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erforderlichen Maurer-, Pflaster- und
Montag d. 24 Januar 1898:
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unter a und b verzeichnete» Gehölz kann
(garantirt rein und leicht löslich)
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— Druck «ad »erlag brr vr^hlfch« «ntvnstSw-Bach- und gtrinbrndertt (Pietsch * Scheytz«) ta Ziehen.
Redaction: L. Sch eh da.
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Mufchenheim Oberbessingen Ettingshausen Fürftl. SolmT Lich. Oberförsterci
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au des Jahrhundert» Wende die Wissenschaft uns Spende, »an nimmer e» gedacht.
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Breslau zu:
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Dienstag den 25. Januar.
90 rm Buchen-, 154 rm Eichen- Scheitholz, 154 rm Buchen-, Eichen« und Nadel-Knüppel, 4200 Buchen«, 3500 Eichen- und 900 Nadel-Well-n, 162 rm Buchen , Eichen- und Nadel« Stöcke. (60 Eichen- und 30 Nadelstämme eignen sich zu Schnittholz.)
Die Zusammenkunft ist jedesmal Vormittags 9 Uhr an der Staats- bezw. Kreisstraße diesseits der Tiefenbach.
Staufenberg, 17. Januar 1898. Großh. Bürgermeisterei Staufenberg.
• Marburg, 20. Januar. Hau», Gartcu und Druckerei de» ReichStagSadgeordneteu Böckel find gerichtlich zwang»- weife verkauft worden.
♦ Hebei den Werth des Schulraazeu» veröffentlicht die -Illustriere Fraueu-Zeitnug" (Verlag von Franz Lipperheide) vor Kurzem einen sehr beherzigenSwertheu Aussatz des Dr. I. AtroS, in welchem auf den wohlthärigen Einfluß de» Schulranzen, gegenüber dem verderblichen der Schulmappe, hingewteseu w.rd. Diefelbe Zeitschrift bringt jetzt wiederum einen Aufsatz desselben Autor» über Frauen- und Kinderpflege (im Anschluß an die kürzlich in Berlin ftattgefuudeue Ausstellung), dem wir einen sehr beachtrnSwrrtheu Ausspruch über Kiudererziehung und -Pflege entnehmen. Unser ganze» Schulwesen ist gleich der Schulmappe. Sie verkrümmt und verstecht da» Kind durch einseitige Belastung de» Geisteslebens. Sie muß zum Schulranzen werden, welcher die Er- ziehungslaft aus Geist und Körper gleich vertheilt und^ dadurch gesunde Bollmenscheu heranzieht, statt getsteSgedrillter Krüppel. In der Ausstellung sehen wir TuruApparate, Spiele in Licht und Lust zu spielen, eine Auswahl, wie wir fie noch nicht kannten, als wir jung waren: Boccia, Lawn- Tennis, Croquet, Golf, Tretbball und andere. Sie find so nöthig wie Bücher und Heste sür die Erziehung, die doch noch etwas wehr ist, als bloß Schulbelehrung. So lange die Schule dem Kinde nicht giebt, was de» Kinde» ist, müssen e» die Eltern thun. Die gesürchteten Lensureu «erden dadurch nur besser. Luft, Licht und - Wasser! Ins kalte Schwimmbad mit den Kindern; e» wird ihnen bald die liebste Labe im heißen Sommer, nach der Hitze und dem Staub der Schulzimmer. Uad reichlich Wannenbäder im Winter! Auch die Haut will athmen. Die prächtigen Bade-Einrichtungen, die ausgestellt find, gehören tn der That zur „Kinderpflege". E» läßt einen tiefen Blick in eine gute Kinderstube thun, wenn der Dichter de» „Wilden Jäger", Julius Wolff, eine uralte kupferne Kinder-Badewanne ausstellen kann, auf deren Rückseite die Namen all der kleinen Weltbürger ein- gravirt find, die darin gezappelt haben, seit mehr als hu«, dert Jahren. , _ „
♦ Goldene Regel« für Radleriuue« theilt da» Berliner Sportblatt „Die Radlerin" mit, die wir unseren schöne« Leserinnen nicht vorenthalten wollen: „Glaube nicht, daß dir als Radfahrerin mehr erlaubt ist, als einem Radfahrer, nut de-halb, weil tu eine Dame bist. — Pflücke kein Obst und
Termin einzureichen. Zuschlagsfril 18 Tage. Gießen, 15. Januar 1898. Das Stadtbauamt. Schmandt.
Gegen solche Wundergabe Ist selbst Röntgen Waisenknabe, Der doch Großes auch vollbracht. Daß die Störche ost nicht wolle», Wenn fie Knaben bringen sollen, Längst uv» feste Satzung schien. Um die Störche zu bekehren Saun nun jüngst auf neue Lehre« Der Professor Schenk in Wien. Künstlich einen Menschen machte, Goethe dies in Versen brachte, Wagner, Faustens Famulu». In gewaltiger Retorte Schuf er so 'ne Menschensorte, Die man uauut' Homunculu».
Doch Professor Schenk geht weiter, Er nimmt Einfluß froh und heiter Vorher schon auf da» Geschlecht. Ob e» Mädchen oder Knaben, Alle» ist bei ihm zu haben, Allen wacht nun Schenk es recht. Meister Langbein, der war nämlich In gar vielen Fällen dämlich, Alle» Wünschen war ihm gleich. Ohne laug' fich zu befiunen, Zog er, waS gerad' war drinnen, Au» dem wohlbekannten Teich.
Chaussirarbeiten und die Thonzeug- li ferung sollen
Mittwoch drn26.Ianusr d.I.,
Bormitlags IO1/» Uhr,
öffentlich verdungen werden.
Pläne, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden zur Einsicht bei uns offen (Zimmer Nr. 7). Angebote auf Vordruck sind bis zum genannten
20
120
200
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90
30,200 60 - 10 -
Unwevfitäts - Nachrichten.
Heidelbera, 16. Januar. Zum Prorector unserer Hochschule sür das Jahr 1898/99 wurde gestern durch den großen Senat Hofrath Professor Dr. Kehrer, Dtrector der Frauenklinik, gewählt.
Bamberg, 18. Januar. Professor Dr. Heinrich Weber, Docent für Geschichte am hiesigen Lyc^um und Ehrendocwr der Universität Würzburg, wurde heute im Eapttelshause deS Domstifte« vom Schlage gerührt und blieb sofort tobt. Weber hat sich al» Kenner fränkischer Geschichte einen Namen erworben.
Würzburg, 19. Januar. Dr. Siepar in München wurde zum außerordentlichen Professor für englische Philologie an der hiesigen Universität ernannt.
Lich, den 15. Januar 1898.
Im Auftrag: Großb. Bürgermeisterei Lich.
Heller.____
mittags 2 Uhr, versteigere ich im Pfand- ™ mfb- 150 j 80/ 2,40, 2,80 Mk.
local Settersweg 11 gegen Baarzahluag: >•' ßg
1 Ptanino, 1 Klavier und 1 werth- empfiehlt
Versteigerung voraussichtlich bestimmt. Fr. Leo Nachfl, C. Herber, 70®lt6en, Seltersweg 71.
Berfteigerurrg.
Montag »<« 24. d. Mts., Nach
Kubmisfions-Vertraus bereits gefüllten Hostes.
Das nachstehende, im lausenden Winter gefällte Bau- und Nutzholz soll auf dem Wege der Submission verkauft werden und sind Gebote m verschlossenen und portofreien Schreiben mit der Aufschrift „Holzsubmisston bis spätestens den 1. Februar 1898 bei der unterzeichneten Großherzogl. Bürgermeisterei Lich einzureichen. Später eingereichte Gebote bleiben un« berücksch^g^^^ foer eingelausenen Schreiben erfolgt am folgenden Tage, d. h. am 2. Februar 1898, Vormittags 10'/- Uhr, auf dem Bürgermeisterei-Bureau in Lich, in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter.
Die Gebote sind getrennt nach Waldeigenthümer, Holzart und Sor- timent pro Festmeter und Raummeter einzureichen, und zwar ohne irden Vorbehalt. Die allgemeinen Verkaufsbedingungen, denen sich die Käufer stillschweigend zu unterwerfen haben, sind bei den betreffenden Waldeigen- thümern einzusehen oder gegen 70 Pfg. in Briefmarken von uns zu belieben.
Das Holz wird auf Wunsch im Walde vorgezeigt nach vorheriger Anmeldung bei den sub Ord.-Nr. 1 bis 9 angeführten gleichnamigen Großherzoglichen Bürgermeistereien.
Nun Professor Schenk studtrte Und es praktisch auch probirte Tödlich aber rief er: „Horch! Ja, das ist's! Ich had'ö gefunden! Ja de» Lebens künfl'gen Stunden ffiitt ich selber sein der Storch!" Wer nun künftig einen Knaben Ober will ein Mädchen haben, Der sich weiter nicht bedenk'. Um die Frage fein zu wgdn, Braucht mau nur nach Wien zu segeln, Dort besorgt'» Professor Schenk.
• Wie lange lebt bet Berliner? Diese Frage beantwortet das Stattstiche Jahrbuch der Stadt Berlin wie folgt: Bon 1000 Neugeborenen männlichen Geschlecht» sterben 32 bei der Geburt und 73 im ersten Monat ihre» LrbruS. Nach Vollendung des ersten Lebensjahre« find noch 697 am Leben. Da» zweite Jahr erreichen 652. In die Schale kommen 607. Während der Schulzeit nimmt die Sterblichkeit fortwährend ab. Sie ist am geringsten im 15. Lebensjahre. Ja bleiern Jahre sterben von den Uebriggebltebrnen nur 1,4, so daß noch 588 in» praktische Leben eintreten. Mit de« Beg n« de» Truste» deS Lebens sangt auch die Sterblichkeit cer Männer langsam, aber stetig au zu steigen. Im 20. Lebensjahr find uur noch 577 übrig geblieben, im 30. nur noch 544. Zwischen dem 38. und 39. Lebensjahr ist die Hälfte der ganzen Generation schon gestorben. Im 50 Lebensjahr
leben noch 443, im 60. 308, im 70. 181. Da« 80. Lebens-
jahr erreichen 63, das 85. 23 und das 90. 7 von je 1000 Geborenen. , . _ , _ _ „
• Die »iedergefunbene Seldkifte. Bei dem Hochwasser
im Juli war dem Handelsmann Herm. Männich in Stein bet Friedeberg am QaaiS au» jfetner Stube im Erdgeschoß ein neuer Geldkasten mit 23000 Mk. tu Geld und Papieren, zwei Sparkassenbücher über 8098 Mk und Beläge zu Bor- mundfchastSrechnungen weggeschwemmt wordev. Alle Nach- forschunge« waren vergeblich gewesen. Jetzt ist bet der Wegräumung einer angeschwrmmten Sandbauk bet TugelSdorf in dem Saude, etwa ein Kilometer von dem Hause Mänuich» entfeint, der ein halber Meter hohe und 38 Tentimeter tiefe eiserne Kasten ausgefunden worden.
Gemeinde u.Mark Bettenhausen
„ „ „ Birklar
„ Hungen
„ Langedors
„ Ltch (Bezirk Vorder-
waid n. Grotzchäuserberg) bto. (Bezirk Hinterwald)
30- 40rm
21 30
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SchtGsi«a<h*rchte*4
— Der Postdampfer „Noordlemd" der „Red Star Ni Antwerpen ist laut Telegramm am 19. Januar wohlbehalten tn Newyork angekommen.
Birkenftämme mit 2,54 fm Inh.
Eichenstämme bi» 62 cm Durchm.
Nadelstämme „ 49
I Versteigerungen.
Samstag den 5./ebruarl898,
Nachmittags 2»/8 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgerichts die den Stettin Müllet «helenten in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 17 Nr 14v"/i« — 144 qm Hofraithe in der Scheppeneck,
Flur 17 Nr. 146«/1OO — 188 qm Grab- garten daselbst
öffentlich meistbietend versteigert ^werden. Gießen, den 24- December 1897.
Großb. OrtSgericht Gießen I. A. Bogt. 347
aei ■ !■ jeier Miebi<<m flehrtftart wid KertMWrte w*4*
Visitkarten
fahre nicht auf verbotenen Wege»- eine Dame hat darin nicht mehr Recht al» ein Manu. — Ziehe Handschuhe au, nicht zu hell und nicht zu dunkel, vor Alle« aber keine enßen. — Trage einen kleinen Hut, daß du nicht gezwungen bist, deine Kopsbedeckung fortwährend vor dem Winde zu fchützen. — Bevor du auSsährst, untersuche dein Rad- denn eS macht einen ebenso schlechten Eindruck mit zerbrochene« Rad, al» mit zerrissenem Kleide heimzukehren. — In Ge« sellschaft von Herren fahre recht». — Willst du andere Fahrer überholen, thue dies auf der linken Seite. — Bist du mit einem Herrn auf der Tour und hast zu gehen, führe dein Rad selbst. ES ist leicht, ein Rad zu handhaben, aber oft unmöglich, zwei Herren zu dienen. — Eine Dame, die ihr Rad nicht vollständig in. der Gewalt hat, sollte zu Hause bleiben, oder allein fahren. Weil fie eine Dame ist, hat fie kein Recht, den Herren zur Last zu fallen. Die» hebt nicht den Damensport, eS schadet ihm. — Nimm deine eigenen Reparaturwerkzeuge mit und falle nicht anderen Radfahrern zur Last.
♦ Der gemaßregelte Klappeestorch. Die Entdeckung bei Wiener Professor Schenk bezüglich de» willkürlichen Sin- fiusseS auf die Entstehung des Geschlecht» hat bereits zu vielfachen Scherzen Anlaß gegeben. Ein reizende» Gedicht, das die weltbewegende Angelegenheit gleichfalls humorifltrch „L. N. N." von Friedrich Rüffer au»
Auf getrennt auf jeden Bezirk für sich eingereicht werden.
nab In der der Statthalter befragt wird, ob ihm bekannt fei, daß da» systematische provocatorische Anftreten Deutscher in Prag die Excesse Hervorgernfen habe, und waS der Statt- Halter zu lhun gedenke, um die alleinigen Urheber der Präger erregten Vorgänge zu beseitigen.
Prag. 20. Januar. Auf die Interpellation der Tschechen im Landtage antwortete der Statthalter Graf Coudenhooe, er habe bereits den Auftrag ertheilt, daß die Polizei schonender vorgehe. Bon einem provokatorischen Auftreten der Deutschen sei ihm nicht» bekannt. Die tschechischen Studenten sandten an den Ministerpräsidenten Gautsch eine Petition, damit den deutschen Studenten da» Farbentragen verbot en werde.
BehördlicheAnzeigen|, HolMrsteigerUNg. | i In den Waldungen der Gemeinde »teire* 1 etanfeaberg, District Birken und t-ütrCUl Schwalbengraben, kommen nachver-
Die zum Ausbau der Liebigstraße zeichnete Holzsortiment- zur Verfiel, mrderlichen Maurer-, Pflaster-und g-rung" .
mpfehlungen.
Für Hustende temiski aber 1000 Jtnguiffr die Vorzüglichkeit von Kaiser's Kruß-Caramllen (wohlschmeckende Bonbons) icher und schnell wirkend bet Huste«, Heiserkeit. Katarrh u. Berschleimnng. Größte Specialität Deutschlands, Oesterreichs und der Schweiz. Per Packet 25 Pfg.
Niederlagen bei 344
A. St G. Wallenfels, Marktplatz 21, Heinr. Wallach, Chr. Wallenfels.__
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