Ausgabe 
6.2.1900 Drittes Blatt
 
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Bekanntmachung,

betr.: Die öffentliche Impfung.

Am Mittwoch, den 7. Februar, Bormittags lO/a12 Uhr wird im Jmpflokal (altes Rathaus)

ein öffentlicher Impftermin abgehalten, in welchem diejenigen Angehörigen von Jmpfpflichtigen, welche Aufforderungen erhalten haben, ihre Kinder kostenlos der Impfung unterziehen lassen können.

Dieselbe wird an einem Arme mit Kälberlimphe aus dem Landis- impfinstitute vorgenommen. Die Kinder müssen rein gewaschen oder ge­badet und mit frischer Leibwäsche zur Impfung gebracht werden.

An dem darauffolgenden Termin Mittwoch, den 14. Februar um dieselbe Zeit sind die am 7. Februar Geimpften zu der gesetzlichen Nachschau wieder vorzuffellen. In beiden Terminen können ferner Ämber, welche wegen Krankheit bis zum Somm r von der Impfung zu­rückgestellt werden wollen, dem Jmpfarzte zur Untersuchung vorgezeigt, oder diesbezügliche ärztliche Atteste abgegeben werden.

Die am Gr. Kreisgesundheitsamte abgegebenen Impfscheine müssen dort wieder abgeholt werden.

Gießen, den 2. Februar 1900.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gi ßen.

896 Gnauth.

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Hohvecheigerung.

45

112

3810

rm Birken-Knüppel (hierunter 18 rm von 3 m Länge, Wagnerholz),

Eichen- und Birken-Slöcke, Eichen- und Birken-Wellen

Donnerstag den 8. Februar I. Js., vormittags IO Uhr, i kommt im Cleeberger Gemeindewald, Distrikt MohrSwald, Altenwald und Kühunner, nachstehendes Brennholz zur Versteigerung:

39 rm Eichen-Scheit und Knüppel,

146 , Buchen-

18 Weichholz-Knüppel,

21 rm Nadelholz-Knüppel,

2025 Eichen-Wellen,

7125 Buchen-Wellen,

750 Weichholz-Wellen,

700 Nadelholz-Wellen.

Der Anfang ist im Mohrswald.

Bei ungünstiger Witterung wird die Versteigerung eine Stunde später im Rathaus abgehalten.

Cleeberg, den 30. Januar 1900. Der Bürgermeister.

Keil. 858

Holzversteigerung.

Mittwoch ben 7. und Frei­tag ben 9. Februar, bes vor­mittags von 9V2 Uhr au, soll in dem hiestgen Gemetndewald folgendes Holz versteigert werden:

90 Eichenstämme, 20 bis 33 cm Durchmesser, 6 bis Ilm lang = 38,38 fm,

104 Nadelstämme, 15 bis 33 cm mtttl. Durchmesser, 6 bis 19 m lang ----- 41,09 fm,

1085 Derbstangen, 7 bis 13 cm Durchmesser, 7 bis 13 rn lang = 49,51 fm,

328 Reisigstangen, 4 bis 6 cm Durchmess.r, 5 bi« 8 m lang = 5,95 fm,

39 rm Buchen-Scheit,

22,4 Buchen-Knüppe',

81 Eichen Knüppel,

64,8 Nadel-Knüppel, 2113 Eichen.Rcisigwellen, 1210 Nadel'Reifigwellen,

36 rm Eichen-Stöcke, 8 Nadel-Stöcke.

Bemerkt wird, daß das Bau- und Nutzholz am ersten Tage zur Ver­steigerung kommt.

Der Anfang ist im Walbersberg am Bersröder Weg.

Reiskirchen, den 2. Februar 1900. Großh. Bürgermeisterei Reiskirchen.

Wagner. 902

Hohversteigerung.

Donnerstag ben 8. b. M. wird im hiesigen Gemeindewald folgendes Holz versteigert;

59 Eichenstämme, 14 bis 45 cm Durchmesser, 3 bis 10 m lang ±= 18,70 fm (2 Stämme sind Schnittholz),

1 Kiefernstamm (Schnittholz), 43 cm Durchmesser, 7 m lang = 1,02 fm,

46 Etchen-Derbstangen, 12 cm Durchmesser, 5 bis 6 rn lang (Wagner holz),

71 rm Eichen-KnÜppel (4 rm ----- 2XA m lang),

Die Zusammenkunft ist vormittags 9V2 Uhr auf der Jägerschneise, an Abteilung Birkenstock.

Großen-Linden, am l.Febr. 1900. Gr. Bürgermeisterei Großen Linden.

Leun. 862

Versteigerung.

Dienstag den 6. Februar v. IS. versteigere ich dahier gegen Bar­zahlung r

a. Vormittags 10 Uhr Bahnhof­straße 68:

35 Säcke Mehl (Weiß- und Roggen­mehl), 2 verzinnte Teigmulden, 1 Teig­teilmaschine, 1 Brodwägelchen, 1 ver­nickeltes Brodgestell, 1 desgl. Schau­fenstergestell, 1 Ladentheke, 1 Laden- und 2 andere Tische (darunter ein Sofatisch), 1 Nachttisch, 4 Rohrstühle, 1 Sofa, eine Partie Mehlsäcke, Back­bretter, Bleche rc.

Sämtliches Mobiliar ist fast noch neu. b. Nachmittags 2 Uhr Neustadt 55:

200 Flaschen Wein, 8 Mille Zigarren, 50 Liter Branntwein, 45 Zentner Heu, eine Partie Schubwaren, Filz- und Strohhüte, 3 Fahrräder und Möbel aller Art, sowie 1 Kaffenschrank.

Die Versteigerung zu a findet be­stimmt statt.

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Kmder werden nur Begleitung Erwachsener gelassen.

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Die Eisenbahn - Verwalt­ungen gewähren während der Dauer der Ausstellung zu alle» fahrplanmäßigen Zügen auf einfache Fahr­karten 2. und 3. Klasse freie Rückfahrt, wenn die Fahrkarten in der Ausstell­ung abgestempelt werden.

Die Ausstellung wird Montag, 12. Februar, abend»

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HW* Die Ausstellung ist am SamStag, 3. Fe­bruar, von 2 Uhr mit­tags, sonst täglich von 9 Uhr vormittags bis IO Uhr abeubs ge­öffnet.

Eintrittspreis am Sams­tag, 3. Februar, 1 Mark, an den übrigen Wochentagen 50 Pfg., an Sonntagen 580 Pfg. für jede Einzel­person.

Beim Besuch ganzer Schu­len und Schulklaffen unter Führung der Lehrer zahlen

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