langen Dienstzeit durch Treue uud Fleiß ausgezeichnet hat, da» Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Arbeit- zu verleihen geruht. Die Decorattou wurde dem Genannten heute durch Herrn Prooinzialdirector v. Bechtold überreicht.
*♦ DienstBerfetzungeu. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 22. October den Oberförster der Oderförsteret Wald-Mtchelbach Heinrich Grünewald zu Wald-Michelbach in gleicher Dienst« eigeoschaft in die Obrrförsterei Jugenheim, den DistrictS« eiunehmer der DtstrictSeiunehmerei Gießen Rendanten Johannes Wacker mit Wirkung vom Tage feines Dienstantritt» an in gleicher Dieustetgevfchaft in die DistrictSeinurhmerei Darmstadt zu versetzen.
* * Ernannt wurden am 15. October der Georg Eberhard Welker zu Alsfeld zum GefaugeuwLrter am Haftlocal zu AlSfeld, am 18. October der FußgenSdarm Ludwig Mäußl er zu Herbstein zum HauptsteuerawtSdirver bet dem Hauptsteueramt Offenbach.
*♦ Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- Berfammluug Donnerstag den 2 7. October 1898, Nachmittags 31/* Uhr Pünktlich: 1. Die Aufnahme de» Ernteertrages Pro 1898; hier: Mitteilung desselben und Kostendecretur. 2. Rechnung de» städtischen GaS- und Wasser- werkt für 1897/98. 3. Gesuch des Vorstandes des Geflügel- zuchtvereioS um Erlaubatß zur Errichtung eine» Hühuerstalle» mit Laufplätzen nrben der Trxtor'ichru Teraffe auf der Hardt. 4. Gesuch des Vorstände» des Gießener EtSvereioS um Ueber- laffuug der städtischen Wiesen hinter den Eichen für den Winter 1898/99. 5. Aufräumung des KlingelbacheS; hier: ArbeitSvergrbung. 6. Herstellung erhöhter Bürgersteige in der Marburgerstraße; hier: Kostevdecretur. 7. Anbringung von Inschriften an den städtischen Schulgebäuden. 8. Die Kleinbahn Gießeu-Bieber; hier: Anlage einer Abfahrt an der Rodheimerstraße. 9. Den Bebauungsplan für daS Hamm. 10 Den Wiesengaug im Frühjahre 1898, hier: die Herstellung einer Uferbefestigung, sowie Ausfüllung eine» Kolke» am Mühlgraben der Neumühle. 11. Anlage eine» neuen BiehwarkteS; insbesondere: provisorische Berleguog de» Vieh- markte» auf da» städtische Gelände hinter dem Schlachthaus.
• • Hessisch Preußische Eisenbahn-Gemeinschaft. Für die erste Hälste des laufenden EtaiSjahrrS liegen dte Nachweise über dte BetriebSergebnisfe der Hessisch-Preußischen Eisenbahn Gemeinschaft vor. Da» Eisenbahnnetz der BetriebS- gemeiuschaft war Ende September 29,542 Kilometer lang, 453 Kilometer länger al» im Bo, j ihre. Die Gesammt- Einnahmen in diesem Halbjahre belaufen fich auf 634,8 Mill. Mark, rund 37,8 Mill. Mk. mehr als im Vorjahre.
* * Bekanntmachung des Reichspostamts. Vom 1. November ab findet im inneren deutschen Verkehr die Drucksachrntaxe auf Drucksachen in Form offener Doppelkarren auch dann Anwendung, wenn fich auf der Antwortkarte Postwerthzeichen befinden.
Stadttheater. Am Freitag wird die Lustspiel- Novität „Im weißen Rößl" zum vierten Male im htefigeu Stadttheater aufgesührt. Diese Vorstellung findet bet gewöhnlichen Preisen statt. — Für kommenden Sonntag ist seit einiger Zeit die große Operetteupoffe „Flotte Weiber" in Vorbereitung. Ja derselben werden Mitglieder der Bauer'schen Gesangverein» witwirk!« «Flotte Weiber" ist eine der musikalisch wrrthvollsten Erscheinungen in diesem Genre und dürfte auch hier einen großen Erfolg haben.
• * Xheatervereiu. Ueber die Aufführung de» Shake- speare'schen Lustspiel» „Was Ihr wollt" am Berliner Theater in Berlin berichtet dte dortige Preffe: Da» Zwilling»- mottv hat der Dichter nicht selten und immer in sehr ähnlicher Weise verwendet, hier ist eS mit besonderer Vorliebe vurchgearbetter. DaS Stück hat zwei Fabeln, dte nur anscheinend eng verbunden, im Grunde aber ohne inneren Zusammenhang find, da» Abenteuer der Viola und die Fopperei de» unglückseligen Malvolto. Ein gelehrter Forscher hat fich uachzuweisen bemüht, daß dte Vtolafabel mit ihrer poetischen Anlage und Durchführung eine Jugendarbeit de» Dichter», der erst später daS prosaische und derbkowische Anhängsel i;iuzugesügr worden. Sehr überzeugend ist daS nicht, in den Lustspielen Shakespeare» findet fich fast durchgängig diese Mischung. Die Rüpelsceueu entsprechen dem Zeitgeschmack, der fich in Altengland bis aus den heutigen Tag nur wenig verfeinert Hai, und die zarteste Muse muß fich dte Gesellschaft de» Clown gefallen laffen. Man denke nur an den „Sommer- uachtStraum", dem au Duft und Reiz „WaS JHr wollt" am nächsten steht. Die beiden Lustspiele haben fich auch auf der Bühne erhalten, für dte übrigen hat sich nach und nach da» Berstäudmtz verlogen, um dem großen Grniu» gegenüber den vorsichtigsten Ausdruck zu wählen. Diese erste Aufführung aber wirkte tu der That wie eine Offenbarung, e» war, al» ob der Geist Shakespeare» herniedergestiegen, und eine elektrische Bahn un» mitten tu» alte romantische Land htneiu versetzt hätte, der Htppogryph kann so etwa» nicht mehr. Da» Publikum war auch buchstäblich electrifirt. Ausstattung, Darstellung, Alle» in wunderbarem Gleichklang, alle Sinne willenlos gefangen, hochpoetifch und doch unbeschreiblich natürlich, gerade so mögen dte Rüpel vor der jungfräulichen Königin fich Überschlagen und gekugelt haben, daß ihr majestätische» Auge in Thräuen zu lachen geruhte. DaS Berliner Theater hat mit dieser Vorstellung den Gipfel der Vollkommenheit erreicht, sein kunstfinntger Letter einen unbestreitbaren Triumph gefeiert. Wie unendlich viel Mühe und Arbeit, Hingebung und Selbstverleugnung dazu erforderlich, da« ahnen dte wouue- voll Genießenden freilich nicht. Auguste Prasch-Grevenberg löste dte schwierige Aufgabe, Sebastian und Viola zugleich zu sein, mit genialer Leichtigkeit, da» waren wirkliche Zwilling»- geschwtster, anscheinend nicht zu unterscheiden, und doch in dem einen der Jüngling, in der anderen die Jungfrau deutlich zu erkennen; machte Viola den Eindruck eines verkleideten Mädchen», so war Sebastian ein wirklicher Mann in der ganzen Erscheinung, dem Geficht»au»druck und dem Ton der Sttmme.
Der Meisterin gleichwerthtg erwtes fich der Held der zweiten Fabel, der Jammermann Malvolto, an den Albert Baffermaun seine ganze, nicht gewöhnliche Gestaltungskraft aufgewendet hatte. Mit dem diesem Künstler in so hohem Grade eigenen gewissenhaften Fleiß und scharfen Verstand hatte er die Figur bis in den geringsten äußerlichen Zug ausgearbeitet, alle Uebertreibung vermieden und ein feinkomtscheS Carakterbtld geliefert, schon der erste Monolog war ein Meisterstück. Bon derbstem Kaliber waren seine Widersacher, dabet aber von ursprünglichster Naturwüchsigkeit. Junker Tobias von RülP» ist ein vergröberter Falstaff, dessen Ton und Wesen Ernst Pttschau außerordentlich glücklich traf. Junker Andreas Bletchenwang dagegen gleicht auf ein Haar dem Schmächtig in den „Lustigen Weibern", und war auch in der That Albert Schindler ein äußerst ergötzlicher Pickelhärtug. Arthur Wehr- lin brachte den geistigeren Gehalt und die Ironie des Narren geschickt zur Geltung, und al» da» Kammermädchen Maria, der kichernde Kobold de» Quartett», wetteiferte Margarethe Hellmuth mit den männlichen Genossen in übermüthigster AnSgelaffenheit, vielleicht ein wenig zu gewaltsam. Ein an vornehmer Schönheit gleiche» Paar, da» doch keine» wurde, bildeten Ludwig Stahl (Orfino) und Marianne Wulf (Olivia), der liebe»fieche Herzog und die reiche Gräfin, die alle Liebe abgeschworen, um fich in den ersten Mann, der ihr begegnet, sterblich zu verlieben, und dabei istö gar kein Mann. Die liebreizende Künstlerin machte das ganz entzückend. Nur daS Publikum der Berliner Theater» ist solcher Begeisterung fähig, wie fie ob dieser Musterausführung in den elementarsten Ausbrüchen ausflammte. Es war die» eine vielleicht unbewußte, aber gerechte Kritik. AlvyS Prasch und seine Künstlerschaar haben fich ein Verdienst um die wahre Kuuft erworben.
** Theater-Verein. An» Berlin erhalten wir Nachstehende»: Die 25. Aufführung von „Zaza- im „Berliner Theater" lieferte den Bewei», daß Auguste Prasch- Grevenberg, die erfolgreiche Darstellerin der Zaza, nicht nnr der Liebling des in Hellen Haufen erschienenen Publikum», sondern anch ihrer Collrgen und Colleginnen ist. In die blumengeschmückte Garderobe der Künstlerin trat Niemand 4 ein, ohne ihr eine Blumenspeude darzubrtngen. Dte ersten Kräfte de» BartSröS bi» herab zum Oberkellner hatten zur Feier de» Tages mehr oder minder glücklich den Pegasus vestiegen. Den Vogel schoß aber in dieser Hinficht der Direktor de» „Concordia-Theatert", Hugo Haßkerl, ab, der Zaza anläßlich der 25. Aufführung vor versammeltem Publikum folgendermaßen apostrophirte:
Bon soir, Zaza, mein Glücktkind, Du mein Engel, Nrmm diese Rosen hier mit frischem, grünen Stengel, Weil 25 Male Du gezogen.
Bleib, wie Du bist, auch ferner un» gewogen.
Zieh weitere 25 und noch mehr, Die» wünschet Dir und mir le directeur.
Sine neue herrliche Prachtserie hat diese Woche daS Kaiser-Panorama ausgestellt: „Die Reise de» Präfi- deuten Faure nach Rußland". DaS find keine verschwommenen Abbildungen mit gezwungenem Colorit und unmöglicher Plastik, wie man wohl da und dort zu sehen bekommt; nein, dte Bilder find wie auS dem Leben genommen, so scharf und deutlich tritt Alle» hervor. Wir scheu die verschiedenen FeierUchkrtten, d n Empfang de» Präsidenten in Kronstadt durch den Kaiser, sowie Minister rc., die Abfahrt nach Petersburg, Abschretten der Ehrencompagnie, die große Truppenschau in KraSnoje - Sselno, Parade, Lustschifferab- theilung. Bon großartiger Wirkung ist der Abschied de» Präfidenteu Faure auf dem Kriegsschiff „Pothuau" in Kronstadt. Außerdem werden wir mit den öffentlichen Gebänden, sowie dem Inneren der Schlöffer von Peterhof und den großartigen Gartenanlagen und Wasserkünsten bekannt gemacht. Da» Gedränge in den geschmückten Straßen, dte An- und Abfahrten de» Präsidenten und des Czaren rc. geben un» ein Bild davon, welche Summe die Festtage Petersburg gekostet hat.
• • Geflügelzucht. Mit den Baulichkeiten der vom Der- ein für Vogel- uud Geflügelzucht zu errichtenden Geflügel- zuchtstatton auf der Hardt ist begonnen. Dieselben bestehen au» einem massiven Nachtstall und einem Winter- Laufplatz, welcher außer dem Seitenlicht auch Oberlicht erhält. Hieran fchlteßr fich der Sommer-AuSlauf für dte Thiere. Die Anlage grenzt dicht an dte Kutscherwohnung und wird mit dieser verbunden, damit die Frau des Btchler' scheu Kutscher«, welche die Pflege und Wartung de» Geflügels der Station übertragen erhält, von ihrer Behausung dtrect dte Station erreichen kann. Nachdem unsere städtische Verwaltung für dte Anlage der Geflügelzuchtftatton eine Bet- Hilfe von 100 Mk. bewilligt hat, ist zu dem gleichen Zweck vom Landwirthschaftlichen Verein für dte Provinz Oberheffen der Betrag von 100 Mk. zur Verfügung gestellt und dabei mitgetheilt, daß wenn der Verein zur Hebung der Geflügelzucht auf dem Lande weiterer Mittel bedürfe, diese zur Verfügung gestellt werden würden.
• • LehrerUebnng. In Hanau find gegenwärtig 135 junge Lehrer au» dem Bereiche des 11. Armeeeorp» beim 166. Infanterie-Regiment al» „Lehrer - Compagnie" zur zehnwöchtgen Uebung eingestellt. Davon find 70 au» dem Großherzogthum Hessen; 105 find in der Kaserne und 30 in Privatquartieren untergebracht. Der Lehrer-Compagnie wurde beim Beginn der Uebungen von ihrem Hauptmann eingeschärft, jede ihr etwa widerfahrene Beschimpfung re. un- nachfichtlich zur Meldung zu bringen.
* • Ueber dte abnorme Witterung der letzten Tage schreibt der meteorologische Mitarbeiter der „Berl. Wissenschaftlichen Corr.": Ungewöhnliche Temperaturgegensätze herrschten in den letzten Tagen innerhalb Deutschland», indem ganz Nord- deutschland bet rauhen Ostwinden wett Über da» gewöhnliche Maß hinaus kälter war, al» die mittleren und südlichen
I LandeStheile. So erreichte z. B. am Dienstag dte Tem- peratur zu Kassel fast 17 Grad Celsius, während fie bereit» tu Berlin nicht mehr al» 4 Grad erreichte und im wetteren Osten an diesem Tage voller Winter, d. h. Frostwetter und
Schneetreiben, herrschte. Wer dte Wetterkarte der letzten Tage genauer betrachtet hat, wird gefunden haben, daß ein sehr tiefe» Minimum fast unverändert im Südwesten der Brittschen Inseln lag, während Nordosteuropa unter de« Einfluß eine» barometrischen Maximum» stand. In Frankreich und Südengland war eS daher unter dem Einfluß westlicher und südwestlicher Winde besonder» warm, während in Nordoheuropa unter diesen Umständen schon fett längerer Zett strenger Wtnter herrschte. Da da» südliche und mittlere Deutschland tu höherem Grade unter dem Einfluß der De- presfion stand, so wechselten dir Winde häufiger uud e» wurde zeitweise bei südlichen Winden recht milde, während Nord- deutschland andauernd als zu dem nordischen Kältegebiet gehörig zu betrachten war und daher anhaltend Ost- und Nord- oftwind bet häufigen Nachtfrösten hatte. So erklärt fich die für Viele auffällige Thatsache, daß auf verhältnißmäßtg kurze Strecken große Gegensätze der Temperatur herrschten.
• • Wetterbericht. Dte Luftdruck Bertheilnng zeigt i« Allgemeinen wenig Aeuderung. Ueber Ceutral-Europa dauert die Herrschaft de» hohen Drucke» an. Sein Hauptkern lagert im Osten, während ein secuudäreS Maximum am Südfuße der Alpen liegt. Der Norden Europa» wird von niederem Drucke bedeckt. Centralen desselben find im äußersten Norden, sowie bei den Hebriden vorhanden. Ans unsere« Gebiete besteht die ruhige und milde Witterung fort. Ueber dem Flachland breitet sitz in den Morgenstunden zumeist eine liefe Nebeldecke au», die höheren Lagen de» Gebirge» dagegen erfreuen fich andauernd heiteren Himmel». — Bor- au»sichtliche Witterung: Fortdauer de» bestehenden Witterung»character».
Grebenhain, 24. October. Zwei Lieutenant» der Ab- theilung de» 2. Eisenbahn-Regiments, welche gegenwärtig an der Eisenbahnlinie Grebenhain-Gedern vermessen und in de« von allem Verkehr abgelegenen an der hesfischen Grenze be- legrnen Orte Völzberg Quartier bezogen haben, wollten fich in dieser Emöde auch einmal ein frugales Mahl Herstellen und einen Hafenbraten zubereiten lassen, weshalb sie fich einen Hafen von dem dortigen J-gdpachter Dr. Bruch Häuser beschafften. Etuen Hasenbraten zuzubereiteu, verstand aber die liebe Quartiersrau der Offiziere nicht, auch sonst verstand fich Niemand im ganzen Dörfchen dazu. Da war nun guter Rath theuer; sollten fie auf den Hasenbraten verzichten, oder wa» sonst damit an fangen. Da fiel Jemand ein, die junge Witthin im benachbarten Hartmann-Hain habe ja das Kochen gelernt, vielleicht verstände solche damit umzugehen. Gesagt, gethan. Ein Bursche wurde mit dem Hasen hingeschickt nvb am Mittag stand der mit allen Regeln der Kochkunst znbr- reitete Braten dampfend auf dem Tisch, dem die Jünger de» MarS alle Ehre erwiesen.
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Vor 141 Jahren, am 26. October 1757, wurde zu Nassau Freiherr von und zu Stein geboren. Er wirkte in und außer Dienst rastlos, energisch und umsichttg für das gemeine Beste und für die Ehre und Einheit de» deutschen Vaterlandes. Die Neugestaltung des inner« n staatlichen Lebens in Preußen, wodurch die Nationalerhebung vorbereitet wurde, ist hauptsächlich sein Werk. Stein starb am 29. Juni 1831 auf Kappenberg bei Dortmund.
PermifötM*
• Sin Henker gesucht! AuS New-York wird der „T. R." geschrieben: In mehreren hiefigeu Zeitungen er- schien in der letzten Zeit wiederholt folgende Anzeige: Verlangt : Ein öffentlicher Scharfrichter (Executioner) für einen südamertkanischen Staat. Gehalt Dollar» 3000 pro Jahr; Referenzen und Photographie einsenden." Diese Anzeige hat hier eine beträchtliche DiScuffion hervorgerufen, und man wollte dieselbe sogar für einen Scherz halten, bis fich ein hiefiger Advocat mit der Erklärung meldete, er habe diese Anzeige für eine kleinere Republik Südamerikas einrücken laffen, die vor der Hand verborgen zu bleiben wünsche. Anden zahlreichen etngelaufenen Anerbietungen (über 200) stellte derselbe der Prifle dte folgenden zur Bersügung: „Ich bin Ihr Manu. Probireu Sie c6 mit mir, ich werde c» beweisen. Ich bin Schlächter von Beruf." — „Ich habe niemals eine solche Position eingenommen, da ich al» Künstler erzogen wurde. Doch würde ich, glaube ich, einen gelehrigen Schüler abgeben." — „Gilt e» zu schießen, erwürgen obet garrottiren, will ich e« für jährlich Dollar» 8000 rhun. Enthaupten will ich nicht. Ich habe Enthauptungen in China und Marokko gesehen und mag davon nicht» wissen." — „Ich habe wiederholt bei Hinrichtungen in Wien asfistirt, sehr zum Schaden dr» Halses oe» Hauptdarsteller». Ich sprecht spanisch und bin Experte mit Pistole und Büchse." — „Ich bin kaltblütig, nüchtern, spreche italienisch, sranzöfisch, deutsch und spanisch und habe Latein und Griechisch studirt. Kann beste Reserenzen aufgeben." — „Ich melde mich; ich defitze Ruhe, Festigkeit, Philosophie, Nüchternheit. Ich habe i« Westen gelebt und neun Lynch-Affairen comrnandirt." — „Ich habe zwei Continente bereist und war 6 Jahre lang Journalist- war auch als Detectlv thätig." — „Ich bin mit den folgenden Methoden vertraut: Garrottc, automattsche-Falle, HaardrÜcker, Qurckfilber,Gericht« Fallgalgen, Enthauptung mit dem Schwerte. Ich war Electriker und verstehe mich auf Electrocution. Dieser letzteren Offrrte wurde der Vorzug gegeben — an Vielseitigkeit dürste der Mann nicht titele Mitbewerber haben.
* Für eine englische Küdpol-Sxpeditlon hat sowohl die Royal Geographical Society al» die schottische Geographische Gesellschaft einen Aufruf an das Publikum gerichtet. Beide Schreiben legen in gedrängter Form die Sachlage bezüguch der Polarforschung dar, erwähnen mit Bedauern die Ablehnung der nachgesuchten Beihilfe seitens der Regierung unter Hinweis auf andere Länder, besonders auch auf die für dal Jahr 1900 unter staatlicher Unterstützung geplante deutsche
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• Sine M md zielbeMbt i lichlsch-"'^ Mick», nördlich von Al Ausländer M MM »ntied Schlupfwinkel W drei nacheinander dieser Spielhöllen nistet. Als die der hauptsächlich einem grasten V linM, aber hei Amältigte die $ ttN 20 Mann Meigericht ges< Lage ab. Im ZaschaMEtze
unb Teams warben von u beim Ans- uni begrübt.
• Wechselt Entomologischer Qtobersltzung neuesten Ersaht zustellen, ob di Aeuhere der S> zweier Schmet lings (pieris : Hachaon), in. Glasern bestand lingS z. B. so e Mm W e Tckr durch fchi licheP^rn V Licht zugewaü schwarzen Fle^ Seite erhieltm Flecken. Mer Zwecke des Ei Umgebung. 2 zeigte darauf vor und fügtt Selben Stylet M betreiben Ne sowohl toi obnahm. Er häl tos#* verschiedenfarbiger , ' 8« Helfet -L"2 M'L t blt Saure £ Nhite
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