Zur Reichstagstvahlbeweguug.
Lich, den 14. Juni 1898.
Sonntag Abend fand in bem Saale des Herrn Heiland bi Lich eine von dem liberalen Wahlausschuß einberufene zahlreich besuchte Wählerversammlung statt. Nachdem die Versammlung durch den Vorsitzenden, Herrn Bürgermeister Heller eröffnet worden war, entwickelte der Candidat der vereinigten liberalen Parteien, Herr Dr. Frank sein Programm. Seine ruhigen sachlichen, von echt liberalem Geiste durchdrungenen Ausführungen wurden von der großen Mehrheit der Anwesenden mit Beifall ausgenommen, sein Hinweis, daß es ihm zur besonderen Ehre gereiche, in der Stadt Lich, in welcher sein Vater als Pfarrer lange Jahre thätig gewesen und er geboren sei, sich als ReichstagScandidat vorstellen zu dürfen und sein zum Schluß abgegebenes Versprechen, daß er im Falle seiner Wahl in der Erfüllung der ihm durch das Mandat auferlegten Pflichten sich bestreben wolle, es seinem Vater gleichzuthun, verfehlten nicht, bei der Zuhörerschaft einen vortrefflichen nachhaltigen Eindruck hervorzurufen.
Nachdem Herr Professor Wim men au er von Gießen mit kurzen Worten die Candidatur des Herrn Dr. Frank empfohlen und insbesondere betont hatte, daß es mehr wie je an der Zeit sei, sich von den extremen Richtungen des Antisemitismus und der Sozialdemokratie, die beide mehr oder weniger Sonderinteressen erstreben und den wahren Patriotismus vermissen ließen, abzuwenden, erhielt Herr Rechtsanwalt Dr. Jung aus Gießen das Wort.
Derselbe entwickelte in längerer Rede die Bedeutung des wahren und echten Liberalismus, als dessen Vertreter Herr Dr. Frank sich darstelle.
Er betonte, daß auch die liberalen Parteien Fehler gemacht haben — wer in menschlichen Verhältnissen mache die nicht — daß er aber als das unvergängliche Verdienst des deutschen liberalen Bürgerthums in Anspruch nehmen dürste, Deutschland zu dem gemacht zu haben, was es ist, zu einem geeinigten, geachteten mächtigen Reiche und diesem Reiche diejenigen liberalen Institutionen verliehen zu haben, welche e» befähigten, unter den Culturnationen der Welt an die allererste Stelle zu rüden.
Wenn deßhalb die liberalen Parteien in Gießen, wie auch anderwärts, sich zusammengeschlossen hätten, so sei dies wesentlich der Erkenntniß entsprungen, daß die Angriffe von rechts wie von links sich gerade richteten gegen die so mühsam errungenen liberalen Institutionen und daß deßhalb Jeder, der an der Aufrechterhaltung derselben ein Interesse habe, seine Stimme geben müsse den Vertretern des Liberalis- mus und daß es bet der derzeitigen politischen Constellation als eine Frage untergeordneter Bedeutung angesehen werden müsse, welcher liberalen Fraction der Candidat angehöre.
Redner ging sodann dazu über, die Gegencandidaten zu characterisiren und wies zunächst hin auf die Unfähigkeit und Untätigkeit sowohl der ganzen antisemitischen Partei als auch insbesondere des seitherigen Vertreters des Wahlkreises, Herrn Köhler, der bei zahlreichen Beratungen und Abstimmungen allerwichtigster Natur es nicht einmal für der Mühe werth gefunden habe, überhaupt in Berlin anwesend zu sein. Er wies noch darauf hin, daß Herr Köhler sich im Schlepptau der extremen sog. Agrarier befinde, welche angeblich die Interessen der Landwirtschaft, in Wirklichkeit lediglich die Interessen ihres eigenen Geldbeutels vertreten. Dies hätten zur Evidenz bewiesen die neuerlichen Enthüllungen, nach welchen er feststehe, daß die Führer dieser Bewegung ihre Mitglieder geradezu betrogen, indem sie bei Vermittelung von Lieferungen von Thomasmehl und anderen Geschäften, ihren Mitgliedern höhere Preise anrechneten, als sie in Wirklichkeit bezahlen mußten und die Differenz in die eigene Tasche steckten, und das seien dieselben Herren, welche fortgesetzt gegen den Zwischenhandel eiferten und es noch vor Kurzem gewagt hätten, den ganzen Deutschen Kaufmannsstand der Unehrlichkeit zu bezichtigen. Er hoffe, daß endlich den Landwirten die Augen aufgehen und sie erkennen möchten, was sie von einer solchen Führung für ihr eigenes Wohlergehen zu erhoffen hätten.
Zur Sozialdemokratie übergehend, provozirte er den anwesenden Candidaten, Herrn Scheidemann, heute einmal den liberalen Mantel, mit dem er sich seinen Wählern gegenüber so gerne schmücke, auszuziehen und auf das eigentliche sozialistische Zukunftsprogramm einzugehen.
An Hand eines in der Cosmopolis erschienenen Artikels Liebknechts über den Zukunstsstaat wies er unter dem lebhaften Beifall und anhaltender Heiterkeit der Versammlung nach, daß das ganze Zukunftsprogramm der Sozialdemokratie ein unerreichbares thörichtes Luftgebilde fei. Wie könne man noch mit Leut.n ernsthaft biecutiren, die, wie Liebknecht in dem obenerwähnten Artikel schrieben:
»Große Veränderungen wird es allerdings in dem Zukunftsstaat geben. Verschwinden werden die Kasernen, denn wir haben keine Soldaten mehr; und verschwinden werden die Zuchthäuser, denn die Gesellschaft wird sich ohne Verbrecher behelfen."
Redner betont, daß sich seine nachfolgenden Worte nicht richteten an solche Phantasten, diese könne nur die Zeit heilen und bezüglich dieser accepttre er den Vorschlag, welchen der Kladderadatsch in seiner neuesten Nummer im Anschluß an Liebknechts ÜrfiLl gemacht habe, man möge von dem Gelds, welche« durch den Wegfall der Kasernen und Zuchthäuser erspart werde, Irrenhäuser bauen, um Leute unterzubringen, die solche Sachen schrieben.
Er richte seine Worte vielmehr an Diejenigen, welche, ohne von der Durchführbarkeit de« sozialistischen Programms überzeugt zu sein, doch sozialistisch wählten, weil sie entweder ihrer Unzufriedenheit mit den bestehenden politischen Verhältnissen einen möglichst prägnanten Ausdruck verleihen wollten ober glaubten, ber liberalen Sache auch durch die Wahl eines Sozialisten zu dienen.
Beides sei grundfalsch. Die Wahlen seien nicht dazu da, um lediglich unzufriedenen Gefühlen Ausdruck zu ver
leihen, sondern um reale politische Aufgaben zu erfüllen, und die seitherige Thätigkeü ber Sozialdemokratie sei zweifellos eine rein negative?
Wie könne man einer Partei seine Stimme geben, die beispielsweise gegen den gesammten Militäretat, ja gegen den ganzen Etat stimme und damit dem Staate das verweigere, was zur Aufrechterhaltung feiner Existenz unbedingt erforderlich fei
Auch in sozialpolitischer Hinsicht habe sich diese angeblich arbeiterfreundliche Partei als durchaus unfähig und negativ erwiesen. Er erinnere nur daran, daß die Sozialdemokraten gegen das Arbeiterschutzgesetz, dessen wohlthätige Wirkungen für die Arbeiter über allen Zweifel erhoben seien, gestimmt hätten.
Außerdem schade die Sozialdemokratie ungeheuer durch ihre maßlose Ue ertreibung.
Eine Opposition, die stets das Ganze negire, könne im Einzelnen eine verständige Wirkung nicht erzielen.
Und gerade diese Maßlosigkeit und ihr Cokettiren mit ber Revolution bränge die Regierung in die Wege ber Reaction unb gebe berselben einen willkommenen Vorwanb, bie bürgerliche Freiheit im Allgemeinen zu beschneiben. Er sei ber festen Ueberzeugung, baß wir bie Umsturzvorlage, bie Angriffe auf bie Vereins- unb Versammlungsfreiheit, bie Gefährbung bes Reichswahlrechts unb anbere rsactionäre Projecte ber Regierung, nur zu verbauten haben bem Anwachsen der Sozialbemokratie unb ihrer maßlosen Agitation. Und nicht zum Mindesten schade die Sozialdemokratie, indem sie einen Keil in das Bürgerthum treibe unb künstlich Gegensätze schaffe, bie in Wirklichkeit nicht bestehen unb bie ein friedliches Zusammenwirken von Arbeitgeber unb Arbeitnehmer, bas allein auch im wohlverstanbenen Interesse ber letzteren liege, immer schwieriger mache.
Wer es deßhalb wohlmeine mit dem Vaterlande, wohl- meine mit der Freiheit und den freiheitlichen Institutionen, der dürfe seine Stimme nicht geben einem Sozialdemokraten.
Nach diesen von den lebhaftesten Beifallskundgebungen ber Versammlung begleiteten Ausführungen erhielt ber Canbibat ber sozialdemokratischen Partei, Herr Redacleur Scheidemann das Wort, um in der bekannten Art unb Weise auf bie liberalen Parteien zu schimpfen.
Er ging soweit, einen in seiner Nähe sitzenben Herren, ber ihm nicht bas Minbeste gethan hatte, persönlich unter Namensnennung zu insultiren, was ihm eine verbiente Zurechtweisung bes Vorsitzenben eintrug und ihn nöthigte, nach- träglich zu revociren und um Entschuldigung zu bitten. Sachlich stand seine Rede auf dem Niveau der gewerbs- mäßigen sozialistischen Agitatoren, welche während der Wahlbewegung die Gegend überfluthen und dasselbe Berschen gut eingepaukt haben und enthielt zum allergrößten Theile Dinge, die mit den schwebenden politischen Fragen auch nicht den entferntesten Zusammenhang haben.
Es fehlte selbstverständlich nicht die namentliche Nennung eines reichen Gießener Fabrikanten, der angeblich mit seinen Arbeitern nicht ganz correct verfahren sein soll, es fehlte nicht das sächsische Landtagswahlrecht, bas die dortigen Nationalliberalen verschlechtert haben sollen, es fehlte nicht die „geistreiche Variation der „Kuddel-Muddelpartei".
Vergessen wurden diesmal offenbar aus Versehen die Kieler Stadtverordnetenwahlen.
Als aus der Versammlung die Rufe „zur Sache" sich zu oft wiederholten und Rechtsanwalt Dr. Jung durch einen Zwischenruf an den Zukunftsstaat erinnerte, erkürte Herr Scheidemann wahrheitswidrig, das sozialdemokratische Programm enthalte hierüber gar Nichts, das sei persönliche Liebhaberei des Herrn Liebknecht, dessen Autorität er nicht anerkenne. Der Zukunftsstaat würde Übrigens von selbst aus dem jetzigen capitaliftifchen Staat herauswachsen, was ihm einen Zwischenruf dahin eintrug: „Wenn ber sozialistische Staat von selbst wach'e, brauche man bie ganze Sozialbemokratie erst recht nicht."
Neben vielen lebhaften Protestkunbgebungen au« ber Versammlung erregten die Ausführungen des Redners nur Beifall an einigen Tischen, deren Besetzung sich durch eine iolche Jugendlichkeit auszeichnete, daß man ruhig eine Wette darauf hätte riskiren können, daß die Mehrzahl das wahl- mündige Alter noch nicht erreicht habe.
Diese Anhängerschaft des Herrn Scheidemann trat sodann auf die Höhe ihrer politischen Bedeutung, als Herr Dr. Jung zur Erwiderung das Wort erhielt, indem sie durch wüstes Schreien und Randaliren dessen Ausführungen unmöglich zu machen suchte.
Trotzdem gelang es demselben, durch einige kräftige Sätze das wüste Geschrei zu übertönen und die Bedeutung«- unb Inhaltslosigkeit der Scheidemann'schen Ausführungen festzunageln.
Er wies auch insbesondere hin auf den unanständigen verhetzenden Ton, ben ber Rebacteur ber Mitteldeutschen SonntagSzeitung, Herr Scheibemann in ben politischen Kamps eingeführt habe unb ber im umgekehrten Verhältniß stehe zu seiner sachlichen Leistungsfähigkeit. Dies sei auch allein ber Grunb, weßhalb man ihm in Gießen bie früher bereitwilligst gewahrte Discusfion entzogen habe.
Als sich hierauf das Geschrei ber jugenblichen Anhängerschaft bes Herrn Scheibemann immer mehl verstärkte, brach ber Redner seine Ausführungen ab und rief nur noch zum Schlüsse unter dem Jubel oes älteren anständigen TheilS der Zuhörerschaft den Sozialdemokraten zu:
„Schreien Sie nur recht laut, besser können Sie Ihre Sache nicht verderben und sonst können Sie ja doch nichts."
Herr Rechtsanwalt Dr. Fuhr schloß sodann die Versammlung mit einem Hoch auf das Vaterland, unb es ist nur noch bemerkenswerth, baß bie Herren Sozialbemokraten bei biesem Hoch entweder fitzen blieben oder eiligst den Saal verließen und daß die zurückbleibenden an Stelle dessen ein Hoch auf die internationale „Sozialdemokratie" ausbrachten. Dies veranlaßte Henn Rechts anwalt Dr. Jung noch, ihnen
zuzurufen: „Mit Leuten, die auf ein Hoch auf da« Vaterland nicht einzustimmen vermöchten, könne man nur Mitleid haben.
Dieser Verlauf der Versammlung, wie er sich für einen ruhigem objettiven Beobachter wahrheitsgetreu abgespielt hat und dessen Ergebniß eine zweifellose rednerische und sachliche Niederlage des sozialdemokratischen Candidaten Henn Scheidemann darstellte, wird nun in ber „Hessischen Sanbesieitung* in einer Weise entstellt und in das Gegenthril verkehrt, daß man nun nicht weiß, ob man mehr die Dreistigkeit der Ge- währsmänner dieser Zeitung in der Entstellung der Wahrheit oder ihre absolute Unfähigkeit in der Beurteilung politischer Dinge bewundern soll.
Den urteilsfähigen Bewohnern LichS, welche der 8er» samrnlung anwohnten und die durch ihre warme Begrüßung der liberalen Redner nach Schluß der Versammlung ihre» Sympathien Ausdruck verliehen, hat die Versammlung jedenfalls Gelegenheit gegeben, wahrzunehmen, auf welcher Seite patriotische« Gefühl, Anstand und politische Sachkenntniß zu finden ist.
Deutsches Reich.
Darmstadt, 14. Juni. Ihre Königlichen Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin sind heute Mittag 12 Uhr 12 Min. in erwünschtem Wohlsein aut Laxenburg hierher zurückgekehrt. Im Gefolge befanden fich die Schlüssel- dawe Freiia v. Granch und Oberstallmeister Freiherr v. Riedesel.
Ausland.
Madrid, 14. Juni. Die Königin-Regentin hat bereit! . das Decrer unterzeichnet, welche« die SnSpendirung ber - Tagung der Corte« anordnet. Sobald da« Budget angenommen ist, wird Sagasta von diesem Decrer Gebrauch machen und die Demission de« Cabinei« eiureichen. Dem neuen Cabinet soll al« Hauptaufgabe zufallen, den Frieden mit Amerika wieder herzustellen und für Ordnung im Innern de« Laude« zu sorgen. Die Mitglieder de« neuen Sabinen werden au« allen Parteien genommen werden.
Madrid, 14. Juul. Ein Telegramm an« Havanna meldet, daß die Lage fich dort gebessert habe. Au« Santiago ist Marschall Bianco verständigt worden, Admiral Cervera werde, da die Nachricht eingetroffen war, daß Sampson« Geschwader wenig Munition habe, diese« angreifen und ein Gefecht auf offener See herbeiführen
NewPork, 14. Juni. Nach einer Meldung au« Cai- man eia haben die Amerikaner ihre dortige Stellung wieder bezogen, weil die Berstärkung au«geblteben war unt größere spanische Trnppenmaffeu tn der Nahe find. Dat Feldlager ist ganz in die Nähe de« Hafen« verlegt worden, von wo e« durch die Kriegsschiffe wirksam geschützt werden kann. Die am Hafen gelegenen Hügel werden von amexu kanischen Marine-Soldaten noch beicht gehalten.
Washington, 14. Juni. Mac Kinley unterzeichoete gestern da« Decret zur Deckung der Kriegskosten. Der Ftnanzminister veröffentlicht eine Bekanntmachung betreff« der Emisfion einer neuen Anleihe.
Bnenol-Ayrel. 14. Juni. Die Regierung von Paraguay hat eine Untersuchung ungeordnet über da« Verbleiben bei amerikanischen Kriegsschiffe« „Temarara".
Havanna, 13. Juni. Ein spanische« Kanonen- boot ist au« Cardena« hier eingetroffen, ohne von amerikanischen Schiffen angegriffen worden zu fein.
UeSkueb, 14 Juni. In Sera na wüihet ein heftiger Kampf zwischen orthodoxen Christen und Albanesen. Zehn Albanesen wurden getödtet. Die Albanesen riefen die Aruauten von Ipek und Gnfiuje zu Hilfe. In dem letztere Orte verweigerten die Localbehörden die An«folgung via Munition an die Albanesen, worauf diese den Konak angriffen. Die Lage wird al« ernst bezeichnet. Man führt den Au«bruch der Feindseligkeiten auf montenegrinische Eingriff! zurück. ___________________________________
Locales und provinzielles.
Gießen, 15. Juni 1898.
• • Ernennungen. Se. Kgl. Hoheit der Großherzig haben Allergnädigst geruht, am 10. l. Mt«. die Forstasscfforen Karl Bon Hard au« Offenbach, Wilhelm Zeh an« Rieder Ramstadt, Hugo Ouvrier au« Vilbel, Johanne« Mann au« Wonsheim, den Ministertalfecretär bei dem Ministerin» der Finanzen Karl Frhrn. Schenk von Sch mitt bürg, die Forstassrssoren Wilhelm Heim bürg au« Pfeddersheim Richard Schlich au« Gladenbach, Berthold Walter auß Gadernheim, Hermann Wiener au« Darmstadt unb Wilhelm Schlag au« Hansen zu Forstaffisteuten zu ernennen; ben Hauptsteueramt-affistemen bei dem Hauptsteueramte Mainz, Anton Wicken Höfer, sowie den Steueramtlcontroleur bei dem Steueramte Bensheim, Philipp Weiß, zum RevifiouS- controlrur bei dem Hauptsteueramte Worm« bez«. Offenback zu ernennen; ben Geometer 1. Klosse Jakob Hiem enz aus Hofheim (Kreis Bensheim) zum RevifionSgeometer bei de» Katasteramte zn ernennen.
• • Bnl dem Ministerium. Se. Kgl. Hoheit der Groß Herzog haben Allergnädigst geruht, am 9. Juni den mü ben Verrichtungen eines BorstaubeS beS Ministeriums bei Justiz beauftragten Ministerialdirektor Dr. Emil Dittmor zum Präfidenten be« Ministerium« der Justiz zu ernennen
* * Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Groß' Herzog haben Allergnädigst geruht, am 21. Mai be» Christian Diu gelb eh zu Jugenheim a. d. B. da« Wj gemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Arbeit' zu verleihen.
Bon der Unieeifliit. In dem neuen Staatsbudget ist eine besondere Vertretung der darstellenden Geo metrie an der LandeS-Univerfität vorgesehen. Den Lehr auftrag für dieses Fach hat Herr Privatdocevt Dr. Haußoer erhalten.
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