Ausgabe 
20.4.1898 Erstes Blatt
 
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vfficielle Empfang unterblieb auf Wunsch de- Kaiser-. Am Bahnhof halten sich zum Empfang etogefundeu: der Groß« Herzog, Prinz Karl von Baden und der preußische Gesandte. Der Kaiser trug die General-uniform der Infanterie, während der Großherzog von Baden in der Uniform etueS Generals der Marine-Infanterie erschienen war. Die Begrüßung zwischen dem Kaiser und dem Grohherzog war eine äußerst herzliche. Die Straßen, welche der Kaiser auf der Fahrt zum Schloß pasfirte, waren mit Flaggenmasten geschmückt und von einer großen Menschenmenge besetzt, welche deu Kaiser mit lebhaften Hochrufen begrüßte. Im Schloß wurde der Kaiser von der Großherzogin empfangen. Um 1 Uhr findet große Mittagstafel statt, während welcher die Capelle de- Leibgrenadter-Regiment- Nr. 109 im Parke vor dem Schlöffe concertireu wird.

6t. Privat, 18. April. Heute Mittag wurde die aus Aulaß de- 70jährtgeu Grburt-tage- de- Königs Albert von Sachsen gestiftete Gedenktafel in Rou- court am Hause Nr. 18, wo der damalige Kronprinz Albert uach der Schlacht von St. Privat übernachtete, iu feierlicher Weise angebracht.

AusUr«-»

Loudon, 18. April. Unterhaus. James Lowther fragt an, ob angesichts des anscheinend bevorstehenden Krieges zwischen zwei England befreundeten Staaten die Regierung sofortige Schritte beabsichtige, um den britischen Unterthaneu die Verpflichtung strengster Neutralität au- Herz zu legen. Balfour erwidert Namen» der Regierung, es sei allgemein Gebrauch, mit derartigen Verkündigungen bis zum Ausbruch der Feindseligkeiten zu warten. Er sehe ketuen Grund, von dieser Gepflogenheit abzugeheu.

Cardiff, 18. April. Eine Versammlung der Berg« ar bei ter von Wale» entschied stch mit großer Mehrheit gegen die Fortdauer der gleitenden Lohuscala und stimmte emmüthig für einen Apell an die Unternehmer um sofortige Lohnerhöhung um 20 pCt.

Madrid, 17. April. Die Abstimmung des Senats iu Washington wird allgemein hier als eine Erleichterung empfunden. Die Mehrheit der Preffe meint, das endlose Ebben und Fluthen der Eindrücke fange an, eine bedenkliche Rervofität zu erzeugen, je schneller die Entscheidung, desto bester sei r» für Spanien, das die Herrschaft Über fich zu verlieren beginne, wie die gestrigen Krawalle in mehreren Hafenstädten zeigen. Die Regieraug hat jede Hoffnung auf eine friedliche Lösung aufgegeben und glaubt, Mac Kinley stelle fich, al- werde er durch die öffentliche Meinung mit fortgeriffen, schüre aber unter der Hand eifrigst. Alle Kriegsschiffe erhalten Mundvorrath für 30 Tage. In einem Gespräch über die gestrigen Ausschreitungen mit dem Colontenmtoister ließ dieser folgende Worte fallen: Sie werden allenfalls die Lage nicht verschlimmern. Frkf. Ztg.

Barcelona, 18. April. Als die Bevölkerung gestern Abend den Beschluß des amerikanischen Senats erfuhr, ent­stand lebhafte Aufregung. An mehreren Stellen wurden patriotische Rufe laut. Studenten machten deu Versuch, zum amerikanischen Coniulat zu ziehen. Sie wurden jedoch zer­streut. Auch aus Valencia werden patriotische Kundgebungen gemeldet. Irgend ein Zwischenfall kam nicht vor.

Rewyork, 18. April. Die republikanische Preffe entfaltet eine lebhafte Agitation gegen den Beschluß des Senats und fordert Mac Ktuleh auf, den Beschluß zurück« zuweiseo, der fich in erster Linie gegen die Pofittou de- Präfideuten richte. Iu ernsten politischen Kreisen glaubt mau, da- Repräsentantenhaus werde fich ablehnend verhalten, um Aufschub zu gewinnen, welcher auf die aufgeregten Ge- müther beruhigend wirken werde.

New-Bork, 17. April. Der Senat nahm mit 67 gegen 21 Stimmen die Resolution an, der zufolge die Unab­hängigkeit Cuba» anerkannt und der Präfideut ange­wiesen wird, sofort der spanischen Macht auf der Insel ein Ende zu machen, eveut mit Waffengewalt. Die Resolution erklärt ausdrücklich, daß die Vereinigten Staaten nicht die Annection Cubas beabfichtigeu, und spricht fich, nach einem Amendement Turpie, für die Anerkennung der cubanischen Republik au». Da» Repräsentantenhaus wird diese Resolution unannehmbar finden und da- Conferenzcomilü wird fie zweifel­los sehr mildern. Präsident Mac Kinley betrachtet die An­erkennung der Unabhängigkeit Cuba» lediglich als eine Function der Executive und ist über da- Vorgehen des Senats sehr verstimmt. Da» Amendement Turpie, über daS man be­sonder» abfttmmte, wurde mit 51 gegen 37 Stimmen an- genommen. Frkf. Ztg.

Washington, 17. April. In der cubanischen Frage dürfte es voraussichtlich zu einem Conflict zwischen den beiden Hausern kommen. Anzeichen deuten darauf hin, daß ein starker Protest dagegen erhoben werden wird, daß durch die Legislative die Unabhängigkeit der cubanischen Insurgenten- regierung anerkannt wird.

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Mieten, den 19. April.

Bon der Universität. Der außerordentliche Proseffor der vergleichenden Sprachwiffenschaft, Bartholomä, hat einen Ruf al» Ordinarius an die Universität Gießen als Nachfolger des Herrn Prof. v. Bradke erhalten.

* Verlegung der Gemeiadesteuerziele. Se. Exc. Staat»- Minister Dr. Finger hat auf die Anfrage de» Herrn Ab­geordneten Köhler (Darmstadt) da» Folgende erwidert: Der am 4. November 1895 in Gießen stattgehabte fünfte Städte­tag bat mit Rücksicht auf die mit der verspäteten Ausgabe der Gemeindrsteuerzettel verbundenen Mißstände beschlossen, die Großherzoglicke Regierung zu ersuchen, die durch Ministerial- Amtsblatt vom 21. October 1874 auf die Monate April, Juni, August, October, December und Februar festgesetzten Gemeindesteuerziele auf die Monate Mat, Juli, September,

November, Januar und März zu verlegen unter entsprechender Abänderung der StaatSsteuerziele. Da» Ministerium des Innern bat auf die Namen» de» Städtetag» von dem Herrn Oberbürgermeister Gnauth in Gießen vorgelegte Eingabe dem­selben erwidert, daß e» gleichfalls die Verlegung der Steuer- erhebuugSziele für wünschenSwerth erachte und demgemäß mit dem Ministerium der Finanzen wegen Abänderung de» Ge­setze» vom 29. August 1874 in» Benehmen treten werde. Da» Ministerium der Finanzen hat auf deSfallfige», die Wünsche des StädterageS befürwortendes Ersuchen erwidert, daß es nicht anstehen würde, fich für die fragl. Vertauschung au-zusprecheu, wenn eS mit deren Durchführung die Erreichung des augestrebreu Erfolg» als gefichert betrachten könne. Die» fei jedoch nicht der Fall au» folgenden Gründen:

1) In den seitherigen Verhandlungen seimehrfach nach­gewiesen, daß seither die Aufstellung und Feststellung der Gemeinde-Voranschläge vielfach so verspätet statt- gesunden habe, daß den Steuercommiffariaten die für die einzelnen Gemeinden zum Ausschlag zu bringenden Summen der Gemeindesteuern nur so verspätet mitgrtheilt werden könnten, daß ein recht­zeitiger Ausschlag gar nicht mehr möglich war.

2) In Folge der in dem Einkommensteuergesetz zur Ein­führung gelangten Declaration-Pflicht für die Ein- kommensteurrpflichtigen erster Abtheiluug habe fich in allen Steuercommiffariaten, namentlich aber in den­jenigen der größeren Städte, da» Geschäft der Ein- kommeusteuerregultrung, wegen der uuverhältniß- mäßig großen Anzahl der einlaufenden unrichtigen und unbrauchbaren Einkommensteuererklärungeu so sehr erschwert und so zeitraubend gestaltet, daß mit Sicherheit auf einen so frühzeitigen Abschluß nicht mehr gerechnet werden könne, daß eine Fertigstellung de» GemeindesteuerauSschlag» für die größeren Städte alljährlich bi» zum 1. April in Aussicht genommen werden könne. In vielen Steuereommiffariat»- bezirken habe seither schon die RcclamationSfrist um einen halben bi» sogar drei Monate erstreckt werden müffev, weil die Ausgabe der StaatSsteuerzettel nicht rechtzeitig, sondern entsprechend verspätet statt- gesunden habe, trotz der den größeren Steuer­commiffariaten zugewiesenen besonderen Aushilfen. Da» Ministerium der Finanzen ist im Hinblick auf die vorstehend geschilderten Verhältnisse zu der An­sicht gelangt, daß zur Zeit vou der wiederholt uachgesuchteu Vertauschung der Erhebungsziele abzu- sehrn, und eine Beseitigung der in den größeren Städten bezüglich der Erhebung der Gemeinde­umlagen unverkennbar hervorgetretenen Mißstände auf anderem Wege zu erstreben sein dürfte. Nach seiner Ansicht dürfte eine wesentliche Befferung in einfacher Weise dadurch herbeigeführt werden können, daß die Gemeindesteuern fernerhin nicht mehr in sech», sondern in fünf Zielen auSgeschlagen und die Er­hebung de» ersten Ziel» auf den Monat Juni fest­gesetzt würde, in welchem seither bereit» da» zweite Ziel erhoben werden sollte. Hiermit würde sofort der seither saft regelmäßig eingetretene Mißstand be­seitigt, daß bet AuStheilung der Gemeindesteuer- zettel bereit» zwei Ziele fällig waren, somit ein Drittel der Iahre»steuer auf einmal bezahlt werden sollte uud dieser Betrag bei Nichtzahlung gleichzeitig in Beitreibung genommen würde. Der Au-schlag in fünf Zielen hätte allerding» die Folge, daß in jedem der fünf Ziele Vio des ganzen JahrrSbetragS mehr zu bezahlen wäre als bei der Erhebung in sechs Zielen. Von besonder» drückenden Folgen könne dieser aber nicht wohl fein, wie dieses schon die Thatsache beweise, daß abgesehen von Gießen seither schon der Ausschlag und die Erhebung der Gemeindesteuern in Oberheffen in vier Zielen statt­gefunden habe, ebenso im Kreise Groß-Gerau. Auch in den Landgemeinden sei seither schon die Bei­treibung der ersten Gemeindesteuerziele in der Regel biS nach der Ernte verschoben worden.

Da» Ministerium des Innern ist geneigt, dem Vor­schläge de» Ministeriums der Finanzen, allgemein den Aus­schlag der Gemeindesteuern in fünf Zielen mit Bestimmung de» MonatS Juni als ersten ErhebuugSmonat festzusetzen, beizustimmen. Den Steuercommiffariaten würde hiernach auf- gegeben werden, unter allen Umständen, rechtzeitige Fest­stellung der zum Ausschlag kommenden Summe vorausgesetzt, die Fertigstellung de» Gemeindesteuerausschlags alljährlich bi» zum 1. Juni zu vollziehen. Sollten fich hierfür im einzelnen Falle besondere Schwierigkeiten ergeben, so wird durch aus­nahmsweise zu gewährende Aushilfe auf einige Monate Ab­hilfe geschaffen werden.

Kür Nadfahrer. Wir wollen nicht uuterlaffen noch­mals au dieser Stelle darauf aufmerksam zu machen, daß die Bestimmungen der neuen Radf ahrordnnng am 1. Mai in Kraft treten. ES empfiehlt fich daher, um au diesem Tage im Besitze der neuen Radnummern und Legitimations­karten zu sein, al»balb auf dem Meldebureau Großh. Polizei- amt» die Anmeldung zu machen bezw. den Antrag hierzu zu stellen.

Technischer Verein. Am verflossenen SamStag und Sonntag hielt der hiesigeTechnische Verein" da» Fest der jährlichen Wiederkehr seiner Gründung ab. Dem Cammer» am SamStag Abend ging ein Festesten im Hotel Einhorn voran». Am Sonntag Vormittag sah man ein an­sehnliche» Häuflein hiesiger und auswärtiger Techniker durch die Stadt ziehen, um die Sehenswürdigkeiten Gießen» zu beaugenscheinigen. Den Schluß der Besichtigungen bildeten die Hehligeustaedt sche Maschinenfabrik und die oberhesfische Elsenbahnwerkftätte. Am Nachmittag unternahm der Verein mit seinen Damen und Gästen trotz eer zweifelhaften Witte­rung eine Wagenfahrt nach der Burg Gleiberg, von wo die Theilnrhmer, nachdem fie auf dem Rückweg dem Windhof

noch einen Besuch abgestattet hatten, mit Lampions in später Abendstunde m ihr Beremslocal, Restaurant Kaiserhof, zurück- kehrten. Möge der junge Verein noch recht viele Jahre seinen Gründung-iag feiern.

Radfahren. Unsere Notiz in voriger Nummer über daS am Sonntag stattgehabte VersuchSreuueu der Traiuirschüler find wir nunmehr in der Lage durch Bekannt­gabe der Resultate zu ergänzen. (Wir bemerken dabei, daß lediglich an» Versehen die Zustellung einer Berichterstatter- karte unterblieb.) E» wurde mit Ausnahme eine» Rennen» nur die Herrenfahrer-Concurrenz bestritten, da die erwarteten Berufsfahrer in Folge de» in der Nacht vorher niederge­fallenen Regen» am Start nicht erschienen waren. Ausge- fahren wurden: 1. Erö f f nuu g S sahr en 2000 Meter = 5 Runden. Erster: Ludwig Opel-Gießen 3,17*/,, Zweiter: Carl Duill-Gießen 3,18, Dritter: Carl P iankuch e - Gießen 3,182/6. 2. Reccordfahreu (offen für Berufs­fahrer) 1000 Meter 2,/3 Runden. Erster: Franz Ver­hetz en-Frankfurt a. M. 1,62®/,, Zweiter: Rümpfet» Frankfurt a. M. 1,52*/,, Dritter: Willy Laufer-Castel 1,53V,. Verhetzen lag bi» in die letzte Curve an zweiter Stelle, siegte aber durch kräftige» Spurten mit zwei Längen. Kämpfer ging bei der zweiten Runde scharf vor und erreichte 15 Längen Vorsprung, der aber von den Gegnern sehr bald nachgeholt wurde. 3. Hauptfahren 2800 Meter ----- 7 Runden. Erster: Ludwig Opel-Gießen 4,39*/ Zweiter: Carl Duill Gießen 4,40, Dritter: Carl Psanknche- Gießen 4,40V». Da» Rennen gestaltete fich al» daS de- stritteudste und intereffanteste de» Tage». 4. Vorgabe­fahren 2000 Meter 5 Runden. Erster: Ludwig Opel- Gießen (0 Meter Vorgabe) 3,42/», Zweiter: Carl Duill»- Gießen (60 Meter Vorgabe) 3,4®/,, Dritter: Carl Pfau- kuche-Gteßen (90 Meter Vorgabe) 3,5 V». Bei den Herreufahrern merkte man bei allen Rennen die Schule Ver­hetzen» und ist besonder» deren sichere Haltung und deren ruhiges und dabei doch gewandtes Fahren hervorzuheben.

Concerl de? Akademischen GesaugvereiaS em 3. Mai im Cludsaal. Unserer gestrigen Notiz können wir heute schon htnzufügen, daß daS Programm des Abend» au» zwei kürzeren, aber hervorragenden Chorwerken bestehen wird. In beiden find größere Soloparthien zu besetzen, wozu nur erst- klaffige Künstler in Aussicht genommen sind- außerdem wird noch ein Jnstrumentalsolist mitwirken. Trotzdem da» Coucert zu deu bedeutenderen zu zählen ist, hat man doch von einem hohen Eintrittsgeld abgesehen, den Sperrsitz auf Mk. 2.60, einen Galerieplatz auf Mk. 1.50 festgesetzt, um ein ganz volle» Hau» zu erziele». Bei Herrn Challier, der auch die Arrangement» diese» Konterte» übernommen, können heute schon Vormerkungen auSgeführt werden. Da» Programm wird in den nächsten Tagen veröffentlicht.

Lotterie. Der Oberfechterei de» Hessischen Fecht- vereinSWaisenschütz- wurde die Erlaubniß ertheilt, zur einmaligen Veranstaltung einer Geldlotterie im Jahre 1898. Die Erträgnisse derselben sollen dazu verwendet werden, in der Stadt Mainz einKinderheim" zu errichten, da» armen und hilfsbedürftigen Halbwaisen eine Heimstätte bieten soll. ES dürfen bet dieser Lotterie nicht mehr als 150 000 Loose zu 1 Mk. daS Stück verausgabt werden und 50 pCt. müssen zu Geldgewinnsten ausgegeben werden. Der Vertrieb der Loose wurde aber für da» ganze Großherzogthum Heffcn gestattet.

Beförderung vou Fahrrädern. Wie jetzt als bestimmt verlautet, soll bet Inkrafttreten des Sommersahrplans ab 1. Mat bei besonderen Schnell- und Personenzügen auf allen Bahnstrecken, die einen ungewöhnlich starken Verkehr habe ', ein Packbetwagen eingeschoben werden, der speciell für Unterbringung und Beförderung der Fahrräder vorgaseheu ist.

Eine für Viehhändler sehr wichtige Bestimmung ent­hält der neue, soeben in Kraft getretene deutsche Ei sen- bahntarif für die Beförderung von lebenden Thiere», Theil 1. Während bisher lebende Thiere an Sonntagen behufs Verladung nach e'ngeholter ort-polizeilicher Erlaubniß angetrteben werden konnten, werden vom 1. April d. I. ab an Sonntagen und F-sttagen außer Hunden keine lebenden Thiere mehr Seiten» der Eisenbahn > zur Beförderung äuge- Hommen werden. Ausnahmen können jedoch durch die zu­ständigen köngl. Eisenbahnverkehrs - Jnspectorea zugelaflen werden.

Trotz verregneter Ostern steht uns doch der schönste Sommer bevor, eine Nachricht, die gewiß Jeden mit Freude erfüllen wird. Der diesjährige Sommer soll so schön werden, wie er seit Jahrzehnten nicht erlebt worden ist; sonnenhelle Tage, blauer, klarer Himmel und nicht übermäßig hohe Temperatur. Es wird kein schöner, nein, der schönste Sommer werden. Und wer freute fich dessen nicht? Wohl Jeder! Unsere Gartenrestaurateure, die Hoteliers dec Sommerfrischen und vor Allem die Ausflügler und jeder Einzelne, dem nach des Jahres Mühe und Last ein Monat des Urlaubs winkt. Nun wird man fragen, wem denn diese freundliche Nachricht zu danken ist. Einzig und allein der Rührigkeit des Comitv» der Wiener Jabtläum» Ausstellung! Diese» ComitL hat fich nämlich an sämmtliche meteorologische Anstalten de« Kontinent» und an alle berufenen Fachmänner um eine wissenschaftlich begründete Prognose für die Witter- ung»verhältniffe de» diesjährigen Sommer» gewandt. Ein Elaborat, dem die Beobachtungen der sämmtlichen Anstalten der Hauptstädte zu Grunde liegen, besagt, daß in diesem Jahre die Erde unter der Regentschaft der Sonne stehe und diese heuer in weit geringem MaßeFlecken" zeige, als in den vorhergegangeuen Jahren. Auf Grund dieser Thatsache» und mit Hilfe nicht näher zu erörternder Berechnungen ge­langte man zu der begründeten Annahme, daß die Monate Juni, Juli, August uud September ein dauernd schönte Wetter aufweisen werde».

Wahluachrichteu. Secretär Wenck, der Candidat der National-Socialen im Wahlkreise Friedberg, wird bis zu

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