Ausgabe 
18.8.1898 Zweites Blatt
 
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Alten - Buseck, den 17. August 1898.

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wir innigsten Dank.

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®rucf und Brrlag der vrühl'schen Universttät»-Buch« und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen.

Z>ie heutige Mummer umfaßt 10 Seiten

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Sobald ein neuer Weltbürger das Licht der Welt erblickt und seine Existenz durch die bekannten lieblichen Töne die Stimmlage ist meist noch nicht mit Sicherheit zu ermitteln mit entsprechendem Nachdruck documentirt hat, werdenMama und Papa" vor die wichtige Frage gestellt: Womit soll er ernährt werden? Die beste Antwort, die darauf gegeben werden fannr ist die: Mit Knorr's Hafermehl, das über 200000 Kinder regelmäßig genießen und welches in reichem Maße alle jene Eigenschaften besitzt, die eine gedeihliche Ent« Wicklung sichern!

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Für die Beweise herzlicher Theilnahme an dem schweren Verluste, der uns betroffen, sagen

Ein anständ. Mädchen, welches die Küche selbstst. versteht und Hausarbeit übernimmt sucht z. Alleindienen für den 1. Dct. Stelle in kl. Herrschaft!. Haushalt. Anfragen unter 6. K. 8184 an die Exped. d. Bl.

Die Beerdigung findet Freitag den 19. d. Mts., Nachmittags Uhr, vom Sterbehause zu Alten Buseck aus statt.

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W. Kilbiuger.

amerikanische Volk sittlich zu verderben droht, daß ein fröh- ltcher Krieg von Zeit zu Zeit nothwendig ist, um die Vater- land-liebe und Selbstlosigkeit zu wecken, und daß die Ber­einigten Staaten im Namen der Freiheit und Gesittung erst alle geknechteten Völkerschaften befreien und nachher sich die befreiten Länder angltedern müssen. Man konnte drüben vor dem Krieg über die nordawertkantsche Kriegsflotte mit ihren luftblafigen Carnegie'schen Panzerplatten nicht genug Spott ausgießen, nachdem sie aber einige leichte Siege über die spanischen Schiffe errungen hat, wird schon allen Ernste- die Frage erörtert, ob sie es nicht mit der russischen, französischen und deutschen zusammen aufnehmen könnte. Die Milizen wurden so vernächlSsfigt, daß sie Mr ihren Unterhalt auf Picknicks, die zu ihrem Besten veranstaltet wurden, und auf die Beiträge derjenigen guten Bürger angewiesen waren, die sich vom Geschwornendtenst fretmachen wollten. Seit dem Gefecht bei Santiago aber, an dem übrigens auch mehrere Regimeter des stehenden HeeSes theilnahmen, wird schon die Behauptung aufgestellt, daß die amerikanischen Freiwilligen in jeder Hinsicht den besten Berufssoldaten gletchkommen und es nöthigenfallS auch mit der deutschen Armee aufnehmen könnten. Stehende Heere, heißt eS, mögen allenfalls in den europäischen Ländern nothwendig fein, deren Bevölkerung zum Kriegsdienst gezwungen werden muß; in der großen Republik dagegen, deren Bürger auf den leisesten Ruf zu den Fahnen strömen und den bewußten Gehorsam de- freien Manne- leisten, find sie durchaus überflüssig. Indessen sollten sich die Nordamerikaner nicht der gefährlichen Selbsttäuschung hin­geben, daß sie ohne ein geschultes Heer und ohne jegliche Vorbereitung es mit jedem Volk der Erde aufnehmen könnten. So außerordentlich tapfer, lernbegierig und opferwillig auch

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für dauernde Arbeit sofort gesucht.

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A.

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gesucht, möglichst mit Bursckengelaß.

Anerbieten Branvgaffe 3, I. 8180

Gießen, den 16. August 1898.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

_______________________I. V.: W o l f f.

köntgl. Münze in Berlin geprägt. Es so mehrere Arten angefertigt werden. Bon der find bereits Probestücke in den verkehr gekomme zeigen den Kopf Bismarcks mit der Inschrift h warck-Sterbethaler, 30. Juli 1898". Auf d befindet fich in einem Etchenkcanz eine poetisch ES handelt fich dabei um Bestellungen, welche d Münze für die Privatindustrie ausführt. Die haben ungefähr denselben Stlbergehalt wie münzen._________ _

Bezirks-Generalagentur

einer deutschen Lebens- und Unfallversicherungs-Gesellschaft ist für Oberheffen gegen Fixum und Reisespesen zu vergeben. Offerten sind zu richten unter 8. J. 286 an Kaasenstein & Aogter, Hamburg.

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Todes-Anzeige.

Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerz­liche Mittheilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unfern innigst geliebten Gatten, Vater, Bruder, Schwager und Onkel, den Forstwart

Balthasar Volz

in Folge eines Unglücksfalles im 51. Lebensjahre heute Vormittag in ein besseres Jenseits abzurufen.

Die tieftrauerudeu Hinterbliebene«.

Geschäfts-Empfehlung

Einem verehrlichen Publikum, sowie der geehrten Nachbarschaft die ergebene Mittheilung, daß ich mit Heutigem

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Fliegendes Korn. Lebende Pyramiden erste Abend nach Dunkelwerden um die Gaslaterm Lahnbrücke in Gestalt von sogen, fliegendem S wir schon kürzlich berichteten, wird übermäßig lau Frucht von Jnsecten ihres Inhalts beraubt nn wegen fich dann in der Hülse im Fluge fort. ! und Mücken suchen auch diese leichtbeschwingter Licht, und tummelten fich schier undurchdringlich, um des Lichts gesellige Flamme. Heute Morger die Kinder daS herniedergefallene verhüllte Gewürr und zündeten diese an. ES wäre interessant, welchem speculativen Händler hier sein Gewinn da

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