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Ihre Varwherz'gkeit $Wn®an aus jener ertverse mit im DorauS- ;t werden, ich will ihre len."
Ar Paris berichtet oinnt jetzt schon ein M n, welche für dieLelt- l. Der Trocadero wird >en und zweckentsprechende de l’Indiißtrie dagegen ird nsetzl werden durch n den ChaoipS ElyjseeS Lander III. sich gegen- ite kleine Palais, Palais r Stadt Paris werden llerien als Ausstellungs- asstellung dienen. Dai tidehnung und 46 Meter Serlngei kleinere Dimn- InduBtrie hatte; dagegen pofen Kayade der Av-nue licke gchmwt fein durch rn die Eintrittihalle wird Hilfe eines Seitenschiffes, ii den oberen EmpsaG- d Gallerien emporführl. u^e Alexander HI, der ntue^fbttGom- \b Hilft ouibrtiM unb ö teW*v”> a dir Mm der Drev» T verschiedenen Jndustne- ■ M« » M°" "d ns bet frei* SW tag »et L°Ä. wd S» bi,, Pavillon de In* WM Md ®Ä.ft M «d ft*«« *8*
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steigt, drückt das Wasser die Thore nach innen auf, und Fluthwasser ergießt sich in den Teich. Sobald die Fluth zu finken beginnt, schließt das abströmende Wasser selbstthätig die Schleusenthore und der Teich bleibt mit Wasser gefüllt. Um nichts verloren gehen zu lassen, sind nach der „Täglichen Rundschau" die Thore sogar mit Kautschuckleisten gedichtet, so daß ihr Schluß vollständig ist; es sickert trotz des beträchtlichen Druckes nicht ein Liter Wasser in der Stunde durch. Entsprechend dem Wechsel der Gezeiten füllt sich also der Teich täglich zweimal, ohne daß er besonderer Wartung dedarf. Allerdings kann das aufgeftaute Wasser nicht bis zum tiefsten Ebbestand ausgenutzt werden, denn der Teich dient gleichzeitig noch der Zucht von Austern, Muscheln und Hummern, er muß also immer etwas Wasser enthalten. Man kann ihn jedoch mit einer besonderen Schleuse auch vollständig leer lausen lassen. Immerhin bleiben aber 4 bis 5 Meter Wasserhöhe zum Betriebe zweier Wasserräder ausnutzbar. Im Sommer wird indeß nur eins davon benutzt, es betreibt eine Pictetsche Kältemaschine, welche in acht Stunden gegen 240, am ganzen Tag also etwa 450 Kilogramm Eis erzeugt. Die Pictetsche Kältemaschine braucht jedoch nur 5 bis 6 Pferdekraft, die Wasserkräfte können anfänglich 50 und nach vier Stunden immer noch 20 Pferdekraft liefern; es ist also noch Kraft zum Betriebe electrischer Anlagen reichlich vorhanden. Die Betriebskosten der ganzen Einrichtung sind gering, sie belaufen sich, das Gehalt für den einzigen Aufseher mitgerechnet, noch nicht auf 8 Mark den Tag.
* Dem „Hann. Cour." erzählt man folgende interessante keschichte: Ein komischer lauter Denker war der verstorbene Ober-Amtsrichter Münch in Northeim, der, ohne es zu wissen, ganz laut seine geheimsten Gedanken sagte. Ich fragte ihn eines Tages: „Kommen Sie heute Nachmittag nach dem Brunnen? Da ist Concerti" — Er: „Das weiß ich noch nicht; ich erwarte Besuch von meinem Neffen W." — Ich: „Dem Consistorialrath in A.?" — Er: „Ja. Kennen Sie den?" — Ich: „Jawohl!" — Er: „Da könnte ich eigentlich den Assessor M. (damit meinte er mich) zu Tische einladen. Hm!. Will doch lieber erst mit meiner Tochter sprechen, was die dazu meint. (Zu mir): Na, wir sehen uns noch vielleicht bis dahin." Ich ging dann fort und er- hielt nach zehn Minuten die Einladung zu Tische. — Sprach er im Schöffengericht einen Angeklagten frei, fuhr er mehrfach nach Verkündung laut fort: „Gelhan wird es der Kerl schon haben, man kann es ihm nur nicht beweisen." — Eines Nachmittags kommt der Pastor B. aus Hammenstedt zu ihm und will gern ein Hypothekenbuch einsehen. M.: „Wenn es Ihnen recht ist, gehen wir gleich nach dem Gericht, bitte, nehmen Sie Platz, ich will mich fertig machen. (In der Kammer): Die Pfaffen find doch ein unverschämtes Volk, prälendiren, man soll des Nachmittags nach dem Gerichte gehen." — B. (ruft an der Thur): „Aber, Herr Ober- Amtsrichter, wenn ich irgend störe." — M.: „O bitte sehr, ich komme gleich, ziehe mir nur noch Stiefel an. Kann so ein infamer Kerl nicht am Sprechtag kommen?" — B.: „Herr Ober-Amtsrichter, ich komme gern einen andern Tag." — M.: „Bitte sehr. Das kommt mir doch gerade so vor, als wenn ich von dem Pastor verlangte, er solle an einem Alltage eine Predigt halten." — B.: „Aber wirklich, Herr Ober-Amtsrichter, wenn es Ihnen nicht paßt, bestimmen Sie nur eine andere Zeit, dann will ich wiederkommen." — M. (kommt aus der Kammer): „O nein, ich habe gar nichts vor. Ich bin bereit." — Einmal ist ferne Schwiegermutter bei ihm zu Besuch gewesen. Nach einer halben Stunde kommt sie wieder, trifft Munch auf dem Hausflur und sagt: „Der Zug war schon weg, nun müssen Sie mich bis Abend dabehalten." — M.: „Das ist ja nett, liebe Mama, kommen Sie mit herauf. Kann die alte Schachtel nicht zur rechten Zeit aus dem Haufe gehen?" — Am Sylvestertag sitzt er int Gasthaus „Sonne", da tritt ein Lieutenant an ihn heran und sagt: „Wo gedenken Sie denn den heutigen Abend zuzubringen? Wohl im Kreise Ihrer Familie?" — Er: „Ja. Der dumme Kerl denkt gewiß, ich soll ihn einladen, fällt mir im Traum nicht ein." — Es wurde auch noch folgende Geschichte von ihm erzählt, die ihm ganz ähnlich sieht. Auf den Bällen tanzte ein Lieutenant v. Levetzow und ein Herr v. Ludowieg viel mit feiner Tochter. Er sitzt im Sonne'schen Gasthaus Abends im Kreise einiger Herren beim Dämmer- schoppen und sagt auf einmal laut: „Charlotte v. Levetzow,
geborene Münch, hm, das klingt ganz gut. Charlotte v. Ludowieg, geborene Münch, klingt ebenso gut. Charlotte v. Levetzow, verwittwete v. Ludowieg, geborene Münch, das klingt am besten." — Ec selbst wußte nie, was er laut gesagt hatte, und wenn man ihm einmal darauf antwortete, war er ganz verwundert.
* Mißverstaadniß. (E!n Luftballon landet in einem Gehöft und verfängt sich im Geäste eines Apfelbaumes.) Bauer: „Na, da hörtS auf, jetzt kommen fir gar schon mit dem Luftballon Aepfel stehlen!"
— Der Glaube an Talismane ist trotz^der virlgepiiesenen Aufklärung unserer Zeit innrer noch in allen Schichten und allen Ständen der Gesellschaft verbreitet und scheint schier unausrottbar. In dem soeben aus^eoebenen Heft 18 der beliebten illusti irten Familien-Zeitschrift Alle Welt* (Deutsches Verlagshaus Bong & Eo., Berlin W„ Preis des Vierzehntagsheftis 40 Pfg.) behandelt ein fistelnd geschriebener Artikel „Moderne Tal smane" dieses Thema und weist die Wirkungen des Aberglaubens bis in die höchsten Kreise nach.
— Der letzten Nummer der Deutschen Bühnengenoss.'Zeitung entnehmen wir vachsthende Notiz, die auch unsere Les.r interessiren dürfte, da die baiin erwähnte Künstlerin von ihrem hiesigen Gastspiel noch im besten Andenken Aller steht: „Am Stadttheater in Danzig feierte am 9. d. Mts. die Soubrette Emma Frühling in aller Stille eine Art Jubiläums-Vorstellung: ihr 200. Auftreten als „Jüngster Lieutenant" seit Beginn ihrer Gastspiel-Carriöre." — Am 14. April er. beginnt Emma Frühling ein längeres Gastspiel am Louisenthater in Berlin, ihre erste Gastrolle ist „Der jüngste Lieutenant".
— Im Vordergründe des allgemeinen Interesses stand während der letzten Wochen der Proceh Zola, und wenngleich er vorläufig durch Gerichtsspruch zu Ungunsten des berühmten Dichters entschieden worden, so ist doch die Angelegenheit damit nicht beendet, vielmehr läßt sich gar nicht absehen, welche Folgerungen sich noch daran knüpfen werden. Ohne F aae wird der Proeetz, der die ganze Welt in Spannung hielt, in der Geschichte des modernen Frankreich einen dauernden Platz behaupten, und die Persönlichkeiten, die in ihm auftraten, Haden im guten oder im üblen Sinne ein historisches Interesse. Sie Alle nun führt die neueste Nummer von „lieber Land und Meer* (Deutsche Verlags-Anstalt in Stungart) im Bilde vor, theils in Einzelporträts, theils in bewegten Gruppen, wie sie von den Specia'zeichnern des Blattes an Ort und Stelle beobachtet und mit dem Stifte festgehalten wurden.
- Ein deutsch-ostafrikanischer Jagdschein ist in den Annalen der Jagdgefchichte bisher etwas Unerhörtes gewesen; dir deutsche Verwaltung der Eolonie hat es aber für nothwendig befunden, eine Jagdordnung einzuführen, damit der Bestand an jagdbarem Wild dort nicht so ruinirt werde, wie es mit dem Büffel in Amerika geschehen ist. D n Jagdichein Nr. 2 thrilt das soeben erschienene Heft 14 d-r „Modernen (Verlag von Rich.
Bong & Co., B rltn W 57, Leipzig, Wien, Stuttgart. P'kiS 60 Pfg.) im Facsimile mit. - Mit Inter.sie vernimmt man auch von einem großen Lieferunqs ^rachtwerk, bas von Hans Kraemer unter dem Titel „DaS IS. Jahrhundeet in Wort «nd Bild" (Deutsches VerlagshauS Bong & Co., Berlin W. 57) herauS- gegeben wird.
WSchnttlichr Nemrstchi der TodeSMe i« Elches
12. Woche. Vom 13. März bis 19. März 1898. Einwohnerzahl: engeup mmeu zu 24 100 (incl. 1600 Mann MiütLc). Sterblichkellsztfier: 28,05, nach Abzug der Ortsfremden 8,639/go,
Kinder
LS starben an: Erwachsrnc: im mb
1. Lebensjahr: 2.—IK.Jatz:
Krebs Gallensteinen Lungenschwindsucht Krämpfen Gehirnhautentzünd. Gehirnerweichung Empyem Diphtheritis Altersschwäche
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Summa: 13 (9) 7 (6) 1 5 (3)
Änm. Dir in Klammern gesetzte«Ziffern geben an, wie vielt der Todesfälle in der betreffimbcn Krankheit auf von auSwartS nach (Stiefecn gebrachte Kranke kommen
Verkehr, Cant* mnö X)oir»wirii?f<*afL
— Allgemeiner deutscher »erficherungA - verei« i« Stuttgart. Im Monat Februar 1898 wurden 893 Schadenfalle reaulht. Davon entfi len auf die B triebs-Haftpflichtversicherung 393 Fälle und zwar 235 wegen Körperverletzung und 158 w-gen Sachbeschädigung; auf die Haus Hastpfl cht Versicherung 24 Fälle
und zwar 19 wegen Körperverletzung und 5 wegen Sachbeschädigung; auf die Unfallversicherung 407 Fälle, von denen 3 eine gänzliche ober theilweise Jnvalibität der Verletzten zur Folge hatten. Bon den Mitgliedern der Sterbekasse sind 69 in diesem Monat gestorben. Neu abgeschlossen wurden im Monat Februar 4460 Versicherungen. Alle vor dem 1. Decem^er 1897 angemildetm Schäden der Unfall’ Versicherung (Ire. der TodeS- und Invaliditäts-Fälle) find biS auf die 123 noch nicht venefemn Personen betreffenden Fälle erledigt.
Neueste Nachrichten.
Depeschen deS Bureau „Herold".
Berlin, 23. März. Zur Affatre Grünenthal wird heute weiter berichtet, daß die Crtminal-Polizei gestern in einem Bankhause der Charlottenstraße ein Depot von 180,000 Mark in Jnduftrie-Actien ermittelt hat, welches Grünenthal dort aus einen fremden Namen uiedergelrgt hatte.
Köln, 23. März. In KönigSwinter waren Steinbrucharbeiter beschä ttgt, Schüsse anzulegru, all fich gewaltige Sleinmaffeu lösten und mehrere Arbeiter verschütteten. Zwei derselben blieben sofort tobt, ein dritter erlitt schwere innere Verletzungen.
Wien, 23. März. Neun Parteien del Abgeordneten. Hauses, darunter auch die großen, hielten gestern ihre endgültige Berathung darüber ab, in welcher Weise fir die heute beginnende Debatte über die Programm-Erklärung des Grafen Thun führen wollen. Sämmtlichc Parteien, auch die der R-ckten, werden in der Debatte das Wort ergreifen. Nur von dem Polenclub heißt eß, daß er fich fchwrigend ver halten will.
Wien, 23. März. Nach Meldungen der Blätter herrscht in den Reihen der italientichen Abgeordneten, die fich btn Slowenen gegenüber zurückgesetzt fühlen, große Erregung. Dieselben find entschlossen, falls auch dal Ministerium Thur, ihren dringendsten Wünschen und Forderungen gegenüber fich ablehnend verhält, In schärfste Opposition zu treten.
Budapest, 23. März. Der Direcior deS staatlichen Gestüts in FogaaS, Maurov cz, ist nach Uaterschlagur'g von 60 000 Gulden amtlicher Gelder geflüchtet.
Agram, 23. März. Der Inhaber deS Rohtabuk-Ge- schäflS in Pozega, NomevS Müller, wurde gestern Nick- mittag in seinem GeschästSIocale aus gräßliche Weise ermordet.
Rom, 23 März. Wie verlautet, wurden die von der italienischen Flwte bestellten Kreuzer „Giuseppe Garibaldi" an Spanien und „Varese" an Amerika sür je 17 M'llionen Lire verkauft.
London, 23. März. Ii Newyork erschien gestern der Bericht der amerikanischen Commission, die nach Cuba ging, um die dortigen Verhältnisse zu untersuchen. Die Schilderung ist äußerst düster. Hunierrnorh und Krankheit h^brn die Hälfte der Bauern schon dahingerafft. ; Ja den westlichen und crutrafen Provinzm sollen sogar nur noch ein Fünftel dee Bauern leben. Auch die spanische Armee brfic-de: fich in der traurigsten Versassung. ES fehlt au Proviant und K ankenpflege. Kaum die Hälfte aller Truppen werden Spanien Wiedersehen.
Loudon, 23. März. Nach einer Shanghaier Meldung der „Central Newt" haben in Ching Klug von organifirten Barden gegen die Ausländer feindliche Kundgebungen sta<tgefunden. Der Pöbel griff dc,S Miffionsgebäude au und ermordete einen Missionar. Die amerikanische bischöfliche Mission wurde zerstört.
WB. Marburg, 23 Mä.z. Schriftsteller Hans Wachenhusen ist heute Vormitraa gestorben.
WB. Stuttgart, 23. März. Der Director im Finanzministerium v. Zeyer ist znm Finauzminister ernannt worden.
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Höhere uni erweiterte MödlheuHuIe
M Gichrn.
Unsere Tnrnschau findet nicht, wie im Programm vorgesehen, Donnerstag den 24. d. Mts., Vor- und Nachmittags, sondern nur Vormittags statt.
Gießen, 23. März 1898. 3053
__Großherzogl. Direktion: vr A. Stoeriko.___
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Montag, den 2. Mai 1898, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt.
Allen Personen, welche eine zur Concursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Concursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen ober zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Concursverwalter dis zum 21. April 1898 Anzeige zu machen.
Großherzogl. Amtsgericht zu Gießen, gez. Wiener.
Veröffentucht: 3052
Orth, Gemchtsschrciber.
BehördlicheAnzeigen
Concursversahren.
lieber das Nachlaß Vermögen des Emanuel Loeb von Gießen, früher wohnhaft in Friedberg, wird heute, am 22. März 1898, Nachmittags 5 Uhr, das Concursvcrfahren eröffnet.
Der Agent Jean Boeck in Gießen wird zum Concursverwalter ernannt.
Conmrsforderungen fir.o bis zum 21. April 1898 bei dem Gerichte anzumelden.
Es wird zur Beschlußfassung über die Beibehaltung des ernannten ober die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und eintretenden Falls Über die in § 120 der Concurs- orbnung bezeichneten Gegenstände zur Prüfung der an gemeldeten Forde- rung-m und Beschlußfassung über vorgeschlagmen Zwangsvergleich auf
Aufgebot.
Der Schneider Hellwig Franz voa Gießen hat das Aufgebot bezüglich des von der hiesigen Spar- unb Leihkasse am 30 September 1896 auf feinen Namen ausgestellten Ein
lagebuches Nr. 15253, welches ihm abhanden gekommen fei, beantragt. Der Inhaber der Urkunde w rd aufgefordert, spätestens in dem auf Samstag den 21. Mai 1898,
Vormittags 8 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte an« beraumten Aufgebotstermine feine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die K.aftloS- erklärung der Urkunde erfolgen wird. Gießen, den 15. März 1898.
Großherzogliches Amtsgericht.
Wiener. 3051
MpfeMliM
Mißt MWthM
Freibank. 2959
Heute und morgen: ©drfntftofd) nicht ladenrein, per Pfd. 45 Pfg. 8chwkM8Mfch nicht ladenrein, per Pst». 50 Psg.


