p^ußischen Abgeordnetenhause würbe heute der Antrag Weihe (kons.) auf Annahme einer Novelle zum Rentengutergesetz in zweiter Lesung an eine besondere 14 er Kommission verwiesen. Hierauf gelangten verschiedene Anträge betr Gehaltsverbesserungen von mittleren Erledigung. Nächste Sitzung unbestimmt, jedenfalls nicht vor dem 14. ds.
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Brüffel, 3. Mai. „Petit bleu" veröffentlicht eine Unterredung mit dem ftüheren Leiter der Handelsgesellschaft „Matuba", Namens van der^Belde, welcher u. a. erklärte, daß während seines Aufenthalts amKongoeinschwarzeS Kabinett bestand, das die Briefe der Agenten öffnete und die darin erthaltenen Mitteilungen über Greuelthaten unterdrückte. Es seien vieleGreuel- thaten begangen worden, aber viele Beamte seien gezwungen gewesen, Stillschweigen zu beobachten, aus Furcht, daß die Schuldigen sich rächen würden. Van der Velde erzählt weiter, er sei Augenzeuge gewesen, wie eine Anzahl Sklaven in Brazzaville auf Rechnung einer Handelsgesellschaft und unter Mitwiffen kongostaatlicher Beamten verkauft wurden. Die Agenten müßten Stillschweigen beobachten über alles, was im Kongostaate vorgeht, und über alles, was die Regierung kompromittieren könnte.
Paris, 3. Mai. Die Morgenblätter beschäftigen sich heute mit einem Skandal, der sich anläßlich der Errichtung des Hindu-Dorfe- in der Ausstellung ereignet hat. Es heißt, ein an der Sache beteiligter Deputierter sei von der auf dem Trocadero installierten w8oci6t6 de Finde trangaise“ mit 100000 Francs bestochen worden und habe bisher 20000 Francs bar erhalten.
Wien, 3. Mai. Der Vollzugsausschuß der deutsch- fortschrittlichen Partei in Wien richtete an den Berliner Oberbürgermeister ein Telegramm, worin er namens der deutschfortschrittlichen Bürger Wiens der Stadt Berlin dankt für die beabsichtigte von h e r z - UnUft. für Oesterreich zeugende
Begrüßung des mit dem deutschen Kaiser und dem deutschen
£inem Burschen Fürstengeschlechte ent- »«ttPanz Josef. Sie erblicken darin eine ^?schaft für die Untrennbarkeit des Bünd niss es beider, durch deutschen Geist und deutsche Arbeit
Aus Stadt und Land.
. ** Z«r DenkmalSweihe. Wie wir hören, hat S. Gr. H. Prinz Wilhelm von Hessen die an ihn ergangene i « ^"UNg zu den Enthüllungsfeierlichkeiten angenommen I die Herren kommand. General von Lindeguist I und Generalleutnant v. Perbandt, sowie Staatsminister I Rothe, Finanzminister Küchler und Iustizminister Dr. I Dlttmar werden zu den Feierlichkeiten am 10. Mai er- I scheinen. — Die Zahl der angemeldeten Veteranen ist I inzwischen beinahe auf 1000 angewachsen. Die Aufstellung« I arbeiten scheinen nahezu vollendet. Der primitive Verschlag, I der seither das Denkmal umgab, ist entfernt und durch eine I zweckentsprechendere, sich recht vorteilhaft präsentierende I Umhüllung ersetzt worden. An vier in den Reichs- bezw. I Landesfarben gehaltenen Stangen sind die das Denkmal in I lC-inCm ganzen Umfang verhüllenden Tücher befestigt. Auch die Renovierungsarbeiten am alten Rathause schreiten ^ch ihrer Vollendung dürfte der altehr- würdige Bau zu den Hauptsehenswüroigkeiten der Stadt I v 'CIIL 7: E'uige aufklärende Bemerkungen über die Ideen, die den Künstler bei Schaff, ung seines Entwurfes leiteten, dürften SU« allgemeinen Verständnis und zur allgemeinen Würdlgung des künstlerischen Werkes wesentlich betragen. Der Künstler, Herr Ludwig Habich, stellte, als er an die Ausführung seines Entwurfes herantrat, sich die Aufgabe nicht sowohl den von dem Komitee an die Preisbewerber seinerzeit gestellten Bedingungen inhaltlich zu entsprechen als ganz besonders seinem äußeren Aufbau nach sich den räumlichen Verhältnissen des AufstellungS- platzes anzupassen, damit sich das Denkmal damit harmonisch zusammenschließe, und gleichsam erwachsen scheine auf dem Grund und Boden, aus dem es heute steht. Vor allem galt es, bei dem reichen Verkehr, den der Markt- Platz besitzt, die BerkehrSstraßen nicht zu versperren, sondern Lage und Grundform so zu wählen, daß der Verkehr das Denkmal nur seitlich—tangiere. Der Künstler dachte sich ein Dreieck, daS von den Ber- kehrSachsen als Schenkel und der Häuserfront als Basis gebildet wird. Dieses schien ihm der geeignetste Platz zur Aufstellung. Die Dreiecksform bestimmt den Grundriß dementsprechend dreiseitig, sodaß auf jeder der drei Seiten, von denen das Denkmal beim Betreten des Marktplatzes sichtbar wird, eine fünft» !"isch geschmückte Front erscheint. Das Denkmal ist als Brunnenanlage gedacht. Von der Möglichkeit, fließendes Wasser zu verwenden, wurde sowohl aus Prak- tischen Gründen — es wird dadurch ein Marktbrunnen ge- Aoffen — wie ganz besonders auch aus künstlerischen Gründen Gebrauch gemacht. Die eigenartige dreiseitige Anordnung des Bassins bestimmte ferner den Aufbau de- Denkmals als dreiseitig. Diese Form ist die 6uustigfte in Bezug auf die rückwärts gelegene Häuserfront. Diese möglichst wenig zu verbauen, schien dem Künstler eine besonders wichtige Aufgabe. Der plastische Schmuck spricht wohl am besten für sich selbst. Der Künstler hat cfl vermieden, undeutsche und daher im Grunde auch unvolkstümliche her» kommliche allegorische Gestalten zu verwenden, und durch novellenhafte oder anekdotische Darstellungen, die früher so außerordentlich beliebt waren und heute bei jedem künstlerich feiner Fühlenden außerordentlich unbeliebt sind, den plastischen Charakter zu verwischen. Die Hauptfigur verkündet die große Thatsache, daß die deutsche Kaiserkrone durch eine siegreiche Waffenthat neu errungen wurde, kraftvoll poetisch ganz unmittelbar. Wir denken sie uns als die 1870 neu in allen deutschen Gauen erwachte jugendfrische Thalkraft des gesamte« deutschen Volkes. Das Sockelrelief bringt die friedliche
। bttrase-Geschaften) werden ohne Debatte nach dem Anträge I Müller-Fulda angenommen. Artikel 5 enthält den Tarif.
Hier wird für Kau f- u n d A n s ch a f f u n g s g e sch ä f t e I oach dem Anträge Müller-Fulda der Stempel von zwei I Zehntel vom Tausend angenommen; für sonstige Wert- I Sa?Jer.e ?ler Zehntel vom Tausend. Es folgt die Position I ^terwlose. Hierbei wird die Weiterberatung auf Freitag I „Germania" zufolge kann man jetzt mit der
| Wahrscheinlichkeit rechnen, daß die Flotten-Vorlage I in Beschränkung, welche sie durch den Zentrumsantrag I !". \er -Zudgetkommission gefunden hat und zweifelsohne I bei der 2. Lesung in der Kommission finden wird, auch im Plenum des Reichstages eine Mehrheit erwarten
I darf.
— ©s besteht bei den Börsenbehörden die Absicht, an maßgebender Stelle eine Audienz nachzusuchen, in welcher gegen die geplante Erhöhung der Bör- s e n st e u e r Vorstellungen erhoben werden sollen.
™ 77 ?ic "Kreuzztg." erklärt heute abend, die jetzt im Wortlaut vorliegenden Kompromißanträge zum Flei sch - ' b e s ch a u g e s e tz .entsprächen den früher von ihr über diesen Gegenstand gemachten Mitteilungen. Nach ihrer ftüheren Stellungnahme bedürfe es keiner besonderen Ausführung, daß und weshalb das Blatt unter den obwaltenden Um- , sianden trotz aller nicht unberechtigten Bedenken das Zustandekommen einer Verständigung im Sinne der vorliegenden Anträge für erwünscht hält.
K. ~.,®e.y Bundesrat bat in seiner heutigen Sitzung die Mitteilungen des Reichstagspräsidenten zu der von dem Ubg. Rembold und Gen. eingebrachten Resolution betr. die Revision der Vorschriften zur Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche, der Petition wegen Ab- I anderung des Gesetzes betr. Schutz von Photographieen I gegeii die unbefugte Nachbildung dem Reichskanzler, zur I Petition betr. die Einführung der achtstündigen Arbeits-
.7} Berg- und Hüttenwerken re. den ständigen Aus- I schussen überwiesen. Ferner wurde ein Antrag Hessens, I betr. die Ausführung des § 45 des Jnvaliden- überwieftn ^""^sgesetzes den zuständigen Ausschüssen I
i gegründeten Staaten und wünschen der unter aufneHrfrtnr ÄÄ Sprung machU -usblühL N^
I stadt, sowie ihrer durch Eintracht ftarken l
herzlichsten Verlauf der tommCnbtn Mtaa, 9
- Wie in Hofkreisen versichert wird, reift Er-i- herzog Ferdinand Karl nach Madrid um h,™ Könige von Spanien das ihm vom Kaiser verliebem Groß kreuz zum Ste phansorden zu überreichensind gleichzeitig um die Hand der Schwester des Könie« Infantin Maria de la Mercedes anzuhaltem '
Belgrad, 3. Mai. In Macedonien sind jüngster Taae zwei österreichisch-ungarische Konsuln auf offen» Straße von bewaffneten Arnauten angegriffen und mit Erschießen bedroht worden. Para wurde durch die ihn begleitenden Kawassen gerettet, welche die Arnauten verjagten. Rappaport mußte Prisrend verlassen.
| Budapest, 3 Mai. Der „Pefter Lloyd" schreibt Unserem Monarchen folgen auf der Fahrt nach Berlin die ehrerbietigsten Gefühle der Völker Oesterreich Ungarns für den deutschen Kaiser. Die Herzen der Völker segneten den Bund, für dessen Innigkeit dieser Besuch ein erneutes Zeugnis giebt. Darum liegt es wie Frühlingszauber, wie Morgentau des ersten TageS auf dem Verhältnisse, das oun bereits zwei Jahrzehnte überdauerte. DaS Bündnis ftWft immer wieder verjüngende Kraft aus dem frischen Born der öffentlichen Sympathien hüben und drüben. Das Eigenartige dieser politischen Gestaltung äußert sich darin, daß die Gemüter für sie warben, lange bevor das zwingende Interesse in das allgemeine Bewußt- sem übergegangen war. Darin auch ist ihre Unerschütterlichkeit verbürgt. ES liegt («in guter Sinn oarn^ daß der Kaiser und König nicht nur unter mili- Arschem Pompe, sondern auch unter allen hürgerlichen Ehrenbezeugungen seinen Einzug in Residenz de» deutschen Reiches halten wird. DaS demonstriert aller Welt die von uns betonte Wahrheit, daß das Bündnis seme Wurzeln tief in das Volkstum senkte und darum unerschütterlich ist.
Deutsches Deich.
m Berlin, 3. Mai. Während der gestrigen Fahrt von Cbefsd^’S-c?* 1 * * * *!" blc Kaiser den Vortrag des
Militarkabmetts v. Hahnke. Auf dem Potsdamer ÄJ. tvurde der Kaiser von der Kaiserin empfangen. M?P^Ä!^Schloß empfing der Kaiser den Geheimrat FnÄa »um «ortra® unb spater den Chef des Marine. Kmetts v. Senden-Bibran und den Chef der Civilkabi- "btts v. Lucanus. Zur Abendtafel beim Kaiserpaar waren terHeinrich und Feodora, Botschaf- tär W Elenburg, Gehermrat Lucanus und Staatssekre. den .^ach der Abendtafel hörte der Kaiser
bcA bbs?^^en. Heute vormittag hielt der Kaiser ^eIbe Bataillonsbesichtignng ab und in^die Stadt ^zurü/" Alexander-Regiments!
. — Denkmalsgruppe König Friedrich I
in d-er Sieges-Allee ist heute vormittag 9 Uhr in Gegen- '^fl^vpaares, der Prinzessinnen Heinrich LK Zsodora, der Minister v. Migyel, Goßler Graf Bülow ^Studt und Freiherr v. Rheinbaben, sotv^ie zahlreicher' anderer Persönlichkeiten enthüllt worden.
— In Gegenwart der Kaiserin und der Groß- ! Herzogin von Baden fand heute vormittag im Saale Z der Sing-Akademie die 34. Generalversammlung be£ SB a = terllindlschen Fr a u e n - V erein s statt, der auch die Prinzessin Elisabeth zu Hohenlohe beiwohnte.
Das S t a a t s m i n i st e r i u m trat heute nach, mittag zu einer Sitzung zusammen.
- In Hannover verstarb in der Nacht zum Don- I der General der Infanterie z. D. v. Kummer, der 1868 Kommandant der Festung Mainz war.
^7^^Staatssekretär Graf Bülow, der heute seinen 51 Geburtstag begeht, erhielt vom Kaiser einen Tafel- I aufsatz lazrs der Zloniglichen Porzellanmanufaktur zum Ge- I
, - Reichstagskommission zur Vorbera.
tung des Gesetzes über die Bekämpfung gemein.
5 A/ V Kran kheiten trat heute unter dem! Vorsitz des Abg. Gamp zu ihrer ersten Sitzung zusammen. Die vier ersten Paragraphen, welche die Anzeigepflicht regeln, wurden unverändert angenommen.
r., ~ Die Rechnungskommission des Reichstages befaßte sich gestern mit der Etatsüberschreitung des K-U ÜV-19611 ^lntes im Betrag von 40000 Mark, bte burrf) bie Reise bes Kaisers nach Palästina Ev^Eanden ist. Nur bie sozialbemokratischen Mitgliebev vertraten bte Ansicht, baß biefe Reise eine Privatreise und daher bie Begleitung burch den Staatssekretär des Aus- 'wartigen Amtes und anderer Beamten nicht vom Reiche ^Ue anderen Mitglieder der Kommission, und der Abg. Augst von der Deutschen \dom Unterstaatssekretär Richthofen «11 ft1!' ^aß der Kaiser auf allen seinen Reisen aIdk ‘-freier des Staates reise, Staatsgeschäfte erlediae yi1? dvk br selbst auf einer Badereise Krieg er- rln d^ schließen könne. Er erinnerte da-
ran, daß die Knegserklaruna von 1870 während des Bade-
l Ems erfokat ist. Mit allen gegen dfe
.^r beiden Sozialdemokraten wurde bie Etats-
uberschreitung genehmigt.
— In der Budgetkommission des Reicks-
»aafef!rl^ttben I,crute bic Anträge M ü l l e r. Fulda rind «"."rr bCralcn' zur Deckung der
H i o 11 e n - V o r l a g e eingebracht und gestern vom Nlk--
num der Kommission überwiesen worden sind. Nack län-
nerer Debatte ivird Artikel I, der die Ueberschrift desi
Stempelgesetzes von 1897 abändert (Aktien, Ne Renten' d)Is• t,US9enlingeiwmmen. Bei' Artikel 2 'Ivssen, die Frage der Besteuerung bet K om - ^ons-Papiere einer Subkommission zu üb?r weisen. In bie Subkommission werben gewählt bie Abgg ®ro Arnim, Frese, Graf Stolberg, Müller-Fulba und D?' Paasche. Nach längerer Debatte wirb ein Antrag Müller- Mlba angenommen, wonach ber Emission s-Stem Del für inlänbische Aktien von 1 Prozent auf 2 Prozent ber Emissions-Stempel für ausländische Aktten von pineinhalb auf zweieinhalb Prozent erhöht werben soll. Der I Stempel für Kuxe soll burchweg 15 Mark betragen. I Artikel 3 unb 4 (Genußscheine und Ermäßigung bei Ar- |
...Köln, 3- Mai. Bei Hellem Sonnenschein kam heute I taä c Torpeboboot-Division in Köln an. D/r Empfang war überaus herzlich unb Offiziere unb Mannschaften ber Kriegsschiffe bankten für ben warmen Empfang nut Schwenken ber Mühen. Hurtig unb doch von der gewaltigen Kraft ihrer Doppelschrauben nur wenig zogen bie kleinen bunklen Schiffskörper
I dahin. Nachbem bie Torpeboboote vor Anker gegangen Maren, begaben sich Oberbürgermeister Becker, Polizei-Präsident Weegmann unb Beigeorbneter Piecq auf das Divisionsboot und begrüßten ben Kapitänleutnant Funke. Her Gouverneur unb ber Oberbürgermeister fanbten fol- genbeö Telegramm an ben Kaiser:. „Ew. Majestät bie ^^Usiterthanigste Melbung, baß bie auf Ew. Majestät Allerhöchsten Befehl zum Rhein entfanbte Torpeboboots- Division festlich eingeholt unb, vom stürmischen Jubel ber Bevölkerung empfangen, soeben glüMch in Köln vor Anker gegangen ist. Frhr. v. Wilczeck, General ber Infanterie. Becker, Oberbürgermeister". Kapitänleutnant Funke ent- j bot barauf bie Herren zu sich in seine Kabine unb lub sie zu, einem Begrüßungstrunk ein. Dann fanb eine Vergnügungsfahrt ber Offiziere unb Mannschaften ber Tor- pebobootsbivision bei Lülsborf statt. Währenb ber Fahrt Zubs ein Festmahl. General Frhr. v. Wilczek brachte einen Trinkspruch auf ben Kaiser aus, Kapitänleutnant Funke toastete auf die Vertreter des gastfreien Köln. Menbs traf die „Hansa" wieder in Köln ein. Offiziere unb Mannschaften begaben sich alsbalb nach« bem Stabttheater, in bem als I Festvorstellung zu Ehren der Gäste „Die Meistersinger" zur Aufführung gelangten.
antwortete hierauf, er wolle nicht Berichte über anbere Generale ab fassen unb überlasse bie Angelegenheit bem Oberbefehlshaber. Roberts übermittelte oem Kriegs-Minister diese Anttvort, ber hierauf bas Projekt aufgab, einen allgemeinen Bericht zu veröffentlick-en. Er beschloß daher eine Auswahl zu treffen.
London, 4. Mai. Aus M a f e f i n g wirb gemelbet: Drei Wagen mit Artillerie-Munition und ein Wagen mit Infanterie Munition belaben, bie von ben Buren bei Tha- banchu erobert worben waren, würben ihnen gestern wieber abgenonunen. General Vrabaeon ist gestern mit der berittenen Infanterie unb bem Yeomanry-Regiment hier eingetroffen. Eine heftige Beschießung wurde gestern in nördlicher Richtung vernommen.
London, 4. Mai. Wie aus Mafeking gemeldet wird, sollen die Buren nach einem Telegramm des Obersten Baden-Powell vom 19. April auf einen Trupp eingeborener Frauen, die am 15. April Mafeking zu verlassen versuchten, geschossen (?) haben, wobei 9 Frauen getötet worden sind. Der Oberst sandte infolge dessen an den General Snyman einen Brief, worin er dagegen Einspruch erbebt, daß die Buren ihr Feuer auf das Lager der Ein- । geborenen, das nur mit Frauen und Kindern angefüllt ist, gerichtet hätten. Snyman gab hierauf keine Antwort.
London, 4. Mai. Im Unterhause antwortete der Sekretär des Krieges, Wyndham, auf eine Bemerkung des Abgeordneten Hiward über die Errichtung eines Denkmals für den gefallenen Obersten V i l l e b o i s in Paris es siehe jedem mutigen Manne frei, einem anderen mu^ t^en . anne ein Denkmal zu setzen. Diese Antwort wurde I mit Beifall vom Hause ausgenommen.
New-Vork, 4. Mai. Die amerikanische Re I gierung hat beschlossen, bei der Transvaal-Re- ! 9'erung energisch zu protestieren, falls sich jdas Gerücht bestätigt, wonach diese die amerikanischen I Einwohner zwingen will, die Waffen gegen bie I En glaub er zu ergreifen ober bas San b zu I verlassen. I


