Ausgabe 
16.11.1898 Zweites Blatt
 
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Kalenderjahr ist im ReichSverficherungsamt so gefördert, daß fie dem Reichstage wie gewöhnlich, bald nach seinem Wieder- -usammeutritt zugehen wird. Es bestätigt sich, daß die Ttetgerung der Entschädigungsbeträge, welche i. I. 1897 für Unfälle gezahlt find, gegeuübeS 1896 derjenigen gleicht, welche von 1895 anf 1896 zu beobachten war. Die Entschädigung», betrüge machten 1897 rund 64 Millionen Mark aus. Im Jahre 1896 betrugen fie 57,1 Millionen, 1895: 50,2, 1894: 44,3, 1893: 38,1, 1892: 32,3, 1891: 26,4, 1890: 20,3, 1889: 14,5, 1888: 9,7, 1887 : 5,9 und 1886: 1,9 Will. In zwölf Jahren hat sich demgemäß die Summe, welche für Uufallevtschädigungen jährlich gezahlt wird, um mehr al- das Zweiuuddreißigfache vermehrt.

Arrslair-»

Budapest, 14. November. Da- Kriegsgericht ver- urtheilte den Infanteristen Roth vom 39. Regiment zum Tode, weil er bet einer Uebung da» Gewehr nach seinem Zagführer erhoben hatte.

Ro», 14. November. In diplomatischen Kreisen bet* lautet, daß der deutsche Botschafter in Part-, Graf Münster, den hiesigen Botschafterposteu erhalten soll und Freiherr v. Saurma-Jeltsch von hier nach Part-versetzt werde.

Pari-, 14. November. Dem Matta" zusolge soll der Tafsatiou-Hof*telegraphisch augeordnrt haben, daß Drehsus commiffarisch vernommen werde, speciell auch über die Ge- stäudniß-Affaire.

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Siete«, 15. November 1898.

* Patente- und Gebrauchsmuster Eintragungen von im Großherzogthum Heffeu lebenden Erfindern. Patent*An­meldung en. Schutzvorrichtung für Straßenbahnwagen, Hau- Kraft, Darmstadt, Rheiastraße 28, 24. 6. 98. Schal- tung-anordnuug zur Erregung von Gleichstrom Nebenschlnß- maschtueu und Motoren, A. Bengel, Darmstadt, 4. 5. 98. Auffangvorrichtung für da- Spülmatertal bei Flaschruspül- Maschinen, Franz Frenah, Mainz, 10. 1. 98. Schleifscheibe mit selbstthattger Staubbesettigung, Zus. z. Pat. 90,107, Friedrich Schmaltz, Offenbach, 7. 12. 96. Pateut- Ertheiluug en. Papterzusührvorrichtung für mit endlosem Papier arbeitende Schuellpreffen, Schnellpreffeufabrik Worm-, 14. 2. 96. Rotatton-mafchine für den Flachdruck von Metall­platten, lithographischen Aluminium-, Zink- oder dgl. Druck, Firma Josef Scholz, Mainz, 19. 9. 97. Tisch-Wage mit verschwenkbar gelagertem Oberbalkeu, W. Horst, Bischof-Helm, 25. 8. 97. Selbsttätige Fräserschleifmaschtne mit wandernder Schleifscheibe, F. Schmaltz, Offenbach a. M., 1. 3. 98. Schloßfalle mit Vorrichtung zum Feststelleu der Falle io zurückgezogenem Zustande, I. Neuser, Mannheim', und PH. I. Weber, Osthofen, 4. 9. 97. Maschine zur Herstellung von Stoßkappen für SLuhwerk, Zus. z. Pat. 94,248, Dresch­feld & Halberstadt, Offenbach a. M., 26. 3. 98. Ge- brauchSmuster-Etutraguugeo. Seifenmahlmaschtne mit vier Walzen von wachsender Umfaug-geschwindtgkett, von denen zwei gleichen, die dritte und vierte dagegen um eio Viertel steigenden Durchmeffer haben, Wtlh. Rtvoir, Offen­bach a. M., 22. 7. 98. Portemonnaie mit auswechselbarer Buchstabeubezetchnung, Eduard Posen & So., Offenbach a. M., 4. 5. 98. Trethebelautrieb für Fahrräder wir durch Pleuel- staugeu und Kurbeln bewegten Stirnrädern, Friedrich Schrodt, Altheim, 23. 7. 98. Bterdruckapparat mit in seiner Bter- leituvg eingeschalteter Zweigleitung nach der Saugeleltuug der Luftpumpe, Friedrich Hartmann, Stockheim, 19. 2. 98. Ein­legesohle au» mehreren Porösen Schichten, zwischen denen eine den Fußschweiß, Nässe rc. absorbirende Schicht ans Watte oder dergleichen liegt, Wilhelm Köhler jr., Neu-Isen­burg, 19. 8. 98. Zugschaft aus einem Stück gewalkt, mit Steppnähten, au Stelle de- mehrtheiligeu Schaftes, Jakob Schöuhof, Offenbach a. M., 20. 7. 98. Schaft für Schuh- werk, welcher der Leistenspitze entsprechend geformt und ge­walkt oder mit der Leisteuspitze entsprechend geformter oder gewalkter Kappe verseheu ist, Friedrich Segelhorst, Offenbach a. M., 10. 3. 98. Spielzeug, bestehend aus einer durch Wafferdampf bewegten Klingel, Wilhelm Fritz, Offenbach a. M., 22. 8. 98. Lampe mit darüber befindlichem Gesäß mit Waffer zum Antrieb von darin befiadlicheu Figuren, Wilhelm Fritz, Offenbach a. M., 22. 8. 98. Umschreibungen. Regulir- und Abstellvorrlchturg für Bterdruckeegler u. s. w., Filter- und brautechnische Maschiuen-Fabrik A.-G. vormals L. A. Euziuger, Worms a. Rh.

Zu Amerika verstorbene Heste«. In Slevelaud, O., Frau Margaretha Reiber, geborene Brunner, 69 Jahre alt, au» Nieder - Beerbach. In MarS, In., Frau Margaretha Junker, geborene Merten-, 68 Jahre alt, aus Albig. In BelleviIle, Jll., Frau Elise Kraft, geb. Leilich, 74 Jahre alt, aus Hessen-Darmstadt. In Town Mosel, WiS., Johannes Junker, 96 Jahre alt, ans Heffeu'Darmstadt. In St. Louis, Mo., Andreas Frei­haut, 68 Jahre alt, aus Biblis. In New Athens, Jll., Frau Elise Kraft, 74 Jahre alt, au» Schaafheim. In Chicago, Jll., Peter Anton Landgraf, 76 Jahre alt, au» Fehlheim. In Brooklyn, N.-U., Peter Eberhardt, 88 Jahre alt, aus Heppenheim a. d. B. In Ehillicothe, O., Balentiu Sühn, 49 Jahre alt, au» Lampertheim.

Schotten, 14. November. Am vergangenen Donnerstag eonstitutrte fich hier ein Semite zur Betreibung de» Eisen- bahnprojeetS Schotten Ulrichstein Nieder.Gemünden. Für nächsten Donnerstag, den 17. November, Nachmittags 1 Uhr, ist im Local des Herrn Ferd. Pfaunstiel tn Ulrich- stein ebenfalls eine Versammlung tn Bahnangelegenheitrn in AuSficht genommen. Mau will versuchen, die Projekte Ulrich, steinMücke und UlrichsteinNieder-Bemündev zu vereinigen. I» Jntrresie der Sache wäre die» sehr zu wünschen.

-t- Schotten, 13. November. Der hiefigen höheren Bürgerschule, die im erfreulichen Aufblühen begriffen ist, wurde von StaatSwegen auch dieses Jahr ein ansehnlicher Zuschuß von 1000 Mark bewilligt. Bon Seiten der Forstverwaltung ist man bestrebt, den Oberwald, die eigentliche Hochplatte deS BogelSberge», mit ihrem Holz- und Steinreichtbum dem Weltverkehr näher zu bringen, indem eine Chaussee von Rudingshain nach dem Oderwalde gebaut wird, wofür einstweilen ca. 11000 Mark auSgeworfen find. Der treffliche Herbst, wie wir ihn seit Jahren nicht schöner sahen, liefert nicht bloS eine werthvolle Weide, die Ersparutffe am Wtnterfutter ermöglicht, sondern erlaubt auch eine sehr gute Felderbestellung, wodurch einer befriedigenden Ernte für daS kommende Jahr gut vorgearbeitet wird.

F. Aus dem Kreise Friedberg, 13. November. Selbst in den ruhigen Zetten finden auch weibliche Arbeits­kräfte lohnenden Verdienst in Frankfurt - woran man ehedem,' bevor die neuen Bahnen noch nicht gebaut waren, schwerlich gedacht hat. Eine größere Anzahl Mädchen und junge Frauen au- der Wetterau wurden nämlich nach Frankfurt berufen, um in den Sauerkrautfabriken, deren Sampagne gegenwärtig in der höchsten Biüthe steht, Dienste zu leisten. Die Arbeiterinnen werden stundenweise bezahlt und erhalten 3035 Pfg. für die Stunde. 34 Mark Verdienst auf den Tag find nichts Seltene-. Dabei gibt'- Verköstigung und die Arbeit ist nicht einmal eine schwere. So bringen die Arbeiterinnen nach einigen Wochen ein hübsche- Stück Geld mit nach Hanse, da- in erfreulicher Weise vielfach als Spargroschen angelegt wird. Man fieht daran-, daß der Arbeitsfreudige thatsächlich fast immer lohnenden Verdienst haben kann, wenn er nur ernstlich will.

* Zu Worms hat da- Ministerium die Erlaubntß ertheilt, daß der Verkauf von Zeitungen und Druckschriften auf dem dortigen Bahnhof an Sonn- und Feiertagen ohne Zeit- beschränknng znznlaffeu ist._______________________________________

Vermischte».

D. Frankfurt a.M., 13. November. An» dem Zoo­logischen Garten. Durch eine Plötzliche Erkrankung be» Elephanten drohte dem Institut ein ernster Verlust, der aber glücklich noch abgewendet wurde.Fanny", die Patientin, verweigerte mit einem Male die Nahrung, stöhnte unauf­hörlich und wurde, während die Augen beständig thrähnten, zusehend- schwächer. Interessant ist, daß da- Riesenthier ganz nach menschlichem Recept behandelt wurde. Gegen die Schwäche wurde Cognac und Nordhäuser gereicht, viertel­literweise, den e- gierig trank. Sonst erhielt e- nur flüsfige Nahrung, nämlich dreimal täglich Haferschleim, je einen Eimer zu 40 Litern. Die Kur half; der Elrphant ist heute gesund, muß aber noch diät leben. Er bekommt nicht mehr al- 30 Brödchen auf einmal, nur je Sentver Heu nsw. Man fieht, e- geht nicht» über eine gute Natur.

* Pirmasens, 11.November. Heute Nacht brannte die Schuhfabrik von Hahn nieder. Sieben Feuerwehrleute wurden durch Mauereinsturz verletzt. Der Sachschaden ist sehr groß. »

Torgau, 10. November. Die leidige Angewohnheit, fich von Hunden belecken zu laffen, hat in der benach­barten Ortschaft Döbrichan ein junger Menschenleben ver­nichtet. Der achtjährige Schulknabe Klansch, der mit dem Hunde seine- Vaters spielte, bekam den Hundewurm und starb unter entsetzlichen Qualen.

* Rottenburg, 11. November. Der nengewählte Bischof vr. Pani Keppler ist in Schwäbisch-Gmünd geboren am 28. September 1852, also erst 46 Jahre alt. 1874 erhielt er einen Predigtprei- in Tübingen, war Vikar in Ulm, Repetent in Tübingen, Stadtpfarrer in Sannftatt, Professor in Tübingen und feit einigen Jahren in Freiburg. Er gilt al- ein sehr wiffenschaftlich gebildeter Mann, besonder- als vorzüglicher Kanzelredner und war schriftstellerisch ungemein thätig. Er ist ein Hanptkermer der Kunst, in erster Linie der kirchlichen und war Vorstand de- Diöcesankunstverein- für Rottenburg. Seine Reise in den Orient, die ex in Buch­form herau-gegeben hat, zeigt hohen Schwung de» Geiste». Er war bei den letzten Bischöfen, besonder» bei Reiser, persona gratissima, dasselbe gilt der Regierung gegenüber, besonder- dem Hanse de» Herzog» Albrecht, in dem er al» Beichtvater und Tausgeistlicher fnngirte. Da- Domkapitel hat wohl eine gute Wahl getroffen.

* Hamburg, 11. November. Eine größere Anzahl be­deutender Viehimporteure beabfichtigt die Gründung einer Ge- sellschast mit beschränkter Haftung behuf» Einsührnng frisch­geschlachteten amerikanischen Fleische». Eine Borversamm- lang hat bereit- stattgefunden. Die Sonstitnirung erfolgt voraussichtlich bald.

* SiSlebeu, 10. November. Ein bedeutender Wasser­einbruch erfolgte gestern Abend aus dem dem großen Otto- schacht benachbarten Hoffnungsschacht der ManSfeld'schen Ge­werkschaft. Die Waffe,maffen drangen so plötzlich und mit solcher Gewalt ein, daß fich die Belegschaft nicht vollständig zu retten vermochte. Wie verlautet, find drei Bergleute er­trunken. Der Wafierznfluß soll übrigen- sehr bald wieder nachgelafien haben, so daß für die Schachtanlage selbst keine Gefahr besteht. Im Uebrigen find die Schächte in Man-feld sämmtlick mit starken Wafferhaltung-maschinen ausgerüstet.

Prügelstrafe in England. Der Schiffsjunge Jefie Sequer vom KreuzerVorlage" wurde durch ein Kriegs­gericht an Bord derVictoria" vor PortSmuth zu 18 Monaten Zuchthaus, 24 Ruthenstreichen und Entlassung aus dem See­dienst vernrtheilt. Shequer war deferttrt und hatte fich gegen feinen Unteroffizier zur Wehr gesetzt.

* Zum Raubaufall in Monte Carlo. Kürzlich wurde von einem Raubanfall berichtet, den ein junger Ruffe Namens Jvanoff in Monte Carlo gegen den russischen StaatSrath Fürsten Polowzew auSgesührt hatte. Jvanoff wurde bei seiner Ankunft in Paris verhaftet. Er heißt mit seinem wahren Namen Nikolaus Gurko und ist der Sohn des Feld­marschalls Gurko, des Gouverneurs von Warschau, sowie

Lieutenant der kaiserlichen Garde, anS welcher er in diese» Tagen gestrichen wurde. Da» Fürstenthum Monaco ver­langt seine Auslieferung, um ihn dort vor Gericht zu stellen. Doch soll der Verbrecher angeblich geistesgestört fein. Er hatte letzthin wiederholte Anfälle, so daß er an» dem Unter» suchung-gefänguifie in die Jrrenabtheilung überführt werden mußte. Jetzt wird gemeldet, daß er Selbstmord begangen und daß sein bedanernSwerther Vater bei der Nachricht einen Schlaganfall erlitten habe.

Für Briefmarkensammler. Die junge Königin Wil­helmine von Holland hat einen Satz Briefmarken ver­nichten laffen, weil ihr Portrait anf diesen zu wenig an» muthig erschien. Die Haare waren ihrer Meinung nach hinter dem Ohre zu straff angezogen. Diese unterdrückte Marke dürfte nun für die wenigen Sammler, die so glücklich waren, sich ein Exemplar verschaffen zu können, ein wahrer Schatz geworden sein. Ein ähnlicher Fall kam im Jahre 1853 in Frankreich vor, al» man die ersten Silbermünzen mit dem Bildniß Napoleon» in. prägte. Die Prägung hatte bereits begonnen, als der Herrscher die Stellung einer Haar­locke nicht für richtig fand und die Umprägung der Münze anbefahl. Einige Stücke des ersten Modell» waren jedoch schon in Umlauf gekommen, und die wenigen Numismatiker, die im Besitz einer solchen find, wahren dieselbe heute noch als einen kostbaren Schatz.

* Fünf Berliner Bogelfäuger wurden in voriger Woche im Walde zwischen Friedrichshagen und Erkner bei ihrer Arbeit gestört. Als SpPiergänger hinzukamen, ergriffen fie die Flucht, und allen bis aus einen gelang es, zu ent­kommen. Hierbei scheute einer sogar nicht den Sprung in die Spree, um den Fluß zu durchschwimmen; er verschwand in seiner naffen Kleidung mit Windeseile im Walde. Die Patrone hatten, wie fich beim Absuchen des Waldes zeigte, den Vogelfang im Großen betrieben, man stieß auf fünf­tausend Leimruthen, auch waren zahlreiche Käfige mit Lock­vögeln aufgestellt. Ein Korb enthielt bereits eine Menge Stieglitze, die sofort in Freiheit gesetzt wurden.

* Bei Baggerarbeiten in der Schelde wurde aus dem Fluß eine Kiste gezogen, welche drei Gesäße enthielt mit einer Flüssigkeit, die ein Genie-Osfizier al- Nitroglycerin be­zeichnete. Die Gefäße wurden in Sicherheit gebracht- zur Feststellung der Herkunft der Gefäße ist eine Untersuchung eingeleitet worden.

Arbeit und Musik. DenFlensb. Nachrichten" wird von einem nordischen Mitarbeiter unter« 14. September d. I. gemeldet: Ein eigenartiges Mittel, um seine Arbeiter fleißig beim Dreschen de» Korne» zu halten, hat ein Hofbesitzer tn der Gegend von Ulstrup angewandt. Er bestellte einen Musiker, der während de» Dreschen» vor den Arbeitern zn mnficiren hatte. Und siehe in diesen Tagen wurde be­deutend mehr gedroschen al» früher.Wenn muntere Reden fie begleiten, fo fließt die Arbeit munter fort." Wie munter muß fie erst bei Mufikbeglettung fortfließen selbst wenn nur eine Drehorgel die Drescher anseuern sollte.

* Deutscher Schiffsbau. Die Arbeiten an dem auf der Werft de»Bulcan" in Stettin für den Norddeutschen Lloyd im Bau befindlichen SchnelldampferKaiserin Mari« Theresia" nehmen einen erfreulichen Fortgang. Die gegen­wärtigen Arbeiten erstrecken fich hauptsächlich auf den Einbau der Maschinen de» Schiffe», einige der Reffei find bereits zur Druckprobe fertiggestell». Der Dampfer soll Mitte April nächsten Jahres zur Ablieferung gelangen und wird bann für die Linie BremenNew Aork in Fahrt treten. Außer dem SchnelldampferKaiserin Maria Therefia" befinden fich bei dem Vulkan noch die beiden großen Reich-postdampser König Albert" undPrinzeß Irene" auf Helgen, von je etwa 10000 Register-Tonnen Brutto. Dieselben sink bekanntlich für dir neue 14tSgige Verbindung nach Ostafien bestimmt.

Centralstelle für Obstverwerthtmg, Frenksurt a. M. In Folge Maffeneinfuhr von Tafel- und WirthschaftSLpseln an» der Schweiz und Oesterreich find die Preist für deutsche Aepsel merklich zurückgegangen, während fich die Preise für Tafelbirnen auf der seitherigen Höhe behaupten. Bei der Sentralstelle find in letzterer Zeit noch ganz bedeutende Quantitäten deutsche Aepfel, auch Birnen angeboten worden, htnter denen die Nachfragen weit zurückblieben. Die Preist für die bekanntesten Sorten stellen fich wie folgt: a) Aepfel: Goldparmatne 1618 Mk., Sanaba Reinette 1520 Mk>, Baumanns Reinette 1820 Mk., Rother und Gelber Stettiner 1516 Mk., Gelber Belle fleur 35 Mk., Anana» Reinette 2530 Mk., Kaiser Alexander 2025 Mk., Graue franz. Reinette 1416 Mk., BorSdorfer 25 Mk., Danziger Kant 15 Mk-, Gravensteiner 2025 Mk., Große Kasseler Reinette 1620 Mk., Grüner Fürstenapfel 1518 Mk., Landberger und Orleans Reinette 1820 Mk-, Champagner Reinette 1618 Mk., brauner und weißer Matapfel und rother Eifer- apfel 1214 Mk., Prinzenapfel 1415 Mk., Schafsnase« 10 Mk., b) Birnen. Diel» Butter Birne 25 Mk., Molle- busch 20-23 Mk., Napoleon» B. B. 20 Mk., Siegel» Winter B. B. 2022 Mk., Hartenpond» B. B. 30 Mk., Winterdechantrbirne 30 Mk., Forellenbirne 20 Mk., Berga­motte 20 Mk. Alle» per 50 Kilo. Bemerkt wird, daß die Centralstelle sür Obstverwerihung in Frankfurt am Main, Gneisenauftraße 15, unentgeltlich den An- und Verkauf von deutschem Obst vermittelt.

Edle Weine. Zahlungsfähige Liebhaber eine» gute« Tropfen» werden mit Interesse davon Kenntniß nehmen, daß die großartige Sammlung der Herzoglich Nassauischen Cabinets- weine zu Biebrich, dem jetzigen Großherzog von Luxem­burg gehörig, zum Verkaufe kommt. Diese wohl einziss dastehende Sollection enthält die hervorragendsten Jahrgänge von 1779 bi» 1868 und wurde vor der Abfüllung tn Flasche« von einer Cowmisfion der gewiegtesten Kenner begutachtet und bewerthet. Die Taxation der herrlichen Hochgewächst des Rheingaue», von denen die Cowmisfion erklärt, daß kette anderer Fürst der Erde Aehuliche» besitze, war natürlich sehr schwierig, da es sich um ganz selten verkommende Liebhaber-

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