Ausgabe 
18.6.1898 Zweites Blatt
 
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dauungsstörung, Schmerzen, Appetitlosig­keit 2C. gebe ick Jedermann gern unentgelt­liche Auskunft, wie ich ungeachtet meines hoben Alters wieder gesund geworden bin.

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Dir Mbrit ist fiireiiiog neue 1 .{|halb erschrivt (« ° w S-Hl »u wttieo. t tf freilich nicht ffl Pr ttnfilge 8'°®* stcfaltat noch nid w L-obgeariaden d ort sich zu gehet, pfl -:prSlnIich große« 5il blfioit!vk Irgebn ii|t voraotgeirhel, » rigttitttnt Zerspiittl Stielen immer m «tbltlk aas die letzt! tafe ii Jahre 1878 mitt drei Jahre spi bmilt 166 benagev Idnschritten totibto, lea ersten Wahlgau hmtdea ist als srühri Die Neuwahltti torlirgendtu Resalt! riarr Ztrsplittermg aeistru haben die ü ftavd gleich im erste ste brauchen voll d betheiligt ffab, nur, Qren alten Scfltzstai brr Stichiahlev, bei Hizialdemokratea ob mßgebellder Stille i itna die »Nordd. A 1« Wahl, daß e« Vartriell sei, bei der Katie rntgegellzutte stoiadolvSky ill still lfehlro halte.

LlsollderrS Jul atgegellgebracht, w« ^lhe' mit seinem *1«! erzielen wlir statin rrseheu la! «d «an dars avnrl lillt grbliebtll ist. 8ozialdtlnokratkn, a ^°h«e an Slim« -W der vSütgen dem völligen i *cn9 uohestehe dir Stichwahl * dnselbtll mrrdrl daß *"®lnn8 »egen r not,

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stäudlich ist. Da» ibrig bleibende Viertel aber möchte er gern in kürzere», klare» Deutsch übersetzen; namentlich scheint e» ihm bedeutungslos, irgend etwa» Verbotene»strengt oder oder garstrengstens" zu verbieten. Und doch liegt hier nicht etwa ein Berwaltuug»zopf vor. Die StaatSeisenbahn- Verwaltung ist doch kein bloße» FuhrmanuSgeschäst- fie hat vollen Grund, strengsten- Werth darauf zu legen, daß fie zwar eine königliche Gewerbetreibende, aber zugleich eine wirkliche Wohlfahrt»behärde ist, die mit mütterlicher Für­sorge über dem Wohle derjenigen Staatsbürger wacht, welche sich ihren Fahrzeugen anvertrauen. Deßhalb alle diese freund­lichen Unterweisungen, milden nnd strengen Untersagungen, diese erziehliche Bestimmtheit mancher Eisenbahnbeamten, die gastliche Begrüßung jede» neu etosteigenden Reisenden im V-Zug unter Entgegennahme eine» Scherflein» für die all­gemein? Wohlfahrt de» Lande».

Und doch hatte der Italiener recht, al» er sagte: »Nicht htnau-lehnen basta."

Da» Vorstehende ist keine scherzhafte Erfindung, sondern e» find wahre und wirkliche Erlebnisse. Wer sollte auch über Eisenbahn-Angelegenheiten scherzen! Excellenz Thielen möge deshalb erwägen, ob ein Runderlaß au sämmtliche Eisenbahndtrectionen in Betreff der in den Eisenbahuzügen aufgehängten, angebrachten und eingeschriebenen Bekannt- machuugen, Warnungen und Strafandrohungen Erfolg ver­spricht. E» geht ja auch so. Wenn aber der Finaozmiuister eine» Tage» die Eisenbahn-Drucksachenverwaltung unter seine prüfenden Blicke nähme und entbehrliche oder zu umfang-

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welchen die Hochschule aufgebaut ist. Die innere Ein­richtung geht au» der daun folgenden Haudel»hochschulord. nuug und JmmatriculatiouSorduung hervor. Von dem ersten Semester erhält mau in den Eapiteln 4 und 6 eingehende Kunde. Da» io Capitel 7 abgedruckte verzeichniß der ersten Haodel»hochschulstudenten dürfte ebenfalls von Interesse sein. ES find schon jetzt 95 Herren immaerikulirt, hauptsächlich Kaufleute, Abiturienten höherer Lehranstalten und Lehrer, die sich zu HaodelSschullehrern au»bildeo wollen. Da» nächste am dritten October d. I. beginnende Semester wird wahr­scheinlich eine noch größere Anzahl Stndi render hiuzubriogeo, denn da» Interesse für die kaufmännischen Hochschulen ist mit der ersten Verwirklichung de» Gedanken» in Leipzig be- dentead gestiegen. Alle» in Allem dürfte die Denkschrift für Jeden, der au dem wissenschaftlichen Fortschritte unserer Zeit theilnimmt, von großem Interesse sein.

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Heimkehr. A.:Nun, Da kehrst ja drei Tage später, als wie Du un» geschrieben, au» den Alpen zurück?" B-:Ja, so lange schrieb der Wirth au der Rechnuug

Ein Pech. Arzt:Mein lieber Huberbauer, Ihre Beine werden leider abgeuommru werden müssen." Huberbauer: »Jesse», Jesse», uun hatte ich mir gerade ein Paar ueue Stiefel wacheu lassen!"

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Und doch find anderseits die Eiseubahuev bei uoS spar­sam im BrkannimachungSweseo. Im SuSlande gibt e» manche Ankündigungen, die Nachahmung verdienen. So la» ich kürzlich auf einem Bahuhofe in England ein Schild, dessen Aufschrift in der Uebersetzuog ungefähr lautet:Junge Damen in Eiseubahvzügen und Bahnhöfen zu belästigeu, ist unschicklich und streugsteuS untersagt. Der Verein von Freunden junger Mädchen." Solche meoschensreundlicheu Hinweise sollten unsere Eisenbahnen sich zum Vorbild nehmen,- auch der sparsamste und mißmuthigste Steuerzahler würde von einer derartigen Kaodmachuug mit fröhlicher Geougthunug Keuutnih nehmen.______________

vermischte».

Die Handelshochschule zu Leipzig, die erste in Deutsch­land, ist der Titel einer soeben in Max Hesse'» Verlag in Leipzig erschienenen Schrift über die am 25. April d. I. in Leipzig neu eröffnete Hochschule. Verfasser ist der Studien­director Prof. H. Raydk- die Schrift kann daher al» eine authentische Darlegung der Verhältnisse des neuen Unter­nehmens, welche» al» da» erste in seiner Art mit Recht viel Aufsehen, nicht nur io kaufmännischen, sondern in allen ge­bildeten Kreisen DeutschlaudS erregt, angesehen werden. DaS erste Capitel enthält die EntwickeluugSgeschichte der Hochschule. Die im zweiten Capitel abgedruckte grundlegende Denkschrift des Prof. Raydt giebt ein klares Bild von den Gedanken,

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