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**d" Theater - Verein. Zweite Aufführung von »Han! Hackebeil. Mit Freuden coustatireu wir, daß die zweite Aufführung in keiner Weise der ersten nachstand, jedenfalls nicht, so weit e! fich um die Bühnenleistungen handelte. Selbstredend war der Besuch bei der zweiten Aufführung ein etwas schwächerer, aber keineswegs in besonders bemerkbarer Weise- auch diese Aufführung hat ihrem Zweck recht gute Dienste geleistet. Wenn wir nun die zweite Aufführung der ersten gleichstelleo, so haben wir damit bereit! den Superlativ ausgesprochen und ehe c! keine höhere Steigerungsstufe giebt, müssen die Darsteller fich damit begnügen. Biel höhere Freude, als unsere Zufriedenheit, wird thoen das Gefühl verursachen, für einen Zweck eine nam» hafte Summe errungen zu haben, bei dessen Zustandekommen die meisten Mitwirkendeu längst in andere Wirkungskreise berufen sein werden. Der Vorstand de- Theater-Vereins, hatte als fichtbareS Zeichen seine! Dankes, dem Anreger und eifrigen Förderer des Unternehmen! Herrn, RegierungSrath W. einen opulenten Kranz mit Schleife und humorvoller Inschrift gestiftet.
•* Wanderfahrt deS GaueS 9 deS Deutschen Radfahrer- Bundes. Zu der Wanderfahrt nach Gieß-n am kommenden Sonntag haben fich au! dem ganzen Gau IX 35 Vereine mit 650 Radfahrern gemeldet. Für die zu wertheuden fünf Verein!-Gruppen find je ein erster Preis vom Deutschen Radfahrer-Bund und je zwei zweite Preise vom Gau IX gestiftet. Die „Wanderer", G. R. G., treten am Samstag um 12 Uhr Nacht- die Fahrt an, welche über Dillenburg, Biedenkopf, Marburg zurück nach Gießen (ca. 140 Kilometer) geht. Die concurrirenden Vereine müssen spätestens am Sonntag vormittag 10 Uhr in Stein- Garten eiotreffen.
*• Alle Manu an die Wahlurne! Für die Reichstag-- wähl mögen nachfolgende Rathschläge zur Beachtung dienen: Nach dem Wahlgesetz beginnt die Wahlhandlung um 10 Uhr vormittag- und wird um 6 Uhr Nachmittag- geschloffen- während dieser Zeit findet keine Unterbrechung der Wahl statt. Aus dieser Bestimmung geht unzweifelhaft hervor, daß nach 6 Uhr keine Stimmen mehr abgegeben werden dürfen - e- ist die- auch von dem Reichstag selbst au» Anlaß der Wahlprüfungen stets anerkannt worden. Irrig ist hiernach die viel verbreitete Ansicht, daß mau nur noch vor 6 Uhr im Wahllokale zu erscheinen brauche, dann müffe man auch nach 6 Uhr noch zur Abstimmung zugelaffen werden. Unsere Stadt ist zur Vornahme der Wahl in sieben räumlich ab- gegrenzte Wahlbezirke eingetheilt worden- die Grenzen der Wahlbezirke und die Wahllocale find wiederholt öffentlich bekannt gemacht, und kann fich jeder Wähler au- diesen Bekanntmachungen darüber unterrichten, in welchem Bezirke und Locale er zu wählen hat. Da zeitweise, besonder« aber in ber Mittagspause von 12—2 Uhr und in den Stunden von 4—6 Uhr, ein großer Andrang von Wahlberechtigten entstehen dürfte, so thut jeder Wähler in seinem eigenen Interesse gut daran, wenn er fich danach richtet. Diejenigen Wahlberechtigten, welche über ihre Zeit frei verfügen können, und e« find ihrer doch nicht wenige in unserer Stadt, sollten daher die Stunden von 10—12 oder 2—4 Uhr benutzen, wo der
Andrang nicht so groß ist. Unter allen Umständen sollte aber jeder Wahlberechtigte so zeitig vor 6 Uhr erscheinen, daß er noch bi- um 6 Uhr zur Wahl zugelassen «erden kann. Zur Förderung de- Wahlgeschäft- am Wahltage können die Wähler selbst insofern Mitwirken, al- fie nicht einen Stimmzettel überreichen, der beanstandet werden muß. Nach dem Wahlgesetz müssen die Stimmzettel von weißem Papier und dürfen mit keinem äußeren Kennzeichen versehen sein. Der Wahlberechtigte hat seinen Stimmzettel dem Wahlvorsteher zusammengefaltet, so daß der Name de- zu Wählenden nicht sichtbar ist, zu überreichen. Der Name des zu Wählenden muß au- dem Stimmzettel zweifellos hervorgehen. E- ist z. B. zulässig, daß auf einem Stimmzettel der vorgedruckte Namen eine- Candidaten durchstrichen und ein anderer wählbarer Candidat an dessen Stelle geschrieben ist; mehr al! einen Namen darf ein Stimmzettel nicht enthalten.
•• Eine für Lotteriefpieler sehr interessante Frage ist kürzlich in letzter Instanz entschieden worden. E- handelt fich um den so häufig vorkommenden Fall, daß ein Looshändler einem Henn ein LooS übersandte, um denselben dadurch zum Spielen desselben zu beranlaffen. Es war ein LooS der Mecklenburg.Schwerin'i'chen Lande-lotterie, die in Elsaß- Lothringen, dem Wohnsitz deS Beklagten, verboten ist. Bei der Uebersendung hatte der Loo-Händler die bekannte Bedingung gestellt, daß ihm da- Loo-, fall- e! nicht behalten werde, zurückgesandt werden müffe. Der Adressat nahm da! Loo- an, gab aber dem Loo-Händler keinerlei Nachricht und sandte auch das LooS nicht zurück. AIS ein Gewinn auf dasselbe fiel, verlangte der Händler die Rückgabe de- Loose! und klagte auf Herausgabe, als dieselbe verweigert wurde. Der Beklagte erklärte nun, er habe die Absicht gehabt, das LooS zu behalten und zu bezahlen, und sei daher nicht verpflichtet, dasselbe zurückzugeben. — Der Händler behauptete andererseits, daß der Beklagte das ihm gemachte Angebot nicht angenommen habe, und daher auch kein Anrecht auf da- LooS habe. Während die Vorinstanzen die Klage auf Herausgabe des Loose- abwiesen, wurde, wie die „D. Jur.-Ztg." mittheilt, der Beklagte vom Berufungsgericht doch zur Herausgabe verurtheilt, und zwar deßhalb, weil „eine Verpflichtung, die keinen Rechtsgrund hat, oder auf falschem ober unerlaubtem Beweggrund beruht, keine Wirkung hervorbringen könne". Thatsächlich ist die Lotterie in Elsaß Lothringen verboten, es kann daher auch kein gütiger Vertrag über da- LooS zu Stande gekommen sein- hieraus folgt, daß der Beklagte fich ohne Rechtsgrund im Besitz des Loose- befindet und daselbe daher zurückgeben muß. — UebrigenS wird noch erwähnt, daß die Thatsache, daß die Uebersendung eine» LooseS einer verbotenen Lotterie, weil eS strafbare Handlung ist, nicht zum Gegenstand eines wirksamen vertrage- werden kann.
Aus -er Zeit für die Zeit.
Vor 52 Jahren, am 16. Juni 1846, wurde Pius IX. zum Papste gewählt. Als solcher begann er Ersparnisse am eigenen Haushalte zu machen, gestattete der Presse eine freiere Bewegung, genehmigte den Bau von Eisenbahnen,
öffnete den Laien den Weg zu höheren Staatsämtern und beschloß eine Besteuerung der Klöster. Am 14. Juli 1870 wurde er für unfehlbar erklärt und unter ihm begann der Kulturkampf. Ec starb am 7. Januar 1878.
Temperatur der Lahn und Luft
nach Reaumur gemessen am 15. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: Wasser 14°, Lust 16‘/2o.
Rübsamen'sche Badeanstalt.
Neueste Nachrichten.
Depeschm deS Bureau „Herold".
Berlin, 15. Juni. Die Socialdemokraten haben für heute Abend 13 Volksversammlungen mit der Tagesordnung: „Welche Pflichten hat das arbeitende Volk morgen zu erfüllen?" eiuberufen.
Paris, 15 Juni. Die Kammer nahm gestern mehrere von Meline gutgeheißene Tagesordnungen an, acceptirte aber auch einen von Müline bekämpften Zusatz, daß fich die Politik der Regierung auf die ausschließlich republikanische Mehrheit stützen müsse, mit 295 gegen 246 Stimmen. Die Demission MslineS gilt als wahrscheinlich. Dieselbe dürfte heute erfolgen. Ribot wird wahrscheinlich den versuch einer Conceutration machen. Falls dieser versuch mißlingt, scheint die Auflösung der Kammer unvermeidlich. Nach einer anderen Version soll MSline bereits gestern nach dem letzten Kammer- Votum ins E.hsäe gefahren und dort seine Demission mv geboten haben.
Madrid, 15. Juni. Die Regierung hat ein Telegramm aus Havanna erhalten, wonach 17 amerikanische KriegSschisfe fich vor Santiago befiaden. — Der JusurgentenfÜhrer Maffo organifirte bei Top LakelaS ein Bataillon Neger, welche gegen die Amerikaner kämpfen sollen.
Washington, 15. Juni. Nach einem Telegramm Samp- son! hat Lieutenant Blue verkleidet den Hafen von Santiago im Umkreise von 70 Meilen durchforscht, DaS ganze Geschwader CerveraS liege in der Bucht. Ueber den Kampf bei Gnautauamo schließt er seinen Bericht, daß die Körper der vier auf Vorposten getöteten Matrosen barbarisch verstümmelt waren.
di- ich in Anwendung bei zarter 99&W Vv)kv v H,ut kenne und werde nicht verfehlen, dieselbe überall zu empfehlen"; so äußerte sich Herr Dr. E. über die Patent-Myrrholin-Seise. Diese Ansicht hat eine sehr große Anzahl hervorragender Aerzte, wie die uns vorliegenden Schreiben beweisen. Die Patent-Myrrholin-Seise sollte dahier zum täglichen Gebrauch, besonders auch für die zarte Haut der Kinder, in keiner Familie fehlen. Ueberall, auch in den Apotheken, erhältlich.
Meyers Kon versa tions - Lexikon
in Umtausch gegen ältere-Werke) sowie alle andern Bücher liefert gegen Teilzahlungen von monatl. 3 M. an H. 0. Sperling, Buchhandlung, Stuttgart VII.
PersteigerMM,
Areitag den 17. Juni,
Nachmittags 2 Uhr,
im AVler zu Gießen versteigere ich öffentlich gegen Baarzahlung:
4 Hobelbänke, 2 neue Betten, 6 Sophos, 2 Sessel, 1 Glasschrank, 1 Schreibtisch (eichen), 2 Kommoden und sonstige Mobilien, div. Bezugsstoffe, 1 Winterüberzieher, verschiedene Bilder, Bücher div. Inh., 1 Wappenteller, diversen Goldschmuck usw..
ferner: 6% Dutzend neue elegante Portemonnaies, und endlich
im Auftrage des Herrn H. Reiß zu Gießen noch etwa 40 Damen- Jaquets und Kragen.
Bersteigerung. Absatz 2 und 3 bestimmt, Absatz 1 voraussichtlich bestimmt.' 6074________Engel, Gerichtsvollzieher.
Versteigerung.
Freitag den 17. Juni, Vormittags 10 Uhr, sollen im Hofe der Gebr Schwan eine große Parthie Brennholz, ein eichenes Hofthor und Plattziegeln versteigert werden. 6076
Heinrich C&rU.
(ihii|ifchhiiirtcn
Stadt. Schlachthaus.
Freibank. 5989 Henke und morgen: RMkisch 5vpfg.
Anzeigen nach Auswärts werden stet- zu Originalpreisen besorgt durch die Slpkditiov des «ießeskk Aistigkrs.
IWrietstnnHm,
6073] Sofort zu vermiethen eine Zweizimmerwohnung, neu hergerichtet, im 1. Stock.__________Bahnhofstr. 59.
Offene Stellen
10 bis 12 Aushülsskclliier für Sonntag von Morgens 7 bis Nachmittags 2 Uhr gesucht. 6071 _______Steins Garten.
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von 14 bis 16 Jahren in unser Flaschenbiergeschäft gesucht. 6057
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welches kochen kann und die Hausarbeit versteht, gegen hohen Lohn gesucht. Eintritt sofort.
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Es sucht Jemand Beschäftigung bei einem Gerichtsvollzieher oder auf einem ähnlichen Bureau. 6040
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mit Haus in Frankfurt a. M.
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Es wird 8 bis 10 Liter Wasser, 50 bis 60 Liter Milch und zwei- bis dreimal Brod pro Tag gebacken. Bäckerei mit Wohnung bleibt soweit frei. Anzahlung 10000 Mk. Alles Näheres bei W. Dorlas», Frankfurt a. M., Niddastratze 68.____________________
gflT Haus KB 5880 mit Laden, in guter Geschäftslage, Verhältnissehalber zu verkaufen. Näheres bei
O. Scheel, Bahnhofstr. 50 (Laden).
Ansserordentliche Generalversammlung
Montag de« 20. d. Mts., Abends 9 Uhr, im Schützenhaus.
Tagesordnung: a) Uebernahme des nächst
jährigen Verbandsschießens, b) Stellungnahme zur mitgetheiltm Tages- ordnung beim Verbandsschützentag in Landau.
6043 Der Vorstand.
Steins Garten.
Donnerstag den 16. Juni:
2. Abonnements-Concert.
Anfang präcis 7Vs Uhr. Eintrittspreis 50 Pfg.
6o65 Krausse, Großh. MüfiKdirertor.
Eröffnung morgen
den 16. Juni:
Kölner Consum-Anstalt
Gutes und billiges Kaufhaus für Lebensmittel, vetail-Werkauf zu en gros-steilen in nur besten Huatitäten.
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Margarine von 39 Pfg. an
Hutzucker 26 Pfg.
Stampfzucker 25 „
Reis von 14 Pfg an
Pflaumen per Pfund 20 Pfg.
Rüböl per Liter 62 „ Petroleum per Liter 15 „ Nudeln per Pfund 28 „
Graupen per Pfund 13 „
Cigarren, 10 Stück von 28 Pfg. an sowie sämmtliche andere Artikel zu ebenfalls äußersten Preisen. Die Special - Preisverzeichnisse werden den verehrten Bewohnern von Gießen und Umgegend durch Boten ins Haus gebracht und wolle man fich bei Nichterhalt gefl. direct Bahnhofstraße Ä7 wenden, wo dieselben bereitwilligst verabfolgt werden. 6070
Kölner Consum-Anstalt
Bahnhofstraße 27.


