Ausgabe 
24.3.1898 Erstes Blatt
 
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"barer Zag mit heu Behörden, Senatoren, Abgeordneten, Veteranen und Vereinen sowie zehn Musikcorps begab sich vom Dogeopalast nach dem Denkmal Victor EmauurlS unb legte sodann aus dem Grabe MantnS einen Kranz de- Ge- «einderath- nieder. Schließlich wurde auf der Piazza San Salvatore eine Gedenksäule zur Erinnerung an die 8er« theidlgung Venedig» im Jahre 1848/49 etngewetht.

Nizza, 22. März. Ein hier lebender englischer Rentier Arriso n stürzte fich wegen großer in Monte-Carlo erlittener Spielverluste aus dem Fenster seiner Wohnung und blieb tobt.

Pari!, 22. März. Der Senat hat mit 233 gegen 14 Summen die Gesetzesvorlage betr. die Erhöhung der Eingang-zölle auf Schweine, Waareu au» Schweinefleisch und Schweineschmalz angenommen.

Part», 22. März. Die Jnterpellatioa über die auswärtige Politik ist auf nächsten Mittwoch verschoben worden.

Loudon, 22. März Gerüchtweise verlautet aus Shangai, daß zw'icheu China, England und Rußland eine Heber« etn tun ft in Bezug auf Korea staltgefunden habe. Unter der Bedingung, daß Rußland jedes Einschreiten in Korea oufgebe, würbe Englanb gegen bte befinitive Erwerbung Port Arthurs unb TalienwanS burch Rußland keinen Wider­spruch erheben.

Washiuglou, 22. März. Man erwartet die Veröffent­lichung beS osstctellen Berichte- der Commtsfiou über die Untersuchung der Katastrophe beS Dampfer» Maine nicht vor kommenben Donnerstag ober Freitag.

Catalt* tittö ptwittiitllt*

Gießen, 23. März 1898.

Sport-Denkmal. Mit der Ausrichtung be» zur Er­innerung au den 100. Geburtstag weiland Kaiser Wilhelm I. geplanten Sport - Denkmal» ist vor einigen Tagen in der Nähe von SpindlerSfelb bet Berlin begonnen worden, nachdem von allen Sportvereinen Deutschlands, die ihre Be theiltgung zugesagt halten, die Beiträge und Bausteine ein- gegangen waren. Der von denWanderern", Gießener Rabsahr-Gefellschaft, gestiftete, kurze Zeit im Schaufenster ber Firma August Oßmann, SelterSweg, ausgestellt gewesene Baustein entstammt den Marmorwerken van August Gabriel jun. und zeichnet fich durch die nach Zeichnungen de» Herrn Archiiecten Hch. Kockerbeck erfolgte wahrhaft künstlerische Ausarbeitung aus. Der Stein hat etn Gewicht von 5 Ceutnern und wurde incl. der Bearbeitung den Wanderern" gratis überlaffeu. Bei der Grundsteinlegung waren diese durch die drei Mitglieder s. Zt. vertreten, welche dem Comitd für da» Centenar-Sportfeft angehören. Seine Majestät der Kaffer hatte mit seiner offiziellen Vertretung den Prinzen Friedrich Leopold betraut.

** Stadtiheater. Wegen Vorbereitung auf die Novität Ein Besuch im Panoptikum", Schwank in 3 Acten von W Huhn, einem Gießener, bleibt da» Theater am kommenden Freitag geschloffen. Die Aufführung des neuen Stücke», welche» hier zum überhaupt ersten Male in Scene geht, erfolgt am Sonntag den 27. d. Mts. Wie man uns ferner au» dem Theaterbureau mittheilt, wird Anfangs kommender Woche unser Mitbürger Herr Max JaSkowSkh im hiefigen Stadttheater zu einem Benefiz, welches die Direciion dem Fräulein Margarethe Berner gewährt hat, einmalig auftreten.

B Theater Wallenda. Die gestrige Abend-Borstellung war gut besucht unb wurden die einzelnen Nummern des reichhaltigen Programm» mit lebhaftem Beifall aufgenommen. Die Künstler wurden ihrer Aufgabe vollständig gerecht und find deren Leistungen ganz vorzügliche gewesen. Besonder» hervorgehoben zu werden verdienen die Aufführungen der Parterregymnastiker, de» Kraftequilibristen, de» Krokodil­menschen und bte staunenSwerthen Leistungen der Decken- läuferin. Heute Abend findet die Abschiedsvorstellung statt und kann der Besuch dieser Vorstellung nur besten» empfohlen werden.

Geflügel« und Bogel-Ausstellung. Nach genauer Zu- sammenstellung würbe die Ausstellung tn den drei Tagen von 2733 Erwachsenen unb von 178 Eintrittsgeld zahlenden K ndern besucht. Außerdem waren noch vier Klaffen der Schulen von Heuchelheim unb Wteseck, sowie 21 Schüler der Gewerbeschule in der Ausstellung. Der durch den Verkaufs« Ausschuß gemachte Umsatz belief fich, ausschließlich der An­käufe für die Lotterie, in der'.Vogel-Abthetlung auf 500 Mk, in der Turnhalle auf 350 Mk.

Ausstellung von Vogelsberger Vieh. Der Landwirth- schaftliche Provinz,alveretn für Ooerheffen hat beschlossen, etwa im Monat Juni Hierselbst eine Ausstellung von Rind­vieh nur Vogel» b.erger Rasse zu veranstalten. Es soll nicht etwa nur Vieh an» der Provinz Ooerheffen zu dieser Ausstellung zugelaffen werden, sondern geplant ist, das ganze Zuchtgebiet, z. B. die preußischen Kreise Biedenkopf, Mar­burg, Wetzlar rc., dabei in» Auge zu fassen. Die zur Prä- miirung vorgesehenen Mittel find sehr reichlich bemeffen unb wird man die dabei interesfirten benachbarten preußischen Kreise von hier au» veranlassen, ebenfalls Geldmittel zu Preisen zur Verfügung zu stellen.

** Wer hat richtig gerechnet? Die Vergebung der Glaserarbetten zu dem p.yfikaltschen Jostitut hatte nach Mttthetlung derHess. LandeSztg." folgeubtß Ergebviß: Bet Loo» I hatte eine Firma au» Oberrad mit 3497.85 Mk. da» höchste, eine Firma aus Altona mit 2219 30 Mk. da» niedrigste Gebot. Bei Loo» II war eine Frankfurter Firma »tt 8634.60 Mk. höchstdtetend, während bte Altonaer Firma mit 5616 50 Mk. am wenigsten forderte. Für die Aus­führung der zu Loo» III gehörigen Arbeit verlangte die Frankfurter Firma al» Höchftdietende 7359 Mk, während zwei Gießener Firmen gemeinschaftlich die Arbeit für 3972 50 Mk. übernehmen wollen. Bei LooS IV verlangte die Firma ans Oberrad 1349 90 Mk. und eine Firma au»

wenig von einander

der Reichspost, bte al» Neuheit fanden, ftnb zur Zeit nur noch verirrt fich ein Sarrenbrlef tn bte Bevor die Karlevbriefe fich recht

Submitteute

Josef Gerster L. Schöntag IIL Phtl. S'ckinger Gottfried Gerster Jacob Collet

und dürften deßhalb auch tertffe erwecken

* Die Kartenbriefe anfang» reißenden Abiotz wenig begehrt unb selten Geschäft» Correspondenz.

ministeriellen Beschluß erhöht werden.

Der stetige Wechsel der Ebbe und Fluth wird neuer­dings in ganz eigenartiger Weise in Plournanach, einer Heinen Hafenstadt an der Nordküste Frankreichs, als Kraftquelle ausgenutzt. An der sehr buchtenreichen Küste der Bretagne bildet das Meer eine Reihe natürlicher Becken, in denen sich der Unterschied im Wafferstande zwischen Ebbe und Fluth ganz beträchtlich fühlbar macht; er beträgt stellenweise sogar 12 Meter In Ploumanach bieten nun die natürlichen Ver- hältnisse die Möglichkeit, die großen Waffermaffen, die die Fluth heranwälzt, aufzustauen und hernach als Kraftquelle nutzbar zu machen, und zwar nicht blos zur Umsetzung in electrische Energie, sondern zur Gewinnung von Eis. In beiden Formen bringt die Kraft der Gezeiten der Stadt Vortheil. Die Ploumanacher find nämlich zum großen Theil Fischer, die mit den Schätzen des Meeres den Pariser Markt versorgen. Im Sommer, wo die electrische Beleuchtung nicht sonderlich viel bedeutet, gebrauchen sie jedoch viel Eis zur Aufbewahrung und zum Versandt ihrer Fische; während der heißen Jahreszeit muß also die aufgespeicherte Waffermaffe mehr der Eisgew nnung dienen. Em natürlicher Teich von der Gestalt eines gleichschenklichen Dreiecks, deffen Grundlinie nach dem Binnenlande zu liegt, ist vom Meer durch einen Damm von 120 Meter Länge getrennt. Die Länge de» Teiches beträgt etwa 250 Meter, so daß er ungefähr eine I Oberfläche von anderthalb Hectar hat. Der Damm ist nun t von Schleusen durchschnitten, die sich selbstthätig schließen unb ! öffnen. Zur Ebbezett sind sie alle geschloffen, zur Fluthzeit, ' da sie nach innen schlagen, alle offen. Sobald das Meer

Loo» II Mk.

2310 74 2465.65 2789.30 2344.12

Mk.

4324 95

4309 80

4774 50

4296 65

4182.10

4511.70

Loo» I

Mk.

3596 85

3535 83

3569 24

3583.30

einbürgern, werben fie noch manche Reformen burchmochen müffen.

» ©ültigleitlbouer der Rückfahrkarten zn Ostern. Zur Erleichterung vr» Reiseverkehrs zur Osternzeit wirb auf ben Preußischen, Preußi'ch-Hrifischen unb Sächsischen Staatseiienbahnen, ber Main-Nkckarbahn unb ben Strecken ber Süddeutschen Eisenbahngesellschaft b>e Gültigkeit aller gewöhnlichen Rückfahrkarten von sonst kürzerer Gültigkeits­dauer, bte am Mittwoch, ben 80. März b. Js. unb an ben folgenben Tagen gelöst werben, bi» einschließlich Freitag, ben 22. April verlängert. Die Rückfahrt muß spätesten» am 22. April 1898 um Mitternacht angetreten sein unb bars noch Ablauf dieses Tages nicht mehr unterbrochen werben. Auf ben Bayerischen, Württembergischen, Babischen, Elsässischen unb Pfälzischen Eisenbahnen dagegen tritt eine die allgemeine zehntägige Geltungsdauer der RückfahrtSkarten überschreitende Verlängerung der Gültigkeitsdauer nicht ein. Welche andere Bahnverwaltungen fich dem Vorgehen der Preußischen Staats- bahren noch anschließen werden, wirb aus ber auf ben Stationen demnächst zum Aushang gelangenden Bekannt- machung hervorgehen.

Ermäßigte Fahrkarten nach Rom. Au» Anlaß der Feier brr Cyarwoche in Rom werden in München, Central­bahnhof, Rückfahrkarten 1. unb 2. Klaffe nach Rom über Kufstein - Innsbruck - Verona- Mobena-Bologna-Florenz Chiusfi zu ermäßigtem Preise ausgegeben. Der Verkauf ber Karten erfolgt in ber Zeit vom 1. bis einschließlich 5. April 1898, die Gültigkeitsdauer betragt 30 Tage unb erlischt um Mitter­nacht de» letzten Geltungßtage». Die Karten find für alle Züge gültig; ber Preis beträgt 139 Mk. 90 Pfg. für bie 1. unb 100 Mk. 70 Pfg. für bie 2. Klaffe. Die Inhaber finb nach Maßgabe ber ben Fahrscheinheften aufgebrurfttn Bestimmungen berechtigt, in Bayern und Oesterreich die Reife auf jeder beliebigen Station, in Italien nach freier Wahl bei der Hin- unb Rückfahrt auf jr brei verschiedenen Stationen zu unterbrechen.

Schutz unb Rath für reifende junge Mädchen. In sämmtlichen Waggons 4. Klaffe unb in den Frauenabtheilen 3. Klaffe aller preußischen Staatsbahnen finb neuerbings Placat e angebracht worben, auf welchen ein rosa Kreuz mit der UeberschriftDeutsche Bahnhofsmisfion, Schutz unb Rath für reifenbe junge Mäbchen" in'S Auge fällt. Die Beben- tung tiefer Placate mit ihren zuverlässigen Abreffeu unb praktischen Rathschlägen für alleinreffenbe junge Mädchen ist eine wichtige. Der Verein zur Fürsorge für bie weibliche Jngenb hat gemeinschaftlich mit bem Internationalen Verein der Freunbinnen junger Mädchen unb bem Vorstänbeverbanb ber evangelischen Jungfranenoereine DeutschlanbS die Placate außgearbeitet unb die Eilaubuiß zu ihrer Anbringung er­wirkt; fie sollen die Mädchen, öle reifen müffen, an zuver- lässige Abreffeu unb Personen weisen, nicht aber ihre Reise- unb Wanberlust wecken. Im G?gevtheil warnen die genann­ten Vereine alle jungen Mäbchen einbringlich vor bem thörichten Zuzug nach großen Städten, sowie davor, sogen. Miethrzettel ungelesen zu unterschreiben. .

Zn Amerika verstorbene Hessen. Cleveland, Ohio, Joseph M. Weitz, 66 Jahre alt, aus Heffen-Darmstabt. Baltimore, Mb., Christian Herpel, 80 I. a., au» Heffen- Darmstabt. Baltimore, Md., Jakob Weitzel, 87 I. a., au» Heffen-Darmstabt. Baltimore, Md., Heinrich Schild« wachter, 36 I. a., auß Grünberg. New-Uork, Frau Katharina Maleton, geb. Burkhardt, 75 I. a., au» Bingen a. Rh. South Easthope, Co., Heinrich Wett- lauf er, 74 I. a., aus Grebenau, Kreiß Alsfeld.

Wir machen nochmals darauf aufmerksam, daß im Ortßgewerbeverein Sich Herr Reallehrer HanS Kahl an» Wimpfen SamStag den 2 6. März, Abends 8 Uhr, im Heiland'fcheu Saale einen Vortrag halten wirb über die Organisation beS Hanbwerk», bie Errichtung von Hanb- werkerkammern und bie zukünftige Lehrlingsausbildung. Jntereffenten audb au6 der Umgegend finb hierzu etngelaben.

Griesheim, 21. März. Die 500 Mark Belohnung, welche für die Ermittelung bezw. Auffindung der ThuSnelde Henkel ausgesetzt waren, gelangten gestern burch bie Familie Henkel tn Darmstabt zur Auszahlung. ES erhielt die Fräa- lein Nothnagel von Grießheim 400 Mk. und eine weitere Person, welche bei der Erkennung be» Mädchen» zugegen war, 100 Mk.

Mk.

6012.15

5922.25

6986 48

6017.14

Vermischtes.

Der Herzenswunsch einer noglücklichen Fran. Fraw Drehfu» veröffentlicht folgenden Brief, ben fie am 28. Februar an den französischen Colonteminister Lebon richtete unb auf den fie nie eine Aniwort erhielt:Herr Minister, ia allen Briefen, die mein Mann mir von ber Teufelsinsel schrieb, hat er mir, trotz meine» heißen Wunsches, ihm borthin zu folgen, eingefdjärft, All » zur Aufhellung de» furchtbaren GerichtSirrthum» anzuwenden, deffen Opfer er ist. Noch im letzten Sommer schrieb er mir in einem Brief, deffen Urschrift in Ihren Händen ist:Diese» Ziel müße Ihr al» gute und starkmüthige Franzosen erreichen, die ein Martyrium erleiden, jedoch allem Ungliwpf, allen Bitter- niffeu zum Trotz niemals auch nur einen Augenblick ihre Pflichten gegen da» Vaterland oergtffec/ Alle n deute denke ich, daß ich bie Pflicht habe, baß Schicksal meine» Gatten auf feiner öerbannungliniel mit ihm zu tbetlen. Er ist krank gewesen, er siecht langsam dahin im Grauen einer uh verdienten Folter, trotz seiner Seelenstärke, trotz seines Heldenmuthe» vermag er nicht immer, fein Se hen vor mir zu verbergen. Ich flehe Sie an, mir zu gestatten, daß ich zu ihm in sein Bagno gehe, daß ich ihn wiedersedc. Diese Erlaubniß, die Ihre Amtsvorgänger mir n cht gewährt toben, verweigert das Gesetz ben Frauen gestänbiger Verbrecher nicht, ich rufe baß Gesetz an, wie ich Ihre Varmherz vkeit anrufe. WaS können Sie von meiner Gegenwart auf jener entlegenen Insel besorgen? Ich unterwerfe mich im Vorau» allen Anordnungen, bie nnß auferlegt werden, tch will ihre volle Härte mit meinem Manne theileo."

Pariser WeltauSstellnug 1900. Aus Paris berichtet dasDresdener Journal-: Man gewinnt jetzt schon ein Bild von den großen Vorbereitungs-Arbeiten, welche für die Welt­ausstellung unternommen werden. Der Trocadero wird bekanntlich unverändert erhalten bleiben unb zweckentsprechende Verwendung finden. Das Palais de Flnduetrie dagegen verschwindet vorn Erdboden und wird ersetzt werden durch zwei Palais, die in der neuen, von den ChampS ElyffveS bis zur Seine führenden Avenue Alexander HL sich gegen- überzustehen kommen. Das sogenannte kleine Palais, Palais Girault, soll künftig Eigenthum der Stadt Pari» werden und im Jahre 1900 mit großen Gallerten als Ausstellungs­raum für eine retrofpective Kunstausstellung dienen. Da» große Palais soll 195 Meter Längeaustehnung und 46 Meter Breite erhalten, wird also um ein Geringe» kleinere Dimen­sionen haben, als das Palais de Flndustrie hatte; dagegen werden beim Eintritte an der pompösen Fa-ade der Avanue Alexander IH. nicht sogleich die Blicke gehemmt fein durch die gegenüberliegende Mauer, sondern die Eintrittshalle wird sich hoch und weit aufbauen mit Hilfe eines Seitenschiffes, in dem eine Monumental-Treppe zu ben oberen Empfangs- und Kunstausstellungs-Räumen und Gallerien emporführt. An dem Mündungsplatze der Brücke Alexander IIL, der Esplanade der Invaliden, wird der neue Bahnhof der Com­pagnie dOuest sich nach rechts und links ausbreiten und dahtnter die Gallerien des Lehr« und Erziehungswesens sich anreihen. Hier sind auch zur Linken die Räume der Deco- rationskunst und zur Rechten die der verschiedenen Industrie­zweige zu finden. In der Richtung gegen das Marsfeld wird man zuerst auf die Pavillons der fremden Staaten stoßen und fobann auf die Ausstellung der Land« und See­mächte, die sich bis über die Seine erstrecken wird. Den Cours de la Reine entlang, nahe dem Pavillon de la Ville de Paris, werden fich in weiten Räumen und Anlagen die Schätze der Blumen- und Baumzucht und Landwirthfchaft entfalten. Am Fuße des Trocadero, halb zu Waffer, halb zu Lande, lagern die Producte der Colonien. Im Brenn­punkte der Ausstellung, dem Champ de Mars, gruppiren fich die verschiedenen Abtheilungen in der Weise, daß die geistige Nahrung unseres JahrhunvertS: Wiffen chaft, Industrie und Kunst, der Abtheilung für Nahrungsmittel - Production gegenüber Platz findet und die Verwendung des Materials und der Producte durch Maschinen rc. sich vor den Augen de» Besuchers vollzieht, worüber noch viele unerledigte Pläne und Studien vorliegen. Als letzter Anmeldungstermin der Ausstellungs-Gegenstände ist der 1. Februar 1899 festgesetzt. Die Eröffnung wird am 15. April, am Ostertage, stattfinden. Der Eintrittspreis wird fich durchschntttlrch auf einen Franc stellen, kann aber für Ausnahme. Gelegenheiten durch

gegeben hat. Die Silber ber Lavbbewohoer au» ben ber- schi-beven Gauen be» H ffenlanbe» finb naturgetreu nach Angaben beß Herrn Prosefforß Dr. Kretschwar auSgesührt hinsichtlich der Trachienkuube In

Mainz, 22. März. Der 60jahrige Lokomotivführer Christoph Delle würbe heute Nachmittag von dem < Baseler Schmllzug erfaßt unb aus ber Stelle getöbtet. Delle sollte bewnächst penfionirt werden.

Sich nur 740 90 Mk. Daß solche Preisbiffirenzen nicht bte narurnothwenbige Folge beß Bubmiistonsweien» fein müffen, hat fich bei Vergebung der Schreinrrardeiten für ben Schlacht- unb Viehhof zu Mainz ergeben. Die Gebote w-ichea sehr ab, wie iolyenbe Zukammenst llang zeig': LooS III Loo» IV

P. W. Volk

Postkartensammler dürfte bie Nachricht interessirev, baß Herr Carl Krebs in Gießen. Schulstraß?, eine neue Serie Postkarten mitGruß aus bem Heffenlanbe" heraus-

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Demtza leiste: Em urbene Oder-Ar ja missen, ganz «tagte ihn eine iadj bem Arm ich noch nicht; -Ich: .Demi 6ie ben?" -

eigentlich ben A einlaben. Hm!, sprechen, roai bi uni noch vielleick falt nach zehn 3 er im Schöffenge fach nach Verkün schon haben, mc finei Nachmitta m ihm und wi Fenn er Jhuei bitte, nehmen C der Kammer):1 präienbiten, ma zehen." - B. llmtirichter, me komme glnc "" infamer Äe .herrOder-Äm/s - M. : Me ' t!* Denn ich noi me Pre!

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