Ausgabe 
2.10.1900 Zweites Blatt
 
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tzviederum, daß TLUrm, Nebek, 9t eg ex abfvTut leinen Einfluß auf die Sicherheit des Telcgraphie- rens haben. Bei Gelegenheit dieser letzteren Versuche wur­den auch die inzwiscl>en fertiggestellten festen Installationen auf den FeuerschiffenElbe I" undElbe II"_ (den äußersten) auf ihre Betriebsfähigkeit geprüft; die Statr^ neu arbeiten tadellos und sollen jetzt dauernd in Gebrauch genommen werden. Der Assistent Professor Brauns, Dr. Zenneck, der während des letzten Jahres die Versuche in der Elbmündung fortgesetzt hat, gab bereits neulich von Len Feuerschiffen Telegramme ab. Von hoher Wichtig­keit ist dieser Fortschritt für die Lootsen-Kommandantur in Cuxhaven, die sich jetzt zu jeder Zeit und bei jedem Wetter mit den Feuerschiffen und den draußen befindlichen Lootsen in Verbindung setzen kann, vjov aMm aber von unabseh­barer Tragweite für den Signaldienst in der .Schiffahrt. Künftig werden die mit diesen Apparaten ausgerüsteten Schiffe in der Lage fein, bereits 100 Kilometer von ihrem Hafen ihre Ankunft zu melden. Das Verdienst, die Ver­wertung der Braun'schen Erfindung vorbereitet und die Mittel zur Vornahme der Versuche beschafft zu haben, steht übrigens, wie man uns mitteilt, unserem Mitbürger, Herrn Albert Zobel in Gießen, zu. Z., damals in Straßburg wohnhaft, hat Hamburger Finanzkreise für die Ideen des Straßburger Gelehrten zu interessieren gewußt und befindet sich im Aufsichtsrate derGesellschaft «Pro­fessor Brauns drahtlose Telegraphie in Hamburg".

In Brünn ist der Professor Dr. Rudolf v. Sowa gestorben. Er war hauptsächlich auf dem Gebiete Her Zi- geunerlitteratur thätig. Zola begiebt sich, wie aus Paris gemeldet wird, in den nächsten Tagen jnach Venedig, um in den dortigen Archiven Rach,forschungen über flehte Familie zu beginnen.

Uermischtes.

* Weimar, 30. September. Die Errichtung eines Schwimm- und Brausebades zu dem Kostenbetrag von 250000 Mk. nach dem Muster wie das zu Gießen, war beschlossen; dagegen hatten 400 Bürger Protest erhoben, namentlich vorgestellt, daß die Stadt so große Aufwände nicht machen könne. Der Protest wurde vom Gemeinderat aus formellen Gründen zurückgewiesen, dagegen auf einen anderen Antrag eine nochmalige Bera­tung beschloffen, da sich als neuer Grund der Mangel an genügendem Waffer herauSgestellt hat.

* Bei dem Bankett der Maires in Paris waren ca. 23000 Gäste anwesend. Sie verzehrten an Rindsfilet 2400 Kilo, 2430 Stück Fasanen, 2000 Kilo Lachs, 2700 Stück Enten, 1200 Liter Mayonaise, 2500 Ponlards, 1000 Kilo Wein­trauben, 10000 Pfirsiche, 4000 Feigen, 6000 Birnen, 4000 Aepfel, 20000 Stück Pflaumen, an kleinem Gebäck 60,000 Stück. An Getränken wurden verbraucht: Weißer und roter Wein 50000 Bouteillen, Kaffee 3000 Liter, Liqueure 1000 Liter. An Service waren erforderlich: 95000 Gläser,

66000 Bestecke, 250000 Teller, 8000 Meter Tischtücher, 30000 Servietten, 23000 Menukarten. An Service-Personal: 1215 Maitres dhotel, 3645 Köche, Speisenträger und Ge- schirrwäscher. Im Ganzen servierten 4866 Diener bei dem Riesenbankett.

* Mädchen im Badekostüm. DasNewyork- Journal" berichtet über das Badeleben zu Brant Rock in Massachusettts: Es hat hier immer eine Schar pon hübschen jungen Mädchen gegeben, die die Saison durch jein wenig Unfug zu beleben suchten. Aber der lustigen Gesellschaft dieses Jahres blieb es Vorbehalten, den Vogel pbznschießen. Miß C. von St. Louis war die Anstifterin. Sie erschien in dem chicsten, verführerischsten Badekostüm an dem Stadt-Po st schalte r. Der Postmeister that einen tiefen Atemzug, als sich diese Vision am Schalter zeigte und mit süßester Stimme fragte, ob keine Postsachen für sie da seien. Außer Miß C. erschienen sieben ihrer Gefährtinnen in ähnlichem Kostüm. Der Bekleidungsstoffdieser acht Damen hätte höchstens für drei ausge­reich t, sicher nicht für mehr. Am nächsten, Lern zweiten Tage derHitzwelle", wurde der ehrenwerte Squire Peter­son im Postamt durch vier weitere.weibliche .Wesen in derartigem Kostüm in den Zu st and der Sprachlosigkeit ver­setzt. Dann tauchten sie überall auf, zu «Rad, in den Kon­ditoreien, auf der Promenade und in den Straßen. Die jungen Damen empfingen sogar ihre befreundeten Gent- lemen in Kostümen, welche Erinnerungen an die komische Oper erwecken konnten.__________________________________

Gottesdienst in der Synagoge.

Mittwoch den S. Oktober 1900:

Bersöhunngssest.

Borabrnd 6 Uhr Predigt, morgens 780 Uhr, Predigt 11 Uhr, nachmittags Predigt 5 Uhr, FesteSausgang 6<o Uhr.

N.B. Während der Predigt ist der Eintritt nicht gestattet.

Neueste Meldungen.

Mainz, 1. Oktober. Der Schiffer Hauck aus Bingen wurde wegen fahrlässiger Tödlung zu 1 Zahr Gefängnis verurteilt, der Staatsanwalt hatte 6 Monate beantragt. (Wie unseren Lesern noch bekannt sein durfte, handelte es sich hierbei nm die Binger Bootsafsaire, bei der 18 Personen, darunter auch der Bruder des Verurteillen, ihren Tod sanden.

Berlin, 1. Oktober. Eine heftige Gasexplosion fand gestern Abend in der landwirtschaftlichen Hoch­schule statt. Der Hauswart hatte schon während des ganzen Tages einen starken Brandgeruch wahrgenommen und die Leitung absuchen laffen, ohne die schadhafte Stelle zu finden. Als er gegen 7 Uhr abends die Gasflammen im Parterregeschoß angezündet hatte, erfolgte plötzlich eine gewaltige Explosion. Aus sämtlichen Fenstern des Kellers und des ParterregeschoffeS schlugen die Flammen hervor. Nach kurzer Zeit erschien die Feuerwehr und konnte den

Brand nach ungefähr einer Stunde löschen. Bier Pn- sonen haben mehr oder minder schwere Verletzungen erlitte«, Berlin, 1. Oktober. Nach einem Bericht a«K ^^enau verlief der Parteitag der Deutschen Fort- schrttrspartei in Oesterreich, entgegen allen Erwartungen, durchaus friedlich und«würdevoll. Der Parteitag faßte

folgenden Beschluß: Wir halten in dem gegenwärtigen Augenbltck für die wtchttgste Pflicht der österreichischen Re- gterung, die Rechte und Interessen des Staates gegenüber den unbemeffenen nationalen und politischen, mit der Reichs- einhert unvereinbaren Ansprüchen, insbesondere gegenüber den Bestrebungen nach der Verwirklichung des böhmischen Staatsrechts, offen und klar festzustellen und für deren Verwirklichung mit dem ganzen Einfluß der Regierungs­gewalt einzutreten.

Thann, den 1. Oktober. Gestern sand hier die Ent­hüllung des von der Tann-DenkmalS statt. Als Vertreter des Kaisers war General v. Linde q ui st aus Frankfurt a. M. und als Vertreter des Prinzregenten Luitpold der bayerische Kriegsminister Frhr. v. Asch erschienen. Außer­dem waren viele höhere bayerische Offiziere und verschiedene Regiments - Deputationen anwesend. Die beiden Ehren­kompagnien wurden vom 9. bayerischen Ins.-Regiment au£ Aschaffenburg und dem Jns.-Regiment Nr. 166 aus Hana« gebildet.

Paris, 1. Oktober. Gestern wurde der Kongreß der französischen Sozialisten durch einen Zwischenfall­auseinander gesprengt. Zwischen einem Anhänger von Guesde und einem Anhänger der Partei JauröS- Millerands kam es zu einer Balgerei, wobei dem Gue- disten eine Wunde an der Hand beigebracht wurde. In­folgedessen riefen die Guedisten: Nieder mit den Mördern, wir wollen keine Gemeinschaft mit diesen Mördern mehr und verließen daS Lokal, um in einem andern selbständig! ihre Verhandlungen fortzusetzen. Wie verlautet, beabsichtigt die sozialistische Oberleitung, in sechs Monaten wieder einen neuen Kongreß einzuberufen, um, wenn möglich die Einheit in der Partei wieder herzustellen.

Paris, 1. Oktober. Präsident Lonbet hat geftern abend 11 Uhr Montelimar wieder verlassen und ist heute morgen in Paris eingetroffen.

Telephonischer Kursbericht Frankfurt, den 1. Oktober.

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139.30

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139.70

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