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5.4.1900 Erstes Blatt
 
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Deutsches Keich.

Berlin, 3. April. Der Kaiser begrüßte gestern, mittag den Prinzen Georg von Sachsen in dessen Absteigequartier, in der Terrassenwohnung des Königlichen Schlosses; der Prinz war zur Ab­stattung einer militärischen Meldung hier ein­getroffen. Zur Frühstückstafel bei dem Kaiserpaare war ^rinz Georg mit Gefolge geladen. Heute hörte der Kaiser im Auswärtigen Amte den Vortrag des Staatssekretärs Grafen v. Bülow und später im königlichen Schloß den­jenigen des Chefs des Militär-Kabinetts v. H a h n k e. Um 1 Uhr empfing der Kaiser in Antritts-Audienz den neu­ernannten schwedisch-norwegischen Gesandten Grafen Taube zur Ueberreichung seines Beglaubigungs­schreibens.

Vom Kaiser ist dem Oberbürgermeister Becker in Köln folgende Depesche zugegangen:Es soll auf Meinen Befehl in diesem Frühjahr eine Torpedo­bootsdivision den Rhein hinauffahren. Die­selbe hat Ordre, Köln anzulaufen und vom Meere einen Gruß zu überbringen. Ich empfehle sie den gastfreier» und lebensfrohen Bürgern von Köln. Alaaf Köln! Wil­helm.

Kaiser Wilhelm soll an die Witwe Jouberts ein Beileidstelegramm durch Vermittelung des Ge­sandten Dr. Leyds haben abgehen lassen, das in den Aus­drücken wärmster Hochachtung abgefaßt war.

DieGermania" schreibt: Infolge der Dar­legungen des Bischofs von Anzer über die Lage der Mission in China erhielt das Auswärtige Amt auf ausdrücklichen Befehl des Kaisers eine Anweisung, an den Gesandten in Peking auf diplomatischem Wege einen Druck auszuüben zum Schutze der deutschen^ Mission. Der Bischof hat also den Zweck seiner Reise nach Berlin völlig erreicht. Anzer reiste l-eute abend mit dem Kölner Schnellzuge ab. Er begiebt sich zunächst nach dem Missionshanse in Stehl.

Zum vortragenden Rat beim Rechnungshöfe des Deutschen Reichs ist Kreisdirektor in Hagenau, Heinrich Frhr. v. Gagern ernannt worden. Frhr. v. Gagern ist 43 Jahre alt. Er ist Großh. Hessischer Kammerherr und Hauptmann der Gardelandwehr.

Das preußische Staatsmini st erium trat heute nachmittag unter Vorsitz des Fürsten Hohonlohe zu einer Sitzung zusammen, an der sämtliche Ressortminister teil­nahmen mit Ausnahme des Justizministers Dr. Schönstedt, der sich mit sechsmonatlichem Urlaub nach Italien be­geben hat. Wie den Abendblättern zufolge verlautet, stand die Novelle zu dem Gesetz über den Verkehr mit Wein zur Beratung.

Die Post glaubt, daß über die Grundzüge der nach den Osterferien von der Regiejpung zu machenden Vor­schläge für die Flottendeckungsfrage bereits ein Einvernehmen erzielt ist und daß es sich jetzt um die Ausarbeitung dieser Vorschläge im einzelnen handelt. Andernfalls»wäre die Urlaubsreise des Staatssekretärs des Reichsschatzamtes Frhvn. v. Thielmann unerklärlich. Das Blatt erinnert nochmals daran, daß die verbündeten Re­gierungen mit sachdienstlichen Vorschlägen zur Deckungs­frage die Schlüssel für einen befriedigenden Ver­lauf der Flottenangelegenheit in der Hand haben und daß sie in erster Linie die Verantwortung tragen, wenn die Dinge nicht den günstigsten Verlauf nehmen, zu denen alle Voraussetzungen vorliegen.

Die ultramontaneKöln. Volksztg." schreibt zu der Nachricht derPost" von der drohenden Schwankung des Kurses zum Freihandel, eine solche Schwenkung wäre unmöglich ohne das Zentrum, dieses mache aber die­selbe unter keinen Umständen mit. Ob bei der Lösung der D e ck u n g s f r a g e vor allem die Einführung einer Reichs­erbschaftssteuer in Betracht zu ziehen sei, müsse einstweilen dahingestellt b leiben.

In der 13. Kommission des preußischen A b g e - netenhauses zur Vorberatung der Warenhaussteuer- Vorlage, die nach den Osterferien zur zweiten Lesung ge­langen wird, dürften nach der Mitteilung eines parlamen­tarischen Berichterstatters die verschärften Hauptbestim­mungen auch in der zweiten Lesung aufrecht erhalten wer­den, da das Zentrum und die Konservativen über die Mehrheit verfügen.

Freiherr v. Manteuffel und Graf Mirbach veröffentlichen in derKonservativen Korrespondenz" eine Erklärung, daß sie bezüglich des Fleischbeschaugesetzes be­reit seien, in bestimmte Konzessionen zu willigem Das Organ des Bundes der Landwirte, dieDeutsche Tages­zeitung" bemerkt dazu:Die Stellungnahme des Bundes der Landwirte zu dem Fleischbeschaugesetz wird selbstver­ständlich durch diese Kundgebungen in keiner Weise be­rührt".

- Der Bund der Industriellen beruft im An­schluß an die Verhandlungen des deutschen Handelstages vom 6. und 7. April einen engeren Ausschuß für Errichtung einer ,Reichshandelsstelle zu einer Sitzung am 8. April nach Berlin.

Als g e h e i m e r L e i t e r des Aufstandes in Schan- tung gegen die deutschen Bahnbauten wird in einer Zu- fchrift imOstasiat. Lloyd" der Generalgouverneur in Schcmtung bezeichnet. Der einzige Zweck oes Aufstandes sei der, für den Generalgouverneur eine pekuniäre Betei­ligung an dem Bahnbau zu erzielen. Wenn dies geschehe, dürften die Unruhen sofort aufhören. In einer zweiten Zuschrift wird der Vermutung Ausdruck gegeben, die Miß­stimmung in den maßgebenden chinesischen Kreisen rühre daher, daß die Chinesen überhaupt von einer finanziellen Beteiligung am Bahnbau ausgeschlossen sind.

Dresden, 3. April. Aus Anlaß des Rücktritts des Äeneralfeldmarschalls Prinzen Georg von der Stel­lung als kommandierender General des XII. (1. königl. sächs.) Armeekorps empfing derselbe eine Abordnung der Armee, die dem scheidenden kommandierenden General als ein Zeichen dankbarer Verehrung einen Ehrendegen! überreichte.

Für die Protest Versammlung gegen die kex Heinze, welche die hiesigen Vertreter von Kunst und Wissenschaft, der Litteratur, der Presse il s. w. am nächsten Sonnabend veranstalten wollen, hat das Direktorium des Hauses dem Ausschuß den Saal entzogen, resp. die Benützung desselben für diese Zwecke verweigert.

Stuttgart, 3. April. Die gestrige Einspruchs-Ver­

sammlung gegen die lex Heinze war von mehr als 2000 Personen besucht. Der Reichstagsabgeordnete Dr. Scyönlank sprach in längerer Rede gegen die Bestimmungen des Entwurfs. Die Versammlung nahm eine Resolution an, worin der Opposition des Reichstags für das Vorgehen gedankt wird. Die Versammlung verlangt von Rechstag und Bundesrat die Beseitigung des Gesetzes.

München, 3. April. Der Münchener Erzbischof ver­bot dem gesamten Klerus den Theaterbesuch. Rad­fahren dürfen nur noch Landgeistliche im Dienst.

Ausland.

Windsor, 3. April. Die Königin reiste mit der Prinzessin Christian zu Schleswig-Holstein, der Prinzessin Heinrich von Battenberg und einem zahlreichen Gefolge nach Holyhead ab und schiffte sich nach Kingstown ein, wo sie am Abend eintraf. Sie landet Mittwochvormittag und fährt durch die Straßen von Dublin zum Palaste des Vizekönigs.

Brüssel, 3. April. DemPetit Bleu" wird vom Kongo gemeldet, daß infolge ungeheuerlicher Grau­samkeiten seitens belgischer Beamten und Sol­daten ein allgemeiner Aufstand der Bundjas ausgebrochen sei. Der Exmajor Lothaire sei mit 260 Sol­daten zur Unterdrückung desselben ausgezogen. Nach einem Bericht des Generalgouverneurs vom Kongo verlangten die Führer des Postens, den der Kongostaat bei den Bundjas unterhält, am 16. Januar bei dem Befehlshaber des Lagers von Umangi Hilfe. Letzterer ist dann sofort in Begleitung eines Leutnants und 200 Mann nach der von den Bundjas angegriffenen Faktorei Jambata weitermarschiert. Dort sind die Verstärkungen am 27., abends, in dem Augenblick eingetroffen, als die Garnison einen scharfen Angriff der Bundjas zurückschlug, denen sie nicht lange mehr hätte Widerstand leisten können. Eine Untersuchung über die Ursachen des Aufstandes ist eingeleitet. Wegen unge- nügender Beibringung von Kautschuk sollen weit über 100 Männer, Frauen und Kinder erschossen oder verbrannt oder durch Hunger getötet worden sein.

Paris, 3. April. In der heutigen Kammersitzung gab Handelsminifter Millerand die bestimmte Erklärung ab, die Ausstellung werde am 14. April durchaus fertig sein, jedenfalls aber vorgeschrittener sein, als eine der früheren. (AugesichtS des jetzigen Standes der Ausstellungsbauten erinnert die Aeußerung bedenklich an das bekanntearchiprät des Kriegsministers Leboeuf. D. Red.)

Madrid, 3. April. Die Staatseinnahmen im letzten März betrugen 85 Millionen, beinahe 8 Millionen mehr als die vorjährigen Einnahmen. Die Ein­nahme des letzten Vierteljahrs sind um 16 Millionen höher als die im gleichen Abschnitt des vorigen Jahres.

Rom, 3. April. In der Kammer verlas Zanar- delli einen kräftigen Protest gegen den gestrigen Kammer, beschluß und erklärte, niemals das neue Regiment aner­kennen, sondern aufs heftigste bekämpfen zu wollen. (Leb­hafter Applaus auf der Linken.) Pantano (Republikaner) verlas eine ähnliche Erklärung, nur im Ton heftiger. Unter großem Tumult veranstalteten dann die äußerste Linke, die Giolittianer und die Zanardellianer einen Protest- Exodus; unter den Thüren wandten sich die Sozialisten um und riefen: Es lebe die Konstituante! Die Mehrheit antwortete: Es lebe der Köuigt Biele Protestabgeordnete begaben sich dann nach der Tribüne der Presse, so daß dort die Erregung auch in wildem Lärm sich Luft machte. Die konservativen Abgeordneten unten protestierten lärmend. Als wieder Stille eingetreten war, verlas Sonnino namens der Mehrheit eine feste Erklärung, in der er dagegen protestierte, daß Freiheitsliebe und Ver­fassungstreue nur auf der Linken zu finden seien. Co­lombo erscheint jubelnd begrüßt. Bleich und erregt nimmt er die Umarmung des Vizepräsidenten entgegen. Dann spricht er bewegt seinen Dank aus für den Beweis des Vertrauens und der Liebe der Kammer, sowie die Hoff­nung, daß bald die Ruhe in das Land zurückkehren werde. Das Präsidium übernehmend, läßt er sofort durch Erheben von den Sitzen das neue Reglement annehmen. Alle Ab­geordneten erheben sich und applaudieren begeisternd. Die Tribünen stimmen teilweise zu, was einen Protest des Vor­standes der Kammer und eines Teils der Preßtribüne er­regt. Es werden Beschimpfungen gewechselt auf den Tri- bünen zwischen den einzelnen Abgeordneten. Darauf wird auf Vorschlag des Abgeordneten Toaldi die Vertagung der Kammer bis zum 15. Mai angenommen und die Sitzung mit Hochrufen auf den König geschloffen.

Wien, 3. April. Im niederösterreichischen Landtage beantragte Abg. Schneider, die Regierung aufzufordern, mit Rücksicht auf die heranuahenden Ostern die Rabbiner und Schächter besonders zu beaufsichtigen, da es er­wiesen sei, daß die Juden zu Ostern Christenblut für rituelle Zwecke, insbesondere für die Mazzes be­nötigen. Abg. Ofner sagt: Es ist eine Schande, daß man im Landtage einen solchen Antrag verlesen darf! Gregorig ruft: Er soll zerspringen! Der Landmarschall Baron Gu- denuS erteilt dem Abg. Ofner den Ordnungsruf.

Prag, 3. April. In der heutigen Landtagssitzung wies der Professor von Holzinger, der Rektor der deut- schen Universität, in kategorischer Weise die tschechischen Be­schuldigungen zurück, daß die deutschen Couleurstu­denten betrunken gewesen seien und dadurch die Straßen- Exzeffe hervorgerufen hätten.

Budapest, 3. April. Gegenüber Meldnngen, daß die Kriegsverwaltung in den Delegationen sehr bedeu­tende Mehrforderungen stellen werde, teilt derPester Lloyd" mit, daß die Mehrfordernngen bloS etwa zw.e^i Millionen Kronen für die Marine betragen, da die geplante Erhöhung des Rekrutenkontingents vertagt und die Studien über neue Kanonen noch nicht abgeschlossen seien. Die Auswanderungen aus dem Zipser Komitat

nehmen immer größere Dimensionen an. I» Poppertlv I sind viele Ortschaften unbevölkert, die Kell, liegen brach und ein Joch Acker, das früher bis 5QC kostete, findet jetzt für 50 fl. keinen Käufer, da keine I beitSkräfte vorhanden sind.

Lokales and Drsvinürtles.

** Ueberfall. Von einem stellenlosen Gesellen gestern nachmittag ein hiesiger Mctzgermeister in ftj^ Laden überfallen. Der offenbar am Berfolgungswck leidende Metzgergeselle, der früher bei diesem Meister Arbeit stand, hatte die Absicht, denselben umzubring<r Man fand bei ihm einen zu einer Schlinge gedrehten Er wurde, bevor er weiteres Unheil anrichten konnte, übe, wältigt und in Gewahrsam gebracht.

P. Eine unangenehme Ueberraschungw^ am 31. März und 1. April früh den Empfängern von Pfennig-Postkarten zuteil. Alle diese Karten wurden näir^ lich, soweit sie am 30. und 31. März zur Auflieferung gelangten, mit 10 Pfennig Strafporto belastet, weil bj Zweipfennig-Marke erst am 1. April in Giltigkeit trat.

4- Bon der Lahn, 3. April. Aus der Feder bd Medizinalrates Dr. Vogt in Butzbach ist soeben der Jahres, bericht der Kriegerkameradschaft Hassia über das 25. bandsjahr 1899 veröffentlicht worden, ein Bericht, der da warmen patriotischen Sinn und Geist der Kameradschüt, wie ihres Vorstandes atmet. Pag. 25/6 teilt der Jähret, bericht mit, wie energisch dieWanderredner" des Verein auch für den Weiterausbau der deutschen Flotte eingetrü» find; Postsekretär Meyer aus Gießen hielt Vorträge m 3 Orten, Reallehrer Minnich an 10 Orten, Dr. Vogl sogar an 25 Orten (Stadt und Land). 10444 Briese uni Postsendungen waren im Jahre 1899 vom Vorstand zu er* ledigen, 38 Bezirke zählt eben die Hassia. Der Voranschlag für 1900 beträgt 29,709 Mk. Die große Summe von 11,210 Mk. steht für WohlthätigkeitSzwecke zurvei- fügung.

R. Melbach, 3. April. Die Arbeiten für das Sie k« trizitätswerk machen gute Fortschritte. Aus guter Quelle stammt die Nachricht, daß die Errichtung einer Brikettfabrik, die das! Heizmaterial für das werk liefern wird, in naher Aussicht steht. Man hofft die Braunkohle stellenweise durch Tagbau fördern zu lönntu. Der Preis für Grundstücke im Bereiche des Bramikohl.cn- lagers beträgt 1000 Mark für den 9tormalmorgen in der Gemarkung Melbach; in angrenzenden Gemarkungen wer­den höhere Preise verlangt.

8. Darmstadt, 4. April. (Teleph. Meld.) Dem Kirchen- rechner Balthasar Linden st ruth in Beuern wurde vor Großherzog das allgememeine Ehrenzeichen mit der Inschrift für langjährige treue Dienste am Bande des Phlippsordens verliehen. In dem LandesauSschnj des Viktoria Melitta-Vereins zur Errichtung vm Lungenheilstätten wurden u. a. gewählt: Frau AmtSgerichkt- rat Gebhardt, Oberbürgermeister Gnauth, Geh. Medizinalrat Prof. Dr. Gaffky, Geh. Medizinalral Pros. Dr. Riegel, Justizrat Dr. Gutfleisch sämtlich m Gießen, Frau Gräfin Oriola von Büdingen. Fabrikort Rudolf Bücking in Alsfeld, Prof. Dr. Schopp in

Bad Nauheim, Geh. Kommerzienrat Buderus in Hirzen­hain, Kreisrat Dr. Wallau in Lauterbach, Geh. Reg.-M Schönfeld in Schotten.

)( Mainz, 3. April. Für Pas hier anläßlich btt Gutenbergfeier zur Errichtung kommende Gutenberg- Museum hat ein in London lebender Mainzer 10 000 M gesammelt und der Bürgermeisterei hier zur Verfügung gestellt. Die Beitragszeichnungen für den Gutenberg zug haben bereits nach vier Tagen eine Höhe von 25 000 Dck erreicht. Neben den Beiträgen aus Mainz selbst hadm die umliegenden Städte teilweise auch reiche Gaben g* stiftet. Besonders hat sich Bingen hervorgethan, dcs nicht nur eine ganze Gruppe zu dem Zuge stellen wir' sondern auch durch eine besondere Deputation bei ber Feste vertreten sein wird. Zu der General Ve^ sammlung des deutschen Journalisten-u^l Schriftsteller-Vereins haben sich jetzt noch *- Buchdrucker-Beruf s genösse nsch ast und dr Deutsche Buchdruckerverein gesellt, um wahres des Gutenbergfestes hier ihre Jahresversammlungen ü zuhalten. Am Hellen Nachmittag wurde gestern in oi belebten Stadthausstraße hier (in der Nähe des Hauses, in welchem sich eine Polizeiwache befindet^ w- sucht, einen Kassen sch rank mit einem Inhalt v m 12 000 Mk. auszuplündern. Nur der Umstand, o iz der verwendete falsche Schlüssel abbrach, ließ den Diebscan mißglücken. ___________

** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den staaten. In Groß-Steinheim fand am Freitagbte en-1 Weihung des neuen israelitischen Tempels flc> Kreis-Rabbiner Dr. Goldschmidt-Offenbach hielt Wecherede. In Ilbeshausen brach in dem M|e- Haus der dortigen Molkerei Feuer aus. Durch D- schnelle Eingreifen der Feuerwehr gelang es des Feus Herr zu werden. Das Molkereigebäude und die dar» stehende Scheuer gerieten ebenfalls in Brand. Mit zweier Spritzen gelang es, dem Feuer Einhalt thun. In Gambach ist die älteste Einwohnerin, n durch ihre früheren täglichen Botengänge nach B u tz buch dort bekannte Botenfrau diealte Marie-LieS" in dem hohen Alter von beinahe 97 Jahren geM Eine Tochter der Verstorbenen steht bereit» in den ?0erJay - StationSdiätar Weck in Hungen wurde zum assistenten ernannt. Im Winter sind größere bau Veränderungen im fürstlichen Schlöffe zu Lich a»Sg I worden. Fürst Karl ist vor einigen Tagen vor» zurückgekehrt. Gleichzeitig weilt die Fürstin M dort, die später ihren dauernden Wohnsitz auf dem <sta^ schlöffe Hohensolms nehmen wird. - Der ÄontßJ^ Belgier ist nach Wiesbaden zurückgekehrt, zur xr setzung seiner Kur bei Professor Pagenstecher.

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