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19.1.1898 Erstes Blatt
 
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|eirtn Ernst Balser, Geh.-Hofrath Behaghel, Alfred Bock, $i)<obot Hauback und Mufikdtrrctor Trautmano. Die Ml der Mitglieder beträgt biS jetzt 110 (darunter 18 Damen). Im weitere Mitglieder zu gewinnen, soll in allernächster Hclt eine Liste in Umlauf gesetzt werden. Da- nächste (zwei ') goicert wird am 27. Februar tm Saale des GelellichastS» Irkins stattfindeu unter Mitwirkung der Herren vr. Ludwig kMner aus Köln, König!. Mufikdirector Julius Spengel vs Hamburg, Musikdirektor Trautmann und de» Frauen« Sore« de» Akademischen Gesaugverein».

Bottrag. Am Freitag Abend fand vor stattlicher eifammlung in der Aula de» UniverfitätSgebaude» der erste :r angekündigten Borträge über die neueren Ausgrabungen yfi griechischen Boden de» Herrn Professor vr. Sauer ast. Sah man schon dem ansprechenden Thema Über Schlie- auns Ausgrabungen und die hellenische Urzeit mit ge« amnter Erwartung entgegen, so wurde diese durch den sichten, durch zahlreich auSgewählte Illustrationen erhellten ortrag im höchsten Maße befriedigt, ja übertroffen. Kurz uit klar entwarf Herr vr. Sauer ein Bild jenes seltsamen ranne», bei dem sich ideale Schwärmerei mit realistischer Nüchternheit glücklich verband, der sich vom Schatzgräber zum pLadlichsten Alterthumkforscher erhob und der Welt jene ge« a Itige Epoche der mhkenischen Cultur vor Augen zu stellen iginn. Der Jugeudtraum wurde de» Mannes Ideal, die Mtte der gewaltigen Kämpfe der JltaS za finden und au» he Schutt von Jahrtausenden wieder erstehen zu laffen. n) nur dieses sein Ideal im Auge, arbeitete der geniale fo sicher, frei von gelehrtem Skrupel, geleitet von dem richtigen Zll ßinkt, an seinem Leben-werk, da» zu Ende zu bringen hfl Geschick ihm nicht erlaubte, sondern das erst seinen üahfolgern gelang, die fanden, waS Schliemann nicht hate und auch nicht suchte, daß Troja auch eine Stätte, Ha TirhoS, Mhkenä oder wie jene Jnselstadt GraS bt KopatS'See, fei und somit ein Zeugntß jener Eultur, Itt sich von Kreta bi» nach Thesialieu, von Eypern bi» nach ßiniliea erstreckte. Go erhielt man ein lebendige» Bild von Wiemann» Werk und der mykeaischen Culturepoche, und »o hl Jedermann, der diesem Bortrage beiwohnte, wird den b»menden von ähnlichem Inhalte allseit» empfehlen können, umeutlich aber sei die Studentenschaft darauf aufmerksam Macht, diefeu wahren Genuß denn e» ist ein solcher sh nicht entgehen zu laffen.

♦♦ Hebet die Lage M DentschthnmS in Oesterreich hl-sch gestern Abend inStein'S Saal" H:r<vr. Wastiau loi einer gut besuchten, vorwiegend auS Studenten bestehen« km Versammlung. Er zeichnete in etwa einstündiger Rede lie Gefahren, welche dem Deutschthum in dem vtelsprachigen Merffaat Oesterreich-Ungarn von allen Setten drohen, wie umentlich die Tschechen in Böhmen mit einer Ausdauer, die l« Deutschen in Verfechtung ihrer heiligsten Interessen ab. ,-tzt, an ihrer Ausbreitung über die ihnen bt-her gesteckten ßr-knzen arbeiteten und auf alle mögliche Art und Weise lai Deutschthum zu unterdrücken suchten. Er beklagte de« I-Lbers, daß früher hervorragend deutsche Namen, der Adel, p sogar der deutschsprecheude Cleru» sich als Gegner der beatschen hiustellten. Fast den gleichen Anfechtungen, wie von betten der Tschechen, seien die Deutschen ausgesetzt durch > l t Polen, Kroaten, Sloveuen, Italiener. All' diesen, 10 Mil« Ionen Deutsche in Oesterreick mit Untergang bedrohenden An« Achtungen gegenüber sei eine Organisation zu deutschen völkischen bchntzvereinen ein Gebot der Nothwendigkeit der Selbst- chaltung- Redner wies nach, wie winzig sich der Zu« »NNmenschluß der Deutschen im Gegensatz zu demjenigen der tsihechen rc. darstelle- er bezeichnete es al» Pflicht der ktt ichSdeutscheu, den Brüdern in Oesterreich helfend beizu- tethen, denn die Agitation de» Slaventhums erstrecke sich uai herüber zu uuS. Die Badeni'sche Sprachenverordnung «hi ein dreister Angriff auf daS deutsche Volk, eS müsse nicht tm die Aushebung dieser Sprachenverordnung, sondern auch Ikffsrbert werden, daß die deutsche Sprache als >L>taatssprache ksttgelegt werde. Die deutsche Presse in Oesterreich, soweit si nicht zu derverjudeten" gehöre, und die deutschen Ber« tmbe bedürften dringend unserer Unterstützung. Redner behexte in von Beifall begleiteten Schlußworten die Der« ummlung auf, mit einzustehen im Kampfe für die Erhaltung kB DeutschthumS. Die Versammlung, die mit einem Hoch ii|| Se. Majestät den Kaiser eröffnet wurde, schloß mit dem belang de» LiedesDeutschland, Deutschland über Alles!"

Die Bogel« und Geflügel-Ausstellung, welche der Verein te Bogel« und Geflügelzucht füc Gießen und Umgegend zu «manstalten beabsichtigt, ist nunmehr gesichert. Die Bor« Iwttungen lassen erwarten, daß diese Ausstellung nicht nur

ein Bild unserer heimischen Zucht geben wird, sondern daß die Veranstaltung auch für weitere Kreise Anziehungskraft auSübt. Es wird beabsichtigt, damit Special-AuSstellungen, z. B. von Papageien rc., zu verbinden nnb hofft man, darin Eollectionen vorführev zu können, welche in der Reichhaltig- feit den Vergleich mit jedem zoologischen Garten aushalten.

Bottrag. Die von Physiker Amberg zu seinen Bor« trägen benöthigtcn Apparate und Instrumente treffen morgen früh per Bahn hier etn. Dieselben sollen einen Werth von 78000 Mark besitzen und füllen einen besonderen Eisen­bahnwagen.

Die hessische Schotusteillseger.Zunung hat in Verbindung mit den Schornsteiufegermeistern der größeren Städte des GroßherzogthumS bei der Zweiten hessischen Ständekammer auf die von sieben Schornstetnfegergesellen im November 1897 bet gen. Volk»Vertretung eingereichte Vorstellung wegen Nru« eintheilung der Kehrbezirke rc. eine Gegenvorstellung an die Zweite Kammer gerichtet. In derselben wird unter Entkräftung der jenseitigen Vorstellung gebeten, letzterer die landständtsche Befürwortung zu versagen, da u. A. auch die Nettoeinkünfte der Meister weit hinter den behaupteten Sätzen zurückbleiben.

Selaodeerwerb. Maurermeister Pfaff kaufte den Eckbauplatz au der Hammstrahe und dec neuen Verbindung»« straße, welche gegenüber der Unterführung an der Westanlage die Hammstraße mit der Lahnstraße verbindet. Kaufmann Bieker erwarb den in der Plockstraße gelegenen Labroifse'schen Garten für den Prei» von 30000 Mk.

* Nie stirbt bLudenteuweise! Unter diesem Titel erschien vor etwa Jahresfrist eine Sammlung humorvoller, herzer­frischender Gedichte aus dem studentischen Leben, die schnell in akademischen Kreisen heimisch wurde. Dem Herausgeber derselben ging nun vor Kurzem eine, dem bekannten Jenenser Burschenschaftsdenkmal nachgebildete, künstlerisch vollendete Miniaturstatuette in Bxoncrguß mit der Widmung zu: Pros. K. L. Barthels, dem Herausgeber von Nie stirbt Studentenweise!" gewidmet von mehreren feuchtfröhlichen Musensöhnen- Jena, 189 7.- Es ist dieses ein erfreuliche» Zeichen dafür, daß selbst In unserer materiell gesinnten Zeit, bei unserer auf- strebenden Jugend immer noch Sinn und Anerkennung vor« Händen sind für ideellere Güter und Bestrebungen._________

Eingesandt.

Gieße«, 18.^J«nuar 1898.

Die Herren Oberlehrer und Direktoren unserer Schulen werden freundlichst gebeten, an geeigneten Nachmittage^ den Unter­richt ausfallen zu lassen, damit unsere Kinder die Eisbahn genügend benutzen können. ~r

Nachdem die Anregung zu einer verleguna des neue« Aeiedhofs aus den Rovberg jenseits der Main-WefercBahn in Ihrem geschätzten Blatte einmal gegeben worden ist, möchte es mir erlaubt sein, auch meine Meinung zum Ausdruck zu bringen. Ich ergreife die Gelegenheit umso lieber, als ich schon früher mir Gedanken darüber gemacht habe, daß dieser Platz nicht von vorn­herein für den Friedhof von unseren Stadtoätern in Aussicht ge­nommen wurde. Ich sagte mir, da doch die Wahl an und für sich nicht schwer fallen konnte, daß wohl der Untergrund auf der west­lichen Sette des Roddergs als nicht geeignet befunden worden war. Nunmehr bin ich aber hierin irre geworden. Ich glaubte annehmen zu dürfen, daß der Herr Einsender deS ersten Artikels die soweit definitiv erledigte Platzsrage nicht mehr angeschnitten hatte, wenn er nicht bestimmt wüßte, daß der Untergrund des Rodbergs auf der von ihm vorgeschlagenen Sette genau derselbe wäre, wie auf der von der Stadt in Aussicht genommenen. Daraufhin habe ich mir nicht die Mühe verdrießen lassen, mich selbst im Bahneinschnitt da­von zu überzeugen, daß eine gleiche Formation hüben wie drüben vorhanden ist, und da muß ich sagen, daß ich es unter diesen Um­ständen aufs Höchste bedauern würde, wenn man, obwohl noch kein Spatenstich gelhan ist, krampfhaft an dem einmal gefaßten Beschluß festhieite. Der eventuelle Einwand, daß bereits Ländereim auf der DteSsette erworben feien, kann doch nicht bet einer für die Stadt Gießen lo eminent wichtigen Sache ernstlich in Frage kommen. Es werden diese Landstücke überdieß den dafür grzahlt..n Preis immer auf bi Ingen, und dann halte ich eS für keinen Fehler, wenn sich in der Hand der Stadt möglichst viel Ländereien um Gießen herum befinden. Der steigende Grundstückswertb wird sich mit den Jahren immer intensiver fühlbar machen. Der Nutzen, der hieraus noth- wendiger Weise entsteht, kommt bann besser dem Gemetndewesen al6 privaten Spcculationen zu Gute. DoL hiervon abgesehen, würden, wenn der Friedhof auf die andere Sette de8 RodbergS käme, größere Summen gespart. Lor Allem ist da der Grunderwerb ein wohl­feilerer, und es fiele auch der kostspielige Cbausfcedau, der beim be­stehenden Projekt nothwcndtg wa e, fort. Meines Erach'ens dürfte aber, selbst wenn die Anlagekosten sich höher stellten, gegenüber dem Lortheil, den Friedhof nahe und sozusagen doch nicht bei der Stadt zu haben, nickis davon abhalten, einen folgen Platz zu wählen. Je weiter man in die Zukunft schaut, desto besser ist es; da» gilt vor­nehmlich für ein stark aufstrebendes Gemeinwesen, wie es unsere Stadt Gottlob ist. Ich gebe eS gern zu, daß es für die Betheiligten Hut ist, ihre zum öffentlichen Ausdruck gebrachte Meinung tm letzten

Moment umzuänbern, aber würde dies geschehen zum Wohle ihrer lieben Stadt Gießen, sie setzten sich damit ein Denkmal groß und schön und ewig dauernd, wie der Stadt zugewandte Dorthetl.

Civii.

Verkehr, Cxmb* tmfc VoLk-wirthschafi-

Ufcm, 18 Januar. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochemnarkt kostete: Butter vr. Pfd. .* 0,80-0,95, Hübnereter pr. St. 7-8 4,2 St. 00CO Ar Enteneier 1 St l00 H, Gänse eicr pr. ©L 0000 4, Käse pr. St.49 4. Ääfemahe pr. St. 3 H Erbsen pr. Ltter 18 Linsen pr. Liter 32 Tauben pr. Pa«, X 0,60 biS 0,00, Hühner pr. Stück 0,90 bi» 1,10, Hahnen pr. StÜL JL 0.601,00, Enten pr. Stück X 1,60-2,00, Gänse pr. Plmtt X 0X00,60, Ochsenfleisch pr. Pfd. 66-74 H, Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd- 60-66 H, Schweinefleisch pr. Pfd. 72 bis 76 4, Schweine fleisch, gesalzen, pr. Pfd. 80 i, Kalbfleisch pr Wb. 60-64 Hammelfleisch pr. Pfd. 50-66 H, Kartoffeln pr 100 Kilo 6,(0 bti 6,00 X, Weißkraut pr. Stück 0- 00 H, Brokbeln pr. 6cntnc: 6^00,00 X, Milch pr. Liier 16 A-

Neueste Nachrichten.

Depeschen bc8 BureauH:rolb".

Berlin, 18 Januar. W;gea de» Denkmals sür die Märzgefallenen hat der Magistrat in seiner gestrigen Sitzung eingehend vxrhaadelt. DemLocal-Anzeiger" zufolge soll ein Eomprorniß mit der Stadtverordneten Versammlung in der Weise erzielt werden, daß der Mafistrat dem bekanoten Beschluß der Stadtveroidaeten zwar beitdit, die Einweihung de» Denksteins aber nicht am 18. März erfolgt.

Wien, 18, Januar. Sämmiliche Blätter besprechen die gestrige Erklärung der R egierung im Prager Land« tage noch ziemlich reservirt. Die offiziellen Journale rathen den Deutschen, die Propofitionen der Regierung avzuaehmev, dagegen eonstatiren die liberalen Blätter, daß die Regie« rungSerklärung weder auf deutscher, noch auf tschechischer Seite befriedigt und als absolut unzulänglich gefunden wurde, somit eine Besserung der Lage nicht herbeigesührt werde. Urbrr die weitere Stellungnahme der Deutschen im Land­tage ist noch keine Entscheidung getroffen. Ein eudgiltiger Entschluß über die Frage des Austritt» aus dem Landtage wird bei der Verhandlung deS Schleflnger'ichea Anträge» auf Aufhebung der Sprachenverordnung erfolgen.

Prag, 18. Januar. Die hiesige deutsche Studenten­schaft richtete an den Ministerpräsidenten Gautsch ein Telegramm, in welchem sie die Gefahren der Lage der deut­schen Studenten in Prag eingehend schildern und erklären, der deutsche Student in Prag sei vogelfrei, falls die Regier­ung nicht für raschen und ausgiebigen Schutz desselben Sorge trage. Die Studentenschaft müsse Prag verlassen und die Universitäts-Verlegung nach einer anderen Stadt Alt-Böhmens mit allen Mitteln verlangen. Abends wurden in der Stadt abermals Studenien von Tschechen überfallen, und nur durch rasche Flucht konnten sich dieselben retten.

Aaeoua, 18. Januar. Wegen der Erhöhung des Brobpreises kam es gestern hier zu ernsten Unruhen. Etwa 200 Frauen zogen vor da» RathhauS und verlangten vom Bürgermeister Maßregeln gegen diese Bertheuerung. Oie Vrripreckungen deS Bürgermeisters beruhigten die Frauen nicht. D eselbea warfen die Fenster des RathhauseS ein, so oaß Militär zur Hilfe requirtrt werben mußte, welches die Menge auseinander trieb. 31 Verhaftungen wurden borgt« kiommen. Mehrere Personen wurden verwundet. Abends waren die Straßen mit Truppen besetzt.

Pari», 18. Januar. DaS RegierungSorganSoir" meldet, Zola beabsichtige als Zeugen den Grafen Münster und den Botschafter Tornteilt namhaft zu machen und deren eidliche Vernehmung darüber zu verlangen, daß DriyfuS weder mit Deutschland noch mit Italien Beziehungen hatte. Dies scheint die Haupturfache der Verzögerung der Einleitung des ProceffeS zu fein. Da« gestrige Nebelwetter erleichterte ten vom Quartier Latin kommenden Studenten allerlei Ge­waltacte. In der Rue Bioienne, wo Strohpuppen Zola und Dreyfus darstellten und bejohlt wurden, tarn es zu eine« Zusammenstoß mit der Polizei.

Pari», 18. Januar. Gestern haben in vielen Städten, besonders in Bordeaux und Nancy große Massenkund­gebungen stattgefunden.

WB. London, 18. Januar. Hicks-Beach hielt gestern ) Abend in der Handelskammer zu Swansea eine Rede, \ worin er ausführte, England wünsche, ba& China nicht ein i Object für G bietserwerb, sondern ein offenes Thor für den i Welthandel sei. Die Regierung sei fest entschloffen, dafür ' zu sorgen, wenn nöthig, sogar mit Gefahr eines Kriege», daß das Thor nicht England verschlossen bleibe.

ehördlicheAnzeigen

Verdingung.

Die zum Ausbau der Liebigstraße irßarderlichen Maurer-, Pflaster- und Wussirarbeiten und die Thonzeug- lchrung sollen

Mittwoch d,n26.Ian««r d.I.,

Vormittags IOV2 Uhr,

Wrntlich verdungen werben.

Pläne, Arbeitsbeschreibung und SVingungen liegen ro^renb der rwnststunden zur Einsicht bei uns >ssiin (Zimmer Nr. 7). Angebote m Vordruck sind bi» zum genannten Lsrmin einzureichen.

ZuschlagSfrist 18 Tage.

Bietzen, 15. Januar 1898.

Das Stadtbauamt.

Schmandt. 709

| Versteigerungen.

Holzverkanf

io brr Mig!. MlkMttki Krofdorf Dienstag, den 584. Januar 189S, Vormittags IO Uhr, in der Freund scheu «astwirthschoft zu Krofdorf, Schutzbezirk Waldhau», Distrikt Schotteuholz 39 und 41: Eichen: 14 rm Sckeit und Knüppel, 38 rm Reiser; Buchen: 441 rm Scheit und Knüppel, 485 rm Reiser. Dittriet 40 Kletteubergerhardt (an der Försterdienstwiese): Buchen: 200rm Scheit und Knüppel, 335 rm Reiser. Distrikt 51 junger Lichtenberg (Ab­trieb) : Buchen: 38 rm Scheit und Knüppel, 93 rm Reiser; Erlen: 2 rm Knüppel, 4 rm Stockholz, 14 rm Reiser. Distrikt 52d Lichten­

berger Stangenholz (Durchforstung an der Kirchverser Grenze): Eichen: 20 rm Reiser; Buchen: 268 rm Reiser; Fichten: 1 rm Knüppel, 35 rm Reiser.

Der Königliche Oberförster: __________Busold._______700

Versteigerung.

Montag de« 24. d. Mts., Nach mittags 2 Uhr, versteigere ick im Pfand- local Seliersweg 11 gegen Barzahlung:

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Versteigerung voraussichtlich bestimmt. Gießen, den 18. Januar 1898.

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