Die Schwierigkeit, welche zur Zett besteht, um wenigstenß angebrachte Verhandlungen mit den deutschen Parteien etozu- letten, ist die Weigerung der Deutschen, vor der Aufhebung der Badent'schen Sprachenverordnungen irgend welche Lon- cesfiooea zu machen. Und in dieser Hinficht liegt e« nur an dem Grafen Thun, das Hluderntß zu beteiligen. Ebenso gut wie jene Verordnungen auf dem Verwaltungswege erlaffeu worden find, können sie in gleicher Weise wieder aufgehoben werden, und eS ist geradezu unbegreiflich, weshalb die Re- gterung immer noch zögert, eine Maßregel zur Ausführung zu bringen, welche allein geeignet ist, die Verständigung mit den Deutschen anzubahneu.
Auch die letzten Conferenzen des Grafen Thun mit den Parteien haben zu keinem Ergebnisse geführt,- in keiner Weise haben die Verhältnisse eine Veränderung erfahren. Graf Thun tst um keinen Schritt vorwärts gekommen, weder ist tär die Erledigung deS Staatsvoranschlags noch für die Durchberathung der österreichisch ungarischen AuSgletchSvorlage etwas geschehen. Und ob auf die Dauer Graf Thun mit dem freilich sehr dehnbaren Paragraph 14 weiter regieren kann, erscheint sehr fraglich, denn dieser Paragraph gilt nur sür Ausnahmezustände, und der Gesetzgeber hat niemals aus ihm eine dauernde Institution machen wollen. Jeder wahre Patriot muß wünschen, daß den heutigen Verhältnissen ein Ende gemacht werde, und die Deutschen würden sicherlich gern die Hand dazu reichen, wenn ihnen die Regierung nur ein klein wenig entgegenkäme.
Daß Graf Thun seine Haltung ändern könnte, ist nicht leicht anzunehmen- er hat deutlich genug dargethan, daß er dem Deut'chthum kühl und ablehnend gegeuübersteht und auch die von ihm ausgearbettete neuerliche Abgrenzung der Sprachen- gebiete in Böhmen legt dar, was die Deutschen von ihm zu erwarten haben. Graf Thun würde vielleicht anders haadela, wenn die Deutschen geschloffen ihm gegenüberstäaden- so aber ift bei ihnen selbst in dieser so überaus wichtigen Frage keine Einigkeit vorhanden und ein großer Thetl steht den Bestrebungen, sich gegen eine Vergewaltigung zu wehren, kühl gegenüber. Wie es möglich sein soll, normale Zustände in der inneren Politik des KatserstaatS an der Donau wiederherzustellen, vermag Niemand zu sagen, und auch Graf Thun weiß eS anscheinend nicht! (xx)
Deutsches Reich.
Berlin, 20. Juli. Die „Hohenzollero" mit dem Kaiser au Bord ist am 19. dS. tu Dtgermuleu angekommeu.
Berlin, 20. Juli. Ja Bezug auf die amtliche Verfügung des russischen Ftnauzmintsters htnfichtlich der höheren Zoll» anwendung wird gemeldet, daß bis heute Mittag noch keine Meldung vorlag, wonach der erhöhte Zolltarif bisher zur Anwendung gelaugt wäre.
Berlin, 20. Juli. Verschiedene Blätter enthalten Mit- 'Heilungen über eine neue Milttärvorlage in großem Stile. Man wird kaum bei der Annahme fehlgehen, daß es fich bet diesen Angaben um Muthmaßungen handelt, wie sie im Sommer regelmäßig augestellt zu werden pflegen. In unterrichteten Kreisen ist von allen diesen umfaffeudeu Plänen nichts bekannt.
Rotteuburg, 20. Juli. Domcapitular Dr. v. Lin sen- manu wurde zum Bischof gewählt.
noch da zu schaffen, wo die Verhältuiffe eine» Anbau der edlen Rosen nicht mrhr gestatten.
Der Reichhaltigkeit, in welcher die Parkroseu beiteten sind, entspricht auch die Vertretung der edlen Rosen, welche m sechs besonderen nebeneinander liegenden Rosengärten zum Ausdruck kommt. In einem oder zwei dieser Gärten finden wir Anklänge an die alte Ausstellung-weise- es find die Hochstämme in Gruppen zusammengesetzt- man hat dort erst »'nen Blick auf die kahlen Stämme und sieht dann ein Wirrwarr von Blüihen und Knospen- in den anderen ist die Rose aber so untergebracht, daß man bittet auf das Blüihen- meer fieht.
Die Gärten von C. P. Str aß heim stehen allen anderen voran. Sie -eigen dem Rosenfreunde, wie er seine Rosen verwenden kann.
Rosenhochstäwme bilden gewöhnlich da- Ideal de- Rosen- freunde-, Rosenhochstämme die Hauptmaste seiner Pflanzungen. Hier tst er nicht so. Die niedrige Rose herrscht und der Hochstamm ist dazu da, Abwechselung zu schaffen. Die niedrige Rose füllt ganze Beete, die niedrige Rose bildet Hecken, die niedrige Rose bildet FestonS, kurz, sie herrscht. Aber herrschen kann sie nur, wenn man sie richtig verwendet. Wer einen Wirrwarr von Sorten zusammeusetzt — stark- 'oachseude, schwachwachsende — bekommt nie ein einheitliche- Bild. Um niedrige Rosen richtig benutzen zu können, muß mau fich vor Allem klar sein über den Wuchs der einzelnen Sorten. Sehr schön finden wir die- hier. Die Rosenhecke besteht nur au- starkwachsenden Theerofen, Polhantharosen und einigen Theehhbriden, aber nicht au- wenigen Sorten, nein eß find viele, 40 bis 50 Sorten. Die Rosenhecke um« ütebt einen ganzen Rosengarten, alle-, waS kräftigen Wuchs hat, ist hier vereint. Man braucht nur zu schauen und zu votiren, um kostbare Erfahrungen mit nach Hause zu nehmen. Ich bin auf- und abgewandert, habe verglichen und verglichen und bin schließlich zu dem Resultat gekommen, daß von ollen zur Hecke verwendeten Rosen bislang Archiduchesse Marie DorothSe Amelie die schönste ist. Sle fällt immer auf, man kennt fie sofort von Weitem durch die große Rcich- blüthigkeit, durch die besondere Färbung der Blumen. Sie *u beschreiben, ist schwer. Die Knospen find brovcesarbeo, länglich, gestreckt, die Blütheu halbgesüllt, spielen in den verschiedensten Tönen. Vorherrschend ist ein Rosa mit leichtem Stahlschimmer, untermischt mit gelblichen Schattirungen. Gut gefällt mir außerdem Docteur Rouges, eine lebhaft rothe, dankbar blühende Rose mit Kaktusform, Elie Beau- vilain, Mme. Chauvry, gelb. Ferner gut unsere alte Glorie
Arrslaird.
Wien, 20. Juli. Den clericalen Blättern zufolge haben die bereit-abgeschloffenen Conferenzen mit der katholischen Volkspartei ebensall- ein negative- Resultat ergeben. Wie verlautet, beabfichtigt Graf Thun nunmehr bis zum Zusammentritt des Reichsrathes mit dem § 14 zu regieren. Graf Thun begibt fich in den nächsten Tagen an baß kaiserliche Hoflager nach Ischl, um dem Kaiser Bericht über die innere Situation zu erstatten.
Prag. 20. Juli. „Narodnh Listy" kündigt eine bevorstehende MinisterkrisiS an. Die Spannung im Ministerium habe ihren Höhepunkt erreicht.
Lemberg. 20 Juli. In Kanizura find antisemitische Tumulte ausgebrochen.
Lemberg, 20. Juli. Ju Przemysl erschoß der Osfiziers- Stellvertreter Cadett Stump den bekannten Osfizierß-Wucherer Hopfonger, weil derselbe ihn wegen einer geringfügigen Summe beim Regiments Commandanten angezeigt hatte.
Rom, 20. Juli. Visconti Venosta soll, wie aus zuverläsfiger Quelle verlautet, den Pariser Botschafterposten angenommen haben.
Pari-, 20. Jali. Präsident Faure sowie die Minister des Handels, der Marine und des Auswärtigen haben fich bei der gestern in der Madelaine-Kirche zu Ehren der Opfer der Bourgogne-Katastrophe abgehaltenen Trauerfeier vertreten laffen. Der Erzbischof von Paris spendete den Segen.
Paris, 20. Juli. Zolas Reiseziel soll Genf sein. Die gerichtliche Procedur scheint einstweilen darauf beschränkt, daß man zur Deckung der Proceßkosten Beschlag auf die TautiAmen Zolas gelegt und beim Portier seines Hauses eine schriftliche Mutheilung hiervon hiuterlaffen hat. Von Esterhazy nahestehender ^Seite wird gemeldet, daß fich beim Untersuchungsrichter BertuluS Esterhazy belastende Zeugen gemeldet haben. Auch Esterhazys Neffe Christian wurde vernommen.
Madrid, 20. Juli. Man glaubt in hiefigen gut unterrichteten Kreisen, daß FriedeuSverhandluugen osficiell eingeleitet find. Die maßgebenden Stellen beobachten jedoch bte größte Zurückhaltung.
ZumGesetz über den unlauterenWettbewerb.
Ueber eine Lücke in bem Gesetze zur Bekämpfung beß unlauteren Wettbewerbs betreffs beß Schutzes eines wichtigen ProbuctS, beß Bieres, führen bie „Berl. Pol. Nachr." aus:
,3a unzähligen großen unb kleinen Restaurants finben sich Aufschriften und Placate, durch welche der Berschank von Münchener", „Kulmbacher", ,P lsener" usw. Bier ange- kündigt wird. Doch welchen Enttäuschungen find häufig Diejenigen ausgesetzt, bte im Vertrauen auf biese Inschriften bie Locale betreten. Statt beß einen ober beß anderen dieser echten Biere wird ihnen ein in der Farbe wohl ähnliches, in der Qualität jedoch dem augeküudigten Original meist sehr unähnliches Er- zeugniß vorgesetzt, eine Imitation, die in irgend einem von München, Kulmdach oder Pilsen weit entfernten Orte hergestellt ist und unter dem Deckmantel beß üblichen Preiseß für baß Originalbier verkauft wird, um ben Schein ber Echtheit zu wahren. Eß kann kein Zweifel barüber entstehen, daß hier eine an Betrug streifenbe Täuschung beß covsumirenben
de Dijon, auch viele ihrer Kinber, wie Mm. Berard, Belle Lyonnaise, bann Waltham Climber III., bie bunkelste unb bette von ben brei vorhanoenen Waltham Climber. Reine Marie Henriette blühte weniger, manche andere, die reich in Knowen steht, wie Climbing Devoniensis, Climbing Whit Pet, kommt vielleicht später zur Geltung.
Innerhalb beß Gartenß sind von der Mitte nach der Seite zu niedriger werdende Hochstämme in einer Reihe angepflanzt. Sie sind sehr hoch, ihre Kronen überragen die Hecke weit und stören nirgends den Blick auf die Hecke, und nun beginnt wieder das Reich der niederen Rosen, die sorteu- weise ganze Beete füllen. — Wollen wir fie nach dem Wüchse ordnen, so finden wir zwei Klaffen: sehr starkwachsende und kräftigwachsende. Ihre Behandlung ist natürlich verschieden. Die sehr starkwachsenden, von denen die reizende William Allen Richardson, Gustav Regis, die neuere Mme. Germaine Trochu, dann von Remoutaatrosen Paul Neyron verwendet wurden, stehen auf ihren Beeten weit. Ihre Triebe dürfen fich im Laufe beß Sommers nicht frei entwickeln. Sie werden stets zur Erde niedergehakt, und so kommt eß, daß sie, bte sonst nur weniger blühen, fortwährend neue Blumen treiben und baß bie Beete ein geschloffeneß, dunkles Rosengewirr bilden, in dem kein Apfel zur Erde fallen kann. — Die kräftig treibenden Rosen dürfen ungehindert wachsen. Sie machen einen ganz anderen Eindruck. Es find alles Sorten mit aufrechtstehenden Blumen und kräftigen Stielen, die sich dem Beschauer offen zeigen.
In voller Blü'he steht ein Beet der Monatsrose Mme. Eugenie Rosal. Ich habe fie schon so häufig gelobt, daß ich eß diesmal nicht mehr zu thuu brauche, aber angenehm war es doch doppelt, eine Rose, die kurz zuvor farbig im „Ratbgeber" abgebildet worden ist, in solchen Mafien hier angevflavzt zu sehen. In voller Blüthe ist ferner Grace Darling, diese frübblühende Rose, welche ununterbrochen Blumen brinot, Elise Heymann, Gabrielle Drevet, bie Po yantha Filius Strassheim. Es beginnen zu blühen: Viscountess Folkestone, Marquise Litta, Mme. Caroline Testout, Kaiserin Auguste Victoria, Malmaison, Mme. Pernet Doucher, La France, Danmark, Marie van Houtte, Josephine Marot, Belle Siebrecht, Perle de Feu, Mme. Abel Chatenay, Baronne Henriette de Loew, Beaute inconstante, G. Nabonnand, nie Pc> ya« ihu: Petite LSonie, Marie Pavic, Little Dot, CScile Brunner, Golden Ferry, Montravel, Gloire de Polyantha, kurz, man hat Roien zu । Beeien in reicher Auswahl und alle erfüllen fie ihren Zweck I vollkommen.
Publikums und eine Schädigung der berechtigten Brauereien vorliegt. Trotzdem bleibt beides straflos, da baß gegenwär tige Gesetz gegen ben unlauteren Wettbewerb, obwohl eS zum Schutz ber Industrie unb ber Publikums erlafieu ist, keine Hanbhabe zur Bestrafung bietet. § 1, Abs. 3, ber übrigens erst in ber zweiten Lesung burch ben Reichstag eingefügt würbe, besagt nämlich ausbrücklich, baß bie Berwenbuug von Namen, welche nach bem Hanbelsgebrauch zur Benennung gewiffer Maaren bienen, ohne bereu Herkunft bezeichnen zu wollen, unter bte betreffende Gesetzesbestimmung nicht fällt. In bem Regierungsentwurf befand fich biese Klausel, wir gesagt nicht. In ber RetchstagSfitzung vom 6. April 1896 aber, wo bte Sache ausführlich erörtert wurde, bezeichnete der Minister v. Bötticher die Bestimmung als die nothwen- dige Confequenz eines früher vom Reichstage gefaß en Br- fchluffeS. Wie zweifelhaft eS aber mit der Wirkung desselben bestellt tst, zeigt gerade daß Beispiel beß Bieres zur Evidenz Sowohl Münchener, Kulmbacher als auch Pilsener Bier find vollauf begründete HerkunftSbezeichnungen. Verschiedene Brauereien können bet gleichem Rohmaterial und bet gleicher Manipulation kein in der Dualität gleiches Bier Herstellen, weil die örtlichen Verhältuiffe, wie Waffer, geologische Beschaffenheit deß Bodens, in welchem die GähruogSräume und Keller untergebracht find, eine sehr wesentliche Rolle spielen. Solche Factoren aber find unübertragbar und deshalb ist ihre Wirkung anderwärts nicht zu erzielen. Wenn Brauereien in demselben Orte trotz Befolgung gleicher Manipulationen ein gleichartiges Bier nicht zu Stande bringen können, um so weniger wird das bei Brauereien der Fall sein, die weil entfernt, in ganz verschiedenen geologischen Gebieten gelegen find. Die Anficht, daß die Bezeichnungen Münchener Biere, Kulmbacher Biere, Pilsener Biere, nur als solche deS Typus anzuseben, mithin keine HerkunftSbezeichnungen find und daher auch für ähnliche anderwärts erzeugte Producte angewandt werden dürfen, ist in diesem Falle sachlich sicher unhaltbar, und es liegt unlauterer Wettbewerb vor. Da der Mißbrauch in dieser Beziehung täglich wächst und die Sache bet dem Umfange des deutschen Bierconsums von großer Bedeutung ist, wird man bei einer eventl. späteren Revifion deS Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb wohl nicht umhin können, auch diese Frage in entsprechende Erwägung zu ziehen."
Vermischter.
* Bestraftes Almosengebeit. Für ungültig erklärt wurde vom Landgericht in Kiel eine Anordnung des LandrathcS Grasen zu Rantzau Rastorf im Kreise Plön auS dem Anfang der 90er Jahre, durch die baß Almosengeben an Berticr mit einer Geldstrafe biß zu 30 Mark oder entsprechender Haftstrafe bedroht war. Gin Bewohner des Dorfes Schönberg weigerte sich, bte Strafe zu bezahlen, unb baß Gericht emschteb, baß bte landräthliche Verordnung mit dem freien Versügungsrecht über den eigenen Besitz im Widerspruch stehe.
• Ein Jubiläum, bissen bie retsenbe Welt mit großer Gevugthuung gedenken wirb, fällt in biefeß Jahr. Auf ber Wiener Weltaußstellung im Jahre 1873 hat der belgische Ingenieur Nagelmaekers ben ersten in Europa, unb zwar in Berlin erbauten Schlafwagen ausgestellt. Herr Nagel- maeferß, ber heute als Direktor ber Internationalen Schlast wagen-Gesellschaft einen weitgehenben Einfluß au«übt, hatte fich in Amerika bie damals noch unvollkommene Bauart brr
Crimson Rambler ist zu Pyramiden unb Festons verwendet. Sie tst dazu wie geschaffen. Als Einsaffnng tst fie auch vorhanden, doch tst ihr Wuchs reichlich stark. Man kann fie zwar als Etnfaffnngspflanze benutzen, muß dann aber ein großes Beet unb eine breite Einfassung haben. In letzterem Falle ift die Wirkung wahrscheinlich ausnehmend schön, da Crimson Rambler alle Blütheu nach oben schickt unb ein beinahe gleichmäßiges bunkelrotheß Biüihenbanv schaffen wirb.
Mit mehr Glück ist Rosa Wichuriana zur Einfassung verwenbet. Sie hat ein schöneß, dunkelgrüneß Laub. Rosa Wattsonia eignet fich ebenfalls, diese Rose sieht aber kränklich aus und macht keinen hübschen Eindruck.
Eine Neuzüchtung von P. Lambert, Agleia, die ber Züchter selbst ausgestellt hat, machte fich schön. Sie war über unb über mit Blüthen bedeckt. Die gelbwetßen Blumen leuchteten sehr weit. Agleia tst besser als bte gleichzeitig vom selben Züchter in ben Hanbel gegebenen Thalia und Euphrosine. Ihre B üthen sinb größer, wirkungsvoller und autzcrbem haltbarer. Agleia blühte vor ben beiden anderen und war noch schön, als diese schon an fingen abzublühen. Agleia ist eine Rankrose und blüht nur einmal.
Wer die Ausstellung auf die Rosensorten hin prüft, findet bald eins heraus: Remontantrosen find in der Minderzahl, Thee und Theehhbriden Überwiegen weit. Nur ein Aussteller hat mehr Remontant- als Theerofen gebracht.
Das Fehlen der Remontantrosen tst ein deutlicher Beweis dafür, daß fich allmählich die Anficht durchdringt: Remontant- rosen sinb nicht wehr recht zettentiprechenb. Es flieht unter ihnen einige Sorten, welche wir vorläufig nicht entbehren können, mehr als zehn find es ober kaum.
So schön bte Ausstellung tst, sie hat einen großen Nachthetl. Die Rose vermag auf bte Dauer nicht die Anziehungskraft auf bie breiten Mafien auszuüben, um bte Kosten der AuSstellungslettung zu decken. Diese tst in Folge dessen darauf gekommen, Vieles auszustellen, was in eine Rosenausstellung nicht hineingehört und waS die Rose profanilt.
Wir finden Automaten, Rutschbahn, Abends find Theatervorstellungen, Vorstellungen von Sängern und Sängerinnen aller Art. Kurz, beß Abendß ist eß nicht schön auf ber Außstellung. Man geht dann mit Groll im Herzen fort. Den Besuchern ist beßhalb nur anzuraihen, bie Ausstellung in aller F>ühe am Morgen zu burchwanbern, da find sie mit den Rosen allein.
(Practischer Rathgeber für Obst- unb Gartenbau, Frankfurt a. M-)
SA
®»i w e" J Ht sei'1 «S»* itgunfl- fahrt» W
* kerMr S.1.9-'«
auß si°rr W« veliMtähoE 0 fie no4 nad) ° viele Gräbst^, Pserbtn z» erz Herzogs v°° r ietnen baaen", W I we.bm WM unb baß 8 auf St- W beult stillt» Pl° Jußitllii-ll.
pfttb Hl kickt» un6tad)ttt auf it lein Herr in will licht Oifizitr s° hinüber, wo es c letzten Tagt flirt • Dir bim Laagm ’M ist luagtu. Wit tx itt letzte» Nu» ihtili. ist tl ih glücke, mittelst bi» in blt fck blck-n. LÜH' Arzte» nur bil fall» bi» zu bi bte sog. Stone sichtigung bet iich. Pros, ß vorher durch GabelunMlle ÄtDlpfculum tmzüchtbtn un lampt tief hiutivj tritt W stmal Atzre, Durchmfstr bi 9 Mimin, origintlltn Ut fange auch au Besonder» bi Wilern Grai sind unb fich stMreich u vrichr bebenl fitbitebenen ; Ehrend sh« Pros, ß(fl(w btrDoflfominne Unterstützung ■ rrktankvngen.
i sJ^tbo .Mner.r 'M ium
2
pezier, i ft«
^geben ist b" »chchch' ließet
7301


