der Eltern 17 Kinder. — In der sogen, streitigen Armenpflege mußten 341 Personen unterstützt werden. In den Kliniken wurden verpflegt 252 Personen mit 10 204 Tagen, in der Herberge zur Heimat 8 Personen mit 18 Tagen. — In der mit dem Hospitale verbundenen Plock'scheu Stiftung waren 12 Pfründner untergebracht. — Die städtischen Stiftungen haben eine ansehnliche Vermehrung erfahren. — Die bisherige wertvolle Unterstützung in der Armen- und Krankenpflege hat die städtische Verwaltung auch in diesem Jahre wieder seitens der Wohlthätigkeitsvereine erfahren. Der Allgemeine Verein für Armen- und Krankenpflege hat 198 arme Personen in 733 Fällen mit zusammen 4723.95 Mk. unterstützt; in der Krankenpflege des Vereins waren sieben evangelische Schwestern thätig, die in 734 Familien zusammen 694 Nachtwachen, 191 ganze Tagespflegen und 17 312 Pflegebesuche leisteten. Mit einem Zuschuß von 300 Mk. aus der Armenkasse wurde 24 Kindern eine Sommer- und 9 Kindern eine Winterkur in Bad-Nauheim gewährt. Die Krippe hat im Laufe des Jahres 40 Kinder mit zusammen 3 957 Pflegetagen ausgenommen. Das Mietspatronat des Vereins ist in fünf eigenen und drei von der Stadt gemieteten Häusern weiter ausgedehnt und gefördert worden. — Der Verein für Krankenpflege hat im Jahre 1897 neun katholische Schwestern beschäftigt und aus seinen Mitteln für deren Unterhalt, Miete re. gesorgt; der Jahresaufwand des Vereins betrug 4 143.50 Mk. — Die Ortskrankenkasse hat im Jahre 1897 durchschnittlich 2 880 männliche und 409 weibliche Mitglieder gezählt mit 19893 Krankheitstagen. Die Einnahme belief sich auf 66101.66 Mk.; die Ausgabe aus 61 042.79 Mk., das Kapitalvermögen auf 58 296.72 Mk. — Die Rechnung der Gemeinde-Krankenversicherung wies auf an Einnahmen 280.70 Mk., an Ausgabe 209.02 Mk. — Die Zahl derjenigen bei der Alters- und Invalid i- tätsversicherung versicherten Personen, für welche die Bürgermeisterei die Geschäfte besorgt, d. h. derjenigen, welche weder einer Betriebskrankenkasse noch der Ortskrankenkasse angehören, betrug 2 297 bei 1 244 Arbeitgebern; an Marken wurde verwendet der Betrag von 19 281.88 Mk. — Im Genüsse der Altersrente waren 24 Versicherte, Invalidenrente beziehen 16 männliche und 14 weibliche Personen. Anträge auf Rückzahlung von Beiträgen, die nach zurückgelegter fünfjähriger Wartezeit gestellt werden konnten, sind ausgenommen worden von 51 weiblichen Personen, die sich verheirateten und 6 Witwen, deren Ehemänner versichert waren. (Fortsetzung folgt.)
*T Die Großherzogliche Handelskammer Darmstadt und das Bankgesetz. Die Großh. Handelskammer hat bereits am 26. Januar die kurz vorher von ihr beschlossene Eingabe, betreffend Abänderung des Bankgesetzes, an den Reichstag abgehen lassen. Die Handelskammer wendet sich in derselben energisch gegen die im Gesetzentwurf Artikel 5 vorgeschlagene Bestimmung, welche den Privatnotenbanken vorschreiben will, künftig nur zum Satze der Reichsbank zu diskontieren, eine Bestimmung, welche geeignet sei, das Recht der Notenausgabe der Privatnotenbanken illusorisch zu machen, ja dieselben in einer nicht fernen Zeit zu vernichten. Sie führt aus, daß die Mehrzahl der noch bestehenden sechs Notenbanken bereits sei Jahrzehnten zum Nutzgen aller produktiven Stände gewirkt habe (die hiesige Bank für Süddeutschland besteht schon seit 1856) und daß es unwirtschaftlich und unrichtig sei, ein so nützliches Instrument, wie die Privatnotenbanken es bisher waren, unnötigerweise zu zerbrechen, dies obendrein zu einer Zeit, in der allgemein über die Teuerung des Geldstandes geklagt wird. Die Handelskammer zergliedert die Begründung,
anders worden, in dieser neuen Zeit." Psychologisch wäre — abgesehen von der politischen Tendenz — eine solche Zuneigung bei den Menschendarstellern wohl zu erklären; das Absonderliche, Aparte und Geheimnisvolle muß selbstredend den stärksten Eindruck auf Menschen machen, die in ihrem Beruf ja fast immer außerhalb der Front der gewöhnlichen Sterblichen stehen und deren Phantasie sich nur zu leicht überreizen lassen konnte von den oft recht bizarren Bühnenbildern, in deren Rahmen sich zumal die Großmeister dieser Kunst weit mehr heimisch fühlen müssen, wie in dem Nahmen der Alltäglichkeit, den ihre Häuslichkeit ihnen darbietet. Die daraus entspringenden Schwächen oder — Eigentümlichkeiten sind wohl selten bei einem deutschen Schauspieler in so seltsamer und abnormer Weise hervorgetreten wie bei Ludwig Devrient. In Holteis „Vagabonden" werden davon die merkwürdigsten Belege der Nachwelt überliefert. — Gar wundersam ist es, daß zumeist die Großwürdenträger des Humors auf der Bühne selbst melancholisch waren. Die Anekdote soll beglaubigt sein, nach welcher einer der berühmtesten Hanswurst-Darsteller einst einen Wiener Arzt um ein Mittel gegen seine täglich zunehmende Gemütsverstimmung bat und auf dessen Rat: sich doch so oft wie möglich an dem erheiternden Spiel des Harlequins X zu ergötzen, die traurige Antwort gab: „Dieser X bin ich ja leider selber." Doch hier kommt unsere Plauderei bereits in das pathologische Gebiet, und dieses will sie meiden! Im großen und ganzen sind die Jünger der Kunst, welche ihnen ewige Jugend verleihen soll, dem heiteren Lebensgenuß in jeder Hinsicht bekanntlich gar zu sehr zugethan, und wollte man von all' ihren kleinen Schwächen reden, bezüglich des Sektglases und des Würfelbechers, bezüglich ihres Minnedienstes und der Nachfolge des Lukullus, so könnte man Bände damit füllen. In der That, sie verstehen es, „mit der Gegenwart zu geizen", und die Entschuldigung, „daß dem Mimen die Nachwelt keine Kränze flicht", ist im Volk der Dichter und Denker doch längst eine hinfällige geworden! Der Kultus des Todes hat die Bühnenkünstler stets in besondere Berücksichtigung gezogen; unsere Friedhöfe zeugen davon!
welche in Bezug auf die Geschäftsführung der Notenbanken dem vom Bundesrat genehmigten Gesetzentwurf beigegeben ist, und stellt fest, daß diese Begründung in den wichtigsten Teilen nicht zutrifft. Sie weist insbesondere schlagend nach, daß die Privatnotenbanken weder die Diskontpolitik der Reichsbank durchkreuzen, noch in Zeiten der Gefahr des Goldabzugs die Goldausfuhr fördern können, zumal die Wechselbestände der Notenbanken mit ca. 200 Millionen Mark höchstens 8'/- Prozent der im Besitze der Reichsbank und der Privatdiskonteure befindlichen Wechselbeträge darstellten, welche auf mindestens 2i/a Milliarden zu schätzen seien. Die Privatnotenbanken könnten überhaupt nur den regelmäßigen Kreis ihrer Kundschaft pflegen, weil sie unter sehr schwierigen Verhältnissen arbeiten müßten. Denn ihre Noten könnten nicht — wie diejenigen der Reichsbank — unbehindert überall zirkulieren, sie würden nicht, wie jene, von allen öffentlichen und privaten Kassen in Zahlung genommen, blieben also nicht zum größten Teile beständig im Umlauf, bezw. ihrem naturgemäßen Rückfluß überlassen, sondern es würden vielmehr die Privatbanknoten auf Grund des Bankgesetzes stets bei den Reichsbankstellen rc. aufgesaugt und an die Ausgabestelle sofort zurückgeschoben. Der deutsche Handelsstand fängt an, sich darüber klar zu werden, wie nachteilig für ihn — wie für alle produktiven Stände — es sein würde, wenn die Privatnotenbanken verschwinden müßte», und er fängt an, sich zu regen und sich zur Abwehr gegen den geplanten, ihn vollständig überraschenden Schlag zu rüsten. Gleich den hessischen, haben bereits sämtliche badischen und württembergischen und ein Teil der sächsischewHandels- kammern energisch gegen die Aufrechterhaltung des Artikels 5 des Entwurfs der Bankgesetznovelle protestiert, und je mehr es zum allgemeinen Bewußtsein kommt, daß es ein Unding ist, wegen zeitweiser — oft nur durch Zufälligkeiten hcrvor- gerufener — Beengung der Situation der Deutschen Reichsbank dem ganzen deutschen Handels-, Gewerbe-, Ackerbauerund Handwerkerstand ohne dringende Notwendigkeit durch schematische Heraufsetzung des Zinses bei allen Notenbanken in Mitleidenschaft zu ziehen, umsomehr wird der Widerstand gegen die projektierte engherzige Beschränkung der Diskont- frciheit dieser Banken erstarken. Wir zweifeln nicht, daß der Reichstag den an ihn ergangenen zahlreichen Vorstellungen volle Würdigung angedeihen läßt, und steht sonach zu hoffen, daß es denjenigen Teil des neuen Gesetzesvorschlags ablehnt, welcher darauf hinzielt, die in Süddeutschland und Sachsen noch bestehenden sechs Privatnotenbanken allmählich zu beseitigen. — Dem Vernehmen nach hat sich auch die Gießener Handelskammer zugunsten der Erhaltung der Privatnotenbanken erklärt.
4- Reiskirchen, 7. Februar. Ein großer Leichenzug, wie man ihn hier selten zu Gesicht bekommt, bewegte sich heute von der Gundrumschen Gastwirtschaft nach dem Friedhöfe, um den bisherigen Besitzer dieses weithin wohlbekannten Gasthauses undPosiagenten, Herrn FerdinandGundrum zur letzten Ruhe zu geleiten. In hohem Grade erfreute sich der Verblichene der Beliebtheit und Achtung seiner Mitbürger, denen er stets mit gutem Rat und rascher That hilfreich zur Seite stand. Als beredtes Zeugnis hierfür legten zahlreiche Ortseinwohner, der Kriegerverein, sowie viele Leidtragende aus Nah und Fern, neben Freunden und Verwandten reiche Kranzspenden außdas Grab. Seinen Gästen war der Heimgegangene immer ein überaus freundlicher und zuvorkommender Wirt. Verdankt doch hauptsächlich seiner steten Aufmerksamkeit und reellen, noblen Bedienung das Haus seinen guten Ruf. Als Postagent besorgte er pünktlich und gewissenhaft seine Verpflichtungen. '.Bei all der Verehrung, die er genoß, blieb sein Sinn immer einfach und schlicht. Ihm zur Ueberuahme angebotene Ehrenämter überließ er gern andern, um dadurch allenfallsigen Unannehmlichkeiten mit seinen Nebenmenschen aus dem Wege zu gehen. Die meisten Leidtragenden verließen den Kirchhof mit dem Gedanken: „Ach, wir haben einen guten Mann begraben, uns aber war er mehr!"
Huugeu, 9. Februar. Gestern, am 8. Februar beging Herr Dekan Hainer das Fest seiner 25jährigem Thätigkeit als Seelsorger. Herr Dekan Hainer ist am'' 4. Juli 1850 zu Breidenbach geboren. Nach Absolvierung seiner Studien erhielt er am 8. Februar 1874 eine Vikarstelle in Hahn und Pfungstadt, vom 12. Februar bis 6. Mai 1875 stand er als Verwalter der ersten Pfarrei in Michelstadt und war bann vom 1. August 1876 ab Pfarrer zu Ober-Breidenbach. Im November des Jahres 1884 kam Herr Dekan Hainer als Pfarrer nach Hungen, wo er im Juni 1890 zum Dekan ernannt wurde. Segensreich war seither das Wirken des Herrn Dekan Hainer in der Gemeinde sowohl wie im Dekanat. Viele sind es auch, die sich seiner persönlichen, leiblichen wie geistigen Fürsorge erfreuen durften. Lange noch sei der Gemeinde und Herrn Dekan Hainer das Glück beschieden, in Hungen zu wirken, Gott gebe Gesundheit und Kraft. Dies sei der Wunsch zum 25 jährigen Amtsjubiläum.
S. Darmstadt, 7. Februar. Im Hauptverein des Mittelrheinischen Architekten- und Jngenieure-Vereins sprach gestern der städtische Beigeordnete, Herr Baumeister Jäger unter Vorlage zahlreicher Pläne über ein technisch recht interessantes und wirtschaftlich für unsere Altstadt sehr wichtiges Projekt, dessen Ausführung unmittelbar bevorsteht: die Anlage eines Notkanals von der Holzstraße in der Altstadt am Schloßgraben her über den Theaterplatz und durch den Herrengarten zur Landwehrstraße. Am 28. April und 9.Juni 1898 waren erhebliche, mit vielfachen Schädigungen Privater verbundene Ueberschwemmungen in dem Teile der Altstadt, wo der Notkanal ausgeht, eingetreten, die zu heftigen Angriffen gegen die Stadtverwaltung führten. Redner widerlegte die Anschauung, daß man Kanäle so groß, daß sie die denkbar abnorm stärksten Wassermassen aufnehmen, bauen könne; dies scheitere an dem Kostenpunkt, der großen Gefahr der Verschlammung solcher Kanalquerschnitte und der Schwierigkeit ihrer Reinigung. Daß die Schäden
voriges Jahr so groß waren, habe zum Teil auch darar gelegen, daß Rückstauvorrichtungen in den Kellern vielfach fehlten, und auch Kellereingänge und Kellerfenster zu ebene: Erde nicht genügend mit erhöhten Einfassungen und der gleichen geschützt waren. Das neue Projekt besteht, von bet Altstadt aus genommen, zunächst in einer Erweiterung des bestehenden Kanals auf eine gewisse Strecke, Anlage eines Ergänzungskanals neben dem bestehenden und Erbauung eines neuen Kanals. Die Baukosten sind zu 70000 Mk. veranschlagt. Hoffentlich wird die Neuanlage fertig, ehe wieder Ueberschwemmungskalamitäten eintreten.
nn. Darmstadt, 8. Februar. Nachdem durch den Ver bandsrevisor und Rechnungsrat Jh ri g-Offenbach die Ge schäftsbücher der Langen er Kreditkasse revidiert worden sind und diese Revision jetzt beendet ist, hat derselbe ein Defizit von 190000 Mk. festgestellt. Es konnte daher nicht mehr zweifelhaft sein, daß von feiten der Untersuchung-, behörde auch gegen den Rechner der Kasse, der sich seither auf freiem Fuß befand, eingeschritten werden würde. Dies ist nunmehr geschehen indem der frühere Volksschullchrn Keller von Langen am Ende der vorigen Woche verhaftet und in das hiesige Untersuchungsgefängnis abgeführt worden ist. Wie man hört, soll Keller mit der Rapp'schen Wechsü- fälschungsgeschichte in Verbindung stehen und soll dem Ratz Vorschub geleistet haben. Bedauerlich ist es nur, daß durch das statutenwidrige Verfahren des Vorstandes, welcher den Rechner schalten und walten ließ, eine große Anzahl kleiner Leute um ihr Geld kommen, da zur Deckung des Defizits wenig oder nichts vorhanden ist.
X. Darmstadt, 8. Februar. Selten wird es chrinen Mann geben, dessen Ausscheiden aus dem Am^eir so weiten Kreisen der Stadt und des Landes bedauert fltoirb, wie Oberkonsistorialpräsident vr. Gold mann. In seimig Über ein halbes Jahrhundert bethätigten arbeitsvollen, re/<? gesegneten Wirken hat er sich stets als ein humaner w gerechter Vorgesetzter, im Leben als ein Mann voll Herzen, güte und ächtem Charakter bewiesen, dessen Verdienste um die Kirche unseres Landes, wie nicht minder um die Landwirtschaft unvergessen bleiben werden. Daß ihm ein freundlicher Lebensabend beschieden sei, ist der aufrichtige Wunsch weiter Kreise.
Erbach, 6. Februar. Für den Handwerkerstand des Odenwaldes und speziell für die Holzindustrie von großer Wichtigkeit ist ein Projekt, das hier geplant wird. Man beabsichtigt nämlich seitens Großh. Centralstelle und Großh. Fachschule Erbach die Errichtung eines Neubaues, in dem eine Schreinerwerkstätte mit Motorenbetrieb eingerichtet werden soll. Ueber dieser Werkstätte würde weiter eine größere Halle erbaut werden zur Permanenten Ausstellung der gewerblichen Erzeugnisse des Odenwaldes. Die nötigen Absatzgebiete zu beschaffen, würden sich die Leiter des Unter, nehmens angelegen sein lassen. Nächsten Sonntag findet hier eine Versammlung der Odenwälder Gewerbevereine statt, in der Herr Hauptlehrer Klein u. a. auch über diesen Gegenstand sprechen wird. Gestern sprachen die £crren Hauptlehrer Klein, Fachlehrer Schultz und Fachlehrer Kimmel über jenes Projekt in den Gewerbevereinen zu Beerfelden, König und Höchst.
Mainz, 7. Februar. Das Programm für die drei Fa st nachtstage ist überreich an Vergnügungen und Ver anstaltungen jeglicher Art. In der Stadthalle findet am Sonntag ein sorgfältig vorbereitetes großes Volksfeste „Die Abrüstungsfeier aller Nationen" statt. Das Haupt intereffe wird sich am Montag wohl auf den großen Fast nachts-Zug lenken, der sowohl in humoristischen Gruppen wie auch in Prunkwagen ganz Hervorragendes bieten wird. Die Idee des Zuges: „Närrischer Rückblick auf das 19. Jahrhundert" hat sich als äußerst dankbar erwiesen und reich lichen Stoff zu Gruppen effektvollen Humors und prunken den Glanzes abgegeben. Abends ist in der Halle der große Montagsball, der sich von jeher der größten Beliebtheit fei dem hiesigen und auswärtigen Publikum erfreut. — 8m Dienstag findet wieder eine große Kappenfahrt statt und abends in der Halle der zweite große Maskenball der Karnevalstage. Wir haben hier nur in kurzen Zügen das Programm der Fastnachtstage skizziert, selbstverständlich gibt qs außer den Hauptpunkten des Programms noch eine ganze Menge kleinerer Veranstaltungen, die die Zwischenräume zwischen diesen Hauptnummern aufs Angenehmste ausfüllen.
△ Mainz, 8. Februar. Am 23. d. Mts. findet hier ein hessischer Handelskammertag statt, welcher ht Gegenstände in Beratung ziehen wird, die auf der Tages orbniing ber am 6. März in Berlin zur Abhaltung kommenden Plenarsitzung bes beutschen Handelskammertages stehen Außer dem wird das hessische Weinsteuergesetz und das Gesetz über den Verkehr mit Wein zur Besprechung kommen.
\ Vermischtes.
• Ein schrecklicher Unglücksfall ereignete sich Monta; mittag fin Friedrichsruh. Fünf Arbeiter, die beim Ba- des Pföirtnerhauses für das Mausoleum beschäftigt sind wollten ■» sich während der Mittagspause über das Geleisi begeben^ und zwar an der Uebergangsstelle beim Weg nacl der £) 6’erforderet Sie sahen von Hamburg her eine:
Güterzuxz kommen, warteten bis dieser vorüber war uni betraten vbann dicht hinter dem Güterzuge das Geleise. I demselben; Augenblick sauste der von Berlin kommend Schnellzug auf dem zweiten Geleise daher. Zwei Arbe^- hatten die - Schienen soeben überschritten, zwei hatten w noch nicht «betreten, der dritte aber befand sich mitten den Schienen, wurde von dem Schnellzuge erfaßt und etw4 100 Meter ■ mit fortgeschleift. Dem Bedauernswerten sin* beide Arme(und beide Beine abgefahren, der Kopf ist 8tC Unkenntlichke-it zerquetscht. Die Leiche, aus einzelnen ui> förmlichen K örperteilen bestehend, wurde dem Amtsvorsteha in Friedrichsruh überliefert. Der Verunglückte ist 25jährige unverheiratete Maler Albert Heins, wohnhon Stresowstraße in Hamburg.
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