würde eine Trennung des Localverkehrs von dem Durchgangsverkehr, worauf eine Anzahl von Einrichtungen des letzten Jahrzehntes, z. B. die V-Züge auf größeren Strecken, ab- zielen, erreicht. Aber auch, wenn die Anlage einer besonderen Station der oberhefsischen Bahnen im Osten der Stadt unterlassen wird, würden die vorhandenen Geleisanlagen der Benützung der Reparaturwerkstätte und den industriellen Unternehmungen im Osten der Stadt weiter dienen.
Fragen wir uns nun, ob dieses Project, welches den Interessen der Etsenbahnverwaltung, der Stadt, der Universität und des Publikums in gleicher Weise entsprechen würde, ausführbar ist.
Technische Schwierigkeiten existiren anscheinend in keiner Weise. Die Einmündung der Strecke Fulda-Gießen in den
jetzigen Hauptbahnhof würde bei der Lage desselben ver- muthlich Schwierigkeiten machen, da eine Geleis-Durchquerung des Hauptstranges notwendig wäre. Läge jedoch der Bahnhof an der Stelle der jetzigen Anatomie, so wäre diese Kreuzung unnöthig, sodaß eine gefahrlose Anlage der Einmündung möglich erschiene. Das Terrain bietet höchstens am Rodberg leicht zu beseitigende Schwierigkeiten. Ebenso verhält es sich mit der Strecke Gelnhausen-Gießen, wenn diese über Klein-Linden, oder zwischen Gießen und Kleinlinden, entlang am Geleise Frankfurt-Gießen eingeführt wird. Terrainschwterigkeiten scheinen hier überhaupt nicht vo'rhanden zu sein.
Die Aufgabe liegt also lediglich darin, die in Betracht kommenden Faktoren, speciell Etsenbahnverwaltung,
Stadt und Staat (als Besitzer des TerrainS der Anatomie und der alten Klinik) zu einem gemeinsamen Handeln zu veranlasien. Nur durch dasZusammenwirken dieser drei Faktoren wäre es möglich, das für Gießens weitere Gestaltung zum Thetl entscheidende Problem richtig zu lösen. Hoffen wir, daß sich diese drei Kräfte zu einer gemeinsamen Arbeit in dem angegebenen Sinne zusammen finden werden.*) ___________ P. 8.
*) Anmerkung: Personen, welche mit der Tendenz dieses Aufsatzes einverstanden sind, werden gebeten zum Zweck einer gemeinsamen Eingabe ihre Adresse per Karte oder Brief an Chissre P. 8. Expedition dieses Blattes zu senden.
Zur Erläuterung des erörteren Planes geben wir die folgenden Figuren:
A. —Anatomie.
B. — Hauptbahnhof.
B. 1 — Oberhessischer Bahnhof
. E. — Eilgüterschuppen.
G. 8. — Güterschuppen.
Z. 8. — Zufuhrstr. zum Güterschuppen.
g. 1 = GeleiseCassel—Franks, g 2 u. 3 —Geleise n. Gelnhausen und Fulda.
L. 8. — Liebigstraße.
B. 3. — Bahnhofstraße.
St. — Haupt-Steueramt.
P. = Post.
H. K. — Hötel Kühne.
H. L. = $dtel Lenz.
Ue. — Uebergang über die Oberhessische Bahn.
A. K. — Alte Klinik.
La. — Laboratorium an der Liebigstraße.
0. K. — Ohrenklinik.
Sch. — Schuppen der Ober- hessischen Bahn.
b. 1 u. 2 — Böschung des Seltersberges.
H. 6. — Hollergasse.
Qu. 8. — Querstraße der Frankfurterstraße zum Bahnübergang.
F. 8. — Frankfurterstraße.
H. 8. — Hofmannstraße.
C. 8. — Crednerstraße.
K. 8. — Klinikstraße.
W. — Wetzlarer Weg.
w. — Wohnhaus am Wetzlarer Weg.
W. S. — Wilhelmstraße.
L. — Katholische Kirche.
Jetziger Zustand.
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A. — Anatomie.
E. — Eilgüterschuppen (von der altenStelle).
B. — Bahnhof.
B. 1 = Oberhessischer Bahnhof.
St. = Hauptsteueramt.
A. K. — Alte Klinik.
0. K. — Ohrenklinik.
La. — Laboratorium an der Liebigstraße. Sch. — Schuppen der Oberhessischen Bahn. g.2u. 3=: Oberh.Eisenbahnlinie(v.d.alt.Stelle) w. — Wohnhaus am Wetzlarer Weg.
Qu. 8. — Querweg von der Frankfurterstr. zur Bahn (als bloßer Fußweg).
K. — Katholische Kirche (dafür Neubau).
Es find geblieben (cf. I. Plan):
B. 3., L. 8., F. 8., W. 8., H. G., H. 8., C. 8., K. 3., W., b. 1 u. b. 2 (theilweise, ein Theil zum Fahrweg von Qu. 8. nach B. 3. verwendet), H. V., H. L„ H. K., P., üe.
Es find hinzugekommenr
0. B. — Eeniralbahnhof.
B. A. — Bahnhofsanlage.
W. 1 8. — Verlängerung der Wilhelmstraße zur Bahnhofstraße.
H. — viereckigerHäuserblock an Stelled. alten Klinik, zwischen Liebigstr., Post, ver- längerterWilhelmstr.u.Frankfurterstr.
V. == Vorgärten vor den 4 Seiten von H. W.2 8. — Verbmdungsstr. zwischen Bahnhofstr. neben Hotel Lenz und Wilhelmstraße.
8.1---- DreiecklgerHäuserblock zwischenW.18., W.28. u. dem Terrain des HötelKuhne.
Qu. 8. --- Querstraße von der Franksurterstr. zu der Bahnhofstraße (als Fahrweg).
B. 8.1 = Fahrweg von der Bahnhofstr. mit Aufstieg an der Böschung des Seltersberges z. d. Ansatzpunkt d. Fußgängerbr. Ue.
E. B. — Electr. Straßenbahn i. d. Linie Marburgerstr. - Neue Kliniken - Kl.-Lindcn.
8.3 —Häuserreihe an der Böschung des Seltersberges westlich des Wetzlarer Weges (nach Ausbau als Fahrstraße).
L. — Neue kathol. Kirche an der Ecke von Frankfurter, u. Liebigstr., diagonal gestellt, FrontnachdemSchnittpunktvon Frankfurter, und Liebigstraße.
g. 2 — Geleise nach Nidda—Gelnhausen über Klein-Linden (bezw. vor dem Viaduct zwischen Gießen und Klein-Linden abbiegend) und Schissenberg.
g. 3 —Geleise nach Alsfeld—Fulda entlang der Strecke Gießen—Marburg über Wieseck und Großen-Buseck.
g.4u.5 = Rangiergeleise.
Bt. — Bieberthalbahnhof.
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