Grenze augeküudigt. Wie nämlich der halbamtliche „TemPS meldet, wird keine besondere Erlaubuth erthetlt werden, den großen Mavövern des dritten und sechsten Corps beiwohnen zu dürfen, da diese einen vertraulichen Character haben sollen. Unter der Oberleitung der General- Jarnont stehend, haben fie nämlich den Zweck, die neuen Einführungen vorzuberetten, welche im Felddtenste den Veränderungen in der deutschen Artillerie Rechnung tragen sollen. Lediglich aus technischen Zwecken veranstaltet und ohne Feierlichkeiten werden fie keine anderen Zeugen haben, als die Spitzen der betreffenden Militärbehörden. AuS der Mittheilung läßt fich die Bestätigung entnehmen, daß unsere Artilleriewaffe mit ihrem neuen Geschützmaterial einen außerordentlichen Fortschritt gemacht hat. ___________
Ausland.
Wien, 22. August. Die Staatsanwaltschaft erließ einen Steckbrief gegen den reichsdeutschen Touristen Passe«, welcher dringend verdächtig ist, seine junge Frau in Posfitano bei Sorrent von einem Felsen ins Meer gestürzt zu haben, wo die Frau ertrank, um die BerficheruugSsumme von 250000 Francs zu erlangen.
Preßburg, 22. August. Der Marktflecken Lupina im Waabthal ist vollständig nie d er gebrannt. 100 Wohn» Häuser find eingeäschert, mehrere Kinder in den Flammen vmgekommeu.
Prag, 22. August. Zu dem heute hier beginnenden tschechisch-slawischen Katholikentag, welcher vier Tage dauern soll, find zahlreiche tschechische Aristokraten eingetroffen. Die Katholiken erlaffen Aufrufe, in welchen erklärt wird, daß die Katholiken an der Schwelle großer Thateu und Kämpfe stehen, tu welchen über Sein oder Nichtsein im ganzen Reiche entschieden werden wird. Die Kirche würde die Führerin der christlichen Völker gegen die unterirdischen Mächte fein.
Rom, 22. August. DaS NameuSfest der Papstes wurde von seinen Anhängern ohne Aufsehen gefeiert. Der Papst war bei dem allgemeinen Empfang zwar schwach, sodaß ihm der Arzt öfters Stärkung reichen mußte, sah aber sonst ziemlich gut aus. Mit mehreren Gästen, besonders mit dem Cardinal Maffella, sprach er ziemlich lange über den römischen Ptlgerzug nach Palästina. Große Freude bereitete dem Papst dar Geschenk einer Regensburger Firma, bestehend aus drei prächtigen Miffalen. Von dem Empfang war die gefammte, auch die katholische Preffe, auSgeschloffeu.
Konstantinopel, 22. August. Heute früh fand in einer Vorstadt von Stambul tu einer Pulverfabrik beim Entladen alter Patronen eine Explosion statt, bei der eine große Anzahl Prrsoneu getödret und verwundet wurden.
Washington, 22. August. Die Beziehungen der Spanier zu den Insurgenten auf Cuba verschlimmern sich mit jedem Tage. In Ponce wurden die Kaufläden der Spanier, die seit der Unterzeichnung des FrtedenSprotocolleS geöffnet waren, wieder geschloffen, aus Furcht, die Insurgenten würden dieselben plündern. Die Josurgeuten find erbitterte Feinde der Spanier und haben geschworen, sich an ihnen zu rächen. Die Behörden thun ihr Möglichstes, um Leben und Gut der Spanier zu schützen.
New-Nork, 22. August. ES bestätigt fich, daß die amerikanische Regierung ein imposante- Geschwader nach Europa senden wird. Daffelbe wird englische und fravzö- fische Häfen aulaufeu und den Winter im Mtttelmeer verbringen.
CocaUs und provinzielles.
Vietze», den 23. August 1898.
•• Ernennung. Seine Königliche Hoheit der Groß- Großherzog haben Allergnädigft geruht, den Lehrer an dem Gymnasium zu Mainz, Professor Arthur Frederking zum Lehrer au dem Gymnafium und der Realschule zu Worms zu ernennen.
•* Ordens-Verleihung. Seine Majestät der Kaiser hat dem Hauptmann Müller vom hiesigen Jusanterte-Regi- ment den Rothen Adlerordeu 4. Klaffe verliehen- die gleiche Auszeichnung erhielt Hauptmann Klößner vom 168. Infanterie-Regiment.
** Industrie- uud Gewerbe-Ausstellung in Butzbach. Zu unserem Bericht über den Besuch der Ausstellung durch Ihre Königlichen Hoheiten den Großherzog und die Großherzogin köoneu wir noch mtttheilev, daß auch das Töchterchen des Herrn Möbelfabrikanteu Brück hier unter Ueberreichuug eines Strauße- Marschall Niel-Roseu in poetischer Form au der Ausstellung ihres Vaters Ihre Königlichen Hoheiten begrüßte. Die Frau Großherzogin war sehr entzückt von der kindlichen Unbefangenheit und dankte wiederholt. — Unter den Einkäufen, die Ihre Königlichen Hoheiten in der Ausstellung wachten, befanden fich auch verschiedene Päckchen des von Herrn Backer Strobel hier ausgestellten NährzwiebackS.
* • Unfall. Am OswaldSgarten scheute heute Morgen das Pferd de- Herrn Premierlieuteuaut v. Bursztiui uud ging mit dem Reiter durch. An der Neustadt kam da- Pferd zu Fall, wobei Herr v. BurSztiui derart verletzt wurde, daß er zur Klinik gefahren werden mußte.
• • Für Radfahrer. Die Nummerplatten zu Fahrrädern find eingetroffeu und können bet Großh. Polizeiamt tu Empfang genommen werden.
* • Wegen Trunkenheit und Ruhestörung wurden in ver- floffener Nacht etu Dteustmanu und ein Fabrikarbeiter zur Haft gebracht. Beide wachten fich derBeamrenbeletdigung uud de- Widerstaude» gegen die Staatsgewalt schuldig uud wurde Anzeige erhoben.
• • Mit gebrochenem Rückgrat wurde gestern Mittag etu Arbeiter von Als selb in die hiefige Klinik gebracht. Beim Verladen von Holz war ein Eichenstamm gerutscht uud auf den Arbeiter geschlagen.
* • Das Infanterie-Regiment 167, auf dem Marsche von Kaffel nach Mainz, wurde gestern Mittag auf dem hiefigeu
Bahnhofe gespeist uud nach kurzer Rast mit Extrazug weiterbesördert.
• • Radfahrsport. Den großen Preis von Deutschland (8000 Mk.) gewann Willy Arendt am letzten Sonntag zu Berlin mit seinem Opel-Rad gegen die besten Fahrer der Welt mit P/i Längen Vorsprung. Ferner gewannen zu Magdeburg Ludwig Opel uud Derosst, Mitglieder der „Wanderer", zwei erste und zwei zweite Preise.
• * Truppen Transporte. Morgen uud die nächsten Tage treffen auf dem hiefigeu Bahnhöfe Mtlitär-Souderzüge mit zu den Mauöveru fahrenden Truppen eiu uud zwar am Mittwoch den 24. August um 10,53 Borm., 12,12 uud 12,47 Nachm., am Freitag den 26. August um 5,22 uud 6,05 Borm., am 29. August um 9 Borm., am 1. September um 12,12 Nachm., am 6. September um 9,30, 10,53, 11,40 Borm., 12,12 Nach«.
* * Die Ziehung der Hessischen Veld-Lotterie zum Besten des Baufouds eines heffischeu Waiseuhause» mußte bis zum 15.—17. September verlegt werden, weil nicht alle Loose Absatz fanden. Da aber uur ein kleiner Rest Loose unverkauft blieb, garautirt das Comitä für unbedingte Etu- haltung des neuen ZiehungStermins.
*• Wetterbericht. Der bisherige Witterung» Charakter hält unter der fortgesetzten Herrschaft eine- ausgedehnten barometrischen Maximums au. Im Westen Irlands liegt eine flache Depreffton, welche den Nordwesten des ErdtheilS beeinflußt. Ueber dem ganzen übrigen Europa herrscht dagegen zumeist wolkenloses Wetter. — Voraussichtliche Witterung: Heiter uud warm.
A Aus dem Ohmthal, 22. August. Heller Souuenscheiu und klarer Himmel zur Zett der Ernte find deS LaudmaunS Wunsch- aber eine solche afrikanische Hitze, wie sie nun schon tu der -weiten Woche ununterbrochen herrscht, läßt die ohnehin sauren Erntearbeiten gar zu viel Schweiß kosten. Diese tropische Hitze, die schon in den Vormittagsstunden fich geltend macht, wird nachgerade zu einer Plage. Im Felde peinigt ein Fliegenschwarm aller Arten von Bremsen und Stechfliegen das Vieh, daß das Blut fließt und Ackerarbeiten in den Mittagsstunden unmöglich find. Schweißgebadet, nur mit der nothdürftigften Kleidung versehen, arbeiten die Leute im Feld. Da-Schriftwort: „Im Schweiße deines AugefichtS sollst du dein Brod essen" trifft bei solch sengenden Sonnenstrahlen nicht nur wörtlich bei den Erntearbeitern, sondern für Jedermann zu. Bei einer Zimmertemperatur von 24° R. schreiben wir diesen Bericht, uud da- in unserem kühlen Ohmthal l Wie mag es erst sein in der Ebene oder tu den Straßen der Großstätte? Die nachtheiligeu Folgen dieser nngewöhn- lichen Augusthitze machen sich bereits bemerkbar. Auf Triften und Bergeshalden geht da- GrummetgraS zurück und beginnt zu verdorren. Bohnen und Gurken laffen welk die Blätter hängen und müffeu fleißig begoffen werden, sollen fie anders nicht verderben. DaS noch grünende Sommergetreide wird zur verfrühten Reise getrieben. Da- Gruudwaffer ist zurückgegangen und in den hochgelegenen Ortschaften ist Waffer- mangel zu befürchten. Gewitter find gestern in weiterer Umgegend aufgetreten, aber von einer Abkühlung ist nichts zu spüren.
§ Vom Vog'ttberg, 22. August. Die Staate, die sonst im Sommer zur Zett der Kirschenreife in großen Schwärmen die Vogel-ktrschbäume überfielen und hier zum Leidwesen von Kindern und Erwachsenen die Bäume gründ- ltch plünderten, fehlten gänzlich in diesem Sommer. Seit gestern find fie mit einem Male in rtefigen Schaaren gekommen. Ihr Besuch galt wiederum den Ktrschbäumen, aber hier kamen fie diesmal zu spät, die Kirschen find gepflückt, nur noch von der jetzigen Tropensonne gedörrte Früchte trafen die Kirscheuvertilger au.
Butzbach, 21. August. Gelegentlich der Oberhesfischen Industrie- und Gewerbe-Ausstellung findet am 28. August von dem Landespferdezucht-Verein hier eine Ver- sammluvg statt, die verbunden wird mit einer Pserde-Fohlen- Schau und Prämitrung von in Oberheffeu gezüchteten Thteren. ES find verschiedene Ehrenpreise gestiftet worden, so von der Stadt Butzbach, von dem Landwirthschaftltchen Bezirk-Verein Friedberg rc., außerdem gibt der Pferdezuchtverein zahlreiche Geldprämien. Wtr machen die Fohlenbefitzer hierauf auf- merksam, damit fie Zett finden, ihre Thiere, wenn nöthig, von der Weide holen zu laffen und sich im Allgemeinen dar- nach etnzurichten. Der 28. August ist ja ein Sonntag und da ist in den Ernte-Arbeiten nicht» zu thun, für die Pferde- befitzer wird e- fich gewiß lohnen, der Versammlung und Prämitrung betzuwohnen. Die Spitzen der Behörden haben ihr Erscheinen zugesagt, ebenso ist auf Mithülfe verschiedener angesehener Persönlichkeiten und Kenner der Pferdezucht be- stimmt zu rechnen. Herr Oberamtmann Hofmann in Hofgill führt als besondere Augenweide seine Hengste eigener Zucht vor, die jedoch bet der Prämitrung außer Concurrenz treten. Dieses allein ist für den Pserdeltebhabrr schon eiu Grund, herzukommeu, zugleich hat man Gelegenheit, die Gewerbe- anSstellung zu besuchen, die in Wagen, Geschirren und landwirtschaftlichen Maschinen viel Interessante» uud Neue» bietet.
Kr. Sambach, 22. August. Gestern wurde im hiefigeu Walde das 50jährige Erinnerung-fest der Befitz- erlangung des Gemeindewaldes abgehalten. In dem Dorfe wurde ein Festzug, bestehend aus den vier Schulen, dem Krieger-, dem Gesang- und Arbeiterverein und fast sämmt- lichen Einwohnern aufgestellt. Dieser imposante Zug zog nach dem schönen, herrlich gelegenen Walde. Dort auf dem von gewaltigen Eichen und Buchen umrankten und von einem grünen Laubdach überzogenen kühlen Festplatz angelangt, hielt der Bürgermeister der Gemeinde, Herr R euh l die Begrüßung und brachte ein Hoch auf Sr. Königl. Hoheit den Großherzog aus. Herr Lehrer Bock von hier ergriff hierauf das Wort zu der eigentlichen Festrede. Er schilderte in klaren.und beredeten Worten, wie die Gemeinde im Jahre 1848 in den Besitz des Walde- gelangte. Er gedachte hierbei der Männer,
die bei der Erwerbung des Waldes fich große Verdienste erworben, in erster Linie deS damaligen Lehrer» Bernhardt und de» Bürgermeister» Repp, ohne deren Einfluß, Besonnenheit und Rechtlichkeit die Erwerbung nicht zu Stande gekommen wäre. Eine Deputation hätte auch heute am Grabe dieser Männer Kränze niedergelegt. Redner sührt noch au», wie durch die Einkünfte aus diesem Walde die Gemeinde zu einem gewissen Wohlstände gelangt sei. Sein Hoch galt der tüchtigen Gemeindeverwaltung. Auf dem Festplatze, auf dem aus allen umliegenden Orten die Leute herbeigeströmt waren, entwickelte fich ein frohes Treiben. Gegen 5 Uhr zog der Krieger« und Gesangverein mit flatternden Fahnen an die in der Nähe vorbeiziehende Matn-Weser-Bahn- kaum hatten fie an dem Bahndamme Aufstellung genommen, so sauste der mit der Kaiserlichen Majestät von Mainz kommende Hofzug vorbei. Ein kräftiges „Hurrah" ertönte ihm entgegen.
8. Inheiden, 21. August. Gestern Abend stieg der hiesige Polizetdtener in seine Scheune, um Stroh herunter zu werfen. Er fiel herunter und brach da» Genick. Derselbe ist erst 36 Jahre alt und war in der Gemeinde sehr beliebt. Er hinterläßt eine Frau und mehrere Kinder.
Darmstadt, 22. August. In vergangener Nacht ist eia Theil der Wtrthschaftsgebäude auf dem beliebten Ausflug»- punkte Ludwigshöhe bet Darmstadt abgebrannt. Wassermangel erschwerte die LöschungSarbeiten.
Mainz, 24. August. Der gegenwärtig bet dem Weingut»- befitzer Frowetn in Oppenheim zum Besuch weilende Eisen- bahnmintster Thielen hatte heute Vormittag in dem Eisen- bahnadministratton-gebäude hier eine längere Conserenz mit dem Präsidenten der Etsenbahndirect'.onMainz, Oberregierung»- rath Brettenbach. Wie verlautet, drehte e» sich bei der Besprechung, welcher außer OberregierungSrath Brettenbach noch mehrere M tglieder der Eisenbahndirection Mainz an- wohnten, hauptsächlich um die Vorkehrungen, die getroffen worden find, um eine Wiederholung der Verkehrsstörung de» verfloffenen Herbstes zu vermeiden. In einer Zuichrift an die hiefige Handelskammer hat die Eisenbahndirectlon Mainz schon vor einiger Zett tn dieser Beziehung die beruhigendste Zusicherung ertheilt. — Eine hiesige TaglöhnerSfrau versuchte vorgestern Abend, ihrem Mann mittelst eines Taschenmessers aus Eifersucht den Hals abzuschneideu. Schwer ver- letzt, wurde der Mann ins Spital verbracht. — Während der deutsche Kaiser fich über seinen Empfang hier und über die Decoratton von Mainz überaus lobend ausgesprochen hat — in welches Lob auch die zahlreichen, am SamStag hier vertretenen Blätter mit eingestimmt haben — hat die „Frauki. Ztg." aus freundnachbarltcher Zuneigung dieSchwückuug der Stadt im Vergleich zu Frankfurt al» sehr ärmlich bezeichnet. Die Mainzer Blätter quittiren diese Liebenswürdigkeit mit der bitteren Bemerkung, daß Mainz zwar nicht so reich wie Frankfurt sei, daß eS fich aber nie zur Zahlung von Verbindlichkeiten, die durch einen Katserbesuch entstanden, erst ans gerichtlichem Weg zwingen laffen werde.
Worms, 21. August. Heute Vormittag badeten oberhalb der Stadt zwei Männer im offenen Rheine und wollten von einem Schiffe nach dem Ufer schwimmen. Hierbei verließen den einen seine Kräfte und er fand tn den Flutheu des Stromes feinen Tod. Der Verunglückte ist verheirathet und hinterläßt eine Frau und vier unmündige Kinder. — Oberhalb der Station Rosengarten ertrank heute ebensall» beim Baden ein Erwachsener.
Arrr der Kett für Me Kett.
Vor 139 Jahren, am 24. August 1759, starb zu Frank- furt a. O. in Folge feiner in der Schlacht von Kunersdorf als preußischer Major erhaltenen Verwundung Ewald von Kleist, ein Dichter voll warmen Gefühls und tiefen Natursinns, ausgezeichnet in feinen Liedern und Elegien, berühmt als Sänger des Frühlings und als einer der tapfersten Kriegshelden aus der Friedericianischen Zeit. Kleist wurde am 7. März 1715 zu Zeblin bet Köslin geboren.
vermischtes.
* Der „praktische Rathgeber im Obst- und Gartenbau" beginnt soeben mit der Veröffentlichung eines Verzeichmsses der in Deutschland bestehenden Muster-Obstanlagen, das möglichst vervollständigt werden soll, und bittet Obstsreunde, ihm nach Frankfurt a. O. solche namhaft zu machen. Es handelt sich sowohl um öffentliche (auch musterhaft gepflegt an Chausseen und Wegen) als private, — sowohl um Hochstammanlagen, wie Anlagen von Spalierobst, — alles natürlich in größerem Umfange.
* Erfrischung in dieser Hitze. Mit Recht späht die sorg- same Hausfrau umher nach paffenden kalten Dessert- speisen, besonders, wo Kinder sind. Leicht sollte sie finden, daß eine der angenehmsten und kühlsten Speisen, Jung und Alt stets willkommen, eine Blancmange ist, hergestellt mit Brown & Polson's Mondamin — 35 Gramm kalt angerührt mit y2 Liter Milch, etwas Vanille oder Citrone rc., zehn Minuten gekocht und dann gestürzt. — Etwas reichlicher wird dieses nahrhafte Dessert durch Beigabe von geschmortem Obst oder eingemachten Früchten. Auch läßt sich ein köstliche» Gelee durch einfaches Kochen des Mondamin mit jedem Obst- saft statt der erwähnten Milch bereiten; dasselbe kühl gestellt, bietet vorzüglichen Ersatz für Fruchteis. Alle mit Mondamin gekochten Speisen werden leichter verdaulich, und ist es daher unschätzbar für Kinder und Kranke. Für die gute Qualität bürgt am besten Brown & Polson's 40 jähriger Weltruf.
* Das Ideal einer Ehefrau. Auf obige Bezeichnung dürfte wohl kein weibliches Wesen größeren Anspruch erheben können, als die Gattin eines angesehenen Farmers Namens David Walter im Staate New-York. Der beneidenswerthe Gemahl dieser musterhaften Ehefrau, von deren Tugenden jetzt die Welt erfahren soll, feierte vor Kurzem seinen vierzigsten Geburtstag und da es gleichzeitig die fünfzehnte Wiederkehr der Hochzeitstages war, hatte das in seltenem Glück und größter Einigkett lebende Pärchen beschlossen, eiu
Tafel; doch ^iioinfflen, taSfflW Uhr nebst l oaren weil lenden An; beobachtete. 6ete#rti' verschwend Geschenken Verwögen ihr hatten fragenden blauen 8' nicht zu : gerathM nad)bent(u bet W eine Herde würbe, die den Worte hab auch beschlich if | ein Wort hasten S gekleidete Tablett, i aufgeschic blickte siö fast vers fammtlich . fünfzehn l er in der : grau al geringe: wandten tyrgdaufe. Menschen, ÄM ei' al» ftets her gebenen : monatlid [ Gatten i •9 I am Äie \ neben be ; auck Pa || in Bau
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