Ausgabe 
3.2.1900 Erstes Blatt
 
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Gerichtssaal.

W. Gießen, 2. Februar 1900.

Die «fugend vor Gericht. Vor unserer Strafkammer hatten sich dieser Tage fünf Gießener Buben im Alter von 12 bis 15 Jahren >u verantworten, weil sie vorsätzlich und rechtswidrig ein Gebäude oder Bauwerk ganz oder teilweise zerstört haben sollten. Der dabei in Frage kommende 5 305 des Straf-Gesetzbuchs belegt den Thäter mit Gefängnis nicht unter einem Monat. Die Buben waren geständig, in einem Garten an der Hammstraße ein Gartenhaus, welches a.s Holzfachwerk mit Lehmsteinen errichtet war, demoliert zu haben. Sie erklärten, sie hätten sich nichts dabei gedacht, als sie die Lehmsteine zuerst mit den Füßen und mit Stecken aus den Gefachen entfernten und dann das Balkenwerk umwarfen Vier der Angeklagten erklärten, sie hätten nicht gedacht, daß sie unrecht handeln. Der fünfte Angeklagte, und zwar der kleinste der Jungen, gestand, er habe feine Freunde vor ihrem Thun gewarnt, diese hättrn aber gemeint, er wolle der Sanfte sein und da habe er denn auch mitgeholsen zerstören. Der Eigentümer des zerstörten Garten­häuschens hatte Strafantrag gestellt, weil er begründeten Verdacht zu haben meinte, daß jemand, mit dem er eine Differenz hatte, um ihn zu iig.rn, sich das Werk der Zerstörung geleistet. Er -ersuchte vergeblich, als er erfuhr, daß es sich dabei lediglich um einen recht dummen Jungen­streich handele, den gestellten Antrag wegen Bestrafung zurückzuziehen. In der Beweisaufnahme vor der Strafkammer stellte es sich nun heraus, daß im vorliegenden Falle von einem Gebäude oder Bauwerk im Sinne des Gesetzes keine Rede fein konnte. Es war die« mindestens nach der Ansicht des die Anklage vertretenden Staatsawalts sehr zweifelhaft und nahm dieser an, daß es sich hier wohl nur um eine im Verfall be­griffene baufällige Hütte gehandelt har, an welcher die fünf jugendlichen Angeklagten ihr Mütchen gekühlt hätten Der Ankläger faßte die Sache als einfache Sachbeschädigung auf, die sehr milde liege und beantragte, auf einen Verweis zu erkennkn. Demgemäß fiel auch das Urteil des Gerichtshofes aus.

«ine prinzipiell wichtige Entscheidung. Eine Hamburger Bank war durch einen gefälschten Scheck einer dortigen Firma geschädigt worden und erhob Schadenanspruch gegen die Firma. Diesen erkannte das hanseatische Oberlandesgericht auch an und bemerkte in seiner Ent­scheidung u. a.: Eine grobe Verletzung seiner Verpflichtung, die Scheck- fomulare sorgfältig aufzubewahren, begeht jemand, wenn er die betreffen­den Formulare offen oder in einem unverschlossenen Schrank liegen läßt und dazu noch die Gelegenheit zur Entwendung derselben schafft.

alurwlffenschastlichkn Fakultät; Joseph (deutsche Philologie), Horn I Orient al i'e Philologie), Leitschuh (.Kunstgeschichte), Sackur (Ge- schicht-) und Sch wally (semitische Sprachen) in der philosophischen Jafuhat. Verschiedenes: Aus Rostock berichtet man: Der Professor her Archäologie Dr Körte wird demnächst mit seinem Bruder, dem Greifswalder Pros.ffor Körte, eine Reise nach Klemasien antreten, um in dec Nähe des alten Ilion Ausgrabungen vornehmen zu lassen.___

Notiz über bei §46, in vorletzter ingu, daß bei der iwie nach den ge- e Zulassung von hlchn ist. Diese attn M M bt« i löst sch liMch tiz aus.

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Erwägungen zu l gespannter Aus- ussührungen, uni $ der Redner ge- 'r. Cliefen dankte den Vortrag uni g entstammenden nserer Flotte, Sr. hessischen Landes- Großherzogs, uni hing in das aus- id Seiner Königs ung§«Teleg rammt iS dem Inseraten-, tnb M tLcktzvrn- jtmarl statt. Den SrrbSfche Buch-

Arbeiterbewegung.

Letsche«, 1. Februar. Infolge der ablehnenden Haltung der A-rgwerksbesitzer ist der Einigungsversuch im Ostrau - Karwiner Revier gescheitert.

WeitzenfelS, 29. Januar. Zu bet Nachricht von einem Aus­stande im Zeitz-Weißenfels er Braunkohlenrevier geht dem .Weißens. Tgbl." eine Zuschrift zu, in welcher gesagt wird: ,Vor einigen Tagen ging durch eine Anzahl von Blättern die Nachricht, daß im Zeitz- Weißenfelser Braunkohlenrevier 5000 Arbeiter zwecks Erzielung besserer Lohn- und Arbeitsverhältmffe in den Ausstand getreten seien. Diese Meldung verursachte im Publikum nicht geringe Besorgnis; fürchtete eS doch auch hier ähnliche unliebsame Vorkommnisse, wie sie bei dem Maffen- nueftanbe ber böhmischen Bergarbeiter von Tag zu Tag mehr in Er­scheinung traten. Diese Alarmnachricht hat aber nirgenbs eine Bestätig­ung ober Ergänzung gefunden. Den Bergarbeitern ist nicht unbekannt, baß die fortwährenden Beunruhigungen dazu geführt haben, daß die Arbeitgeber zur Wahrung ihrer Interessen in analoger Weise wie die Arbeiter nunmehr einen Verband gebildet haben, mit der ausgesprochenen Absicht, die namentlich von sozialdemokratischer Seite heraufbeschworenen und mehr für Parteizwecke als für die Arbeiterwohlfahrt ausgebeuteten Ausstände durch passiven Widerstand zu brechen. Schließlich wissen auch die Bergleute, daß sie bei Arbeiterausständen, wenn sie selbst infolge Vertragsbruches das Arbeitsverhältnis auflösen, der Wohlthaten verlustig gehen, die ihnen auf Grund des Gesetzes und der Statuten der betreffen­den Knappschaftsvereine zustehen. Aus dem Gesagten dürfte zur Genüge hervorgehen, wie sehr es im eigenen Interesse der Bergleute liegen muß, einen Streik zu vermeiden, zumal die Arbeitgeber wohl kaum begrün- beten Beschwerden und Wünschen gegenüber das Ohr verschließen werden."

Eharieroi, 1. Februar. Sämtliche hiesige Glasschneider sind in den Ausstand getreten. Sie fordern eine Lohnerhöhung und die Sntlaffung der nicht syndicierten Arbeiter.

Telegramme des ^Gießener Anzeiger".

Aachen, 2. Februar. Im Streikgebiet ist eine starke Ab­teilung Gendarmerie eingetroffen und hält teilweise die Gruben besetzt. Die Kohlscheider Gruben sind am wenigsten vom Ausstande erfaßt, am meisten die Grube Maria in Höngen, wo die gesamte Belegschaft aus­ständig ist. Dagegen dürfte der Streik im Wurm-Revier voraussichtlich von längerer Dauer sein. Die Direktion will den Streikenden die Wohnungen kündigen und auch die Söhne der Streikenden entlassen

Wien, 2. Februar. Nach dem Scheitern der Verhand­lungen des Ostrauer Einigungsamtes erklärten die Arbeiterführer, daß die Bergarbeiter des Ostrauer Reviers noch 14 Tage aushalten könnten. Die Zahl der Streikenden in diesem Revier übersteigt schon 20,000. In Wirtkowitz wurde gestern abend der Betrieb sämtlicher Eisen- und Mhrenwerke eingestellt. ________________________________

Wetterbericht. Das Zentrum der Depression, welche in den letzten Tagen über Mittel-Europa lag, wandert in der eingeschlagenen Bahn nordostwärts weiter und befindet sich heute über den russischen Ostsee-Provinzen. Dagegen gewinnt das Minimum, besten Ranb gestern vn der Nordwestküste Frankreichs erschienen war, sowohl gegen den Kontinent herein, als auch gegen das Mittelmeer zu an Raum. Ein Teilgebilde zieht über die britischen Inseln nordwärts. Ueber Zentral- Europa und insbesondere über Italien und dem Balkan ist das Baro­meter gestiegen und hat sich dabei eine leichte Besserung des Wetters

süd-

ber Marine ab.

hat also eine

718

Gießen, Kirchenplatz u-

wobei 156 Stimmen gegen bie Vertagung bieselbe abgegeben würben. Die Regierung Majorität von nur 20 Stimmen erhalten.

auf unterem Gebiete eingestellt. Im Gebirge und besten Vorlanbe hat es im Laufe der Nacht teilweise aufgeklärt. Im Norden ist es noch trüb gebli-ben, doch haben auch dort die Niederschläge aufgehört. Das Maximum hält sich mit allerdings verminderter Intensität übet Lapp­land. Voraussichtliche Witterung: Wolkiges bis trübes Wetter mit stellenweise leichten Niederschlägen.

Ärmste Meldungen.

Drpeschrn deS Bureau .Herold'.

Berlin, 2. Februar. Das Befinben bes Finanz­ministers vr. Miquel ist noch immer kein befrie­dig e n b e S. Namentlich ist bie Nachtruhe burch Husten­reiz sehr gestört.

Berlin, 2. Februar. Im Befinden beS Abgeord­neten Dr. Lieber war auch gestern abend keine Verschlimmerung eingetreten. Die beiden ihn be­handelnden Aerzte sprachen sich in einer gegen Abend statt- gehabten Konferenz dahin auS, daß vorläufig kein Grund zu Befüchtungen vorliege.

Antwerpen, 2. Februar. Infolge einer heftigen Naphta-Explosion wurde eine hiesige SPirituS- und Parfümerie-Fabrik in Brand gesetzt. Beim Einsturz des Hauses kam eine Person ums Leben. Der Materialschaden ist sehr bedeutend.

Gottridienst in der Zynagogr.

Samstag den 3. Februar 1900.

Vorabend 51» Uhr, morgens 9 Uhr, nachmittags 3 Uhr, Sabbathausgang Uhr.

Gottesdienst der israelittschen KrligionsgrsrSschllft.

Sabbathfeier am 3. Februar 1900.

Freitag abend 5 Uhr, Samstag vormittag 8» Uhr, nach­mittags 8 Uhr, Sabbathausgang 6^ Uhr

Wochengottesdienst morgens 7 Uhr, abends 5 Uhr.

Markus Bauer

Spezial-Geschäft in feiner Herren-Garderobe. Anfertigung nach Maß in eigener Werkstätte.

Antwerpen, 2. Februar. Es wird versichert, daß im Monat März ein deutsches Kriegsschiff den hie-

Bom Kriegsschauplatz.

London, 2. Februar.Daily Leader" versichert aus bester Quelle, Lord Roberts werde sein Hauptquartier in Kapstadt nicht eher verlassen, als bis er über eine genügende Armee zur siegreichen Beendigung bes Krieges verfüge.

London, 2. Februar. Die Regierung hat eine Unter­suchung eingeleitet über bie Lieferung von unbrauch­baren Lee-Ensfielt-Gewehren, welche nach Afrika geschickt worden find. Die Zahl der fehlerhaften Gewehre wird auf tausend Stück angegeben.

London, 2. Februar. Ein Genie-Osfizier erklärte, daß die Absicht der Buren, Ladysmith durch Eindämmung des Klipp-Flusses unter Wasser zu setzen, um die Eng­länder zur Uebergabe zu zwingen, unausführbar sei.

London, 2. Februar.LeadS Mercury" zufolge hat der gestrige Kabinettsrat die Absen düng einer Kavallerie- Brigade von 3000 Mann nach Südafrika be> schlossen.

Berlin, 2. Februar. DasBerl. Tgbl." meldet aus Brüssel: Man sieht es hier als feststehend an, daß die englische Heeresleitung das Hauptgebiet des Kampfes von Natal nach dem Norden des Kap­lan des zu verlegen beginne. Lord Kitchener reiste zu diesem Zwecke nach Pietermaritzburg in das Haupt­quartier des Generals Buller ab. Infolgedessen ent­sandte General Joubert den Obersten de Billebois nach ColeSberg, damit er die geeigneten Disposi- t ionen treffe, um eine Invasion des Oranje­freistaates zu verhindern.

Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.

Frankfurter Börse vom 1. Februar.

"Wechsel auf New-York zu 4.21-22.

FrämSen auf Kredit per ult Februar 1.40%, do. per ult. März 2.60%, Diskonto Kommandit per ult. Febr. 1.20%, do. per ult. März 2.40 /0, Lombarden per ult. Februar 0,60% do. per ult. März 1.00 Zc, Deutsche Bank per ult. März 2.70%, Dresdener Bank per ult. März 2 40%.

Notierungen: Kreditaktien 235.60-00-00, Diakonto-Komman- dit 196.50-196 40, Staatsbahn 136.70, Gotthard 142.20, Lombarden 27.50-00-00, Ungar. Goldrente 99.40, Italiener 94 40, Bproz. Mexi­kaner 26.60-00, Oesterr. Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.19%, Privat-Diskont 4 %<%.

1% bis 2% Uhr: Kredit 235.60-20, Diskonto 196.50-10 Staatsbahn 136.60, Lombarden 27 90-28.10, Bochum 00.00

Paris, 2. Februar. Infolge der Verzögerung der Etatberatung wird die Regierung sich genötigt sehen, ein weiteres provisorisches Zwölftel zu fordern.

Loudon, 2. Februar. Der Staatssekretär im Kriegs- Departement Wynham erklärte gestern im Unterhause, die Regierung trage die volle Verantwortung für den Krieg. Wenn dieselbe mit den militärischen Vor­kehrungen gezögert habe, so sei dies aus dem Grunde ge­schehen, um der Diplomatie Zeit zu lassen. Der Abgeord­nete Labouchöre schlug vor, die Debatte zu vertagen. Die Regierung widersetzte sich dem. Es kam zur Abstimmung, und 136 für

Hgen Hafen besuchen wird.

Brüffel, 2. Februar. Die Petition, welche in ganz Belgien organisiert wurde, um den Präsidenten Mac Kinley zu bitten, die Vermittelung im süd- afrikanischen Kriege zu Übernehmen, hat bereits über 100,000 Unterschriften aufzuweisen.

Paris, 2. Februar. Ein Dekret des Präsidenten der Republik schafft eine Anzahl körperliche Strafen in

Kirchliche Nachrichten.

BsaugelisHe Gemeinde.

Sonntag den 4. Februar. 5. Sonntag nach Epiphanias.

G o t t e 8 d i e n st.

In der Gtadtkirche.

Vormittags 9% Uhr: Pfarrer Dr. Grein.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde.

Pfarrer Dr. Grein.

Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Schlosser.

Beichte und heil Abendmahl für die Matthäusgemeinde. An­meldungen zuvor bei dem Pfarrer der Gemeinde erbeten.

Sonntag den 4. Februar, abends 6 Uhr, im Konfirmanden- saal (Kirchstraße): Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Markusgemeinde. Pfarrer Dr. Grein.

Donnerstag den 8. Februar, abends 8 Uhr, Bibetstunde im Konfirmandensaal, Kirchstraße 9. Pfarrer Dr. Grein.

In der Johanneskirche.

Vormittags 9% Uhr: Pfarrer Euler.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfarrer Euler.

Abends 5 Uhr: Siehe Stadtkirche.

Montag den 5. Februar, abends 8 Uhr: Dibelstunde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Text: Ap.-Gesch. Kap. 9, 32 ff Pfarrer Euler.

Vom 11. Februar an beginnen die Abendgottesdienste um 6 Uhr.

Es wird wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß der kirch­lichen Trauung auch ein kirchliches Aufgebot vorherzugehen hat, und wird dringend gebeten, es rechtzeitig spätestens eine Woche vor der Trauung bei dem zuständigen Pfarrer zu bestellen.

Katholische Gemeinde.

SamStag den 3. Februar.

Nachmittags um 4'/, Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.

Sonntag den 4. Februar. 5. Sonntag nach Erscheinung des Herrn.

Vormittags von 6% Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.

, um 7 Uhr: Die erste Herl. Messe;

vor und in derselben Austeilung der heil. Eommunion;

um 8 Uhr: Die zweite heil. Meffe;

um 91/» Uhr: Hochamt mit Predigt.

Nachmittags um 5 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht.

Es ist nur ein einfaches Kraut

worüber man folgendes schreibt:

Herrn E. Weidemann in Liebenburg (Harz).

Hierdurch teile ich Ihnen mit, daß meine Tochter einige Zeit an sehr heftigem Lungenkatarrh litt, der sich im Frühjahr 1896 nach über­standener heftiger Influenza einstellte. Der hiesige Arzt hielt den Husten für nicht unbedenklich, und da auch Bad Salzbrunn nach mehrwöchigem Aufenthalt dort nicht viel half, machte ich im Herbst 1896 den Versuch mit Ihrem mir von Bekannten empfohlenen Brustlhee (russischer Knöterich). Ich ließ anfänglich fünf Pallete kommen und machte ich die Bemerkung, daß wir nach Verbrauch der fünf Päckchen eine auffallende Besserung verspürten. Im Frühjahr 1897, als sich der Husten wieder einstellte, ließ ich 20 und 10 Packete Thee kommen, und kann ich wirklich sagen, daß ich nebst Gott dem von Ihnen gesandten Thee einen großen Teil der gänzlichen Wiederherstellung meiner Tochter verdanke. Noch muß ich bemerken, daß wenn auch teilweise etwas Fieber, so doch keine Ab­magerung oder krankhaftes Aussehen vorhanden war. Die Anfang Dezember von Ihnen bezogenen zehn Packete Thee habe ich für meinen Bruder kommen laffrn; derselbe ist der katholische Pfarrer hier am Ort, und auch er braucht bei heftigem Luftröhren Katarrh den Thee mit gutem Erfolg.

Ich kann daher mit gutem Gewissen den Thee als sehr gute- Heilmittel empfehlen und wünsche, daß er bei allen Leidenden so gute Erfolge erzielen möchte.

885 Frau verw. Postsekretär Marie M. in I.

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