Irankfurter Hypothekenbank.
Ausgaöe neuer Mandörief-Serien:
40/oige Serie 17, nicht rückzahlbar vor 1910, 4°/otge Serie 18, nicht rückzahlbar vor 1905. 3'/zO/oige Serie 19.
Nachdem das neue Hypothekenbankgesetz durch die Bestimmung, daß Pfandbriefe, welche in der Folge ausgegeben werden, mit einer Bescheinigung, des Treuhänders über vorschriftsmäßige Deckung versehen sein «üssen, eine Aenderung der äußeren Form erforderlich macht, haben wir mit der Ausgabe der oben genannten neuen Serien begonnen.
Als Höchstbetrag sind zunächst bei Serie 17 M. 20 000 000.—, bei Serie 18 M. 30 000 000.—, bei Serie 19 M. 10 000 000.— in Au-stcht genommen. Sämtliche Serien haben Zinsscheine per 1. Januar und 1. Juli und werden ausgegeben in Stücken von M. 5000 (Lit. H), 2000 (Ltt. N) 1000 (Lit. 0), 500 (Lit. P), 800 (L»t. R), und 200 (Lit. Q), alle anfangend bei Serie 17 mit No. 122 001, bet Serie 18 mit No. 180 001, bei Serie 19 mit No. 140 001.
Die Pfandbriefe lauten auf Inhaber,- die Umschreibung auf den Namen eines bestimmten Berechtigten kann nach M.ßgabe der Bestimmungen in Art. 18 des Preußischen Ausführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuche verlangt werden und erfolgt kostenfrei.
Die Pfandbriefe sind seitens des Inhabers unkündbar; seitens der Bank können sie zur Rückzahlung nach 3 Monaten verlost oder gekündigt werden, bezüglich der Serien 17 und 18 mit den oben erwähnten Beschränkungen. Längstens innerhalb 56 Jahren müssen sie durch Verlosung, Kündigung oder freihändigen Rickkauf aus dem Verkehr gezogen werden. Verlosung und Kündigung sind in den Gesellschaftsblättern bekannt zu machen. Die Einlösung verlooster oder gekündigter Stücke erfolgt ebenso wie die Einlösung der Zinsschein, in Frankfurt a. M. an unserer K^fse, auswärts bei den jeweils bekannt zu gebenden Stellen.
Die Bank wurde am 28. Februar 1863 in das Handelsregister eingetragen. Das Privileg zur Ausgabe von Jnhaberpapieren wurde ihr damals erteilt und neuerdings aus Anlaß der beschlosienen Aenderungen des Statutes durch Allerhöchsten Erlaß vom 27. Dezember 1899 bestätigt. Das abgeänverte Statut, welches nunmehr zur Eintragung in das Handelsregister angemeldet ist, bindet die Bank hinsichtlich ihres Geschäftsbetriebs einfach an die Bestimmungen des Hypothekenbankgesetze» und beschränkt das Recht zur Ausgabe von Pfandbriefen und anderen Schuldverschreibungen unter Verzicht auf die für ältere Banken in § 48 dieses Ge setzes gegebenen Uebergangsbestrmmungen lediglich gemäß §§ 7, 41 und 42 des Gesetzes dahin, daß der Gesamtbetrag ausschließlich etwaiger KommunabObligationen den 15 fachen und einschließlich solcher den 18 sachen Betrag des eingezahlten Grundkapitals und des gesetzlichen Reservefonds nicht übersteigen darf.
Ende 1899 betrug das eingezahlte Aktienkapital M. 15 000000.—, die Reserven M. «038000.88, der Hypothekenbestand M. 293 594 533.37, der Pfandbriefumlauf (nach Abzug de» bei der Bank vorhandenen Vorrats) M. 275 430 700.-. An Dividende sind für die Jahre j894 bis 1898 7, 7V2, 73/4, 8, 8% verteilt worden. 12
Die Pfandbriefe der Bank sind im Großherzogtum Hessen zur Anlage von vormundschaftlichen und pflegschaftlichen Geldern, sowie von Gemeinde-, Kirchen-, und Stiftungrkapitalien zugelaffen. Dieselben werden von der Reichsbank und ihren Zweiganstalten im Lombard verkehr beliehen.
Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung per 31. Dezember 1898 waren in Nr. 81 v. I. dieses Blattes abgedruckt.
Die Pfandbriefe sind zum Handel an der Frankfurter Börse zugelassen und gelangen durch uns und durch unsere Verkaufsstellen zur Ausgabe. 903
Gießen, den 3. Februar 1900.
914
0419
die tieftrauernden Hinterbliebenen: Familie Volland.
Iamilie Uhitipp Schwarz.
Die Beerdigung findet Montag den 5. Februar, nachmittag» 4 Uhr, vom Trauerhause, Brandplatz 7, aus statt.
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an dem uns betroffenen Verluste, insbesondere für die zahlreichen Blumenspenden, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Dr. Naumann sagen innigsten Dank
Todes-Anzeige.
Teilnehmenden Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß eS Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unseren innigst geliebten Sohn und Bruder
Martin
gestern nachmittag, im Alter von 14 Jahren, zu sich zu rufen.
Achtung-!
Oeffentl. Versammlungen der Arbeiter und Arbeiterinnen.
Somstag abrnb 8 M in Großen-Findkn bei Gastwirt Schaum.
Sonntag nachmittag 3 yijr in Steinberg bei Gastwirt Schmondt Wwe.
Sonntag abend 8 Uhr in Wiesest!. »«-«
Tages-vrdnung: Aie Wcdeutung der OcwerLschastsöewegung.
Rednerin in allen Versammlungen: Frau C Tröger, Offenbach a. M.
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Kürzlich wurde 1
Frankfurt, a. M, Januar 1900.
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Arankfurter Kypothekenöank.
Lieferung.
Die Lieferung des ungefähren Bedarfs nachstehender Gegenstände soll für 1900/01 vergeben werden.
1. Brot, verschiedenes 550 dz, 2. Rindfleisch 20 dz, 3. Kalbfleisch 3,5 di, 4. Schweinefleisch 7,5 dz, 5. Speck, deutscher, geräucherter 2 dz, 6. Rindsnierenfett 6 dz, 7. Schweineschmalz 11 dz, 8. Cocosnußbutter 1 dz, 9. Butter, frische 1 dz, 10. Eier 3500 Stück, 11. Handkäse 11 dz, 12. Bier 500 Liter, 13. Bohnen, weiße 16 dz, 14. Erbsen, geschälte Viktoria 20 dz, 15. Linsen 16 dz, 16. Roggenmehl 6 dz, 17. Gerstenmehl 6 dz, 18. Weizenmehl, 6 dz, 19. Mohnöl 40 Liter, 20. Pfeffer, ganzer 0,4 dz, 21. Zwetschen, gedörrte 5 dz, 22. Chokolade 0,1 dz, 23. Essig 400 Liter, 24. Gerste, geschälte 8 dz, 25. Reis 6,5 dz, 26. Gerstengrütze 6 dz, 27. Hafergrütze 6 dz, 28. Weizengrütze 7 dz, 29. Kaffee 8 dz, 30. Nudeln, Faden 0,25 dz, 31. Nudeln, Maccaroni 0,25 dz, 32. Thee, schwarzer 0,02 dz, 33. Würfelzucker 0,15 dz, 34. Majoran 0,02 dz, 35. Kümmel 0,02 dz, 36 Senf 0,2 dz, 37. Schreibmaterialien laut Verzeichnis, 38. Petroleum 15000 Liter, 39 Kernseife 9 dz, 40. Schmierseife 5 dz, 41. Soda 10 dz, 42. Lampencylinder 1300 Stück, 43. Lampendochte 175 Meter, 44. Filzkappen 50 Stück, 45. Kohlenlöffel 24 Stück, 46. Kohlenschippen 24 Stück, 47. Karbolsäure 5 dz, 48. Eisenvitriol 3 dz, 49. Makulaturpapier 4 dz, 50. Fensterpapier 2 Ballen, 51. Kochkroppen 8 Stück, 52. Kohlenkroppen 12 Stück, 53. Reiser- besen 300 Stück, 54. Kämme 18 Dutz., 55. Zahnbürsten 12 Dutz, 56. Putzlumpenzeug 400 Meter, 57. Stearinlichter 0,1 dz, 58. Zündhölzer, deutsche 200 Pack, 59. Eßnäpfe von Steingut 25 Stück, 60. Wasserflaschen 20 Stück, 61. Wassergläser 30 Stück, 62. Wasserkrüge 20 Stück, 63. Lampenschirme 24 Stück, 64. Eßlöffel von Britannia 48 Stück, 65. Steinkohlen, Anthracit 200 dz, 66. Steinkohlen, Nuß 1600 dz, 67. Steinkohlen, gemischte 1600 dz, 68. Tannenscheitholz 60 Rm., 69 Braunkohlenbriketts 150 dz, 70. Bettteppiche 40 Stück, 71. Milch 15000 Liter, 72. Farbwaren 21. dz, 73. Lein-, Rüb-, Maschinen- und Terpentinöl 320 Liter, 74. Leim 98 dz, 75. Spiritus 30 Liter, 76. Benzin 10 Liter, 77. Fenster- und Spiegelglas 34 qm, 78. Nähutensilten 660 Dutz , 79. Eisenwaren 30 dz, 80. Leder 6,6 dz, 81. Scheitholz, Buchen (Werkholz) 2 Rm., 82. Bordholz 366 qm, 83. Dielen und Latten 1600 Stück, 84 Baumwollgarn, weiß, blau und schwarz, 4,9 dz., 85. Leinengarn, gebleicht 8 dz., 86. Leinengarn, grau und blau 3,75 dz, 87. Boy, wetßwollener 240 Meter, 88. Sarsenet 200 Meter, 89. Strohsackleinen 150 Meter, 90. Uniformtuch 55 Meter, 91. Wolle 4,5 dz.
Außerdem kommen zur Vergebung die im genannten Rechnungsjahre erforderlichen Fuhren und der Bezug von Knochen, altem Eisen, Lumpen, Dünger und Gespül. Die Gegenstände unter Ord. Nr. 2 und 6, 3 bis 5, 9 und 11, 13 bis 15, 16 bis 18, 19 bis 36, 39 bis 41, 42 und 43, 49 und 50, 51 und 52, 54 und 55, 59 bis 62, 65 bis 67 werden zusammen vergeben. In Ord. Nr. 8, 13 bis 37, 39 bis 41, 54 und 55, 58, 70, 74, 78, 80, 84 bis 91 sind Muster vorzulegen.
Verschlossene Angebote sind getrennt von den einzureichenden Mustern, so wie versehen mit der Aufschrift „Lieferung für das Landeszuchthaus" kostenfrei bis zur Eröffnungsstunde: Freitag den 23. Februar 1900, vormittags 10% Uhr bei der unterzeichneten Behörde einzureichen.
Die Bedingungen (Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893) liegen an den Werktagen vormittags von 9% bis 10% und nachmittags von 3 bis 4J/a Uhr auf der Schreibstube zur Einsicht offen, können auch gegen postfreie Einsendung von 70 Pfennig bezogen werden, (hierbei ist anzugeben, bezüglich welcher Ord. Nr. die Bedingungen gewünscht werden.) Die Zuschlagefrist beträgt 14 Tage. Für die Angebote ist ein besonderes Muster vorgeschrieben, welches gegen Erstattung von 10 Pfennig Schreibgebühr zu erhalten ist.
Marienschloß, am 25. Januar 1900.
Großh. Direktion drs Landeszuchthauses. Bornemann.
Versteigerung.
Dienstag den 6. Februar 1900, vormittags IO Uhr, gelangen auf der Kinzenbacher Mühle (Poft Gießen) zur Versteigerung: 2 Kühe, Müllereihaudwerkszeug, 8 Betten, Haus, gerate, 1 Schreibpult, 1 Kopirprefse, Heu, Stroh, _______Kartoffeln und Dickwurz._____________________0417
Bezirks-Verein WIM General-Versammlung
DoMislG brn 8. ftbtnarabends 8'/, W, bei Bourgeois, ZZrandgasse.
Tages-Ordnung: 1. Geschäftsbericht.
2. Rechnungsablage.
3. Vorstandswahl.
4. Verschiedenes.
Um recht zahlreiches Erscheinen wird gebeten. 929
Der Vorstand.
Deutscher Flotten-Verein. ProvivMl-Ausschllß der Proviu; Oberhessku.
Eintrittskarten zu ermäßigten Preisen, von 60 Pfg. fiir den 1. Platz und von 40 Pfg. für den 2. Platz, für unsere Mitglieder ür den am Montagabend 8 Uhr im Einhorn stattfindenden
Vortrag des Herrn Westmark siehr Anzeige) sind im Vorverkauf bei Herrn Buchhändler KrebS, Schul« iraße, zu haben.[916]Der Vorstand.
Achtung*, Achtung.
Das
Maskeu-Kranzchku des MnschinenbaimDkreiLs findet statt 921
Sonntag den 18. Februar auf Lonys Bierkeller.
Gruppen-Aussührurrgen, stiehende Engländer, der abgesetzte chinesische Kaiser, sowie alle neue Ereignisse kommen zur Aufführung.
Hehekmkarte« L 20 Pfg. p. Person sind bei den Mitgliedern und an der Kasse zu haben. NB- Die Omnibusverbindung zwischen Caf6 Leib und Lonys Bierkeller ist hergestelll.
Heute Sonntag den 4. Februar 1900: Zum letztenmal?
J oluiBull
Konzertlokal vier Jahreszeiten Grünbergerstratze 47.
W. Basch. 900
verantwortlicher Redakteur: H. Koegler. — Druck und Verlag der Brühl'schen UniverfitätS-Buch. und Steindruckerei (Pietsch Lrben) in Gießen.
Engländer gegen ai haben. Haarslräubem werden in einer weih niols deutscher Miet. in Treiben nwijnenben
Tiefe ©reuet schreie unauslöschlicher Lchand sollen, wenn es nnieiV feilten verübten Greuel solche anderer Nationen gens bleibt die Strafe fi Tie englischen Lanzenre eriahreu müssen. Allg und Mannschaften diese- ivundete und gefangen plünderten. Auch ist bet unklare Berichte gingei dieses Regiments, einA M ein Mann \eien c MvAchleil gezweifelt,
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hechte Ernst. - $ mittel. -
^er düstere Scb tag, ^7 merkbar werbe gehüllt: die £ emem Meer von diele, biete Prmr.il - barer Qe«fS üä'ISs ÄDM SXfjjÄ und fjaben )rP-llnbeTtlt id) Qiaubp nci|ei nicht' bata hfes
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