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Erstes Blatt
Dienstag den 6. November 150. Jahrgang LSOQ
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger
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Die Gießener Mimikteu0kätter werden dem Anzeiger im Wechsel mit „Hess. Landwirt^ u. „Blätter für hesi. Volkskunde" wvchtl. 4 mal beigelegt.
Amts- und Anzeigeblatt für den Itrci» Gietzen.
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Fernsprecher Nr. 51.
Amtlicher Heil.
Bekanntmachung.
Zar Verhütung der Verschleppung der Maul- und Klauenseuche wird der Auftrieb von Rindvieh, Schweinen und Schafen aus den Kreisen Gießen und Wetzlar zu den am 12. ds. Mts in Herborn und am 15. ds. MtS. in Harger stattfindenden Märkten verboten.
Dillenburg, den 1. November 1900.
Der Königliche Landrat: v. Beckerath.
Bekauutmachuug.
Betr.. Die Ausführung des Gesetzes vom 1. Juni 1895 über den Ersatz des Wildschadens.
Der Großherzogliche Bürgermeister Otto zu Beuern ist als Vorfitzender der Sachverständigen-Kommission für den 3. Wildschadensbezirk des Kreises Gießen bestellt und verpflichtet worden.
Gießen, den 2. November 1900.
Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Bechtold.
Gießen, den 2. November 1900.
Betr.: Pflege des Tierschutzes in den Volksschulen.
Die
Großh. Kreis-Schulcommission Gießen
an die Schulvorstände des Kreises.
Der Tierschutzverein des Großherzogtums Hessen und der Kreisausschuß des Vereins Gießen haben uns eine Anzahl Tierschutzkalender für das Jahr 1901 zur Verteilung an die Herren Lehrer und die Schulkinder des Vereins zur Verfügung gestellt. Wir beauftragen Sie, die Lehrer Ihrer Gemeinden zu bedeuten, daß dieselben oder von ihnen Beauftragte, so lange Vorrat reicht, Tierschutzkalender (von Dienstag dem 13. d. M. an) an allen Amtstagen auf der Amtsstube unseres technischen Referenten in Empfang nehmen können.
v. Bechtold.
Gießen, den 2. November 1900.
Betr.: Jahresberichte der Gewerbeinspektionen für 1900. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Gr. Polizeibehörde« und Gr. Bürgermeistereien des Kreises.
Diejenigen von Ihnen, welche unserer Auflage vom 11. Oktober 1900 noch nicht nachgekommen find, werden an deren sofortige Erledigung erinnert.
_________________v. Bechtold._________________
Bekanntmachung.
Betr.: Hauptversammlung des landwirtschaftlichen Vereins für die Provinz Oberhessen.
Zur diesjährigen ordentlichen Hauptversammlung beehre ich mich die VereinSmitglieder hierdurch auf:
Douuerstag, de« 8. November d. IS.
. r mittags 12 Uhr,
in „StemS Garten" in Gießen ergebens! einzuladen.
Gegenstände der Verhandlung werden sein:
1. Erstattung des Jahresberichtes;
2. Abänderungen der Vereinssatzungen, zwecks Erlangung des Rechtes der juristischen Person bezw. Eintragung des Vereins in das Vereinsreaister.
3. Wahl des Präsidiums.
Hardt-Hof, den 22. Oktober 1900.
Der Präsident des landwirtschaftlichen Vereins für die Provinz Oberheffen.
I. V.: Schlenke.
Bekanntmachung.
Zur Verhütung der Verschleppung der Maul- und Klauenseuche wird die Abhaltung des auf den 8. November dss. Js. in Leun anstehendenBiehmarktes an die Bedingungen geknüpft, welche durch meine, den letzten Markt in Leun betreffende Bekanntmachung in Nr. 168 des diesjährigen Kreisblattes veröffentlicht worden sind.
Der Auftrieb beginnt um 9 Uhr vormittags.
Aus der Provinz Oberheffen des Großherzogtums Hessen und den preußischen Kreisen Marburg, Biedenkopf, Usingen, Dillenburg und Weilburg und den Orten Hochelheim und Klein'Rechtenbach der Bürgermeisterei Rechtenbach
und sämtlichen Ortschaften der Bürgermeisterei Greifenstein dürfen Rindvieh, Schweine und Schafe nicht aufgetrieben werden.
Ferner ist das Durchtreiben von Tieren dieser Arten durch Hochelheim und Klein-Rechtenbach der Bürgermeisterei Rechtenbach und sämtlichen Ortschaften der Bürgermeisterei Greifenstein diesseitigen Kreises verboten.
Wetzlar, den 31. Oktober 1900.
Der Landratsamtsverwalter.
Der Krieg in China.
Der Gouverneur von Kiautschon meldet: Am 1. November mußte ein 10 Kilometer nordöstlich von Kaumi gelegenes Dorf,idias von Räubern und Boxern in Uniform hartnäckig verteidigt wurde, gestürmt werden. Hierbei wurden verwundet der Seesoldat Emil Walter und der Hornist Josef Städele, beide der 3. Kompagnie des 3. Seebataillons angehörend. Der Gegner hatte beträchtliche Verluste.
Die „Pall Mall Gazette" meldet aus Jtschou vom 28. Oktober über Taku über scharfe Kämpfe im westlichen Gebirge an der Grenze von Schansi; die deutsch-englische Streitmacht, 1500 Mann stark, unter Oberst v. Normann, stürmte den Paß von Tsching- kung. Die Chinesen hielten eine starke Stellung auf der Paßhöhe besetzt und leisteten sehr hartnäckigen Widerstand. Die Vorhut der Kolonne von Normann bestand aus 80 Deutschen unter dem Major v. Förster (zweites ostasiatisches Regiment). Nach einem Nachtmarsche erreichte die Hauptkolonne bei Tagesanbruch den Fuß der Berge. Der Angriff entwickelte sich schnell; die Chinesen eröffneten ein heftiges Flagkenfeuer gegen Major v. Försters kleine Abteilung, allein bengalische Kavallerie und berittene Pioniere saßen ab, stürmten die Höhen, um- gingeir die Flanken des Feindes und machten den Deutschen Luft. Leutnant Paterson vom englischen Jn- genieurkorps war der erste auf der Höhe. Die Engländer hatten keine Verluste.
Die Untersuchung in Paotingfu ergab, daß am 30. Juni a cht amerikanische Missionare in ihren Häusern verbrannt und fünf andere am 1. Juli enthauptet wurden. Die Kirche wurde z e r - st ö r t und 50 prote st an tische Chinesen ermordet. Die anderen Chinesen versteckten sich; ihr Eigentum im Werte von 40 000 Mark wurde vernichtet. Vier chinesische Beamte wurden unter deutschen Gewahrsam gestellt. Der Provinzialkämmerer beteuert seine Unschuld; doch niemand plaidiert für ihn: die thatsächlichen Beweise gegen ihn sind unwiderleglich. Der Provinzialrichter wurde unter französischen Gewahrsam gestellt; doch kann er' wahrscheinlich nicht bestraft werden. Der Gouverneur von Sckfansi, Nuntschien, wurde degradiert, sonst aber nicht bestraft.
Der Römischen „Tribuna" ist ein Telegramm zugegangen, nach dem italienische Soldaten in der Nähe von Paotingfu von 3000 Boxern angegriffen wurden. Die Italiener zogen sich in guter Ordnung zurück und verloren nur zwei Tote. Die Boxer erlitten indes große Verluste. Unter anderm soll ihr Anführer gefallen sein.
Wie aus Shanghai gemeldet wird, verfügte ein geheimer Erlaß des Kaisers die Dekapitalisierung Pekings für ewige Zeiten.
Die Petersburger chinesische Gesandtschaft erklärt, daß die fremdenfeindliche Gesinnung unter der Bevölkerung von Shanghai zunehme: die revolutionäre Bewegung in Kuangsi sei nicht im Wachsen begriffen. China'sehne sich nach Frieden. Der Kaiser werde bald nach Peking zurückkehren; Prinz Tuan weile nicht mehr in seiner Umgebung.
Dem Standard" zufolge haben- die fremden Gesandten die chinesischen Behörden aufgefordert, ihnen die Leiche des angeblich durch Selbstmord geendeten Kangyi, sowie den Kopf des angeblich, Hingerichteten Boxerführers Yuh- sien auszuliefern.
Die Behörden in Kanton sollen eine Summe von 4000 Dollars auf die Köpfe der hervorragenden Anhänger der Reformpartei ausgesetzt haben. Viele derselben sind nach Hongkong und Macao geflohen.
Der „Times" wird aus Shanghai telegraphiert: Ein kaiserliches Edikt bezeichnet die Gouverneure von Nanking und Hankau als Mitglieder der chinesischen Frieden - Verhandlungskommission, der bereits Li-Hung-Tschang und Prinz Tsching angehören.
„Daily Ep^eß" meldet aus Petersburg, daß die Ordnung in der Mandschurei vor Dezember wiederhergestellt sein werde. Von den 100 000 chinesischen Soldaten, die zwischen Mukdeü und Kirin ausgestellt waren, befinden sich; 15 000 als Gefangene in den Händen der Russen.
„Daily News" berichtet aus Shanghai : Einem Edikk vom 27. Oktober zufolge haben Mandschus die Portefeuilles
des Ministeriums des Innern, der Finanzen und ber Justiz erhalten.
Wie Gouverneur Jaeschke telegraphiert, ist der £)ber< maschinistenmaat Krüger vom Kreuzer „Hansa" am 31. Oktober in Tsingtau an Darmtyphus gestorben. Die „Nowoje Wremja" meldet aus Wladiwostok vom 29. Oktober: In Nowoliewsk sind mehrere Fälle von Erkrankungen an Cholera vorgekommen. Es sind Maßregeln ergriffen worden, um die Epidemie auf ihren Herd zu beschränken. In Santschun (Mandschurei) und in Wladiwostok sind Fälle von Ruhr festgestellt. Auf der Ussuri- bahn ist eine sorgfältige Desinfektion eingeführt roorbert, demnächst sollen Krankenwagen verkehren.
Folgendes Telegramm erhielt der Reichskanzler Graf von Bülow: „Bei Bekanntwerden des Wortlautes des deutsch-englischen Abkommens erlaubt fid) die deutsche Kaufmannschaft Hongkongs chrer Genug- thuung ehrerbietigst Ausdruck zu geben."
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Telegramme des Gießener Anzeigers.
Kiel, 5. November. Major v. Madai telegraphiert: aus Taku: Die Seesoldaten Wyngaard und Pulekel sind an Tarmtyphus und der Seesoldat Karing an akuter Malaria gestorben. Sie gehörten dem 2. See-Bataillon an.
London, 5. November. Aus Peking wird gemeldet: Mehrere Gesandten ersuchten den Grafen Waldersee^ das Todesurteil, das von dem internationalen Gerichtshöfe in Paotingfu über mehrere chinesische Beamte gefällt worden ist, nicht zu bestätigen, da dies einen schlechten Eindruck auf den chinesischen Kaiser machen würde.
Paris, 5. November. Der Korrespondent des „Teinps" in Shanghai meldet: Die Kaisergräber wurden ohne Kampf besetzt, um auf den chinesischen Hof Eindruck zu chachen. Die Deutschen marschieren auf Kal g au. Der Sekretär des Tsung-liAamen kündigte die bevorstehende Rückkehr des Kaisers Kwangsü nach Peking an. Die offiziellen Verhandlungen dürften in drei Wochen) beginnen.
Südafrikanisches.
„Daily News" berichtet, daß dieHaltung der Buren auf einen lang anhaltenden Feldzug schließen laffe. Die englischen Truppen können nicht vor Januar oder Februar heimkehren. Bis dahin werden wahrscheinlich noch Truppen-TranSporte notwendig sein. Die Buren verfügen noch über ausreichende Munition. Außerdem befürchtet man den Ausbruch einer Rebellion durch holländische Ansiedler. — Aus Pretoria wird gemeldet, Lord Kitchener werde bis zur vollständigen Beendigung der Kriegs-Operationen in Südafrika bleiben. — Auch in Triest weilende freiwillige Offiziere erklärten, daß die Buren den Engländern noch lange Widerstand leiste« würden. Die Generale Botha und De Wet verfügte« über 20 000 Mann, die fürs äußerste entfchloffen feien. Der Proviant- und Munitionsmangel werde durch Wegnahme der für die Engländer bestimmten Transporte para- lisiert werden. — Unter den aus Transvaal in Trieft angelangten Freiwilligen befindet sich auch der Oberrichter von Transvaal, Dr. Koch. Derselbe wartet dort die An
kunft des Präsidenten Krüger ab, dem er sich sodann anschließen wird.
Den letzten amtlichen Ausstellungen zufolge betrugen die englischen Verluste in Südafrika an Toten, Verwundeten und Kranken im Oktober 3601 Mann. Bisher sind im Ganzen 11000 Mann getötet worden oder ge- storben.
Dem „Eclair" zufolge beabsichtigt der Pariser Gemeinderat den Präsidenten Krüger im Rathause z« empfangen. In Marseille wird Krüger am 14. November eintreffen. In Port Said trifft der Dampfer „Gelderland" am 9. d. Mts. ein. Die Marseiller Behörden sind angewiesen, Krüger gegenüber die einem inkognito reisenden StaatS-Chef schuldigen Rücksichten zu beobachten, aber poli« tische Manifestationen hintanzuhalten.
Ventersburg ist von den Buren zerstört. Westlich von Kroonstad stehen Schaaren von ihnen, ebenso in der Umgegend von Lindley. Die Buren sagen, daß sie im Distrikt von Ficksburg große Mengen von tiou aufgehäuft haben. Infolge der heftig^^'^E^r? ist das Biwakieren für die Engländer sehr 300 Buren drangen am 26. Ofto6er/^ef^hc.rI% ~ ein; die aus 2 Leutnants und 30 ^ann beftehenbe^«^8 satzung ergab sich und tvnrbt frei»'e[affen Die beschlagnahmten all- in den chagazin-n b-fikd^ Waren und ließen in einem MaL-in Regierung des Orangefreistaats üjEr i ßnn o L
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