Ausgabe 
4.2.1900 Zweites Blatt
 
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Ausland.

Wien, 2. Febr. Wie verlautet, beabsichtigen sämt- fid)e Gemeindevertretungen aller größeren Städte und Ort- sthaften Oesterreichs wegen der durch die Kohlennot her­vorgerufenen kritischen Situation eine Petition an die Regierung zu richten, um sofort die Expropriation der Kohlenbergwerksbesitzer, die Sequestration des Kohlenberg­baus, sowie Verbilligung der Kohlentarife auf gesetzlichem Wege durchzuführen. Es soll diesbezüglich eine internatio­nale Vereinbarung, hauptsächlich mit Deutschland, ange­strebt werden.

Wien, 2. Februar. Einem hier zirkulierendem Gerücht zufolge hat sich das Befinden des Erzherzogs Otto wesent­lich verschlimmert.

London, 2. Febr. Offiziell werden die Gerüchte von dem Ausbruch einer Meuterei der egyptischen' Truppen dementiert.

Budapest, 2. Febr. Der Ministerpräsident Dr. von Koerber, welcher hier mit dem Ministerpräsidenten Szell Aber schwebende Fragen konferierte, reiste mittags nach Wien zurück.

Paris, 2. Februar. Die Kammer genehmigte heute einen außerordentlichen Kredit von 2 Millionen Frcs. zu Gpezialqusgaben für die Ausstellungszeit.

Lokales und Provinzielles.

Gießen, 3. Februar 1900.

* Der Evangelische Kircheugesaugverein wird am Sonn­tag dem 18. Februar, abends 8 Uhr, eine geistliche Musikaufführung in der Stadtkirche veranstalten, die erste unter Leitung des Herrn Universitätsmusikdirektors Trautmann. Außer einer Reihe von Chorwerken, darunter der 34. Psalm des im vorigen Jahre verstorbenen trefflichen Albert Becker für Frauenchor, gemischten Chor und Soli, werden darin auch Solovorträge von einheimischen und auswärtigen Künstlern geboten werden. 11. a. hat Fräulein Hedwig Paasche aus Frankfurt a.M. (Sopran), deren Gesang bei dem Familienabend des Oberhessischen Vereins für innere Mission allgemeinen Beifall gefunden hatte, ihre Mitwirkung zugesagt.

* Theatervereiu. Für die 7. Vorstellung ist die Zeit zwischen dem 13. und 16. d. M. in Aussicht genommen. Frl. Irene Triesch, welche in demselben die Klara in Hebbels klassischem DramaMaria Magdalene" spielen wird, ist durch große Gastspielverpflichtungen derart in An­spruch genommen, daß sie den genauen Termin erst am 10. Februar festsetzen kann. Die 8. Vorstellung wird am 23. d. M. sein. In dieser tritt Herr Hubert Dietzsch als Maler Professor Volz in A. von Roberts' modernem SchauspielSatisfaktion" auf. Bezüglich des Gegen­standes und des Tages der 9. Vorstellung schweben noch Verhandlungen.

Darmstadt, 2. Februar. Als Einleitung für die morgen beginnende Marine-Ausstellung hielt heute abend im Stadt-Saalbau vor einer außerordentlich großen Zuhörer­schar Herr Geh. Oberregierungsrat Prof. Dr. Busley seinen angekündigten Vortrag über den militärischen, wirtschaft­lichen und handelspolitischen Vorteil einer starken Flotte, der sehr interessant und lehrreich war. Aus der alten, wie aus der neueren Geschichte führte der Vortragende eine Menge Beispiele an, daß die Uebermacht in einem Kriege von an das Meer grenzenden Staaten unter allen Um­ständen in einer starken Flotte liegt, daß ferner unsere ungeheuer rasch gewachsene Handelsflotte und damit unser Handel eines starken Schutzes bedürfe, daß die wirtschaft­lichen und handelspolitischen Erfolge und Vorteile bei der wachsenden Weltmachtstellung Deutschlands sich immer mehr zeigen und zur Geltung kommen müssen, wenn nicht unsere Stellung und unser Ansehen verlieren soll, man müffe daher unter allen Umständen für eine starke wohlausgerüstete Flotte bei Zeiten besorgt sein. Der Vortragende zeigte uns an der Hand einer sehr großen Anzahl sehr hübscher Lichtbilder die Zusammensetzung unserer Flotte, Konstruktion, sowie inneres und äußeres von alten und neuen Linienschiffen, Kreuzer, Torpedo- und Unterseebooten und führte dabei aus, daß die früher unbeachtete deutsche Schiffsbaukunst von allen Staaten heute geachtet und gefürchtet sei. Man besitze jetzt schon die schnellsten Dampfer, welche überhaupt die Meere durchkreuzen und baue sogar jetzt ein Dampfschiff für Frankreich. Auch Segelboote, besonders das Boot Meteor unseres Kaisers, sowie die Kaiseryacht Hohenzollern, welche im Kriege als Kreuzer verwendet werden soll, wurden in deutlichen Bildern vorgeführt. Ungeteilter Beifall dankte dem Vortragenden für seinen sehr klaren Vortrag und ist zu wünschen, daß die Ausstellung gut besucht wird. Se. Königs. Hoheit der Großherzog wird dieselbe um 12i/a eröffnen. Allgemeiner Zutritt von 2 Uhr nachmittags ab. Der Saalbau war gedrängt voll von Zuhörern aus allen Kreisen und mußten eine ganze Anzahl wegen Ueber- füllung zurückgewiesen werden.

Darmstadt, 2. Februar. Gestern abend wurde hier ein verheirateter Weißbindergehilfe Kl., aus Bickenbach, mit der Frau eines Wirtes aus Bickenbach hier aufgegriffen und in Polizeigewahrsam gebracht. Der Mann soll un­glücklich verheiratet sein, während die erst 19 Jahre alte Frau des Wirtes (die Tochter eines Bahnmeisters auf der Strecke GießenGelnhausen) gegen ihren Willen und auf Drängen ihrer Eltern vor ca. 5 Wochen den sonst gut situierten Wirt geheiratet hatte, aber eine solche Abneigung gegen ihren Mann bekam, daß sie sich mit dem erwähnten K. verabredete, sie wollten gemeinsam fliehen und sterben. Sie irrten die ganze Mittwochnacht im Walde umher, kamen dann nach Darmstadt, wo sie auf Betreiben des Ehemanns, der sie sofort verfolgen ließ, festgenommen wurden. Beide waren ohne jede Barmittel. Bei ihrer Vernehmung er­klärte die Ausreißerin, daß sie sich verständigt hätten, und sie K. gebeten habe,, sie ruerft zu erschießen, er habe aber

nicht vermocht, die rötliche Waffe auf sie abzudrücken; beide wurden dann wieder aus der Haft entlassen und wollen sich hier Stellung suchen, da sie an ihren letzten Aufent­haltsort nicht mehr zurückkehren wollen. Die Erheb­ungen in Sachen der in Untersuchungshaft befindlichen Appolonia Mink und Genossen in Oberramstadt, woselbst zu Anfang dieses Jahres eine ganze Wagenladung ge­stohlener Kleiderstoffe rc. aufgefunden wurde, haben ergeben, daß die Waren nicht von Einbruchsdiebstählen herrühren, sondern von nur Ladendiebstählen, die mit außerordent­licher Gewandtheit von der Genannten meist mit Genossen ausgeführt wurden, indem sie bei dem Einkauf die Stücke in Körben verschwinden ließen; sie leugnen zwar alles, gelten aber für überführt und sollen nach dieser Hinsicht neue Ermittelungen in Frankfurt a. M., Offenbach re. stattfinden.

Lengfeld i. O., 2. Februar. Am Mittwochabend wurde ein hiesiger Einwohner wegen Sittlichkeitsver­brech en, begangen an einem geistesschwachen Mädchen, § 1763 des Strafgesetzbuchs, durch den Untersuchungsrichter vernommen und nach Darmstadt in das Untersuchungs gefängnis abgeführt.

Sir Redvers Henry Buller und seine Familie.

In Westfalen will man herausgefunden haben, daß man den General Buller als Landsmann in Anspruch neh- könne. Seine Wiege soll in dem Stift Leeden, im Kreise Tecklenburg gestanden haben, von wo die ganze Familie Buller im Jahre 1830 nach England auswanderte. Der Sohn soll dann in englische Kriegsdienste getreten sein und es zum General gebracht haben. Diese ganze Legende wird schon durch das einfache Datum zerstört, daß Buller erst im Jahre 1839 geboren ist; überdies aber ist er ein Sohn, unter 14 Kindern das zweitgeborene, des Friedens- rick)ters und Parlamentsmitgliedes James Buller, dessen Gattin aus dem herzoglichen Hause der Norfolk-Howards stammte. Also an Bullers altenglischer Herkunft ist nicht zu rütteln. Einer Skizze von Renee Gänge im Brüsseler Soir entnehmen wir einige Mitteilungen über das äußere Leben des Generals. Der Wahlspruck) des Geschlechts Buller ist unter den gegenwärtigen Umständen sonderbar bezeich­nend und läßt manche Deutungen zu; er lautet: Aquila non capit muscas der Adler fängt keine Fliegen. Die große Eingangshalle des Schlosses Downes zu Crediton, des Besitztums der Familie, strotzt von Geschenken, die dem General nach dem Zulukrieg von 1879, in welchem er Oberst der fliegenden Kolonne war, zuteil geworden sind. Die Damen des Kaplandes überreichten ihm da­mals zwei in Silber getriebene, reich verzierte Schilde. Das Arbeitszimmer des Generals hat kein militärisches Gepräge, dagegen bildet der Billardsaal ein ganzes Mu­seum von Trophäen und Kriegserinnerungen. Sir Redvers Buller genoß eine glückliche, freie Jugend und lag früh allen Leibesübungen ob, danebenzimmerte" er gern. Er ist ein wortkarger Mann, aber in Crediton wegen seiner Herzensgüte allgemein beliebt. Nach Ausbildung an der berühmten Lateinschule von Eton trat er, ohne die Univer­sität zu besuchen, als Fähnrich in das 60. Infanterie-Re­giment. Grade als er hierzu abreisen wollte, zog er sich beim Fällen eines Baumes im Schloßpark eine schwere Beinwunde zu, so daß der Arzt das Glied abnehmen wollte. Buller widersetzte sich dem trotz alles Einredens seiner Familie; er wollte lieber sterben, denn als Krüppel durch die Welt gehen und das Bein heilte. Er war damals 17 Jahre alt. Mit 21 Jahren ging Buller mit seinem giment. Grade als er hierzu abreisen wollte, zog er sich Befestigungen von Taku auszeichnete. 1870 machte er die Red-River-Expedition in Kanada mit; 1874 war er während des Aschantikrieges bei dem Stabe Lord Wolseleys und wurde zum Major befördert. Seiner Teilnahme am Zulu­kriege, in dem der junge Prinz Napoleon fiel, ist schon gedack)t worden.

Während des Burenkrieges 1881 war er Generalstabs- Chef Sir Evelyn Woods. Im folgenden Jahre nahm er an dem ägyptischen Feldzug teil; wieder ein Jahr später führte er die Brigade des Generals Graham durch die Wüste, und im Sudanfeldzug 1884/85 rettete er mit großer Tapferkeit die Kolonne Herbert Stewarts. (Ergänzt sei. hier, daß Buller 1884 zum Generalmajor befördert wurde, 1885/86 stellvertretender Generaladjutant der Armee, dann bis Oktober 1887 Spezialkommissar der Grafschaft Kerry war, hierauf zum Generalquartiermeister und im Herbst 1890 als Nachfolger Lord Wolseleys zum Generalleutnant und General-Adjutanten des britischen Heeres ernannt wurde.) 1898 wurde er an Stelle des Herzogs von Connaught Kommandant von Aldershot. Buller hat erst 1882, also mit 42 Jahren, geheiratet, und zwar die Witwe seines Neffen Greville Howard, die vier Kinder hatte.. Diese fanden in Buller einen ausgezeichneten zweiten Vater. Seine beiden Stiefsöhne traten auf seinen Anlaß ins Heer; der eine starb in Indien am Fieber, der jüngere geht nächstens nach Südafrika ab. Buller war bei Ausbruch des ägyptischen Krieges 1882 in Holland auf der Hochzeitsreise. Sofort reiste er nach Downes zurück, wo er folgenden Tages eintraf, packte seine Sachen für den Krieg ein, reiste am nächsten Tage nach London, und von dort nach Aegypten ab. Seine Gattin fügte sich ohne Murren in die Trennung. Nach der Rückkehr führte Buller das glücklichste Familien­leben. Bald wurde ihm eine Tochter geboren, die er ver­göttert, und die ihn, wenn er zu Hause ist, nie verläßt. Sie und ihre Stiefschwester, Miß Joyce Howard, sind vor­zügliche Reiterinnen. Ihre Mutter hat mit ihren Töchtern einen Verein für junge Mädchen der ländlichen Umgebung gegründet, und wirkt viel Gutes. Buller selbst ist ein Allerweltsmensch. In Crediton ist er Friedensrichter, Mit­glied des Kirchenvorftandes und Vorsitzender des Schul­ausschusses. Dabei macht er sich eine Ehre daraus, allen möglichen Versammlungen beizuwohnen. In der Ver­waltung seines Besitzes bekümmert er sich persönlich um jede Einzelheit; er kennt jeden Pächter, Arbeiter und Tage­löhner, und ist ein so tüchtiger Lanowirt, wie jeder sonstige Bauer der Gegend. Während seines ganzen Lebens war er ein hervorragender Sportsmann, wie seine Gattin als vortreffliche Jägerin bekannt ist. Die Bewohner Creditons kennen Buller gar nicht als Soldaten, und haben den General nie in Uniform gesehen. (K. Z.)

Vermischtes.

* Straßburg, 1. Februar. Eine intetnati»* nale seismologische Gesellschaft. Die Erfor­schung der Erdbeben ist durch Anwendung feiner Beobach­tungsinstrumente gegenwärtig in ein Stadium getreten, in welchem nur durch internationale Thätigkeit der Be­obachter, nämlich durch ein möglichst über die ganze Erde verbreitetes und nach übereinstimmenden Vorschriften ar­beitendes Netz von Beoback)tungsstationen weitere Fort­schritte zu hoffen sind. Zu diesem Zweck ist die Gründung einer internationalen seismologischen Gesellschaft zunächst erstrebenswert, und auf Anlaß von Prof. G. Gerland in Straßburg trat eine Anzahl Forscher dieser Gründung näher. In Straßburg selbst wird, mit Unterstützung des deutschen Reichs und des Reichslandes Elsaß-Lothringen, eineKaiserliche Hauptstation für Erdbebenforschung" inS Leben treten. Der Bau derselben ist vollendet, und ihre wissenschaftliche Thätigkeit im Beginne; sie hat von der Reichsbehörde zugleich auch den Auftrag, das deutsche Reich im Kreise der internationalen Erdbebenforschung zu ver­treten. Die internationale seismologische Gesellschaft soll ihren Sitz in Straßburg haben; sie ist gedacht als Vereini­gung aller Erdbebenstationen und Erdbebenforscher. Ihren Mitgliedern liegt es ob, innerhalb ihres Landes für ge­nügende Organisation und einheitliche, methodische Durch­führung der Beobachtungen und deren Bearbeitung, sowie für Einsendung der veröffentlichten Beobachtungen an die Zentralstelle Straßburg zu sorgen. Alljährlich findet eine Versammlung von Delegierten der einzelnen Länder und Stationen statt, welche die Thätigkeit in den einzelnen Gebieten überwacht. Eine allgemeine Versammlung der internationalen seismologischen Gesellschaft tagt jedesmal mit dem internationalen Geographen-Kongreß, also alle vier bis fünf Jahre. Was die Straßburger Hauptstation anbelangt, so nimmt sie einen durchaus selbständigen Standpunkt in der Forscyung ein. Die mathematisch-astro­nomische, die mechanische, die physikalische Untersuchung werden ihr nicht die Hauptsache, sondern nur Mittel zum Zwecke sein. Das Hauptgewicht wird sie auf die Gesamt­untersuchung der Erdbeben, auf ihre Bedeutung und Er­klärung als tellurische Erscheinung legen. Ihre Thätigkeit und Forschungsmethode wird also eine geographische sein, und auf dem Gebiete der Erdkunde werden ihre Haupt­ergebnisse liegen. K. Z.

* Agram, 1. Februar. Im Bezirke Sissek in Kroatien herrscht unter den Landleulen große Hungersnot. Mehrere Bauernfamilien sind schon auSgestorben. Die Gemeindebeamten haben für Dezember noch kein Ge­halt bekommen.

Auszug aus -en Kirchenbücher»

-er Sta-t Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Markusgemeind e.

Den 1. Februar. Karl Ludwig Balthasar Georg JustuS Lenz, Restaurateur zu Gießen, und Maria Lynker, Tochter von dem Spediteur Adolf Lynker zu Gießen.

Getaufte.

Matthäusgemeinde.

Den 27. Januar. Dem Lehrer an der höheren Mädchenschule Karl Wilhelm Mulch eine Tochter Lilly Mathilde, geb. den 17. Dezember.

Den 28. Januar. Dem Glaser Heinrich Fillmann eine Tochter, Marie, geb den 23. Dezember.

Denselben. Dem Gärtner Wilhelm Moser ein Sohn, Valentin Wilhelm Peter, geb. den 28 Dezember.

Denselben. Dem Heizer Karl Becker eine Tochter, Marie geboren den 28. Dezember.

Markusgemeinde.

Den 28. Januar. Dem Fuhrmann Karl Röhm ein Sohn, Karl Heinrich Konrad Jakob, geb. den 14 Dezember.

Lukasgemeinde.

Den 28. Januar. Dem Lokomotivheizer Ludwig Sehrt eine Tochter, Anna Christiane, geboren den 25 Dezember

Denselben. Dem Former Wilhelm Plesch eine Tochter, Elsa Elisa­beth, geboren den 24. November

Denselben. Dem Bauaspirant Philipp Haller ein Sohn, Karl Konrad Heinrich, geboren den 8 Januar.

Den 29 Januar. Dem Realgymnasiallehrer Rudolph Block eine Tochter, Ilse Marie Luise Emmy Anna Martha, geboren den 4. Dezember.

Den 30 Januar. Dem Schlosser Johannes Ommert ein Sohn, Karl Wilhelm, geboren den 28. Januar.

Johannes gemeinde.

Den 28. Januar Dem Taglöhner Johannes Grün ein Sohn, Ernst, geboren den 4. Dezember.

Denselben. Dem Kaufmann Heinrich Karl Emrich eine Tochter, Klara, geboren den 30. November.

Beerdigte.

Markusgemeinde.

Den 27. Januar. Marie Möhl geborene Keil, Ehefrau von beet Cigarrenfabrikant Georg Möhl, 56 Jahre alt. starb den 25. Januar.

Den 1. Februar. Anna Margarethe Möhl, Witwe von Daniel Möhl, 61 Jahre alt, starb den 29 Januar.

Lukasgemeinde.

Den 26. Januar. Johannes Haggenmüller, Lokomotivführer, 7C Jahre alt, starb den 24. Januar.

Den 27. Januar. Wilhelm Mootz, Bahnarbeiter, 34 Jahre alt, starb den 25. Januar.

Den 30. Januar. Elisabeth Ommert, geb. Klös, Ehefrau deS Schlossers Johannes Ommert, 89 Jahre alt, starb den 28. Januar

Den 31 Januar. Karl Klotz, Wagenwärter, 38 Jahre alt, starb den 28. Januar.

Johannesgemeinde.

Den 2. Februar. Marie Helene Bolland, geb. Weber, Ehefrau des Schneiders Caspar Volland, 29 Jahre alt, starb den 81. Januar.

Handel und Verkehr. Volkswirtschaft

, 8. Februar. Marktbericht Auf dem heutig« Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. X c.750.90, Hühnereier per 6t. 79 4, 2 St. ou00 H, Enteneier 1 St. 00 4, Gänse« eier per Et. 600 H, Käse 1 St. 58 A Käsematte 2 6t 56 ch, Erbsen per Liter 20 H, Linsen per Liter 30 H, Tauben per Paar vM. 0.001.' 0, Hühner per 6t. X 1.001.20, Hahnen per Stück X 1 202.00, Enten per St X 2.002.40, Gänse per Pfund X 0 500.60, Ochsenfleisch per Pfd. 6874 4, Kuh° und Rindfleisch per Pfd. 6264 4, Schweinefleisch per Pfd. 6072 4, Schweine­fleisch, gefallen, per Pfd. 76 Kalbfleisch per Pfd. 6466 Hammelfleisch per Pfd. 5064 H, Kartoffeln per 100 Kilo 8.80 bi» 4 40 X, Weißkraut per St. 0000, Zwiebeln per Etr. X 6.507.06, Milch per Liter 16 H.

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