So schwer England aber vom Geschick schon geschlagen ist, man mag hören wen man will, die allgemeine Parole ift
„Krieg bis zum Aeustersteu!"
Noch ist, so wird der „Mgdb. Ztg." unterm 29. Januar aus London geschrieben, der Eindruck des vollständigen Zusammenbruchs des Nalalfeldzuges ein zu frischer nnd die Zeit eine zu kurze gewesen, als daß die englische Presse bereits ein allseitig anschauliches Bild ihrer eigenen Auffassung der Gesamtlage und diejenige der öffentlichen Meinung bieten könnte, aber das geht bereits aus ihren vorläufigen Aeußerungcn hervor, daß niemand auch nur an die Möglichkeit eines nahen Friedensschlusses denkt, und daß alles zum Krieg bis auf den letzten Mann und den letzten Groschen entschloffen ist. Daneben macht sich trotz aller tiefer Niedergeschlagenheit auch bereits wieder die Tendenz geltend, sich in oberflächlichster Weise selbst über die einfachsten Thatsachen hinwegzutrösten durch allerhand kleine Scheinerfolge, die fast ausschließlich nur in der Phantasie des Betreffenden existieren. Man könnte fast sagen: Es bleibt alles beim alten und oben wie unten wird, wie bisher, weiter gewirtschaftet werden.
Man findet einen schlechten Trost in Buller's Beschönigung, er habe den Tugela, ohne einen Mann zu verlieren, überschritten. „Hätte er doch 10000 Britenleichen auf dem Spionkop gelassen, aber die Schlacht gewonnen", ruft ein Abendblatt aus, und die „Times" selbst höhnen Buller mit den Worten: „Sir Redvers rühmt die Moral seiner Truppen und die „perfekte Manier", mit der sie, ohne einen Mann zu verlieren, das heißt, unverfolgt, über den Fluß kamen. Wahrscheinlich hatte der Feind ganz andere Gründe, als die Achtung vor dem Kampfwerte unserer Soldaten, um die ihm gebotene Gelegenheit zur Verfolgung unbenutzt zu lassen. Er hatte seinen Zweck erreicht, und seine Hilfsquellen sind zu gering, als daß die Klugheit gestatten könnte, zwecklos Menschenleben zu opfern, nur um einen, wenn auch noch so brillanten Erfolg zu erzielen, der zur Durchführung seines Feldzugsplanes nicht unbedingt notwendig ist." Der Satz beweist, daß man in London bedeutende Fortschritte in dem Begreifen einfacher Thatsachen gemacht hat. Ganz ähnlich kritisieren die „Times" die nachträgliche Entdeckung Buller's, daß die Bergquellen auf dem Spionstocke vertrocknet waren und seine Truppen auf dem vorderen Höhenrücken desselben sich ohne Wasser fanden. Man hatte einfach vorausgesetzt, daß trotz der großen alles verdorrenden Hitze die Waldbäche voller Waffer sein würden und deshalb nichts gethan, um den Kämpfenden solches zuzuführen, die infolgedeffen mitten im Feuer halb verschmachteten.
Das Schicksal White's und der in Ladysmith eingeschloffenen Garnison gilt mit ganz vereinzelten Ausnahmen für alle Welt heute als besiegelt. Niemand glaubt mehr an die in London gemachten Berichte über Vorräte, die noch auf Monate hinaus reichen sollten. Man erwartet von White heute nur noch einen verzweifelten Versuch, sich zu Buller durchzuschlagen. Im übrigen richten sich aller Blicke auf
Roberts und Kitcheuer, von denen das Heil kommen soll. Beide scheinen aber immer noch in Kapstadt die „Lage zu studieren". Wir hören von Besuchen in Hospitälern, Ehrenempfängen und Festessen auf militärischem Gebiete, aber nur von einer Konferenz Kitcheners mit den unzufriedenen, ja halb meuterischen Kommandanten der Freiwilligen-KolonialtrupPen, Brabani Vayly und Schermbrucker, die zu dem Entschlüsse geführt hat, eine eigene Kolonialdivision unter dem Korn- mando dieser Herren selbst zu bilden, und Lord Roberts mit einer Leibgarde zu versehen, die sich aus aus« erlesenen Mannschaften aller unabhängigen Kolonialkorps znsammensetzen soll.
Den „Daily News" wird aus
Kimberley
vom Samstag gemeldet, daß die Buren Kimberley aus sechs Neunpfünder Kanonen beschießen. Sie versuchen, das Sanatorium zu zerstören, in welchem Rhodes kürzlich wohnte. Verschiedene Häuser wurden zerstört und das Hospital wurde mehrere Male beinahe (!) getroffen. Nur wenige Personen wurden getötet oder verletzt. In den letzten drei Tagen der vorigen Woche sollen die Buren 1000 Geschosse nach Kimberley hineingeworfen haben. Kein Viertel der Stadt sei sicher. Drei Shrapnels platzten in den belebtesten Straßen der Stadt, eins davon dicht bei der Menge, welche auf eine Suppenverteilung wartete.
Das hört sich nicht gut an. Statt dessen thut aber
die Chokolade der Königin
Wunder. Der „Morning Post" wird vom Modderfiuß gemeldet: „Die Chokolade der Königin wurde unter Szenen großer Begeisterung verteilt. Ein lebhaftes Bildßbot das Divisions-Postamt dar, wohin die Truppen nach Ver- zehrung der Chokolade strömten, um die leeren Blechbüchsen an Verwandte und Freunde zu schicken. Sie zu kaufen, ist fast unmöglich. Gestern abend bot man 5 Pfund pro Blechbüchse."
Der frühere Vorsitzende des Uitlander Council in Johannesburg, Herr Hosken, befindet sich augenblicklich in London. Derselbe nimmt, wie der „Daily Telegraph" mitteilt, die -aus Durban gemeldete Nachricht über die
Explosion in Johannesburg
nicht zu ernst. Er sagte, außer Begbies Fabrik seien noch zwei andere große ähnlicheFabriken in Johannesburg, in denen man ebenfalls Geschosse Herstellen könne; außerdem seien einige Minen, z. B. Robinsons, mit Einrichtungen versehen, die man zum Gießen von Geschossen benutzen könne. Etwas anderes wäre es, wenn die Buren etwa ihre sämtlichen Vorräte in Begbies Fabrik aufgespeichert haben sollten. — Brüsseler Meldungen bezeichnen dagegen die Explosionsnachricht als eine englische Erfindung.
AuS Brüssel wird ferner mitqeteilt, eS könne als sicher angesehen werden, daß bie Aufgabe des Staats sekretärS
Dr. Lcyds
in Paris, Berlin und Petersburg vornehmlich die Frage der Delagoabai betreffe, da England immer offener hie Besitznahme der Delagoabai ansirebe.
Russische Lt mmett
machen kein Hehl aus ihrer Anglophobie. So erregt ein Artikel der „Nowoje Wremja" Aufs, hen, der England scharf angreift und erklärt, kein Staat werde einschreiten, um England aus seiner schlimmen Lage zu befreien. Der Artikel bezeichnet dann die Forderung der Buren nach Gebiets Abtretung sowie nach Gewinnung eines Hafens als voll kommen berechtigt. Auch die „Nowosti" führen eine scharfe Sprache gegen England.
Deutsches Reich-
Berlin, 1. Februar. In der 12er Kommission des Reichstages wurde heute die Beratung des Gesetzentwurfes über die Patentanwälte fortgesetzt. Die §§ 4, 5, 6 und 8 wurden mit einigen Abänderungen angenommen. Die nächste Sitzung der Kommission findet am 7. Februar statt.
— Wie die „Kreuzztg." hört, ist für die Stelle des im Etat vorgesehenen sechsten vortragenden Rats im Kolonialamt der ständige Hilfsarbeiter, Regierungsrat Wiskow in Aussicht genommen.
— Der „Reichsanz." veröffentlicht die Ernennung des bisherigen Gesandten in Kopenhagen v. Kiderlen- Wächter znm Gesandten am rumänischen Hofe.
Karlsruhe 1. Februar. Der Centrumsabgeordnete Hug erklärte in der zweiten Kammer, bei der Annahme der Flottenvorlage sei nur auf die Erhöhung bereits vorhandener Einnahmequellen, in erster Reihe der Brausteuer, Bedacht zu nehmen.
Ausland.
Rom, 1. Februar. Der Sekretär der Pariser Botschaft, March e se Pao lucci, wurde hierher berufen, um darüber Aufklärungen zu geben, weshalb er dem zu Ehren des Deputierten Enrico Ferri von den Pariser Sozialisten gegebenen Bankett beigewohnt hat.
Rom, 1. Februar. Der Kardinal-Vikar Jaco- bini ist heute gestorben.
Paris, 1. Februar. Nach einem Telegramm des „Temps" aus Kimberley haben 250 Eingeborene die Stadt verlassen, wurden aber von den Buren gefangen genommen. Die Buren schickten dieselben nach der Stadt zurück außer den BasntoS, welche sie festhielten, um sie als Depeschenboten zu verwenden.
Paris, 1. Februar. Der „Soir" meldet aus Madrid: Der spanische Packetpostdampfer „Amelia" sei heute vormittag mit dem französischen Dampfer „Andes" zu- sammengestoßen. Die „Amelia" ist gesunken. Die Mannschaft konnte gerettet werden.
Petersburg, 1. Februar. Aufsehen erregt die plötzliche Berufung des Generaladjutanten Grafen Mussin-Puschkin, des Kommandanten des Odessaer Militärbezirks, nach Petersburg. Er hatte wiederholt Unterredungen mit dem Kriegsminister. Man bringt diese Berufung mit den Vorgängen in Asien in Zusammenhang und glaubt, daß Rußland dort seine militärischen Maßregeln erweitert.
London, 1. Februar. In Aldershot ist heute unerwartet der Befehl eingetroffen, daß die 4. Kavalleriebrigade sich zur sofortigen Einschiffung bereit halten soll.
Lokales und Provinzielles.
** Lesehalle. Im Monat Januar wurden 1734 Bände ausgeliehen. Von diesen Bänden kommen auf: Illustrierte Zeitschriften 569, Erzählende Litteratur 708, Jugendschriften, Märchen, Sagen 245, Verrichtungen 24, Literaturgeschichte 10, Geschichte und Biographieen 49, Länder- und Völkerkunde 46, Naturwissenschaft, Technologie 65, Philosophie und Religion 10, fremdsprachliche Litteratur 8 Bände; auf Männer: Handwerksmeister 249, akademisch Gebildete 34, Kaufleute 158, Beamte 11, Unterbeamte 70, Techniker, Schriftsetzer 127, Arbeiter, Tagelöhner 106, Diener, Burschen, Kellner 36, Lehrlinge, Gehilfen 237, Volontäre, Schüler 45, Studenten 33, Soldaten 3, zusammen 1109 Bänoe; aus Frauen: Ehefrauen, Witwen, ältere Unverheiratete 237, Gewerbetreibende 104, Dienstmädchen, Lauffrauen 22, Arbeiterinnen, Tagelöhnerinnen 64, Beamtinnen 25, Pflegerinnen 12, junge Mädchen, Lehrmädchen 161, zusammen 625 Bände. Nach auswärts wurden 47 Bände verliehen.
♦* Stadttheater. Gastspiel von Clara D r u ck e r. Gestern abend eröffnete Frl. Drucker ihr Gastspiel mit der Darstellung der Isa im „Fall Clemenceau". Das Stück, welches unseres Wissens zum ersten Male aus der hiesigen Bühne erschien, hat Alexander Dumas Sohn zum Verfasser, und gehört zu derselben Gattung, wie seine „Kameliendame": es schildert die Sitten, d. h. die Sittenverderbnis des zweiten Kaiserreichs. Ein Bildhauer, Clemenceau, heiratet die sehr schöne Tochter einer russischen Abenteurerin, er benutzt sie als Modell zu feinen berühmtesten Schöpfungen, er trennt sich von ihr, als er erfährt, daß sie neben ihm noch einen anderen früheren Verehrer mit ihrer Liebe beglückt, und er ersticht sie endlich, da er sie, resp. ihren schönen Körper noch immer liebt, und sie es trotzdem verweigert, ihm allein anzugehören. Die Rolle der Isa bot der verehrten Gästin reichliche Gelegenheit, ihre hervorragenden Eigenschaften als Darstellerin zu zeigen: eine schöne Bühnen-Erscheinung, ein angenehmes, sehr modulationsfähiges Organ und ein ausdrucksvolles Spiel. Das ziemlich stark besetzte Haus lohnte die Leistung durch reichlichen Beifall. Von den Mitwirkenden sei besonders Herr P a r e n erwähnt, welcher bie gute Meinung von
seinem Können, bie er uns in ber letzten Vorstellung des Theatervereins gab, gestern cibcnb bekräftigte. — Heute abenb beenbigt Frl. Drucker ihr Gastspiel in bent bekannten Töpserschen Lustspiel: „Der Pariser Taugenichts".
** Stabttheater. Die für Mittwoch, 7. Februar, angefetzt gewesene Volksvorstellung: „Der Kaufmann von B e n e b i g" finbet bereits am Dienstag, bent 6. Februar, statt. — Für Mittwoch ist bie Premiere des breiaktigen Lustspiels von Hugo Lubliner: „Das fünfte R a b" angesetzt. Diese Novität würbe mit großem durchs schlagenben Erfolge am 18. Februar 1899 am Königlichen Sckauspielhause in Berlin zum ersten Male aufgeführt, und hat sowohl bei ber Premiere, wie bei allen bisherigen Wieberholungen ben allseitigsten, rauschenbsten Beifall ge- funben. Die durch Arthur Vollmer verkörperte Rolle deK „G e e r i n g" (bei uns in Gießen spielt sie Direktor Helm) ist von einer Dankbarkeit und Bühnenwirksamkeit, wie sie ben Charakterbarstellern nicht leicht roieber geboten werben bürste; es liegt bie große Tragweite ber Rolle in ben» glücklichen Gemisch von Humor unb Gemüt, bie beibe gleich ausgezeichnete Momente ergeben. Wir entnehmen ber „Berliner Börsenzeitung" solgenbes: In Lubliner's Stück ist ein guter Lustspielgebauke enthalten. „Das fünfte Rab" ist nämlich ein reich geworbener Fabrikant, beffen Frau bie Tochter eines Gymnasiallehrers ist. Er spielt vor ber Welt ben Pantoffelhelben, aber im stillen leitet er boch alles. Das Ganze ist so liebenswürbig gemacht, unb wurde von Vollmer so siegessicher vorgetragen, baß wir von einem rauschenben Erfolg sprechen können, ber sich durch mehrmaligen Hervorruf des Dichters charakterisierte.
* Deutscher Flottenverein. Am 31. Januar abends hielt ber Kaiser!. Marinepfarrer a. D. Herr Heims in Stein's Garten ben mehrfach angefünbigten Vortrag über bie Entwickelung unb bie Notwenbigkeit ber Verstärkung ber beutfchen Kriegsflotte. In formvollendeter unb inhaltsreicher, wohlburchdachter Rebe eröffnete ber Vorfitzeube bes Prov. Ausschusses f. b. Provinz Ober- Hessen, Herr Geh. Hofrat Prof. Dr. Oncken, bie Versammlung unb übertrug alsbanu bent Herrn Marinepfarrer Heims bas Wort zum Vortrag. Ohne bes näheren aui ben Inhalt ber Rebe einzugehen, müssen wir boch baraujr Hinweisen, in welch packender Weise, mit Worten, die aus dem Herzen kamen, und in bie Herzen ber Zuhörer ein* brangen, ber Redner bie Entwickelung unserer Kriegsflotte, bie Ehrenhaftigkeit, Tüchtigkeit unb Manneszucht in unserem Seeoffizierkorps unb beut gesamten übrigen Marinepersonal, sowie bie Notwenbigkeit der Vermehrung unterer Kriegsflotte aus nationalpolitischen, aus wirtschast- lichen, Handels- und verkehrspolitischen Erwägungen zu schildern und zu begründen wußte. Mit gespannter Aufmerksamkeit folgten die Zuhörer diesen Ausführungen, unfein wahrer Beifallssturm brach los, als der Redner geendigt hatte. Herr Geh. Hofrat Prof. Dr. Oncken dankte alsdann dem Redner aufs wärmste für ben Vortrag unb gebuchte mit herrlichen, zur Begeisterung entflammenben Worten des Allerhöchsten Schirmherrn unserer Flotte, Sr. Majestät des Kaisers, des Protektors des Hessischen Lanbes- ausschusses. Seiner Königl. Hoheit bes Großherzogs, unb begeistert stimmte sobann bie Versammlung in bas ausgebrachte Hoch ein. Seiner Majestät unb Seiner König!. Hoheit würben alsbanu noch Hulbigungs-Telegramme gesandt.
* ♦ Unter ben Menschenfressern. Wie aus dem Inseratenteil zu ersehen ist, findet am Montagabend im Einhornsaale ber Vortrag bes Afrikareisenben Westmark statt. Den Vorverkauf ber Eintrittskarten hat bie Krebssche Buchhandlung — Schulstraße, übernommen.
* ♦ Turnverein. Bezüglich unserer Notiz über ben Turnverein Gießen gegründet 1846, in vorletzter Nummer fügen wir heute berichtigend hinzu, daß bei der großen Anzahl von Mitgliedern selbst, sowie nach den gesetzlichen Stempelsteuerbestimmungen eine Zulassung von Nichtmitgliedern zu Festlichkeiten ausgeschlossen ist. Diese internen Verhälniffe des Turnvereins waren uns nicht bekannt. Nach Aufklärung über dieselben löst sich natürlich auch der Widerspruch letztgenannter Notiz auf.
* * Befitzwechsel. Das Haus deS Oekonomen Schäfer^ Schiffenbergerweg 54, ging für 30000 Mk. an den Kaufmann Liebmann Reiß über. — Der Manufakturwarenhändler Hirsch Rosenbaum von Rodheim a. d. B. kaufte für 52000 Mk. die Hofraite des Kaufmann Leppla, Neustadt 79. — Die Besitzung des Kaufmann Scheel, Marktplatz 5, ging für 62000 Mk. an den ehemaligen Restaurateur Seibel über, falls dieser für dieses Haus, in dem früher schon einmal Wirtschaft betrieben worden ist, bie Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb erhält.
* ♦ Auch ein Anzeichen des Frühlings. Zwar für die warme Frühlingssonne ist eS heuer noch zu früh, auch bie Störche sinb noch nicht ba, aber trotzbem rüstet man schon für deren Eintreffen. Die Firma August Kilbinger am Seltersweg hat ihre erste Sendung — einen ganzen Doppel- Waggon — Kinderwagen gestern erhalten.
Vermischtes.
* Die Kriegskosten. Einer Aufstellung nach, bie A. I. Wilson in ber „Investors Review" veröffentlicht, betragen bie direkten Kosten bes sübafrikanischen Krieges bisher schon 13 250 000 Lstrl. Falls ber Krieg nach Verlaufs eines Monats auch schon beendet sein sollte, würden sie infolge des durch den Stillstand der südafrikanischen Goldminen bedingten Verlustes schon auf 20 Millionen angewachsen sein. Aber das sind immer nur Teile des pekuniären Verlustes, den England durch den Krieg erleidet. Wenn der Krieg noch mehrere Monate dauern sollte, banw müßten, sagt Wilson, sowohl bie Kapkolonie, wie Natal von London aus reichlich unterstützt werden, wenn man einen Bankerott vermeiden will; die Zerstörung von Gebäuden, Eisenbahnen, Anpflanzungen 2c. auf dem Kriegsterrain geht aber unaufhaltsam weiter. Zu allem kommt aber noch die, wenn auch temporäre, enorme Wert-Verminderung der Staatspapiere.
Universität und Hochschule.
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