbe solle bestehen aus Deputierten, Senatoren und Offizieren.

Paris, 5. November. Wie die aus Lyon vorliegen­den Nachrichten bekunden, verlief die Enthüllung des Carnot-Denkmals ohne Störung. Präsident Lou- b e t wurde überall von der Bevölkerung begeistert be­grüßt. Bei der Enthüllung des Denkmals hielt Waldeck- Rousseau eine Rede. Beim Empfang der Behörden be­tonte Loubet, daß die Regierung der Republik die Freiheit des Gewissens und Glaubens achte und schütze, aber jede Intoleranz unterdrücken müsse. Am Abend präsidierte Loubet dem Festessen im Rathaus. Seine Ansprache feierte das Andenken Carnots und endete mit einem reichen Lob auf den liberalen und fortschrittlichen Geist der Lyoner Bevölkerung. Den Glanzpunkt bildete eine von Loubet zu Beginn seiner Rede verlesene Depesche des russi­schen Kaiserpaares, die wörtlich lautet:

Die heutige Enthüllung des Denkmals Ihres er­lauchten Vorgängers ruft mir die bedeutenden Ver­dienste in Erinnerung, welche der verstorbene Prä­sident Carnot Frankreich erwiesen, und seine kräftige Mitarbeit an dem großen, wesentlich friedlichen Zielen dienenden Werke der intimenAnnäherung unserer befreundetenundverbündetenLänder. In­dem ich von ganzem Herzen Glück wünsche, bitte ich, immer an meine Gefühle der aufrichtigen und unver­änderlichen Freundschaft zu glauben. Nicolau s."

Loubet wiederholte die vom Zaren gebrauchten WorteVerbündete und befreündete Länder" und schloß ebenfalls mit der Versicherung aufrichtiger und unverän­derlicher Freundschaft.

Madrid, 4. November. In allen Hauptzentren des Carlismus finden Verhaftungen, Haussuchungen und Ausweisungen statt. Im allgemeinen macht das kräftige Vorgehen der Behörden den besten Eindruck, da kein Zweifel mehr darüber besteht, daß eine ausgedehnte, aber zu früh ausgebrochene Verschwörung vorliegt, worin zahlreiche G e i st l i ch e und Aristokraten ver­wickelt sind. In Prera bei Barcelona, wohin der Klerus am vorigen Sonntag eine große Wallfahrt unter Beteilig­ung der Spitzen unternehmen wollte, tauchte eine Car­listenbande auf, die augenblicklich von Truppen verfolgt wurde. Tie Gendarmerie hat in der Umgebung von Jaen eine Carlistenschaar gefangen genommen. In den Provinzen wurden einige Priester verhaftet.

Zürich, 4. November. Der schweizerische Bundesrat hat die 1889 auf Drängen Deutschlands gegen den so­zialistischen Schriftsteller Eduard B e r n st e i n verfügte Ausweisung aufgehoben und dessen Rückkehr nach der Schweiz erlaubt.

New Pork, 4. November. In dem Plan für Ma­rinebauten werden für 1901 drei Schlachtschiffe von 15 000 T., zwei Panzerkreuzer von 15 000 T., sechs Ka­nonenboote von 2000, sechs von 600, zehn von 200 T. ge­ordert, ferner drei Kohlenschliffe mit je 15 000 T., ein Reparaturschiff von 7000, ein Transportschiff von 7000 T.

Prozeß Sternberg.

Berlin, 3. November 1900.

In der heutigen Sitzung im Prozeß Sternberg ist unter anderen Zeugen auch der Kriminalkommissar Thiel erschienen. Justizrat Dr. Sello bittet, den Kriminal­kommissar Thiel als Zeugen zu vernehmen und zwar so bald als möglich. Tie Aussagen des Zeugen Stier­städter seien so ungeheuerlich, daß es im dringendsten allgemeinen öffentlichen Interesse liege, schnellstens völlige Klarheit zu schaffen. Tas Vorkommen dieser Zeugen-Aus- sage sei ein solches, daß ihm kein Beispiel aus der preußi­schen Rechtsgeschichte zur Seite gestellt werden könne. Kriminalkommissar Thiel stellt hierauf die dringende Bitte, ihn sofort zu vernehmen oder ihn zu beurlauben, damit er schleunigst nach Hause eilen könne, um seine Frau zu beruhigen, die sich in großer Aufregung befinde. Ter Gerichtshof beurlaubt ihn auf kurze Zeit. Es ent- spinnt sich nunmehr eine längere Kontroverse zwischen dem Staatsanwalt Braut und der Verteidigung, weil ersterer die Mitteilung gemacht, daß er noch mehrere Zeugen und zwar Gerichtspersonen vorgeladen habe, welche über die früheren Bekundungen der Woyda vernommen werden sotten. Tie Verteidiger ersuchen dringend um Mitteilung des Beweisthemas. Justizrat Tr. Sello erklärt im Laufe der Auseinandersetzung mit dem Staatsanwalt, daß die Verteidigung es durchaus nicht für angängig halte, daß hier nach Belieben einige Mitglieder des früheren Ge­richtshofes als Zeugen auftreten. Sie müßten in diesem ,volle den Antrag stellen, daß sämtliche Mitglieder des früheren Gerichtshofes, der damalige Gerichtsschreiber und sämtliche Personen geladen werden, die damals der Aus­

sage der Woyda beigewohnt haben. Der Gerichtshof zieht sich zur Beratung zurück und erklärt bei feinem Wieder­erscheinen, er habe beschlossen, zunächst nur die von der Staatsanwaltschaft vorgeschlagenen Zeugen zu vernehmen. Ter Vorsitzende giebt nunmehr Kenntnis von dem Eingang zweier anonymer Briefe. Ter eine davon ist an Stier­städter gerichtet. Es werden in demselben gegen den Rechtsanwalt Tr. Werthauer Anschuldigungen er­hoben, daß er seinen Einfluß ausgeübt habe, um die Woyda bezüglich ihrer Aussage umzustimmen. Rechtsanwalt Dr. Werthauer erklärt diese Behauptung für eine absolut bös­willige Erfindung. Es folgt die Fortsetzung der Beweis­aufnahme. Die Zeugin Woyda wird nochmals eingehend vernommen. Sie bleibt bei ihrer gestrigen Darstellung Alles sei unwahr, was sie früher ausgesagt habe, gestern aber habe sie die reine Wahrheit gesagt. Die Zeugin kommt bei ihren Aussagen immer wieder zu der Schluß­versicherung, daß sie durch Stierstädter zu ihrer früheren Aussage vorbereitet worden sei. Alsdann wird der Schutz- manu Stierstädter mit der Woyda konfrontiert. Stier städter wird gefragt, ob das, was die Woyda gesagt, auch wahr sei. Zeuge Stierstädter erwidert mit nein; es sei unwahr, daß er in der Droschke auf das Kind eingewirkt habe. Er habe auch bei Vernehmung des Mädchens kein Notizbuch in der Hand gehabt. Die Zeugin Woyda bleibt nochmals dabei, daß sich die Angelegenheit so verhalte, wie sie behaupte. Nach einer kurzen Vernehmung des Zeugen v. T r e s k o w wird die Schwester der Woyda, Frau Blümke aufgerufen und vernommen. Da die Zeugin öfters in lautes Weinen ausbricht, wird auf Anraten des Sachverständigen, K-reisPhysikus Dr. Stürmer, deren Vernehmung unterbrochen und auf Montag vertagt. Es folgt die Vernehmung des Kriminalkommissars Thiel, der telephonisch wieder herbeigerufen worden ist. Er be­kundet in sichtlicher Erregung, daß er mit Stierstädter im ganzen fünf bis sechs Mal zusammen gewesen sei. Auf einem Spaziergange durch die Friedrichstraße habe Stier­städter ihm viel über Sternberg erzählt, unter anderem auch, daß er, wenn er zwei Millionen von Sternberg haben wolle, sie auch bekommen würde. Darauf habe er, Zeuge Thiel, geantwortet, dann geben Sie mir eine Million ab. Auch daß er ein Haus von Sternberg bekommen könnte, habe Stierstädter ihm erzählt, worauf er, Thiel, erwiderte: Ja, warum denn nicht gleich eine Villa am Genfer See." Auf die Frage des Staatsanwalts, ob an ihn, den Zeugen Thiel, jemals von Sternbergscher Seite aus eine Ver­suchung herangetreten sei, antwortet Thiel mit einem ent­schiedenenNein". Ter Zeuge Stierstädter wird aufge­fordert, sich Ms sdlen Bekundungen des Zeugen Thiel zu äußern. Er betont, daß sämtliche Bekundungen Thiels eine vollständige Entstellung bedeuten. Wie noch ge­meldet wird, wurde Kriminalkommissar Thiel nach seiner verantwortlichen dienstlichen Vernehmung sofort vom Amte suspendiert, desgleichen Stierstädter.

Der Prozeß Masloff in Stonit?.

Könitz, 3. November.

Bei der heutigen Sitzung erllärt der Vorsitzende, daß sich die Verhandlung heute hauptsächlich um den Fall Meyer und den Fall Rosenthal drehen werde. Ersterer Zeuge ist der Zahnarzt Meid au er. Er bekundet, daß er sich ebenfalls an oen Ermittelungen zur Aufdeckung der Mordsache und zur Ermittelung des oder der Thäter beteiligt und Masloff über seine Beobachtungen befragt habe. Der nächste Zeuge ist der Verleger Bruhn, der gleichfalls mit Masloff Unterredungen hatte, in denen letzterer seine int Hause Levy angeblich gemachten Be­obachtungen erzählte. Das WortWinseln" habe Mas­loff nicht gebraucht; er habe nur von einem Rumors gesprochen. Zeuge beschreibt die Besichtigung, Vottd* cr abends in der Hinter- und Rähmesttaße mit S^asloff vorgenommen habe. Schließlich bekundet er nod) näheres über die Vorgeschichte der von ihm in Fluß gebracksten Affaire Meyer. Alsdann läßt der Präsident die Zeugen zu den Fällen Meyer und Rosenthal aufrufen. Die Zeugen Josef Ebes und Frau Rosenthal werden zu diesem Zweck aus der Haft vorgesührt.

Aus Stadt «ad Land.

Sieben, 5. November 1900.

* Gießener Volksbad. Im Monat Oktober wurden verabreicht 7455 Bäder gegen 7304 im September 1900 und 7682 im Oktober 1899 oder im Durchschnitt auf den ganzen Badetag 257 Bäder gegen 265 im September 1900 und 265 im Oktober 1899. Der Besuch im einzelnen hat sich wie folgt>erteilt:

Schwimmbad 4217 Männer, darunter 690 zu 10 Ps.,

871 Frauen, 317 10

Wannenbäder 1. Klasse 205 Männer, 53 Frauen,

2. 493 411

Dampf« und Heißlustbäder, sowie Massage zusammen 109 Männer, 9 Frauen, Brausebäder zusammen 1087. Die Personenwage wurde von 120 Personen benützt, das Bad von 41 Personen besichtigt.

** Konzertverein. Wohl selten hat ein Kammer­musik-Konzert eine solche Anziehungskraft auf unsev Publikum ausgeübt wie das gesttige, mit dem der Konzert- verem die diesjährige Saison in glücklichster Weise er­öffnete. Wir haben schon öfter mit Freuden konstatiert, daß der umsichtige Vorstand des Konzertvereins von dem Guten immer nur das Beste für seine Zwecke auswählt, und haben auch gestern wieder die Wahrnehmung ge­macht, daß dieses Prinzip das einzig richtige ist, wenn ein derartiges Jnstttut seine Unternehmungen von wahr­haftem Erfolg gekrönt fefyen will. Pablo d e Sarasate ist ein Künstler, dessen bloßer Name dafür birgt, daß der Zuhörer nur Darbietungen allerersten Ranges zu höre» bekommt, und wenn er seine Vorträge mit einer Mnstleri« wie Frau Berthe Marx-Goldschmidt zu Gehör bringt, so kann die Kritik eigentlich nichts besseres thurt als schweigen. Wenn es einem Künstlerpaar gelingt, das Publikum derartig zu fesseln, daß es stellenweise den Atem anhält, um die Schönheiten der Vorträge voll und ganz zu genießen, und das konnten wir gestern mchr- fach bemerken so ist dies der beste Beweis für die Tadel­losigkeit des Gebotenen, und tadellos war gestern alles von der ersten bis zur letzten Note. Die frühere Be^

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