fragen und «einen gelben «nSpsen. 79. Tin ziemlich neuer schwarzer Cheviot Sackanzug. 80. Sin granwolleueS Touristen- Hemd ohne Zeichen. 81. Stu hellgraue» alte» Oxfordhemd ohne Zeichen. 82. Ein wetßleineneS Herrnhemd ohne Zeichen. 83. Ein weißer Frauenunterrock 84. Sin wetßleinene» Frauevhrmd mit Spitzenbesatz, gez. mit Monogramm K. B. 85. Stn de»gl. gez. A. T 86 Zwei weiße Servietten, gez. mit Monogramm K H 87 Ein Dutzend neue weiß- leinene Taschentücher gez. K. 8. 88. Sin wetßleinene» Taschentuch mit Monogramm gez. P. 0. 10. 89. Sieben verschiedenfarbige Halsbinden sogen. Selbstbinder. 90. Sieben verschiedenfarbige Shlip». 91. Eme lange weißsetdene Hal», binde mit gelben Topfen, woran goldene Borstecknadel mit drei weißen Perlen. 92. Gin de»gl. mit grünen Tupfen, woran unechte Borstecknadel mit 3 weiß, grün und rothen Steinchen. 93. Sech» weißleinene Stehkragen. 94. Sech» dergl. (kleinere) in einer Schachtel. 95. Drei wetßleinene Umlegkragen. 96. Bier Paar Glacehandschuhe (weiß und braun). 97. Ein Paar graue wildlederne Handschuhe mit je 4 Knöpfen. 98. Ein geflochtener Strang verschiedenfarbige Seide zum Sticken. 99. Zwei getigerte Brttvorlageu (Teppiche). 100. Ein blauwollene» größeres, anscheinend, Umhängtuch, an drei Setten mtt breiter Goldborde besetzt (vielleicht Theater-Garderobestück). 101. «in goldener Armreif mtt Sicherhettskettchen- Berzterung Bergißmetnnicht. 102. Em Schächtelchen mtt losen Granatperlen. Etn goldene» Arm- band, bestehend au» zwei nebeneinander herlanfenden, mit Goldstäbchen verbundenen Reifen,- oben Rosette bestehend au» einem rothen Spinell, welcher mit 10 Brillanten umsetzt und recht» und Itnt» nach der Sette spitz zulaufend mtt Diamanten besetzt ist. Eine Halskette bestehend au» Golddraht mit kleinen Gleichen, auf den einzelnen Gliedern oben größere unten kleinere Goldperlen angebracht 35 cm lang. Die beiden letztgenannten Schmnckzegenstande find, wie ermittelt wurde, von dem Frstgenommenen vor seiner Berhastung an einen Goldwaarenhändler in Darmstadt verkauft, und von Letzterem da» goldene Armband inzwischen weiter veräußert und die goldene Hal»kette etngeschmolzen worden. Ferner wurden bet der Durchsuchung 19 Pappkästcheu verschiedener Größe sämmtlich auf dem äußeren Deckel mtt ein und derselben Photographie einer Dame und inwendig mtt der Firma: Schreuder & Baksteen
Goud-en Zilversmeden
Juveliers
Gedemple Binnenrotte 178 Rotterdam
versehen, vorgefunden, welche zweifellos zum Bewahren von Schmuckgegenständen dienen, jedoch nach Aussage des Beschuldigten bet der Wegnahme leer gewesen sein sollen.
Verrtsches Reich.
Darmstadt, 28. Decrmber. Seine Königliche Hoheit der Großherzog empfingen heute den Oberstlieutenaut v. TwardowSki, beauftragt mit der Führung de» Infanterie' Regiment» Nr. 136, den Major Prtzel, beauftragt mit den Functionen eine» etat-mäßigen Stabsoffizier» tm Infanterie- Regiment Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, den Hauptmann Loerbrok» von demselben Regiment, den Premier- lteutenant v. Kayser vom Großh. Feld-Artillerie-Regiment Nr. 25 (Großh. Artillerie-Corp»), den Secondelieutenant Emmerling vom Feld - Artillerie - Regiment Nr. 80, den Kanzleidiener t. P. Köhler, den Eonservator de» römischgermanischen Eentralmuseum» zu Mainz Ludwig L udenschmit, den RegterungSaffcffor Fritz von Gießen, die Profefforeu Dr. Schaum, Dr. Kieser und Dr. HammeSfahr vom Gymnasium zu Mainz, den RevifionSgeometer Neuschäffer, den Oberzoll- inspector Koch, StationScontrolleur tu Harburg, den Lehrer Ritter au» Steinbock nheim- zum Bortrag den StaatSmtnister Rothe, den Oberkammerherrn Frhrn. v. Schenck zu Schwein»- berg-WälderShansen, den Oderbürsermeister Morneweg, den Hoftheaterdirector Werner, den CabinetSsreretSr Dr. Balkenberg. —
Darmstadt, 28. December. Wie die „Darmst. Ztg." hört, findet die NeujahrS-Galatafel im Großherzog- lichen Refideuzschlvffe Montag, 2. Januar, Abend» 6 Uhr, der erste Hofball Mittwoch, 4. Januar, der zweite Hof-
Wasser, um in der Gestalt der Bleistückchen da» Handwerkszeug ihre» künftigen Bräutigam» zu erfahren, und auch die Alten suchten einen Blick tu die Zukunft zu thun.
Mit drm letzten Schlage der zwölften Stunde jubelt, jauchzt und klingt überall da» „Profit Neujahr!" In der Eifel wünscht man dafür:
»Glück zum neuen Jahr!
Lang zu leben, Selig zu sterben!"
An de« Rhein und der Lahn ziehen die Burschen roch hier und da tu der NeujahrSnacht, sobald eS 12 geschlagen hat, singend vor die befreundeten Häuser und bringen ihre Glückwünsche dar. AnderSwo thun die» die Nachtwächter und sammeln dann nach dem NachmittagSgotteSdienst ihre Geschenke ein.
Auch da» Anblasen deS neuen Jahre» vom Thnrme herab ist noch vielfach üblich. In manchen Dörfern wird der Beginn dr» neuen Jahres von den Burschen durch Peitschenknallen verkündet, und in einigen NuiverfitätSstadten «ar eS früher der Brauch, daß die Studenten Fackelzüge veranstalteten und mit dem Schlage zwölf dem alten Jahre ein „Pereat" und dem neuen etn „Bivat" brachten. Auch besteht noch in vielen Gegenden die Sitte, dasselbe „anzu- schießen". Die schießenden Burschen erhalten dann Kuchen, Ringe u. dgl. al» Geschenk.
Früher war e» allgemeiner Brauch und ist noch in vielen Gegenden Deutschland», Holland», Frankreichs und ber Schweiz üblich, daß die Kinder am NeujahrStage zv ihren Pathen gehen, um ihnen »da» neue Jahr zu bringen" (b. h.
ball Montag, 9. Januar, statt, und zwar beide Hofbälle im Palai» am Louisenplotz.__
UmsIowM.
Amerika. Wa» der verflossene spanifch-amerika- nische Krieg die Spanier gekostet hat, berechnet da» »New York Journal" tu folgender Weise. 21 Kriegsschiffe, zwei gefangen genommene Heere, Cuba (41865 englische Q ladratmeilen und 1 600 000 Einwohner), Puerto - R eo (3500 englische Quadratmeilen und 800 000 Einwohner), die Philippinen (114 326 englische Quadratmeilen mit 8 000 000 Einwohnern), die Suluinseln (950 englische Quadratmeilen mit 79 000 Einwohnern) und verschiedene andere Inseln. Bor einem Jahre hatte Spanien 10000000 Unterthanen in seinen Colonien, jetzt find weniger als 200 000 übrig geblieben. — Da» »New York Journal" fügt hinzu: »Andere Völker mtt Colontalrerchen sollen sich darnach richten, wenn fie ihre ausländischen Besitzungen zu behalten wünschen." — Wenn diese Bemerkung, wie auzu- nehmen, nur den Sinn hat, alle Völker mit Colouialbefitz vor den entsetzlichen Folgen zu warnen, welche die spanische Mtßwirthschast in den Colonien für da» unglückliche Königreich heraufbeschworen hat, so kann man damit einverstanden sein. Denn tu diesem Falle würde sich die Warnung ja in allererster Linie an die Adresse der vereinigten Staaten selbst richten.
totales and prooimieUes.
□ Londorf, 28. December. Der hiesige Gesangverein »Frohsinn" der schon durch seine früheren Coueerte den Beweis seiner Tüchtigkeit und Leistungsfähigkeit geliefert hat, gab auch in diesem Jahre am zweiten WeihnachtStage in dem geräumigen Saale des GastwirthS Ziegler hierselbst ein Covcrrt, welche» ans» Neue bewie», daß sich der Verein nicht allein auf der erklommenen Höhe gehalten, sondern auch mit gutem Erfolg, Dank der thatkrSfiigen Leitung seine» Dirigenten, des Herrn Lehrer Gödtel, an seiner Vervollkommnung und Weiterentwickelung tbätig gewesen. Da» inhaltsreiche Programm, in welchem C;or- und Sololteder in angemessener Abwechselung auf einander folgten, war mit großem Geschick zusammengestellt, sodaß e» sowohl den Musik- keuner, al» auch den Laten zu befriedigen im Stande war. Für den Ersteren waren hauptsächlich die Sololieder de» Herrn Lehrer Ban daß, bet e» vortrefflich versteht, durch seinen Gesang jedem Kunstkrnuer zu genügen. Seine ver- ständnißvolle Auffassung sowohl de» Texte», als auch der Melodie zeigte er besonder» in der Wiedergabe des Hiller',chen Gebete» (Herr, den ich tief im Herzen trage), da» er sehr gefühlvoll, jedoch frei von jeder Sentimentalität und Effect- hafcherei zum Vortrag brachte. Etngeleitet wurde da» Concert durch da» WeihnachtSlied »O, du fröhliche"- den Schwerpunkt dr» Abend» bildete jedoch unstreitig die Aufführung der altniederlandischen Volkslieder von Ed. Kremser. Mit diesem Kunstwerke ist e» eine eigentümliche Sache. Seinem ächt volkstümlich:u Inhalte nach paßt ei wohl in da» Programm eines BolkSgesangvereinS, dabei erfordert e» aber zu seiner Aufführung mehr oder minder gebildete Musiker, die aber etn solcher Verein nicht besitzt. Allerdings ist e» für einen kleinen Verein ein große» Unternehmen, sich an solche» Werk zu wagen- aber unser Verein zeigte hierdurch, wa» guter Wille und ernster, angestrengter Fleiß vermögen, denn die Wiedergabe der Lieder kann voll und ganz al» eine recht ansehnliche Leistung bezeichnet werden, durch welche sich besonder» der Dirigent, Herr Gödtel, den Dank de» Publikum» erworben hat. Neben dieser gehaltvollen und ernsten Musik hatte da» Programm aber auch minder schwierige Piecen aufzuweisen, in welchen der »göttliche Humor" zu seinem Rechte kam, und die, von tüchtigen Kräften borge- tragen, die Lachnerven der Zuhörer in rege Tätigkeit versetzten. Zn diesem Genre gehört vor Allem daS ächt Volk»- thümliche Singspiel »DaS Rosel vom Schwarzwald" (Text von H. Pollak, Musik von Bürsch Bühren), tu welchem Frl. Elise Seibel, unterstützt von den besten Kräften de» Ber« etn», durch ihren anmnthigen Gesang und und ihr natürliche» Spiel der wohlverdiente Beifall de» Publikum» zu Theil ward. Da» Concert fand ctaen würdigen Abschluß in dem
Glück zu wünschen) und dafür ihr »Neujahr" in Empfang zu nehmen. Au manchen Orten werden die Schläfer am Neujahrsmorgen von den früher Erwachten mit der Ruthe geweckt.
Wie die Feier de» NeujahrStage», so waren im Altertum auch schon Neujahrsgeschenke gebräuchlich. Bei den alten Römern hießen diese Geschenke strenae und bestanden in Palmfrüchten, dürren Zweigen und Honigkuchen- später wählte man goldene oder wenigsten» m-t Gold überlegte Becher, Ringe und Münzen. Solche Geschenke sandte man namentlich den Freunden, in deren Häusern man verkehrte, und diese erwiderten ihrerseits die Aufmerksamkeit.
In Italien heißen die Neujahrsgeschenke noch heute streune, woraus in Frankreich ätrennes geworden ist. Bei den Deutschen war srüher die Sitte der NenjahrSgeschenke allgemein; im Mittelalter wurde fie durch Gesetze und Statuten oft bei hoher Strafe verboten. Heutzutage find dieselben durch die Weihnachtsgeschenke fast überall verdrängt worden. In Frankreich und in Belgien dagegen hat man die altröwische Sitte beibehalten, und die Neujahrsgeschenke, les ätrennes, für Groß und Klein spielen dort eine sehr bedeutende Rolle, die verschiedene große Industriezweige beschäftigt. Am NevjahrSrnorgen ist in allen Familien große Bescheerung. Die Kinder werden mit Spielsachen, Büchern und Leckereien bedacht, die Damen erholten Bouquet», Bon- bon ücen, Schmucksachen oder Kunstgegenstände, und bann erscheinen Diener, Briefträger, Straßenkehrer re., um ein gute» und glückliche» neues Jahr zu wünschen und dafür al» Gegengabe daS übliche Trinkgeld in Emfang zu nehmen.
humorvollen Simon'schen Werke „Ein Stündchen Im ®e» fangveretne."
B. Au» de« Kreise Büdingen, 28. December. Daß von Seiten unsrer Staat»regieruag viel für die Landwirthfch-ft gethan wird, dürfte wohl allgemein bekannt fein. Für die kleinen Landwirthe ist von besonderer Bedeutung, daß ihnen jetzt Entschädigungen für solche Han»thiere: Pferde, Bullen, Kühe, Rinder, Schafe und Ziegen gezahlt werden, die an Milzbrand oder RansLbrand zu Grunde gehen. Die Summe, die im Jahre 1897/98 für solche Fälle vergütet wurde, beträgt in unserem Kreise rund 5600 Mark, von bet die HauptstaatSkaffe der Krei»kaffe die Hälfte ersetzt. — Der Gemeinde WiPPenbach bei Ortenberg ist, da fie ein neue» SchnlhauS baut, der Betrag von 500 Mk. au» der Staatskaffe zugewiesen worden. — Auf Winteranfang erhielten wir Helle», klares Wetter mtt mäßigem Froste, die richtige Weihnacht-Witterung, heute ist wieder Regen eingetreten. — Der Geflügelhandel, insbesondere der Handel mit fetten Gänsen, war in den letzten Wochen nach Franksnrt von Hervorragender Bedeutung.
Bad Nauheim, 28. December. Der hier im besten Andenken stehende frühere Buchdruckereibefitzer Herr Peter G a n ß ist gestern im hohen Alter in seiner Hetmath, Darmstadt, gestorben. Gauß, der vom Jahre 1885 bis zum Jahre 1896 hier thätig war, hatte fich im Laufe der Zeit viele Freunde hier erworben, sodaß man ihn, al» er wegen hohen Alter» und geschwächter Gesundheit fein Geschäft aufgab, ungern von hier scheiden sah. Der Verblichene wird neben seiner auf dem hiesigen Friedhof ruhenden Gemahlin beigesktzt werden. Alle bte ihn kannten, werden dem Dahiugeschiedeüen ein ehrende» Angedenken bewahren.
Vilbel, 27. December. Dem Maurerehepaar PH. D etz hierselbst brachte am ersten WeihnachtStag der Klopperstorch eine nette Ueberraschung, nämlich Drillinge, zwei Knabtn und etn Mädchen. Die Mutter und die Riemen befinden fich munter. Vorher waren e» fünf Kinder, jetzt find e» mit einem kühnen Sprung plötzlich acht geworden. Da muß der Familienvater, der sich bi» dahin ehrlich und redlich burch- brachte, tüchtig fchaffen, um acht hungrige junge Mägen zu defriedtgrn.
Mainz, 28. December. Ja der Nacht vom ersten zu« zweiten Feiertag hatte der 1857 in Lauterbach gebotene, seit 1884 hier wohnhafte Arbeiter Ptter Dietz Wache auf d:r tm Zollhafeu liegenden Baggermaschtue der Firma Meier und Lerch. Da Dietz am zweiten Feiertag nicht nach Haufe kam, wurde Anzeige von feinem Verschwinden der Polizei erstattet. DaS Ausfiuden eine» Pantoffel» des verschwundenen in dem zur Baggermaschine gehörigen und an dieselbe befestigten Rachen legte die Bermmhung nahe, daß D. ein Unglück zu- gestoßen fei. Gestern Morgen begann man denn auch gleich den Zollhafen abzusuchen. Gegen 12 Uhr hatte man den Erfolg, die Lriche de» Dietz, die auf dem Grund de» Zoll- Hafen» lag, zu finden und heraufzubefördern. Nachdem der Criminal-Lommiffär, Herr K ndhäuser an Ort und Stelle erschienen war, verfügte er die Verbringung der Leiche auf den städtischen Friedhof. Der Verunglückte, der im Raupel»weg Wohnte, hinterläßt Fran und vier Kinder. Main,. Anz.
Vermischtes.
• Mn Menschenfreund. Au» London wird der„Frkst. Ztg." geschrieben: Der 1891 al» Lord Joeagh zum Prer erhobene Besitzer der Guiuneß'scheu Brauerei in Dublin, Sir Edward Crcil Guiuneß, hat dem „Jenner-Institut für präventive Medicin" den Betrag von 250 000 Pfd. Sterl. zur Verfügung gestellt zur Errichtung und Erhaltung eine» Institut» für Bakteriologie und für da» Studium von Jnsre- tiouSkraukheitrn, die tuedj Bac erien hervorgerufen werden. Im vergleich mit anderen Ländern haben diese Studien in England bisher zu wenig Unterstützung erhalten. Lord Jveagh wünscht nun, daß mit der gestifteten Summe ein im Stadt- thetle Chelsea in London vorhandene» Institut zeitgemäß vergrößert und auSgestattet werde und daß sowohl in den Laboratorien desselben Spec'alforscher für bestimmt Zrit- perioden kostenlos ihren Studien obliegen können, wie daß auch von dem Institute Forscher in solche Gegenden des Ja- und AuSlaudc» auSgefchickt werden, wo derartige Krankheiten herrschen. — Eine zweite Stiftung von gleicher Höhe
Auch in England waren NenjahrSgeschenke Üblich. Mau beschenkte fich dort gern mit Handschuhen und Nadeln und gab Geld dazu, woher die Bezeichnung „Handschuhgrld" (glove-money) oder „Nadelgeld" (pin-money) stammt. Königin Elisabeth soll Schmock und Garderobe größtentheil» au» den ihr gespendeten N ujahrSgescheuken bestritten haben.
Wie Neujahr»gescheuke, so waren auch NenjahrSwünsche schon tm Alterthum üblich. Bon den alten Römern heißt e»: „Fromme Wünsche für da» Wohl und Glück in beut neu angetretenen Jahre begleiteten da» Geschenk." »Ganz Rom wünschte an diesem Tage einander Glück zum angehenden Jahre und erinnerte fich durch wechselseitige Geschenke an die goldenen Zeiten, in denen Reinheit der Sitten und wechselseitige Treue herrschte", sagt Unger in seinen „Sitten und Gebräuchen der Römer."
Auch bte Beraubung ber Neujahrskarten an verwandte, Freunde und Bekannte hat wohl eine ältere Geschichte, al» die meisten glauben, bte davon Gebrauch machen. Die Herstellung dieser Karten hat ihren Ursprung in der Erfindung der K^Pferstech- und Holzschneidekunst. Im Jahre 1439 erschien der erste mit Hilfe der Holztafelu gedruckte Kalender, und bald danach gab e» auch gedruckte NenjahrSwünsche. Der älteste bekannte Neujahrswunsch ist etn Kupserstich an» dem Jahre 1466. Auf demselben ist daS ChristuSkind ab* gebildet, da» etn Band in den Händen hält, auf welchem folgender Neujahrswunsch prangt, mit dem wir unsere Plauderei schließm wollen."
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